Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 213 (22.8.1919)
- Date
- 1919-08-22
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seih, * 6 Men, Freitag Wiener Morgeuzeitvng 22. August 1919 9tr. 213 ' * Direkte Verbindung Berlin—Mailand. AvS Berlin wird telegraphiert: Die direkte Verbindung Berlin -M ailaudist seit gestem wieder ausgenommen. * Hebräische Kurse im XX* Bezirk. Die zionistische Sektion Brigittenau teilt'mit : In den Kursen für Anfänger sind noch einige Plätze frei. Ferner werden demnächst Kurse für danach, Talmud, hebräische Grammatik und Fortbildung in der hebräischen Sprache eröffnet werden. Anmeldungen werden im.Bereindlokalf, Wien, XX., Karl Meißel-Straße 5, Tür h täglich von 3 bis 7 Uhr, entgegengeriornmm. *' Verkauf per GebindrvorrLte dar Bamelyde. Die Gemeinde hat itstden Jahren 1917 und 1916 im Zusammen" hmg Mit ihrem Sauerkraut", Obmosft und Mmmelavengrschäft gryyere Mengen von r a n « p o r tu n d. 8 a g e rg e.b i n d'e n erworben, die im November 1913 poch einen bk" deutenden Zuwachs erfuhren durch fei? zu sehr günstigen Preisen erfolgte Uebernahme de- Inventar-.de» militärischen Fahlagex- Platzes in Stammersdorf. Da diese Gebinde für den Leben-mittel" betrieb der Gemeinde nicht mehr benötigt werden, hat der Stadtrat nach einem Berichte de- Stadtrateö H a S k heute beschlossen, dieselben im Wege einer öffentlichen OffertqusHreibung zum A erkauf zu b r i n g? n. Der größte Teil der Gebinde lagert in Stavimerß« darf. der kleinere Teil, Bierlagerfässer, am Zentralviehmartt tu St,. Marx. * Einbruch. Am 20, d. M. wurde die Wohnung des Rechtsanwaltes Dr. Theodor 8 ö w v, IX., Alserbackstraße '10, erbrochen. Gestohlen wurden einige Herrenamüge, Leib«, Bett, und Tischwäsche und eine Kasette mit zwölf Silberniesserri, Gabeln und Löffeln, sowie eine Damenuhrkette, zusammen K 10.000 wert. * Herausgelocktes Reisegepäck, Am 20. d. M. hat der in der Lrovoldstadt, Negerleaafse 6 wohnhafte Herr Josef M a t t l einen Devotschein über elnen Koster «ud einen Karton, du in der Garderobe des Nordbahnhofes hinterlegt waren, und Kleider, Wäsche und Wertsachen mn X 2600 enthielten, verloren. Alser den Verlust entdeckt? und in die Garderobe eilte, hatte schon ein etwa IsWriger Bttesch mit dkm von ihm gefnndeny» Schein das Gepäck behoben. * Lief gesunken. Dev 44jährige frühere Sekretär Johann Nowak, ein geborener Wiener, war früher Osstzier und wurde als Oberleutnant degradiert. Im Kriege rückte er als Infanterist ein, brachte es zum Korporal beim Lavdstmminfavterierxgimeut Nr. 1 und wurde 'mn 1. März d. I. in den Stand dev Zivilvertragsangestellten übersetzt. Er ist ein abgefeimter Betrüger und schon mit schwerem Kerker vorbestraft. Nun verfolgt ihn das Kreisgrricht Krems wegen Veruntreuung steckbrieflich. Gr hat feines Benehmen und man vermutet in ihm einen Ossizier in Zivil. * 25,000 Krany, gestohlen. Die Dolizeidirektion Gr« teilte vm 19. d. M. dev hiesigen Sicherheiisvchörde telephonisch mit. daß die Züjährige Handarbeiterin Hermine Rath einem Herrn, mit dem sie eine Zusammenkunft hatte, einen Betrag von ß 25.000 gestohlen und sich vermutlich nach Wien gewendet habe« Hermine Rath wurde am 20. d. M« als sie ihre Wien« Wohnung, H., Bolkertplatz 6, betreten wollte, durch überwachende behördliche Organe angehakten und verhaftet. Sie hatte »och X 19.300 bei sich, die beschlagnahmt wurden. Hermine Rath wyrde dem Laudesgerichte eingeliefert, * Selbstmord. Der 41jährige Prokurist RudoN Kisch' XX„ Brigsttenauerlände 86'wohnhaft, bot sich am sV.d.M. aus m und ist auf werden einer- Pistole eine Kugel in die rechte Schläfe der- Stelle tot geblieben. Als Wache des Se! große Bttlnffs >m Hasardspiel angegeben. Letzte NIchrichtM. Ein rrrmüttisch-nngavischtzp Bloch. Sarnt-Germaw, 21. August, Der „TemPS" läßt sich über Zürich aus Wien melden, daß di« geringe Unterstützung, die her Erzherzog FosHs und Ministrrvrosident Friedrich bei der Entente gefunden Katzen, den Plan der konservativen Kreise, eine enge Verbindung zwischen Ungarn und Rumänien'herzustellen« wieder aufs Tapet gebracht habe. Am Sinne Her Konservativen wäre es gelegen, eine magyarisch-rumänische Annäherung zum Kristallisatioqspunkt einer weiter ans« gedehnten Entente -zu machen, der auch Polen und unter Umständen auch Deutschösterreich a«gehören sollen und die sich gegen die Jugoslatven, Bulgaren, Ukrainer und Russen richte« würde. Das Blatt fügt hinzu, daß dieser Plan Mit von der Verwirklichung sei. da er auf den WLerftand der rumänischen und polnischen Demokraten stoßen müßt«. Der Prager Korrespondent des „DempS" berichtete zu dem gleichen Gegenstand, bah die rumänischen Wortführer der magyarisch-rumänischen Verbindung Bratianu undDiamandi sind,während in Budapest / Graf Teleky für sie eintritt- Di« Polit'-k des beabsichtigten Blocks wäre ausgesprochen antisozialistisch. Streik der tschechischen Bankbeamten in Prag, s Prag, 21. August. (Tel. d. „SB*. Morgenztg.*) Rach .einer großen ManWaftonsversammlung mn A l t st ü d t e r Ring haben die tschechischen Bankbeamten heute beschlossen, in den Generalstreik zu treten. Eine Abordnung wurde entsendet, welche diesen Beschluß den Bankoertretem milteilte. Die tschechischen Beamten der deutschen Banken haben sich dem Streik sofort ang eschlassen. Die deutschen Bankbeamten bereiten eine Sympathiekundgebung vor und werden sich eventuell dem Streik anschließen. Der. Streik dürste fich wahrscheinlich auf die ganze Tschechv- Slowakei ausdehnen. Die Angelegenheiten, welche die Finanzreform und andere staatliche Interessen betreffen, werden in der Prager 'und Brünner LandeshanK weiter erledigt werden. Die beiden letzteren Banken streiken aus Anordnung der Organisation nm den ersten Tag. . __ ' Kleine Nachrichten. Lyon, 21. August, lynnflvruch.) Aus Dakar wild ge« daß die ausgriandten Küstemchiffe keine Svur vom „Goliath" gesunden haben. Das Gouvernement uh Fcauzösisch-Westafrila bat nun das Muckrs^de-^Hinter, kmdes augeordnet^./ Ueverlassnng ansliindischer Wertpapiere an den Staat. Daö heutigs Atqätsgrsttzblatt wirein« zweite Vollzugsaitweisnng -es GtaatSamteS der Finanzen zum Gesetz» vom 4. Juli ISIS, Nr.. 858, Uebrrlasftmg ausläiidtschev Wertpapiere an den Staat verlautbaren. Dieselbe lautet! Auf Grund deS § 10 des Gesetzes vom 4. Juli 1Y19, St.-G.-Bl. Nr. 863, wird verordnet wie folgt; ß 1. Die nachstehend angeführten isländischen Wert-' papiere sind dem Staate leihweise zu üöexlasssn; a) die ftstverzinSttchen Teilschuldverschreibungen von Staat, Provinzen Städten und sonstigen Kommunen, von verstaatlichten Eisenbahnen, Pfandbriefe von HypothekenSanftm nnähnlichen Jnstitntionens und zw« von Aegyten, Argentinien. Belgien, Brasilien, Britifch-Jndien, Ehtte, China, Dänemark, Deutschland Finnland, Frankveich. Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Kuba, Mexiko, b«,r Niederlanden, Norwegen, «Nchiveden, der Schweiz, Spanien und den Vereinigten Staaten von Amerika; h) Aktien (Shares) und Obligationen (^vttds) N0«d", zeytraliinb südamerikanischer Eisenbahnen, Aktien der BetriebSgesellschaft dev orientalischen Eisenbahnen und Aktien der türkischen Tabakregiegesellschaft« Inländer. (§ H, Absatz 1 a uick» b des Gesetzes) haben im Inland befindliche Wertpapiere «inznkiesern, im Ausland befindliche Wertpapiere vorerst bei einer Uebernahmsstelle (8 2) anzumelden. Ansländer (g S, Absatz 1 e biS e des Gesetzes) haben um? im Inland befindliche Wertpapiere einzuliefern. SiaatZangehSrige Frankreichs, GvoßbritarmienS, Italiens und der Bereinigte« Staaten von Anwrika find von der Einliefernng von Wertpapieren, di» sie schon vor dem 10. Juli ISIS besessen haben, befreit. 8 'S. Für di» Urbemahme der Zur Anlieferung aufgsrnfeneu Wertpapiere habe» alle Banken und Vonkfirmm als UebernahmSstellen, die sin anliegendem Verzeichnis angeführten Banken und Bankfirmen außerdem als Haupft sammelsteklen zu dienen und dabei gemäß■ den Weisungen der Devtsenzentwke, Abteilung für ausländische Wertpapiere, z» verfahren. Dir aufgernsenen Wertpapiere, die sich nicht in Derwahnmg von Banken oder Bankfirmen bestnden, sind' b^n den Eigentümern ob« ihren gesetzlichen Vertretern, Bevwaltern von BermSgensmnssen, Bevollmächtigten »der sonstigen Verfügungsberechtigten, insbesondere auch Pfandgläubigern, ein« NebernahrnSstelsr biL Sv. September 1919 einzuliefern. Die Banken »ud Bankfirmen, die nicht H«rptsqmmerstellen sind, haben ihren ebenen Besitz an aufgernferren Werüpapieren, die bei ih'nen in Verwahrung Ssfinblichen Werdpapier» ihrer Kunde« sowie di« ihüe« gemäß Absatz % eingeliessrwn Mücke bis zum 8ß. jZeptember ISIS einer Haupt, fammelstelle einzuliesevu. Die HauptsqrnMlstelleu haken ihren eigenen Besitz «u ausgemstnen Wertpapieren, die Set ihnen ln Verwahrung besiudllch'en WMcke ihrer Kuschen sowie die ihnen etngslwfettm Wertpapiere bis zum 89. Uspwmber ISIS für Aechumg des Vtaatos der dautschöfterwichischen Dchissnzenkvale, Ab" ieilung für ausländische Wertpapiere/zur Verfügung zu stellen. 8 3. Die Wberlassrrng erfolgt zunächst unentgeltlich; die käufliche Ueheruahm« aller au.fg«rüf«nen Wertpapiere öder einzeln« Kategorien derselbe« oder die Rückgabe an die Einlioserer bleibt vorbeheilts«. « § 4. Mit den Wertpapieren sind die saufenden «nb die fpckt« Mig werdenden Zins- und Mvidendenfchei«» iinznliefern. -So lange die eucktehenen Wertpapiere nicht entweder käuflich übernommen oder zurückgesteM sind, wird der Maat für die Einziehung der fällig werdenden Zins- und Mvldendmrschetne sowie d« verloston »der gekündigten Wertpapiere sorgen «nd den Wert dev eingezogene« Dieträg« den Bezugsberechtigten auszahleu lassen. A 9V'! b« Einlieferung ist anzugeüen, ob und welch, Pfandrecylc s'üsiigen Recht« anderer arr.den Wertpapieren bestehen. . 8 6. Finden sich in Schrankfächern oder in geschlossenen Depots, die gemäß den Dyllzngsaitweisungen übe« die An» Meldungen und Kontrolle gowisstr Vrrmügenschasten und die Sicherung der Vermögensabgabe zur Jnverckarifiernng gelangen, aufgernfene Wertpapiere vor, so find sie von der inventarisierende« Aßhörb« der vvm Verfügungsberechtigten zu bezeichnenden veveruahsnsstelle, sonst ein« Hauptsammelstell« einznliese«t, wobei «ine allenfalls zur Sicherung der LerinöL^isqbgabe verfügte Sperre (8 16, Absatz 7 der dritten lvoklzugsanwetsung yom 14. April l019, At.-G>Bl.Rr. 280) Mzngeben ist. Bestimmungen übe« die bereits inventarisierten Schrank' fäch« und geschlossenen Depots werden Vorbehalten. 8 7. Anträge ouf Bevorschussung oder auf käufliche Uebernahme ein gelieferter Wertpapiere, auf Freilassung aufgerufener Wertpapiere von der Ablieferung wegen entgegenstehender wichtiger rechtlicher odet^ wirtschaftlicher Bedingungen (Deckung von Pränckenr«s«ven der Barstcherungsinstitute und d«gleftl)sn), «uf Gestattung der Ausfuhr, Veräußerung oder Verpfändung aufgerufen« Awrtpapwve sind im Wege einer Uebernahmsstelle an di« Devisenzentrale, Abteilung für aus. ländische Wertpapiere, zu richten. Die Anträge haben sich auf berücksichflgrmgSwürdige Gründe zu stützen «nb diese grhärig darzutnn. ß 8.. Dev Handel in dm ausgenifmen Wertpapiere« ist v»m Inkrafttreten dieser vollzugSanweisuug an allgemein verboten und bisher bewilligte bezügliche AuSnahmeu treten außer Kraft. Zur Abwicklung etwa bestehender BörsmengagemkNts werden vom Staatsamt für Finanzen besondere Bfsi'inimungen getrosfe» wttden, tz 9. 1. Mit der Durchführniig der vorstehenden nnordnungen und der weltereil nötigen Maßnahinm wird die ^«MWttreichMe.Zentralstellss für deu-Berkehr in ausländischen ZahlMgsmitteln (Divisenzevtrale), Abteilung für ausländische Wertpapiere, J., Börsegasie 11, betraut. % Die bei der Devisen-- zentrale tätigen Personen sind verpflchtet, über die in Ansiibung ihrer Tätigkeit zu chrer Kenntnis kommenden Geschäfts- und Bermiigensveihältnisie der Beteiligten strenge Berschtviegenheit zu beobachten. Alle auf ihre Tätigkeit 'bezüglichen Aufzeichnungen und Abschriften sind bei Beendigung ihrer Tätigkeit de« vom StaatSmute für Finanzen bestimmten Stelle zu übergebet«, - ß IQ, Ausfuhr, Veräußerung oder Verpfändung von aufgexnfenen Mertpapirren sowie Uebertretungen der Vorschriften dieser BollzugSanweisung werden gemäß 8 8 deS Gesetzes mit Geldstrafen, bis zu K 20,0*00 oder Arrest bis zu 0 Monaten bestraft, Wenn Mt eine strengere Strafbestimmimg (Gesetz vom 12. März ISIS, St.-G.--Bl.. Nr. 188, über die Bestrafung von Urbertretnugen der Einfuhr-, Durchfuhr-, und Aussuhverbotef anzuwenden ist. Außerdem ist auf dm Verfall der Gegeystände, auf die sich die Nebertretung bezieht, zu erkennen. 8 11. Wer bezüglich der einzuliefernden Wertpapiere ditz^ geltenden Devisenvorschriften oder die Vorschriften über die Anmeldung der Wertpapiere übertreten Haff bleibt straffrei, wenn e« die Wertpapiere gemäß den vorstehenden Bestimmungen einliefer^ und hie unterbliebene Anmeldung gleichzeitig nachholt, eS fei denn'j daß er bei der Einliefenmg von der Einleitung des Straft Verfahrens gegen sich bereits Kenntnis hatte. 8 12«. Diese BollzugSanweisung tritt mit dem Tage der Kundmachung in Kraft. ' Verzeichnis d e r H a n p t s a m m e l st e l l e n: Die Oestdrreichisch-nnganfche Bank, Wien; Postsparkasseu-j amff Wien; Anglo-österreichische Bank, Wen; Bank für Ober-i östenrich und-Salzburg, Linz; Bank für Tirol mrd Vorarlberg Innsbruck; Bank- und Wechsklstnben°A.-G. „Merkur". Wim; Allgemeine Oesterreichische Bodmkreditanstalff Wien; Zentralbank, der^eutschm Sparkassen, Wien; Oesterr. Kred'.ffNistaft für Händel und Gewerbe, Wien; Allgemeine Depositenbank, Wien; Oesterreichische Länderhank, Men; Niederösterreichische Wkompte-VrselLschafff Wien; Steiermärkische Gkomptebank, Graz; Unionbank, Mm; Allgemeine Verkehrsbank, Wien; Wiener Bankverein, Wien; Wenn Giro« und Kasienverein, Wen; Wuneu Kommrrzialbank, Wen; Wimm Lombard- und Eskomplrbank Wim; Bankhaus S. M. Rothschild, Wien; Bankhaus Noftuftld! Sr Cö, Wien; Bankhaus M. Torsch Söhne, Wim. Komimmales. Zur Finanzlage der Stadt Men. In der ^gestrigen Stadtratsimiug orstattew Shadtrat! Brei tu er oiw-w Bevi l-t über disluanziolle Kagr drr Minomdo mid bsaa -.igte, tzau 'Mgiftrut zu errnüchttgen, aus den Bkstäiü'en des Jnvestitivnsqnlrhans heg I-aT-§Ai 1914 einen Betvag vo« 80 Millionen Kronen vorfmutz-! w«4s» zur Deckung lattfrndor Grfyrvernisstz verwenden. Dir Abhsvung MrsM Hube ,mr muh' Maßgabs de? umtingünglichm NotwendiMt zu geschehen im» hör M-'.-rsatz nach Tunlichwit ans Heu restlichen Kkiytszuschüssi-u vor 140 WMlonen ^iogKanAtagenov,Ltze zu. erfolgen- BLi der Äebauung im Bu-MlqW IS 19/20 werdo getrachtet werden müsis», nüt den m Hprunschmg« vokgeseheuen nnheniiiE das Auslomtneu zu ftusen. Allevbinaö seien Mgoslcht? d« hvrrscheudeu poch imme» Mchguerrwen PteisstrigerunM Zn sch ntz rre d ite nicht zu umgeben, doch gebe es demgegenuh« nichts anderes, afy eine Reduktion des gesamten Ba«progxam,WeS- Der Vtadtrnt tveche sich in nächster Zeit mit solchen Borfchläarn zu befasw» Hahr». Bei den Bflastenmg<nl Hahr man noch im Juni 500 Pnozmt Anfzahlung präliittliiMf, während sich jetzt Mehrkosten bis zu 1000 Prozent ergeben,! Vizebürgermeister Hoff wies darauf hin, daß Zuichuß-j krrdtw nicht zu nmgehv« ftisn, obwohl «an es feiner Partes [etnetAcit übl-lgeuonnneu habe. Jvz übrigen lxrbe er gegkirs Pas Reserat nichts etuzuwepden und stimm« dafür. j Bei der Abstimmung weoden die Anträge -twS Refereuwn! angenommen. Eine neue Darlehe-tsfordemng des Avienev Krankenaystattenfonds. < Stadtrat Breitnor berichtete in der -esttigen Sitzung des SfadtrawS 'über ein neuerliches Ansuchen des SßSieitc??] stvsnwnanstallenfyndS »m ein Darlehen von 7 Mtft^ l i o n e n Kronen.^ Der Wlcner Kra,»kena>lstalwnsonds yabf, bereits dreimal von der Gemeinde Men Darlehen erhglten,' die znsamlneil etwas Wer V Millionen Krmwn betragen j hätten. Msse Beträge .seien auch schon aus gezahlt worden. Gleich de? GeulemdeMwn würben letzt auch wiedar Lande und vom Maate DaMensbetrSge ln derselben Höhe wie von! der Gemeinde gefordeet. Der Nefersnt erklärte, er halt»! es,'mit Rücksicht auf di^ sinauzielke Lage der Gemeiuke! für ausgeschlossen, weitere Vorschüsse zu gemäbrc-i. Tli' föcmctnbc müsse vielmehr mit allem Nachdruck darous -U-e. harceil, daß endlich nüt der Z a n i e e im g d c % F d k b s ärnst gemacht werde. ' ' ' - / Stadtrgt D«. Grün schloß sich den; Aeievonlriiaitt>'ig au, da die QJemetith« bisher vh»öhin schön mehr als dev Staat und das. Laub l'ezqhst hätte. V./- Auch Ttadtrat Dr: Kienböck fHmmlcfeem Aulsagdes 8>'efereuten zu.; " ■ Bürgerntvister Neu ui« n n erklärte sich mH bc,u vor-' liegeudeu Antrag ebmlfaUS «i n v e r st a tt d e n. Der Antrag des Rcseesuten wuc-de sodann aiugeuommcn. Di« Aniucksn «m Ttvasienbabniftveikavtan. 'Drök Gtadtrat hat nach einem Bmchte des Srodlrated Weuzel den< Antrag der Bczivköverlvetung XIl wegen allgemeiner Zucclcmium' von FahrpreiSvegünstigungeu, an städtische Angestellte mit Rücksicht auf die schlecht« sinauziell« La5e der Straßenbahn a b«j gewiesen. •.! BrresKastev fcjet* Redaktion. . I. K. 1. Bisher stehen dis Dinge sa, daß Sie wol>l anürr; Sorge sein können. 2.. Wiener |libifr()ev Tnrnvemu,, i\„ viechtensteinstraße Vkr. 10, — 3wno«3u»ii. yOcnbcu Stv sich ans Jüdische Jugeudhenu. U„ Olun-e Dvnaustraße 91. Geistige, jiüdische Arbeiter. Wir haben in Sachen jener Karten interveniert. Wegm des Uxbrigen mutz man noch zuwarteu. j