Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 207 (16.8.1919)
- Date
- 1919-08-16
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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.1 I, Nr. 207 Wien, Samstag Wiener Morgeuzeituug 10. August 1919 Seite 7 BLhKS MÄ KmO. Der Direktor der Londoner RaUomckgaLerre gestorSorr. Mr Edward Poynter, der Präsident der BMschen Akademie der Künste und zeitweilige Direktor der Londoner Nationalgalerie ist gestorben, und damit endet das Leben eines der bekanntesten Maler der Viktorianischen' Zeit. Poynter war ein Akademiker, der über eine hohe Allgemeinbildung und ein großes Könnnen verfügt«. Er Hatte noch unter Wehrs in Paris studiert und knüpfte an die großen Traditionen Ingres und sturer Schule an. Auf seinen Studienreisen war er auch in Deutschland ud> hat hier jww Einfluß der deutschen Kunst erfahre::. In feiner Pariser Zeit, war er ein naher Freund Whigfiers, der später so ganz andere Wege einschlagen und das „enfnnt terrlble" bar angelsächsischen Malerei werden sollte. Poynter dagege»: wrrrde ihr. wohlerzogenstes Kind und eröffnet« seine Laufbahn mit dem rgsch berühmt gewordenen Bilde „Israel in Aegypten". Sern Bestes hat er geleistet, als er später der Porträtmaler der f>j\i§iäkn englischen Welt nach 1860 wurde. („Frkft. Ztg-") Eis Hans Pfthmr-Wer?. Der Hans Pfitzner-Verein für k-enMe Tonkunst, dessen Sitz zwar München ist, der sich' aber über ganz Deutschland erstreckt, hat zu Ehren des 60. Peburlötagaä Psitzncrs an seine Mitglieder SM Verzeichnis sämtlicher erschienenen Werst" mit einem Vorwort ,H.Psitz,rer und die absolute Musik" von Al. Vrrrsche versandt. Eine neue ThratcrMsihrlft. Im Verlage" des Deutschen Schauspielhausts in Hamburg wird mit Beginn her Spielzeit 1919/tzO eine eigene nronatlich erscheureyde Zeitschrift erscheinen: ,H i e. N a m P e" Mötter LeS Deutschen SchauspiellMses, in Hamburg.. Vst -Ockiriststitrurg liegt in ' den Händen .des 'Dramaturgen Fritz Ph. Baader. Für die ersten Hefte sind Beiträge vorgesehen Unter anderem von: Herm. Bahr, Jul, Pab, F. Th . Esokor, Herbert Eulenberg, Karl Hauptmann, Herham Haupbnann, Walter Hasenclever, Norbert JacqueS, Herinsmr Keffer, Gnn'l Lucka, Thaddäus Mttner, Rens Schickest, 'Wikh. v. Scholz, Fritz v'.' Unruh, Nnt. Wildgans. SlrrMches ErrZewdLeyqstfpier in Berlin. Eine Mzahl vor dcm Bolschewismus gesiüchieter russischer Schaufvicler veranstaltet .unter der kiinstlerischrn Leitung des Regisseurs^ und Schauspielers des Petersburger Kleinen Theaters Waldemar Sch \i m s ky riir Ensemblegasispiel im Deutschen Theater in Bmlin. Zur Aufführung gelangt in nMchcr Sprache das fiinfastige Schauspiel „Herbstliche G e i g e u". vou Jlja Sn r g n t s ch o w, «u Stück aus dem SpiÄvian des Moskauer Künstlmischrn Theaters. . Gsschichlen aus dieser und jener Mett von MchÄ Lekb P ree.-,- Diese neue Saimulung Perezschsr Novellen, deren deutsche Übertragung von Dr. Siegfried Schmitz besorgt wurde, wird dem Werke des volkstümlichen Erzählers neue Frcimde zufühxen».D:e Welt des jüdischen Alltags und jene des FerertagserlebviW wird hier w fesselnden Erzählungen von emrm Meister gkschlldert. Preis brolchürt K 10.—, gebunden K 14.—, Zu he» ziehen durch R. Lämt-Verlag, Men, l.,M«schmarkt 1. Da» Spsri. die gestrigen FntzVoMetLspiels. , Rapip—HaLöah '4 : S <S : v). Die Hakoahner haben das. gehalten, was ' man von ihnen erwartet hat: sie haben sich ehrenvoll' geschlagen. Der' Meistermaunschaft durch zweimal 45 Mnmstn einen vollkommen ebenbürtigen Gegner abzugeben, ist eme hervorragende Leistung. 'Dabei waren ine Unseren von einem seltenen Pech verfolgt. Eine Unzahl von Bällen ländere kngp'p nelun dem Tore, während -ändere eure Beute des glänzend disponierten Tormannes wurden.. Ravid mußte sich gehörig strecken, um sich den Sieg zu stchmr. Eine volle halbe Stunde wogte das Spiel hin und her> bevorden Grünen der erste Treffer gelang. Für die Offenheit'des Spieles fpncht es, baß dieHakoah mehr Cmmr emirlte, als ihr Gegner. Benrerkenswert ist die Fairneß, mit welcher'das ganze Spul absolviert'wurde. . Rapid trat bereits ohne die chm untren gewordenen drei Stürmer an, doch standen ihm vollwenige Ersatzleute zur Verfügung. Das Rückgrat der Mannschaft war die Deckung Putzendoplrr, Brandstetter und Witsche. Die Verteidiger Dierrrch und Schediwy waren sehr stoßsicher. Der Tormann Nemetz war in hervorragender Form. Im Angriff wärm Kathau und Wondrak die' Hauptstützen. Die Hakoahmmmichast weist infolge der zahlreichen Nrueinstcllungrn ' noch kein > festes Gefüge auf. Sämtliche Treffer entsprangen Mißverständn:ffen der Hintermannschaft, die ^übrigens ohne Trümmer und Molnar antreten müßte. Halpcni erwies sich wieder als die alte Hakoatzfäul«, die auch gegen .den stärksten Gegner nicht rum Wanken kommt. Scheuer und Lumek waren ein vorzügliches Backpaar, insbesondere der letztere verblüffte. In der Deckung war Kurt Jubn der bestes aber'auch Giüuseld und Nutzbau« befrndtgcnd. Dem Angriff fehlte noch der richtige Zusammenhang, doch sah man von-dem Stürin'-. .iintett Hoewitz, Brüder Gansl, Senzer und Katz sehr schöne ^.nzeltelürtngen. Der beste Mann war Ist Gausl. Nach sehr gcfäbrlichm Angriffen der Hakoah wogte das Spiel bis zur ' 30. Minute hm und her. Nach einem Center Knthans siel durch Wondrak der erste Treffer, dem in derselben M-mule der zweite dürch Klein folgte. In der 40. Minute brachte Kuthan den Stand auf »3:0. Unmittelbar darauf wehrte der Rapid"Tormann einen von I. GanSk geschoffenen Ctfmeterstrafstoß ab. Nach der Pause entwickelte dre Hakoah einen koloffulm Offensivgrist, die Stürmer waren aber vom Pech sehr ocriolgr. In der 36. Minute stellte Klein das Endresultat her. Schiedsrichter Stcrnseld. Weitere Wettspiele. Der Wiener Sportklub siegte gegen dieCriketer B : 0 (4 : 0). — Der W. A. F. wurde von d;n W i e d n e r Sportfreunden überraschenderweise 4:5 (2:8) geschlagen. — Hakoah R e sc r v e n—R otStern Reserven 8:0 (4:0). SpovL-feft des DdLfchen Z«ge«dheÄnss. Zn den leichtathletische« Wettbewerben sind zahlreiche Nenmmven von allen Iugeudkorporationcn eingelaufen. Sämtliche Wiener, tüdlsche Turnvereine, Blau-Weiß Wien, Baden, Mödling, Jüdrsche Ktudersreunde, Sp.-Kl. Hechawer imd Sp.-Kl. Hakoah nehmen teil. Besonders intereffant werden die Damenkvnkurrenzcn sowie die Stafcttkttlänse auSfalle«. SÜnttliche Wettbewerbe sind offen, da lauter Neulinge am Start erscheinm, deren sportliche Mjhitzkeitett nicht bekannt find. Hoffentlich werdeit einigt Talente zmn Vorschein kommen. An die leichtathletischen Wettbewerbe schlieA sich . ein iutklessauteS Fußballspiel Makkabi X gegen Hakoah Leiclstathleteu. Die Turner werden gegen die schmlle« M»fer der Hakoah einen schweren Blond habm. SsisrLltluH Kadima spiest Sonntag mit drei Man» schasim gegen Viktoria aus deren Spvrtsüatz, XXl^ Anton Stö'rkgasse. Spttlbc^iuu J>ß ttjv, 10 Uhr voimittags und I/s3 Uhr nachmitlagö. Die Spieler haben sich eine '/« Stunde vor Spieldegrnn aus dem Sportplatz rinzustuden.! Z!oni$tlscbe Jaiubncb (ZüdlscberMstionaldslender 5680) V. Jahrgang. svw Hevansgegeben von Otto Ab-eles' mrd Ludwig Bato ist in BorbereLLung Der BslksWirt. Was MtzL die VerMÄgLMsattgahs? Von Heinrich Färber. Die ioffizielle Antivprt lnutet, Zweck der Vermögens ab gnbe sei, Verbesserung der Valuta und Entschuldung des Staates, Atpei allgemein verständliche Begriffe, die — sv setzt man voraus — Keiner weiteren Definition bedürfen. Die Nottvendigkeit und Nützlichkeit ihrer Gegenstände für den Staat sowohl als auch für das Volk sei — so setzt man gleichfalls voraus — allgemeine Überzeugung; fle bedürfen daher keines Beweises. Das Verhältnis dieser Gegenstände zur Vermögensabgabe wie das der Folge zu ihrer Ursache, glaubt mau endlich, sei ebenfalls selbstverständlich. Deshalb hört man seit Jahr und Dag nichts weiter als „Valuta, Teuerung, Kaufkraft des Geldes, Inflation, Abschöpfung des überschüssigen GeLes, Schulden, Verschuldung, Entschuldung und dergleichen Redensarten, womit man bisher das politische Auskommen fand. Man hat es zuwege gebracht, die Arbeiterschaft in den Wagen der Vsbrtaverb>esferungsPolitik zu spannen. Man hat ihr das große Stück Brot gezeigt, das sie für die Lohnkrone verlangen soll imb die Wirkung verschwiegen, daß sie dadurch weniger Lvhnkrvnen bekommen würde. Es ist dies ein psychologisches Gesetz, worauf die ganze Kunst der Demagogie beruht. Will man den Volkswillen noch einer beabsichtigten Richtung lenken, so zeigt man ihm ein positives, einfaches und zu versinnlichendes Mottv. Hier ist das Brot das versinnlichte Motiv. „Du sollst das Brot wollen", sagt das Motiv zum Willen, der es unmittelbar begreift und sich im Sinne der Aufforderung entschließt. sollst das Brot nicht wollen, weil du sonst keinen Lohn und in weiterer Folge kein Brot bekommst, ist ein negatives, kein einfaches und zu versinnlichendes Motiv, das daher dev Wille nicht unmittelbar begreift, sondern ihm vielmehr erst durch die reflektierende Vernunft vorgesteltt werden muß. Diese Borsttllmrg unterläßt der Demagoge. Dieses Verfahren läßt sich bei jeder demagogischen Handlung Nachweisen. Mll man nun den Bolkswilleu von der falsche» Bank ablenken, so muß man ihm, wo es angeht, das Gegenmotiv gleichfalls in Positiver Form darbisten. Der „Lohn" ist das positive Gegenmotiv deS Brotes. „Du sollst mehr Lohn wollet, begreift der Volkswille ebenfalls unmittelbar. Tun wir dies, so können wir beobachten, wie die Balutaverbesserer sofort vom Angriff in die Verteidigung gedrängt werben. Denn „ich will mehr Lohn" heißt nicht bloß „ich will keine Berbesserurlg der Kauftrast des Geldes", sondern vielmehr in positiver Form daS Gegenteil, „ich will deren Verschlechterung. Die Dalntaverbesserer, die bürtzerlicheu Nationalökonomen, sagen in solchen Fällen (bei Lohnkämpfen) nicht, die Kaufkraft deS Geldes müsse verbessert werden, den« das hieße: ^vu sollst weniger Lohn wollen", sondern bloß: „Dü sollst nicht mehr Lohn wollen, da du sonst die Kaufkraft des Geldes verschlechtern und somit von der Lohnaufbesserung nichts profitieren würdet. Wir sehen sie bereitmit negativen, komplizierten Motiven operieren, auf die der Bolkswille nicht reagiert. Und während sie ftüher behauptet haben, daß Verschlechterung der Kaufkraft des Geldes ein Unglück für daS Bol! sei, sagen sie jetzt bloß, dich es indifferent sei. Es ist nicht wahr, baß Verbesserung oder Verschlechterung der Kaufkraft des Geldes indisserent sei. Wahr ist vielmehr, daß Verbesserung der Kaufkraft des Gelbes ein entschiedener Vorteil für die Parasiten, die nichts arbeiten, zum Nachteil der produzierenden Stände ist (zu den letzteren zähle ich alle, die in irgendeiner Form gesellschaftlich nützliche Arbeit leisten), .-ne baß Verschlechterung der sKauftraft des Geldes umgekehrt ein entschiedener Vorteil für di« produzierenden Stände zum Nachteil der Parasiten ist. Ich werde diese These sofort beweisen. Weil man aber die tatsächlich herrschende Hungersnot in deuDienst der Täuschung gestellt hat, muß ich vorher benrerken, daß diese tatsächliche Rot mit dev Frag«, die uns gegenwärtig beschäftigt, nichts z« tmr hat. Diese Not hat ihre Wurzel in dem absoluten Mangel an Nahrungsmitteln mch Bedarfsartikeln. Die Balutaverbesserer haben nun „Stofc" und „Teuerung" als Wechs-slbegriffe dargeftellt und dadurch den falschen Schein herdorgerufeu, baß Bekämpfung der Teuerung Bekämpfung der Not ist. Falsch ist dieser Schein, da Bekämpfung der Teuerung nicht Bekämpfung des Mangels ist. Teuerung ist Folge des Mantt^s, nicht aber dessen Ursache. Durch Beseitigung der Folge wird die Ursache nicht beseitigt,' Durch Beseitigung der Ursache wird die Folge beseitigt; Mangel ist aber nicht Folge der Teuerung, er kann daher nicht durch Beseitigung der Teuerung beseitigt werden. ' : Teuerung hat aber außer dem Mangel noch eine andere Ursache, eine valutarische. Genauer betrachtet/ ist jedoch dieses Verhältnis ein nur scheinbar kausales; denn in Wirklichkeit ist Teuerung mrd Minderioertigkeit des Geldes in dieser Betrachtung Tautologie. Teuerung ist Minderwertigkeit des Geldes und Minderwertigkeit des Geldes ist Derrernug. Teuerung ist derunach nicht Folge der Minderivertigkeit, sondern dieseselbst. Wer also die Teuerung durch vakütarische.Operationen Hannen will, will nichts anderes als die Valuta verbessern. Eine derartige Bannung der Teuerung,, die nichts weiter ist als eine. Verbesserung der Kaufkraft des Geldes, ist aber für das Volk nicht vorLeilhast> sondern nachteilig. Wie argumentieren nur die bürgerlichen Nationalökonomen, um zu beweisen, daß Verschlechterung der Kaufkraft des Geldes (höhere Lohnforderungen) indifferent sei? Sie sagen: Verlangt der Schneider mehr Lohn, so muß es auch der Schuster dem Schneider gegenüber tun, da er sonst de« Schneiderlohn nicht bezahlen könnte, und ebenso muß es der Bäcker den beide:: ersteren gegenüber tun. Der Schneider hat demnach nichts davon, daß er nvehr Loh« eiunimmt, da er diesen Mehrlohn teils dem Schuster, teils dem Bäcker abgeben muß. Dieses Argument stimmte, wenn der Schneider in einem Gemeinwesen lebte,. welches aus lauter Produzenten besteht; lebt er aber in einem.Gemeinwesen, worin sich auch parasitische GeGbefttzer be^' sircken, dann stimmt das Argument nicht. In einem solchen Gemeinwesen muß man doch voraussetzen, daß der Schneidender Schuster und der Bäcker, die wir kurz' „Produzentenklasse" nennen wollen, nicht bloß für oe',r Eigenbedarf dieser Klasse, sondern überdies auch noch für den Bedarf der Kapitalistenklasfe arbeiten, ha sonst diese Klasse weder Kleider und Schuhe tragen, noch Bwt essen könnte. Erhöht nun die Prvduzentenftasse ihre Löhne insgesamt, sv erhöht sie nicht bloß den Lohn derjenigen Arbeit, die sie für den Eigenbedarf leistet, sondern auch derjenigen Arbeit, die sie für die Kapitalisten- Kasse Listet und dieser letztere Mehrlohn bkeibt offenbar in dem Kreise der Produzenten. So hat denn durch den glücklichen Emsall, den der Schneider hatte, nrehr Lohn zu fordern, die ganze Klasse der Produzenten profitiert; verloren hat nur die Kap'italistenklassL. Der Schneider behält deu Mehrlohn, den er für die Arbeit, die er für den Kapitalisten leistet, für sich; davon muß er weder dem Schuster noch dem Bäcker etwas abgeben; diesen gibt er blaß den Mehrlohn ab, den er für diejenige Arbeit erhielt, die er für die Produzentenklasse geleistet hat. Es ist also sonnenklar bewiest«, daß die Valutaverbesserer nicht das Volk, sondern bloß das Großkapital beglücken wollen, baß somit die Vernrögensabgabe, die die Kaufkraft des Geldes verbessern soll, die Benachteiligung der produktiven Stände, folglich auch die Benachteiligung der Produktion, der Volkswirtschaft, zugunsten des Parasitentums terÄiert. M i1 <t Die gegenwärtige Kohlei?- rrnd Kokserzengnng des Oftrau-Karwiner Reviers im VsrgLerch m den Produktionen des Setzten Friedensjahres. Kohle Ko^s '''< n 1S18 . hmi 1913 . iiti 1918 . tt 1913 . tttguft 1918 August 1913 . Sepiembtt 1918 September 1913 Oktober 1918. Oktober 1913 . November 1918 November 1918 Dezember 1918 Dezember 1913 Jänner 1919 . Jänner 1914 . Februar 1919. Februar 1914. März 1919 . . März 1914 April 1919 . . April 1914. Mai 1919 . Mai 1914 . Jßmi 1919 . Juni 1914 . m Metekgeninern , 7;470.520 7.896.994 7,752.132 > 8,868.355 > 7,816.016 , 7,867.190 > 6,400.747 . 7,738.478 , 7,852.000 8,028.133 . 5,413.400 > 7,940.628 . 5.234.000 > 7,459.363 > 5,867.140 . 8,481.457 5,659.600 . 7,716.713 > 5,181.963 . 8,330.522 '. 5,786.100 > 7,549.158 , 5,691.244 > 7,769.793 . 5,655.411 . 7,496.435 1,759.393 2,059.861 1,792.945 2,153.316 1,766.983 3,154.164 1,669.814 2,107.497 1M0.00H. 2,219.880 1,365.900 2,121.671 1,353.000 2,177.028 1,336,600 2,127.606 1,221.200 1,949.147 1,289.323 2,126.968 1,573.000 2,046.818 1,082.600 2,116.098 1,018.660 2,040.306 Die Regelung der ungarischen Paprsrgsldwirtfchast. Am Anschluß an die gestrige» Meldungen wird aus Budapest berichtet: Eine Verordnung der Regierung verwert darauf, daß außer den seitens der Oesterreichifch-ungarlschrn Bank.hrrm^ gegebenen Zweihunderturch Fittifundzivanzis-KrenttrucktM i» Kc Menge diesen vollständig gleiche Umlauf sind, die die rgrenma m gesetzwidriger Weise hrrgestcllt und m Bukcl-r gchracht' hat. letztere sind als F ä l s ch u n g e n wertlos Und die Oestcrreichffch-rmgarische Baut trägt für dieselben keinerlei Verantwortung, weshalb eS notwendig ist, sie aus dem Berkchr Mitteln anSsolgen, :md ordnet an, daß bis -ur technischen Durchführung dicscS Umtausches die in Rede stehenden Fälschungen: ü» einem Fünftel ihres NeuuwerteS im Verkehr als Zahlung m übermmm auLwehmm sind, das heißt also, falsche Zwei-! W V '1 'i i -^1