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Wiener Morgenzeitung · 1919-07-11 · Heft 172 (11.7.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 172 (11.7.1919)
Date
1919-07-11
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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v Seite 6 Wien, Freitag - \ Mrenrr Mcrgenzeitung * Gewerbesektion de» Indischen NntionnlrnLea. Dir Bureaus der Gewrrbesekiion des Jüdischen Nittionaliates ^Sekretariat, Berufsberatung. Arbeitsnachweis) befinden' sich >k.. Praterstraße 43. S.^Stiege, I. Stack. Svrechstnnden fitrv den Arbeitsnachweis: 9 bis 12 Uhr vormtttags, für dir Beni'sberaümg: 3 bis 5 Uhr nachmittags. * Entsprungene Raubmörders Das Grazer Landrsgericht verfolge den etwa 25jähriaen angeblichen Korvoral ibe. -einem S.-H.- S.-Reaiment Peter Petrovic. auch Petrovich. nnd'.Codon wegen dringenden Verdachtes am 13. Junr den Besitzrrösohn Franz. Ulz ans Gersdort in Obenchwar,;a. unweit der Win'ak« mühle, erschaffen und beraubt *it haben, Er soll schon wegen Raubmordes zu 18 Jahren schweren KerkerS verurteilt worden und, beim politischen Umsturz aus denr Gesangenhanse in Triest entwichen sein. — Der bavnsche Soldat Kork Mahr, Knecht, 19 Jahre alt. ein Nürnberger, der am 14. Februar 1918 in Lobholz die Gürtlersstan Therese Falter ermordet und betäubt hat, ist ans dem Militärgefangenbanse in Amberg entwichene * Freie ärztliche Stellen. In den Mitteilungen des Volksgesundhe-tsamieS sind folgende freie S t e l l e n s il'r A e r \ t e ausgeschrieben: Chirurgenstelle in Salzburg. Forstarztstelle in Wildalpr, Sekundararztstrllm in den Wiener Versorgungsartftallen, Stadt- und Gemeindearztftellcn in Kalksbnrg, Hadres-Markprsdorf, Alland, Sangerberg. Schönhof. Tatkenib. EngrlhartSzell, Harmannsdörf, Kallhain, Bruck m Pinzgau und Losensteinleithrn; außerdem sind noch etwa dreißig Orte m Drutschböhmen angegebm, die ohne Aerzte sind. - Vereinsnachrichten. H a v o e l H a z a i r. Sonntag dm 18. d. M. veranstaltet der^Havoel Hazair einen gemeinsamen Ausflug stach Menwaldegy. Treffpunkt: Liebenbergdmkmal, pünktlich nM '/-st Uhr nachmittags. — Sportklub «U n i t a s*. Heute Freitag den 1l. d. M. dringende Ausschußsihung im Cafe Prückl, 8 Uhr abends. — N e r ch s v e r b a n d d e r T r a fick a nt r «- vereine O e st'e r r e i ch s. Sonntag den 13. d. M, um uti Uhr nachmittags, im großen Festsaal deS Hotel Continental, u., Taborstraße 8, Trafikantenversammlung. Hrt Jüdische Naiionalkalender Alpi'anach auf das Jahr 5679. ■ W'-r. »•;'!<• "»'-ä-j vAp OtSff d Ludwig Palo. N er u e. K u f! ü u 9! Beiltfae ven ARIÖSORQF*. FINKFLSTFIN. FPlFDEVANN. HOEFLIOH.KASSMER.H. MARFsUf.Fft.MENDELE MOCHER SEFARIM, 0. THO^.V/EliDLER-STEiNBERG, ZEMACH u.s.m. KUi-»+!ei‘1sch© Raorocluldlönen naoh. Originalen tfon BUDKO, •; LÖW, PANN und STROCK; . Preis K .9.70. ' Zu be?.iehen dui^ch den Verlag „-UkUecbe ' Zeitung“,!!., Taborstraese Nr. 1. vooo Die Vertrete de« Gemeinde im Landes« und Bezirbsschulrar. Der Gemembrrat hat folgende Mitglieder m den-Lankcs'chnlrat m'^ndet: Die GeM''nderäre Dr. Ciegmnnd Fräntcl. Dr. At'ne Fu'"m!iller, Josef, AMhtmtm und Karl Rnmmelhardt. Als Veri'-'cr des Geineindera^eZ im Bezirksschulrat wurden gewählt: Vlvbiagerm-'ckter Hoß. d:e Grnleindcrä'e Josef Benffch. Leöpoldin?'GlöckU, Dr. Heinrich Grün, Florian Wawerka und Franz WiMnann, Bezirksvorsteher Josef Schober. Direktor Karl Philv, Sekretär im Staatsamt kür Unterricht Franz Sonncnbettner, Sekretär des Vereines „Kindersreundr" Emmerich Stuppöck. ._ /%4 **V k. «l Kommunales. Die Wiener Schatzanleihe. Das Abkommen mit dem Bankenkonfortium. Der Wiener Gemelnderat hat in seiner Mittwoch-Sitzung den Antrag des Stadtrates, eine Schatza n l e i h «im Betrage von 2 0 0. Millio nen bei einem Diener Bankenkonsortium aufzunehmen, einstimmig angenommen. Dem Bankenkonsortium gehören an: Anglo-Oesterreichische Bank, Wiener Bankverein, Allgemeine Oester reichische Boden-Credit-Anstalt, Oesterreichische Credit-Anstalt. für Handel und Gewerbe, Oesterreichische Länderbank, Niederösterreichische Estonlpte-Gesellschaft, Union-Bank, "Zentralsp.rri'asse der Genieinde Wien, Allgemeine Depositenbank, Bstnknnd Wechselstubsn-Aktien-GeseNschaft „Mercur", Allgemeine Verkehrsbank, Wiener Lombard- und Eskompte-Bank und die Zentralbank der Deutschen Sparkassen. Wir bringen heute die Details des Uebsreulllnnmens, wie sie zwi'chen der .Gemeinde vom Magistratsdirektor Dokto^ Hartf, deni Magistrats-Vizedirektor Dr. May« und Magistratsrat Dr. Schwarz einerseits und dem Generaldirektor Markus Ro tter namens des Ban'er ko isortlümS änderers its vereinbart wurden. - Das Ueberemkomme». Das Bankenkonsortium übernimmt 300 Mi.tio..en Kronen, zweijährig, ab 1. August 1918 laufende, halbjährig mit 4Vs von Hundert verzinsliche Schatzschein« zum Kurse von 99 Prozent. Die Anleihe hat auf Kronen der durch Gesetz vom 2. Angint 1892, R.-G.-Bl. Nr. 126, festgestellten Kroneffwährung zu lauten. Nach dem derzeit zu übersehenden Kassebedarf der Gemeinde Wien dürfte der Gegenwerj dieser*Anleihe erst -ah I. Jänner 1920 in Anspruch genommen werden. Das Köni'ortiilm wird daher den Gegenwert dieser Anleihe der Gemeinde Wien gutschreiben und bis zur Abhebung mit 4 Wof,*nt rerziiise», wobei bedungen wird, daß größere Abhebungen erst nach mindestens achttägi'.err Kündigung erfolgen'. ' 'Dw Gemeinde Wien verpflichtet sich, für die Kotierung istrser Schatzscheine au der Wiener Börse Borge tragen ynh ihren Einfluß dahrn geltend zu mache«, daß vch Oesterreichisch-üngarische Bank oder bas an deren Stelle tretende Institut die Lombardierung dieser Schatzscheine in kulanter Weise vornehme. Die Rente,isteuer, welche von diesen Schatzicheinen and t>eren Zinsscheinen zu entrichten ist. übernimmt Die Gbmeitide Wien zür eigenen ^Zahlung. Die Schatzscheine und Zrnsschein« werden in Wien beider städtischen Hanptkasse, der Allgemeinen Oefterreichischen Bodcn-Credit-Anitalt, der Oesterreichischen Länderbank und den von diesen Banlen im Einverständnisse mit der Gemeinde Wien allenfalls noch zu bezeichnenden Zahlstelle« einMöft, Die Gemeinde Wienverpflichtet sich, die «rforbertiche gesetzliche Ermächtigung .zur Aufnahme dieser Anleihe sowie deren, gesetzliche Mündelsicherheit zu erwirreu. Die wesentlichen der obigen Anlehensbedingungen sind in den im Einverständnisse mit den beiden oben ttwähfitSN als den führenden-Banken festzustellenden Wortlaut her Schatz» scheine aufzunehmen. Dis Gemeinde Wien wird die Stückelung der Anleihe nach den Vorschlägen des Konsortiums vornichmen und die Herstellung der Schatzscheine mit möglichster Beschleunigung veranlassen. / -r Die Verrechnung mit der Gemeinde Wien erfolgt M Tage des Beginnens der Laufzeit der Schatzscheine. '% Die Korrespondenz und Verrechnung bezüglich dWv Anleihe werden von den beiden führenden Banken dörge»-. nommen.;- Die Kosten der Herstellung der Schatzscheine had düt- Gemeinde Wien zu tragen. Die Gemeinde Wien wirb die zur Einlösung der ZWscheine und der Schatzscheine selbst nötigen Barveträge d«t führenden Banken dreBWerkiage vor Bersall zUr Verfügung stellen. Diese haben ihrerseits dafür zu sorgen, daß" tau? diesen Geldern die einzelnen Zahlstrlkm rechtzeitig mit.bei entsprechenden Dotation für dm UttleWsKtAst detsehsn werden. Dir beiden führenden Banken sind' ermöchtigk, dibM Uebereinkomnren im Namen des Konsortiums 'mit der' Gtmeindo Men abzuschließen. DaS Konsortium bleibt der Wemettlde Wien mit di?fern -’I-;r :-•!(* bis einschließlich 1b. Juli 1819 in Wort.' Die Reform dev deutschen Bühne. Die Bestrebungen, das deutsche Theaterwesen umzuge« stalten, nehmen fetzt konkrete Formen an. Die maßgebenden Vereinigungen Deutschlands, haben in Wildbad-Rottenburg Beratungen gepflogen und folgende Erklärung zum .Beschlüsse erhoben: Die in Wilbbad-Rottenburg zu einer Tagung versammelten Vertreter des Deutschen Bühnenvereins, der Genvs'enschast dentscheir Bübnenantzehörlger, des Verbandes deutscher Bühnenschristfieller und Vühnenkompoiriftan und der Veretniguyg der Büh'nenverlgger halten 'an dem von ihnen nnlernommenen Reformwerk fest und bilden zu dessen Durchführung und Ansgestaltung 'eine Tarif- Und Arbeit s g e m e i n s ch a.s t. Von dem Willen, beseelt, allen bewährten und allen anstrebenden K 'ä'ten, den weitesten Spielraum zu ihrer Entfaltnirg lneten, und namentlkch der' Persö n-lich keit leine he'mwenden Schrankitt.. zu ziehen, glauben, sie doch, baß' die 'künstlerische Freiheit', nur dann gesichert ist,, wenn die' wirtschaftlichen!sZnter»sscngegensätze durch die . Beseitigung , individueller durch Auf-' stellung von bindenden Regeln für den Geschäftsverkehr und durch Einsetzung von obligatorischen Schiedsgerichten ausgeglichen werden. Auch Nach außenhiN wollen sie künftig bei großen entscheidenden Fragen des dentschen TheatexlebenS ihr Votum gemeinsam in bie Wag schale werfen, insbesondere zur Mitbestimmung, bei behördlichen und gesetzgeberischen Maßnahmen. Sie sind davon überzeugt, daß eine äuf solcher Ordnung beruhende Bühnen'kunst befähigt und berufett ist, d^n WirberaufLaU DrutschlgndS durch geistige '.Kräfte zu fördern, um die hohe volksbildnerische Aufgabe zu erfüllen, die di: nrne ^Zeit ihr in gesteigextem Grade stellt. Aus den Lheateim. Die G % 1 » B ii hne bringt Samstag den 12. d. M. zum. erste« Male Ludwig Anzengrubers Bolksstück ..Der Meineidbauet'' mit Anna Erl. Eduard Köck. Ferdinand Exl und Ludwig A u e r in den Hauptrollen zur Aufführung. Dir N e u e Wiener B ü h n e bat die Prennere ,.D a s B e tl" von Lnvedan auf Montag den 14. d. M. verschoben, weil Maria O r s k a ihr Gastspiel abermals und zwar bis SoMaü den 18. b. M. verlängert hak. Die bereits für Samstag gelösten Billets behalten bis Montag ihre Gültigkeit. ^Gregor Brldstein", Alrwiener-Komödie in drei Akten von FranzSommet, geht. Sonntag den 23. d. M., 3 Uhr nachmittags, am Wiener K o m ö d l e n h a n S als Uraufführung in Szene. —-' E Zwischen der Direktion de8 Wiener Komödien Hanf esnudHarryWalden Nnd.Berbändlmtgen im Zuge, sein erfolgreiches Gastspiel als OSkar Wilde in „Kömg des Lebens" zu verlängern und ist AnSstcht vorhandm, daß der. Klinstler fein Gastspiel bis Ende dieses Monats auSdehuen wrrd. . Ä» der B o l k s b ü h N e gebt als nächste Nettrinstudikrungam 16. d. M. der Schwank »,C h a r l e y s Tante" in Szene.. Die nächste Vorstellung der Freien Jüdischen Volksbühne findet am 24. d. M. im BUrgertheater statt. Zur Aufführung gelaugt »Uhu a Heim", Drama in vier Akten von Jakob G o r d i n. weiser Stadttheater. Die deutsche Spielzeit im Budwerser Sladtiheater wurde ab, 1. Mai. 1920 dem Direktor . qcS Egerer Stadttheaters Julius Erend-Ettingee überti-agen. Er leitet nunmehr beide Theater. , Wirtschaftsgeo-raphie von Syrien mit einer W i r t s ch a f t s k a r t e von Dr. Hans Fische r. Der Name des bekannten Geographm ist allen Palästinamtereffenten durch drö Karten von Fischer und Guthe wohl vertraut. Das vorliegende Mch enthält eine systematische Verarbeitung alles llttrartschtü HatenalS über die Wirtschaftsderhältnisse Syriens, vüu dem Palästina ökonomisch m nur etn Bestandteil ist. Als riWges semer Art ist dieses Buch für ieden ii! tift? ita ii t ‘et* elf ca tc:t unentbehrlich. Cme in dem Buch enthaltene Kart? erhöht seine Btauchbarken. Preis fi 16.60. Zu beziehen durch die Duchhsndkung R. Köwlt, Wie«,Flesichmarkt 1. tl, Juli ISIS -J Nr. Ermährurm. 172 Der Marktbericht. Das Unwetter l?at wohl in den Gärtneranlagen in'midi um Wiea großen Schaden' angerichtet, doch sind erfrsiv' ticherwesse die Schäden nicht derartig, daß dse Versorgung: unserer Mä'ckke auf) nur vorttberge^ens» gefährdet wäre. Dir iiach deir Margen gebrachten ll>iengen reichten gestern im. -Berei-t mit den' aüSivä 'tigert Zu-uhren vollkommerr iruS, uw den Bedarf zu decken. B dß die Qualität der (ÖcjjtUff l ä ß t... i n den s etz 1 eii Tage,l viel z-u w ü n sch irt ü b r'i g,' was aber nicht auf. die Ungunst der LVitterung. sonder.m auf den Uinstand zürilckzusühren sein dürfte, daß dsd, besten S o r t.e n p. a ch' d e n S o m m er f r i sch e n umt.. SBStejt gesendet ive .'de i. N-rt-rr den seilgehaltenen. Gemüseso'rteni befindet sich jetzt viel mindere, unausgiebige Wate.' Das-. Weißkraut,, das ans die Märkte gebracht wird, .besteht fast »ür. aus lose aneinander hängenden grünen Blättern, die zübrrei et, leine schmackhafte Sneisc gehen. Trotzdem beträgt ,der st'reks für. eilten Kobs K. 2.40. Die Auswahl an^- Gen.üfe. bat durch bas Seltenerwerben von- .Karfial. und Spargel' den Mairi'ei an grünen Gurken und den Rückgang , in. den Salatsendungen eine Abnahme erfahren. Uri^e-' den auÄ der Tschechv Slolvykei ein gelangten Sendungen ic;anb sickj. aych. wieder ein größerer Posten Knoblauch, 'air. welchenc. ry»ü'.'ergehend' Mangel '.herrschte. Der O b st m a r k t erfä:rt trotz der vorgerückien Jai>re?.-<' jeit fß-i n e B e leb u n g. .Die Kirsch.-nstirbttn!'« r. sind.-in den letzten Tagen wieder ausgebliebrn. An frischen'. Ol»st. gibt es nur Ananaserdbeeren. Unbegreiflich ist es. daß. Waiderdbeeren auf den'.Märllen fast nicht zu selM sind. .Walderdbeeren gibt es Heuer in den Wäldern' von' - .Ntedsrösterreichi in, großer Menge, wie denn Heuer überhaupt die .Beebener n.ke''gut ausfalleu dürfte. . . ' In. der G r o ß m ar kt h a l l e . standen gestern zur Deckung des Bedarfes, an rayonierten Fleisch i.att».rngen Pätrl». und in- und. ausländisches Rindfleisch^ zür Bersügnug. Das-., ausländische Rindflsösch wurde trotz des, hol-epi Preises vi.'t gelaust. An markenfreien Fleischgat'.ungen gab cs. nur S'>a.-. fleisch zu 42 Und 45 Krotten und 5Ntzckei'ch zu 45 Kronen das 'Kilogramm. Die Preise für $91 i ch m ü r ft c, von' denen heute auch eine kleine Menge erhältlich war, w-.'.raen etwas' .h e r a b g e s e tz t. Rindsblnt-nttrst kostet jetzt '9 und.'iv.Aronen!" kle'iüe Äsberwürste K.' 11.50 . und Lebvrw.ürste. in Stangen K. für das Kilogramm. - . . s '. Auf den F i sch iii ä r f t c tt. gab es nur .-esalzene' .Sch.'ll--' fische und eine klei'ie Menge S.'.e.r'chroggen. Eier waren nirgends erhältlich.. ' ' - . ... . Die-SchweizTr Hilfsaktisn.. - - Bürgenncister N e u m a n n brackteun Smdtrate--' einen Brmbr iiber die Tätigkeit 'der Schwuzer H i?satt:ott für Wiv» zur ÄenutniS. Der erste LchbeLgabeu',ng, der du-ch das. Schweizer HlWwerk nach Men kmch'laugle aui .d'.'Februar, mu270Tonnen .LebektSMittckn in Wien ein. Der zweite. Istedesaab nyta, bestehend nilsl 18 E'.sendahnwagcn.' traf mm 1. Märzstn L-M ein. . Än ' 1^8.340 Kinder, an die Tuberkulosctursorgcftellen/ an 'die Kmdcr-. aittbulatorien, an das städtische Jngendam.' wurden ItebenS^ MiM xällcr Art, an.- Greacnasyle nub an die Ktmil Effelsberg Kaffee rmd .ltnkao, zusammen 479.519 K'.iogrannn, abgeacheNi Am 8. Mac langten , 800 -Sack.Meis. - 400 Kmei, Kondensmilch , imd 89 Kisten Schokolade, nü Lagerhaus ein, ebenso 115 Kilogramm Kautschut'mari'ii ni'.d 42l Kilogramm Effekten.-Am 7, Juni langten lOstW Kilogramm Reis und ziika 3060 -Kilogpainm Schokolade und Kakao, rund 302 Gros Gummisanger ein. Die Gumrll»waren wurden dun städlffcheir Geiundhe.tsänne uc Verwendung udcrgeben, während die ^ebmumttcl, die Effekten, und die von den ersten zwei ^ikbes.mbruil'lgcn stammenden Feltmenge» - von ungefähr 11.010 Kilogramm stir die Fenenversorgung der Kmder bestimmt-wurden. . . Der Dierrst in den Brotklimmisfionen. Bon Sonntag den 13. Juli an entfällt bis auf wulercs der- Sonn» und Feicrlagödlenst in den Brotkommilsivncu uns -es-bleiben daher die Komnussionslokale an'allen Sonn- und Feiertagen geschlossen. - Gesteigerte Bslreferung Wiens mit Milch. In der Sitzung der Milchveriorgungsstelle vorn 10. Juli nmchtt^ der L'üter, Magistratssclrctär Dr. N alte r, die Mitteilung, daß die Milchauliesernugen nach Wien d e r avt g e st i e g e 11 sind, daß ttnnmchr - eine, last v 0 l l'e B e r s 0 r g 111t st der Kruder bis zu einem Jahre und der Kcarckeu mn Frischmilch möglich sei. Sodann gab der Leiter dem Beirate die von der Mllchversprgungsstelle zur Hebung der Anlrelernngtu sowiezur Beseitigung der Schwrerigkeiten bei der Mrlchver'teilung eingeleiteten Schritte bekannt. Schließlich wurden die von der Landwirlichastskominnsion in der Sitzung vom 3. Jlmi 1919 in Borschlag gebrachlcn Mittel zur Bekämpfung deS Schleichhandels (absolute Untersagung jeglichen Rucksackverkehreö mit MM sowie Verbot der'Vetalweichnng von Mischgetränken ,n den Volkscässs) emer erntzebrnden Eiörternng unterzogen. Hierbei wiirtzc seitens der einzelnen MirgUeder für den trstaenannten - Punlt tnbsvlntcs Verbot des Rncksackveikeliresfnut Milchl mit aller Energie entgegengetreten. , ddgegen die ErlaMng emes Verbotes der, Verabreichung von Milch getränten in Volkscasts fast eMstimmig abgelehnt. Zuckerausgabe in Wien. Vom Staatsamt,für Volksernährung wird verlautbart: In der kommenden Woche wird nt Wien gegen Abtrennung der beiden HalbmonatSabschnttte für ven Monat M a i Zucker aüsgegeben werden. Die ans den Monat Mai lautenden Bezngscheme imd Zuckcrzüsatzkarten werden gleichfalls eingelöst werden. - LebensrrtiLtelverkmrf der ÄohS. Heute Freitag:-Zentkalmagazm, Ml.. Piaristcngaffe 19: Abgabe von prima Sardinen m relnstcin Olivenöl, Schweizer Milchschokvladc, Kartoffelwalzgrieß, pro KtloMiMn st 14.--, italienische Gurken, italienische Mandoilato, Kümmel, Backpulver, Franck-Kttffee, Honigkakes, Himbeersaft, Slibowitz und Hottiff (Gefäße für Himbeersaft, Honig und Slibowii; miwriugcu) vvn- 8 bis 18 Uhr und von ö bis' ö Uhr. Meliiiigengaffe 7: Buddingpulver, Franck-Kaffee, Essig, Waschpulver. Krachmandeln von 9 biS-12 lihr ichd von 3 bis k> Uhr. — ~it. Nk.. IV.,' V., IX», X.. Xlt„ XUI., XVII., XVIti. imb XIX. Bezirk: An^wibe von rayonierten 2llareii.. Prnna Sardinen in vunstenl Olivenös, Kartoffelwalzgrieß, pro Kiloyrnnitt, st 14.—, von bis i.2 Uhr. — - XXI, Bezirk: Abgabe der rationierten h'M'.-.T. von 2 bis 4 Uhr. ,

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