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Wiener Morgenzeitung · 1919-07-24 · Heft 184 (24.7.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 184 (24.7.1919)
Date
1919-07-24
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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-«-V .Wen, MnnersW •' ».'W saub Wterier Morgeuzeiltvns »HiZ»' i’i^lniMiliT. M M t?i| Bühne und Kunst. Lschechrsche ArrLoven im Prager Deutschen Theater. Die gegenseitige nationale Verhetzrmg hat im alten Oesterreich 'bekanntlich vor der Kunst nicht Halt gemacht. Im Pragrr Deutschen Theater waren bisnme tschechische Airtoren vom Spielplan ausgeschlossen. Direktor Kramer bricht nunmehr mit diesem Grundsatz und hat zwei tschechische Stücke, SramekS „Sommer" rmd KrejcÄ „Ueberschwemmemg" zur Aufführung in der nächsten Spielzeit angmomme«. Er plant außerdem di? Jukzenierung einer Oper von Smetana. Aus den Theater«. . ' Heute Donnerstag findet im Wiener B ü , g erst h e L t e r die dritte Vorstellung derFr«ie« i ü d i t ch e n Volksbühne statt. Zerr Aufführung gelangt Jakob GordinS Draunr in vier Akten „Uhn a Heim". Begum 7 Uhr. HrrrSchönbruunerSch-loff th« ater beginnen mit Rücksicht auf den fricheren VerkebrStchlnß der elektrischen Straßmbahncu die Vorsteümigen von Hermann BabrS Lustivcel ^DaZ Konzert" am Donnerstag, EamStag und Sonntag schon um 6 Uhr (lZnde vor llt9 Uhr). Die Borstellimgen v.on Franz Bleis Lustspiel „Logik dcS HerzenS" am Dienstag und Freitag fangen ankündigungsgrmäß um t/,7 Uhr an (Ende */,9 Uhr). de« Kammerspielen deS Deutschen, Bolkstheaters beginnm die allabendlichen Vorstellungen („Haben Sie nichts zu verzollen") um l/«8 Uhr wnb endigen um 7*10 Uhr. ImTheater i n derJosesstadt beginnen die AiMchrungen wegen d« abgekürzten Verkehcsstuaden der Straßenbahn jetzt schon um 7 U h r abends. Zur Aufführung gelangt alltäglich „Der König i« Paris". DsS nächste volkstümliche Spmphvnie» ko nz ert lKonzertverem - Tonkünstlerorchrster) findet Samstag dm L6. d. M., «chmds 7 Uhr, im groben KvnzrrthßnH» saale statt. Konzerte der ukrainisch-republikanischen Kapelle. Das zweite Konzert der ukrainisch-republikanischen Kapelle wurde mrf S o n n 1 a g den 27. d. M. verschoben und findet imgrossrnKonz er t h a n r s a a k e statt. Beginn 7 Uhr abends. Guropna «rglifche Krankheit von Dr. Max Wgrtheimer ist eine temperamentvolle Angriffsickrist Wr» dm durch Friedmsphrasen maskierten Imperialismus 8.80). — Die vor kurzem erschienene Nmousiage der Karl Mcnx^Mvnographie von R. W i l b r a n b t (Aus Natur und Geisteswelt) kommt dem gesteigerten Znterestr für die Mansche Dheorie entgegen (K 7.—). Eine wertvolle Gabe für die Freiende Otto Weincnaers bildet die Veröffentlichung des pachgnaffruen,Taschenbuches" und „Briefe an einen Sreund" des gemalen DrrckerS (ll S.SÜ). — Zn beziehen durch die Buch" Handlung R. 8 o w i j, Wien, l, Rotmwrmstraße R. Jüdischer Sport irr Tarnoiv. Samson, Tarnow, fiegt über Z. St. K. S.» Kralra«, 2:0, Halbzeit L : 0. Am 6. d. M. wellte dir Krakauer Mcmnschast m Tarnow m Vaste und rechnete auf Hre» sicheren Sieg. Sir sahen sich aber imangcnehm überrascht, in den Tarnower» auf eine» überlegenen Gegner zu stoßen. Obwohl Samson mit zwei Ersatzleuten «ttrot, bot er eine sehr gute Leistung. Das interessante Wettspiel brachte schon in der 3. Minute einen Elftneterstoß, den der KrÄaner Tormann abwehrte. Samson drängte in derAolge schr ftarf, tggß er durch zwei Tore in der 20. und 25. Minute zum Ausdruck brachte. Halbzeit 8: st. Die Krakauer Mannschaft war p»n der Starke SarnsvnS überrascht, schrieb die Schuld dem Schiedsrichter zu inch verlangte in der zweiten Spielhälfte einen von ihnen nrügebrachten Schiedsrichter. was von Samson gewährt wurde. Der Gäste bemühten sich eifrig, dir schon sichere Niederlage abzuwendm, an der vorzüglichen Halftnhe und dem vorzüglichen Spüle des Tormann» icheilernaber alle Angriffe der Gegtrcr. Der Krakauer Schiedsrichter lahmte die Angriffe der Tarnower durch .unzählige ungerechtfertigte Freistöße. Das Endresuktat blieb aber iMderändert, Eckenverhältnis s: 4 Munsten Samsons. Die Sportplatzfrage der Hakoah kann als gelost betrachtet werden. Es ist der ÄlubltiKmg gelnugm. ein aUMÄettdeS Terrain von der DonamegulüruugSkommission im Pacht- Wege zu erhalten. Der neue Sportplatz wird sich in Floridsdorf, Mmittelöar an der Straßenbahn, befinden. Mit dem Bau der Anlage wird anfangs August begonnen werden. Der Grazer AthletiKKlvh spielt Sonntag in Schwechat gegen die Germania. Sportkluh Anitas. Morgen Freitag, ab 8 .Uhr nachmittags, Training am Hakoahplatz. Alle Spieler haben bestimmt zu «scheinen. ___ Gerichtssaal. Ein Offizier der polnische« Armee wegen Der- Antrerwng vernrteitt. Bor dem Schwurgerichte unter Borsitz deS Hofrates a nd l hatte sich gestern der 23jährige, auS Jaflen (Galizien) -gebürtige Emanuel Wilmouth, zuletzt Oberleutnant IN der polnischen Armee wegen Verbrechens per Veruntreuung zu verantworten. Die Anklage vertrat Staatsanwalt Dr. S o o s, als Verteidiger wirkt« D'r. Mlhelm Schick.! Wilrrwuth war bis zum Umsturz in Oesterrckkch Oberleutnant des Sappeuröataiflons Rc. 8 und trat im November vorigen Jahres in die polnische Armee eirr. Im Jänner dieses Jahres wurde er vom Militärkommando in PrzemySl nach Dien gesandt, um bei der Firma Lechner Landkarten für die polnische Armee einzukeusen. Er lernte bei dieser Gelegenheit den Bankbeamten S t a r- ^ie.oki keNvttr. der ihn ewftchte, M MM.. SchwSkM. tzLrr ^WWhänÜtzr Theobdr Lostv rfer^oei!»ÄWe MWM «Wyffch-ungarischen Bank in AEne MvM F» evkaen. Wilnrvuth übernahm das Geld und kWtz sich nicht n»«He sehen. Seine Auftraggeber glaubten, «sei scheu längst nach Polen abgereist. Da taiij-.rrr Zeit von Wilmouth keine Nachricht kam, stellten sie Rnw^rchnugen cm mib trachten in EÄahrm;g, dab der Wren uickir verlassen und den größten Teil dds ihm icmvertrauten Betrages verausgabt hatte. Er wohfite itn Hotel .Erzherzog Rainer, wo. er noch $0.000 Kronen deponiert hatte. Wte die Untersuchung ergab, hatte der Beschuldigte mit deni Gelbe in leichtsiirnigster Weise gewirt» schäftet. Mit seiner Braut hat ertäglich BarieteS und DerguÄgungSlvkale besucht. Außerdem unterhielt er noch Der- Mft'.isse mft einem Barfräulein und einer Tänzerin. Vor dein Untersuchungsrichter bekannte sich Wilmouth schuldig und erNätte, er habe sich den Betrag von 180.000 Kronen a u 8 geliehen »nd wollte ihn zurückerstatten. Diese Verantwortung wird durch eine Auskunft widerlegt, welche besagt, haß Wilmouth von seinem Vater höchstens 20.000 Kronen zu erwarten habe. Nach Widerlegung dieser seiner Derantivortung verfiel der Angeklagte auf den Gedanken, sein« betrügerische Absicht zu leugnen. Er erklärte, daß er aus den 81 Losen der Kkaffenlotterie, die er mit dem veruntreuten Gelbe gekauft hatte, einen großen Gewinn erwartet«! »nd damit die veruntreute Sumrne decken wollte. AuS dem BewciSverfahren ergab sich, baß Gtarzecki den Angeklagten bei einer beiden befreundeten Familie kennen gelernt hatte. Da? weiter« Beweisverfahren ergibt, daß der Angeklagte in zwei Tagen über 40.000 Kronen verausgabt habe. / Die Geschwornen fanden den Emanuel Wilmouth' einstimmig schuldig, worauf der Gerichtshof den Beschuldigten zu eineinhalb Jahren schweren Kerker-, verschärft mit eurem harten Lager viertelfährlich, verurteilte. Der Angeklagte nahm die Strafe an. _ Der BEsWirt. . SoziaUfierrmgsarrsschrch. In der Spezialdebatte über da? Gesetz betreffend gememwifischaftlichc Unternehmungen wurde folgender Beschluß gefaßt: 8 1. Zur Erfüllmg wirtschaftlicher Aufgabm im Dienste der Augnneinhrit, insbesondere zum Zwecke der Drrgesellschastung von WirtschaftSbetrieben nach dem Gesetze vom 14. März 1919, St.-G.-Bl. Nr. 181, können gemcinwirischaftlichr UnternehmMgen gebildet werden. § 2. Die gememwirtschaftlichen Anstalten werden vom Staate, von einem Lande, von einer Gemeinde oder von cm« Mehrzahl dieser Gebieiskörperschasten zu dem Zwecke gegründet, um bestehende privatwirffchaftliche oder öffentliche Unternehmungen in das Eigentum oder die Verwaltung der gemeinwrrtschastlichen Anstalten zu übertragen oder neue Unternehmungen in dieser Form z» errichten. § 8. Die aemeinwirtschaftliche Anstalt hat den Charakter ein« juristischen Person. Ihre Firma muß vom Gegenstände deS Untttnehmens entnommen sein tmd hat die Worte „gemeinwirtschastliche Anstalt" zu enthalten. Sie ist zur öffentlichen Nechnunglegung verpstrchtet. 4. Die Einrichtung der gemeinwirischäftlichen Anstalt wird in Satzungm sestgelegt, die insbesondere Bestimmungen zu enthaften üb«: Die Firma und den Sitz der Anstalt, den Gegenstand des NntrnrehmenS, die Höhe des Anstaltskapitals und die Art seiner Beschaffnng, die Art der Bestellung und Zusammensetzung der Organe der Anstalt, die Grundsätze für die Äpfstellung der Bilanz uttb die Verfügung üb« die Erträgniffe, die Art der Rechnungsprüfungdie Bekanntmachmgm der gemernwn'tfchaftftchen Anstalt. 8 K. Soll eine gemeinwirischaftliche Anstalt nichr vom Staate gegründet werden, so rmteriieaen der Gri'mdnngSbeschluß sowie die Satzungen dn staaüichen Genehmigung, soweit diese nicht auf Grund von besonderen Gesetzen über di? Errichtung gememwirtschastlicher Anstalten durch die Länder oder Gemeinden zu .entfallen hat. . § 6. Die Einrichtung einer gemeinwirtschaftlichcn Anstalt m da- Handelsregister kann nur auf Grund einer Anmelduna «folgen, die von sämtlichen Mitgliedern der GeWftsleitung (81v) Mterzüchmt ist. - D« Anmekduvg find briWschNeßen: Der GründmraSbeschlnß, die Satzungm, der Nachweis dn etwa erforderlichen Genehmigung, ein Berzerchnis dn Mitglieder der Gcschiiftsleitnng mit Angabe chres Namms, Benffrtz und Wohnsitzes und der Nachweis ihrer Bestellung m beglaubigter Form. § 7. Das Anstaltskapital der gemeinwirtschaftlichen Anstalt kann entweder ganz oder bis zu einem in den Satzungen festzee-- ftellenden Terlbettag durch Stammeinlageu der gründenden Körperschaften beigestellt werden. Der Nest des Anstaftskapitals kann m letzterem Falle mit Zustimmung des Staatssekretärs für Finanzen durch Ausgabe von tilgbaren Teilschuldverschrcibungen aufgebracht werden. § 8. Dn Staatssekrrtür für Finanzen kann Geldnnd Kreditenstitttte verpflichten, einen Teil, jedoch nicht mehr als 10 Prozent, dn bei ihnen zur freien LieriüMg erlegten, nicht jederzeit abhebbaren frmeden Gelder und ihrer bilanzmäßia au§- SetviomkN Reservefonds zu« Anschaffung von mundÄstchnen .eilschuldverschreibunaen der in tz 7, Absatz 1, brechneten Art zu verwenden. VersichmtngSanfiaiten kann die Weiche Bnpflichtung mit drrselvcn Begrenzung bezüglich ihr« Prämimreserven auferlegt werdm, § 9. Werden von den gründenden Körperschaften in die gemernwrrtfchgstiche Anstalt Bermögensgegenstände eingrdracht, . welche auf die Stammeinlagen anzurechnen sind, so haben die AßstaftSsatzungen den Gegenstand dn Einbringung, dessen Geldwert und die sich etwa daran krnivsenden besonderen Begünstigungen im einzelnen genau und vollständig fcftzrffetzen. D.e Grimdungsköffen, worrmtrr nm die bann, bei d« Errichtung notwendig zu bestreitenden Kosten einschließlich d« aus Anlaß der Gründung zn leistenden öffentliche« Abgaben zu verstehen find, find von dn gemeinwirtschaftlichen Anstalt zu tragen und können auf höchstens fünf Jahre verteilt werden. Die BeschlußfaffuTtg üb« 8 10 (Organe der geckeinwirtschafllichen Anstaly wird vertagt. st 11. Die Anstalt-Versammlung besteht aus Berkretern der gründenden Körperschaften, dn GefchaftSleitnßg, der Betriebsräte dn Arbeiter rmd Angestellte^ des.KreditinstttMs, daS aus Grund st 7, Absatz 2, Batlfichuldverichreibungen ausgibt. Die Satzungen können bestimmen, daß auch andere' öffmiliche Körperschaften, Orgamsarion-n eines erheblichen Teiles d« Abnehmer der ErzcuKNlsse d« Anstalt, andere Privatinteressentrn in der Anstaltsvrtsümmlung vertreten sein müffen. Die Zahl der Vertreter dn Betriebsräte dn Arbeiter imd Angestellten hat in de« Reg«! ein Viertel der Stellen zu bettagen( dir Zahl de« Vertreter der Geschaftslcitung, des KredftinMnteS und der Privatinteressenten darf zusammen die Hälfte der Stellen nicht erreichen. _ Die Tschecho-Stswaksi soll MilliarÄen der östetreichrschen Staatsschuld übetzrrshmsn. Prag» 23. Juli. (Tfchecho-slow. Preßbm.) Die „Vohemia" rechnet auS. daß der m Sainb-Germam. abgeschlossene Frledcns- Bftlrit# bic iMrechvffkbHtüiW RepUSlrk Aitr Mechahchs h»ü ungeMr^'/, M i l l i a Lv e'ft t Z WM M-i chifchetz S r ant - iä, ulh b i fokj t. MK Be?üg auf die MeldXng, raß d:eMage §er KbiaMUeche dex Entsche^nng der emelnen Argieruatzen überlasten mixbt, erkliiit daS Matt, daß vamü kein Präjudiz fiir dm Standpunkt der tschechoilowaftschen Rcvubftl ihren Bürger,, gegenüber gegeben sei, wenn ehr die Entente nicht au;« leßt habe, die Kriegsanleihe zu be- Mem Die Bewohnnschast fvedert im Gegenteil, daß da» Problem der Kriegsanleihe günstig ge l-ö st werde. - Mnziehrmg mrd Amtsrrsch des Papiergeldes- Abstempelung der Wertpapiere brr Derrtschland.i Berlin. SS. Juli. Wie die »Bdrsenzcitung" aus Weimar^ erfahrt, wirb in der nächsten Zeit alles vorhandene Papiergeld eengezoge« nnd durch Gietscheme (Zwischenscheine) ersetzt werden, Me wieder gegen ein neues Papiergeld eeugetauscht werden. Ferner werden sämtliche Werchapiere avgrstempelt. Alle nicht abgestempelten Papiere verlieren ihr«! Wert. Aehnliche Maßnahmen werden mit den Verträgen von Gesellschaften vorgenovtmeu werden, um die dort investierten Werte seftzustelleu. <' Dis KohlmfSrdeNMg ln Ostrau- SS. ZÄi. (Tel. des .Wr. Morgerutg.")' Die Kohlenförver«na MEb'cmch in dn dritten Mi* Woche, trotz all« Bemlihungm, sie z» hebe«, st a t i o « ii r. Sie betrug 1,870.147 Metermüner, dis K-kGrodrfftlon 238.506 Meterzeutner. Dte WaagonbMGmtz ist weittr durchand lmbeftredtgeud-, «nd beträgt durchschnittftch die Hälfte der angeforderten Mengend Bis Ende der BerichtZwvche blieben 21Y5 Waggons Kohle urw 448 Waggons Koks, die wegen ungenügender Waaaonlrefcrung nicht abtransportiert werden wnnten, im Revier auf Lager zuriick, wodurch der Lagnbestand abermals «m mehr als 400 Waggons gestiegen ist. Unter den vielen FordmmgW der Arbeiterschaft befindet sich auch die nach der sechsstündigen Samstags ch ich t imd einem M ind rstl o h n,v o n L 20.-- für dw Heuer pro Schicht. Die Gewerkschaften stehen allen diese« Forderungen apathisch negnrüber. Tatsache ist, daß bereits alle Gruben im Revier m r t B e r l u st a r b e i t e n. Die verlangte sechsstündige Samstagschicht ist bereits s?it Monaten von dm Bergarbeitem erzwMgen, mdem die Beldgschasten an SamStMn nach sechsstündiger ArveiWit'd a S L än t e w er k in den Schächten einfach so lauge in Bewegmm setzen, bis die Förderschalr niederführt rmd sie ans der Grnve hnauMBtdnt. MrLschaMchs Nacht^chLe« mrs Psle«. AWSngsssrrNaLtmrs rnfsische» Berftchommg»» seseÄschKsten ir, Polen. Wir entnehmen dun ^PolrAchen Aohd": Der Finanz» minister hat nach Maßgabe deS BesckluffeS de« BerficheruugSratcS Geschloffen, über die russischen BnstcherUngsinstitute, welche aus dem Tnrain des früheren Kongreßpolen ILtlg waren, die Zwangs- Verwaltung zu verhängen. f•. >; Bersta»f dar MMSohy H«k-B?-Kisree. ^Küryn PolE meldet: Die Eisenbahnlinie Herbv--Kieice welche früher Eigentmn ein« russischen Aktiengesellschaft .»/,', Pa! ein englisches Konsorttum käuflich erworben. Pör«rfche G«mS. Im EmverstAndniS mit dem Fmauznunrüeni-m >u,d bnu Obersten polnischen VolkSrat in Polen eröffnet dw Polnische StaatS-DarlehenSkaffe in Warschau, welche uuverzügl'chin die '..Polnische Bank" („Bank - Polski,") umgewandelt wird. , eine Zweigstelle in Posen in dem bisherigen Gebäude der Rcichovauk. Der Harrdelsvertrag zwifchyrr Italien und Prag. 23. Juli. (Tschecho-flsw. Preßbur.) Tue Durchführung deS provisorisch^ Handelsvertrages zwischen Jtafte^und der tschecho-slowallschen Republik wurde ein« besonderen Kom« Mission in Mailand übertragen. NsrrsrUchs Erhöhung der.ELseuexpsrtprerfe in d.euLschlsud.'.^ ,;. Düffslsorf, 23. Juli. (Tel. dn „Wr. Morgemtg".)' Dn Verein deutscher Eiseugießrre'.eu erhöhte die Preffe für alle Export» und Jnlandsabnlate nenerdingS um!S Prozent. Vor Fr<rrchßLsukr?usweLs. Bevttv» 8S. Juli. Im Gegensatz zu der in icievileiv Iuliwoche eingetretenen recht bedeutenden Entlastung wst btv. Älnsmeis der Deutschen Reichsbank vom 13. d.M. wieder eiue Zrinahknr der Anlagen. Die gesamte Kapitalsanlage erhöhte sich ndmlrm um 494'2 auf 80.137'b Milliynb« Mark, während dw fmndk» Geld« ans den Anlagekonten eine annähernd gleich, grosre Steigerrmg von -lW'6 auf 9642'S Millionen Mark amvrnkn.. Der bereits rn der Vorwoche zutage getretene Rückstrom von papierenen Zahlungsmitteln ist in der Berichtswochr rn ertrrrmcher cnn>ip. kU n«f\ ijßaKH u,t Verkehre befindlichen Banknoten Md Darlehenskaffenschel.ic stell sich auf insgesamt 876'4 Millionen Mark gegenüber, 197 Mellr- Dnen Mark in der Vorwoche und 142*3 Mrlliöuen Mack m der 20.015*4 Millionen Mark ermäßigt. AM-Mamschs WMKrmvLreVrmgerr. Lrsrs-Por!r, 2l. Julr. „ Baunrwolle Ncw-!.0srk loko ... m New-Orleans loko . . . . , ... . „ Nrw-f')oxk per Juft.,W-n- New-York per August.84.8p fett oleum: . „ .■ ä affinade (in cases) New-Dork .• 20.2> . Standard White Neiv-Yort . . . . . . 17.25 „ in Philad.elvbra .. * 7 7.25 iPetroleum Cred. Dalanc. qt Ost City ...... 4.-- New-Vork, Mehl (Marke Spr. ClearS) . .., 9.SY lnö io.- , 2iZ e i z e n, Winterweizen . . . . . . . . „ „ S'-mmettvtiM . . . . - . . . . 887*/* „ M a i S, Western loko . . ... . . . . . > Si5..',0 „ Zucker, Granulcned . . .. 7.50 „ „ Centrcfngal *. 7.2* . Kaffee, Mo Nr. 7 löko . 7 . ..22.50 Gerreideir. u. Ldn. pn Bush. <60 lbS.) nout. „ Schmalz (Marke Wiftox) pn roheMthcch Schmalz. West. Steam . . W . st' Baumwolle ... . komplizierten Gerätschaften, die früher aus dein Älwlande rczagen wmden, im Inlande heczesiellt werden können. In den tial>ren IStiS/90 belivf sich die Emfphr, mnchließlich der Loleuiodilcn. auf S3M1 VdppÄMrtMMd stirz 1VS/1-H» «M il.VSL Dyppfizennwi-. tsMtm M feit I# »»» 1ZV.M DopveftMrner ißrlDR 28,744 fÄe 191*7, wäbcein' 10h der pvrr.iBwüitt aut 68.501 Dovpe!renmer «»schwoll. iniolge amerikanischer L'.eicruui-.m. Der it'-.llc-nüche ^drt-reSb'id-n.s wird annähernd aus 30 OOO ^'sliige. SirsloM"'',,-./.".!;:-,,-:!,, 'M0( cm* tacke Erntemaschinen. *'oo-> E.utc- Brndeara'chineu, 2000 Rechen, 800 Henwenarnaichinen, 10'>0 D-.esch«!.!'ch:nui,

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