Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 172 (11.7.1919)
- Date
- 1919-07-11
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Stt. 172 ÜB ich, '6 U”u41 Wiener Morgenzeitung 11. Juli miM Stile 7 Sport. InbUSrLM-Spörtfest des Sportklubs Hakoah, Wien. ptt SvortÜnb Hckkv'äh verschickt fiir daS am 7. und B. SeMUbcr tri Ä?ieck statkffckdende JubilänmZ-Sportfesi folgende ÄttsschreibM'.g: t MtzMWÄUri?», Klaffe A, Klaff« B. , Leichtathletik: '% ‘Pf kk &jr fjj e Oreiffers Aaste«: Laufe« Über l"^Meter*. 206 Meter. 400 Meter* 800 Meter, 1500 Meter*. E Meter: Mitsprung*; Hochsprung*: Stabhochsprung*: .Kugelstoßen*; Diskuswerfen; Speerwerfen* Stafette 4X1O0 Meter*; Stafette 460 -f 360 +• 260 4-100 Meter* B. N e u f t n g e: 60-Meter-, lOO-Meter-Lauf. Weitfprung, Stabhochsprung, Kugelstoßen und Stafette 5 X1OO Meter. C. Für Jünglinge bis zum vollendeten 16.' L e b e n 8 j a h.r e: 60-Meter-, 500-Meter-Lauf, Hochfprrma, Kricketballwerfen und Weftsprung. Die Konkurrenzen sind offen für alle., die kinem jüdischen Tmn- oder Sportverein angehören. .. Klaffe A ist offen für alle; Klaffe.B nur für Neulinge, das hcrßt solche Athleten, die noch bei keinem öffentlichen Meeting in einem offenen Wettbewerb gegen einen anderen Verein gestartet sind. Klaffe C offen für. jene, die am Tage des Mee'.mgs ihr Lebensjahr noch, nicht vollendet haben. ' Die mit Stern versehenen Wettbewerbe der Klaffe A zahlen zu einem Vereinszehnkampf, für den der Sportklub Hakoah einen wertvollen Wanderpreis gestiftet hat. Jeder erste Matz zahlt Punkte, jeder zweite 2 Punkte, jeder dritte 1 Punkt. Siegreich ist jener Verein, der die meisten Punkte erzielt. Der Wanderpreis geht nach dreimaligem Siege in den Besitz des. siegreichen Vereines über. Die .sechs Konkurrenzen der Klaffe B zählen zu einem Veremssechskampf. zu dem der Sportklub Hakoah ebenfalls einen Ebrenwanderpreis ausgeschrieben hat. Die. Bedingungen sind dieiclven wie oben. >' Die fünf Konkurrenzen der Klaffe 6 werden als Einzelfimfkümpf ausgetragen. Jeder erste Platz wird mit 5 Punkten geiverkef» jeder zwecke mit 4, ustm Sieger ist jener Athleth M. Terrrris. A Meisterschaften: I. Single für Herren, II. Single für Damen, Hl. Double Damen und Herren. IV. Hetren-Double. B Für Neulin g e (solche Spieler, die an ttinem Turnier noch teitgenommen haben): I. Single für Damen, N.Single für Herren, Hl- Double Damen und Herren. Teilnahmsberechtigt sind nur Mitglieder eines .nationaljüdischen Sport- oder Turnvereines. Von .jenen Vereinen, die eine eigene Tennlssektion haben. nur Mitglieder dieser Sektion. Fiir die Meisterschaften sind Ehrenpreise aus gesetzt.. IV. Hockey-Turnier. T. Schwimmen. ' 1. Damenbrustschwimmen 50 Meter (66'/,); 2. Herren-? .ruK'chwimmcn 56 Meter (66'/,); 3. Damenrückenschwkmmen ly Meter (66'/„); 4. Herrcnrückcnschwimmen 50 Meter (66'/,); 5.' Beliebig Damenschwimmen '50 Meter (66'/,); 6. Beliebig Hcrrenschwlmmen 50 Meter- (66'/,); 7. Beliebig Damemchwumnen 2OO Meter; 8. Beliebig Herrenschwimmen 200 Meter; 0. Damcnst.Mte- ' 4X25 Meter (33V,) beliebig; IO. Herrenßasette 4X2t> (33'/,> beliebig; H. Herrenstafette 3X25 (33'/,) Brust, Nijcken, beliebig. ' - , . ' Teilnahmsberechtigt sind mtv Mitglieder eines natwnaljüdtfchen Turnöder Sportvereines von jenen Vereinen, die eine eigene-Schwimmfekttö« haben, Mitglieder dieser Sektion. . Die- Mit Konkurrenzen 1, % 4, 5, 6. 8. 10 und 11 zahlen znM ..Dn Weisenarürr-Preis". Jeder erste Platz 3 Punkte, jeder ' zweike 2 Punkte, jeder dritte 1 Punkt. , M itt Kkammern angeführten Zahlen bedeuten die Lange dw Gir'E' falls die Konkurrenzen im Dianabade ausgttragen werden.' ___ Hk« Ungarn irr Liesing. Da m Wien kein Geschäft mehr zu machen ist. bereisen die Ungarn jetzt Me Provinz. Am Sonntag tritt eine kombinierte M. T. K.-^. Ji,. E.-Mannschaft in Liesing gegen den dortigen Sportklub, an, der sonst seine /Gegner unter den Wiener Äungmcmnschaftm sucht. Der v>port ' schreit nach Brot! Gin internationales leichtathletisches Meeting Dringt der W.A. F. am 3. August m Hütteldorf zur Austragung. Der Volkswirt. Die besseren Friedensbedingungen. J -Von großer ^wirtschaftlicher Bedeutung für Deutschösierreich ist'die Streichung des Artikels 49 auS dem Fuedrnsvrrtragseulwurs von Samt-Germain. Darnach hätten die SMsionsstaaten das Recht gehabt, alles deutschösterreichische P r i v a t e r g e n t u m innerhalb ihres Gebietes zu beschlagrahmen, die Betriebe zu liquidleren usw. Unser ganzer Besitz in Böhmen, Mähren, Galizien und Jugoslawien wäre verloren ge- ' gangen und obendrein hätten die deutschösterreichischen Verlustträger ,wm Staate hierfür entschädigt werden müffen. Dies hätte mit Naturnotwendigkeit unseren finanziellen Ruin herbeigeführt. Wir lönnkn anfatmend feststellen, daß es Dr. Renner gelungen ist. das'Aergste. das uns drohte, zu verhüten. Auch die Erklärungen wegen der. Meistbegünstigung sind von großem Wichtigkeit. Sie wird auf die Tschecho-Slowakei und Ungarn keine Anwendung finden. Nach drei Jabren soll ihre Einseitigkeit für Demschösterreich aushören, falls der Völkerbund keinen Anlaß zu einer anderen Enisäieidupg findet. Demnach werden, wie dergleichen Vorrechte, die wir im Handelsverkehr den alliierten upd affoziierten Staaten jetzt eimijumen müffen, nach drei Jahren selbst teilhaftigwerden. Damit eröffnet sich der Ausblick auf ein beffereS Äben des Einzelnen und dev Gesamtheit, wenn auch in ferner ' Zuknnfti - ES wäre jetzt nur noch zu Wünschen, daß eine gerechte A u f t c i l u ii « b e r Kriegslasten auf sämtliche Nananalftamen erfolgt. Jedenfalls sicht fest,' haß bio f nieiitc zur E.irnMruL der Uninll'gkcck ihrer Bedingungen gelangt ist. Sie ' zn dieser ErkcnntmZ gebracht zu haben, rst - abgesehen von bec ('.);■. ctffflfeit unserer Sache - das nicht zn unterschätzende Berdfti.ft Lr. Ztenuns. Infolge großer technischer Schwierigkeiten wurde die Frist zur Eitt- Lrkgung in die Wählerlisten des Jüdischen RaLionalrates verlängert. Anmeldungen im Bureau, Taborstr. 20 ü Sistrernng des Verkehres an der Wiener Börse in alt-ausländischen Papiere«. Vor Beginn des Verkehres der gestrigen Börse ließ die Börsekammer nachstehende Kundmachung affichiecen: .„Bis zur Verlalttbarung eines Beschlusses der Plenarsitzung darf heute kein Verkehr in den ausländischen Papieren stattsinden. Insbesondere Tür kenlose, Tabak-Aktien, Orient bahnen. G ö tz-A k t i e n, K o n st a n z a, S ch e i d e m a n d e l» Elbe schiff, Balkan-Banken usw/ Späterhin wurde nachstehende Kundmachung seitens der Börsekammer verlautbart: „Laut Beschluß der Plenarsitzung darf von heute an kein Verkehr in alt-ausländischen Papieren stattfinden. Für Orientbahn-- und Tabak-Aktien findet morgen keine Ausgabe statt." Die Sistierung des Verkehrs der genannten Effektengattungen steht im Zusammenhänge mit dem in Kraft getretenen Gesetz betreffend die Inanspruchnahme der ausländischen Werchapiere, welche än Zahlungsstatt an die Entente für die Sicherung der Lebensmittelkredite geleistet werden müssen. Dr. Schumpeter in Grqz. Gvaz» 9. Juli. (Korr.-Bnr.) Vor einem großen Auditorium spraÄ Staatssekretär Dr. Schumpeter Über den Wiediraufbau DkMschosterreichs und die damit zusammenhängende« Fragen. Er führte unter anderem aus, daß er sich gegen den Vorwurf, daß zn viel Geld ausgeaeben werde, verwahre und wies darauf bin, daß diese Ausgaben lindern, wo sonst fürchterliche Nor wäre, imd daß diese Ausgaben m einem Zusammenhänge stehen mit einer Politik, welche die soziale Ordnung in Wien erhalten habe, während in München und Budapest der Bolschewismus herrscht. Bei annehmbaren Friedensbedingungen seien.dir Aussichttn nicht düster. Dann könne an den Wiederaufbau des Staakergeschritten werden, welcher aber nur mrt Hilfe f r e nr d e n K a p i t a l s möglich sei. Daher sei es notwendig, daß in Deutschösterreich Rnbo und Ordnung herrsche und dies insbesondere in Wie«, woran die Rinder ganz besonders mteresfiert fein müssen. Die Länder seren gegenüber Wien passiv. Ueberall sei das Emgrelfen der Sleuertrast der Stadt Wien notwendig. Zwar werde dieses Eingreifen der Slenrrkraft Wiens in der Zukunft geringer sein, aber ein Zusammenbruch der Stadt Wren würde auch die Länder empfindlich berühren^ Zusammenarbeit zwischen den Ländern und Wien sei in der ohnehin schwierigen Lage mehr als je notwendig. Der Staatssekretär kam' dann ans die Vermögen ßa b g a b e zu sprechen. Sie muffe sobald als myglrch kommen und ihr Zweck müsse die Abbürdung der Kriegsschulden und die Durchführung der Sozialisierung sei«. Für den Staatssekretär , gelte es als entscheidend, daß die Vermögensabgabe nicht für laufende Ausgaben verwendet werde. Sie werde die Gläubiger des Staates treffen und daher das ■ ebenso erreichen, was durch einen Bankerott erreicht würde. Daher sei ein Bankerott niemals notwendig. Für die K r i e g s a n l e i h e ser nichts zu befürchten, sie werde bei der Vermögensabgabe zu einem sehr günstigen Kurs "nt Zahlung genommen werden, so daß; die Vermögensabgabe als eme 'Rettungsaktion für Allere Volkswirllchaft erscheinen wird. Sw sei eine S a n i e r u « g s a k t i o n. Der Staatssektetär beschäftigte ffch sodann mit der S o z i a l i s i e r u n g sf r,a g e und gab dann noch einm Ausblick in d i e Zukunft. Die industriellen und Kreditorganisationen müssen gehoben werden, der Staat muß erstreben, in drei bis fünf Jahren das G l e i ch a e w i ch r i m B « d g e t herznstellen. unsere V a l u t a mutz g e h o b e n werden. Ueberwachung des deutschSstevteichischen Außenhandels durch die Entente. Nach einer der Handelskammer in Zittau zugegangenm Mitteilung wird der g e s a m t e A u su U d D u r ch f u h 1> verkehrDeutschosterreichs von der Entente genau überwacht unddurch Einsichtnahme in die Berkehrsnachwrise einer scharfen Kontrolle unterzogen. Es soll sogar beabsichtigt sein, an allen ‘ Grenzstellen besondere U e b c rw a chungskommandos einznrichten, ^ie schon in feit nächsten Tagen ihre Tätigkeit beginnen sollen. Aünäherung zwischen Polen und Dentschöfterreich. Von der Polnischen Preßagentnr wird uns mitgeteilt: Aus Anlaß der sinterzeiebnung des KompmsationsvertrageS zwischen Polen utid Deutschösierreich fand nn Hotel Imperial ein vom Dentscböste'.'reichllchen Warenverkehrsbureau veranstalteter Empfang stark. Von dentsel,österreichischer Seite nahmen die Staatssekretäre Z e r d i k und Ellenbogen teil. Von polnischer Seite erschien der Geschäftsträger, Szarota mit dm Mitgftrdern der polnischen Gesandtschaft. StaatssekMr terdik dankte in warmen Wortenfür hie freundltche uftmlune und das Entgegenkommen, welches der deutschöMv teichfichen Abordnung \\\ Warschau zuteil wurde. Der polnische Geschäckslräae'.' Dr. Szarota cvtlöytc tu seiner Antwortrede. daß die pol'.usche Vertietung m Wren alle wirtschaftlichen Annähernntzsversuche zwischen dm beiden Staaten kräftig nntyrst ü tz e n wird. . Schließlich wurden wirtschastlrche Fragm. darunter die der Lieferung der N a p h t h a v r v d u k t e tmd des P a p i e r $, erörtert. Mrtfchastttche Nnchrrchten ans Polen, j - Mr entnehmen dem „Polnischen Lloyd*: Vor kurzem ist m W a r s ch a u die Fircka „O r n a k", Aktiengesellschaft für Fi l m i n n u st r i e, gegründet worden,, mit der Absicht,, mehrere Filialen und Erpofituren demnächst i'n Polen zu eröffnen. Der Zweck der „Ornak" ist die Gründimg von Ftlmfabmen, Zentralleihanstalten von Filmeit. Ban und Uebernahme der .Kinetnatograpbeptheater in ganz Polen, endlich Betrieb, der Mit der Filmindustrie in Verbindlmg siebenden Hilfsmdustcien. Wie Druckereien, Lithographieanstälten, Sesselfabriken tllw. „Otttür - soll auch eine Schule der Fllmartisten, Regiffeure, Pbvtotzräphen, WotoxsÜhred-Monteure und Operateure ins'Leben nffen. Aüßer-' dem soll äncheme eigeneFilmtruppe organisiert werden, bestehend' aus erstklassigsten poimschcn Artisten. ' - * i Bis zum 1. Mai haben sich, 36 Kreistage im früheren Kongrcßpolen mit der Bitte um Bewilligung von Darlehen zum B a u v o « Chans s e e n an die Regierung gewendet. Die Gesamtlänge der geplanten Landstraßen beträgt 1000 Kilometer; der Bau derselben wird unter normalen Verbältriissen 3 bis 3 Jährö danem und gegen 100 Millionen Mark kosten. Um derI'be'k sofort beginnen zu k^.cnen, bat die Regierung bis jetzt-: 24 Millionen Mark an Darlehen bewilligt; von dieser- Summe wurden von einigen Kreistagen bisher 6,360.000 Mark abgehoben. ' . * / Die Mienaesellschaften L i l p o p, Rau & 8 5 » c vi* st e t n und K. R u d z Ix L Co. Geschloffen, in nähere geschäftliche Verbindung' zu treten und unter gemeinsamer Verwaltung zu arbeiten. Beide Fabriken gehören zu den größtett des Landes und haben vor dem Kriege ic 2000 Arbeiter beschäftigt. DaS Stammkapital beträgt znsammm 8 Millionm Rubel. Lilpop produziette vor dmr Kriege vontehmlich Waggons. Geschoffe und Artilleriewagen; Rlldzki Brücken, Wafferleitungseinrichtungen und Geschosse. .Gegenwärtig werden die Fabriken ihre Spezialfächer werter verfolgen, außerdem Waggonreparaturen Übernehmen. - * ' Die von Dr. E n g l ich (eine Zeitlang polnischer Finanz- Minister) geleitete Posener Bank Zwrazku Spolek Zarovkowhch bereite sich durch eine bedeutende Kapitalserhöhung darauf vor, eine polnische Großbank zu werden. Die Effektenbestände.der Bank wurden im Jahre 19185 offenbar durch Abstoßung, der deutschen Wertpapiere, ^von 4'9 auf. l'ö Millionen Mark herabgesetzt. Kriegsanleihe dürfte die Bank nie in größerem Umfange besessen haben. Unter ihren Einlagen von, 46 Millionen Mark befinden sich anscheinend viele Krrchengelder. Die Posener Bank plane offenbar gleichzeitig Berwatterin dieser Kirchengclder und Staatsbank oder mindestens bevorzugtes Ftnanzinstitut zu werden. , Wie dm „Polnischen Stimmen" aus Warschau berichttt wird, hat dte Bndgetkommission des Landtages die allgemeine Debatte über das Statm der polnischen Notenbank (Bank Polski) beendet. Die Kommission hat beschlossen, die polnische Notenbank als S t a a t S b a n k emzttrichten. Den „Polnischen Stimmen" wird cnts Warschau gemeldet, daß am 5, d. M. die neuen Tausendmarknoten der Landes-' darlehenskasse in Umlauf gesetzt wurden. Die Emission welche aus Grund des Gesetzes vom 6. Mai d. I. und tragen das Datum vom 17. Mai d. I. . Villach als Stapelplatz für Waren aus dem 7 Auslande. Aus Spittal a. d. Drau wird uns berichtet: Die Kärntner Abordnung, die kürzlich in Wien bei Staatssekretär Dr. Bauer vorsprach, begab sich auch in das S t a a 1 s a m t f ü r Finanzen und regte in Verfolgung di^ Beschlusses der Kärntner Landcsversammlung die Schaffung eines Stapelp l a tz e s und T r a n s i t l a g e r s mr Waren aus dem Auslände in V i l l a ch au, wobei sie auf die außerordentlich günstige Lage der Stadt hinwieS. Der Abordnung wurde gesagt, daß das Staatsamt für Finanzen diesem Plane wohlwollend gegenübessiehe, es werde aber, empfohlen, vorerst die bezüglichen Wahrungen mit deut geplanten Stapelplatz« in Innsbruck abzuwarten. Die Abordnung gewann den Eindruck, daß die Schaffung eines Auslandwaren-Freilaqers in Villach auch von deniWiener Zentralstellen werktätige Förderung erfahren werde. Warenüberfluß in Rumänien. Bukarest, 9." Juli. (Tel.-Komp.) Die Agentur „Dacia" meldet aus Jas s y: Auf dem hiesigen Markte macht sich ick. letzter. Zeit .ein großes Angebot an Waren, insbesondere an Mancksaktyrwaren, geltend. Da die Bevölkenmg infolge der un- 'erschwickglichen Preise nicht genug Kaufkraft besitzt, herrscht' fast keinerlei Nachfrage nach den Waren. Die. Kausieute haben nun .mit beßarabischen Firmen Verhackblungen eingeleitet, . um die überschüssigen Warenmengen nach Beßarabtenzu liefern. Rumänische Weizen- und Rapspreise. Bukarest» 9. Juli. (Tel.-Komp.) Das Rumänische Preßbureaü Meldet: Der voraussichtliche Preis des Weizens wird 1200 Lei, der des R a p s e 8 1500 Lei pro Waggon betragen. > Der Handel mit Textilwaren in Tschechien. Prag» 9. Juli. (Tschecho-slow. Preßbur.) ' Am 7. d. M. fgnd im Handelsministcrinm eine Berawng über die Regierungsvirordnuckg vom 16. d. M. statt, mit . der der Handel mck T e t' t i l waren geregelt wird. Die Teilnehmer an der Beratung waren der Anschauung, daß. es unbedingt notwendig sei, Üvu der Regierung die b a l d i g e A u f h e b u n g der erwähnten Verordnung zu fordern. Tiemeno-Schuckertwerke. Unter Vorsitz des PräsidenteM Generaldirektors M. Rotter, wurde gestern die 22. ordent-- . liche Generalversammlung der Oesterreichischen Siemens- S'ch u ck e r t w e r k e adgehalten. Unter Errechnung des Vortrages pro 352.117 ergibt sich ein Reingewinn von K 109.209, Welcher auf neue Rechnung vorgetragen wird. In den Verwaltungsrat wurden die ausscheidendcn Herren Doktor Alfred Berliner, Direktor Emil K n r und Theodor tz t e b i e g wicdergewähtt. Kreditinstitut für Berkehrsunlernehmungen. Unter' Vorsitz des Vizepräsidenten Hosrat Siegsried Werner und in Attwrsenbeit des Siaatskommissärs Ministerialrat Dr.. Karl Pösigk wurde gestern die 25. ordentliche Generalversammlung des Oesterreichischen Kreditinstitutes für Vcrkehrsunternehmungen ab gehalten. Nach dem vom Vorsitzenden erstatteten Bericht kann .^ " '• r- ‘ ... SV?/,, im.- terung der „ . .. .... ... Einnahmeplus betrug ll ckvl.463.—. jenes der Ausgaben K 1,103.985.— Ausschlaggebend für dieses^ Ueberwiegcn der Lasteudiffercnz ick das Anwachsen der Steuern, Gebühren und Regiespesen. Bon dem Reingewinn per K 225.616.— werden dem Reservefonds K 23.651,— zugewiesen. K 24.—