Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 162 (1.7.1919)
- Date
- 1919-07-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 162 Wien. Dienstag Wrerrer Mvrg-ttzeLktttg Zull ISIS Seite 7^ Die ScheidANgskLKHe Otto Windisch- SrLtz'. Elisabeth Habs Lurg vov dem Wiener Landes Gericht. Der Eheschridungsprozeß, den der ehemalige Fürst Otto Windischgrätz, Oberleutnant a. D. gegen ferne Frau, die Enkelin des verstorbenen Kaisers Frau; Joseph, Elisabeth Marie, geborene Erzherzogin von Oesterreich. Tochter des verstorbenen Kronprinzen Rudolf aus Scheidung von Tisch und Bett aus~ dem Verschulde« der Beklagten anstrengt, ist auS unbekannten Gründen vertagt worden. Wir geben nachstehend Teile aus der ScherdungMage wieder, die ein trauriges SJifo. von den sittlichen Zuständen in den Hof- und Adelskreistztt entrollt. Wir bemerken, daß ein T^-des Schriftstückes lms An st a n d S g r ün de n überhaupt n r ch 1 w i e d e r g e g e b e u werden kann.. Schon nach dem ersten Kinde, also rrach kaum zivei- Mriger Ehe, ergaben sich schwer überbrückbare Gegen;atze. DaÄ sinnlichL Begehren, bas den so hartnäckigen Wunsch meiner Gemahlin nach dev ehelichen Berbinoung mit mir erweckt zu haben scheint, verwandelte sich bald in Lieblosigkeit und später in einen mit der Zeit unverhüllten Haß. Dazu kam nach einigen weiteren Fahren d-r Ehe ein würdeloses Benehmen, das nach und nach nicht nur in der nächsten Umgebung, sondern auch in der Oesftntlichkeit Anstoß erregte. Die mit der Nähe des Thrones verbundenen und mir von ihr unterwürfigen Funttianären aiijettesten Rücksichten machten es mir die längste Zeit unrnöMh, in meinem Haust Ordnung zu schaffen. Nach dem Tode des Linienschisfslentuants Egon Lerch, welcher mit meiner Gemahlin ein unverhülltes Liebes Verhältnis hakte, war sie es selbst, welche in der Erkennkni's ihrer offenbaren Schuld das Prävenire fofcTeh wollte, um sich durch ihren mächtigen Einfluß ohne Einbuße ihrer gesellschaftlichen Stellung von der ihr lästig gewordenen Ehe zu befreien und mich dabei mundtot zu machen. Ich wurde aus dem Felde telegraphisch zurückberufen. Man bemühte sich rin Arrangement herbetzusühren. das eine Auseinandersetzung «er veiderstitigen Rechte und Ansprüche bei äußerlicher Aufrechterhaltung der Ehe bezweckte. Ich erfuhr von dem schamlosen Lebenswandel ^7—.I.— MMU IUI, WIM-WfcMiWi «jaMBi Priittumerati ons- Einladung. Olm 1. Juli beginnt ein neues Quartal. Wir bitten unsere Abonnenten, das Abonnement rechtzeitig zu erneuern. damit keine Unterbrechung in der Zustellung des Blattes emtritt. Bezugsbedingungen: Fiiv Wien: mit Zustellung Monatlich . . . Kronen 7.— Vierteljährig . . „30 — Halbjährig ... ,. 40.— Gatt-jährig ... 80.— Für dl» Tschecho- Slowakei: mit Postvers.md in tschechischer 'WS Mouailüb Wcrtcsjijhrig Halbjahr.g . Gabt)-. >g - ährung Kronen 7.50 „ SO.- .. 44.- .. 88.- Für DeutschSsterreich: mit Postversand Monatlich . i \ Kronen 7,80 Vierteljährig . . „ 22,— Halbjährig ... „ 44.— Ganzjährig ... ,. F3.— Für Polen und die übrigen Nationalstaaten: mit Postoermud Monatlich . . . Kronen 8.50 Vierteljährig . » „ 26.— Halbjährig * . . „ 50.— Ganrjährig . . . „ 96.— Einzelexemplar 36 Heller. Für Tcntschlnid monatlich 5 Mark. Schweiz/» Franken, für das übrige Ausland vierteljährig 26 Krönen. D e Geldsendungen für dir Tschecho-Slowastei sinh per Erlagschein an das Pgstfparkasienamt K- S. Nr. 450.693 in Prag, für Polen; Westgalizien und Polttisch-Schlesien per Polv anweliung an die Wiener Lombard und Esbomptebank» Filiale Krakau, für „Wiener Morgenzenung > Krakau» Nynek 12, zu achten. Administration der „Wiener Morgenzeitung" Wien» H.,Taborstratze 1-3. Telephon 44.038u. 43.319. und dem schlechten Ruf meiner Frau, von der unverantwürtllrchen Erziehung meiner Kinder, insbesondere durch die Einimpfung von Haß und Verachtung gegen mich, dem feindseligen Mißtrauen meiner Frau gegen alle Personen ihrer Umgebung, insbesondere gegen mich, welches soweit ging, daß sie zur Haltung von Polizeihunden, zur wiederholten Inanspruchnahme von polizeilichen Vorsichtsmaßnahmen und zur Aeußewng weitgehender Befürchtungen an ümilichen Stellen schritt und Detektivs und spröde gegen mrch hepte, welche mich auf Schritt und Tritt überwachten. . tlkach dem zweiten Kinde mußte ich wahrnehmen, baß meme Gemahlin sich mrt einer Schar von jüngeren Herren zu umgeben pflegte, und daß die Unterhaltung mit ihnen sehr bedenklicher Art war. Dies steigerte sich von Jahr zu Jahr, so daß ich wiederholt Anlaß nehmen mußte, meiner Frau ernsthaft« Vorstellungen zu machen und von ihr die Wahrung des äußeren Anstandes zn verlangen. Selbst einen merner Verwandten, den Linionschiffslsutnant Fürsten Alfred zu Windischgrätz, lud sie nach einem Souper ein, um 2 Uhr in ihr Schlaszimmer zu komtn«n. Ein offenkundiges, andauernd ehebrecherisches Verhältnis jKüte sie seit Mitte 1913 mit dem Ltnienschifstl.uO.ant Egon Lerch. Dies ging so weit, daß er zwei- bis dreimal wöchentlich bei meiner Frau in ihrem Schlafzimmer Übernachtet. Lerch kam einige Tage hintereinander, mitunter jeden zweiten Tag. Um halb .9 Uhr abends verabschiedete ihn meine Frau scheinbar, er kam aber gegen 12 Uhr nachts in ihr Schlafzimmer und ging entweder gegen 5 Uhr morgens »der gegen st Uhr früh weg. Häufig ging er zeitig morgens aus dem Schlafzimmer meiner Frau durch das daneben liegende, von dem Schlafzimmer nur önrchst «ine einfache Tür getrennte Zimmer meiner Ibeiden Trlteren Söhne Franz und Ernst und durch den Vorraum in ein in demselben Stocks werk gelegenes Zimmer, wo er mit den Utensilien meiner Frau Toilette machte, um dann gegen 9 Uhr vormittags aus dem Haust zu gehen. Vom JänNer bis Juli 1916 hatte meine grau, während ich im Felde war, Häufig Zusammenkünfte Mit Lerch in Wien. Während dieser Zeit machte sie mit Lerch von Wien auS eine Reist nach R. in Böhmen zu einer ihr befreundete» Dame. Sie fuhr nachmittags mit dem Automobil nach Oberhollabrunn, wo sie in einem einfachen Einkehrgasthaus abstkeg und ihr Nachtessen aus dem Zimmer mit Lerch einnühm. Im April 1915 fuhr meine Gemahlin mit Lerch nach Buda- Pest, wo sie sich drei Tage im Holet „Hungaria" aüshielt. Sie fuhr dann über Schönau »ach Graz. Um 1Ö Uhr nachts Siegen sie im Hotel „Daniel" ab. Auch in meinem Haust, in der Strohgasse 31, übernachtete Lerch wiederholt oei Meiner Frau. Auf einer Fahrt nach Graz stieg Lerch zu meiner Frau in ihr Halbkupee. Als der Kondukteur die Anwesenheit eines Mannes beanständete, gab sie ihm ein Schweiggeld im Betrage von hundert Krone». Die leidenschaftliche Hingabe meiner Frau an Lerch ging so weit, daß sre jede Rücksicht beiseite ließ. Im Spätherbst 1916 mußte ich selbst anhören, wie mein zweiter Sohn Ernst die Fürbitte für den verstorbenen Lerch in sein Nachtgebet einschloß. Bezeichnend ist, daß der Sekretär Rudolf Feltrini, dem meine Frau schon lange volles Vertrauen schenkte, sie gegenüber^ dem Übrigen Personal häufig mit Ausdrücken wie: „Kanaille" *£«*>«!" und so weiter bezeichnate. Aehnlich äußerte sich die Dienerschaft über meine Frau. Meine Frau hat ferner seit Jahren die Gewohnheit angenommen, mich und meine Familie vor den Kindern und auch vor anderen Personen durch grobe Schimpfworts, wie „Trottel", „Lurnp" .„Schweinehund" usw. herabznsetzen. Kleine Verfehlungen meines Sohnes Ernst und meines Sohnes Rudolf pflegte sie mit den Worten zu rügen: „Cr ist ein Schwein, ein echter Windischgrätz". Vor den Kindern äußerte meine Frau: „Unser Leben vergebt zwischen Fressen und etwas anderem". Gegenüber den Angestellten ist Meine Fräst hakt und ungerecht. Zu ihrem Schuhmacher in der Göitwetggasst in Schönau äußerte dke Fürstin: „Von mir ans kann der Krieg noch hundert Jahre dauern. Mir macht es nichts." Zur Vorsicht ermahnt, sagte sie: „Das ist mir Wurscht, wenigstens kommt der Fürst nicht nach Haust." Die Fürstin Windischgrätz hatte auch ihrerseits durch D'r. Coumont cifie Scheidungsllage überreicht, in welcher sie ihrem Galten Ehebruch Und Verschwendungssucht vorwirft. Sie hält sich derzeit mit ihren Kindern in Schönau bei Wien auf. usaan Der Volkswirt. Das Urteil im Lombardierungsprozetz. Von Dr. Heinrich Schreiber» Nunmehr ist gerichtliche Erkenntnis in der Prvzeßsache gegen die OesterreichisH-ungarische Bank!; erflsssen und seine äLweiZlichen ElltscheidungSgrÜnbe veröffentlicht. Wir wollen das llrteil gewiß nicht kritisieren; es muß der ttägerischeu Bankfirma und ihren Anwälten überlassen bleiben, ob frc sich mit ihter Sachfälligkrit beruhigen oder den Rechtszug durch Berufung weiter verfolgen werden. Nur auf einen Umstand sei hier aufmerksam gemacht, weil er gar zu sehr ins AM sticht und «W schwör erklärliche Ungenitzrtheit offtnhützt, was Viels leicht daran liegt, daß die Gründe uicht in ganzer Ausführlichkeit Verlautbart wurden. Gleichwohl verlockt det Zusammenhang, auf djese Stelle, die Unbewußt stht ’ ausschlaggebend ist, den Finger zu legen. W heißt Ln der Bezeichnung det Abweisung: „Der! Zeichner ist durch die Zeichnung der Kriegsanleihe lediglich mit dem Staat in ein Nechtsverhältnis getreten, mit der Oesterreichifch'ungarischen Bän hat er nicht kontrahiert. Die Bank ist nicht die Bevollmächtigte des Staates." Das ist einleuchtend; die Bank hat den Prospekt nicht unterschrieben, sie hat sich nicht vbligiert, sie bleibt außer Spiel. Gleich darauf setzt aber das Erkenntnis folgendermaßen fort: „Die inr Prospekt enthaltene Zusage auf Belehnung der Kriegsanleihe qualifiziert sich als ein Bvrvertrag im Sinne des 8 936 a. b. G.-B. Mit Recht hat die beklagte Bank behauptet, baß «ine Veränderung der Umstände eingetreten Ist... . Hat demnach die beklagte Bank das Zutrauen in bell Wert der Kriegsanleihe verloren, so muß derzeit dleseS BerhaMN vom Gericht als gerechtfertigt bezeichnet werden" ustv. Cs wird also hier mit der bekannten v!ausos» rebns Bic stantibus operiert. Indessen drängt sich hierbei der Zwiespalt aüf, daß einerseits die Kontrahierung mit dtzr Oesterreichi'ch ungarischen Bank negieSttandererseits der Bestand eines Vorvertrages bejaht Und fest gestellt wird. Es ist doch stsM falls darunter ein Vorvertrag zwischen Zeichner vnd der beklagten Bank 'verstanden. _ Wo aber kein Kontrakt besteht, kann es auch keinen Vor kontrakt fpasium äs asntrab^näo) geben, und daS bedarf jadenfalls einer Äufklärung. Oder hat daS Urteil die Rrchtsbeziehung zwischen Zeichner und Staat im Äuge, die als Vorvertrag gewertet wird? Dann wäre die ganze Zeichnung und alles, was darum ist ünh daran hängt, der gleichen Anfechtung Und ihren Klanselfolgen infolge des geschlvundencn Zutrauens ausgeliefert und mit dem Zusammenbruch des alten Staates yuch das - ganze Rechtsgeschäft der acht Subskriptionen ist seiner Gültigkeit begraben. Das kann doch ustmbglich gemeint uNd Rechtens sein! . Grncralversammlunge« der Banken. LLnverbänk». Gestnn wurde die SK ordentlich* lAm^alvers.lmMing unter Borstv des Vizcpuiüdruteu Otto S r p tz e l abtzeh-.üteu. Der von Generaldirektor Rotier zur Brrlesung gebrachte Bericht des Gouverneurs, welcher Eittzelbeiten über die Gebarung der Dimk im abgelaufenen Jahre enthält, wurde von d» GeneralveckinNmllrNg zur Kenntnis gütommen. Die Zensoren erstatteten hierauf ihren Bericht. Dem VcrwaltungSrate wurde bai Äbsolütorium mit Stimmmeinhelligkeit erleilt, ebenso wurde bei Antrag des Verwaltungsratewegen Verwendung des Reingewinne- Mit Stimmeneinhelligkeit angenotnmcn. Die D i v i. d e n d e wird mit K 20.— pro Aktie ansbezahlt. In den VertvaltuNgSrat wurden die Herren Klemens C r o tz und Alexander T a r i S wiedergewählt und an Stelle des ausschetdmdnl Herrn Anton Eugen Dreher Herr Karl T h o n e > nMgewahlt. Wiener Bankverein. Inter Vorsitz des Vizepräsidenten Karl S l ö g e r nt a p e c wurde die 50. ordentliche Generalversammlung des Wiener Bankvereines abgrhalten. Der Vorsitzende widmete de,., verstorbenen Präsidenten des Administrativnsrates Adolf Schenk Worte dankbarster Erinnerung. Direktor P o p p e r - A r t b e r g gedachte der im Welttrreg gefallenen Beamten und Diener. Der Be' richt sowie die Anträge der Verwaltung auf Ber.cilnng des Reingewinnewurden ohne Diskussion genehmigt. Der Coupon gelangt mit K 20.— zur Einlösung. In den Administrationsrat wurden die Herren Gustav S ch l u A b e r g e r und Karl P i t 1 n e r wiedergewählt und der kooptierte Herr Karl A r n st e i n in seiner Funktion bestätigt. Allgemeine Depofiten-Bank. Gestern wurde unter dem Vorsitz des Präsidenten Karl Marek die 47. ordentliche Generalversammlung der Allgenieirtttt Depositen-Bauk abgehalten. Dem von Direktor Paul G v Idstein verlesenen Geschäftsbericht zufolge haben die Umsätze eine bedeutende Steigerung erfahren. Die Anträge des BrrwaltüngSralts wurden ohne Debatte genehmigt; der C ü ü p o n wird von heute angefangen mit 20.— pro Aktie Dtrektor Franz Schönwald wurde in den Verwal, tungSrat lovpitert. Die BerwaltuntzSräte Kamillo C ästigli o Ä i Und Robert Schlumberger wurden wieder- Berkehesbank. Unter dkm Vorsitze des Präsidenten Dr. Richard S k e« e hat die 54. ordentliche Generalversammlung der Berkrhrsbank stattgefunden. Bor Eingehen in die Tagesordnung widmete der Boisitzende dem verblichenen Mitglied des Verwalttmgsrates. Eduard U r b a » in Brünn, einen tiefempfundenen Nachruf, welcher von der Bersammlang flehend angchort wurde. Der Geschäftsbericht gelangte durch Direktor Broch zur Verlesung. Er wurde ohne Debatte genehnrtgr. Der Coupon wird ab heute mit li 14.— pro Aktie eingclöft. In dcn VeVwaltungscat wurden die Herren Dr. Rtchard S k e n e, Dr. Artur Keßler. Friedrich S ch o e l l e r einstimmig wiedergewählt. Wiener Lombardvank. Die $5. ordentliche Generalversammlung der Wiener Lombard- und Eskomptebank wurde unter Vorsitz des Präsidenten LoM C a f p e r 8 abgrhalten. Nach dem vorn Direktor Ernst L i m b.r r g e r erstatteten Berichte haben die im ctsten Semester recht befriedigenden Srgebniffe im zweiten Semester einen scharfen Rückgang erfahtrm Von dem Reingewinne pro K 1,226.097— wurden L 800.000.— zm Verteilung einer 4°/vigen Dividende, gleichest.—prö Aktie verwendet und^ 426.097.— auf neue Rechnung vvrgetragrn. In den Verwaltnngsrat wurde. Dr. He'.nrick G t ü n e b a u « wiedergewählt. Keine zweite Rotenabstempe!u;rg. Mt die Staatskorkespondenz meldet, ist die Nachricht, dütz infolge der Ueberflutung mit Papiergeld eine zw eiti Notenabstempelu ng bevorsteht, bei der gleichzeilig die Hälfte des Papiergeldes nach htzfn Muster des Lfchecho-flowaLifchen Staates zurückbehalten werden soll» unrichtig. Auüauf ausländischer Forderungen in dev Tschecho-Slowakei. P«as» S8. Juni. Auf Grund des Gesetzes vom 11. Jun^ fördert d'e' tschechoslowakische Devisenzcntrale alle E t g e n° ist ck e r a tt s l ä n d i's ch e r F o r d e r u n g e n in fremder Währung, welche bei der tschecho-slowabschen Deviseuzentzrale oder bei Ngkndeintt Ftliale des Bänkenamtrs, des Fmanpuinisteriums hätten angemrldrt werden sollen, aus, diese Forderungen ans Rechnung der Prager Verrechnungsbank --- der tichecho-slowakls scheu Devisenzentral«, in Prag -^irgendeinem ihrer ausländischen KörM'öndentrn zn üb«rtragen. Diese Uebrrtragungen müssen mit dck Buchstaben kp bezeichnet wndm. weil sonst die wt« arfetztett Kurse nicht garantiert werden können, lieber die eveniuelle uebernalnne von Verpflichtungen tm Attsiand« entsprechend tz 4 des oben angeführten Gesetzes .ist eine Bcrstäudigmig mti der ifchechy-flowaktfchen Devisen?,enttale tu Prag no'weudrg. r.ulcke auf Wunsch nähere Informationen erteilen wird. Die K >i r s e? fi t; bt n Ankauf v o n F o r d e r N n g e n seitens der Mtcho-slvwakischen Devisenztttirale in Prag wurden mit dem Gesetzt dom ü« Juni solarndrrmasien festgesetzt: Engl sche Pfund DterWtz 75.—, ametikanische Dollar ll 16.—. schweizerische Frank«» X 820.7-, französische Franken K 960.—, belgische FränW K 215.—, italienische L-re K 210.—, holländische Gulven 658.^7, dänische Kronen 400.—» norwegische Kronen ll 4SÜ.—j schchMche Kronen L 435.—, rumänische Lei li 120.—, bulaa' i'chc LiwoS A 96.—, Dinare & 170.—, deutsche Mark K 120, griechische Drachmen K 240.— und spanische Pesos K 820.—. »30lc retten wir ven Wiener Handel unv -nas Wiener Gewerbe ans der WeltkatajtrSPhelieb er diefrsDhema referiert heute der volkswirtschaftliche Schrsiisteller Dr. Markus E t t i n g e r!N einer Massenv'>rsainmlnng des BefbaüdeS der Industriellen» Kutsteme und Ge wetteirr benden Deutschösterrtichs. Der Vortrag, an dem sich eme Diskussion mlschlirstett wird> ArchitrkteNvereines. starr. Bvr',.., ... . etnü außerordentlich« Generalversammlung ab. Don den Getreidemavttten. Dcc 'Ü'i 'ertinn-Zvettan» wickelt sich fmict im Zeichen großer ^rl*. Dtö F-iunaisr war zu kalt, der Beginn des Soininctt zu uunn imo gnade letzt W:id die AuSreife der jungen Pflanzen durch das regnerische inid kühle Wetter verzögert. Sollte noch immer ein miitletcs ErträgtiiL