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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-14 · Heft 145 (14.6.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 145 (14.6.1919)
Date
1919-06-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Samstag Kommunales. Gegen den -eutschradikalen Chauvinismus. Die Angelobungsformel der Gcmcinderäte enthält bekanntlich einen Satz, der von der Wahrung des deutschen Charakters der Stadt Wien spricht und welcher Ursache war, daß sich in der konftiknerenden Sitzung des Wiener Gemeinderates zwischen den Tschechen einerseits und den Deutschnationalen und Christlich sozialen andererseits heftige Zusammenstöße ergaben. Ganz im Gegensatz zu dieser Angelobungsformel im Genreinderate steht die noch alte Angelobungsformrl der Bezirksräte, welche den Passus von der Wahrung des deutschen Charakters der Stqdt Wien nicht enthält. Deshalb stellte in der letzten Sitzung der Bezirksvertretnng Neubau der nationäldemokratische Bezirksrat Fraundorfer den Antrag, auch in die Augelobungsforrnel der Bezirksrätc einen Passus über die Wahrung des deutschen Charakters der StaHl Wien aufzunehmen und überhaupt die An g e l o b n n g s - formet der Gemeinderäte auch für die Bözirksräte vorzuschreiben. Der jüdischnationale Bezirksrat Dr. Jmmerglück sprach sich gegen den Antrag aus, indem er ausführte, daß wir es in der gegenwärtigen Zeit nicht notwendig haben, irgendwelche chauvinistische Strömungen zu fördern. Er warf die Frage auf, was eigentlich der deutsche Charakter der Stadt Wien heiße; hiernach könnte man zum Beispiel einen Antrag, wonach in irgendeinem Bezirk eine tschechische Schule errichtet werden soll, ablehnen, man könne aber doch den Tschechen die Errichtung von Schulen nicht versagen. Der sozialdemokratische Bezirksrat Schrammel erklärte, daß sich der Antragsteller irre, wenn er in seinem Antrag sage, daß sich sämtliche Angriffe gegen das deutsche Volk richten. Die Angriffe gehen vielmehr vom internationalen Kapitalismus gegen die deutsche Arbeiterschaft aus. Die Sozialdemokraten sind eine internationale Partei und stehen daher auf dem Standpunkt, daß jede Nation ihre Existenzberechtigung hat. Er betont, daß bis jetzt von den Tschechen, mit Ausnahme der Vorstöße in Paris und Samt-Germ ain, nichts gegen die Deutschen geschehen ist. Wenn aber die Sozialdemokraten die Ungerechtigkeit eines Angriffes von irgendeiner Seite feststellcn können, dann werden sie auf der Seite. jener sein, die den Angriff abzuweisen hat. Der Antrag wurde schließlich mit den Stimmen der Christlichsozialen unh Nationaldemokralen gegen die Stimmen der Sozialdemokraten, des jüdischnationalen und demok'aischcn Vezirksrates angenommen. Der tschechische Bfzirksrat war in der Sitzung nicht anwesend. Hierzu ist zu bemerken, daß Stadtrat Dr. Grün, welcher in der Lropoldstadt die Angelobung der Bezirksräte vornahm, in kluger Weise jedem Konflikt dadurch aus dem Wege ging, daß er die Bezirksräte ohne Formel, sondern ganz einfach durch Handschlag zur gewissenhaften Erfüllung ihrer Obliegenheiten verpflichtete. Sport. Volkswehr Baon. 13 — Wiener Sportklub 4 : 4 (2 : 2). Die Voltswehrleute, die mit mehrfachem Ersatz autraten, hätten eigentlich den Sieg verdient. Der Sportklub hatte 'eine komplette „Erste" zur Stelle, bot aber eine sehr schwache Leistung. Schiedsrichter Linich. Anitas-Simmermger Sport-Verein 2 :1 (0 :1). Ein Spiel, bei dem man sehr, schöne sportliche Leistungen zu sehen vekam und cs der technisch besseren Mannschaft gelang, seinen körperlich sehr starken Gegner zu bezwingen. In der 18. Minute gelingt es dem Simmeringer Mittelstürmer, dm ersten Treffer zu erzielen. Nach Halbzeit zeigt UnitaS sein Bestes und ist es Marl, der sich in der 21. Minute, bis zum gegnerischen Tore durchspielt und dann unhaltbar einsendet. In der 85. Minute gelingt es Fuchs durch einen Kopfstoß, den sicgbringenden Treffer zu erzielen. Alle Anstrengungen der Cimmer'.uger scheuern bei dem glänzenden Tormann der UnitaS. Zum Schlüsse spielen bte Simmeringer' sehr derb. Artaria—Anitas 2 : 0 <2 : 0). UnitaS geht mit vom Vortage verletzten Spielern behandikapt m den Kampf. Robert, welcher stark bergenommen ist, muß wiederholt das Spielfeld verlassen. Sein Fehlen macht sich auch stark fühlbar. In einem Gedränge vor dem Unitas-Tore kommt es zum ersten Treffer vom lrnken Stürmer Attarias. UnitaS spielt nun geraume Zeit mit nur 9 Mann, da auch der Mittelstürmer infolge einer Verletzung ausscheidet und bei einem Wirrwarr vor dem von Rottmann meisterlich gehüteten Unitas-Tore klärt Fleischmann uurein und der lmke Flügelstürmer kann unaufhaltbar einsenden. Robert tritt neuerlich verletzt nun endgültig ab. Nach Halbzeit ist Uuitas seinen körperlich schweren Gegner überlegm, kann aber keinen zählbaren Erfolg erzielen. Bestechend und intelligentes Spiel zeigte Rottmann. Die Cpielweise der Gegner ist derb und nachgerade bedrohend. Der Schiedsrichter durch Publikumt und Spieler de» emflußt, ängstlich und zögernd; er har auch in diesem Eindrücke von der Strafe eines Etsmelerstoßks gegen Artaria abgesehen. Das Meeting des W. A. F. abgesagt. Das für beute augesevt gewesene leichtathletische Meeting deS W. A. F. mußte abgesägt werden, da der Leichtathletikvervand feilte Auskragung an einem Wochentag nicht genehmigte/ Das Städtefpiel Wien—Berlin. Die Berliner Mannschaft ist in etwas geänderter Ausstellung in Wien eirmettosfen. Sie wird m folgender Zusammensetzung antreten: Wtetter 'Minerva); Brandt (Viktoria) imb Diemer (Sportverein); Iangel (Sportverein). Tewes und M a r o h n lViktoria): Kütar (Mwervah K rüge r (Preußen), Haupt > NvrdcmNordweD- T r o s ch i n s k t (Minerva) und Schmidt 'Viktoria i Wiener Morgenzettrmg 14. Juni 1919 Nr. 145 -»»—.. ' —w Der Volkswirt. Friedensvertrag rmd VermSgeusabgÄbe Von hervorragender Seite ivird uns mitg-elcilt: Noch während des Krieges, nrsbcsondcre mmntLclbar vor Llbfchluß deS Waffenstillstandes, haben sich die Hüter der staatosinanzicllen Interessen de: ehentaligeu Monarchie mit der Frage befaßt, wie die ungeheuren Kriegslasten, welche zumeist int Auleih.Mcgc vorläufig gedeckt wurden, abgetragen werden sollen. Erst spät ist die Erkenntnis gekommen, daß die skrupellose Schaffung von Pavierwerten ohne Deckung, insbesondere von Banknoten, wohl der einfachste und bequemste, aber gleichzeitig auch -er schlechteste Weg ist, um die Geldmittel für die Kriegführung herbcizuschasfen. Wir dürfen nie vergessen, daß es jahrelanger innerer Kämpfe während des Krieges bedurfte, um durchzusctzen, daß der Kon trollapparat der Verwaltung und Exekutive: das Parlament, wieder in Funktion zu setzen. Und es dauerte noch sehr lange, bis die Notwendigkeit der Verössentlichnng der Bankausweise von den österreichischen Angstmeiern alten Stils eingcscheu wurde. Sonst hätten unsere Finanzgenics der Verwaltung und der Oesterreichisch-ungari scheu Bank — die erwiesen.: Unfähigkeit und Schwäche der letzteren während des Krieges ist ein dcsoitocres Kapitel, das noch seinen Geschichtsschreiber finden wird — noch weiter unkontrolliert die Nvtenpresse gehandhabt und das Volksvermögen — gegenwärtiges und zutü. ,..ges — vergeudet. Mke Weisen wurden zu Rate gezogen, wie denn und damals rechnete man zu den Weisen nrir jene, die zumindest auf einen fr jeden Stein und Bein schwuren — die Kriegsschulden einschließlich der Banknv'.enschuld weggesteuert werden könnten. Enqueten und Beratungen in politisch, n iui.. wirtschaftlichen Vereinen fanden statt und schließlich fanden die Weisen den SDm, allerdings nur einen ganz' gewöhnlichen Kiese'.;»ein. Die Vermögensabgabe muß helfen. Ueber das Was war man sich also im klaren, es fehlte nur das Wie und das Wann. Dann kam der Zusammenbruch und die Finanznot, welche schon vorher darin ihren Ausdruck gefunden hatte, daß die Rechnungen der Kriegsindustrien monatelang unlcglichen blieben, steigerte sich ins Unermeßliche. Die österreichisch-.ungarische Währung verlor'im Ausland mehr als 80 Prozent ihres Kredits und, niemand konnte einen Weg zeigen, der aus dem finanziellen und wirtschaftlichen Zusammenbruch führt, Da besanri man sich sehr zur Unzeit wieder auf die Vermögensabgabe. Stein- Wender holte sie aus der Retorte staatsfinattzietter Heilmittel. Wieder würde beraten, Sachverständige und Fachmänner , einvernommen, .Entwürfe .cmSgearbeilet und studier r; dann kamen die Nachrichten von Na sch ins Finanzplänen; rasch'wurde er imitiert, die Notenabstehipelung auch in Deutschösterreich burchgeführt, über uitt so un zulänglichen M i t t el li, daß gera" e pie Schl/er der Katastrierung ihres BarvermögenS sich zu entziehen vermochten. Bei der Bestandaufnahme der Wertpapiere und Effektendepots wollte man viel vorsichtiger zu Werke gehen; niemand sollte der Registrierung seines Eigentums sich entziehen können. Man wollte nicht einsehen, daß die Sperre und Nostrifikation von Wertpapieren, welche vielfach auf Unternehmen in den Nationalstaaten sich beziehen, die Arbeit unserer Feinde bedeutend c c le tchte r n müsse und Handel und Verkehr für Monate, vi-'lleicht für immer lahmbege. „Tut nichts, der Jude wird verbrannt." Allo Einwänbe, daß durch die Verfügungen der Vollzugsanweisungen eine bedeutende Entwertung des Wertpapierbesitzes Deutschösterreichs eintrelen müsse, weil der internationale Weltverkehr auf die Dauer solche Absperrungen nicht znlasse, blieben un gehört, ebenso der Hinweis, daß wir doch nicht selbst zu einer differenten Behandlung unseres Eigentums die Handhabe bieten sollten. Wer jetzt die Bestimmungen des Entwurfes zum Friedensbertrag liest und zu jenen gehört, die sich nicht warnen lassen wollten, der wirb jetzt— vielleicht zu spät — einsehen lernen, wie recht die Warner hatten, die nicht das Eigeninderesse, sondern das Volksvermög en, daS bei weitem wichtiger ist als das Staats- Vermögen, schützen wollten. Nach Punkt 10 der Anlage zu § 298 des deutschen Friedensvertragsentwurfes fr"* alle Aktien, Obligationen und andere Mobiliar:, frte, die sich auf Unternehmungen beziehen, welche sich auf dem Gebiete der alliierten und assoziierten Staaten befinden, diesen von Juden und Jüdinnen! Reklamiert euer Wahlrecht zum Jüdischen Rationalrat für Deutschösterreich I Wahlberechtigt Ist jeder Jude ohne Unterschied des Geschlechtes, der sich zur jüdischen Nation bekennt und bas 20. Lebensjahr überschritten hat. / Anmeldung zur Eintragung in die Wählerliste im Bureau des Nationalrates: Wien, II., Taborstr. 20 a Deutschland übergeben werden.. Die Entschädigung der Eigen'.ümev, welche deutsche Staatsbürger sind, bleibt nach den Prinzipien des Entwurfes Sache Deutschlands. Man möge sich' vov Augen halten, was diese Bestimmung für Dentschösterreich und für Wien, dem ehemaligen Finanzen irnm der früheren Monarchie, bedeutet.Mehr als drei Viertel aller Indttstrie-Altierigesellschaften,aller Bahnen, deren BMititel in deittschöstevreichisch-rn Händen sind, befinden sich auf Gebi.'telt außerhalb Deutschösterreichs. In legier Stunde ntust mit aller Eni- :chird euheit verlangt werden: Aufschiebung aller V o r b e r e i t u n g e n sür d ie V r r in v g e n s ab gab e, sofortige Einstellung der Bestandaufnahmen von deutschösterreichischem Vermögen vis zum definitiven Mschluff der Friedensverhandlungen, bis zu dem Zeitpunkte^ It welchem über unsere Verpflichtungen, über unser Staatsgebiet, über unsere Aktiven wirklich ein richtiges Bild' gewonnen werden kann. Die Einfuhr ündPostüberwersung österreichische ungarischer Banknoten. Mit einer heute zur Verlautbarung gelangenden Vollzugs-- anweisung deS Sraatsamtes der Finanzen wird die Bollzugsanweisung des Staatsamtes der Finanzen vom 15. Febmar 1919, St.-G.-Bl. Nr. 115, wouüt aus Anlaß des Verbotes der Einfuhr von Banknoten der Oesterreichisch-nngarischen Bank und der lieber- Weisungen von Kroncnbetragen nach Dentschösterreich Beschränkungen hinsichtlich des Postverkehres und besondere Maßnahmen zur Ueberwachung des Verkehres getroffen wurden, außer Kraft gesetzt. Aufhebung der Beschränkungen in der Erzeugung von Hanfgarnen, Geweben und Seilerwaren. Zu der heutigen „Wiener Zeitung" gelangt eine Vollzugsanweitung des Staatsamtes für Handel und Gewerbe, Industrie und-Bauten zur Veröffentlichung, durch welche dre mit den Ministcrialvcrordmmgen vom 10. Mai 1917, R.-G.-Bl. Nr. 211 und 212, vcriügten Beschränkungen r n b e t E rz e ugnng von Hanfgarnen, Gewebe nund S e i l e r w a r e n und in der Verarbeitung dieser Materialien aufgehoben werden. Es unlerliegt daher die Verarbeitung von Hanf und daraus hergestellten Erzengniffen nur mehr jenen Beschränkungen, welche durch, die Vo'llzugsanweaung vom 11. Marz 1919. St.-G.-D!. Nr. 176, betreffend , Verbot der Erzeugung gewiffer Waren aus Fasermatermlren festgesetzt sind. Aktien-GeseMchaft für MmeöaiöldIndustrie vormals David Fanto & Comp. In der VerwaltungsrntsiMmtz der Aktien-Gesellschaft für Me' an Außenständen und Effekten sowie , nach Abschreibungen an Realitäten und FabrikSaulagen m der Höhe von K 2,452.451.34 (im Vorjahre K 1,807,414.02) steht zuzüß. lich vcs vorjährigen Gcwmnvortrages per K 488.706.44 em ^ctrag von K 11,094.668.32 (im Vorjahre L 13,888.948.61) zur Verfügung. Der Bcrwaltungsrat beschloß, nach Zuwendung von K 200.000.— an den Beamten-Pensionssonds und L 100.000.— an den AibclterunterstÜtzungsfonds die Ausschüttung .emer Dividende von 140.— p r o A k t i e wre im VorMre, vorzuschlagen und nach Zuweisung von000.000.— an den int Vorjahre gebildeten Neserv ef o nd § für dieUeberstihnmg des Betriebesin die Friedenswirtschaft den Betrag von K 484.072.13 auf neue Rechnung vorzutragen. Die in der Zwischenzeit eingetretenen VerhalMiffe machen e« notwendig, den Betrieb der in der Tschecho-Slowakei, in Polen mid den' sonstigeU Nationalstaaten befindlichen Unternehmungen der Gesellschaft an in Bildung begriffene nationale Gesellschaften zu übertragen. ^Den Aktionären wrrd Ge» legenheit geboten werden, sich nn Verhdltmsse ihres gcgcmvärtigen Aktienbesitzes an diesen neuen Gesellschaften zu b e t e i l i'g e n. Hingegen wird die Firma mit Rücksicht auf die Uebertraguna des Betriebes einzelner ihrer Unternehmungen an die neuen Gesellschaften kein solches Kapitalserfordernis mehr haben, als e§ bisher der Fall gewesen ist, und daher ihr Akttenkapital r e d u z i e r e n können. Der demnächst abzuhaltenden Grncralversammlung sollen darauf bezughabende Vorschläge zur Beschlnspafiung unterbreitet werden. „ Dre gegenwärtige Situation ist durchaus unerfreulich. Der Gesellschaft ist tue Disposition über einen Teil ihrer verschiedenen Tochternuternehmungen entzog e n. die .meisten Fabriken sichen mangels jeglicher Zufuhr von Rohmaterial st ml. WM aber erfordert die Fürsorge fiir daS Personal und die Arbeiter fortlaufend sich e r h ö h e n d e Kosten. Die kommende Bilanz wird daher aller Wahrscheinlichkeit nach kaum ein Erkrägtiis, ja eher einen A n s f a l l answeisen müffen, wenn btc allgemeinen Berhältpisfe nicht bald einen radikalen Umschwung Die gesellschaftlichen Prokuristen Dr. Karl Helle t, Rudolf Itzner und S. Roth wurden zu Direktorstellvevtrctcrn ernannt und den Herren Philipp R eMi, Direktor der Socistü des Petroles Fanto in Paris, und Artur L ä w b e e * kiA aftCötVfArt flflvnrttVrt ovt4(f. 100 Kronen 16*50 Franks! In den letzten Tagen ist die Notierung Wien in' Z ü r i ch wieder bedeutend znrttckgegangen und hat den Tiefstand von 16.50 erreicht. Keine Dividendenzahlung eines schlesischen Unternehmens. : Berlin, 13. Juni. In der Aufstchtsratssttzung der S ch l c s i s ch e n E l c k t r i z i t ä t Zu u d Ga S-A.--G. wurde beschlossen, von der Verteilung einer Dwidcnde Abstand zll nehmen, da die Verteuerung aller Betriebsmaterialien sowie die Steigerung der Lohn- und Gehaltsforderungen die Ausgaben derart erhöht haben, daß sie die Entnahmen trotz der von den Abnehmern bewilligten Preiserhöhungen übersteigen. Im Vorjahre kamen 5 Prevent, vor 2 Jahren 9 Prozent Dividende zur Ausschüttung. Keine Filiale der National Cith Bank in Berlin? Zürich» 13. Juni. (Tel. der „Wr. Niorgenztg.") Der Pariser „L'Insormation" - mfolge dementiert V a n d e r l.i p energisch die Nachricht von der geplanlrn Errichtung einer Filiale der National Eitv Bant von New-Äort in Berlin^

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