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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-19 · Heft 150 (19.6.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 150 (19.6.1919)
Date
1919-06-19
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 150 Wien. Donnerstag Wiener MorgenzeMng 19. Juni 1919 Seite war die Beschäftigungslosigkeit in Nord- und Nordost- Lancashire recht beträchtlich und am meisten litten die Städte Burnley, Blackburn, Preston, Nelson und Cvlne. Auf dem G a r n m a r k t war ebenfalls der Ausfall an Aufträgen recht bemerkenswert. Die Vorräte in ersten Händen waren sehr beträchtlich angeschwollen und mancher Händler verschleuderte die Ware, um den Markt zu erleichtern. Da aber die Webstühle feierten, konnte das Garn keinen Absatz finden. Nachdem Ende 1918 sich ein Aufschwung hatte zeigen wollen, setzte dann ein endgültiger Niedergang ein. Die heimischen Verbraucher deckten sich sowohl in amerikanischer wie in ägyptischer Ware nur in kleinen Mengen für den dringendsten Bedarf ein, ohne irgend Vorräte anzusammeln. Auch der Außenhandel brachte wenig Erleichterung. Es kamen im Jahre 1917 im ersten Viertel 34,817.000 Pfund zur Verschiffung, im gleichen Zeitraum 1918 nur 24,713.000 Pfund und im, laufenden Jahre 32,074.200 Pfund, die zunächst nach Frank- 'reich, der Schweiz, Dänemark, Holland und in geringerer Menge nach Aegypten, Indien und den Vereinigten Staaten gingen. Wegen der geschäftlichen Krise hatte man in Manchester eine Besprechung anberaumt, bei der die Fabrikanten und die Gewerkschaften vertreten waren. Nach ernstlichen Debatten einigte man sich dahin, die Spinnereien amerikanischer Garne vom 10. bis 28. April Zu schließen, eine Maßregel, die dann streng durchgesührt wurde. Den Arbeitern wurde durch Arbeitslosenunterstützung geholfen. Man erhofft so eine Erleichterung des Marktes und will diese Maßnahme, noch weiter ausdehnen, falls ein bemerkenswerter Erfolg ausbleiben sollte. Die Arbeiter hatten bei den Verhandlungen eine Herabsetzung der Arbeitszeit von ööVs auf 44 Stunden in der Woche bei gleichzeitiger Lohnerhöhung vorgeschlagen, worauf die Arbeitgeber als Gegenantrag 49*/2 Arbeitsstunden ohne Lohnerhöhung forderten, was aber die Arbeiter ablehnten. Für die Zukunft hat man indes einige Hoffnung und mancherlei Anzeichen versprechen eine Wiederbelebung des Marktes. Vor allen Dingen aber dürfte es davon abl"''ngen, ob ein wirklicher Friede zustandekommt oder ob durch Knebelung und unnatürlichen Druck darauf hingearbeitet wird, daß ^statt des angeblichen Völkerfriedens mit innerer Naturnotwendigkeit eine Explosion herbeigeführt wird, die den abglimmenden Weltenbrand noch übertreffen und Freund und Feind in Stücke reißen wird. Eine tschecho-slowakische Dampfschiffahrtgesellschaft. . . Prag, 18. Juni, (Tel. bet. .„Wr.rMorgenz1g?> Mit einem Kapital von 4 Millionen, welches auch auf 10 Millionen Kronen erhöht werden kann, konzessioniert die Zivnostenska Banka die tschecho-slowakische Dampfs ch:i f f a h r 1 g e s e l l s ch a f t. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb der Personen- und Güterschiffahrt auf der Moldau, Oder, Elbe, Weichsel,/March, Donau, Drau und Save, wie auch auf den Nebenflüssen und auf dem Meere. Amerikanische Kredite für Rohstoffs und Lebensmittellieferungen. Chicago» 17. Juni. (Tel.-Komp.) Der bekannte Finanzmann Davidson, Teilhaber der Bank von M o r g a n, verhandelt mit den bedeutendsten amerikanischen Bankfirmen über ein von ihm ausgearbeitetes Projekt zwecks sofortiger Eröffnung vo n Krediten zur Belieferung derenropäischlnLändermit amerikanischen R o h ft o f f e n, P r o d ukt en und L e b en s m itteln. Die New-Norker Presse tritt für den Vorschlag Davidsons ein, baß Amerika auf die Europa bisher gewährten Darlehm im Betrage von 10 Milliarden verzichte oder langfristige Termine zur Rückzahlung gewähre. Die deutsche Elektrizitatsinduftrie. Nürnberg, 18. Juni. In der AufstchtSratsttzung der Kontinental-Gesellschaft für elektrische Unternehmungen in Nürnberg wurde beschlossen, der auf den 15. Juli anberaumten Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 8*/. wie im Vorjahre vorzuschlagen. Der Reingewinn beträgt 1,213.904 gegen 1,007.565. Mark im Vorjahre. Auf neue Rechnung werden 579.244 Mark überwiesen. Elektrifizierung der Strecke Innsbruck— Bludenz. Innsbruck» 18. Juni. Nach einer Meldung der »Innsbrucker Nachrichten" findet gegenwärtig die kommisstonelle Vegehnng der Arlbergbahnstrecke statt, welche die Elektrifizierung der Strecke Innsbruck— ö l u d e n z zum Ziele hÄA. für die noch hmer die Leitungsmasten aufgestellt werden.solliD Erhöhung der Perfonentarife auf den tschechoslowakischen Eisenbahnen. Vom 1. Juli ab tritt eine bedeutende Verteuerung der perfonentarife auf allen Linien der tschecho-slowa- 'ischen Staatsbahnen, derAussig-Teplitzer rnd B u s ch t i e h r a d e r Eisenbahn ein. Auch die Sätze für Nepäck, Monatskarlen usw. werden erhöht. Die Tariferhöhungen »etragen nach dem ».Prager Tarifanzeigrr": in der Hl. Klaffe i0%, in der H. Klaffe 66%%, in der I. Klaffe 100°/o. Die Gepäcksfrachtsätze und Beförderungsgebühren für Hunde rhöhcn sich um 50"'». Monatskarten erhöhen sich um 50°/». bezehungsweise 25%, Arbcitcrkartcn um 50°/o. Das L a gergeld mf den Prager Bahnhöfen der StaatsbahneN wird uu 300% und das Wagenstandgeld um 100°/, erhöht. Die Dividende der Credit-Anstalt. Wie wir erfahren, wird sich die Dividende der Credit-Anstalt pro 1918 auf 67* % K 20.— pro Aktie belaufen, wogegen die übrigen Wiener Großbanken bisher nur 5 °/o Dividende zahlten. Zn« Vermögensanmeldung. Die Finanzlandesdirektion macht aufmerksam, daß morgen (F r e i t a g) oen 20. d. M. die l e tz t e unerstreckbare Frist zur bankmäßigen Verwahrung von S 1 a a t s s ch u l d v e r s ch r e r b u n a e n, beziehungsweise soweit solche Papiere außer. bankmäßiger Verwahnlng bleiben (in Wien Besitz an Staatsschnldverschreibungcn bis K 500.—, Orte ohne. Vermglmmgszwang), tue Frist zur Anmeldung dieser Effekten a b l a u f t. Wer diese Frist versäumt, setzt sich der Gefahr aus, Kapital und Zinsen einzubüßen. Wiederaufbau der Textilindnstr'e Lodz. Die ..Polnischen Stimmen" melden: Die Aktiengesellschaft I. K. Potzmanski in Lodz beabsichtigt im August d. I. den Betrieb in ihren Fabriken wieder auszunehmen. Die Betriebe beschäftigen zirka 12.000 Arbeiter, 40.000 Ballen Baumwolle sind an dis Firma aus Liverpool bereits abtrcmsporttert worden. Die Koblenlieserungen fite die Textilfabriken in Lodz sind. gesichert. Eine stattliche Reihe anderer großer Fabriken bat die Flottmachung ihrer Betriebe angekündigt und Mt der Aufnahme von Arbeitern begonnen. Petroleumfunde in England. Im Unterhaus wurden über die Entdeckung von Petrolenmgruben in Derbpshire genaue Angaben gemacht. Die im Oktober begonnenen Bohrarbeiten baden sehr günstige Erfolge gehabt, da bei 400 Fnß Tiefe Petroleum gesunden wurde, das unter starkem Druck fließt. DaS Petrolum ist leicht und guter Qualität. Gegenwärtig lasten sich noch keine genauen Angaben über die Ergiebigkeit machen, aber die Experten erhoffen ein befriedigendes Ergebnes ihrer Arbeiten. Der Präsident der American War Finanee Corporation, Meyer, studiert derzeit in Europa die Bedingungen der industriellen und finanziellen Wiederberstellnna. Senator Owen bereitet einen Entwurf zur Herstellung fixer Wechselkurse für die Finanzierung der Außenkredite vor. Die Holländische Bank für Südamerika erhöht ihr Kapital imt 6 auf 20 Millionen fl.; daS Wachstum der 1914 gegründeten Anstalt ist bemerkenswert. Erhöhte Goldproduktion. Im Monate April wurden in den Bergwerken von Transvaal 694.944 Unzen im Werte von 2.951.936 Pfund Sterling gefördert, gegen einen Wert von 2'7 bis 2*83 Millionen in den letzten Monaten. Im März betrug die Förderung 3.025.992 Pfund Sterling, doch hatte der Monat März mehr Arbeitstage als der Avril. Auch die Zahl der eingeborenen Arbeiter hat sich gegenüber dem Monat März erhöht. Aufhebung der Beschränkungen bei der Warenausfuhr nach Schweden. Laut Mitteilung der niederösterreichischen Gcwerbekammer hat das interalliierte Komitee in Stockholm bekanntgegeben, daß alle Beschränkungen hinsichtlich der Wareneinfuhr aus Deutschosterreich nach Schweden aufgehoben find unddaß daher alle Waren, auch im Transit durch Deutschland, exportiert werden können. Es genügt, wenn den Frachtbriefen ein Dokument angeh efiet rst. das die deutschösterreichische Herkunft bestätigt. Die Bestätigung des deutschösterrerchffchen Ursprunges erfolgt durch die Einlaufstelle der Kammer, I„ Stubenrmg 8/10, Hochparterre. Aeber den künftigen Welthandel äußerte Direktor Wittenberg der Nationalbank für Deutschland, die deutschen Banken werden in der Nächstzeit in England keine Filialen eröffnen können, deshalb würden die englischen Banken eine beträchtliche Zeit in Deutschland gute Aussichten haben; England möge Amerika den Vortritt lasten, denn gute Handelsfreundschast mit England sei für Deutschland dringend notig. Ueber die englischen Finanzen äußerte Chamberlain im Unterhause, das Jahresdefizit schätze er auf 230 bis 350 Millionen Pfund Sterling, die schwebenden Schulden betragen 1*7 Milliarden, der Pattiotismus erfordere große Anlelhezeichnungen. Die Zuckeransfuhr nach Frankreich. Aus Prag wird uns gemeldet: Böhmische Raffinerien haben mit den Vorbereitungen für die Absendung der ersten 1000 Waggons Zucker nach Frankreich begonnen. Aus Wunsch der französischen Regierung wird die Sendung größtenteils aus Wüüfelzucker besteben, für welchen Frankreich emen besonderen Preiszuschlag hewrlligt. Die großen amerikanischen Banken wollen ihre Gelder Nicht mehr langfristige verleihen, schon in Anbetracht der kurzfristigen Regierungsemissionen und haben große Posten Schatzscheine der Union. ' Ausgleich. Vom Landesgerichte Wien wurde da§ Ausgleichsverfahren über das Vermögen des Restaurationsbesttzers Ferdinand Milloch, Wien, Xitl., Am Platz Nr. 5, eingeleitet. AusgleichSkommiffär: Dr. Anton Chwoika. AuSgleichsverwalter: Robert Behnert, XX., Treustraße 71. Anmeldefrist: 22. Juli. Ausgleichstagsatzung 39. Juli 1919, 10 Uhr. Wiener Börse. Da vom Berliner Markte trotz der Unannehmbarkett der Antwort der Entente auf die deutschen Gegenvorschläge ziemlich freundliche Notierungen vorgelegm sind, verkehrte die gestrige Börse in fester Haltung, welche speziell in den Kuliffewerten zum Ausdruck kam. Im Vordergründe des Interesses standen Alpine" Aktien, welche abermals in größeren Posten aus dem Markte genommen wurdm Md um X 27.— bis «29.— avancierten. Auch österreichische Kredit-, Skoda-Aktien und türkische Werte waren Gegenstand regerer Nachfrage. Im Schranken war die Tendenz geteilt. Während Schiffahrt-, Zucker- und einzelne Montdnwerte höher bezahlt wurden, lagen Petroleumwerte wie auch einzelne Jndustriepapiere schwächer. Im Verlaufe des Verkehrs verminderten sich die Umsätze mit Rücksicht auf die heutige Verkehrsunterbrechung, doch ging der feste Grundton des Marktes nicht verloren. Renten lagen ruhig, behauptet. Wir verweisen auf nachstehende Schlußkurse: Industrie-Unternehmungen. Allgem. Ballgesellschaft —(— —.—), Unionbau —.— (— Wiener Ballgesellschaft 845.— l— 5.—), Wienerberger Ziegel — .— i— Liesinger(-?- Sarajewo Akt.-Brauerei —(— Aussig St)cm. 1090.— (-.—), Brosche Spiritus —(--.—), Äarbonmbum —(— —.—), Holz- Handelsgesellschaft 498.— (— 12.—), A. E. G. Union. Elrktr. 593.— (-.—), Siemens Schurken 360.50 H- 1.50), Alvine 629,— (+ 27.—), Austria Email 940.— (— 10.—), Berg u. Hütten 1553.— (-f 8.—), Pold,Hütte 605.— (-.—), Prager Eisen 2350.— 85.—), Rimamurany —(-Skodawerte 674.— (4* 14.50), Waffenfabrik 750.— (+ 20.—), Salgo Tarjauer —(-.—). Mailet Kohlen 518.— (— 2.—1 Ung. Allgem. Kohlen —.— (-.—), Unkany 720.— (-> Westböhm. 870.— (— —.—), Brunner Maschinen . (-Heidt —(— —.—-), Lokomotiv Sigl —.— (-.—), Simmeringer 405.— (-.—), Elbemühl —H' f-.—). Leykam (-.—), Karpathen 1810 - (—15.—), Galizia 1280.- (— 20.-), Feffabriken 720.— (--.—), Schoellei Zucker 1025.— (+ 35.-), Böhm. Zucker (— Oesterr. Eisenbahnverkehr —.— (— —.—), Türt. Tabakrean 1270.— (-Türkenlose 412.- (-i-11.-). Krupp A.-G. 401.- (4- 11.—). Ruston 490.— (4- 17.50). Fiatwerke 628.- <4- 3.-), Beitscher Magnesit (-.-), Schönpriesenei. 645.- (- 6.-). Transport-Unternehmungen. Adria—.— (—? —> Aussig-Teplitzer —.— (-.—). Buschtiehrader lit. A. — (-.—), Buschtiehrader lit. L. —(--Orientbahnen —(- .—), Donau-Dampf. 1430.— (+ 10.—), Ferdinands-Nordbahn —(-.—), Lloyd 3460.— (4- 80.—), Navigazione 4920.— (+ 70.-), Staatseisenbahn , 759.50 (4 14.50), Lombarden 158.— (4 —.25), 3% Südbahn- Prior. 325.10 lfi- —.60), Staatsbahn Genußsch. 373.— (4 4.—). Renten. Mmrente 78.—(-.25), Februarrente 78.28 (4 —.25), Oesterr. Kronenrente 77.75 (--.25), Oesterr. Goldrente 102.— (-.—), Ungar. Goldrente 104.— (-—] Ungar. Kronenrente 61.— (-.—). Banken. Anglo 283.— (+ 1.-), Bankverein 387.— (-—Bodenkredit 775.- (— 5.—), Kredit-Anstalt 480.- (4 9.—), Ungar. Kredit 505.— (4- 1.50), Depositen 448.- (4 3.—), Länderbank 365.— (— 7.—). Unionbank 430.- (4 6.-), Berkehrsbank 291.50 (4 1.50), Zivnostenska 578.- (4 4.-). Berlin» 18. Juni. Die dumpfe Spannung, die die nahend« Entscheidung über den Friedensvertrag erzeugt hat, hieltdie Börse auch ' heute in ihrem Banne und verhinderte jede regere Geschäftstätigkeit. Die vorgefallenen geringfügigen Veränderungen sind mit dev Positionsverhältniffen einzelner Sp-kulanten zu erklärm. Allenfalls ließ sich die Haltung der chemischen Werte als durchwegs fest bezeichnen. Bavische Anilin- und Höchster Farbwerke-Aktien stellter sich um 4 bis 5% höher. Als gebeffert, sind ferner Rombacher Hütte- und Hirsch Kupfer-Aktien hervorzuheben. Ausländisch« . Aktienwerte und Coupons lagen eher schwächer, doch gewannen Türkische Tabak-Aktien 2%%- Kriegsanleihen konnten sich ziemlich behaupten und schwankten zwischen 74% und 74%. Oesterreichffch« und ungarische Renten waren geschästsloZ. Tägliches Geld 4%.%, leicht. Berlin» 18. Juni. (Schlußkurse.) Schantungbahn 120.—,. Große Berliner Straßenbahn 118.75, Oesterreichischr Staatsbahn —.—, Lombarden Prinz Heinrich-Bahn 288.25, Orimtbahn 234.<—, Hamburger Paketfahrt 86.—, Hansa 190.—, Rordd. Lloyd 88.25, Vereinigte Elbeschrffahrt. —, Berliner Handelsgesellschaft 144.—, Kommerz- und Diskontbank 115.50, Darmftädter Bank 106.—, Deutsche Bank 182.—, Diskonto-Kommandit 144.—, Dresdner Bank 122.75, Nationalbank für Deutschland 97.50, Oesterr. Kredit —.—, Reichsbank 144.75, Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft 164.75, Anglobank —Bismarckhütte 175.25, Bochumer Gußstahl 166.50, Gebrüder Böhler 158.12, Consolidation 208.—, Daimler 171.— Deutsch-Luxemburger 147.75, Deutsch-Uebersee 222.50, Deuffchc Erdöl-Gesellschast , Gasglühlicht 294.50, Waffen imd Munition 200.50, Donnersmarckhütte 185.—. Dynamit Nobel 146,50*), Elektrische UnternehmMg —, Gelsenkirchener 150.25, Harpener 151.75, Hösch Eismwerk 300.—, Hohenlohe 95.50, Laura-Hütte—.-, Lothringer HWe 139.50, Mannesmannrohren 160.-!-, Orenstein L Koppel 150.25, Phönix 165.75, Rheinische Metallwaren 141.—, Rheinische Stahlwerke 136.—,'Rombacher Hütte/135.50, Schuckert 114.50, Siemens & Halske 153,50, Telephon Berliner 133.25, Tabak 446.—. *) Gestern 147.— ex. Nerv-Dorker Börse. Neiv-2)ork, 16. Juni. (Kabeltelegramm.) Bei lebhaftem Geschäft setzte die Börte zunächst in unregelmäßiger Haltung ein, die im weiteren Verlaufe jedoch aus allm Gebieten einer Ablchwäckung wich, als das Steigen der Geldkurse und die Bekannt-' gäbe eines ungünstigen Bankausweises umfangreiche Liquidationen' hervorrief. Auch im späteren Verkehre vermochte sich eine Erholung nicht durchzusetzen und die Börse schloß in matter Haltung. Aktienumsatz 1,520.000 Stück. Geld auf 24 Stunden Dnrchschnittsrate 12%, Wechsel auf London (Cable Transvers) 4.62.—, Wechsel auf London (60 Tage Sicht) 4.59.—, Wechsel auf Paris (Sicht) 6.27.—, Silber Bullion 112.25, Atchison Topeka L Santa F6 comm. 96.50, Baltimore & Ohio 49.75, Illinois Central 97.75, Louisville & Nashvrlle 116.50, Union Pacific , comm. 130.50, Canadian Pacific comm« 159.—, American Smelting Res. 78.25,. Anacondcr- Copper Mining 69.—, United States Steel Corp. comm. 103.12, Bethlehem Steel 82.50 exll., Intern. Marine- Mercantile Pres. 112.50. Die Devisenkurse. Wien» 18. Juni. (Kurte der deuffchösterr. Devisenzentrale.) Amsterdam 1339.— (1239.—), Berlin 200.75 (200.75), Zürich 605.50 (605.50), Christiania 787.60 (787.50), Kopenhagen 763.-, (763.—), Stockholm 795.50 (795.50), Mark-Noten 199.-(199.—), Lei-Noten 212.50 (212.50), Leva-Noten 145.— (145.—), Schweizer- Noten 606.50 (606.50), Französische Noten 510— (510.—), Italienische Noten 395.— (395.—), Englische Noten 149.— «149.—), Dollar-Noten 34.— (84.—), Rubel-Noten (Romanows) 200.- (200.—). Prag» 18. Juni. Infolge des Streiks der Bankbeamten wurden heute keine Devisenkurse festgesetzt. Berlin» 18. Jmn. (Kurte der Devisenzenttale.) Holland 610.— (610.—), Dänemark 366.— (366.—), Schwedm 394.— (394.—), Norwegen 385.— (335.—), Schwerz 283.— (283.—), Oesterreich-Ungarn 47.95 (47.95), Spanien 291.— (291.-), Helsingfors 124.75 (124.75). Zürich» 17. Juni. (Devisenkurse.) Berlin 85.- (35.-), Wien 16.50 (16.50), Prag 27.75 ' . (29.-), Holland 210.- (210.50), Madrid 105.25 (106.50), New- Norl 5.29 (5.34), London 24.54 (24.78), Paris 83.- (85.40), Mailand 66:- (67.50), Brüffel 79.75 (81.25), Kopenhagen 129.— (130.—), Stockholm 139.— (140.-), Christiania 135 - (136.-), St. Petersburg 43—. (43.—), BuenosMires 233.— (234.—), Krvnmnoten. d.-5. gestempelte 16.50 (16.50), Kronennoten, ungestempelte 16.50 (16.50). Amsterdam, 17. Juni. (Kurse der Devisenzenttale.) - Berlin 16.75 (16.30), Wien 8.25 (8.25), Schweiz — (47.45), Kopenhagen 61.55 (61.80), Stockholm 66.25 (66.—). Christiania 64.60 (64.50), New-Mrk 254.50(253.75), London 11.77. (11.72%). Paris 4022% (89.90). Kopenhagen» 17. Jmr. (Devisenkurse.) ._ ■' Hamburg 27.50 (27.75), Amsterdam 168.26 (162,50), Slhweiz 77.— (77.50), New-Pork 413.— (411.—) -London 19.13 : (19.06), Paris 65.50 (65.25), Antwerpen (64.25). Stockholm» 17. JMi. (Devisenkurse.) Berlin 25.50 (25.-), Amsterdam 151.50 (151.-). Schweiz 72.- (71.75), Washington 384.- (384.-), London 17^75 (17.72), Paris 61.25 (60.50), Brüffel 58.50 (57M.

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