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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-27 · Heft 158 (27.6.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 158 (27.6.1919)
Date
1919-06-27
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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oi-ite 7 4» . , Der Volkswirt. Finanzielle Tagesfragen. Der WirtschaftSpolitiker Herr Dr. Heinrich Schreiber war so freundlich, uns über die Finanzfrrigen des Tages, welche die Oeffentlichkeit besonders lebhaft beschäftigen, die folgenden Aeußerungen zur Verfügung zu stellen: Die Finanzkreise unseres Landes stehen unter dem starken Eindruck, den die Note unserer Friedensdelegation gegen die eigenmächtige Behandlung, des deutschösterreichischen Privateigentums von seiten der Natiionalstaaten-herborgerufen hat. Sie lst ebenso würdig wie weise abgefaßt, und zeigt, daß der Versuch, das Privateigentum der deutsch österreichischen Staatsbürger, soweit es sich in den fremden Nationalstaaten befindet, zu deren Freibeute zu machen, W einem nackten, Recht und Gesetz hohnsprechenden Willkürakt ansarten würde. Man darf auf die Auf- «ahme und den Ausgang dieser Demarche begierig sein. Daß die Nationalstaaten gegenüber dem deutschösterreichischen Staat auch, in finanzieller Hinsicht eine durchaus feindselige Haltung beobachten, beweist auch die Etatrede des tschechischen Finanzministers in der Prager Nationalversammlung, der mit den Kriegs-r schulden und der Verpflichtung des tschecho-slvwakischen Staates, die auf ihn entfallende Bürde zu tragen, binfach Fangball spielt und alles von sich abschütteln möchte. Die Milliardenwerte der Kriegsanleihe sollen einfach in der Luft bleiben, und um diesen Effekt hu erzielen, will er hem deutschösterreichischen Staat sogar die Absicht unterschieben, sich von der Verpflichtung hinsichtlich der Kriegsanleihe loszusagen. Der tschechische Finanzminister dekretiert einfach: Da die Nationalstaaten die Rechtsnachfolge ablehnen, ist keiner Verhalten, also auch nicht der deutschösterreichische Staat, diese Kriegsschulden zu honorieren. Es sollen Schulden shne Schuldner werden, was aber den wiederholt ausgesprochenen Intentionen unserer Finanzverwaltung sollständig widerspricht. Wenn auch der deutschöstereeichische Staat ausdrücklich die Sukzession für Alt- Ksterreich ab gelehnt hat, so war darunter die Universalaachfolge verstanden, das heißt, daß Deutschösterreich »Nein , für alle Verpflichtungen des alten Staates »ufkomme, nicht aber, daß in den Fragen der Auseinandersetzung und der Liquidierung jeder Teil das Seinige aufbringe, um diese Verbindlichkeiten getreulich zu erfüllen. Das geht auch, was Mit Befriedigung festzepellt werden muß, aus der Note der Friedenstelegation hervor, und es sei auf den Gedanken hinzewiesen, der schon einmal ausgesprochen wurde, nämlich, saß Altösterreich auch gesetzlich kein einheitlicher Begriff, sondern eine gemeinsame Institution der im „Reichseate vertretenen Königreichs und Länder" war. Mit dem Zusammenbruch des alten Staates ist wohl der zesamtstaatliche Begriff gefallen, die Teile aber, die ihn gebildet haben, bestehen nach wie vor und sogar in erhöhter Lebendigkeit. Mag vielleicht auch das Forum fehlen, vor dem dies geltend zu machen ist, so darf sich jedenfalls die Friedenskonferenz die Rolle eines solchen Schiedsrichters beilegen und es ist wohl zu hoffen, daß solchen Erwägungen Raum gegeben wird, wenn nicht, Die in der Note hinlänglich betont wurde, Treu und Glauben zusammenürechen und mit den Staaten auch ihre Bürger, die ihnen vertraut haben, dem Bankerott zugetrieben werden sollen. Finanzsachen sind überaus heikle Dinge und man soll sie daher nicht mit ungelenken Fingern behandeln. Diese Ueberlegung drängt sich auf, wenn man in den letzten Tagen hört, daß bic Finanzverwaltung Maß- »ahmen vorbereitet, um den Privatbesitz von Edelmetallen an sich zu ziehen. Die Kvnskribierung des Besitzes ist mehr oder weniger vollendet. Durch die Vermögensanmeldung ist wohl zum größten Teil, soweit derartiger Besitz nicht entziehbar ist, der Stand tn solchem Privateigentum festgestellt worden. Daß eine solche Expropriation im Wege einer bloßen Verordnung geschehen könnte, ist wohl von der Hand zu weisen, dazu bedürfte es jedenfalls eines wohldurchbachten und wohlberatenen Gesetzes, über welches die Nationalversammlung zu beschließen hätte. Eine wichtige Frage aber, die dabei zu lösen wäre, geht selbstverständlich dahin: Wenn es schon zu einer solchen zwangsweisen Entäußerung käme, wie sollen die Besitzer dafür entschädigt werden? Soll diese etwa durch die Einlegung einer neuen Druckwalze in die Notenpresse geschehen, indem die ohnehin unkontrollierbaren und schwankenden Mengen des Notenumlaufes vermehrt werden, um die Entschädigung für diese Entäußerung aufzubringen, oder sollen vielleicht neue Schuldtitel in Form von verschiedenen Obligationen in Zirkulation gebracht werden? In jedem Falle wäre es aber Papier für Edelmetall, ein Ersatz, der wohl die Beunruhigung über die finanzielle Lage und Leistungsfähigkeit des iktaates nur wesentlich erhöhen dürfte. Größere Beachtung fand auch in den letzten Tagen ber in Deplitz aufgetauchte Plan, die Kriegsanleihe zwangsweise auf alle Bürger nach Maßgabe ihres Vermögens aufzuteilen. Ganz neu ist die Sache gewiß nicht. Sie ist an verschiedenen Stellen bereits aufgetaucht und ventiliert, ja zur gelegenen Zeit auch im Deutschen Reiche in Verhandlung gezogen worden, weil man mit Recht der Erwägung näher getreten ist, daß ber Notstand, wn dem der finanzielle Dienst der Kriegsanleihen heimgesucht wird, nicht mit seiner ganzen Wucht gerade jene treffen soll, die im Vertrauen auf das Schuldversprechen des Staates und .: mit patriotischer Hingebung ihm die Mittel zur Kriegführung zur Beifügung gestellt haben. Auch für uns läßt sich ein solcher Gedanke nur dann spruchreif ventilieren, wenn nicht an einen bestimmten oder an einzelne Nationalstaaten gedacht wird, sondern wenn diese Idee großzügig von der Liquidierungskommissivn aller Staaten gemeinsam erfaßt und durchgeführt wird. Es fragt sich, ob die Nationalstaaten von der Weigerung, die Schulden zu bezahlen, abzubringen sind. In diesem Falle wird sich wohl irgendein Modus, wie der Schuldendienst geregelt werden soll, in der einen oder anderen Form sicherlich finden lassen, nicht zuletzt in der genannten Idee, die gewiß manche Verlockung für sich hat. Da die Kriegsanleihe vielfach in den Mittelpunkt der Diskussion gerückt ist und diesmal auch die Bankbilanzen den gewaltigen Stock ihrer Engagements an solchen Titres ausgewiesen haben, sei es durch Eigenbesitz, sei es durch Lombardierungen, wäre es wohl interessant, endlich zu erfahren, wie der Lombardierungsprozeß, der von der Wiener Bankfirma Friedländer u. Co. vor längerer Zeit anhängig gemacht wurde, und worüber die mündliche Streitverhandlung vor einiger Zeit stattgefunden hat, ausgegangen ist. Halbamtlich wurde zwar gemeldet, düß die Klage abgewiesen worden sei, eine authentische Verlautbarung hat jedoch bisher nicht stattgefunden und insbesondere nicht die Veröffentlichung der Entscheidungsgründe eines Erkenntnisses, welches unbedingt weite Volksschichten unmittelbar berührt und darum lebhaft interessiert. , , , ,.j | ___ . . , Die KoriLrottbezeichuung der Wertpapiere. Die niederösterreichische Finanzlandrsdircktion verlautbart: Mit dem 13. Durchführungserlaß zur 3. Vollzugsanweisung über die Bermögensanmcldung hat das Staatsamt für Fmanzen angeordnet, daß nur die Kontrollbezeichnüng von V e r s i ch c r u n g s p o l i z z e n und Pfan d s cheinen auf diesen Urkunden selbst, für alle anderen Wertpapiere jedoch von nun an bis auf weiteres cursnahmslos auf E i n l a g e n, dre mit der Kontrollmarke zu versehen sind, zu erfolgen hat. Da diese Einlagen, welche einen Bestandteil des Wertpapieres bilden, nur für den Verkehr im I n l a n d e bestimmt sind, können sie, wenn Wertpapiere ins Ausland gebracht werden, entfernt werden. Die Einlagen werden für Wertpapiere in bankmäßiger Verwahrung von der Tepotstclle zum Preise von 10 Heller beigestellt, nn übrigen sind sie bei den Steuerbehörden, welche die Kontrollbezeichnung durchführen, zum gleichen Preise erhältlich. Parteien, die in einem Depot oder mittels eines Formularcs 8 Wertpapiere im Nommalbetrage von nicht mehr als K 500.— angemeldet haben, können die Einlagen bei der mit der Kontrollbezeichnung betrauten Stelle unentgeltlich beziehen. Das Staatsamt für Finanzen hat sich Vorbehalten, in einem späteren Zeitpunkte Mr alle oder für einen Kreis von Wertpapieren die Kontrollbezeichnung auf dem Mantel wieder cinzuführen. Die Steuerbehörden und Depolstcllen haben mit der Kontrollbezeichnung bereits b egönnen, doch wird den Parteien empfohlen, die Kontrollbezeichnung zunächst nur für jene Papier e in Anspruch zu nehmen, deren sie zu Umsatzzwccken dringend benot i ß c n. Wirtschaftliche Nachrichten aus Pole«. Der Krakauer „Kuryer Codzienn V enthält Beschwerden galizischer Kaufleute gegen das Emfuhramt des Handelsministeriums in Krakau. Die bmeäukratischen Schikanen dieses Amtes unterbinden die Einfuhr der notwendigen Waren nach Galizien aus Oesterreich und Böhme«. In Galizien herrscht Mangel an Schuhwerk, Wäsche, Wirkwaren, Zwirn usw. Anstatt die Einfuhr dieser Waren zu erleichtern, wird sie erschwert. Dies rufe unter der Kaufmannschaft und dem Publikum große Erbitterung hervor. Das Warschauer Handelsministerium kümmert sich um die Einfuhr von Waren nach Galizien gar nicht, sondern beschränkt seine Tätigkeit ausschließlich auf Warschau. — Nach einer Meldung des genannten Blattes tst zwischen Polen und Jugoslawien e»n Kompensationsvertrag abgeschlossen worden. Polen soll Gerbstoffe beziehen und dafür Naphthaproduktt liefern. Die Handelsbeziehungen zwischen Polen und Italien entwickeln, sich günstig. Die Firma Bnszczynskr und Bürten in Ärakan hat in Italien Leder- und Textilwaren im Werte von 50 Millionen Kronen ein gekauft. Der Juli-Coupon. Die „Wiener Zeitung" enthält die Kundmachung deS deutfchöstcrreichifchen Staatsamtes für Finanzen vom 31. d. M. über die I u l i-Fälligkeiten der allgemeinen und der österreichischen Staatsschuld, weiters die Kundmachungen über dtn Juli-Coupon der 4% 285 Millionen Kronen Wiener Investitions- Anleihe und de§ 4% 60 Millionen Kronen-Anlehens der Stadt Wien vom Jahre 1893. Für die letzterwähnte Anleihe werden auch diereichsdeutschen Zahlstellen erwähnt. Kassentage an de« Wiener Börse. Nach dem heutige» Kassentage findet laut Mitteilung der Börsekammer der nächste am 4. Juli statt. lieber die Ueberflutung Jugoslawiens mit Papiergeld berichtet die „Times" und schreibt, die Dinare würden thesauriert, dagegen die rapid fallenden Kronen auSgegebe«. Durch die Notenabstcmpelung wollte man den Notenumlauf auf 5 Milliarde» Krotten beschränke» und sich deren Rückzahlung von Oesterreich-Ungarn al pari Vorbehalte«;, Geldschmuggler sind eifrig am Werk. Es war Oesterreichs Politik, die slawischen Untertanen durch Förderung ihrer materielle« Wohlfahrt zufrieden zu stellen. Geschäftsverkehr mit Polen. Heimische legitimierte Jnterestenten erhalten unter Zahl 43.898 m der Exportabtrilung der niederösterreichischen Handels», und Gewerbekammer, WteN, l., Biberstraße 16, 3. Stock, eine vertrauliche Auskunft über eine Firma in Polen. Alpine Montangrsellschaft. Am 3. Juli findet eine Derwaltungsratsfitzung der Alpinen Montangrsellschaft statt, in welcher Mitteilung über das Ergebnis des ersten Vierteljahres gemacht werden wird. Die neue englische Anleihe wird nach der Meldung Londoner Blätter mindestens 1 Milliarde Pfund Sterling bringen, ihr Ergebnis wird als Fmanzprobe Englands-im Auslands betrachtet werden; sie wird aus zwei Tellen bestehen. Für die Anleihe wird lebhaft Stimmung gemacht, auch Aohd George stellt sich in den Propagandadienst. Kompensationsverkehr. Die Firma RofenthalK Weiß, Wien, I., Wipplingerstraße 3, ersucht uns um Aufnahme folgender Mitteilung: „Wir haben unter Intervention, des Deutfchösterreichischcu Wmcn-Verkehrsbi'.rcans mit Ungarn einev Kompensationsvertrag zur Lieferung eines größeren Quantums Baumwollzwirne abgeschlossen. Zirka ein Fünftel der Ware wurdr bereits zur Ablieferung gebracht, der Rest konnte einerseits infolge der politischen Verhältnisse, anderseits wegen Warenmangels «och nicht effcktuiert werden." . Liquidierung der Maschinenfabrik A. Bentzki. Man telegraphiert aus Berlin: Die Maschinenfabrik A. Bentzki in Graudenz wird liauidieren: das Unternehmen ist, wie berichtet wird, totgestreikt worden. ES ist dies dieselbe Fabrik, die im Dezember v. I. vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates den Arbeitern zur Vergesellschaftung angeboten wurde, welches Angebot die Arbeiter jedoch ablehnten. Brunner MaschinenfabriKs-A.-G. Unter Vorsitz deS Präsidenten, Generaldirektor M. Rotier, wurde die47.ordentliche Generalversammlung der Ersten Brünner Maschinenfabriks- A.-G. abtzehalten. Vom Reingewinn per K 3,427.901.— werden K 105.000— als Spenden gewidmet, K 800.000.— in einer Stenerreservr hinterlegt, K 34.— pro Aktie als Dividende verteilt und K 194.231.— auf, neue Rechnung vorgetragen. Die Generalversammlung genehmigte schließlich einige Statutenänderungen und beschloß, den Sitz der Gesellschaft wenigstens bezüglich jener Betriebe, welche sich auf tschecho-slowakifckiem Gebiete befinden, nach B r ü n n zu verlegen. In den Verwaltungsrat wurden die ausscheidenden Herren Generaldirektor M. N o t t e r, Dr. Jakob Brach und Dr. Emanuel Proskowetz wiedergewählt. Wiener gewerbliches Kreditinstitut. Die unter Vorsitz des Präsidenten Anton Harpke abgehaltene Generalversammlung genehmigte den von Dr. Ludwig Vo gler ermatteten Bericht und beschloß, von dem Reingewinne eine Dividende von K io.— pro Aktie zu verteilen, K 55,559.— in die Reservefonds zu hinterlegen «nd K 9.497.— auf neue Rechnung vorzutragen. Die. in der außerordentlichen Gmeralversammlung beschlossene Vereinheitlichung des Aktienkapitals sowie die Kapitalserhöhung erhielten die. Genehmigung der Regierung nnd es .wird demnächst auch die Eintragung des veränderten Wortlautes der Firma mit „Wiener Gewerbe- und Genossenschaftsbank A.-G." in das Handelsregister erfolgen. In das Direktorium wurden die ausscheidenden Herren Ferdinand Taubler, Dt. Ludwig Vogler und Dr. Karl W r a b e tz wiedergewählt und der Direktor des Spar- und Vorschußkonsortinms;n Oberhdllabrunn, Anton E h r n f r i e d, neu gewählt. Gesellschaft für elektrische Industrie. Die Verwaltung der Gesellschaft für elektrische Industrie A.-G. beschloß, der Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 8 Prozent vorzuschlagen. Bon den Getreidemarkten. Bon Amerika wird eine Abschwächung der Tendenzen und ein Preisrückgang gemeldet. Die Vertiefung der Preislage hat nur geringe Bedeutung, da die Preise noch immer einen exorbitant hohen Stand zeigen, der mit den ausgezeichneten Ernteaussichten kontrastiert und das Auslandsgeschäft, vornehmlich dasjenige mit den Mittelstaatcn, stört. Sollte die Abwärtsbewegung der Preise weiter Fortschritte machen, dann könnte eine Verwohlseilung aller Gebrauchsartikel zu geivärtigen sein. Dazu ist indeß vorerst wenig Aussicht vorhanden, denn eme mächtige Haussegruppe in der Umon wird nicht ermangeln, ihre Positionen zähe zu verteidigen. An den deutschen. Plätzen zeigt sich vermehrter Begehr für Lupinen. Serradella und Heu, auch »m heimischen Verkehr ist besiere Nachfrage im Markte, der Umsatz ist indesien belanglos, daOsfertenknavpheit vorherrscht, lieb« den Wettergang liegen bisher Klagen nicht vor. In den südlich gelegenen Gebieten dürfte der Roggenschnitt in normalem Zeitpunkte in Angriff genommen werden. Wiener Börse. An der aestrigen Börse war das Hauptaugenmerk der Spekulation wieder den Alp ine - Aktien zugewendet. Durch Deckungskäufe erhöhten sich die Aktien spmnghaft bis K 964.— und schloffen nach mehrfachen^Schwankungen K 948.— (um K 68.— höher gegen den letztgemeldeten Stand). Nachbörslich verloren sie bis £ 922.—. Einigem erhöhten Interesse begegneten in der Kulisse auch Staatsbahn-Aktien, Südbahnwerte und Tabak-Aktien, wo gegen Skoda-Aktien billiger erhältlich waren. Im Schranken wiesen Schiff, fahrtswerte Avancen auf. Dampfschiff wurden K 30.— Lloyd K 120.— und Navigazione K 70.— höher bezahlt. Auch einzelne Industrien, erte standen in Nachfrage. Von den Renten waren österreichische Titres gut behaupte^ wogegen ungarische Kronenrente 1 Prozent einbüßte. Im übrigen verweisen wir auf nach, stehende Schlußkurse: Industrie-Unternehmungen. Allgem. Baugesellschas —(— Unionbau —(— Wienei Baugesellschaft —(-.—), Wienerberger Ziegel — (— —) Liesing« —(-—Sarajewo M.-Branere (-Aussig Chem. 1120.- (-.-), Brosch- Spiritus ( -.—-), Karborundum —.—(-.—), Holzhandelsgesellschaft 645.- (4- 5-), A. E. G. Union Elektr (-.—), Siemens Schuckert —(— —Alpin, 946.-7- (4- 68.—), Austria Email —(-.—), Berg u Hütten 1680.— (4- 45.—), Poldihütte 687.— (4- 7.—), Pragei Eisen-3530.—(4-20.-), Rimamuranh —(-.—), Skodawerke 613.— (—18.—), Waffenfabrik 840.— (-.—), Salg, Tarianer —.— (— —.—), Trifailer Kohlen 608.— (— 12.—) Ung. Allgem. Kohlen (-.-). Urikanv 778.- (- 20.-) Westböhm. —(— —.—), Brünner Maschinen 800.- (-Heidt —.— (— Lokomottv Sigl — (— Simmering« 440.— (— 19.—), Elbemühl — k- —.—), Lehkam —- (-.—), Karpathen 1935.- (4- 5.—) Galizia 1365.— (—15.—), Fezfabriken —(-Schoellei Zucker 1070.— (4- 10.—), Böhm. Zuck« —.— (— ) Oesterr. Eisenbahnverkehr —.— (— Türk. Tabakregi« 1296.— (-4- 32.—), Ttirkenlose 395.— (— 2.—), Krupp A.-G 475.— (- 5.—), Ruston 502.— (— 6.—). Fiatwerke 800.- (4-1.—), Veitscher Magnesit 1978.— (— 8.—), Schönpriesene t--V 1920.— f4- 90.—). Transport-Unternehmungen. Adria —(-.—] Aussig-Teplitz« —.— (--.—), Buschtiehrader litt A. — l— —Buschtiehrader litt 8. —(-Orient, bahnen —(-.—), Donau-Dampf. 1520.— (4* 30.—) FUdi»aNdS-Norvbahn4980.- (— Lloyd 3640.- (4-120.-) Navigazione 4820.— (4- 7V.—), Staatseisenbahn 840.- HF 70.—), Lombarden , 168.25 (4- 3.15), 3% Südbahn Prior. 837.— H- 5.—), Staatsbahn Genüßsch. 420.—(4-2.50) Banken. Anglo 828.— (4- 1.—), Bankverein 402,- (- 6.-), Bodenkrcdit 880.- (4- 30.-), Kredit-Anstalt 530.- (4-13.—), Ungar. Kredit 544.— (4- 26.—), De'-?'-- '' 485.- (4- 10.—), Länderbank 403.— (— 6.—), Uuio1.'1- 455- (— 5.—), Verkehrsbank —(-.—), Zwiwsrc, . 587.- (- 12.-).

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