Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 151 (20.6.1919)
- Date
- 1919-06-20
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Sk. 151 Wen, Freitag Sport. Tagung -es Kreises Deutschösterreich der jüdischen Turn--und Sportvereine. Bonntag den 1. Juni 1919 fand im Lokal des „Ersten Wiener jüdischen Turnvereines Mäkkabi" die konstituierende Tagung des Kreises Deutschösterreich der jüdischen Turn- und Sportvereine statt. Leider Sonnten nur die Wiener Vereine teilnehmen, da die derzeitigen politischen und die schwierigen Verkehrsverhältnisse eine Teilnahme auswärtiger Vereine unmöglich machten. Nach einem ausgezeichneten Referat des bisherigen Obmannes des Kreises Westösterreich der Mischen Turnerschaft, Robert Kien, über die bisherige Tätig, keit der ab tretenden Kreisleitung wurde den geänderten politischen Verhältnissen Rechnung tragend, die Umwandlung des Kreises Westösterreich der jüdischen Turnerschaft, für die auf dem Gebiete Deutschösterreichs befindlichen Turn- und Sportvereine in den „Kreis Deutschösterreich der jüdischen Turn- und Sportvereine" beschlossen und der bisherigere Kreisleitung Dank und Vertrauen votiert. Die außerordentliche Tagung beschäftigte sich lediglich mit der Beratung und Beschlußfassung des neuen Statutes für den Kreis Deutschösterreich der jüdischen Turn- und Sportvereine, welches vielfacher Beziehung vom alten Statut abweicht und insbesondere Aenderungen in organisatorischer und politischer Beziehung aufweist. In organisatorischer Beziehung tritt zwischen die bisher bestandene Kreisleitung und die einzelnen Vereine die ständige Delegation des Kreisturnrates, der aus je zwei gewählten Delegierten der einzelnen Vereine besteht und den Kontakt zwischen dieser und der Kreisleitung zu einem dauernden gestalten soll. Im großen mch ganzen kommt dem Kreisturnrat die Kompetenz der Kreisleitung zu, während letztere die Exekutive des Kreisturnrates bildet. Insbesondere soll bei Fragen der Neuaufnahmen oder des Anschlusses eines Vereines aus dem Kreis hem Kreisturnrat die Entscheidung Vorbehalten sein. In polittscher Beziehung hat die Tagung nach einer sehr eingehenden und bewegten Debatte in das Statut einen Passus ausgenommen, demzufolge die dem Kreis angehörenden Vereine auf dem Boden des Baseler zionistischen Programmes sich zu stellen haben. Die Tagung vertrat hierbei die Anschauung, baß ihre Ver. eine sich auf die volksbewußten jüdischen Massen b«. schränken und in diesen die jüdischen Turn- und Sportvereine verankern sollen. In die neue Leitung wurden gewählt: als Vorsitzender Dr. Heinrich Schiffmann, Stellvertreter Adolf Täglicht, Turnwart Horowitz, Sportwart Dr. Körner, Kassier Ruzek, Schriftführer Feldschreiber. Die Politisierung der jüdischen Massen speziell in Wien hat klar zutage gebracht, baß die Juden es ablehnen, in fremdnationalen Lagern ihre Kräfte zu vergeuden, und es geht daher die jüdische Turn- und Sportidee einem großen Aufschwung entgegen. Wenn je, so gilt es jetzt, die Gelegenheit auszunützen, und durch Schaffung von Turn- und Sportvereinen, Sommerspielplätzen, Schwimmgelegenheiten usw. die jüdische Masse auf der Basis von sportlicher Tätigkeit zu organisieren und in Form von Turn- und Sportverbänden jüdische Erizehungsarbeit zu leisten. Auch Hebräisierung der Jugend und die Schaffung Mischer Gemeinschaften kann nur dann in gesunder und erfolgversprechender Weise angestrebt werden, wenn als Organisationsform der Turn-, Sport-, Schwimmverein usw. gewählt wird. An die jungen Juden und Jüdinnen ergeht daher der Appell: „Tretet in die Mischen Turn- und Sportvereine ein, denn neben der geistigen muß die körperliche Regenerierung des jüdischen Volkes Palästina vorbereiten." Dr. Sch. Gerichlssaal. Der Arbeitslose als Totschläger. Vor dem Schwurgerichte unter Vorsitz des Oberlandesgerichtsrates Dr. I a k o b hatte sich vorgestem der 36jährige Arbeitslos e Rudolf S v a »z a r wegen Totschlages zu verantworten. Svanzar kam an einem Februarabend dieses Jahres in das Kaffeehaus der Marie P a v l i k in der Grmdstemgaffe, fuchtelte mit einer Branntweinflasche herum und forderte die Gäste zum Trinken auf. Ein Gast, der sich zu trinken weigerte, wurde von ihm mit „Bourgeois, Kapitalist! usw. beschimpft. Als sich der Angegriffene das Schimpfen verbat, stach ihn Svanzar mit einem Taschcnmesier nieder. Der Getötete war der Beamte Rudolf Singer. In der Verhandlung verantwortete sich der Angeklagte mit Dolltrunkenheit. Der Gerichtshof v e r t a g t e die Verhandlung zwecks Einvernahme von Zeugen, die über den damaligen Zustand des Angeklagten ausfagen sollen. WohNUNM suchen Sie am erfolgreichsten im Wege des „Kleinen Anzeigers" der „Wiener Morgenzeitung*. Wiener Morgenzeitrmg Der Volkswirt. Die Bilanz der Dank «nd Wechselst»bcn-A.-G. „Mercur". Der VerwaltungSrat der Bank und WechselstubemA.-G. „Mercur" genehmigte in seiner B'.tanzsitzung dir Bilanz pro 19 l8. Diese ergab ein Brutto erträgniS von K 21,801.115.44 (+ K 1,453.288.18) und abzüglich der Spesen und Stemm ein ReinerträgniS von K 6.222.936.57 (— K 8,987.982.27). CS wurde beschlossen, der für den 80. Juni einberufmen ordentlichen Generakvettammktmp vorzufchkagen, eine Dividende von 6%, das sind K 20.— pro Aktie, für das Jahr 1918 zu verteilen, den Reservefonds mit K B00.QQ0.— p botimnf dem Pensionsfonds der Angestellten K 500.000.— als außerordentliche Dotation tantiemenfrei zuzuweisen und K 1,146.163,73 (-f K 190.965.55) auf neue Rechnung vorzutragrn. Die Einzelheiten der Ertragnisse und Lasten zeigt nachfolgend« Ausstellung deS Gewinn- und DerlustkontoS: Erträgnisse: 1918 gegen 191? . Kronen Gewinnvortrag . . , 955.20Y.18 -ft 401.396.03 Provisionen und sonstige Er" trägnisie ......... 5,049.406.35 -ft 476.775.97 Effekten-, Valuten--- und Konsortialgewmne. 1,867.945.14 — 1,876,623.68 Zinsenkonto ........ 13,187,476.99 -ft 2,445.089.58 Nealitätenerträgnis ..... 185.410.40 -ft J6.859.20 Verlosungsblatt „Mercur* . . 56.268,48 — 9.208.92 Summe. . 21,301.115.44 -ft1,453.288.18 Lasten; 1918 gegen 1917 Kronen Erhalte. 7,796.962.82 -ft 3,803.726.51 Steuern mb Gebühren ... 4,001.609.71 -ft 1,161.810.85 Pensionsfonds- und Kranken" kaffenbeiträge ....... 859.195.49 -ft; 52.646.63 Spesen . . , . 2,920.411.35 -ft 423.087.06 Summe . , 15,078.178,87 -ft 441.270,45 Reingewinn einschließlich Vortrag 6,222.936 57 — 3,987.982,27 3tot vorigen Jahre hatte der „Mercur" eine Dividende von K 88,— oder 9‘/t'/* ausgeschüttet und ermäßigt sie für 1918 wie andere Institute auf K 20.- oder 5%. Im abgelaufenen Jahre wurde das Aktienkapital von 66 Millionen Kronen auf 80 Millionen Kronen erhöht, wodurch bcm Institut neue 31 Millionen Kronen zufloffen, die während drei Viertel des JahreS zur Verfügung standen. Der Reingewinn von 6'S29 Millionen Kronen zeigt gegenüber 1917 einen Ausfall von 3'989 Millionen Kronm. Das Zinsenkonzo weist ein MchrerträgniS von 3'445 Millionen Kronen als Folge der Kapitalsvermehrung und des stärkeren Zuflusses fremder Gelder aus. Die Provisionen und sonstigen Ertcägniffe haben sich um 0*476 Millionen Kronen erhöht. Dagegen zeigen die Effekten-, Valutennnd Konsortialgewinne ein Mindererträgnis um 1‘876 Millionen Kronen, welches aus Abschreibungen am Effektenbesitz zurückzuführm ist. Dre bedeutende Steigerung der Laste« ist auf die mehr als 100°/«ige Steigerung des Gehaltekontos zurUckzusühren, welches sich von 8*993 auf 7*797 Millionen Kronen erhöhte. Der Mehraufwand auf Gehaltekonto wird sich im heurigen Jahre noch mehr fühlbar machen. J«i Berichtsjahre ist die Filiale in Czernowitz eröffnet worden. Die Stenern sind um 1*162 auf 4*003 Millionen Kronen angewachsen. DaS Bilanzkonto zeigt den folgenden Stand: Aktiven: 1918 gegen 1917 Kronen Kaffenvestände. . ..... 65,209.179.31 -ft 45,981.047.18 Kassenscheine der Oesterr.-ung. Barch Wechsel nnd Devisen 159,744.943.54 -ft 137,414.929.50 Effekten. 27,024.472.65 - 4,062.524.97 Konto ständiger Beteiligungen 8,387.260.— + 2,450.000.— Konsortialbeteiligungen . . . 7,425.697.66 -ft 297.060.52 Effekte» deS PensionSfonds . 4,194.120.— — 111.192.50 Börsereport. 2,113.351.51 — 7.124.649.20 Ratenkynto ....... — — .1,706.920.26 Kontokorrentkoni» . i . . . 467,912.738.16 — 74,350.144.95 Kriegsanleihe - Verrechnungskonto .......... — — 186,271.216.06 Immobilien.. . . 5.151.000.«- 4- Summe. . 747,162.697.72 — 87,483.610.74 Passiven: 1818 , gegen 1917 Kronen Aktienkapital........ 80,000.000.— -ft 14,000.000.— Reservefonds ....... 6,250.000.— -ft 1,000.000.— Außerordentlicher Reservefonds I. ........ 300.000.— ** Außerordentlicher Reservefonds II ........ 38,060.000.— -ft 7,000.000.— Kriegsverlust ° AbschreibungS- . rrserve ...... 2,000.000.— — PensionsfondS ...... 5F56.664L7 4- 1M1.983.- Geldeinlagen auf Einlagebücher md Kasicnscheme.. .... 172,065.739.92 -ft 88,398.280,33 Tratten im Umlaufe «... 8,443.646.82 — 932.533.12 Kontokorrentkonto ..... 488.273.710.64 -ft 106,270,739.87 Kriegsanleihe - Verrechnungskonto . . .. — - 350,594.108.55 Reingewinn einschließlich Bortrag.... . . . 6,222.936.67 - 8,987.982.27 Summe. . 747,162.697.72 — 87,483.610.74 Infolge der Kapitalserhöhung haben die Refervm eine Steigerung von 7 Mlllwnm Kronen erfahre», so daß sich diesfür 1918 auf 49 Millionen Kroncn erhöhen. Der Effrktenftand mit 27*024 Millionen Kronen ist um 4*063 Millionen Kronen zurückgegangm, was auf Abverkauf von Kriegsanleihen md Jndustrieaktim sowie durch vorgenommene Abschreibungen am _20. Juni 1919_Seite 7^ Effektenbestcmd su erklären ist. Der Aktienbesitz hat sich durch die Erwerbung einiger größerer Posten von Jndusiriewerten gesteigert. Der Effektenbesitz setzt' sich auö Staatswerten, Pfandbriefen, Obligationen, Losen. Banken--, Transport-, Industriemd BersichermgSaktim zusanimeu. Der Börsereport zeigt eine Abnahine um 7'184 Millionen Kronen infolge des geschwächten Börsenverkehres. Die Debitoren betragen'467*013 Millionen Kronen und haben sich um 74'85 Millionen Kronen vermindert. In dieser Verminderung kommt hauptsächlich der Wegfall eines Teiles der Kriegsanleihe-Debitoren durch Belehnung bei der Oesierr.-ung. Bank zum Ausdruck, Die Spareinlagen haben eine Erhöhung um 38*398 Millionen Kronen, die Kreditoren um 106*271 Millionen Kronen erfahren. Im abgelaufenen Jahre beteiligte sich der „Mercur*' an der Emission der 4°/yigen dcutschosterreichischen Schatzschein-Anleihe und ebenso an der Emission der 4°/»igen Anleihe der Stadtgemeinde Wien vom Jahre 1918. Unter Mitwirkung des Institutes erfolgten die Kapitalserhöhungen der A.-G. für Maschinenbau vorm. Brand & Lhuillier von 3*96 auf 5 Millionen Kronen und der Oesterr. Jndustriewerke Warchalowski, Eißler & Co. A.-G, von 4 auf 6 Millionen Kronen. Bei beiden Emissionen hat die Bank größere Posten für eigenen Besitz erworben. Weiters war der „Mercur" an verschiedenen Garantiesyndikatrn für Kapitalstthöhnngen beteiligt. Der Besitz au Aktien der Oesterreichischen A.-G. für Hotels und Kuranstalten Abazzia sowie das sonstige Interessement an der Gesellschaft ist zur Gänze, der Besitz an Aktien der Ersten böhmischen Rückversichermgsbank zum größten Teil realisiert worden, Gegenüber dem Buchwerte wurde hierher ein wesentlicher Nutzen erzielt. Dagegen wurde die Majorität der Aktim der Oesterreichischen Bangesellschaft für Verkehrsmd Kraftanlagen md ein Posten Aktien der Deutschlandsberger Papierfabriken A.-G. erworben. Ueber die zum Konzern des Institutes gehörenden Gesellschaften ist zu berichten; Die A.-G. für Holzgewinnung md Dampffägenbetrieb vorm. P. & C. Goetz & Cie., deren Anlagen und Fabriken sich zum größten Teile in Rumänien, teilweise aber auch in der Bukowina befinden, hatte während des abgelcmfenen Jahres unter den Folgewirkungen des Krieges zu leiden. Die gleichen Verhältnisie liegen bei der Bosnischen A.-G. für Holzgewinnung md Dampfsägenbetrieb vor. Die A.-G. für Maschinenbau vorm. Brand & Lhuillier und die Ungar. Maschinenfabrik A.-G- Brand & Lhuillier verteilen eine 6°/oige Dividende (gegen 15 im Vorjahre). Die Gevr. Stollwerck A.-G. bringt, beeinträchtigt durch das vollständige Fehlen wichtiger Rohmaterialien, 6% auf die Prioritäts- und Stamm-Aktien zur Ausschüttung. Die Seidcuindustrie A.-G. vorm. Franz Bujatti' und die Ungar. Seidenindustrie A.-G. vorm. Gebr. Bujatti haben wieder eine Dividende von 6% bezahlt. Die Steiermark. Elektrizitäts-Gesellschaft wird mit Rücksicht auf die politischen Aenderungen erst in einem späteren Zeitpunkte ihre Bilanz aufstellen. Die Oesterr. Baugesellschaft für Verkehrsmd Kraftanlagen bringt wie im Vorjahre 6% Dividende zur Ausschtittung. Die Gummimd Balatawrrke „Matador" A.-G. hat ein sehr gutes Betriebsjahr hinter sich und gegenüber dem Vorjahre einen erhöhten Reingewinn erzielt. Da das Unternehmen sich in Ungarn befindet, ist die Aufstellung einer Bilanz zurzett nicht möglich. Für die Erste Ungarische Metallschlauch.Fabrik A.-G. treffen die gleichen Berhältniffe zu. Die A.-G. Stahlwerke Weißensels vorm. Goepping & Co., deren Betrieb zur Gänze im italienischen Okkupationsgebiet gelegen ist, hat ihre Fabrikation ununterbrochen fortführen können. Für daS letzte Geschäftsjahr ist eine Dividende von 20*/» bezahlt worden« Die Salzburger Eisenbahnmd Tramway- Gesellschaft verteilt eine Dividende von K12.-. Die Mähr.-Ostrauer Bierbrauerei md Malzfabriks-A.-G. hat eine Dividende von 8°/, zur Verteilung gebracht. Die Westböhm. Glasnnd Holzindnstric-A.-G. wird nach entsprechenden Abschreibungen eine 10"/» ige Dividende gegen 7°/o im Vorjahre verteilen. Die Oesterr. Jndustriewerke Warchalowski, Eißler & Co. A.-G. schütten 6°/» gegen 15% im Vorjahre aus. Die Ballgesellschaft des Ersten Mgem. Bcamtenvereines bezahlt eine Dividende von 5°/». Die DcMschlandsberger Papierfabriken A.-G. hat eine Dividende von K 12.— gegen K 8.— im Vorjahre zur Ausschüttung gebracht. Die Wechsclstuben-A.-G. «Mercur" in Budapest, welche das Aktienkapital auf 20 Millionen Kronm erhöhte md an der der „Mercur" stark intcressiett ist, hatte bis zum Ausbruch der Wirren günstige Ergebnisse auszuweisen, kerbet aber an den in Ungarn eingetretmen Verhältniffen. _____ Die Kriegskosten «nd die Nationalstaaten Prag, 19. Juni. In der gestrigen Sitzung des Zentralverbandes der tschechischen Industriellen wurde mitgeteilt, daß die Zahl der Mitglieder des Verbandes sich auf 3018 erhöht hat. ES wurde ferner bekmntgegebrn, daß der Finanzminisier Dottor R a s ch i n einer Deputation der in Mitleidenschaft gezogenm Firmen erklärte, daß nach den Bestimmungen der Friedensbedingungen keiner der Nationalstaaten verpflichtet ist, die Knegskosten der ehemaligen Monarchie mitzutragen, ob es sich mm um Kriegsanleihe oder noch nicht gezahlte Lieferungen handelt. Nur die Vorkriegsschulden müffm von dm einzelnen Nationalstaaten übernommen werden. Mit Rücksicht auf diese Bcstimmmgm und auf die unerfreuliche Finanzlage des Staates md um daS ungeheure Defizit des diesjährigen Voranschlages, könne sich daS Finanzministerium nicht binden md wiffe vorderhand nicht, wie es dm geschädigten Industrien helfen werde. Er verschließe sich nicht der Tatsache, daß es sich hier um katastrophale Folgen handelt. Falls der Staat hilfreich ««greife, so könne dies nur «me freiwillige Aushilfe sein. Warenaustausch zwischen Deutschösterreich und Rumänien. Bukarest» 18. Juni. (Tel.-Komp.) Die Agentur Daciq Meldet: Die nach Deutschosterrcich entsendete Spezialmission der rumänischen Regiermg zur Herstellung einer wirtschaftlichen Ver-