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Wiener Morgenzeitung · 1919-07-28 · Heft 188 (28.7.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 188 (28.7.1919)
Date
1919-07-28
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 188 Wien. Montag Tagesbericht. Das ärztliche Studium und die Juden. Von Dr. Sanol Beer. Hvchvffiziell werden vor Beginn des neuen Schuljahres von allen akademischen Vereinigungen, unterstützt von den entsprechenden Fakultäten, Warnungsrufe vor dem Ergreifen des Hochschulstudiums auSgestoßen. Mich dünkt, daß derlei Ausruf, wenigstens was den ärztlichen und vielleicht auch den technischen Beruf betrifft, etwas über das Ziel schießen. Die einstige große, jetzt aber sehr klein« ReichShaupt- und NesiLsnzstadt Wien ist mit Aerzten reichlich gesättigt. Ban Deutschösterreich und den deutschen Gebieten Tschechv-Slowakiens möchte ich »s schon nicht mit solcher Sicherheit behaupten. Man lese nur in den letzten Mitteilungen des Staatsambes für Gesundheitswesen nach, wieviel freie Aerztestellen in der Provinz existieren. Daß sie bei den geringen festen Bezügen nicht erstrebenswert sind, das ist eine andere Frage, woran aber die bisher MMKelbafLe, Organisation der Aerzte schuld war — was sich auch bald ändern wird. Uebrigens bin ich der Unsicht, daß selbst derlei Distriktsärzte bei den scheinbar geringen Fixen noch besser gestellt sind als. der Durchschnitt der Aerzte Mens, die den wett schwierigeren Daseinskampf durchzumachen haben. Aber hie vielen deutsch österreichischen Gemeinden .bleiben lieber jahrelang ohne Arzt, um keinen Juden anstellen zu müssen. Oft genug siegen fl-MMch Not und Tod über antisemitische Politik. In Wien geht es den Aerzten jetzt sehr schlecht. ..Das ist aber gar kein Grund, vor dem Ergreifen des ärztlichen Berufes, zu warnen. Man darf nur sagen:' Wenn du «in Deutschösterreicher bist oder bleibe« wülst, daun wende dich einem anderen Berufe zu. Alle ehrlichen und anständigen Berufe bieten jetzt bei dem allgemeinen Stillstand der Arbeit wenig Aussicht, aber schließlich wird sich die politische Situation und mit ihr die wirtschaftliche ball» bessern. Men muß von einem ärztlichen Zuzug in den nächsten Jahren unbedingt freibieiben, es wird im Gegenteil eine Abwanderung stattfinden müssen. Denn hier sterben jetzt Aerzte buchstMich Hungers. Selbst die großen Herr«: der FallrLtä't, Dozenten und Professoren, verspüre« jetzt etwas von dem harten Lebenskämpfe. Men tst halt doch die Zentrale eines 51 MillioneureichvS gewesen, wohin beständig, besonders im Sommer, die Scharen polnischer, russische^ ungarischer reicher, jüdischer Patienten znströmten. Viele germanisch-christlich« Dozenten liebten zwar diese Patienten nicht, aber deren Geld nahmen sie gern an. Ihnen ist jetzt doch ein armer, galizischev Jude, der zahlt, lieber als ein Wiener MittelstandsbKrgM.. Dis östlichen Juden und Studenten, die aus. Menvertrieben werden, werden sich es nach dem Kriege überlegen,, diesen teutschen Herren die Geldsäcke zu füllen und ihre Routen eben dorthin nehmen, wo sie Willkommens Gäste waren. Von den 1500 medizinischen Studenten, die in den ersten zwei Semestern an der Fakultät inskribiert waren, gehören etwa 1000 dem Osten an — und das sind größtenteikS jüdische Hörer. Da wir den Bildungshunger und die hohe Intelligenz der östlichen jüdischen Jugend kennen und auch wissen, wie gesucht bei Stabilisierung der politischen Verhältnisse die Aerzte in Polen Löußland, Ukraine und am Balkan sein werden, so sehe ich keinen Grund, die Wische Jugend, die in diesen „ Ländern oder anderswo zu praktizieren beabsichtigt, vor dem medizinischen Studium zu warnen. Ich gebe zu, daß wir dahin wirke«' sollen, daß nicht ircr>er arme Hausierer au$ seinem mittelmäßigen Sohn. tziuen Doktor macht-— der Jüdisch« Nationalrak in Wen sucht ja tn dankenswerter Absicht bisher unzugängliche Berufe den Juden zu erschließen — aber der aus den: Osten Jlatnmettöe« jüdischen Jugend, die infolge der ungünstigen politische» Verhältnisse oder mangels der entsprechende« Hochschule« im Heimatland? derzeit in Mten studiert und als zukünftige Ärzteschaft in Deutschösteweich nicht in Betracht kommt, steht, ivcnll nicht dis ganz« Welt, so doch der Osten und Süüosten Europas fürderhin weit offen. Jiddische Aerzte, jüdische Techniker werden, trotz scheinbarer Hetze gegen die Juden in einzelnen Tellen, bei dem großen Mangel an eigener Intelligenz in den Slawenreichen bald sehr gesucht sein. Die Not wird auch hier den Hast gegen den Juden zurückdrängen. Wie:: foll ja doch ein wissenschaftliches internationales Zentrmn sei::. Die Wiener medizinische Fakultät war doch stets ein Anziehungspunkt für alle Studenten aus dem Osten und Südosten Europas. Die hier auSgebildeten Azrzte strömen doch in alle Weltgegenden ab. Wenn auch Deutschöfterveich für die nächste Zeit mit Aerzten überversorgt ist, aber das heißt doch nicht, daß die Welt, die den: Arzte als dem freiesten geistigen Berufe z:tr Verfügung steht, an Aerzten Uebersluß hat, und es daher berechtigt ist, aus der großen Anzahl' der in Wien studierenden Mediziner — waS bloß eine Kriegsfolge ist — vor dem ärztlichen Studium zu warne». KonstM dtzv Krsmkenkaffe« mit den Aerzten beigelegt. Im vorigen Monat ist, wie wir seinerzeit berichteten, zwischen den Wiener Krankenkassen und ihren Aerzten, die eine entsprechende Erhöhung ihrer ungemein niedrigen Entlohnung uub einige andere reitLenckße Forderungen Wiener Morgenzeitung Men, ]I.,TaäQrstrasse 8 d,sSis” VnrebM?»«g aller dsilstwärrkaen ugä dörreseredStt- Me« €E<i«eiitl?sjs«n I« laaftttfier kkrckMüg zu ZeSksguvgr». Tsfonaatlone« irorreulss. mbb sssssM~x*uJ-xxw.rm^ r-" ■■ ■■.««gJ > BERNHARD ausgestellt batten, mrsgebrochen, die beinahe zum Streik aller Kramenkassenärzt« führte. Nach langwierigen Verhandlungen wurden dm Aerzten ihre Forderungen von allen Krankenkassen mit Ausnahme der beiden großen Verbände, der Wiener Bezirkslrankenkassa und deS Verbandes der Genossenschaften, bewilligt. Diese genannten Krankenkassen befinden sich in einer so ungünstigen finanziellen Lage, daß sie die von den Aerzten erstrebte Gageerhöhung nicht durchführen konnten. Die diesbezüglichen Verhandlungen fanden unter Intervention des Staatssekretärs Professor Dr-. Tandler zwischen Oberarzt. Dr.. St ritz ko als Führer der Krankenkassenärzte Md dem Nationalrat Widholz und Herrn Basch als Vertretern der beiden Kranken-' kaffengruppen statt. Es konnte schließlich ein Ueberemkommen getroffen werden, da? den wesentlichen Forderungen der Aerzte Rechnung trug, so daß. der Konflikt vollständig beigelegt erscheint. Dis Unentwegten... Der Canosiagang deS Herrn Dr. Funder. Vor einigen Tagen brachte die christlichsoziale »Reich-Post* einen scharfe» Angriff gegen daS italienische Königshaus, so daß. die hiesige italienische Mission eine« Protest gegen diese» S&uM erhob und unser auswärtiges Amt gezwrmgm wqr, dmch «ne offizielle Erklärung sich gegen den To» des Artikels auSzusprecheu und bei der italienischen Mission sich z» erüschuldigen. Herm Dr. Funder, dem Unmtwegtrn, stiegen nachträglich — aus welchen Gründen, ist »ns derzeit noch nicht klar — die Graus* bimen auf und, wie in Politischen Kreisen- «zählt wird, machte « sich ans dvr Weg zur italienischen Mission, ryu sich zu ent^ schuldigt». Der Canossagans de? EhrfredaktemS der ^Rrichspost" soll ziemlich beschwerlich gewesen sei» ... 28. 3titt 1918 v . ■■ — ir.in^.- ifi Ti ■■i.iii..—. I J«4| nach; dieser fuhr gegen die Pilgrambrücke; jenseits dep Brücke sprangen die Burschen ab und ließen den tödlich verwundeten Kutscher auf dem Wagen. Abends wird berichtet, daß ein Manu, der verdächtig ist, einer der beiden Burschen zu sein, die mrf! dem Wagen fuhren, in Favoriten verhaftet worden iß.' * Arbeitslose jüdische Ingenieure, , GeometD», Architekten, Baumeister «. derzl. aus Galizien und her Bukowina versammeln sich zur Besprechung von EznstemfiMd» heute de» 28. Jul: um 7 Uhr abends im Souterrainloral w» Caft Prückl, Stubemirig. * Die Btchndiebstähle i« der BrrrMsnan. Erst diMe Tage wurde darauf hingewiesen, daß der Wert der rnutthÄd! weniger Monate im Rangierbahnhof Brigittenau gestohlmch Frachtgüter auf annähernd 31 Millionen Krone» geschätzt wird. Die Diebstähle dauern trotz somfältigst« Beobachtung an. Am 28. d- M. wurde abmnals im Bahnhof ein Waggon «vtochrm und eine Kiste mit Strümpfen und Eßbestecks» entwendet. Dtr Verbackt fiel aus die beim Verladen beschäftigten Vsrschuba^euer: sie wurden beim Verlassen ihres Arbeitsortes einer Lerbcsvisitaüon untei^ogen und bei neun Arbeitern fand man am Leibe versteckt und unter den Kleidungsstücken eine Menge der gestohlen«! Gegenstände. Die Diebe wurden verhaftet und dem tzanoeSgerÄte eingeliefert. Der Wert der entwendeten Sachen betragt in dws«» Falle 8000 Kronen. * Abbau dev Wiener militärischen Objekte. Rach dtn Praterkasenren. über die wir kürzlich berichteten, wird «tM M! Abba« ber Militärs bjekte in Wien weiter fortgesetzt- Der StzM' rat hat nunmehr die Umgestaltung der Reitschule, lll. BaumtzW. in eine Lastkraftwagenhalle beschlossen. Die ArtzeW wurden bereits vergebe». * Dev gerettete Säugling. Am 28. d. M. nachuMM warf eine etwa 45jühnge Frauensperson an der Mündung M AlserbacheS eine schwarze Zuckecschachte! in den Donaukanal uch- «griff m der Richtung gegen Döbling die Flucht. Passantm socke» die Schachtel im Wasser uüd bemerkten, daß aus, ihr die Beinchen eines KmdeS hnm^ragten. Sw vermochtm die Schachtel aus dem Donaukanal zu ziehen. Darin war ein etwa sechs Woche» alter Knabe, der lebte. Das Kind war in ein Handtuch mfo dicken rote» Streifen am Rande und mit der Marke „K. T,* g« hüllt. Der gerettete Säugling wurde der städtischm Kindersibr-^ «ahmsstelle m der Siebrnbruunengasie üb«geben. Ein vevol«1ko«Lres Buch nennt Adolf Böhm in : ber Berlmer ^RundschaudaS Werk „Das jüdischx Pvlk Und seine Jrmendvon Dr. Siegftied B e r n f e l d. Es wird; alle, die sich behaglich wohl suhlen in dem bequernen Zustand ein« gebildeten Wohltätigkeit geistig angeregten jüdischen Bürger- . tums m gewaltige Aufregung versetzen. Stärkste Antriebe werden aus diesem Buch her neuen jüdischen Jugend erwachse»! mit! ergmhendem Herzen wird sie dafür leben, daß BrrnfeldS Mpiv kem Märchen bleibt. Zu beziehm durch R. Löwit-Berlag. Wm, lv Fleischmarkt. Preis broschiert Ri 8.40, gebunden K 1(M. Die Ernährung. Eine geheimnisvolle Schieberei. Samstag abend- «m etwa halb 9 Uhr fuhr ein ein- ' fpänniger Streifwagen, auf dem sich außer dem Kutscher noch zwei junge Burschen befanden, ziemlich schnell durch die Mollardgcme in Mariahilf. Als her Kutscher gegen . die Hofmühlgaffe einlenkte, gab einer der Bursche« von seinem Sitze aus einen Schuß argen ein Kanditengrschäft ab, das noch affe« hatte. Bo« der Kugel wäre«! die Eigentümerin und die anwesende« Gäste arg aefährdet. Sie liefen auf die Straße» sähe» das Fuhr- - werk schon viel weiter und verfolgten cS. Die beiden Bmschen, die auf de« Dagen saßen, j gaben, als sie die Verfolger sahen, »och mehrere SchÜffe gegen fie ab, ohne zum Glücke eine Person z« treffen. In wilder Flucht wurde die Fahrt über dir Pilgrambrücke durch die Rechte Wienzeile und längdes Meyflusses ftromaufwärtS bis zur Sonnenhofgaffe fortgesetzt. Dort - sprangen die zwei Burschen yon dem Wagen «yd liefe« im Dunkel der regnerischen Nacht davon, ohne eingeholt werden zu könne«. * . Der Kutscher blieb auf dem Wagen, ber mm ans einmal langsamer fuhr und in der Nähe der Sicherheits- Wachstube von de« Passanten eiygeholt werden konnte und stehen blieb. Nun wendete man sich de« Kutscher zu und nahm wahr, daß er selbst schwer verletzt und bewußtlos ' war. Man trug ihn in die Wachstube. Dorthin wurde die RettungSgefellschaft berufen. Der Arzt stellte fest, daß der Mann eine Schußwunde erlittest hat, und daß sein Kehlkopf durchbohrt ist. Während der Bemühungen des Arztes starb der Mann. Der Wagen zeigte die Adreffentafel Johann Ster», XIII, Eimvanggafse 16. Die Polizei ermittelte zunächst, daß der Kutscher der 41jährige Otto Metzger» Mariahilserstraße 72 wohnhaft, ist. Nach verschiedenen Zeugenanssagen scheint der Kutsch« ein Opfer der beiden jungen Banditen geworden zn sein, doch ist «S auch mögllch, daß von den den Wagen verfolgenden Paffanten geschoffen und hiebei der Kutscher getroffen worden ist. Ein späterer Bericht d' 3: lizeikorrefpondevz besagt: VoMommkn anfgMrt konnte die Bluttat auch Sonntag vormittags nicht werden. Genau ersichtlich war er nicht, ob Mtzger am Halse eine Schußwunde oder eine Stichwunde hat. Erhoben wurde, daß Metzger Samstag abends mit zwei jungen Leuten im Atter von etwa 25 Jahren mit feinem Wagen vyn der Magdalenenstraße kam. Einer der Bursche trug eine Lederjacke. Auch die Geschichte mit dem vermeintlichen Schuß in das Kandiiengeschäst ist nicht ganz aufgeklärt. ES ist auch möglich, daß die Burschen dort überhaupt nicht geschoffen haben. Entweder auS Mutwillen od« im Rausche haben sie von einem Hanse ein Geschäftsschild heruntergeriffen und es auf den Wagen geworftn. Als sie dann in die Mollardgaffe kamen, warfen fie das Schild gegen das Kanditengeschäft, wodurch die Fensterscheiben in Trümn'.sr gingen und die Meinung auf» tauchte, es sei oesch:;sm worden. Die Brsitzer des Geschäftes und andere Leute rannten dann dem Wagen nt Der Marktbericht. Die Brmdiauvz des GärtunstreW Wcku»g der G r ün w a r r n m ä v r r e weiter gtmytg Dw P X t tf. t f in dfafidiegleichenwie früh er UKd bannt haben die Erzeuger den Sieg über die Verbrauch« dqvoneen. Vorlänsig fehlt als Regulativ die Beschicklutz aus » und anduen PcoduktiouZgedieten Md eine Aendmmg ist in adfchbarer Zeit nicht zu erwarten. Gemüse sind ausrercheud augeboten, dagegen mangelt «S seit eiuiarr Zeit an Salaten. Auch grüne. Fisolen werden vermißt. Erbse« m Schoten sind stark begehrt. Auf den O b stmärftt» ist keine Amderung zu v«z«chnvu Was evhAt ma« disse Woche? F e t t. 12 Dekagramm für die Person (amerikanisch« S^ MM Preise von £3.20. — F r ü h k a r t o f f e ln fiir de» und XXl4 Bezirk bis Dienstag, % Kilogramm prp i. zum HalbMs grammpreis von ll 1.88. — Bob» c u. V* KiW «am» pro Person zum Kikogrammprers vo» L W Sanerkrant. Ohne Emschröudmg der Menge zum Kiköfi arammpreiS von 70 Heller. U n t e r z ü n d h olz. M 5 Kilogrmmn De dm Haushalt. Audokf Feldfchnh, abaabefür wUer «s«. II.» Pratevftvatzs 54. Schowlade, Tischweme, rüh bis 8 Uhr abenäs. Letzte Nachrichte«. Die DolkSaLftimMAnge«. Thor«, LS. Juli. (Tel.-Komy.) Nach MlöuuM Warschau« diplomatischm Kreisen wird firr die Zeit d« bereiümg Md Dauer d« B o l k S a b st i m m n n g in Ost- Westpreußt» die Aussicht d« Geistlichen in den Distrikte«, denen adtzestimmt wird, dem Päpstlichen Nuntius in Warst Übertragen, um die Bevölkerung dem polttische» Einfluß deutschen katholifcheu Geistlichkeit zu entziehe». Zur Sicherste! eines geordnete» Uederganyes der abzutretenden Gebiete wurd vom Militärbefehlshaber eine Reihe ErleichteriMe« ' ~ lag«M8smstandeS v«fügt. Zur Einleitung. d.cr Wied«! des Gsmvahn-, Post» »nd Delegrapbenverkehres mit Pose« ei» mglischer Hauptman» in T h o r n eingetroffen. Deka Kim wvk «ach Argentinien answonLerm?! Genf» 87» Juli. „Le Matin" bringt die telegraphisD Meldung, daß Bela Km sich bereit erklärt habe, nach AraenüNM auSzuwand««, wenn man ihm einen diplomatischen Paß aussolgt und erlaubt, daß er sich genügend. Gold unMiuMt. Dev britische Handel mit Aentralenropa. Saint-Geemain» 27. JMi. (Korr.-Bur.) Wie Mail" meldet, hat daS englische HaudclSamt ossiziell de» brr! Kgusleuten ang«aten, schleunigst alle Anstrengungen m um in Zentraleuropa Fuß zu fassen und erklärt, er sei der. Absicht der Regierung gekegen, britische Kausleute VM bewerbe auf dm zentralmropäischrn Märkten abzuhaÜen. Wiener BSrse. Die neue Woche «öffnete in sehr fester Haltung, beurtellt wurde der Rücktritt Dr. Bauer S, fern« W Niederlage der «ugarüchm Rätetruppen zu größere» Trotz deS urne» Nöckganges des KroneukurkeS valmarische Pavierc begchrt und höher. Österreichisch« stiegen um 2!'.—. nngarncher Kredit um . '.2. SänV K f-V—, K K iS.—, Staatsbabu K’ «•"" a\eu i*’*... Lre-b.: R LI.—, Salgo iv 4.,'.--. 3557

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