Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 198 (7.8.1919)
- Date
- 1919-08-07
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 6 Men, Donnerstag Wicürer MorgenzeLLuugk 7. August 1919 Mr. 198 Kommunales. Die Dtückkch« unserer Gegangenen aus Italien. bestens des Fürsorgeansschüffes iür dentschösterre'chische Herrn* «hrer in Billach wurde an die Gemeinde Wien ein Ansuchen nm fnanzielle Unterstützung der Zwecke des Bercines gestellt. Bizc- »ürgermeister Emmerling sprach sich in der gestrigen Stadtraisitzung unter Hinweis, darauf, daß' für den Empfang deck Heimkehrer seitens der Gemeinde bereits K 100.000 bewillrgMwvrden leim, dafür aus, auch diesem Ansuchen Rechnung zu tragen und -r schlug, ex praestäro vor, für den gedachten Zweck K 10.000 zu widmen. Auf eine Anfrage, warmu dem semcrzeitigen Antrag, die öeimkchrer durch die Gemeinde begrüßen zu lassen, bisher nicht 'ntsprochm worden sei, erwiderte Vizebürgermerfter Emmerling, >arbisher noch keine, größere Adicilung Heimkehrer mrückwkommen sei. Einmal sei zwar eine Meldung, die, die Ankunft nnrs Heinckchrertransportes ankündigte, eingelangt und Bize» rürgermerster Winter sei entsendet worden, um die Heimkehrer zu mipfangen; diese Meldung bade sich aber als fal'ch erwiesen. Stabtrat Müller wünscht, daß bei der italienischen Gesandtschaft utervenierl werde, baimt die gefangenen Wiener noch hencr' zurückkommcn. Es seien Gerüchte verbreitet, wonach dies nicht der 'fall sein solle. Airch diese Intervention sagte Vizcbnrgcrmeister Emmerling zu. Dem Vorschlag des Vizebürgermeistcr Emmerling «vurde zugestimmt. Die Aeuderung der SLauchsangkehrordnung. Im, Ltadtrate gelangte gestern die abgeändcne neue Rauchfcmgkchrsrbmmg einhellig zur Annahnie. Darnach sind für bte Nauchfängr währendder Benützungsdauer siebenmal im Jahre, und zwar in »er Zeit von -lo, Oktober bis 10. Aprrl viermal, rn der übrigen ^rit des Jahres dreimal in gleichere Zeitabschnitten zu reinigen. Die mcht transportablen Herd: und ihre Rauchrohre sind viermal im Jahre zu fegen. Findet der Rauchfangkehrer, daß diese Fegungcn >ucht ausrnchen. so hat er geeignete Vorschläge an das maglstrausche Bezirksamt zu erstatten, das kürzere Reinrgimgsfristen festetzmkarm. Bei außergewöhnlich geringer Benützung der Fmerungsrnlagen kann die Zahl der Kehrungen vom Bezülsamte hrrabgeietzt werden. Diene ueKehrordnungtrikt in k r a 11, wenn der neue Kehrtarif von der niederösterreichischen Landesregierung verordnet sein wird. Der Ausbau des Stvatzeubahnnetzes. Jm'Stadtrate kamen gestern die anläßlich, der Budgetdebatte im Gemeinderate gestellten Anträge betreffend den Ä u S b a n d e s S t r a ß e nb a h n n e tz r s zur Sprache. Stadtrat WM brachte einen Bericht der Straßenbahndirektion zur Kenntnis, der den gegenwar t i g e n Zeitpunkt n i ch t f ü r geeignet erachtet, nm all diesen Anträgen zu entsprechen. Die Verkehrsentwicklnng könne nicht vorausgesehen werden und auch auf den Materialmangel und die jetzigen Kohlenprcise müsse Rücksicht genommen werden. Stadtrat Weigl schließt sich dem Berichte an, wenn auch d.ie zum Ausbau beantragten Linien vielfach solche seien, deren Herstellung dringend notwendig sei. Dem Berichte wurde zngestnmnt. Besetzung von Schnlärzteftellen. Im September d. I. gelangen fünf Schntantestellen für das kommende Schuljahr zur Beietzlmg: mit dieser S'elle ist ein jährliches Gehalt von K4400 verbunden. Bewerber haben das an ebner inländischen Universität hörig belegten Gesuche sind b r s s p 3 t e st e n S 15. d. M. denn stavtlschen GelundsbeitZamte zu überreichen. Auf verspätet emlangende oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Der Volkswirt. Awirnproduktion und Zwirkrnarkt. Van Adolf freiwillig» Textrlindustrieller. . Wahrend des Krieges absorbierte bas Kriegs- Ministerium alle greifbaren rohen oder .fertigen 8teirnvvrräte und das ZivilpEkum mußte sich mit dem Material begnügen, welches aus alten- Beständen umgearbcitet und umgefärbt wurde. Jusotge dieses Umstandes erreichten natürlich die kleinen in den Handel kommenden Mengen abnorme Preis e. Nach Beendigung des Krieges warf Italien die im Laufe des Krieges dort aufgeftapekten Zwrrnvvrräte nach Oesterreich und überschwemmte den kleinen deutschösterreichischen Markt mit diesem Artikel in sehr m (engelhafter OualTbät. Da aber die Preise wesentlich unter den Inlandspreisen wareriM griff das Publikum heißhungrig darnach. Im Laufe des Verbrauches kühlte sich die Nachfrage nach italienischen Zwirnen sehr ab, weil dessen Mängel hervortraten. Wäschenätwr, Kleider mach er sowie Hausfrauen zahlten lieber-höhere Preise nnd verlangten nach inländischen Zwirnen. ■ ‘ Die betonten Geldverhältnisse machen aber den Einkauf in ausländischemrohen Zwirnmaterial äußerst schwierig imb kompliziert, ja fast unmöglich, so daß in letzter Zeit die Zwirninduftrie auch -in bescheidenstem Umfang nicht ruhig fortarbeiten, konnte. . Zudem kommt noch die Kohlemnisere, die Not an Farbstoffen usw. Diese unsere geschäftliche Ohnmacht benützt Deutschland, das sich rasch wieder auf die Beine stellt, um den Markt der früheren Monarchie an sich zu reißen. Deutschland fehlt die frühere überseeische und sonstige Exportmöglichkeit und es war vvrauszusehen, daß es sich als Ampensatton auf unseren Markt werfen wird. So lange wir, um Rohmaterial einznkaufen, acht Kronen und mehr für einen Franken zahlen müssen, zu dessen Ankauf die Devisenzenträl^ die Bewilligung zu geben sich nicht entschließen kann, so lange müssen wir Zusehen, wie uns, abgesehen von dem politischen Zusammenhang mit Böhmen,'Jugoslawien, Galizien usw., die Länder auch als Absatzgebiete mit ihren Tausenden von treuen Abnehmern, mit denen nur Jahrzehnte in freundschaftlicher Gch'chästsverbindnng standen, entrissen werben. In Ungarn werden voraussichtlich An nächster Zeit, geordnete Verhältnisse Platz greifen und der Bedarf nach Zwirn wird'sich enorm groß gestatten. Ob Wien und Deutschösterreich überhaupt sich an der Befriedigung dieses Bedarfes beteiligen können wird, ist sehr fraglich. Unter solchen Umständen ist die Lage in der dentschösterreichischen Zwirnindustrie nichts weniger als rosig. _, Dke wirtschaftlichen Mahnahmen in Angarn.! Wie bereits, gemeldet, .hat die neue Rcgi-rrnng m Budapest sofort dre S o z t (t 11 ft e r n n g der Fmanzmstitnte, Geschälte und Fabriken a u-fö chob e n und angeorduet, daß sie wieder in das P r i v g 1 e r g e v t u m ihrer in'cherm Eigentümer übergeben. Man betrachtet diese Mgßnahiue zur Wiederherstellung des wirtschaftlichen Lebens rn Ungarn als unrmigänglrch notig. - Freilich darf man sich nicht der Illusion hingeben, daß.die nenerlrchen Aenderunsett sich technisch, in kurzer Zert bewältigen lasten. Bor allem ist eine gründliche Uebersicht der zahllosen Bcsitzverändcrunaen, Konfiskalionen und Verschleppungen nötig. Eine gründliche Prüfung solcher Aulstellrmgen wird erforderlich fein. Wie weit eS möglich' sein wird, die Depots usw. zustande zu bringen, bleibt adzmyarten, Man kann sich jedenfalls darauf gefaßt macheu. daß es wochenlang dauern wird, bis die betreffenden Eigentümer wieder über ihre Privatrechte werden verfügen können. nttSJi, II,, KUJUl ellddOO Oll, 4US4, 43188. - varcbMlung »Iler dzvkmSrrlgen börregerehStt- Nrbea rranssknonen. «rldelnlagen in .trmfenäer üecbnuag ru tzk'rmnt» LrcklnZtmge«. InformZüsneg Kostenlos. BERNHARD MAYER Zasammenschlutz der Filialen der Wiener Banken mit tschechischen Instituten. Die „Deutschen Nachrichten" melden:' Aus P rag wird berichtet: Die im Gebiete der. tfchecko-flowakilchen Republik befindlichen F i l i.a l e n d e r An g l o n k sollen nach einer Meldung ber „Tribuns" von der B ö h-w i f ch e n U n i o nb a n k und die Filialen der Bank- und Wcchselstuben-A.-G. „Merkur" von der landwirtschaftlichen Kreditbank kür Böhmen übernommen wirde'n. Wie verlautet, soll daS Fufionsabkammen zwischen , der O e st erreich i s ch e n C r e d i t ck n st a l t und der Böhmischen E s k o m p t e b a n k bereits abgeschloffcn sein. Durch diese Verschmelzungen scheiden 1 diese Bankfilialen, die sich bisher als deutsche Unternehmungm bezeichneten, und die fast ausschließlich nur deutsche Kundschaft besitzen, aus der Reihe der deutschen Banken ans. . Sie find ebenso wie die Böhmische Eskomptcbank und die landwirtschaftliche Kreditbank, die jüngst dety Verbände der tschechischm Banken - beigetreten sind, als. t s ch e ch i s ch e Banken zu betrachten. Die Beschränkungen der Notierung von Wertpapierpreisen in Deutschland aufgehoben. Berlin, 6. August. (Korr.-Bnr.) Der Neichswckischatts« minifter hat im Zvsammenhang mit der bevorstehenden amtlicken Noliemng der sestverLMslichen Wertpapiere nunmehr die noch mstehmden^.B e s ck 'r ä n k u n g e n der Noturung von Wertpapierpreisrn mut Wirhwg vom 10. d. M. ab aufgehoben. uyd Mcherei in Palästina. 0 In vuiä sti tt crwurde vor kürzem eine Schiffahrt- und F i s ch e r e i g e s e l l sch a f t gegründet. Eine hebräische' Flügschrist berichtet über die Nutzbarmachung der Wästepvege und die Entwicklung' deS Fischfanges in Palästina. Der Autor schildert die U n z«l ä n g l i ch k e i t c n der Hafenanlagen, die .das Landen schwierig, oft sogar gefährlich machen. Die Fahrt aus dem Tibirias-Pee' oder. bW Toten Meer ist kaum weniger brschwetlich. Was die Fstche anlangt, so find diese selbst an den Küsten außerordentlich t e u e r. Die Frscheretetl des Mittelländnchöff MeereS liegen in e .i n i g e r E n t f e r mt n g vom tzcstlande »ich die dem arabischen Fischer zur Verfügung stehenden Aus?üstungsgegensi8nde, Boote sowie Geräte sind sehr unzulänglich. Demzufolge vergehen oft Tage, selbst Wachst, ehe er sich hinauswagt und während diaser ganzen Zeit gibt es selbst in den See- Häfen kenA Fstche. Im Jriueru des Landes gibt es Städte, deren Bewohnt nie einrtt lebeudet,'Fisch gesehen haben. Nichtsdestoweniger sind an der Küste Fische in Mengen vorhanden nnd jedes Frühjahr sammeln sich dort große Sardinrnzüge. Es ist eine Ironie, daß die Fischprtise in Palästina durchschnittltch höh er find, als die in Europa. Die Nachscage nach Fischen ist in Palästina groß und dem Klima sagt Ftschnahrung mehr als Fleisch zu. Es wird Sache der Juden sein, diesen Wirtschaftszweig zur Blüte zu bringen. Aeber 42 Milliarden Notenzirlrulatäon. Der letzte Wochenmtstveis 'der Oesterreichisch-unAarlsche» Bank , zeigt, eine Zunahme des Banknotenmnkanfas um 8tR2tS Millionen .Kronen, so daß nunmehr 43'3ü^ Mtllnuden lliotm zirkulieren. Börse für landwirtschaftLiche Produkte. Wien, 6. Ananst. tOrig.-Ber'ccht.) Die a m erikan.ischr M aishansse hat sich auch auf die andere n W e l m ä r k t e übertragen, wodurch nnzmeckelbaft auch dre Bezug« für die notleidenden curoväischen Bedarssaebiele eme B e r-» teuer n n g erfahren werden. Än einen Abbau der Pretse kanw ' mttcr.den aegenwärtigcu Brihältnissen, die in uder Beziehung: riucr Klärung bedürfen, n i ch .t gedacktwerden. Ans dem Wien er P läge herrscht derzeit nur Intereffe für äußere Erecgmsse, da eme GeschästSmöglichkeit mit Ausnahme von Rau h -f u 11 c r - — * Ä " IW mfolge zeit niib auch ausländische Bezüge erreichen nur selten die Bestnnmungsstation, vollends, wenn diese im Bereiche der dentschosterrerchrschen Volksrepublik liegt, da hierbei Schmrerrgkeiten vielfacher Natur zu übenvinden sind. Die geschäftliche Situation wird m dem Momeutv eine Besserung erfahren, bis endlich Frieden nach außen und innen emgekrhrt ist. Für die nachstehenden im Jahre ,1919 geernteten Frucht* und Fnttergatiüngen find bei der Ablieferintg an bte Kriegs» Geirtideanstall von dieser nachstehende U e d e r n a h m S p " 11 e zu entrichten : W e izen oder.S'p e l z li 130."-- p)'l> Metrr- .untncr; Roggens 130.— pro Meterzentner: Gerste Kj-IS.— , pro Meterzentner; Hafer k^-. 118 — pro Meterzentner. Dev 9!e!chsbanküusweis. Aus B e.r l i n wird gemeldet; Im Zusammenhang, mik den Ansprüchen des Monatsschluffes zeigt dev , Auswetd ^der Deutschen Reuhsbank vom 31. v. M. wuder em starkes.Anwachsen der Anlagekontcn. indem sich die gesamte Kavttalsanlage um 2.090-6 auf 80.831‘6 Millionen Mark erhöhte. Ander.ersetts nahmen aber bte fremden Gelder nm einen die in Anspruch genommenen Kredite noch übersteigenden Betrag, nämlich nur 2.191'4 auf' 10.362'tt Millionen Mark zu. Der Bedarf an Zahlungsmitteln w.u* in der letzten Juliwoche Verhältnis- . mäßig gering. An Banknoten stoffen ivenere 77 Millionen Acarr in du Kaffen der Bank zurück, io daß fich der geiamte'Noten-' unilauf.am 31. v. M. auf 29.268*9 Millionen, Mark bezifferte^ in der entsprechenden Zeit des Vorjahres war eine Zunahme um 320 8 Millionen Mark zu . verzeichnen gewesen. Der dicsmallg« Rückfluß dürste' mit der' im Gauge befindlichen EmztehMg der Puchdrucknotcn zu 50 Mark wo in 20. Oktober Al 1b, vielleicht aber auch mit den Lurch Me Presse lausenden -vtachrichten über eine bevorstehende Abstempelung des. Papiergeldes zusammenhängen. . Äp DarlehrnMffenscheinen wurde» 131'7 gegen 250*2 Millionen - Mark im Poriahre neu m den Verkehr gegeben, womit sich die Summe der cm imnauswefiiidlichen Darlchenskaffenscheine^ bis Ende des vorigen Monats auf 11.9*28*9 Millionen Mark erhöhte.. Der gesamtr-Mehrbedarf an papierenen Zabliingsnukteln lBanknoten- und Darlelirnstaffenrschclneni stellie sich "Mo für die Bmcktswvche aus iW t , gegew 57 1 Millionen Mark in der gleichen Periode deS Bortabres. Der Goldvorrat sank wi weilere 2*4 auf 11109 8 Millionen Mark. Der Gesamtdnrlehens'oestnnd bei den, Darlehenslaß en nahninam den Rückgängen' in den. ersten, drei Juliwochcniu Der merten Woche wieder um 110*3 aus 20.851*5 Lllilltonen'Marl zu. Berliner P-ty-irktenhörse. Berlins 6. Augusts sProduktenmarkt.) Im hiesigor Äo- .dnktenverkehre machte» stch beme einige Unsicherheit bemerkbai^Dw Zuiülu'-N von Heu haben sich vermindert, wahrend sich - dieKauslnst gehbben hat. In der Provinz scheinen die Prerst hoher zu sein als hier. Gelre.dcstroh ist sehr stark angebvten und d,e Mauser halten sich zurück. HüfZfl'-olckorten. wie* Raps-- und Hulsen'rticht- Stroh. scheinen, ihre Rolle ausgespielt zn haben. Lupinen und Serradella wurden bei mangelnder Kauflust kanm nnigefetzt. Wetter: schön. -■ Amerikanische Warennotierttngen. Nerv-Vor^» 4. August. ' B ck u >n w o l 1 e Rew-Rortlato .. - - br.80 ' - Nrw-Orleaus toto . , . ...52.^" „ Nem°?)ork per August . .. 81.-<0 „ New-Pork Per Sepleutbee.3*2.— Raffinade (in vases) New-Uork . - .' 4 Standard White New-Por!.I7l/t „ in Philadelphia .. Petro\utm Cred. Balanc. at*Oil City^ . . . ».-*-* Rew-Alk, Mehl (Marke Spr. Clears). " . . 9'/- bis 10.- „ Weizen, Winterweizen . . .. . 28 < . n Sommerweizen . . . . . . . -'23 c *1* „ Mais, Western loko ........... .210^. „ Zuck er, Granulaied . . . . 7*50 », CeNtriMgal . . .7.28 „ Ka?see, Rio Nr. 7 loko . . . - 9*2.— •, ©ctrctbctr.tr. Ldn. per Bush. (60. lbS.) nom. '* „ Schmalz (Marke Wilcox) Per r'ohe biothors ' „ Schmalz, West, Stca'm ......... 31.30 B a n m w o l l e, Zufuhren ..., — •*— -s-,—- " Zündstoffrnvnopsl. Die tschecho^slowakische Reg>erii»,g hat den Entwurf einer Gesetznovelle vorgelegt.. durch d e *!n llliadst^ff'*i!»'>opol e>ng:iü*.irt wird. Der FrnanzauZfchnß e.tl.iUcte nun cir.c.t .Bericht über diesks Gesetz, das er »n einer me-entlich veränderten Form beantragt. Rach der Begründung der Novelle .stellte sich du Fiitanzverwaltung die Durchführung lo vor. daß sie eine g e m e i n w i r t s ch a f 111 cf, t Gefells dt a f t mit zum größten Teile staatlichcm. zmn geringeren Teile privatcch -Kapitale errichten und diese mit der Gründling von tlutermbtnungen zur» Erzeugung* der MonopolMenstände nnd deren Lerkaul 'betrauen würde. Der Finanzausschuß fünunt * nicht, zu, .dag die Zündstvffcrzrngmg einer solchen gemischtw:rc'chaftllchcn Gcsrllsch.tit übertragen iverdc und beantragt, daß diese Ei zcnarmg, solange sie der^Sraat nicht cinenr auSschließiidi staatlichen Untere nehmen zn übertragen für notrvendia hält, einem Privamnternehmen unter der nötigen staatlicheil Regulierung ilnd Stchrryoitü!- lonlrollc übertragen werde. * Französisch-polnische Hnndelsllammcr. Bor lürzent hat sich m Warschau eine Kommission zur En ichiung einer französisch-polnischen Handelskammer gebildet. Sie Ijai beieüö bte Statuten aufgestellt uud wartet, um ihre Tätigten nnfzuuehmeu, nur noch die bevorstehende Genehmigung des Handelsministeriums ab. . > Ungarische Kommerz.- u. Diskonto-Bank-fl.G Besorgung aller bankgeschäftl.TräRsaktiüirju. Entßegennahmo v. Geldeinlagen. Ausgabe v. Einiagsbüchbrn. üebernahme v. Vermöflßnsverwaltujngen Filiale Wien,!. WippÜngarstrasso 24—26 Telephon 12328, 18296, 17406 Waronabteilunn Export von Serianftiübcln und iandw. Geräten. Import von deutschen Heizmaterialien eto. m