Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 148 (17.6.1919)
- Date
- 1919-06-17
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 148 Wien, Dienstag Wiener Morgeuzettnug . 17. Juni 1919 Seite 7 komm an dos, 2. Bez., Untere Augartenstraße Nr. 3 und an der Tageskasse des Komödienhauses. Im Wiener Komödienhaus findet Mittwoch den IS. Inn inachmittags 3 Uhr eine Wiederholung von „Nathan der Weise" statt, mit Oberregisseur Egon P rech er in der Titelrolle. Ab Dienstag den 17. geht täglich abends 7 Uhr „Jud Süß" mit Rudolf Schildkraut in -er Titelrolle in Szene. __ Gin Herzl-Stück im Komödienhaus. Als Gedenkfeier für Theodor Herzl veranstaltet die „Arche" am 30. d. M. im Komod.ienhaus eine Aufführung von Theodor Herzls Schauspiel „Das neue Ghetto", inszeniert von Egon Brecher. Wie Londoner Blätter melden, geht dieses Stück zur gleichen Zeit auch in der englischen Hauptstadt in Szene. Jüdisch-literarische Sondervorstellung im Wiener Komödienhaus. Sonntag den 22. Juni, 3 Uhr nachmittags, findet ,m Wiener Komödienhaus eine Sondervorstellung des Jüdisch-akademischen Kuliurverbandes „Jabne" statt. Zur Aufführung gelangen „Das Gelöbnis" von Perez H i r s ch b e i n, aus dem Jüdischen übersetzt von E.iasberg, und „Die Schwestern" von I. L. P e r e z, aus dem Jüdischen übersetzt von Egon Brecher und Hugo Zuckermann. Der Kartenverkauf hat bereits begonnen an den Theaterkaffen IX., Nußdorferstraße 4, Bazar, I., Rotenturmstraße, Buchhandlung Löwit, I., Rotenturmstraße 23 und Filiale der „Wiener Morgenzettung", U., Schmelzgaffe 7. „Die Ankunft des jüdischen Volkes". In der Beantwortung dreier Frage begegnen sich die Vertreter selbst der gegensätzlichsten politischen Richtungen, wie eS die unter gleichem Titel erschienene Broschüre von H. H. Van Kol, dem holländischen Sozialrstenführer, beweist, zu der ein Vertreter des Kapitalismus, Jacobus H. Kann, das Vorwort schreibt. Van Kol. der kühne Verteidiger der jüdischen Volksrechte, schildert ausführlich die Lage der Juden .m den europäischen Ländern und weist auf den Weg nach Palästina als einzig mögliche Lösung der brennenden Tagessragen hin. Preis X 3.—. Zu beziehen durch dre Buchhandlung R. L ö w i t, Wim, I., Rotenturmstraße 22. Gerichtssaal. Das gesottene Kind. Erste« Verhandlungstag. (Bericht der „Wiener Morgenzeitung/^) Schon lange vor Beginn der Verhandlung waren die Zuhörersitze voll besetzt, so daß viele Einlaßbegehrende leer ahziehen mußten' Das Gros der Zuhörerschaft besteht aus den Bewohnern des Dorfes Lichtenwarth, von wo Tochter und Mutter Höß hexstammen. Nach Verlesung der Anklageschrift beschließt der Gerichtshof auf Antrag dse Verteidigers, das Verfahren gegen Johann Zinkl auszuscheiden. Das Verhör. Magdalene Höß erklärt sich schuldig. Die Angeklagte, ein rothaariges, hageres Frauenzimmer mit stumpfsinnigen Gesichtszügen, erzählt im Bauerndialekt, daß sie bei der Tat selbst nicht mitgewirkt habe, daß sie jedoch die Ausführung der Tat stillschweigend geduldet habe. Auf den Vorhalt des Vorsitzenden, ob sie denn gar kein Muttergefühl gehabt habe, schweigt die Angeklagte und weint. Nach einer Weile erzählt sie weiter über ihre Vergewaltigung seitens eines russischen Kriegsgefangenen und wie sie später zwecks Untersuchung ihres Zustandes, der sich als normale Schwangerschaft erwies, nach Wien zu ihrer Verwandtschaft, dem Ehepaar Zinkl, in Begleitung ihrer Mutter Marie Höß gefahren ist, und in Wien mit Hilfe ihrer Tante Marie Zinkl die Hebamme Katharina Th euer kennen gelernt habe. Ueber die Ausführung der Tat sagte Magdalene Höß aus, daß sie vom Bette aus nach der Geburt des Kindes zusah, wie die Theuer und die Zinkl das Kind in Zeitungspapier gewickelt und zu ihren Füßen gelegt haben. Ihre weiteren Erzählungen bestätigen den Inhalt der Anklage. Die Verhandlung wird um 2 Uhr unterbrochen und uw 8/*4 Uhr fortgesetzt. Katharina Theuer erklärt sich nichtschuldig. Sie schildert, wie die Zinkl die beiden Frauen Höß zu ihr gebracht habe. Marie Zinkl verhandelte mit ihr Und versprach ihr für einen verbotenen Eingriff bei ihrer Tochter, Lebensmittel zu geben, womit sie, die Th euer, nach anfänglichem Sträuben einverstanden war. Sie erzählt ferner den Vorgang beim Einwickekn des Kindes, um es zu ersticken. Sie habe das nur um einen Laib Brot gemacht, weil sie und ihre fünf Kinder sich im Elend befanden. Die Drit^arlgeklagte Marie Zinkl bekennt sich uichtschuldig und erzählt mit geringen Abweichungen von den Aussagen der anderen Angeklagten dasselbe über beit Vorgang bei der Tat und über die Tat selbst, Als Motiv gibt sie an, daß sie auch bloß wegen der Lebensmittel, die inan ihr versprach, das Verbrechen begangen habe. Die Mutter der Magdalene Höß, Marie H ö ß. belastet in ihrer Aussage die Marie Zinkl. Aus den Akten geht hervor, daß Marie Höß wegen Diebstahlsteitnehmung und Lebensmittelfälschung schon vorbestraft sei. Auf Befragen des Verteidigers gibt die Angeklagte an, sehr religiös (!) zu sein. Die numnehr vernommenen Zeugen bestätigen vollinhaltlich die Angaben der Anklage. Das Urteil wird heute gefällt. Sport 2200 Kilometer im Aeropla« ohne Zwischenlandung. Die Flieger Colly und Roger, die bekanntlich einen Flug von Bordeaux nach Dakar versuchten, gingen nach einer ununterbrochenen Fahrt von 2200 Kilometern in der Nähe von Rabat nieder. Beim Landen wurde der Apparat umgeworfen und unbrauchbar gemacht. Hauptmann Colly wurde leicht verletzt. Dieser Flug bedeutet nicht nur emm Erfolg in der Urbrrquerung des MittelmeerrS, sondern beweist auch, daß die französische Aviatik, wie im Verlauf des Krieges, an erster Stelle steht. Der Flug Rogers ist bedeutungsvoller als der des amerikanischen Wasserflugzeuges X. 6. 4, welches die Strecke von Neuflmdland nach den Azoren ohne Zwischenlandung vollführte. Die Strecke von Neufundland nach den Azoren beträgt nur 1950 Kilometer. Hakoah—Prater Sportfreunde 3:0 (2:0). Sicherer Sieg der mit einer kombinierten Mannschaft antretenden Hakoah. In der Stürmerreihe war zum erstenmal „Karl" tätig, der sich sehr gut einsührte. Sträußler spielte wieder Verteidiger, wo er sicherlich bald wieder seine Borkriegssorm erreichen wird. Im Verein mit Trümmer wird er im Herbst ein vorzügliches Backpaar abgeben. Die Tore schossen „Karl" (2) und Pollak. Die Einnahmen des Stadtewettfpieles Wien- Berlin betragen 70.000 Kronen. Der W. A. C. bekommt davon 10% Platzmiete. Der Ländevwettkampf Deutschösterreich—Ungarn soll, nach Budapester Blättermeldungen', am 13. Juli in Wien zur Austragung kommen. Die Wettspiele des Feiertags. Am Donnerstag finden nachfolgende Wettspiele statt: W> A. E.-Sportklub, Rapid— Hertha, Rudolfshügel—Amateure, W. A. F.—Vienna- In der InbUanms-Sportwoche Rapid» werden fünf internationale Wettspiele zur Austragung gelangen. M. T. K. und F. T. C., Budapest. Bayern, München, Sp.-V. Innsbruck und Sturm, Graz, werden gegen Rapid I und ll in die Schranken treten. Eine „Hochschule der Leibesübungen" hat sich in diesem Jahre im Gcunewald-Stadion ausgetan. In einer Reche von Kursen, die sich bis m den September hinein erstrecken, wird von berufenen Meistern deS Spor-.s m käst allen Arten moderner Letbesübung Unterricht erteilt, und selbst das weibliche Geschlecht kommt in einem dieser Kurse im September zu seinem Recht, Hakoah. Heute findet um V,8 Uhr abends eine wichtige Klubleiiungssitzung statt. Der Volkswirt. Die Bilanz des Wiener Bankvereins. In der gestrigen Sitzung des Administrationsrates des Wiener Bankvereins wurde die Bilanz pro ISIS vorgelegt. Sie ergibt einschließlich deS Gewinnvorttages aus dem Vorjahr per X i,6Q2.199.71 bei einem Bruttogewinn pon X 61,483.502.63 einen Reingewinn von X 13,067,746.87 (gegen K 28,295.348.18 pro 1917). Der Administrationsrat hat auf Antrag der Direktion beschloffen, der für den 30. d. M. stattfindenden Generalversammlung vorzuschlagen: Eine öprozentige Dividende von ll 30.— pro Aktie (gegen ll 34.—, d. t, 8'/, Prozent pro 1917), der Reservefonds, wird mit der statutarisch festgesetzten Quote, d. i. ll 346.655.02, dotiert; dem PenstonSfonds der Angestellten wird, abgesehen von der üblichen Zu, Weisung von ll 400.000.—, eine außerordentliche Dotation von ll 8,000.000.— zugewendet; ll 1,421.191.85 werden ans neue Rechnung yorgetragen. Arts der folgenden Aufstellung find die Einzelheiten des Gewinn- und Verlustkontos zu ersehen: Einnahmen: 1918 gegen 1017 ll . ll Gewinnvortrag ....... 1,602.196.71 Zinsen ........... 41,315.666.83 Gewinn au Wertpapieren . . — „ , Valuten ». Devisen 1,696.902.58 „ „ Provisionen . . . 11,440.714.67 „ „ Konsyrtialgeschasten 5,428.082.25 Summe. . 6lM.50s.5S -4- 545.717.84 + 9M1.4S9.- - 4,707.445.02 4- 688.206.16 + 3,145.086.94 •f 1,883.479,11 410,886.483.08 Ausgabe«: Gehalte. . . ll 11,084.886,58 KriegSteuernngSzulagen. . ll 18,986.718.01 25,011.103.57 Spesen , . ,ll 9,690,079,$1 Zuwendungen f. Kriegsftlrsorgd' und andere hnmqmtäreZweckell 1,286.041,07 10,946.114.88 Beiträge zum PenfionsfondS und zu den Krankenkassen. , 1.8M.M.G Abschreibungen von Immobilien und ElUtichtnngen. 875.462,10 Steuern und Gebühren. * . . 6,691.764.34 Verlust an Wertpapieren . . . 3,448,101.87 Reingewinn . . . . , 18,067.746,87 Summe, . 61,483.502.63 +11,072.333,48 4 3,916,963.8? 4 901.585.64 4 314.008.48 4 1,511,792- 4* 3.448,101.87 —10.227.60l.31 410.836.483.03 Von den Gewinnen zeigt hauptsächlich das Zinftnkonto eine Steigerung (ll 9,881.489). Auch die Provisionen sind gegenüber 1917 beträchtlich gewachsen (um ll 3,143.087). Ferner hat das Konsortialkonty eine Erhöhung von ll 1.883.479 auSzuweiscn. Dagegen sind die A u S g a b e n außerordentlich gewachsen: Die Gehalte und Kriegsteuerungszulagen zeigendem Vorjahre gegenüber ein PlnS vyn ll ll.072.383. Die Spesen haben sich um ll 3,916.263 vermehrt, die Steuern und Gebühren um ll 1,511.792. Trotzdem hätte der Bankverein eine höhere Dividende ausschütten können, wenn nicht für den Besitz an Kriegsanleihe entsprechende Rücklagen erforderlich gewesen wärm. 4 Massenversammlung ' >W>W>WWWW>>W>WW>>>WW>>WWW>SWWWM>WW>«>>' Heute findet um halb 8 Uhr abends in den Drei Engel-Sälen, 4. Bezirk, Große Neugaffe Nr. 36, eine Massenversammlung statt. Referenten Abg. Ing. Stricker, . Frau Erna Patak, Gemeind erat Dr. Jakob Ehrlich und Dr. Max Sprecher. Tagesordnung: Der Minoritätenschutz in den Friedensvorschläaen und die jüdischen Nationalratswahlen. Zionistische Sektion Wieden - Margareten. Ueber den Vermögensstand aufstellung Ausschluß: gibt folgende Bilanz- Aktiven: 191.8 gegen 1917 K Barbestände ...... 156,237.681.13 + 57,349.871.69 Kassenscheine und Schatzanweisungen. 1122,899.980.21 +1122.399.980.21 Wechsel und Devisen - . . 36,594.969.61 — 66,322.161,78 Vorschüsse auf Effetten. . 25,061.446.68 — 674.244.26 Debitoren. 180),465.254.90 — 368,214.596.94 Effekten. 216,914.498.36 + 17,213.846.36 Einzahlungen auf Konsortialgeschäste . . . . 56,441.716.62 f 18,993.521.89 Jmmvbilienkonlo .... 19.237.861.57 + 1,039.616.67 Summe. . 3432,343.409.08 + 781,784.733.84 Passiven: Aktienkapital. 180.000.000- + 30,000.000 — Reservefonds ...... 21,353.276.86 + 3,973.886.93 Reserve aus Kapitals- Vermehrung . . . , . 32,471.867.26 + 11,989.835.51 Jmmobilienreserve. . . . 5,000.000.— Kriegsverlustreserve . . . 8,740.526.08 Dividrndenkonto . . . . 521.650.- + 145.734.— Akzepte Md Anweisungen. 56,970.400.65 31,396.409.80 Avaltratten....... 2,811.181.42 1,055,955.19 Kaffenscheine und Einlagebücher . 829,679.719.06 + 186,363.347.77 Kreditoren. 2281,727.040.88 + 529,199.076.83 Gewinn- und Verlustkonto 18,067.746.87 — 10,227,60131 Summe. 3432.343:409.08 + 781,784.733.84 wuuimv « w-vWfV«._,_ Zu denAk 1 iven ist zu bemerken: Die Barbestände jaben sich gegenüber dem Vorjahr um ll 57,359.372 vermehrt,! vas zum Teil auf die beschränkten Jnvestitionsmöglichkeiten urückzuführen ist. Hervorzuheben ist der Posten von ll 1222,399.980 Kaffenscheine und Schatzanweisungen). Das Konto „Einahjlungen auf Konsortialgeschäfte weist ein Plus von ast 19 Millionen auf. Was die Passive« tetrifft, so hat sich der Posten „Akzepte und Anweisungen" um i 81,896.409 vergrößert, Die Kreditoren zeigen die sehr beträchtiche Steigerung von ll 529,199.077. Auch die ZahlMgen auf ZinlagebÜcher sind bedeutend gestiegen. — Hervorzuheben ist die Erhöhung der Reserve aus Kapitalsvennehrung imt K 11,989.836. Wie bei den vorangegangen Bankbilanzen zeigt sich auch beim Wiener Bankverein die Wirkung des Zerfalles in dh Nationalstaaten und der völligen Unsicherheit der zuNnstigen Verhältnisse. Stark ins Gewicht fielen auch die außerordentlich gesteigerten Auslagen. _ 300 Kronen gleich 100 Dinar. Belgrad, 15. Juni. (Laibacher Korr.-Bur.) Der Finanzminister erließ auf Grund eines Beschlusses des Ministerrates eine Verordnung, wonach der amtliche Kurs der Krone bei ZahlMgen bei staatlichen Kaffen mit 300 K r o n e n g l e i ch 100 Dinar festgesetzt wird. Bestimmung der BSrsenlrasientage. Mt Genehmigung des Staatsamtes für Finanzen wurde laut Kundmachung der Wiener Börsekammer der Kassentag für den SO. d. M. und der nächste für den 27. d. M. bestimmt. Die Aufgabe für letzteren hat am 20. d. M. zu erfolgen. Ei« Handelsabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz. Aus Bern wird telegraphiert: Zwischen Deutschland und der Schweiz wurde über den Ausfuhrverkehr folgendes Abkommen abgeschlossen: Deutscht a n d erteilt die Ausfuhrbewilligung für folgende Artikel: 1. für Kohle (Ruhrprodukte) 50.000 Tonnen monatlich gemäß dem Vertrag, der in Bqsel am 9. Mai d. I. zwischen der Rheinischen Kohlenhandels- und Reederei-Gesellschaft in Mühlheim a. d. Ruhr und der Schweizerischen Kohlengeuvssenschaft abgeschlossen wurde. 2. Linksrheinische Braunkohlenbriketts: 12.000 Tonnen monatlich unter der Voraussetzung, daß die alliierten und assoziierten Regierungen die Beförderung ermöglichen. Deutschland wird,, so tveir es die Verhältnisse, insbesondere die Benützung des Rheines und der rechtsrheinischen Bahnen gestattet, sein möglichstes tun, um über diese Menge hinaus Ausfuhrbewilligungen für Kohle zu erteilen. 3. Essen und Stahl: Deutschland verpflichtet sich, den schweizerischen Wünschen bezüglich der Versorgung mit Eisen nnd Prahl, insbesondere durch Erteilung von Ausfuhrbewilligungen, rm Rahmen der Möglichkeit nachmionnnen. 4. Kalisalz l20prozentiges oder, 30prozenttges): 250 Wagen monatlich. 5. Rohzucker. Als Ersatz für die aus der Schweiz zu beuchende Kondensmilch und Schowlade für die Dauer des AbionnucnS 250 Waggons. Die Schweiz crte-kt die Airösuhrbewssligimoen für folgende Artikel *. 1. Milcherzeuguisse: 50 Waggons monatlich; 2. Frischmilchbe- ' ' * 1 i,mi iiniwn.il': 3. Vollreis: