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Wiener Morgenzeitung · 1919-08-29 · Heft 220 (29.8.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 220 (29.8.1919)
Date
1919-08-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Men, Freitag Wiener Morgenzeitung 29. Allguft ISIS Rr. 220 Von Czenstschau reiste Morgenthau nach Krakau, wo er zwei Tage verwerte. Er empfing hier verschiedene Abordnungen aller jüdischen Organisationen, darunter auch jene der Assimilanten. Sehr interessant gestaltete sich der Empfang der Vertreter der polnischen und der Mischen Presse. Auf Wunsch der jüdischen Pressevertreter wurden beide Gruppen zusammen empfangen. Fast von größerer Bedeutung als Morgenthaus Antworten war sein Schweigen auf einzelne au ihn von polnischen und jüdischen Journalisten gerichtete Fragen, wie überhaupt sein ganzes Verhalten während des Gespräches. Mir werden über diese Unterredung noch ausführlich verichten, nur einige recht interessan e Einzelheiten seien erwähnt; so die Tatsache, daß Morgenthau die Frage eines polnischen Journalisten, ob die Juden als eine Nation oder als eine Religionsgemeinschaft anzusehen seien, absolut nicht beantworten wollte. Zum ersten Male äußerte sich hier Morgenthau über den Pogrom in Pinsk. Er erklärte klar und deutlich, baß bas, was in Pinsk geschah, etwas Schreckliches' sei, das an das finsterste Mittelalter erinnere. Die 34 Juden, die besten und intelligentesten unter der Pinsler jüdischen Bevölkerung, sagte Morgenthau, wurden, ganz unschuldig, kalten Blutes an die Wand gestellt und erschossen. Die Vertreter der polnischen Presse sowie der Morgenthau zugeteilte Vertreter der polnischen Armee wiesen Morgenthau 'gegenüber darauf hin, daß die Juden die Pogrome, iy der Ukraine, ftr der Tschechv- Slowäkei und in Ungarn gar nicht so sehr vor der Welt anklagen als das, was in Polen geschah. Sowohl Morgenthau als auch die jüdischen Journalisten widerlegten diese Behauptung. Als unter anderem jüdischcrseits bemerkt wurde, daß zum Beispiel bieJudenpogrome in Lemberg mit dem, was im Noveber in der Tschecho-Slowakei geschehen sei, denn doch nicht verglichen werden könne, war Morgenthau sehr erstaunt und sagte, der Lemberger Pogrom hätte doch während der Herrschaft der Ukrainer (!) stattgesunden, eine Aeußerung, die lebhaftes Erstaunen her- Vvrrief und im übrigen zeigt, wie „gut" Herr Morgenthau über den größten und schrecklichsten Judenpogrom in Polen informiert ist. Als von den jüdischen Journalisten darauf hingewiesen wurde, daß gegenwärtig der Kern der Judenfrage in Polen in dem einen, immer größeren Umfang annehmenden ökonomischen Judenboykott zu suchen ist, ries es allgemeine Heiterkeit hervor, daß der Vertreter der polnischen Armee (ein getaufter Jude) äußerte, daß ihm nur ein einziger Boykott der Juden bekannt sei, der inWarschau vor.dem Kriege stattfand. Morgenthau in Ostgalizien. Krakau, 28, August. (Korr.-Bur.) Der amerikanische Botschafter M o r g e n L h a u, welcher sich zwei Tage mit seiner Umgebung hier aufhiett und eine Reihe von Delegationen empfangen hat, begab sich heute früh über Przemysl nach Lemberg, um Ostgalizien zu bereisen. Tagesbericht. Der Blitzableiter. Ludwig Börne sagte einmal: ,Menn man in Indien die greuliche Boaschlange zur. Strecke bringen will, so jagt man ihr einen Ochsen in den Rachen. Ist sie satt gefressen und wehrlos, dann ist sie leicht zu töten. Die Juden sind der Ochse, den man der Revolution in den Rachen jagen will." Das treffliche Wort wird durch die jüngsten Vorgänge in Ungarn und .Deutschösterreich bekräftigt. Die Juden verschulden einfach alles. Sie haben die kapitalistische Gesellschaftsordnung am Gewissen und natürlich auch ihr Gegenspiel, den Kommunismus. Sie haben im Mittelalter die Brunnen vergiftet und vergiften heute die öffentliche Meinung. Unlängst las man als Antwort aus eine Kritik der gntchristlichen Wem-, Milch- und Körnltvucherer, daß die Bauern niemals ihr katholisches Gewissen mit PluSmacherei belastet hätten, niemals Getreidevorräte verheimlicht und die Städter ausgehungert, niemals die Milch den Säuglingen vorenthalten und den Schweinen gegönnt haben würden — wären sie »licht durch die Gegenwart von Juden in den deutschösterreichischen Landen, durch das schwarze. Beispiel jüdischer Unsittlichkeit verführt worden. . 9Ucht um Gefühle des Bedauerns bei unseren Juden auSzulösen wird diese alte Weisheit ausgekramt und auch nicht, damit sich die jüdischen Zeitgenossen in fruchtlosen Anklagen ergehen nnd vor sich herjammern. Mit Widerwillen singen wir das abgedroschene, allzuwahre Lied zu dem einzigen Zweck, damit die rvoch immer zahllosen, gedankenlos in den Tag lebenden Volks gewissen endlich erkennen, daß sie vogelsrei sind, wenn sie sich nicht zu ihrem jüdischen Vierzehnmillionenvolk bekennen. Nur der Gedanke des einheitlichen jüdischen Volkstums in die Tat umgesetzt wird zur Auseinandersetzung und Aussprache von Volk zu Volk führen, aber auch durch Sammlung und Bereithaltung aller jüdisch«! Kräfte, durch möglichste Beschleunigung des zionistischen Palästmawerküs de« Schutz, die RMM^ die Lrläßnng. unseres Volkes bewirken. ' Ein Gebot den tAdvHe. das NnckrLch nicht rrm^. bnvAdie peMol^LatzLrcheA-DWHyrW gerufen wird, sondern im Interesse der ganzen Irrenden, zerquälten Menschheit liegt: Je drohender die Haltung unserer Hasser, je gewalttätiger die Mächte des Rückschrittes, die der neuen Freiheit mit Mischen Opfern den Mund stopfen wollen, um so stärker muß der Ruf werden: Juden, schließt euch im bennüßtjüdischen, zionistischen Lager zusammen! Für das Mische Kmd. „ Die Tätigkeit der Wiener „Jüdischen Kiudersreuvbe" ist '-itodj zu wenig bekannt und gewürdigt. Dem Kuratorium und der ihm zur Seite stehenden Organisation der „Hellerschait", welche sich ans den besten jungjüdischen Elementen zusammensetzt, liegt die soziale Fürsorge für die allerärmstcn jüdischen Kinder arn Herzen. Die Tagesheim st ätte bei der Reichsbrücke, in welcher sich 480 jüdische Elcndkinder aus dem Praterviertcl versammeln, legt Zeugnis ab für die gedeihliche Arbeit dieser unbedingt notwendigen Institution. Der nahende Winter soll Tagesheimstätten und Heime für diese Kmder in allen jüdischen Stadtvierteln bereitfinden. Die Kmder genießen in diesen Heimen — das haben die bisherigen Leistungen der Jüdischen Kindersreunde während des letzten Sommers bewiesen — nicht nur frohe Stunden, sondern es wird auch körperliche und sittliche Regenerationsarbeit im besten Sinne des Wortes geleistet. Darum wird die Aufmerksamkeit der gesamten jüdischen Oeffentlichknt schon heute auf den von der Behörde bewilligten „Sammeltag für Zwecke der Jüdischen Kinderfreunde" gelenkt, welcher am 14.September stattstndet. Von dem Ergebnisse dieses Sammeltages wird es abhängen, in welchem Umfange die Tätigkeit der „Jüdischen Kinderfreimde" im Winter fortgesetzt werden kann. Vor allem mögen sich unsere jüdischen Mädchen und Jünglinge vollzählig für die Sammelarbeit im Sekretariate des Jugendheimes (H., Obere Donaustraße 91) unverzüglich anmelden. Die Wiener Musterscharr in Zürich. Aus Zürich wird uns mitgeteilt: Schon seit Wochen kündeten kleine wirksame Plakate mit dem Schattenriß des Stefansdomes die Wiener Musterschau in Zürich an. Sie fand vom 18. bis 24. d M. in der „Zunft zur Meisen und im Zunsthaus zur Waag" statt. Obwohl die Veranstaltung in eine äußerst ungünstige Zeit fiel, da die Züricher Geschäftsleute, zumal in den schonen Augusttagen, zum größten Teil noch Ferien Hallen, herrschte in dm Ausstellungsrämen immer ein reger Verkehr von Interessenten. Die Wiener Firmeninhaber oder «Vertreter erklärm sich mit dem Erfolg durchaus zufrieden. Es wurde viel gekauft und neue Beziehungen wurden angeknüpft. Wien ist heute für die Schweiz mehr als ein Modewart; sse hat für unsere Stadt wirklich gefühlte Sympathie. Daher kein Wunder, daß die Musterschau nicht nur infolge der Qualitätswaren, die man zeigte, eine doppelt gute Presse hatte, m der wiederholt die Schaffensfreudigkeit der Wiener Bevölkerung hervorgehobm war. — Die meisten Aussteller fahren mit ihren Mustern zur Leipziger Messe. nw. Tätigkeit des Wiener Kriegskmcherarntes. Das Kriegswucheramt hat während der abgelaufenm Woche eine Reihe von Kettenhandel- und Luftgeschäften äufgedeckt. In mehrerm Fällen war es Zucker, welcher den Gegenstand dieser Machenschaftm bildete. So hat beispielsweise der Exportakademiker Eustach D u s ch n h c k h j, XVIII,, Staudgasse 3 wohnhaft, Zuckergeschäfte im Großen eingelcitet, die aber infolge Einschreitms der Behörden nicht zur Durchführung gelangten. In einem andern Kettenhandel waren der Hauptmann i. R Gustav R a u n a ch e r, V., Schönbrunnerstraße 71, der Techniker. Karl Alfons P i t 1 a m i tz. Hl., Sechskrügelgasse 3, und der Buchbindergchilfe Kamillo N a ß l e r, III., Dittrichgasse 18 beteiligt. Wie vom Kriegswucheramte festgestellt wurde, hat' R a u n a ch e r dem Raßler durch Bermittlimg des Pittamitz 1000 Kilogramm Packpapier um den Preis von K 5000 verkauft. Der Einkaufspreis der Ware betrug bloß K 3100. Auf Veranlassung des Bezirksarbeiterrates IX wurde vom Kriegswucheramte im St. Anna-Kinders vital eine Neviston vvrgmommen, um die Gebarung mit den von der dänischen und italienischen Hilfsaktion zugewieseuen Lebensmitteln zn überprüfen. Hierbei wurde festgestellt, daß die Buchführung über den Eingang und hauptsächlich über die Verwendung der zugewiesencn Lebensmittel, wie Fleisch, Konserven, Kondensmilch usw. höchftmau gelhaftwar. Immerhin konnte fcstgestellt werden, daß zum Beispiel von Heu Fleischkonscrvm 20 Dosen für die Patienten und 35 D o s e n für dasPersonal verwendet wurden. Dem Apotheker stand die Verteilung der M i l ch zu; er hat hierüber überhaupt kerne Aufzeichnungen geführt. Jüdische Männer und Frauen! # Reklamiert euer Wahlrecht Mm Jüdischen Nationalrat für DeNtschösterreich! Wahlberechtigt ist jeder Jude ohne Anterschied des Geschlechtes, der sich zur Wischen Nation bekennt mb das 20. Lebensjahr überschritten hat. / Nnmeldung zur Eintragung in die Wählerliste im Bureau des Natronalratesr Wien, II., Taborstr. 20 a Serie 5 Schreit Leopold Sternhart, Wien, I., Biberstraße 9. 41 Größte Auswahl!^ ' Billigste Preise'! G 640 > Dsr Valuta-Schleichhandel. Razzia in zwei Leopoldstädtev Kaffeehäusern, i::>? Großes Aufsehen erregte gestern nachmittags eines Razzia in zwei Leopoldstädter Kaffeehäusern/ denü Cafe Dianabad nnd dem Eafs Blum. Die Razzia.wurde! vom Kriegswucheramte mit Unterstützung. der .Vylkswehr und der Arberterräte durchgeführt und hatte-zum. Zweck, die in diesen Kaffeehäusern verkehrenden Gäste! darnach zn untersnchen, ob sie sich nicht mit Schleich^ Handels- und Valutengeschäften befassen:' Die Volks-j wehr besetzte die Eingänge, Beamte und andere Organe! des Kriegswncheramtes stellten die Person der Gäste! fest. Es wurden in beiden Kaffeehäusern rund :400! Personen perlustriert. Diejenigen Gäste, die sich orbentlich ausweisen konnten und verbotener Machenschaften! nicht verdächtig erschienen, wurden entlassen. Von den!-' '400 Personen wurden 146 zur eingehenden Einver-!' nähme dem Kriegswucheramte vor geführt'. Hier» arbeiteten mehr als 20 Referenten mit Unterstützung^ von vier Beamten der Finanzbezirksdirektion den ganzen!! Abend über und bis in die späte Nacht hinein. Die! Vorgeführten wurden eingehend untersucht. Aus Auf-', zeichnungen und aus den Gegenständen, die sie best' sich hatten, konnte man ein Bild über ihre Erwerbs-! Verhältnisse erlangen. Bis um 8 Uhr abends waren! von den 146 Personen etwa '80 Personen ein-! vernommen. Schon bei diesen fand man ungefähr^ 800.000 Kronen in ungestempeltem Gelder und in den Valuten der Nachfolgestaaten. .Dann wurden! aber auch bei einzelnen Gästen goldene Uhren, Ketten^' Ringe nsw. gefunden. Diese Leute wollten mit dev'' Goldsachen Handel treiben. Der PelroleuMbezris- Die „Wiener Zeitung" veröffentlicht in ihrem nichtamtlichen, Teil Verordnungen der niederösterreichischen Landesregierung be-, treffend den Verkauf von Petroleum an die Verbraucher in Wiew¬ und Niederösterreich. Der Anspruch auf den Bezug von Petroleum!, für Bcleuchtungszwecke bei einem Monatsbedarf von mehr alS- 20 Llter oder für andere Zwecke ist bei der Erdölstelle in. Wien,! 1., Wwvlingerstraße 29, anznmelden.! Für den Bezug von Petroleum zu Belmchtungszwecken. bei,, emem Monatsbedarf von höchstens 20 Liter gelten unter andtzreiw folgende Bcstimmmrgen: \ B e z u g s b e r e ch t i g t sind nur: 1. Hausei g-en-j, tümer, die zur Beleuchtung von Flur. Hofen, Gängen und! Stiegen ihres Hauses einzig und allein auf die Verwendung vom Petroleum angewiesen sind. 2. Wohnungsinhaber^ die zur Belenchtung aller Räume ihrer eigenen Wohnung oder! der etwa in Aftermiete abgegebenen Wohnräume einzig und allein auf die Verwendung von Petroleum angewiesen sind. . .z Zum Zwecke des Petroleumbezuges durch die Bezugs-!, berechtigten werden Petroleumbezngskarten aus»! * gegeben. Die Petroleumbezngskarten sind vom Magistrat durch die zuständige B r o t- und M e h lko mmisfion auszufolgem- * Die letzten „Geheimen Räte". Die Republik räumt; mit den Titeln und Würden des verflossenen ßtegimes „gründlich" auf. Seit gestern haben wir auch die letzten Geheimen? Räte verloren, obwohl sie sich vom November vorigen Jahres, bis heilte ihren Titel zu erhalten wußten und trotz Republik und Demokratie weiter Geheime Räte Sr. Majestät blieben^. Und es teuren Herren jener Art, die sich ohne Skrupeln! nnd Gewissensbisse samt ihrem monarchistischen Herzenmit, kühnem Sprung ins republikanische Fahrwasser retteten imb:; fröhlich mit kindischem Gemüt, so wie wenn nichts ge?! schehen wäre, weiter mitschwammen. Zum ersten Male fehlt! 'in dem gestern erschienenen amtlichen Verzeichnis der - glieder der delltschösterreichischen Nationalversammlung bei dech' Nationalräten Dr. Weiskirchner, dem ehemaligen Wienerj; Bürgermeister, und dem Vizepräsidenten Dr. Hauser die!, Ehrenbezeichmmg „Geheimer Rat". Im Juli war/derTitebi. noch amtlich angeführt, obwohl die Republik Geheime Räte. nicht kennt., Schlveren Herzens scheint man sich elidlich dazw entschlossen zu haben, die schonen Titel der zwei genannter^! - Herren der Vergangenheit zu überliefern. Welch eilt-Jarnrner^ wir haben keine Geheimen Räte mehr! > v! * Wiener jüdische Kinder in Dänemark. Die? Ferienaktion des Jüdischen NalionalratcS für bedürftige, jüdische Kmder teilt uns mit, daß lernt eben e'mgetcoffenen Nachrichten der D a n m a r k L o g e, K o p e n h a g e n, die Klnoer anr . 22. d. M. bei bestem Wohlsem dort erngetroffen sind... Sie wurden unter allergünstigsten Berhättnissen sofort aufs Land gebracht und die Danmark Loge spricht ihre Hoffnung ans. daß -■ der Aufenthalt m Dänemark für btc Kmder angenehm und heil- ■ bringend sein werde. ' * Ludwig Daszy gestorben. Der bekannte Politiker und Schriftsteller, Scktionschef a. D. Büron Ludwig Doczy - ist gestern m Budapest gestorben. Tory) ist in Oedenburg am 30. Noveinber 1815, geboren, war zur Zeit Andrasshs Sektlvnschef im Mimsterinm des Äenßern. Sein bedeutendstes Weck Ist „Der Kurs". Viele Stücke von seiner Feder wurden im Burgtheater aufgeführt. r * Wirkungen deutschnationaler Exzesse. Mansch reibt uns: „In Z n a i m stcht eine größere Anzahl Waggons mit Kohle für Wien. Die tschechischen Eisenbahner weigern sich> die Waggons ans Rache für die verhmdene Abfahrt der Wiener S o k o,l n am Samstag nach Wien zu befürderin Außerdem hat die Revisionskommission in Zngim strengeir Aus-, trag erhalten, bei der Revision von Denrschösierreichern r ü ck» s i ch t s l o s vorzugehen. Hoffentlich sinh unsere deutschnationalen Eisenbahner, oder richliger, Dr. Riehl Mid Gcnoffen, mit ihrer Arbeit zufrieden." \ * Plötzlicher Tod einvS Wiener Journalisten., Aus Salzburg wnd gemeldet: Gestern früh erlag hier oer^ Sportredakteur des „Neuen BAener Tagblatkes", Adolf Schmäh iFiüusl in dem Augenblicke, als er nur Frau und Solur den Wiener Zug bestelgeu wollte, extern Herzschläge. Seme .Leiche wnd nach Wien gebracht wei'deit.'

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