Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 171 (10.7.1919)
- Date
- 1919-07-10
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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, I9ttrt7i ’fflien, Donnerstag ■ . Wiener SBtSrgcujci^ng 10. Juli ISIS' «Hfry * J PoMfche^NMdschKu. Die neue tschechische Negierung. . Wir haben im gestrigen Frühblatt bereits die Liste der nmen tschechischen Regierung unter dem Vorsitze des bisherigen Wiener Gesandten T u s a r mitgeterlt. Präsident Dr. Masaryk hat die Emennung der neuen Minister in Handschreiben von ungewöhnlicher Form vollzogen. Dr. Masarhk will offenbar darum, daß er auf das ganze Gebiet der Politik und Verwaltung Einfluß' , nehmen will, und gibt jedem der Minister ein Programm mit. Das neue Kabinett wird vor allem als eine in gewissem Sinne v o r ü b ergehend e R egier u n g bezeichnet, während es ' bisher als definitives Ministerium aufgefaßt worden war. In dem Handschreiben an den M i n i st'e r p r ä s i'd e n t e n wird insbesondere die Notwendigkeit betont, die Verfass« n g vrgauis ation zu vervollständigen. Der Präsident spricht dann von dem. Verhältnis der einzelnen Ministerien zueinander und empfiehlt ein Zusammenarbeiten der Negierung mit d er Journalistik. Das Schreiben an den M i n i st e r d e s I n n e r n enthält die bemerkenswerte Forderung, daß das Problem der n a t i o n a l e n M i n d e rbe i t e n unter programmatischer Initiative der Regierung gelöst werden müffe. Der Präsident verweist auch auf einige mißliche Erscheinungen in der.Verwaltung. Das Handschreiben an den F i n a n z m in i st er deutet an, das die Politik Dr. Ra sch ins fortgesetzt werden sosi. Esspricht von der Urbernahme dex bisherigen Grundlagen, die vom gesamten wohlerwogenen Finanzplan diktiert seien. Heber die Sozialisier«« fl. faßt der Präsident, daß zunächst die Produktion belebt werden müsse, d a man dort, wo nichts sei, nicht sozialisieren könne. Er warnt vor Überstürzungen. In dem Handschreiben an den Unterrichtsminifter .wird die Trennung des Staates von der Kirche und die mit erforderlichem Takte dnrchzuführende .EErchlichung der Schule angekündigt. Die Handschreiben sind von T u s a r als Ministerpräsidenten gegengezeichnet. Ein sozialistischer Rat der Intellektuellen in Prag. . Prag, 9. Juli. tTel. der „Wr. Morgeriztg.*) Der heute erschrenene „(Serben" enthält folgenden, in deutscher, tschechischer und französischer Sprache gehaltenen Aufruf: . An das gesamte > produktiv arbeitende Volk der tschechoslowakischen Republik! Ans 15. Juni hat unser denkendes arbeitendes Volk -genug gesprochen, als daß noch Zweifel aufkommem könnten Über seinen Willen, sich früher oder später allen reaktionären Gelüsten einer Minderheit von Unproduktiven und an die Bourgeoisie käuflich Ergebenen zum Trotz auf eine natürliche und ihm eigene Art den freien Nationen eines künftigen, sozialistischen Europa anzuschließen. In voller Erkenntnis der Dauer und der Schwere der sozialen Umgestaltung, in deren Anfängen wir leben, und als klaffenbewüßte Arbeiter des Hirnes und Herzens, - die wjr die volle Verantwortung für das Schicksal' der heimatlichen Kultur undtZivilisation in allen Fällen fühlen, treten wir hin vor dick, prodüktiv arbeitendes sozialistisches Volk ohne Unterschied der Partei, Nationalität und Raffe, mit dem feierlichen Gelöbnis, dir äußerst gerecht gegen jedwede Nation, Rasse und Anschauung, mit allen Kräften und jederzeit im Ringen um die sozialistische Republik, bei ihrer Errichtung' und ihrem Ausbau, beizustehen, denn wir betrachten diese als erstes Ziel, das nicht umgangen und nicht in die Ferne gerückt werden darf, mit dem Gelöbnis jederzeit dafür Sorge zu tragen, die reifsten Früchte unserer Kultur und Zivilisation dir morgen schon siegreiches Volk gegen alle Zufälligkeiten des Kampfes zu erhalten Md sie dir sodann im weitesten Maße Md auf die loyalste mrd wirksamste Weise zu übergeben als ewigen Quell der Erquickung, Freude und des lebendiges Lichtes. Daher haben wir einen Sozialistischen Ratder intellektuellen Arbeiter gegründet, keinen Verein, kein Amt, f sondern vorläufig eine freie Gemeinschaft einiger Kräfte, die um die Freiheit der literarischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeit eifersüchtig besorgt, aber zugleich auch voll entschlossen sind, unter allen Umständen den Volksscharen bei ihrem Einzug in ein neues Leben zur Seite zu stehen. — Unterzeichnet sind: Albert Ehrenstei n, Stanislav K. N e um a n n, Hugo Sonnenschein, Antonin S o v a, Frana Sramek, Franz Werfel. Der demoralisierende Einfluß der polnischen Soldateska. Die Warschauer „G a z e t a P o l s k a" veröffentlichte einen Brief ihres Pariser Spezialberichterstatters, der in der Hauptsache gegen D m o w s k i Md seine Politik gewendet ist, der aber wegen seiner Feststellungen auch für uns vielfach intereffant ist. Wir entnehmen diesem Briefe die folgenden Stellen: « „Die Frage bezüglich der antijüdischen Unruhen in Polen ist keine lleinliche und lächerliche; sie hat für uns eine erstklassige politische Md ökonomische Bedeutung. Wir haben es erlebt, daß die bedeutenden Vertreter des Handels Md der Industrie m den verbündeten Staaten über Handelstransaktionen mtt Polen mit Unwillen sprechen ... „Das französische Volk ist auch darüber erregt, daß ein Teil der Hallerschen Soldaten die französischen Soldaten, die sich in Polen befinden, demoralisiert. Einer der französischen Offiziere in Warschau meldete seiner Behörde» daß infolge der Demoralisation der polnischen Soldaten und Bevölkerung französische Soldatm sich leider cm antijüdischen Exzesse« beteiligtm. »Humaaitö* veröffentlichte einen Brief eines französischen Soldaten in Polen, worin dieser feiner Mittler schreibt, daß er gemeinsam mit polnischen Soldaten a n den Pogrom enteil genommen habe.. Gegenüber diesen Feststellungen verdient eine Erklärung der Hallerschm Soldaten in einer der letzten Nummern der „GazetaWarSzawska" besondere Beachtung. In dieser Erklärung über die Btteiligung der Hallerschen Soldaten an den Pogromen beißt es Mter anderem: „Ein Teil der Kameraden-Polen. die aus Amerika, England «yd Frankreich stammen, sind tatsächlich nicht besonders tolerant gegmüber dm hiesigen Juden. Dies soll ihnen nicht übel genommm werden, da sie dm Wucher «nd Ausbeutung, die offen beineben werdm, Md dm Schmutz, mit dem em Teil der Juden in Polm sich auszeichnet, nicht gewöhnt seim ... In den erwähnten Exzessen (vom 27. v. M.)' beteiligte sich «ne geringe Anzahl Soldaten — Polen, «nd zwar ausschließlich solche, die nicht aus Polm stammen. Dagegen beteiligtm sich dabei Soldatm der verbündeten Mächte, d«e mit einer Ententemissiou hergekoüunen waren, um die .Ursachen dm Pogrome in Oolen^M Morschen,.. ft... . - littet BRNdesgENgssm. J SLrKtzTKkAmpse. -- Feuergefechte Mischen Franzosen, rmd Italienern. — Zahlreiche Tote und Verwundete. — Teilnahme der Zivilbevölkerung am Kampfe.' Fiirnre, 7. Jirli. (Korr.-Bur. Laibach. Verspätet eingelangt am 9. Juli.) Um 3 Uhr nachmittags beabsichtigten italieiüsche. Soldaten und Fiumäner Freiwillige^ das französische Kriegsschiff „Sacalave", das vor dem Molö. Zichy vor Anker liegt, rmt Handgranaten anzngreifen. ' Ein französisches Torpedoboot eröffnete das Feuer, wodurch mehrere Personen getötet und le 'tvundet wurden. Hierauf begab sich ein Teil der italienischen Soldaten nach Porto Bavos, wo sich die französische Basis zur Verpflegung der französischen Armee geaen Ungarn befindet. Dort griffen die Italiener die aus 20 Anamiten bestehende französische Wache an, wolei 8 Anamiten getötet und der Rest gefangen wurde. Auf Seiten der Italiener gab es ebenfalls .mehrere Tote^und Äerivnndete. Die Ausschreitungen dauerten bis in die späten Nachtstunden an. - Fiume, 7. Juli. (Korr.-Bur. Laibachs Verspätet eingelangt am 9. Juli.) Ueber die Ausschreitungen werten folgende Einzelheiten bekannt: Die. gesamte Fiumaner Bürgerschaft war schon im Voraus überzeugt, daß der Erlaß des Generales Grazioli nur zu dem Zwecke herausgegeben worden ^oar, um eine Fortsetzung der antifranzösischen Ausschreitungen zu veranlassen. Gestern, Sonntag, . wiederholten sich die blutigen Zusantmenstöße. Wie gewöhnlich forderte der Straßenpöb-et die Ausschreitungen heraus. Nachdem Banden Unruhen verursacht hatten, .kamen die italienischen Soldaten zu Hilfe. Um 8 Uhr abends wurden die meisten Schüsse Unruhe auf dem Balkan. Gens, 9. Juli. (Tel. der „503t. Morgenztg.*) Der „Times" wird aus Saloniki berichtet, daß im nahen Osten überall Keime zu Anrnheu vorhanden feien. In Griechifch- Mazedonien seien die Sympathien für König Konstantin nicht erloschen, sondern durch seine Anhänger wieder neu belebt worden. Die in Saloniki wohnenden Albaner erhalten fortgesetzt Nachrichten Wer Kämpfe zwischen Banden der Nachfolgerschaft Essad P as ch as und den Italienern in Albanien. In der Süd- »westeche Bulgariens habe die dortige zahlreiche griechische Bevölkerung, ermutigt durch die Artwesenheit der alliierten Truppen, die Agitation für die Vereinigung mit Griechenland aufgenomme«. Sie werde durch die mazedonische« Slawen «nd die Mohammedaner in jener Gegend unterstützt. Die pessimistische Diplomatie. Frankreich glaubt nicht ... Zürich, 8. Juli. (Tel. der „2Zfr. Morgenztg.") In französischen Diplomatenkreisen ist man bezüglich des von Deutschland zu leistenden Ersatzes sehr pessimistisch gestimmt. Obwohl den Deutschen vier Monate Zeit zu ihren Vorschlägen bezüglich der Wiedergutmachung eingeräumt ist und obwohl die Alliierten laut Friedensvertrag binnen zwei weiteren Monaten die endgültige Entscheidung über die zu zahlende Endsumme getroffen haben sollen, glauben die französischen Diplomaten nicht daran, daß am Ende dieses Zeitraumes in dieser Angelegenheit volle Klarheit herrschen wird und bereits heute beginnen sich Stimmen zu regen, die es als eine Unklugheit Clemeneeaus darstellen, nicht die zu zahlende Schadenersatzsumme gleich in den Friedensvertrag ausgenommen zu haben. Man fürchtet, daß Deutschland in der Hoffnung auf eine Revolution in den Ententeländern seine Zahlungsverpflichtungen unter verschiedenen Vorwänden nicht einhalten werde. Weshalb der Krieg fortdauert. Genf, 9. Juli. (Tel. der „Wr. Morgemtg.") Im „Populaire" wird darauf hingewiesen, daß in Mittel- und Osteuropa der K r i e g infolge der Entfchlüffe der alliierten Regierungen und insbesondere des französischen Parlaments, welches die Revolution fürchte und den Sozialismus Haffe» fortdauere. Der Krieg der Alliierten gegen das sozialistische Rußland ser eine gegenrevolutionäre Unternehmung. Von den Geschütz-, Munitions- und Konservenlieferanten werden dieBlätter, welchediesenKriegsAuständfördern, mit Geldmitteln unterstützt. Rnmänien für eine freundschaftliche Annäherung an Deutschösterreich. Bukarest, . 8. Juli. (Tel.-Koinp.) Das Rumänische Preßbureau meldet: Ein Regierungsmitglied erklärte, in Rumänien bestehe die Absicht, eine freundschaftliche Annäherung au Deutschösterreich herzustellen. Wie verlautet, wird Rumänien sofort nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages mit Deutschösterreich zwecks An- I knüpfung politischer und wirtschaftlicher Verein b a r u n g e n mit diesem in Verhandlungen treten; mau,hofft, daß ein Abkommen erzielt werden wird. K-: " gehört. In verschiedenen Teilen ttz Stadt entstand eine heftige Schießerei. An einigen Stellen hörte man ouri) Explosionen von Handgranaten. , Die Anannten wurden mit Revolvern und Gewehrschüssen angegriffen, worauf sie eine Salve in die Luft abgaben und so dem italienischen Militär Veranlassung gaben, ins Gefecht einzugreifen. Die Anamiten mußten . sich ins Verpflegsmagazin zurückziehen, -worauf die , Menge Handgranaten gegen sie zu . schleudern begann. ' Hierbei wurde eine Anzahl französischer, Kolonialmannschaften getötet oder schwer verwundet. Ein Franzose wurde getötet und, wie vermutet wird, ins Meer geworfen. Einen anderen .Franzosen schlugen die Italiener zu Boden und warfen ihn auf das Straßenbahngeleise. Jtalianisierte Stadtbewohner schossen auch aus den Häusern mit Revolvern und Gewehren aus die Franzosen. In einem Stadtteil waren vier Anamiten ohne Munition und mußten sich deshalb ^ergeben. Hierauf wurden sie von Italienern erschlagen. - Unter den italienischen Stadtbewohnern ist das GcKücht verbreitet, daß der bekannte Ardittenkapitän Venturi Handgranaten gegen die Franzosen schleuderte und ein entsetzliches Blutbad anrichtete. Die Italiener brachten sogar Panzerautos unter dem Vorwände auf die Straße, die Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten. Auch die Stadtbewohner, welche die Franzosen in.ihren Häusern zu verstecken suchten, wurden von Italienern unter Feuer genommen. Heute geht durch die Stadt. das Gerücht, daß eine französische und eine englische Flotte qnkommen.^ld die Stadt militärisch besetzen werden. Inland. Nationalversammlung. Wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, beabsichtigt -Präsident S e i tz, die N a t i o n a lversammlung für Mittwoch oder D o n n e r s t a g der nächsten Woche einzuberufen. Die Reichskonferenz der Kommunisten. < Neuwahl des Parteivorstandes. Wie schon gemeldet, hat cnnSonntag beim „Auge Gottes" in der ' Nußdorferstraße die R e i ch skw n f e r e n z b c t K o m munisten begonnen und zwei Tage gedauert. An diesen Verhandlungen haben etwa 400 Delegiere aus Söten und der Provinz teilgenommen. Bei den Verhandlungen kam es häufig, besonders aber bei der Erörterung der Personenfragen,' z u erregtenAuSernandersetzüngen. Doch wurde der Beschluß gefaßt, die Ergebnisse der Konferenz vorläufig nicht zu veröffentlichen. Am Sonntag befaßten sich die Delegiertem nnt den organisatorischen-Fragen sowie mit der Beschlußfassung'über die künftig einzuschlagende Taktik, ferner mit P r o p a g a n d a-, Versammln ngs- und P ressefrag en.- Der kritischere Tag war der,Myntag, an dem die Wahl des Parteivorstandes durchgesührt wurde. Von einer kleineren Gruppe war der Wunsch nach einer Neuwahl des Parieivorstandes geäußert und gleichzeitig erklärt worden, daß diese Wähl vor einem größere« Forum vorgenommen werden solle. Dieser Antrag wurde abgelehnt und die Neuwahl der Delegierten vollzogen. In den Parteivorstand wurden schließlich T o m a n n, Koritschoner, Buchleitner, Josef Haidt und L oß m a nu gewählt, was das Einschlagen einer radikaleren Richtung bedeuten dürfte. Die bisherigen Mitglieder des Parteivorstandes Dr. Paul Friedländer und seine Frau ElsriedeFriedländererscheiuen nicht wreder gewählt. Dr. Friedländer hatte seine Stellung schon früher zürückgelegt, währmd seine Frau, die' für ein rücksichtsloses Vorgehen cintrat, bis zuletzt eine führende Rolle im Direttorium innehatte. Auch Melcher, der noch bei den allerletzten kommunistischen Beranstalttmgen eine führende Rolle gespielt hatte, erscheint nicht mehr zum Mitgliede des Parteivorstandes gewählt. Vom früheren Direktorium sind somit nur Tomana und Koritschoner verbliebm. Diese beiden fungieren auch als Herausgeber des kommunistischen Parteiorganes, während Melcher verantwortlicher Redakteur ist. Die anderen neugewählten Vorstandsmitglieder sind bisher in.der kommunistlschen Bewegung nicht stärker hervorgetreten. Das Hausgehilfinnerrgefetz. Der Unterausschuß für soziale Berwalttmg hat heute das H a u s g e h i l f i n n e n g e s e tz in Beratung gezogen. Zünachst wurde die U r l a u b s z e i t der Dienst- Mädchen behandelt, die nach der Dauer des Dienstverhältnisses abgestust werdm soll, und zwar im Ausmaß von ein bis drei Wochm. Bezüglich des A n s g a n g e S an S onnta gen^ besteht eine Differenz zwischen den Sozialdemokraten und Christlichsozialen. Während die rinm verlangm, daß die AusgangSzeit an jedem zwetten Sonntag acht Stunden betragen sollen, fordern die Sozialdemokratm eine Dauer von nemr Stundm. Die Entscheidung wird das Plenum des Ausschusses treffm. Außerdem soll dm Hausgehilfinnen au e i n e qt Tage in btt Woche ein vierstündiger Ausgang gewährt werdm.! In einer vorgeschlagmen Resolution wird gefordert, daß Kinder Mter 14 Jahren mcht Hausgehilfinnen sein dürfen. , Graf Brockdorsf-Rantzau Botschafter in Wien.' Wie aus dem Parlammt mttgeteilt wird, hat Graf B r o ck d o r f f-R a n tz a u die ihm, angebotene Stelle eines WienerBotschafters angmommen Md veabsick)tigt/ Ende Juli seinen neuen Posten auzutretcn. - —;