Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 144 (13.6.1919)
- Date
- 1919-06-13
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 144 Wien, Freitag Wiener Morgenzettnng 13. Juni 1919_Seite 7 Amerikanische Warennotierungen.?lßt«*5)or&, 10. Juni. Bsumwplse New-Vork loko.. . . . 3KLs) , New-Orleans loko » 31,75 „ New-Aork per Juni ......... 31.29 Nxw-Vork per Juli ..31,40 Petroleum: Raffin ade (in ea868) Ncw-8)ork .• 20,25 st Standard White New-Vork.17.25 st in Philadelphia .17.25 Petrofeuch Gred, Bälam, at Oil City ...... 4.— Ntzw-Uoick,Mehl Marke Spr. Clegrs) . . . 9.75 bis 10.5Y .* Weizen, Winterweizen . 237.50 „ „ Sommerweizen .... - . . . . 237.62 ■ » Mais, Western lyko ..189.25 „ Zucker, Granulated . 7.50 st st Eentrifugal. 7.28 st Kaffee, Rio Nr. 7 loko.20.50 st Getreidelt. n. Ldn. per Bush. (60 lbs.) nom. „ Schmalz (Marke Wilcox) per rohe brothers 36.50 st Schmalz, West. Steam.34.50 st Baumwolle. 28.000 Der Komvensationsvertrag zwischen Deutschüfterreich und Posen. Die „Polnische Preßagentur" meldet Ms Krakau: Wie polnische Blätter berichten, hat die polnische Regierung den zwischen Dentschösterrcich und Polen vereinbarten Kompensationsvertrag mit einigen Aenderungen ratifiziert. Die von Polen vorgeschlagenen Aenderungen beziehen sich unter anderen! auf die B a l u t a f r a g e. Polen Bühne «nd Kunst. Aus den Theatern. Im SchönbrunnerSchloßtheater werden heute Freitag folgende Biihnenwerke zum erstenmal aufgesiihrt: „Der Fremdeund der Bauer", eine Szene von Tolstoi, stVonihmalle Tugenden", Lustspiel in zwei Akten von Tolstoi. „Die Spieler", 'ein Lustspiel von Gogol. Die Besetzung der Rollen ist folgende: „Der Fremde und d e r B a u e r": Der Fremde — Sichert; der Bauer — Straßni; „B o n i h m a l l e T u g e n d e n": Akulina — Senders. Michajla — Höbling: Marsa — Kallina; Taras — Gimnig; Handwcrksbursche — Nomberg; Jgnat — Lackner; Nachbar — Moser. „Di e S p i e l e r": Jcharew — E. Reimers; Uteschitrlny — Lackner; Krügel — Herterich; Schwochnew — Zeska) Der alte Glow — Gimnig; Der iunge Glow — Romberq; Samuchrischkin — Moser; Alexej — Baumgartner; Gawrjuschka — Haeussermann. Anfang V-7 Uhr. Infolge der Vorbereitungen für die morgen Samstag den 14. d. M. stattfindende Erstaufführung von Walter Hasemlevers „Antigone" im D e n t s ch e n B o l k s t h e a t e r muß die für heute Freitag angesetzte Borstcllnng von „Einsame Menschen" entfallen. Im W i e n e r K o m 8 d i e n h a u s ist die Premiere von Feuchtwengers Drama „Jud Süß" mit Rudolf Schildkraut in der Titelrolle für Dienstag den 17. Juni ayMtzt, Beginn 7 Uhr abends. Inszeniert ist das Stück von Regisseur Karl Felda. Herzog — " see — Kramer; Sturm — Folter; Magister Schober — Zeska Magus — Felda; Rabbiner — Lassen; Henker — Kqmmauf. f!utter — Bellan; Tamar — Ostheim; Sibylle — Holsf; raziella — Evera. Sonntag den 22. Juni, 3 Uhr nachmittags, veranstaltet der Kulturverband I a b n e eine Sondervorstellung. Zpr Aufführung gelangt „Das Gelöbnis" von Pe >rezHivschs b e i n und „S ch w e st e r n" von I. L. P e r e z, deuisch von Egon Brechcr^md Hugo Zuckermann. Der Borverkauf findet an den Kassen des Komödicnhauses, Filiale der „Wiener Morgenzeitung", H., Schmelzgasse 7, und in der Buchhandlung R. Löwit t, Rorenturmstraße 22, statt. . Im Carl-Theater veranstaltet die „Freie jüdische Volksbühne" am Samstag den 14. d. M., V,3 Uhr nachmittags, ihre zweite Vorstellung. Es wird das dreiaktige Drama „D i e Mutter" von David P i n s k i zur Aufführung gebracht. Karten sind an den beiden Kassen des Carl-Theaters erhältlich. Schnitzlers „Freiwild" im Stadttheater. Direktor Jarno hat das bisher von der Zensur verbotene Schauspiel Artgr Schyltzsers „Freiwild" zur Aufführung für die nächste Spielzeit im Stadttheater angenommen. Hans Marx wirb darin eine Hguptrolle spielen. Ariel Birnbaum liest am 14. Juni um 7 Uhr abepdß in der WienerZeitkunft, I., Mahsedergaffe 2, guA seinen eigenen Werken die phantastische Novelle „Das sterbende Dorf" und Gedichte. Karten bei der Wiener Zeitkunst und Buchhandlung Larchi. PZiener Vergnügungspark. Heute eröffnet die Direktion Waldmann-Fürst «ihre im Freien, und zwar im Avenuegarten gekegene Sommerbühne. woselbst allabendlich ab 8 Uhr ausgezeichnete Kabarettvorstellungen unter der Leitung der Kapelle Laphauer stattfinden. _ - Zur jüdischen Jugendbewegung. Die Frage bec jüdischen Wiedergeburt berührt vyr allem das Interesse unserer Jugend, di? als tatfreudigstes Element des Volkes berufen ist. die nationalistischest Ideen in Wirklichkeit nmzusetzen. An diese Jugend wendet sich Hans G o s l a r mit seinem Buche ,/D i e Sexualethik der jüdischen Wiedergeburt" und entwickelt in temperamentvoll geschriebenen Kapiteln die ethischen Grundsätze einer des Judentums würdigen Sexualtheorie. Preis K 3,60. -r- Dr. Siegfried Berufe k d s Buch „Das .jüdische Volk und seine Jugend" erweckt in allen Kreisen, die sich mit Fragen jüdischer Erziehung befassen, vor allem aber bei der Jugend selbst lebhafte und freudige Zustimmung. Das Buch kennzeichnet den fortschrittlichen Geist des Judentums, das in feiner Ideenwelt Raym für alle Rekormgedanken bietet, und gibt ein von modernsten Erzichunasgedanken inspiriertes Zukunftsbild jüdischen Jugendebens. Preis 9.90 gcb., K 7.70 drosch. — Zu beziehen durch , L ö w i s, Wien, l., Notenturmstraße 22. 8 Leichtathletisches Meeting des W. A. F. Der W. A. F. bxingt morgen Samstag auf seinem Sportplatz in Histteldorf leichtathletische Wettbewerbe zur Austragung, 8st welchem die bekanntesten Wiener Leichtathleten genannt haben. Das Meeting umfaßte folgende Konkurrenzen: Laufen über'100 Meter, Laufen über 1500 Meter, Diskuswerfen, Laufen über 400 Meter, GerMfen. Laufen über 5000 Meter, Weitsprjngen, Laufen siher 600 Msier, Stabhochsprung, Trostlansen über 500 Wem, Das SigWfpiel?yien—Berlin. Für das M Sonntag srattfindende' Städtespiel W i e n-^-B evtin gibt sich allgemein großes Interesse kund. Die Berliner treffen schon heute im Laufe des Nachmittag in Wien ein. .Das Wiener Team wurde nunmehr wie folgt definitiv aufgestellt r Jockl: Popovie, Diitrjch; Putzcndstvplcr, Braubftätter, Ritsche; Mieser, rkischerg, Kirthan, Uridil/Bäger. Ne!wn acht RqpjPspisiernssehen zwei Aumtenre r' ill ber Auswahlmannschaft. en; Wermantamastls \\\ der Auswahlmanntchast. Als Ersatzleute wurden nominiert r Fischer-Luftig/ Patek, Swgtosch und Kramer.' Das Schiedsrichleraluk Wirb Herr RssichsW persehesi. Da die Berliner erst am Mittwoch V0U Wien avMest können, werden sie W Dsinstäg ein zweites Wettspiel gegen eine andere Wimer Auswahlmaststschgft austrggöri. m PerWdskaPitän wird fstr dres-s Wettspiel harchtlachlich Hlche ZM?r.hßraHsehen« die sonst kesne Gelegenheit haben, un Team zu figurieren; MseYergufnghme sportlicher BezieHungenDeytschlands zum Ausland. Die Deutsche Sport-Behorpe für Athletik fiat' ju ihrer Terminliste flsr sglst zwei internationale Veranstaltungen genehmigt, und zwar für den 17. August und 7. September. Die Veranstalter dieser Sportfeste sind der Turnnud Sportverein 1860, München, und hex Sportklub Charlotten« bürg. Die internationale Besetzung dieser Sportfeste wird sich älsi die Teilnahme nordischer. Leichtathleten beschränken. Wettrudern „Quer tzprch Paris". Die diesjährige Austragung deS bekannten KqmvW UUt 2?. IM dürfte ein sportliches Spektakclftück werden. Mich dxm Wüster her Henlcy Regatta hat der Verband der Pqxfsßv MdtzrvereW einß „AlUserten Regatta" geschaffen. Das Rennen ist für Achter offen; beteiligen können sich nur Ruderer, die am 11. Nopember 19s8 einer der verbündeten Armeen angehörten. Außer Frankreich haben England, Amerika und Kanada ihre Beteiligung zugcsagt. 'An das Nennen wird sich ein großer Aufzug der Ruderer unschliesicn, zu dem das französische Marineminifterium aus den Häfen Brest, Toulon, Le Havre Boote und Mannschaften nach her Hgliplstadt ent-> seichen wird. _ Der Volkswirt. SesterreichischMngarische Bank. Der Generalrat der Oesterreichisch - ungarischen Bank hat sich in seiner gestrigen Mnarsitzung mit den durch die politischen Ereignisse entstandenen V e rschiebungen im Fjnanzperkehr beschäftigt.Pen Bericht erstattete der Generalsskrstär Herr Rapp, der sich gemeinschaftlich mit hen übrigen finanziellen Aachdelegierten voraussichtlich gm Ogmstgg nach Saint- Germain begeben wird. Bestimmte Beschlüsse Wurden nicht gefaßt, da bisher nur ein Teil der wirtschaftlichen und finanziellen Bestimmungen des Friedensvertrages offiziell bekanntgegeben wurde. In seinem Referat an den Generalrat hat Herr Rapp bargesegt, daß die bisher bekannten Bedingungen, welche die Entente für den Friedensschluß gestellt hat, die Vernichtung Deutschösterreichs bedeuten würden. Man könne jemanden zwar zum Tode verurteilen, nicht aber zum Selbstmord, Ms der Fall wäre, wenn Deutschdsterreich gezwungen werden sollte, diesen Frisdensvertrag zu unterfertigen. Der Generalrat hat sich auch mit der Ernennung eines GensrglsfitretärstHlldertxtzter s befaßt. Der bisherige Generalsefr-tärstsllvortrtztssr, Herr Karl Waldmayer, ist nach ßäMrsM Kätigbsit h«i dsm Roteninstitute unter vollster WerkennMg seimr Bk«? dienste bereits vor einigen Wona^n in den RuhestSstd getreten, hat aber bis zur Ernennung eines Nachfolgers in selbstloser und anfspftrunssvoWer Weise die Ge-« schäfte weiftrgeführt. Zu seinem Mchfolgöx wurde Herr Dr, Karl Gamperling, Mitglied des Geschästsleitung und Sekr-etgr, ernaMt, Weiters hat der Generalrat beschlossen, am 1, Juli wie aNjährlich eine zmeitzro zentigs ylbschlags* zahlung auf die Aftiendividende pro 1919 an dis Aktionäre auszuzqhlen. Die Verordnungen für den Nörfenkasfgtzag^ Mit Genehmigung des Staatssekretärs der Finanzen wird nachstehender Erlaß veröffentlicht: Uns Grund der Voll« zugsanweisung tzom 14. April wikh pßMgt, dgh bei einer inländischen Niederlassung eines inländischen oder eines anä« ländischen Kreditinstitutes, oder hei Personen, die gW?phs- »näßig Banliergtzschtzfte betreiben, bestehende BarßNthaben, insoweit sie nachweislich zur bg re n BtzzaIlung der gm 20. Juni im VerrechnMSstzs.rlehp #« der Wiener Börse beziehenden Esse Neu benötigt werden, gegen gleichzeitige Uebernahme dieser Effekten ins Depot auch zur Gänze sreigegeben werden können. In der gleichen Art kann die Freigabe von Guthabungen auch zur Ausgleichung von an de? Wiener Börse entstandenen baren Berrechnnngsdifserenzen, die am 20. Jyni zu begleichen sind, bis zur Höhe dieser Differenzen erfolgen. — Wenn ein Kontrahent Effekten zur Erfüllung einer am Kassatgg« ß0. Fugi ebzuwickelnben Lisfsrungsvexpflichtuyg benätrat, sich jedpch diese Effekten in einem , gemäß11 der Bollzugsanwaisung Pom 14. April, St.-G.-Bl. Nr. 230, gesperrten offenen hank-- ylähiger; Depot befinden, sp kann die Freigabe dßr spr die Einreichung beim Wiener Giro- und Lflsseu-Verein benötigten Effekten unter der Voraussetzung erfolgen, daß hre Depotstelle dem Wiener Giro- und Kgssen-Verein biß frei* gegehonan. Effekten nach Gattung und Stückzahl, heziehungs« w«ff« Nennwert gleichzeitig bekannt gibt. — Wenn ein Kontrahent Effekten zur Erfüllung einer am Kassatage 20. Juni vhzuwickelnden Kieserungsvexpflichtung benötigt, sich diese Effekten jedoch in seiner eigenen Verwahrung befinden, so können diese Effekten, soweit sje vom Verwahrer zur Einreichung beim Wiener Giro-^ und Kussen-Pßreln nach? weislich benötigt werden, von diesem zwecks Ablieferung ins Depot übernommen werden. — Die am Dossatag 20. Juni zu üherpkhmenden Effekten müssen im Depot des UehaNiehs Mevs beim Wskyor Gftp- und Kassen-Berein Unbelastet UNtGrHpgrre Da NUNMÄl« bis Abwicklimg des. Kßss«tages um 2 0. Juni gesichert ist, hat die Durchführung de? Wrech- «ung zu den in der „Eintoilu»g de» HßrrechnUpiß: verkehp»s^> yorgesehonsn Terminen zu exfolgen. Dje r-chttzsiliße Kiofepung der Msüche Mt vnMiugt zu erfolgen, widrigens die hurch das Börsestgtut und Pis schristen für den Berrechnungstztzrkehr vorgefthenen scharfen Maßnahmen zur Anwendung gebracht würden. Wirtschaftlichoo aus Polen. Wir entnehmen den ^Polnischen Stimmen": In D g,r-. fchan wurde'tPftr K^ge Mp AWngsMfchaft unter dom Namen „Posursche ^Vafftzn« tznh Munitionsfabriken" mit einom Kapital von 50 Mrll. Wqxl gsig?un^ det. Die Gösellschäst heabsichtigt unter Mithilfe der französischen und englischen ' Industrie (Schneider u, Comp, in Frankreich und Vickers in England) eigens Wafstm« und Munitionsfabriken in Polen zu gründen. Das Kapital sgun auf 150 Millionen erhöht werden. In der Frage dev B o d e n r e f o r m, hie gegenwärtig die ganze innerpolitische Situation in Polen beherrscht, ist eins überaus wichtige Werrdung tziugetrsW. Der von der kspaxtei Hipgeprachts Antrag, hig Kpheuxofavin sofort in schlossen. ziälisten, die vor'der Äbstimmimg den Saal perlqsfen bgftßN, im Stiche gsikaffen wurden. Im Ausschuß waz? tzs per B?M Partei gtfutfgeit,' einen sehr radikalen Entwurf, hßr dgß Mchsts ausmaß des privaten Grundeigentums mit 3ß0 Jpch normiert, zur Annahme gelangen zu sgssen. Nunmehr kgun es wohl "afs ausgeschlossen genen/'daß dev Landtag diesen Entwurf äkzep, tiert. Wie tzßtzsflntet, hereiten die Hyzigldemqkftzten ein eigenes groißy dp? B'sMWkM PM. hsis auf dem GWdsgtz Pep pztalifissrung m HkSpMop MsßMUi jßM soll und das sich demnach Mt Mh gtzgvn den Großgrundbesitz, sondern auch gegen den Bauern wendet. DieGold-undSilberpr^srnDeutschland erhöht. Berlin» 12. Juni.^ (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Preis für Abgaben von Gold an die I n d u'str re wurde vost der Reichsbank auf 0000 Wart v.rp Kilogramm fein crhöchti Der Friedenspreis betrug 2700 Mark. Der Reichsffnanzministe'r stellte den Höchstpreis vdn F e i n'f i l b"e r ggf P20 Mgrk pro. Ktlygramm fest. eine aus Vertretern mehrerer Ministerien bestehende Kommission ei», »m die Arbeiten M Ausführung des Vertrages vorzuvererten. Dje mißliche Lage der Leinenindustrie in der Äschecha-Slowaket. Aus P r a g wird uns berichtet: Die Lemenwebindustrie Böhmens, Mährens und Schlesiens war jahrzehntelang auf den E x p o r t angewiesen, sie sicherte sich in allen Kultmstaaten einen Platz und ihre Produkte waren in den besseren Vkrkaufssäden sämtlicher Kulturstaaten zu finden. Wie soll sich §b^r hstser Exportzweig wieder beleben, wenn die Webereien die emepgarne üm 88 bis 120 Prozent teurer bezahlen müffen M jene im Deutschen Reiche? Das Uebel liegt in dem enormen Presse, welcher behördlicherseits für den Flachs der Ernte 1918 We " .. den Staat. Wenn der vom Finanzminister Dr. Raschin angekündigte starke Eport sich aus Lelnenwaren erstrecken, soll, so die großen Unterschiede m den hierländischen und deutschm Preisen: Böhme«, Mähren Deutschland und Schlesien Dezember 1918 K Fkach-gtzrnUr.46, mich. Kette (ein Schock) . . . Webgarn Nr. 80, mech. Kette (rin Schock) . . . 900.— H15.— Nachspreise: WMflachs erster QüglÄt . . .350.^- bis 300.- zweiter Qualität. 160.-- , 220. Mk. 398.— tsch. K 477,60 Mk. 424.- isch. L 508.80 Knickwerg M.90.- bis 370.- Oesterr. Juli ivlt K 82.— 114.- 65.— 60.— IittM §)ualrtöt . 100. kschflachß erster . Qualität , , . 565.-— zweiter Qualität. 335 —bis 485. dritter Qualität. 335.— „ 385.- GeschästHyerkehp mit Rumänien. 150.^ tsch.L108-bis444.-.— Mk. 165.- bis 275.— 1sch.H89—bis330.- 99.— 84.— 70.— Die niederöster- . ewerbekammer macht heimische Jnterffenten bärggf gysmeftsam, daß D. D i m i t.r i u bereit ist, christliche Offerten vertrauenswürdiger Industrie- und E x P 0 r t h a n d e l s f i r m e n in folgenden Artikeln gtzgegenstar . _ .... _ andwirtschsstlichs Maschinen und Werkzeuge, Sensen uitb Micheln, chemischen Produkten, Knrzwaren, Mineralwässer, Sipbonsöpfe, Dachpappe, Papier und Papierwarcn, Mode- und Konsektitzyswarm u. dergl. Plufheburrg der Vorschriften über den Verkehr yrft Keimleder. Mit einer gestern erschienenen VollzugsgWeispNg des Staatsanites für Volksernährung wird die Ver- Wnupg des Ackerbauministers vom 28. September 1916, U,sG,?Bl^ Nr, 331, über denVerkehrmitLeimleder aufferKvaft gesetzt. Die französische Automobilindustrie. Der „Temps" meldet: Die Automobilindustrie Frankreichs vor dem Kriege guf tzen Export eingsrichtet. Durch die Ansrechterhaltung der Zyikfchrqnfkn im Auslände kommt die französische Automobilindustris in ernste Gefahr, da die Vereinigten Staaten,, hie Wt. _ erhöht, England auf 831/2 Prozent, Jtaliwr hgt sogar siir AntMphift ein ß i p s» h r p e r t 0 t, Belgien und die Schweiz woften ihren Zgslsgrif ans 45 und 70 Prozent erhöhen., Undöro größere Märkte, wie Rußland, bleiben vorlcjüfig tzeMlqssen, und hei Ueberseemärktön sind die Transport« schwierigkeitgn außerordentlich große. Die ausländischen AutowWerzgugnisss werden zur Einfuhr nach Frankreich zu gelassen; her gegenwärtige Zolltarif pon 18 Prozent soll sogar stark herabgesetzt woOen, so hstß eine bedentende Einfuhr fremder MfMptzila in 8?SNftgich zu erwarten ist. Dies wurde zum ZnmMMenbrüche oer französischen Automobilind.ustrie führen, sim dies«? Ußfgh? porzubeugen, ist es notwendig, daß Mischkü d«n mterrssiertsn Regierungen 'ehestens"ein 'geg'ensssinger Zyfl.vsrtvgg f&c bsi Uptomobile zustande komme, und zwar M§W bsgißr Nkrftkg mit Frankreich/ England, Italien und Bßlgiaü ahgesDasfon werden, um die europäische Automübilindüftrie vüv' einer Katastrophe zu belpahreii. Normalisierung in der Elettrizitätsindnstrie. Nach Hein Wüster ontsprechenh.gr ausländischer Organisationen wurde in tztgckhökm ppp kimr Ustäghl hgs ganze Land ninfassenden ZNwresfentenysrHiuigUNWi«. gßpsn sich aiich das Bureau für sie WktrifizißrunS her Ktaatsbqhnen anschließen will, ein Die Hlehtrizität in Recht und Wirtschaft. Von diesem Werke, hgs im Jahre 1913 von Dr. Heinrich S ch r c i b e r erschien (Verlag Breitenstein, Wien, 389 Seilen), wird jetzt ein, Weiter, nahezu ebenso starker Band ausgegebrn. Dieser zweite- Teil schließt in seinem Nähmen die neuzeitlichen Befirebunaen