Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 171 (10.7.1919)
- Date
- 1919-07-10
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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- '*■. -**T . Nr. 17t'*;. TW" . - Jl l*.")—'■ Men, -DonneÄÄ/, Wiener Morgeuzeitnng 7 10; Juli 1919 “kJ . Tagesbericht. . Hr $*%' KDas^Umvetter. 'xü«.4. > r—'-!Seit tzeflrm früh ist Wien vhns tcktzraphische- und telephonische Verbindung mit dem Norden, Nord-/ tvesten mck r Westen./M'aZ Gewitter, das mit katastro-. phgAr ''BeftjHVeft.'ÄLer^Wie« medergegangen ist, war tlcftMchsi.n'uvder., letzte Mer das Kahlengebirge gedrungene Ausläufer eines 'sü r ch terli chen U.n w etter von dem bas Wäldviertel, das Viertel ober dem Wieners Wald unb' noch^ ein.De.il.des Viertels ober dem Manhartsberg bis.gegen^Mtz . hinauf, mit unerhörter Wucht niebergegangen ist. ’■! '' ' )%; i * Dieses Unwetter hat mit' - solcher Macht gewütet, daß in allen Gegenden schwerer Sach schade verursach^ wurde. Von dem Unwetter sind fast alle'""T-elegraphM- und TelephvnleitUngen, die diese Gegenden durchziehen, arg hergenommen worden,- Telephondrähie sind gdrissen, ineinander verfitzt worden. Telephvnstangerr sind abgebrochen wie ZindLslzer, andere umgelegt, als wären sie ausgegraben woroen. Vielfach sind geknickte Bäume, i ab gesplitterte Aeste in die Leitungen getragen worden und haben diese unterbrochen: Die Zerstörung erstreckt sich von Wien, über Neulengbach bis gegen Linz einerseits, dann andererseits^ Mer, Tulln, Sicgmundsherberg bis gegen SchwarzÄran und längs der Nordwestbahnstrecke über Mtockeraü/ Pohsborf bis Netz.. '! .!^.Dü§'NachrichtenübermMung aus dem Ausland an die Deihistgen und Mpeschenbureaus stockte gestern vollständig, n /;; i '!&*> i'”' ’ ' 1 ch ' ' i. '/.<Wtrch' Blitzschlag 'gerieten die Baracken in Baumgarten in Brand und wurden vollständig eingeäschert. Dex Schaden beträgt eine halbe Million Kwnen./^U W Furchtbares Hageswettev in Salzburg. JS Feld- und Garteukult^rcu vernichtet. ^Salzburg, 9. Juli. (Korr.-Bur.) Gestern nachmittags ging über die Stadt und deren Umgebung cm f u r ch t b a r e s h age l w e t t e r nieder, das in Verbindung mit dein Stnnn an Gebäuden, Waldungen, Feld- und Gartenkulturen enormen Schaden anrichtete. Der Schaden in der Stadt allein wird aus etwa ' eine h a lb e M illjzv n geschätzt. Besonders schwere Schäden werden - aus^Maxglcm, Siegeuheim, Wals, Eigen, Anthermg, Bergheim, ch Seekirchen, Straßwalchen, Oberndorf, St. Gildm und Newuärkt gemeldet, wo die F e l d s r ü ch t e fLst,ausuahmslos.veruichtet wurden. ch-W/ch-i - -/ .___ r . . / , ■ "■ ■ ' /; ..MDer Kommunist Benedikt enthaftet. '^ '-Gestem mittags wurde'beim Bezirksgericht Iosefstadt dem Landesgerichtsrat Dr. Decker der Kommunist Otto B e n e d i k t vorgeMrt, um sich wegen Falschmeldung: zu verantworten. Der Angeklagte hatte sich in den letzten-Tagen des Monats Juni und anfangs Juli in den verschiedenen Hotels aufgehalten und hatte auch bei seiner Verhaftung, die vor dem ehemaligen ungarischen Ministerium erfolgte, einen s als ch e n P a ß aus den Namen Michael K o v a c s bei sich, dessen er sich bediente. Der Angeklagte, verteidigt . von, Dr. Valentin Rosenfe! d, war der F a l s ch m e l d u n g g e st 8 n d i g. Er behauptete, zur Besorgung verschiedener Privatangelegenheiten für seinen Vater, der Ärzt in Budapest ist, hier geweilt zu haben. Er habe sich falsch gemeldet, weil er in den Zeitungen gelesen habe, daß die in Wien weilenden Ungarn ausgewiesen werden. Der Angeklagte wurde wegen Falschmeldung u d r e i Tagen strewgen Arrests verurteilt, ^welche Strafe durch die Untersuchungshaft als. v e r L ü ß t angesehen wurde.; Die Zagd nach den Häftlingen. ' - ■ ./ Acht Verbrecher entsprungen. - » Gestern sind aus dem Gefangenhaustrakte des Straflandesgerichtes acht Kerker Häftlinge entsprungen, und zwar: Franz Bienert, Josef Frey, Johann Kral, Josef Ribar, Karl Seidl, Johann Pröll, Karl Schtvcighofer und Franz Weihrauch. Die acht Häftlinge flüchteten zuerst auf das Dachses Gebäudes und gelangten über das Dach in das Haus FlorianigasseNr. 2; dort versteckten sie sich in Bodenabteilungen, umspäter langsam und unbemerkt Mer die Treppe zu entfliehen. Allein Lei der Flucht hatten sie einen derartigen Lärm, gemacht, daß die Parteien des Hauses geweckt wurden. Sie verständigten sogleich die Sicherheitswache davon, daß auf dem Boden Schritte, und Poltern zn hören seien, Sicherheitswache unter Mithilfe der Volkswehrabteilung für den Jnstizdienst des Landesgerichtes umstellten das ganze Häusergeviert, um den Entsprungenen die Flucht unmöglich zu machen. Dann wurde das Haus: Florianigasse Nr. 2 abgesucht. Sieben Häftlinge' wurden nach , kurzer Suche gefunden; der achte fehlte noch. Er wuroe'ün . vierten Trakte dieses Hauses in. ernem-Koffer versteckt aufgefunden und gleichfalls fest-' genommen. In der ganzen Umgebung waren durch Flucht und Verfolgung die Wohnparteien aus dem Schlafe geweckt. Ihrer bemächtigte sich' große Erbitterung gegen die Entsprungenen, und sie zeigten nicht" Mel Lust, an ihnen Lynchjustiz zu üben. Die Wache hatte Mühe, die Häftlinge zu schützen. Sie.wurden duMveg.s. dem Strafgerichte wieder. /.ttkergeben., ■'; ' $ '• W Einschränkung des Aulomobitverkehrs. ÄH ."' Die beutifle „Wiener Zeitung" peröffentli^t eine Bollzugö- und Bauten, die sehr einschueidende Bestimmung?» über die- Beschränkung, des Personenautvmobilvexkehrs; cnthält.^/Die Voll-. zugsanweisung besagt: ' » . Die Bestimmungen der BoKzugsanweisung des - Staatsamtes für Handel und Gewerbs-, Industrie und Bauten vom 5. Mai 1919, StGB. Nr. 261, treten, insoweit, sie sich auf den ...M:an Sqnu- und Feiertagen,^' ‘ f in der Zeit von 9 Uhr abends bis 5 Uhr früh?'-' " zu und von Theatern, Vergnüguugslokalitäten, Rennen und sonstigen Veranstaltungen, H'eurigenschenken und dergleichen. Personenautomobile dürfen das. Gebiet des politischen Bezirkes, in dem sie ihren dauernden Standort haben, nur mit einer besonderen Bewilligung verlassen. Lastautomobile dürfen zu PersonenUansporten nicht -verwendet werden. < Die. Landesregierungen sind ermächtigt, int Ve^ordrmugswcge weitere einschränkende Beringungen zu.Keffen.und Ausnahmen^zu gestatten. Verhaftung eines vieLgesuchLen Betrügers. Am 8. d.'M. wurde hier der .Mährige Privatbeamte Waller Kurt K ö f ch a tzk y verbaftet. Er ist von österreichischen und dentschei? Gerichten wegen Betruges vielfach abgestraft und Magazinen in Graz, Innsbruck und Klagenfurt Lebensmittel herausgelockt, sie allerdings bezahlt, sie aber zweifellos für preistreibrn sche Zwecke verwendet. Der Privaten Fanny Schmucke r, Wien, XV., Plnnkergafse 21^wohnhaft, hat er unter dem Vorwände, ihr Zucker zu verschaffen, Li.4600 entiockt. Gestern.wurde großen Saale des Wrener kaufmännischen Vereines, Wien, I., Johannesgasse 4, pünktlich Vs6 Uhr abends, eine Versammlung der Handelsagenten über die w z r t s ch a f t l i ch e m F r i e d e n s b e d i n g u n g^e n und die Wahrrmg der Interessen der l'e g i t i m e n Handelsagenten und die Stellungnahme der ''Handelsagentenschast zu der Reform der Handels- und G e w e r b e k a m m e r statt. Die Einbcrufer sind die Vereinigung der selbständigen Tcxtilvertreter, die Bereinigung der selbständigen Lebensnuttelvertreter, die Vereinigung der Kaffee-Importvertreter.und.der Sozialistische Verband der Handelsvermittler. - . * 30.000 Kronen verschwunden. Ein armer ersatz-. pflichtiger Bankdiencr wurde gestern von seiner Firma im VII. Bezirk mit K 31.000 zur Nordwestbahn geschickt; auf dem Wege dahin sollte er beim Wiener Bankverein noch K 30.000 beheben uyd die ganze Summe von K 64.000 im Nordwestbahnhof erlegen. 'Er kam dem Aufträge - nach, behob beim Bankverein in der Schottengasse die -K 30.000 in drei Banknoten zu je K 10.000 und sah, als er das Gebäude' verließ, einen V-Wagen der Straßenbahn daherkommen.7 Ec lief, um ihn zu erreichen, zum Schottentor. Die K 34.000 halte er, in ein Papier gehüllt, m der Brieftasche,, die K 30.000, losein der Brusttasche. Als er im Nordwestbahnhof ankam und die Summe erlegen wollte, bemerkte er zn semem Entsetzen, daß die K, 30.000 »er*, s ch wunden wäre n. Er erstattete die polizeiliche Anzeige. Das Geld ist gegen gute Belohnung und ohne Folgen, für den Finder abzugeben: VII., Kaiserstraße 8, Tür 31. v- * GewerkrschufLssekretäve als Schleichhändler.. Aus L,i n z wird berichtet: Die gesamte Gewerkschaftsleitung der Gast- und'Schankgewerbeangestellten ist zurückgetreten,' weil einige Mitglieder des Sekretariats wegen weitverzweigten Schleichhandels, der Pollzei angezeigt und Mch verhaftet wurden, darunter die . Sekcetariatsmitglieder S t e i n in g c r.. und G r ab m.a i e r. .''Vereinsnachrichten. 'r' : \ D i e "''i üdische Jugendorganisation B r \ g M f c u o u hat sich. konstituiert. : Sitz: XX., Karl . Mrißlstraße 5/1. Nächster Vereinsabend Montag den 14.'d. M., - Vsd.Uhr abends. Sämtliche Mittelschüler und Mittelschülerinnen, die im XX. Bezirk wohnen, werden ersucht, pünktlich zu erscheinen. — A e r z t e g r u p p e d e s P a l ä ft i n a a m t e s. Die nächste Ausschußsitzrmg ffudet heute um 7 Uhr abends im Palästinaamt statt, a — Jugendgruppeder Zionistisch e n Sektion Brigitten a u. Sonntag den 12. d. M. ffudet eme Wanderung von Sievering nach Aspcrnleiten am Weidlingbach statt.' Treffpunkt Endstation Sievering (Linie 339) 3 Uhr nachmittags. —,,W i r t s ch a f t s v e r b n n d h e.i mg e k e h r t e r j ü d. g a l? M a t u r a' n t e n, Wien. > Gestern Mittwoch den 9. d. M. wurden zwei hebräische Sprachkurse (für Anfänger, und fnr^Vorgeschrittcne) .unter Führung - des Herrn Max Winkle r, konstituiert. Diejenigen Mitglieder -des Der-' bandes, -- welche an den Kursen teilzunehmen wünschen, haben sich Freitag den, 11. d. M. um 9 Uhr vormittags in der Rede- und Lesehalle jüdischer Hochschüler, IX., Türkcnstraße 9, einzufiuden. — Alle Zionisten, die derzeit oder ständig in Baden wohnen, werden in ihrem eigenen Interesse d r i n g en d st ersucht, ihre Namen und Adressen (bei Kurgästen auch den ständigen Wohnsitz)-- zwecks Anberaumung . einer > wichtigen Besprechung an Herrn cand. jur. . Josef Deutsch,Baden bei Wien, Heiligenkrenzergasse 4 - (per Adreffe: Frau Burtscher)' sofort schriftlich bekrnntzugeben. — Zionistische -':S e k 1 i o n Landstraße. ^>Bei der heute den 10. d. M., ' präzise 8 Uhr rrbends, im Cafe - Pmckel, ■ Souterainlokal, I., Stubenring, stattsindenden wöchentlichen Zusammenkunft wird Herr Architekt Laszkowitz überdie „Bxßedelung Palästrnas"isprechen.' -Ä' KMM Vorträge ^nd.VersmnmlÜngen^W^lA' n*e0’ 8 es e- und Redehalle jüd. Hoch sch ü l e r. Am 12. d. M., V-7 Uhr abends, spricht Herr B r ü ck :-übcr Kolonisationsprobleme in Palästina. Letzte/NKchriDÄ. Die Güter deutschöfterreich?- scher Staatsbürger dürfe« von deUNaLionalstaaLerr nicht- Kon-/ ' " .. *' ' M-OE »'•V "T»"-'1------------ V ' . H durch folgende Bestimmungen ersetzt wird: „Die Gü'ter, Rechte und Inter-i essen der öfterreichisch'en Staats» bürg e r und der von ihnen Kontrollierten Ges ellschafte n-unterliegen in den Gebieten, welche Teile der österreichisch-ungarischen . Monarchie Ä gebildet haben, nicht derBeschlngnah,me od.erLiquidation.' Diese Bestimmung i bezieht sich/ nicht aus die Güter, von denen in den Finanzklauseln die Rede sein wird.'kSie bezieht sich auch nicht auf die Schiffe, über die in den Reparationen Bestimmungen, enthalten»sind. . HEI. In i/er Note der Entente wird ferner die! handelspolitische Note der österreichischen De» legatiickn beantwortet. Die Verweigerung der Meistbegünstigung'seifür < das Wirtschaftsleben Oesterreichs nicht gefährlich, weil es. ihm gestattet fei, mit / der Tschecho-Slgwakes und mit Angarn auch von der Msistbegunstigung ausgenommene Verträge abzuschließen. Die alliierten Staaten' wünschen nicht, daß die österreichische Ausfuhr feindseligen Beschränkungen unterliege, sind aber nicht in der Lage/ ihr sofort die Meistbegünstigung emzuränmen. Sie sind nur bereit, folgenden Artikel hinzuzufügen. „Die O.esterreich in den Artikeln 1 bM 4 anferlegte MeiftLegünftigung wird nach drei Jahren von keinem alliierten oder assoziierten Staat in Anspruch genommen werden, ohne die Gege.nseiLigkeit zu gewahren, wenn nicht der Völkerbund anders entscheidet.«. KWWÄLfiszierL werdM.PHL.^ Die ^Entente * akzeptiert deir SLand- J;/:;■ -:/; pm&t unserer Delegation./ Saint-Germain, 9. Juli. Staatskanzlev Dr. Renner hat heute vom Präsidenten der Friedenskonfererrz, CLemeäbeau, eine Note erhalten, in der die vom Staats- Kanzler Dr. Remter am 23. Juni angeführten Momente als berücksichtigungswert erklärt werden, > weshalb Artikel 49 ^'gestrichen >und ß - //'KoMMMaLes^K/// . {f ’■ . .v"- ' -- . *' •' >■::?- ' Die Pogromhetze in Wien.X EineAnfrage des GemeinderatesDoktor PLaschkes. — Scharfe Verurteilung durch den Bürgermeister Reumann., Wiener Gemeinderat. Q;,-ji' ' Sitzung am 9. Juli. der 'gestrigen Sitzung gelangbr der Antrag auf, eine .Schatzanleihe im Betrage von- 200. Millionen ' ' Kronen zur Annahme. Eine. Anfrage des Gemeinde-/ rates Dr. Ptaschkes wegen , einer Pogromhetze in Wien wurde, vom Bürgermeister Reumann sofort beantwortet und in schärfster Weise verurteilt. > Die Sitzung . nahm v ihr. wesentlichen. folgenden Verlauf: MHj' MNe Mnftage dLs"GettchkrÄerMK Dr. MasMes gegen ' dir .Pogvowhetze in Wien. ,.'^i' Die Gemeinderüte Dr. Maschkes, Dr. Ehrlich/ .und' Dr. .Pollack richten sollende^ Jirterpellation. anden Bürgermeisters f. Die '..Kriegshetzer,'Kriegsv^rlLng^er und" Siegfriedler, tvelche viele Millionen^-Menschen/ ins tiefste Elend gejagt haben, rüsten sich-zu neuen Missetaten.-/ Sie Lenlühen sich mit' beneidenswerter Seelenruhe, nach/ ihren Heldentaten in Berlin/auch unserem Wien das Schandmal ihrer gemxinen Hetze aufzudrücken, um die berechtigte Wut des betrogenen Volkes von sich' abzuwenden und der längst verdienten Strafe zu entgehen/ Gerade die edlen Herrschästen, welche durch ihre Haltungwährend des Krieges den unbändigen Haß der Feinde, und damit den Vernichtungsfrieden bewirkt hatten,/, suchen sich der drohenden Strafe zu entziehen und verteilen zu .ihrem Schutze in den Straßen, Wiens dass folgende von Lügen und Gemeinheit strotzende Pamphlrtr' Der Vernichtrmgsfriede —- Werk der Juden! Nicht die auswärtigen Feinde, so viele.es ihrer auch' ■£. waren, haben uns den Sieg entrissen, sondern der Feind!. . im eigenen Hause ist uns in den Rücken gefallen. Dihseri " heimtückische Feind ist «aus .Asieir cingewandert und mit ' - --..ihm die geistige Verseuchung Europas. Vertrauensselig ' s gaben wir.ihm Wohnung und Verdienst — leider nur allzu >/ -- reichlich! Und nun dankt er es' seinem Wirt dainit, das;! - er ihn aus Haus und. Staat verjagt und wenn er ihm/ -rächt - Knechtesdienste ' leisten will, zur, .Auswanderung-! Zwingt. ' ' J ,Das d'e utsche Schwert ist von der Juden- '^-fedev besiegt worden.' Das. darf kein Deutscher! '}f, vergessen! ■ “'/; i -*iV Deutsche 'Jünglinge und Mädchen! 'Schneidet es iity alle Rinden ein, schreibt es an alle Wände, in allen! Räumen, auf jedes Plätzchen: das; der Jude, uns imi. v Weltkriege grausam und schamlos verraten und.- an unsere erbarmungslosen Feinde 'w e h ru n.d c h r-. ./.. los. ausgeliefert hat. Es.genügt, wenn'ihr.schreibt:, „D.er. .Vernich tun gs fr ied e — Wer k dev. . :?£ I ud en!" j Hf-- Das muß zuur geflügelten. Wort für die ganze Welt jf1 werden, denn für diese. Schastde ist Europa zn klein st Sammelt Gelder für diesen Zweck! Deutsche Vereine!! j.’^ Stellt Zettelchen dieses Inhalts rn zahlloser Menge her!', und bringt sie unter das Volk. Man soll sie zum Wersens ans den Straßen gebrauchen, in Theatern- Konzerten/Mtst ^infolge des jüdischen Kettenhandels -Hungers ^aben sterben umssen. Rot gemahne an den Tod' von Tausenden undj "Abertansendcn unserer braven Soldaten, ^die' durchden - '/ Verrat der Hcbräerpresse und nur durch diese ums Leben' ^gekommeir find.- Gelb wäblt dann, wenn ihr daraun Hinweisen wollt, daß - die Zeitungöjuden, die unä' iid :. alles, gebracht, _von der Entente mit G.old bestochen' ct'-,' waren, bestochen sind. ' A Ans W/erk denn, es ist uotlvendig! Die Inden! werden von Tag zn Tag frecher. So kann es uninoglict^ si"1' Will .k.Lwa^ fi.0jcIjcFj5.il 1 '. FeljM jin.d. dicf