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Wiener Morgenzeitung · 1919-08-25 · Heft 216 (25.8.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 216 (25.8.1919)
Date
1919-08-25
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 216 Wien. Montay Tagesbericht. Die deutfchuationale» Flegeleien. Die deutschösterreichische Regierung mutz sich entschuldigen. Die »Korrespondenz Wilhelm* meldet: Der Vorfall, der sich Samstag nachmittags auf dem Wiener Nordwestbahnhofe anläßlich der beabsichtigten Fahrt tschechischer Sokoln «sich Znaim zwischen diesen Dahnbediensteten und dem Publikum ereignete, hat bei der deutschösterreichischen Regierung umsomehr lebhaftes Bedauern erregt, als es sich hierbei um Angehörige einer nationalen Minderheit handelt, die mit den übrigen Bewohnern des deutschösterreichischen Staates verfassungsgemäß die volle Gleichberechtigung genießt. Dieser Auffassung entsprechend hat der Leiter . de- Staatsamtes für Aeußeres Sonntag bei einem Besuche des Bevollmächtigten der tschecho-slowakischen Republik Herrn Dr. Flieder das Bedauern der Regierung zum Ausdrucke gebracht. Ferner wurde die deütschösterreichische Gesandtschaft in Prag beauftragt bei der tschecho-slowakischen Regierung das Bedauern Über diesen Vorfall auszusprechen. * Der unentwegte Dr. Riehl, der sich seit längerer Reit in Wren unangenehm bemerkbar macht und trotz des Schlsfbruches der demschnationalen Radaupolttik, die ja einer der Hauptgründe des Zusammenbruches der alten Monarchie ist, den Führer der deutschnationalen „Jungmannschafren" spielt, hat durch seine Hetze dir deütschösterreichische Regiemng in d'.e unangenehmste t Lage gebracht. Tschechische Turner wurden, wie wir bereits meldeten, durch politisch unreife und ausgehctztc «tote am Wiener Nordwestbahnhos attadmt und an einem Ausflug gehindert. Herr Dr. Riehl und seine Hintermänner glauben noch stmmer, daß d>e Jurpolink von früher auch setzt ihren Mann nähren kann und vcrmchen die Wiener Straße in, den Dienst ihrer Interessen zu stellen. Sie verletzen die primitivsten Formen des Anstandes und verursachen dem Staat, pon dem sie memen, daß er nur zu ihrem Privatvergnügen da »st. die größten Schwierigkeiten. Man wird sich tüc die Biuttnft vorsehen müssen, damit die Anhänger des Herrn Piehl sofort in ' die Schranken gewiesen werden, um nicht wieder solche Szenen zu provozieren wre sie am Samstag am Nordwestbahnhos passiert sind. Flegeleien dreier Art schaden Wien in solch einer Weise, daß die Regierung Mt der Zustimmung der ganzen Bevölkerung rechnen kann? wenn sie sofort energisch gegen diese Nadäupölmk cinschrcitet und ähnliche Hetzversuche im Keime erstickt.) Auch ein „Protestler." Wir erhalten aus Beamtenkveisen folgende Zuschrift: „Im Dezember des vorigen Jahres, kurz nach iqner famosen Protesterklärung einiger Wiener Großjuben gegen den Jüdischen Nationalrat veranstaltete Herr Staatsbahnrat Dr. Mautner von der Nord- Lahndirektion eine Protestkundgebung gegen die PeamtensEwsi des , Jüdischen Nathonalrates, die > er an den Direktor der Nordbahn richtete. Aehnlich wie in der erwähnten Kundgebung jüdischer Notabeln waren in diesem feierlichen Schriftstücke Sätze - enthalten, welche die naLionaljüdische Beamtenschaft in den Verdacht der Illoyalität bringen sowie hie Behörden zu der Meinung bringen konnten, daß wir Nationaljuden im Staate Sonderrechte verlangen. Es hieß nämlich im Proteste unter anderem: „Wir wollen als getreue gleichberechtigte Bürger und Beamte des.deutschhsterreichischen^ Staates gleich allen anderen Beamten behandelt werden" — woraus zu schließen ist, daß dies die, JÜdischnationalön nicht wollen. Ferner tvuxdtz in diesem Proteste her Uelerzeugung Ausdruck gegeben. Laß man sich den Arntskollegen verbunden sühbs und daß man „in dem neuen speien Staate mit gleichen Pflichten M Rechten an dtz5 EiftwicklWg M dem Gedeihen DeytschtzsterreiA utttarsteijen, werde"« — Feststellungen^ hie sich eberpl falls als Verdächtigungen hex bewußt-jWiWn B?srnÜusKaft deMn lassen, rvßlch^^ ab§x ftMyntsich'tziez-M ebenfalls' will. Trotz Aufklärungen, die Herrn StaMbahnrat Dri Mautner zuteil, wurden, hat er wohl in jener Angst, die damals alle assimilatorischen Jlchen befiel (in dev Zwischenzeit ist Herr Doktor Mautner Führer der sozialdemskratischen Beamtsnschaft geworden, während .er damals Wch dem. Mtionajdeutschen helltschösteMichischen Erfsnbahnbeamtenpeseinr angehörw). seine gehamrifcht« Protesttund^-)ung vom Stapel gelassen und hem Mrdbahndixekt-r persönlich überreicht.' . nämlich» Herr S'artsbahnrat Dr- Mautner, der mit solche« Vehemenz gegen den Jüdischen Nationalrat ausgetreten ist, hat sich nun tn der tüngsten Zeit selbst sine» Institution deS Jüdischen %£? tionalrateS bodient. nämLich dev Ferkenäksion d»L Jüd.Men NLti.onalrareZ für bedürftige Wiener jüdische Ander. Es ist höchst merkwürdig und gewiß einzig daftehend, daß ein im öffentlichen Leben Wirkender. d«r"zü deü^ Fühcern im Kampfe gegen den Jüdischen Rationglrat zählt, dennoch Live JnsMtiSL desselben für sejne Famisie ist Anspruch nimmt." .'Zu OesLr Zuschrift bsmnven wir. daß selbstverständlich die Fexisuaktion des Jüdischen Rationalrates für all« Familien ohne Unterschied ihrer O-sinnu.ng oder ParteLrichtnug osssn steht und Laß. sie keme Existenzberechtigung hätte, wenn dem nicht so wäxe. Herr Dr. Mautner hat gewiß Wspxuch darauf, von dieser Aktion Gebrauch zu machen, zumal hie Beamten zu den wirtschaftlich BedrängtestSN gLhörest. Kß aber Persönlichkeiten, die sich so sehe wie Herr Dr. Mautner als Gegner einer bestimmteu Parleirichtiknz exponiert haben, für gewöhnlich Institutionen dieser Portri« rü'l'.'.nng zu benützen, pfl-ögen dies zu beurteilen bleiln der Oesfentuchkeit überlassen. Wiener MorgenieUrmst WienerGrllndungsversammlnngderPalLstina- Baugesellschaft. Kürzlich fand in den Räumen des Wiener Palästinaamtes eine Versammlung der zu gründenden Palästina-Daugesellschaft statt, zu welcher als Delegierte aus Berlin Architekt Alexander Lewy, Bankier A. G. Hermony und Davis Lrietsch erschienen. Nachdem Dr. Egon Zweig namens deS Palästinaamtes die erschienenen. Vertreter der technischem Studiengruppe Achusah, Jischuw Erez Israel, Reise- und Transportgesellschaft und die anderen Interessenten begrüßt hatte, referierte Architekt Lewy. Er wies auf die große, in der nächsten Zelt zu erwartende Masseneinwanberung nach Palästina hin, Wo keine Wohngelegenheiten für die Einwanderer bereit stehen wie auch sonst' noch keine baulichen Vorkehrungen für die künftig« technische und industrielle Entwicklung getroffen worden sind. Der Referent teilt mit, baß schon vor .einigen Wochen in Berlin eine Palästina-Baugesellschrft m b. H. gegründet wurde, an deren Spitze Prof.De. Otto Marburg, Mitglied des engeren Aktionskomitees und bekannte Fachleute stehen; demnächst sollen Schwestergesellschqften, wie bereits in Prag beschlossen, für Böhmen, später für Deutsch ö st erreich gegründet werden, um sie barm allesamt in eine ,große Baugesellschaft mit dem Sitze in Palästina zusammenzufassen. Der Zweck dieser Baugesellschaften wird es sein, sämtliche technische, wirtschaftliche und wissenschaftlich« Bauprobleme zu studieren. Vorbereitung für die Herstellung von provisorischen Bauten, für die Anlage von Siedlungen, öffentlicher und industrieller Bauten, und die Anschaffung von Baunraterialien zu treffen, dann mit den einzelnen Kolonisationsgesettschaften (Achusah), öffentlichen, Körperschaften und industriellen Unternehmungen wie auch Einzelpersonen zwecks Uebernahme von Bauaufträgen in Verbindung zu treten. Die Gesellschaft wird ihren Sitz, sobald die Einwanderungsmöglichkeit vorhanden sein werde, nach Palästina verlegen und die Tätigkeit sofort 'aufnehmen. Der Beginn des Baubetriebes in Palästina sei so gedacht, baß ein Stab von tüchtigen Fachleuten dortselbst die notwendigsten vorbereitenden Arbeiten, wie die Dürcksührung der Parzellierung, der Wasserversorgung, die Beschaffung von Baumaterialien, die Regelung der Bauarbeiter- sowie der bauhygienischen Fragen usw, organisieren wird. Neben den rein praktischen Arbeiten wird sich di« Gesellschaft mit wissenschaftlich-technischen Fragen, wie die Lösung von Giedlungsprobkemen (Haustypen.NormaIi.rir' für Fenster und Türen usw.) und künstlerischen Bauproblemen zu befassen haben, um derart die technischen und krlturellen Bestrebungen her letzten Jahrzehnte in das Bauwesen Palästinas einzuführen, was bei Anknüpfung an hialtüberlieferten Bauformen zur Entstehung einer bodenständigen jüdischen Baukuüst in Erez Israel führen wird. Die rechtliche Form der Baugesellschaft lasse sich erst in Palästina finden, wenn wir die dort geltenden Rechtsvorschriften kennen werden. Als Anfangskapital werden zirky 2 Millionen Franks benötigt. Die Höherer zu zeichnenden Anteilscheine soll seitens der Baugesellschaften der einzelnen Länder bestimmt werben. . / Hierauf besprach Herr Hermony dt« Bedeutung seiner Bänkgründuyg, welche dje Aufgabe haben wird, den technischen Aufbau Palästinas durch Finanzierung beim Bau Eingesendet. Für Magens und Darmleidonye. Dm ThalheimerSchlvßbrunn habe ,ch selbst erprobt und einer großen Awabl von Pat ßntrn vnordnet. Derselbe iü nicht nur ein sthinackba'stS, sondern auch gesi«ndheitSiördernLrs Tafelwisier, daS ich jeden au Magen- oder Darmsiauunaen Lc'dendcu bestens empftbleg kann. Ehekaru Dr Him» Kafka. Wien, W. — Thalli e i m e r Schlyß.hr» un ist in allen Filialen dev Firma Julius M e i n l ßxhältl-ch. »hWtWWW^WMg UPM» PriiKUmeratio ns- EiVlK-UUg. unsere Abon-renten, bas Äbvnnement rychtzeifig zi; erneu em, domft keine Unterbrechung in der Zustellungdes Bjattes eintritt. BezugHbc-inqunqen: Mr Wkxn: mit Kisie^ung Monaüich . . . Kronen 7.-7 Zl/Mbm . . » A)« 0"lbsMrg ... „ jß- Gap-jähng. . . „ 60.- Für Deutfchvftsrreich: mit Posiverland Mvnatl'ch . . . Kxonen 7.80 WUMM - , , P - M'M'ia " 44.- Ganziahng . . - „ 66-.— Fsix hfo mit Püstvcrlaiid in tschechischer Whruna Monatlich . . . Kronen 7.bg VierwljÄnig . . „ SS.-^- ZalWnig . . . „ 44.- mimnörifl i * * * 8§~ Poket ntif) hie Üsirigen 9t<UtonaU * ftaatsn: mit Postveriand Monatlich . . , Kronen 6.5Y Vierteljährig . . „ 25.— * IblHDra ... 80.- m 96«— ' Gtnzekexemplar 86 Helle». Für Deutschland monatlich 5 Mark., Schweiz 5 Franken, für das üdr;ge Ausland v'rrl^iäsi' ia 'W KlMien. Di-- Gesd^udima''n tiir die Tfchec^o-G owakki sind per Wagscheni an das Pos!''vajl'isim-un' P. S. Nr. tM>.i;nrs ui Pma. ilh Polen, und ri'(crtcii per Post» amimUinp au tue Wiener LoUibard und EskrsrnpksbKnk, sviliale Krakau, ilir ^Wiener Mii.g.'vZ'N.iuiig". Krakau, N,'ne!t 12, m nchren. 2ldMiniftratson der Morqenzsftnng" Wien, U.»Taborst«atz« 1 -3. Telephon 44.066 ». 43.21S. 25 August 1919 Helte 9 illilschire«- Größte Auswahl! Billigste Preise! MO „Bibersiraße 9. von Kolonien, Gartenstädten, öffentliche« und private« Bauten usw. zu fördern. Außerdem wolle "sich die Baub mit allen bänderen Bankgeschäften gefassen sowie der Erleichterung der Handelsbeziehungenzwischen Palästina uvü den anderen Ländern dienen. Als Zeichen des große« Interesses seien für diese Gründung in B e r l i n und Prag schon! zirka 1 Million Mark-in Aussicht gestellt worden. Sobald die definitiven Zeichnungen die Höhe von 2 Millionen Franks erreicht hätten, soll die Bank, vorläufig in einem Neutralen, Lande Europas, gegründet und später, so bald, als möglich, nach Palästina verlegt werden. Anschließend besprach Davis Trieisch dle Bedeutung dieser Gründung für ben^ technischen Ausbau Palästinas. .. An der regen Diskussion beteiligten sich unter anderem die Gesinnungsgenossen Baudirektor Architekt Dr. KarpluZ, Direktor Ing. Hartmann und Ing, Badjan. Es wurde beschlossen, eine Palästina-Baugesellschaft m. -fc. H. in Wien zu gründen und mit der Durchführung der Vorarbeiten die technisch:: Studiengruppe des Palästinaamtes betraut. Zirka 160.000 Kronen wurden für die Baugesellschaft sogleich ge-. zeichnet. , Auskünfte an Interessenten in Angelegenheit der zu gründenden Palästina-Baugesellschaft in Wien Zerteilt das. Palästinaamt (Technisches Referat), 2. ,Bezirk, Zirkusgasse 33., Abgeordneter Raumarm gestorben. Aus Berlin kommt die Nachricht vom Tode des< bekannten deutschen Politikers Abg. Naumann. Er hat? ein Alter'von, 64 Jahren erreicht. j Obwohl Naumann bereits viele Jahre hindurch als Führer der Nalwnallibcralen in parlamentarischen Kreisen! Deutschlands eine große Nolle spielte, wurde « der öst«-i reichischen Oeffentlichkeit erst während des Krieges durch' die Propagierung feiner Ideen über die lünftiße politische! Gestaltung Mitteleuropas näher bekannt. | Sein Huch „Mitteleuropa" fand nicht bloß mi Deutschland, sondern auch bei uns riesige Verbreitung.! -Wenn Deutschland siegreich gewesen wäre, dann hättel sich vielleicht Naumanns Traum von einer großen staat-! lichen Interessengemeinschaft von Berlin. bis Bagdad unter deutscher Führung verwirklicht. Die Dinge sind aber anders gekommen und so kann sein noch vor kurzem! so stark gelesenes Werk nur mehr literarisches Jntereß«! beanspruchen. Die „GemllMchkeit" der Wiener Eivspätmer.' Dje 42jShrige Private Konsianzia Kusche, Gntz-i Hausstraße Nr. 6 wohnhaft, „ wollte gestern nachts fr Y*r Ausstellungsstraße einen Einspänner zur Heimsa.,.: , nehmen; sie perhandelte mit einem Kutscher über denj Fahrpreis. Al? ihr das Anbot zu hoH schien,i trat sie zum ‘ Kutscher des nächsten Wagens! vyr und verhandelte mit ihm. Das ha^ den ersten Kutscher derart in Harnisch gebracht, daß m ns i t d e r Peitsche gegen' sie losging und ihr einest. Schlag über den Kopf* versetzt^ so daß Frau Kusche eine erhebliche Kunde erhielt und sich hei dsi? Rettung?-! gesellschast verbinden lassen mußte. f 1' f Dr. Schalltnger gestorben. Samstag hrm 28, August verschied hrer im 91. Jahre seines dem Wahle b«d leidenden Menschheit,fernes von ihm in steter Treue hvchgehalirnr« jiidlschm Volkes und seiner Familie gewidmeten Lebens der $5ctWSJ unseres Gg. Dr. Benno Schallinger und der Großvater unser^ Gg. Josef Deutsch, der Drstriktsarzt i. P. Dr. L ü s & t| Schallinger. Während seiner 42jährigen Tätigkeit t« ffntzch» «nd. Mähren hat er sich durch seinen nie erlahmendem §^>scrm«t und seme bis ins hohe Altn geübte Humanität bg*: treueste Gedenken vieler Tausender erworben. Das Leichen- 'begsingnis deS Bersiorbenen, der ein Vetter des Freiheitskämpfers Dr. Adolf F l sch b o t war, findet Mrgen DienStqgumNUhe vormittags auf dem Zentrqlfriedhofe (jüdische Abteilnug, l. Tor) statt. * Antisemitische Flugblatlpropaganda tu Baden. In Dadep wgrden gestern von Kindern in schulpflichtigem Alter- Flugblätter verterst, in denen zur Verfolgung der Inden aus-i gereizt wird. Weder feitkNs der Polizei noch seitens der &w4 Verwaltung wurde etwas gegen dieses Treiben veranlaßt. 1 * Gegen die unberechtigte Führung amerikanischer F8hu» che«. Bon der amerikanischen Mission iu Wien wird dachber Beschwerde geführt, daß i» Wien zahlreiche Automobile Mberecl^ tigterw.rise mit amerikanischen Fähnchen herumfahr««, obwohl nm Krastwagey der ^Foodmission" berechtigt find, derart'ge Nagge« zu führen. Um düsen wiederholt gerügten Mißbräuchenm sttgern, wurden die Wachorgane angewiesen, jene Automobil« befitzer, an deren Kraftwagen amerikanische Flagge« unberechtigterweise angebracht find, zur Einleitung der entsprechenden AmtS-; Handlung anzuzeigen. * Eine ViertelmiMon gestohlen, Wie berichtet, ifi vorgestern in der P'.inz Eugen-Straße ans einem Wagen der Ostbahndirektion eine Kasiette mit 818 698 K. gestohlen wvxde«. Die 4kachf8rschungen der Sicherhe tSbchördc nach den Tätern find, biSl^ec erfolglos geblieben, Zeugen des Diebstahles werden ersuch^ sich be m SicherhcitStureau der Polizeidirektipn, IX, Estsabethrz Promenade 7—9, zu melden. Pie Direktion der StaatSefienbahn* Geselifchafr hat e.uc Belohnung von 1500 K. aus die Ergreifung der Tiiier und eine Bclolniung von 5 Prozent des zustaydä gebrachten Geldes auf die Erlangung der Summe ausgesetzt. Leopold Lteiuhart.Wien, I

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