Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 173 (12.7.1919)
- Date
- 1919-07-12
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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'Nr. 173 Wien. Samstag IuZreRfchLZLchterei irr der ÄkraMe. . Bern. 9. Juli. (Tel. der „Wiener Morg'enzeitüng^.) Vor einigen Tagen wurden weitere große Erfolge'der anlibolschewikischen Streitkräfte unter der Führung Grigariesss gemeldet, lieber dieselben -schreibt „Manchester Guardian": „Als die Franzosen unter dem Drucke der hölschewiklschen Armee 'Odessa fluchtartig räumen i'iußten, fiel die Stadt in die Hände eines' gewissen *Witzörieff, der sich aus O^Pvrtunitätsgründett attfäng-: sich, für einen < Volschewiken ausgab. Als sich nun die -Bolschewiken unter dem Druck De'nikins ans der südöstlichen Ukraine zurückziehen mußten,. e rklärte sich -plötz-, ljch Grigorreff als Antibvlschewik und genießt nun in btcfer Eigenschaft die Sympathie und die Unterstützung der Entente. Er mordet die Juden auf grausamste Art - und wird die Zahl der, in der, Ukraine heurptsächlich von Grigoriefs ermordeten Juden in jüdischen Berichten mit hunderttausend angegeben. Diese Zahl ist freilich nur schätzungswM gemeldet und kann im Detail nicht belegt werden, aber selbst wenn man dabei einen Irrtum oder eine . Hebertreibung in Betracht zieht und berücksichtigt, weist ' .alles ans ein Massaker hin, wie es seit jenem' berüchtigten Kosakenaufstand vor ungefähr 250 Jahren in jenen Gebieren. nicht wieder vorgekommen ist und dem gegenüber die letzten JudenverfolgilUgen rn Polen und Litauen fast eine liebevolle Behandlung dar stellen. Die Entente hat in dieser Angelegenheit mehr als bLß allgemein menschliche Verantwortung, da sie mit den Urhebern und Veranstaltern dieser inbcr Geschichte der Neuzeit unerhörten und nicht dagewesenen Greueltaten politisch assoziiert ist und wenigstens einen Teil, dieser Urheber mit Waffen, Lebensmitteln, Ansrüstung und Geld unterstützt. Die Entente hat sowohl die Macht als auch die Pflicht, auf ihre Schützlinge einzuwirken, daß sie - Mord und Schändung ein stellen. Es handelt sich nicht bloß um Juden. Demi was man bisnun den Juden allein antut, wird,ohne Zweifel später: auch anderen angetan iverden und wenn nicht der stärkste Druck ausgeübt wird, wird ein weißer Terror der Nachfolger des jetzigen roten Terrors sein mtb seine Mutige nSpuren über die mit Menschenblut bereits genügend getränkten Gefilde/Rußlands ziehen «nd Tausende und Abertausende Lebewesen zum grauenvollsten und qualveichsten Tod bringen." Tschechische Nationale ersamMlungr Eine deutschfreundliche Rede des Abgeordneten Boueek. Prag, 11. Juli. (Korr.-Bur.) Bor Beginn der Sitzung der Nationalversammlung verliest Präsident Tomaichek ein von Minister für auswärtige Angelegenheiten, Dr. Boucek, eingrlangtrS Danktelegramm. Hierauf wird die Debatte über die Regierungserklärung fortgesetzt. Delegierter Dr. Boueek begrüßt die Ernennung des neuen Juflizministers rmd . sagt über das Verhältnis zu den Deutschen unter anderem: Es ist das eine Ehrenfrag e S»s eres Volkes. Die Hindernisse. welche unserer Ber« stäudiaung mit den Deutschen in den Weg gelegt werden, sind vor allem psychologischen Charakters. Es ist begreiflich, daß die Deutschen gewisie Befürchtungen für die Zukunft hegen, weil sie ok» Teil einer große» Nation unter die Herrschaft einer verhaltuÄmaßig kleinen Nation gerate« sind, weil sie in Oesterreich die erste Rolle spielten und jetzt aus dieser Stellung vertrieben worden sind. Unsererseits ist eZ wieder schwer, an die Ungerechtigkeiten zn vergessen, die wir solangevon drnDeutschen erdulden mußten. Es darf uns mcht schwer sein, den Deutschen alles zu geben, worauf sie ein Recht haben. Schon vom Standpunkte deS tschechischen Sozialismus sind Vte Deuts ch en unsere Nächsten und wir würden uns nur wünschen, daß sieunsere Brüder würde». Durch unsere Politik zu ihnen müssen wir verhindern, daß wir in unserem Staate Hochverräter haben. Die Deutschen Wieder dürfen nicht kleinlich sein und mUen anerkennen, daß, wenn ihnen ein Unrecht geschehen ist, die Regierung der tschechoslowakischen Republik alles tut, um dieses Unrecht zu beseitigen. Bei «ns muß jedem das ihm gebührende Recht zukommen. Man darf uns nicht sagen, daß wir die nationalen Minderheiten so behandeln, wie die Deutschen uns und die Magyaren unsere slowakischen Brüder behandelt haben. Redner warnt aber die Deutschen, im Kampfe gegen den tschccho-slowakischen Staat fortzufahrrn. Wenn wir, erklärt Redner, den Deutschen alles geben werden, worauf sie Anspruch haben, dann werden wir auch das Recht haben, ohne Mitleid und Barmherzigkeit gegen alle auszutreten, die vnserer Republik schaden. Unser Staat muß freilich nur ein tschecho-slowakischer sein, da wir mit unseren Brüdern, den Slowaken, uns die Freiheit erkämpft haben, aber in unserem Staate darf es keine Nationen zweiter Klaffe geben. (Zustimmung.) Betreffs der auswärtigen Politik stimmt Redner vollends «it den Erklärungen deS Ministerpräsidenten Überein. Wenn Dr. R a s ch i n bemerkt habe, daß jede Stärkung der Deutschen eine Gefahr fstr unL bedeute, und wenn er indirekt darauf anspirlte, daß wir uns gegen die Entwicklung des Deutschen Reiches «ehren sollten, so hält dies Redner für Demagogie, weil wir nicht die Kraft haben, die Entwicklung, eines sä mächtigen Nachbarn zu verhindern. - - Delegierter Dr. Meißner (Sozialdemokrat) wendet sich gegen die Ausführungen der nationaldemokratischen Redner und betont schließlich die Notwendigkeit der Regelung der Beziehungen zu den Deutschen im Verhältnis «r ihrer Zahl. Es ist notwendig, sagt Redner, den Nationalitäten, sofern sie im geschloffenen Nationalitätmgebiet leben, eine eigene Verwaltung zu geben. Auf Antrag des Delegierten Milan Hodza wird bte Regierungserklärung angenommen. Abgeordneter Seliger für' einen nationalen Ansgleich in Tfchecho^Slowakien. Prag» 11. Juli. In einem „Geduld* betitelten Artikel wendet sich Abgeordneter Seliger in der^TMtzer Freiheit* gegen jenen Teil der deutschen Provinzpreffe t« Böhmen, der den Beginn von Verhandlungen mit dm Tschechen nicht mehr erwarten kann. Er führt aus: Wir müssen unS-völlig klar werden darüber, daß wir Deutsche dm Kamps um unsere nationale Stellung nicht m i.t de» Mittel« und Methoden deS nationalen Kampfes im alten Oesterreich führen könne». Wir werden vielmehr den Tschechen, wenn wnm diesem S^ate zu blechen gezwungen sind, ganz deutlich und klar sagen: Wenn sie mcht Mia oder nicht willens sind, den Staat zu eurem wahrhaft Modernen demokratischen Staat der Voller, die chn hewohuw^au^ . - 4 ' . . ' - Wiener Morgenzeituug» 12. Juli 1919 Seite 3 | Gela KM.fordert oou ClemerreeaN Me Zurück-' - Mtzuug her ruMHuifchen Truppen. , Budapest, 1l. Juli. Das Uuiarifche Teleqrapheu-Korrespondenz-Burea« meldet' Der Vockskömmiffür für auswärtige Angelegenheiten, Bela Kun, hat an den Prästdente« der Pariser Konferenz, Clemeneeau, ein Telegramm gerichtet, in dem er darauf verweist, daß Clemeneeau in seinem Telegramm vom 13. Juni erklärt Hube, die rumänischen Truppen werden sofort mit der Räumung der Theitzliuie beginnen und sich hinter die ausführlich be* zeichneten Grenzen zurückziehen, wenn die ungarischen Truppe» die den Tschecho-Slowaken zügesprochenen Gebiete geräumt haben werden. Trotz Clemeneearrs Versprechen und Befehl hätten die rumänischen Truppen den RückMH nicht nur nicht begonnen, sondern sogar nach dem 24. Juni an mehreren Stellen Angriffe unternommen, die von den Truppen der Roten Armee, natürlich mit blutigen Verlusten ftir die Rumänen, zurückgeschlagen wurden. Er erbitte eine Antwort, ob Clemenceaus Wort und das der »Merten und assvziierten Regierungen genug Gewicht besäße, damit die Rumänen sich auf die brfohlenLn Linien zurückziehen. VolksÄonrnnffär Kun ersucht schließlich Clemeneeau, seinem Befehle Geltung zu verschaffen. _____ Die gefährdete Versorgung Deutschösterreichs Dr. Rerrner ersucht um weitere LebeüsrniLLelkredite. SaiuL°G<rmain»5NeLaye, 11. Juli.- Staatskanzler - Dr. Renner hat an den Präsidsnten des Oberste» Wirtschastsratcs folgendes Schreiben gerichtet: . Di«'beiliegenden Gesetzentwürfe über die Sicherstellung dev Kredite für Lebensmittel sind von der Nationalversammlung der deutschösterreichischen Republik am 8. Juli angenommen worden. Sie werden sofort durch ge führt; die ausländischen Werte und Goldmirnzen der Privaten werden requiriert und die. Liste der requirierten Werte wird so rasch als möglich dem Obersten Wirtschaftsrat vorgelegt werden. Die -für die Holzausfuhr eingehenden Summen werben an die Devisenzentrale abgeliefert und von dieser an die Stelle, die uns bezeichnet werden wird, abgeführt werden. Da wir der Aufforderung des Obersten Wirtschaftsrates folgend ihm, alle im Inland und in neutralen Staaten befindlichen ausländischen Werte zur Verfügung gestellt haben, die in den alliierten und assoziierten Staaten vorhandenen ausländischen Werte aber mit Beschlag belegt find, sind wir gegenwärtig absolut nicht in der Lage, uns rechtzeitig von anderer Seite Kredite für den Bezug von Lebensmitteln zu verschaffen. Die uns vom Obersten Wirtschaftsrat e i ngeräurnten Kredite gehen rasch zu Ende. Schon gegenwärtig v erhalten wir nur GetteDe und Mehl, während die Zuschüße wo« Fleisch, Fett, Reis und Kondensmilch ttufgeh-rt * haben. Unsere Ernährungssituation hat sich daher wieder außerordentlich verschlechtert und ist schon jetzt kritisch. Nun wird im August auch der Kredit für Getreide und Mehl erschöpft sein. Wenn die Zuschübe infolgedessen aufhören würden, wäre ein großer Teil unserer Bevölkerung, insbesondere die Bevölkerung Wiens und der Jndustriebezirke dem Verhungern preisgegeben. Die neue Ernte kann nur etlva ein Viertel unseres Bedarfes decken; sie wird überdies, da bei uns der Kleingrundbesitz vorherrscht, erst im Laufe einiger.Monate greifbar. Selbst bei den größten Anstrengungen ist es.nicht möglich, auch nur die geringen Rationen, von denen die Bevölkerung Wiens jetzt, lebt, durch Zuschnbe aus dem Inland aufznbringen. Wir brauchen ferner unbedingt Fleisch/ Fett, Reis und Kondensmilch ans bene Ausland«. Würben die Sendungen der alliierten Großmächte anfhören, so müßte die Hungers not, die eilt« zeitlang ' durch diese, Sendungen gemildert wurdet mit erneuter Wucht verheereird über uns Hereinbreche): und es imv-e unmöglich, die soziale Ordnung aufrechtzuerhalten. Daß tvir aus den anderen, auf dem Bodrn der früheren Monarchie entstandenen Staaten trotz alter Bemühungen keine regelmäßigen Zuschübe erhosseu können, ^werden die Delegierten der interalliierten Hoi,G Missionen bestätigen, die uns hierbei in dankenswerter Weise unterstützen. ' * , ■ ( Da wir nun alle realisierbaren Aktiven zur Verfügung deS Obersten Wirtschaftsrates, gestellt haben,, müssen wir die ' 1 dringende Bitte stellen, daß uns provisorisch weitere Kredite wenigstens für die Monate August und September gewährt - '! werden. Bis dahin werden wir die von uns geforderten Requisitionen ausländischer Werte ,die wir mit der größten Beschleunigung betreiben, durchgeführt habe» und der Oberste Wirtschaftsrat wird in der Lage sein,- sich ein Urteil darüber zu-bilden, welche Kredite er uns für die von uns gegebenen Pfänder einräumen oder tvelche dieser Pfänder er uns zu anderweitiger Ver-° Wendung fveigeben kann. Bis dahin könnm wir uns'/ 'wie. dem^ Obersten Wirtschaftsrat« ja gekannt.ist, nicht selbst Helsen. Der Moment, in dem die uns gewährten Kredite erschöpft sein werden, ist bereits unheimlich nahe. Die Unterbrechung der LebLnsmittelsendlrugenwürde eine Katastrophe herbeifühven und die Wir» kungen der ganzen Hilfsaktion des Obersten Wirtschastsrates vernichten. Mr bitten deshalb den Obersten Wirtschaftsrat nochmals, sofort dafür Vorsorge treffen zu wollen, daß die Lebensmitlelsendungen vorläufig so-'- gesetzt werden können. > “ Der gütigen Antwort entgtzgensehepd: Renner.. zubilden, dann werden es nicht die Deutschm sein, die ihnen auf diesem Wege folqen. An einem neuen alten Oesterreich mit dem täglichen nationalm Kleinkrieg, mit der fortgesetzten Verhetzung gegeneinander, die sie nie zur sachlichen wirtschaftlichen, sozialen und wahrhaft kulturellm Arbeit kommen ließ, haben die Deutschm gar kein Jnterrffe. Wenn wir in diesem Staate zu lebm gezwungen sein werdm, dann wollen wirinihm wirklich leben und die großen dmch die aewaltigen^Ereigniffe deS Krieges aufgeworfenen. Probleme der Zeit zur Losung bringen. Daher werden wir Deutsche in dem Augenblicke, in dem drr Entscheidung über unser siaatliches Schicksal gefallen ist,»die Frage deS nationalen Nebeneinanderlebens der Völker im tschecho-slowakikchen Staate stellen, und zwar so, daß sie grundsätzlich gelöst werden muß im großen wie im einzelnen, Md zwar m dem Sinne, daß jede Nativ» alle Angelegenheiten ihres nationalm Lebens i» Ruhe besorgeu kan«. Die Wahlkreiseinteilung für Mahren und Schlefieu. Brün«, 11. Juli. (Tel. der ^Wr. Morgemtg.^ Die Wahlkreisemteilung für Mähren Md Schlesien soll in der Weise durchgeführt werden, daß das gesamte Gebiet mit nmd 8'37 Millionen Einwohnern in fünf Kreise zerlegt wird, Md zwar: Der B r ü n n e r Kreis (670.000 Einwohner), der westmährische Kreis (392.000) mit dem Hauvtsttz in I g l a u oder T r e b i t s ch, der Olmützer Kreis (894.000), der slowakische Kreis (414.000) um dem Sitzl in Ungarisch-Hradifch Md der Ostrauer Kreis (1 Million Einwohner). Die Tschechen wollen Tesche» angreife». Krakau, 11. Juli. (Tel. der „SB:. Morgenztg.*) Die Blätter bringen Nachrichten, wonach die Tschechen Truppen in O st s ch l e s i e n ansammeln, und Teschen und Freistadt angreifen wollen. Kein Korridor zwischen Tschechien «nd Jugoslawien. Genf» 11. Juli. (Tel. der „Wr. Morgmjtta.*) „Petit Parisim*, erklärt heute, daß von der Se^Mng eine- Korridors zwffchen der Tschecho-Slüwakei und Jugoslawien nicht mehr die Rede sei und daß man sich mit S ch u tz m a ß n a h m e n für daS der Grenze nahe gelegow Pr,e.ß bu.r g werde, beguügm Müffen. Seklionsrat Dr. Safarik tödlich verunglückt. Prag, 11. Juli. Wie di^ Blätter melden, hat sich der der ischecho-slowakischm Gesandtschaftzugeteilte Sektionsrat Dr. Sasarik in der Prager WohnMg seines Bruders durch einen Revolverschuß tödlich verletzt. Dem »Becer" zufolge soll es sich um einen Selbstmord handeln, den Dr. Safarik im Zustande von NerveniiberreizMg begangm hätte; nach dem- ^Prager Tagblatt" liegt jedoch ein unglücklicher Zufall vor. Letzteres Blatt bemerkt: .Dem Sektionsrat Safarik, der vor der Cftrerrnuug zum Ministerialrat stand, war eine leitende Rolle in den Beziehungen zur Presse zugedacht, da er auch der besondere Vertrauensmann des Ministerpräsidenten T u s a r war. Serbisch-deutsche Beratungen. Agram, 10. Juli. (Korr.-Bur.) In Belgrad sindm gegen-/ wartia Verhandlmgen mit deutschm Delegiertm statt, die auf den Abschmß nnes Kompensationsvertrages mit Deutschland abzielen. Auch der Handelsvertrag mit Deutschland soll ehebaldigst erneuert werden- Wie die „Prawda^ zu meldm weiß, ist als deutscher Gesandter in Belgrad der ehemalige sozialdemokratische Abgeordnete Hermann W e n d e l in Aussicht gmommm. Die Aufnahme der diplomatischm BeziehMgen mit Deutschland soll gleich nach der Ratifikation des Friedmsvertrages erfolgen. Die Arbeiten der Friedenskonferenz. j Lyon, 11. Juli. (Funkfpr. des Tel.-Korr.-Bur.) Der d eut sch ö st er r e ich i s ch e Friedens.- vertrag durfte nicht v.o r M i t t w o ch/ü b erreich t werden können. Der bulgarische soll am! 26. d. M. fertiggestellt sein. i Rew-Dork, 11. Juli. (Funkspr.) Aus Paris, wird berichtet: Die Vertreter der allrussischen Regiemng in Paris, S a s o n o « und Lwow, haben, gestern der Friedenskonferenz eine Note überreicht, iw welcher sie in Erfüllung des Geheimabkommens' zwischm Rußland, Frankreich, Italien und Englands das in den ersten Kriegsmonaten abgeschlossen wurdet das Mandat über Konstanttnopel und die Inter-! Nationalisierung der Dardanellen mit Rußland, als ans der Aussicht teilnehmender. Staat.verlmigen.