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Wiener Morgenzeitung · 1919-06-01 · Heft 133 (1.6.1919) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 133 (1.6.1919)
Date
1919-06-01
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 Men, Sonntag Wiener Morgerrzeitrmg Juni Idld Nr. 133!.-iS~sis aa: - . - —-— —;--- ,V , ... . .-— sehrt, wobei es gewiß nicht ohne Interesse sein wird, in Erinnerung zu bringen, daß beim Rückzüge der russischen Armee im Mai 1915 zwei Kosaken innerhalb siinfzehn Minuten nahezu 200 Naphthagrnben und einen Borrat von 75.000 Zisternen Rohöl in Brand g e st e ckt h a b e n. Nun kamen am 20. Mai die Polen. Der Viwcrrat dürste sich bezüglich des Besitzes des Rohölgebietes für d i e P o l e n erklären, obzwar in allen Naphthagemeiiiden (Borvslaw, Tustanowice, Mraznica, Schodnica, Urcyz. Po picke usw.), abgesehen von einigen eingcwandcrten Unternehmer- oder Arbeiterfamilien nicht e i n e^i n z i g c r P o l e w o h u t. _ Scbon nnt ersten Tage des polnischen Einmarsches begann die Herrschaft des Säbels und der Willkür. Zum Kommandanten des Petroleumgebietes wurde Stanislaw Szczepanowski ernannt, besten erste Verordnung eben das Privateigentum ausländischer Staatsbürger betriiit/soweit sie sich nach dem, was bisher bekannt wurde, beurteilen laßt (die Details übertreffen noch gewiß die allgemeinen Bestimmungen!), ist diese Verordnung ein Akt gehässigster Willkür, sie läßt jeder Schikane und jedem Unrecht Tür und Tor osten und schasst ein unentwirrbares Chaos. Dem aufmerksamen Leser unserer Zeitungen und besonders der bürgerlichen Presse, welche über die seit November 1918 ununterbrochen wütenden Progrome gegen die Inden nur dann und wann eine 'värliche Nachricht bringt, dürste es auffallen, das? dieselbe Presse ganze Spalten einer einzigen Verfügung widmet, welche die inatcrrelleu Interessen ihrer Leser zu schädigen geeignet ist. Vielleicht rafft sich endlich diese Presse und ihr Leserkreis zur Besinnung und zur Ueberzeugung auf, daß Polen vorläuffg wenigstens kein,Rechtsstaat ist. Wird die Entente diesem Polen nicht das Handwerk legen, io wird es — sobald der Frieden hergestellt sem wird — auch das Privateigenrum der Franzosen, Engländer, Amerikaner usw. m dieser oder ariderer Form „beschlagnahmen", dies um so sicherer, als Polen, wofür die Entente dmch Zuweisung von etwa 17 Millionen Freiridnatioualer sorgt, ein Imperium in Europa rmfrichtct, wie cs, sieb dies nie hätte träumen laßen. . Will die Friedenskonferenz die Frage des Besitzes des eigentlichen ostgalrzischcn Petroleumgebietes objektiv prüfen, so kann sie mir zu einer Entscheidung gelangen: Das Petrolcumaebiet, insbesondere das Eigentum an Grund und Boden, an Gruben, Napbthagewinnungsrechtev, Raffinerien, Reservoiren und sonstigen Anlagen ist international und nruß inte r nationalisiert werden. vr. M. P, Zur Vermögensanmeldurrg in Tschechien. Prag, 30. Mai. (Tschecho-slow. PreßbuO Laut Jnsormanoucn von maßgebender Seite ist es notwendig, .zur Annielduug von Geldeinlagen, die am 10. I u n i ihren 'Abschluß nndet, noch folgende Werte amzugeben: 1. Barschaften, die zwecks Ankaufes von Wertpapieren bei Danken erliegen (Pfandscheine, kommunale Schuldverschreibungen, Aktien usw.): 2. Barschaften, erlegt gegen Kursdifferenz zum Ankauf nichtverloster Wertpapiere für verloste: 3. Erlegte Barschaften gegen Teilzahlungen von Kapital mit Kündigung nach dem 9. März 1919; 4. Nebenchnsse von liquidierter nationaler Freiheitsanleihe; 5. Nicht behobene Zinsen. Die Finanz- und Zollpolitik der Tschechen. Prag, 31. Mai. Im „Ceske Slovo" veröffentlicht Abgeordneter S v o z i 1 einen Artikel über die Finanz- und Zotlpoluik Dr. R a s ch i n s und Dr. S t r a n s k h s, in dem er u. a. itststellt. das? fürdie T'checho-Slowakei riolwendige Anstel mit Zöllen bis 176 Prozent belegt werden. Dazu tümcn Evcln-veru-'.gen betreffend die Zahlung in fremder Valuta, '^vozil sühn 'odo.nn folgendes Beispiel an: Zur Zeit des U mst!i rzes kostetelen buntert Kilogramm S r a b e i s e n 73 SJronen, nach der A b st em p elun g stieg der Preis mst ir»'* Kronen, alw um last 100 Prozent, und zwar idiOM deshalb, mnt die Eisenwerke selbst die Prei'e lest unneu und das Ministerium sie einfach genehmigt. In Deun'chlar.o rostet dasselbe Eisen 55 Mark, was beml heutigen -Krirs 65, Kronen Ab Heiler tschechischer Währung entsprechen würde. Die Folge ist, daß die tschechischen Maschinenfabriken nicht einmal mn den d e u t s ch ö st e r r e i ch i s ch e n k o nr u r r i r r c u können. Ein Motor, den die Deutschen für 156.000 Kronen deutschösterrcichncher Währung lrefern können, kostet die tschechischen Fabriken best bloßer Deckung der Regie 210.000 tickest n che Kroneu. Schließlich wendet sich Abgeordneter ^vozil d.ig/geu, daß der Einkauf im Auslande in die Hände der -i2pndikaltiten^ aegrben wurde, ivas soviel bedeute, daß nur vnvilcgierte Ellquen über alles eutfcheiden und auch den solidestm Firmen jede Arbeitsinöglichkeit vereitelt werde. Die Kursdifferenzen gegenüber der vergangenen Woche. Die tolgende Liste zeigt die wichtigsten Kursdifferenzen gegenüber denSamstagnotierungender vorige n W o ch e: ■* 31. Mai 24. Mai Differenz Mairente ....... Oesterr. Kronenrente. . . 81.75 (— 2.50) . 79.— 81.50 (— 2.50) Ungar. Kconenrentr . . . . 65.— 69.25 (— 4.25) Anglobank.. . 326.— 356.— (- 30.-) (- 50.-) - 43.-) (-72.-) Bodenkredit. 925.— Oesterr. Kredit. . 514- 557.— Ungar. Kreditbank. 555.— Eskomptegesellschaft nieder- 627.— olterr. . 7-15.— 800.— (- 55.-) tÜunt'ui*. . 440.- 482.- (— 42.-) Oesterr.-nngar. Bank . . . -1245.— 1360.— (- 115.-) Unionbank. . 435.- 460.- (— 25.-) zivnostenska Banka . . . . 570.— 594.— (- 24.-) Adr nr.. . 1705.— 1805.— c- 100.-) (— 65.-) Don mi-Dampfschisfahrt. . . 1635.- 1700.- "lopd . 3275.- (— 375.-) 'lEavigazionr. 5050.- (— 950.-) rrtaatsbahn. 836.50 (- 48M "ombardrn . . 157.75 159.35 (— 1.60) Snintsbahw Genußscheine. . 380.— 391.- (- 11.—) Südbahn-Prioritäte« . . 333.— 318.25 (4- 14.75) Ainnn chemische. . 1182.— 1247.- (- 65.-) & Schuckert . . . 385.50 398.- (— 12.50) "JÜD'iic Montan. . 567.— 577.- (- 10.-) Bern - u,Hüttenwerke . . . . 1530.— 1660.— (— 130.—) Kminncl'c Jmdustrie . . . . 1022.— 940.— (4- 82.-) Voltnbu'!.'.. . 659.— 687.— (+ 28.-) P>agcr Osten. .2350.— .2450.- (— 100.-) '^ki'öni’ic'-fe. . 617.— 665.- (- 48.-) Firttwe'S.. . 700.— 728.— (— 28.-) :!ring!n'"'ee Werke . . . . . 860.- 930.— (— 70.- Gal-:. Kenwathen . . . . . 1850.— 2027.-7 (— 177.—) <^0l : "i.. . . 1298.— 1409.— fm.—j Hon. :> stsgesellschast. . . 620.— 661.50 (— 41.50) VJii! itrj.r- Tabakregie . . . . 1234.- 1177.- (4- 57.-) Austro .lenenkana . . . . . 1670.— 1944.— (— 274.—) Enzcoleloer. . 445 — 470.- (— 25.-) Nestvmiycr Zuckerfabrik. . . 1095- 1110.— (— ip —) Riiston. . 500.-- 514.- (- 14.-) LLnderdank. Die Gcnrralvcrsammlrmg der Oesterreichischen Länderbank ist für den 30. Juni einberufen worden. Generalversammlung des Reichsverbandes der Tuch- und Kleiderstosthandler. Vorgestern fand unter Vorsitz des Obmannes Gottlieb P o l l a k die diesjährige Generalversammlung deS ReichsverbandeS der Tuch- und Kleiderstoff- Händler statt. Nach Erstattung des Berichtes über die Berbandstätigkeit im Jahre 1918 sowie des Berichtes der Kaffenrevisoren erstattete der Präsident ein Referat über die Bestrebungen zur Schaffung einer eigenen Kaufmannskammer. Es wurde einstimmig der Ansicht Ausdruck gegeben, daß nur aus diesem Wege eine zweckentsprechende und gedeihliche Vertretung des Kaufmannstandes werde geschaffen werden können. Das Präsidium wurde ermächtigt, allen weiteren Schritten, welche der neugegründete Vollzugsausschuß zur Schaffung selbständiger Kaufmannskammern unternehmen wird, zu folgen, wie auch dessen Bestrebungen auf das lebhafteste in jeder Welse zu unterstützen. Aus dem Kretse der Mitglieder wurden verschiedene Anträge auf die Ausgestaltung einer gemeinsamen Warenbezugsquelle, gemeinsamer Entgegennahme nnd Aufteilung von Offerten usw. vorgebracht. Die tschechische Industrie. Aus Prag wird telegraphiert: Die Bauunternehmung K r e ß A.-G., in Prag hielt ihre erste Plenarversammlung ab. Vom Reingewinn pro K 228.340 wird eine Sprozentige D,i v i d ende ausbezahlt. Es wurde beantragt, dos Aktienkapital von K 2,700.000 auf sechs Millionen zn erhöhen. Mit der Wiederansgabe von nationale« Derteidigrrngsbvns in Frankreich» und zwar mtt zehnjähriger Laufzeit zu 96Vs und sechsjährigen zu 103 wurde begonnen. Der autonome Zolltarif in Pole«. Das polnische Finanzministerium hat dmch ein telegraphisches Reskript verfügt, daß sämtliche nach Polen über die tschecho-slowakische' und ungarische Grenze eingcführten Waren einer Verzollung nach dem österreichischen autonomen Zolltarif vom 13. Februar 1906 unterliegen. Wenn die Zollgebühr in Banknoten entrichtet, wird, ist ein 200prozentiger Zuschlag zu berechnen. Die Krakauer Handelskammer richtete in dieser Angelegenheit an die Warschauer Zentralbehörde eine ausführliche Denkschrift, in, der auf die Härten und die Unzweckmäßigkeit dieser Verfügung hingewiesen wird, die überdies so unklar gehalten sei, daß ste dringend einer ^authentischen Erklärung bedürfe. Vor allem müffe genau festyestellt werden, ob dieser übermäßig hohen Verzollung auch bie für Polen bestimmten Waren aus Deutschösterreich unterliegen, die bloß im Transitverkehr die tschecho-slowakische oder ungarische Grenze passieren. Ferner wäre authentisch mitzuteilen. ob die aus Deutschland mit Umgehung der ehemaligen galizstchen Zollämter direkt nach Kongreßpolen cinyeiiilmen Waren gleichfalls nach dem autonomen österreichischen Zolltarif zu verzollen sind. Das Finanzministerium hat — offenbar schon unter Rücksichtnahme auf jene Denkschrift — die Krakauer Behörden telegraphisch verständigt, daß sämtliche Waren ohne Rücksicht auf ihre Herkunft nach dem österreichischen autonomen Zolltarif zu verzollen sind. Der erste Prager Bank-Ausweis. Der Bankausschuß beim Finanzministerium veröffentlicht den ersten Ausweis über dm Status der Hauptanstalt in Prag. Darnach stellten sich am 25. Mai die Passiven: Girokonti 2l5l'12 Mtll'.vnen. Kassenscheine 399'68 Millionen; die Aktiven: Bankrroten-Vorrat 463'04 Millionen, Forderungen an die Oesterr.-ung. Bank für übernommene Girokonti und Kassenscheine 2084767 Millionen und Wechselbestand 25 97 Millionen Kronen. Schönpriesener Znckerrafstnerie. Die heute abgehaltene ordentliche Generalversammlung genehmigte den Bericht und beschloß die Verteilung einer Dividende von K 30.— pro Akt«, welche ab 15. Junr bei der Länderbank zur Auszahlung gelangt. Gleichzeitig wurde der Beschluß gefaßt, den Sitz der Gesellschaft nach Prag zu verlegen. Skodarverke. Aus Prag wird telegraphiert: Das „Prager Tagblatt" meldet: Airs Verfügung des Ministers des Innern wurde die für gestern anberaumte außerordentliche G c n e r a l v e r s a nt an tuug der Skoda-Werke v erlagt. Es sollte b.-kauntlich die Neuwahl des gesamten Verwaltungsrates und damit der erste Schrctt zur Nationalisierung des Unternehmens erfolgen. Da jedoch in den vorangegangenen Verhandlungen eine Einigung über die Zusammensetzung des neuen Verwaltrmgsrates 'noch nicht erzielt worden ist, hat der Minister des Innern die Vertagung der Generalversammlung verfügt. Bereinigte Telephonmtt) TelegraPhenfabriKs- A.-G. Czeija» Nisil & Eo. Der Bervaltungsrat der Vereinigten Telephon- und Telegraphensabriks-Aktrengesellschast Czeija, Mil & Co. hat ixt ferner Sitzung vom 28. Mai 1919 die Bilanz des Jahres 1918 festgestellt, und wird der für den 25. Juni 1919 anberanmten Generalversammlung beantragen, eine Dividende von K 32, d. t. 8 Prozent (hegen 10 Prozent im Vorjahre) für die Priorität-- und Stammaktien zur Auszahlung zu bringm. Erschwernisse im Reiseverkehr. Angesichts der Klagen von Industrie und Kaufmannschaft iiber die Schwierigkeiten, die mit dem Reiseverkehr nach und aus dem Auslande (Visaerterlung ausländischer und einheimischer Behörden. Devisenverkrhr usw.) verbunden sind, beabsichtigt die Wiener Handels- und Gewerbekammer, mit detailliertem Material «nd darauf gestützt mit Vorschlägen zur Behebung dieser Schwierigkeüen an die maßgebenden Stellen heranzntreten. Jvtereffenteu werdm ersucht, diesbezügliche Mitteilungen an dcks Bureau der Händels¬ und Gewerbekammer, Wien, Stubenring 8/10, gelangen zu lassen. . Gaswerks bau- und Mafchinenfabriks-A.-G. Franz Manofchek. In der heute unter Vorsitz des Präsidenten «e i l ch en f e l d stattgefundenen Generalvcrsamnilmeg .swerksbau- und Maschinenfabriks-A.-G. Franz Manoschet* wurde beschlossen, 6 Prozent Dividende (im Vorjahre 7^ Prozent) zu verteilen und den nach Abzug der Dotation des Reservefonds sowie Auszahlung der statutenmäßigen Verwalmngsrats-Tantieme, zuzüglich des Gcwinnvortrages vom Vorjahre, erübrigenden Saldo von X 9019.10 (im Vorjahre K 8486.37) aus neue Rechnung vorzutragen. In der auf die Generalversammlung folgenden Berwaltnngsrats-Sitzung wurden^ Herr Max Fcllchmfels zum Präsidenten und Herr DiMör Felix Stranskh .^nm Vrzepräsideuten wiedergcwählt. Ausgleich. Vom Handelsgerichte Wicxi »vnrde das Axrsglcichsverfahren über das Vermögen der Firma V. S ch o r r, richtig S ch a :n p a u s k i, reg. zxnn Betriebe der Wäschcxvarcnerzexignug mWien. H., Rembraudtstrasie 18, e>ngeleitet. Ansgleichskommnsär: Dr. Artur Reißler, Ansgleichsveewaltcr: Samuel Bernhardt, Wien, XIV., Maliahilserstraßc 144. Amueldesrist 10. Juli, Ausgleichstagsatzung 1.7. Juli, 10 Uhr. Me Passiva betragen zirka T 365.000.—, Aktiva zirka K 192.000.—. Konkurs, S. Ratz. Vom Wiener Hcmdelsgerichte wurde zur Prüfung der zuni Konkurse der Firma S. R a tz reg. zum Betriebe des Handels mit Parfümerie (Parfümerie zur „Venus") Bijouterie-, Kurz- und Lcderwaren nachträglich angemeldeten nnd bis zur Tagsatzung etwa noch angemeldeten Foxderunaen eine Tagsatzung auf den 11. Juni um 11 Uhr bei diesem 'Gerichte, Zimmer 100, anberaumt. Die Totalverschrxldung Englands an Amerika beträgt, wie die „Tixnes" meldet, nach der Feststellung des amerikanischen Kriegsmiilisters Baker 7'1 Milliarden Pfund Sterling. _ Wiener Börse. Die in den letzten Tagen durch die allgemeine Lage ent» standeue Verstimmung verschärfte sich an der gestrigen Börse,, do der Markt fast gar keine Aufnahmsfühigkeit zeigte. Ganz geringfügige Abgaben bewirkten schon ein sehr empfindliches Nachgeben der Kucke. Stärker in Mitleidenschaft gezogen waren.die Schrankcnwerte, iit denen private Verkaussordrrs zur Axxssührung> gelangten. Neben den lokalen Werten waren imyarische Papiere! stärker rückgängig, dagegen zeigten sich Alpine ziernlxch Widerstands-- . fähig.und.Skodaaktien wurden sogar mtt einer Besserung bedacht.. Schxffahrtwerte waren stärker angcbotm. Adrxa verloren K 92.—,. Daxnpsschiff K 35.—, Lloyd K 255.— xmd Navigazione 450.—.. Die sonstigen Einbußen inx Schranken schwankten zwüchenl- 50.— nnd K 100.— pro Aktie. Auch im Verlauf des Ver-- kehres konnte keine Befferung zum Durchbruch kommen und manschloß zu den tiefsten Tageskursen. Auf dem Neutenmarkt verloren die österreichischen Kategorien 1 Prozent, ungarische Kronenrente ermäßigte sich um 2 Prozent. Im übrigen verweisen wir auf nachstehende Schlußkurse: Iuduftrie-Unternehrnungen. Allgem. Baugesellschaft —(— —.—), Unionbau —.— (— —.—), Wiener: Baugesellschaft —.— (-.—), Wienerberger Ziegel — Liesinaer —(-.—), Sarajewo Akt.-Brcmerei — — (--). Aussig Cbem. 1182.— (— 38.-), Brosche Spiritus —(-.—), Karboruudum —.— (-Holzhandelsgesellschaft 620.— (— 32.—), A. E. G. Union Elektr. —Siemens Schuckert 385.50 (— 1.50), Alpme 567.— (— 5.—), Austria Email 931.— (— 57.—), Berg u. Hütten 1630.—(—50.—), Poldihütte 659.— (—21.—). Prager Eisen 2350 — (—100.—), Rimamurany 769.— (—13.—), Skodawerke 617.— (4- 4.—), Waffenfabrik —.— (-Salgv Tarjaner 781.— (— 14.—), Trifailer Kohlen —(- Ung, Allgem. Kohlen 1664.-(- 86.—), Unkanp 729.- (-8.—). Westböhm. —(— —.—), Brunner Maschinen — (-—.—), Heidt —(-.—), Lokomottv Sigl —(-.—). Simmeringer 435.— (— —.—), Elbemühl —(-.—), Leykam 510.— (— —.—>, Karpathen 1850.— (— 80.—), Galizia 1298.— (— 67.—), Fezfabriken —(——.—), Schoeller Zucker —(— —Böhm. Zucker —.— (— —.—), Oesterr. Eisenbahnverkehr - (— —.—), Türk. Tabakregie 1234.— (— 8.—), Türkenlose — Krupp A.-G. —(-Ruston 500.— (+ 9.—), Fiatwerke 700.— (— 50.—), Veitscher Magnesit 1760.— (- Transport-Untern ehmrmge«. Adria 1705.— (—92.—), Aussig-Teplitzer —(-.—), Buschtiehrader Iit. A, — (-.—), Buschtiehrader Iit. B. —.— (-Orientbahnen 1720.— <— 20.—), Donau-Dampf. 1635.— (— 35.—), Ferdinands-Nordbahn (-.—), Lloyd 2900.—(—255.—), Navigazione 4109.— (— 450.—), Staatseisenbahn 793.— (—17.—), Lombarden 157.75 (- —.50), 3% Südbahn- Prior. 333.— (—5.50), Staatsbahn Genußsch.380.—(— 8.—). Renten. Mairente 79,25 (— l.—), Februarrente — (-Oesterr. Kronenrentc 79.— (— 1.—), Oesterr. Goldrente —(-.—), Ungar. Goldrente —(-.—) Ungar. Kronenrentc 65.— (— 2.—). Banken. Anglo 326.— (— 5.—), Bankverein. 398.— (-.—), Bodenkredit 875.— (—15.—), Kredit-Anstalt 514.— (— 5.—), Ungar. Kredit 555.— (— 21.—), Depositen 460.— (-.—), Länderbank 410.— (-.—), Unionbank 435.— (— 5.—), Verkehrsbank —.— (-), Zivnostenska 570.—„ (- 18.-). Börse für landwirtschaftliche Produkte. , Wien, 31. Mai. (Orig.-Bericht.) Der ersehnte. Wetterumschwung ist endlich eingetreten, die Berichte über die Entwickümg der heimischen Vegetation lauten denn auch wesentlich günstiger. Die Hoffnungen ans ein mittleres Ernteerträgnis bestehen Mvermindcrt fort, wenn auch mrt einer unliebsamen E r. n t e v e r z ö g c t* u u g gerechnet wird. Die Ver». sormmg mit Brot und Mehl erfolgte im Wochenlaufe dank den kräftigen Ententezuschüben ohne Stönmgen. Gleichwie die. Erhöhung der Brotquote eine freudige Begrüßung erfuhr, wird die schlechte Beschaffenheit des Brotes durch den starken Maiszusatz bemängelt. Die heutige Wochenbörse verzeichnete guten Besuch, jedoch brachte dieser keine Vermehrung der Offerten» weshäw auch nur geringe Möglichkeit einer Geschäftsbetätigüng vorlag. Die Tendenz ist eher ruhrger geworden. Die Preise zeigen lmveränderten Stand. Die Devisenkurse. Wien» 31. Mai. (Kurse der deutschosterr. Devisenzcntrale.)i Amsterdam 975.— (975.—), Berlin 175.75 (175.75), .Zürich, 490.— (490.—), Christiania 620.— (620.—), Kopenhagen 598.—. (598.—), Stockholm 628.- (628.-). Mark-Noten 174.—(174.-),* Lei-Noten 180.— (180.—), Leva-Noten 130.— (130.—), Schweizer- Noten 4SI.— (4SI.—), Französische Noten 402.— (402.—),! Italienische Noten 310— (310.—), Englische Noten 119.50 (119.50), Dollar-Noten 26.50 (26.50), Rubel-Noten (Romanows) 180.—(180—). .; Prag» 31. Mai. (Kurse der Devisenzentrale.) 1 Amsterdam 638.— (638.—), Wien 61.— (61.—), Berlin 118.— (114.—), Bukarest 121.— (121.-), Sofia 96— (96.—), Zürich 816.— (316.—), Christiania 405.— (405.—), Kopenhagen 379.75 ($79.75), Stockholm 413.- (413.—), Mailand 194.— (188.-), Paris 257.25 (249.50), London 75.25 (75.25), New- York 16.— (16.-), Mark-Noten 115.50 (111.50), Deutsch öster-- reichische gestempelte Krouen-Noten 60.— (60.—), Bulgarische Noten 91.— (91.—), Lei-Noten 116.— (116.—), Schweizer- , Noten 318.— (313.—), Italienische Noten 191.— (185.—)/ Französische Noten 253.25 (245.50), Englische Noten 71.25 (71.25), Amerikanische Noten 15.— (15.—), Schwedische Noten 409.— (409.—), Norwegische Noten 401.— (401.—), Dänische Noten 375.76 (375.75). ■omni, au rucai. lotUEic ver Lievmmzermcne.i ' i Holland 555.— (555.—), Dänemark 329.— (329.—),! Schwüren 351— (351.—), Norwegen 345.— (345.—), Schweiz 274.— (274.—), Oesterreich-Ungarn 55.70 (55.70), Spanien 258.—; (258.—), Helstngfors 127.75 (127.75). . Stockholm, 30. Mai. (Devisenkurse.) ' '! Berlin 27.50 (28.60), Amsterdam 154.25 (154.50); Schweiz' 76.25 (76.75), Washington 398.- (39$.-), London 18.24 (18.23),, Paris 61.25 (60.50), Brüssel 60.— (60.—). Amsterdam, 30 Mai. (Kurse der Devisen zentrale.) Berlin 17.80 (17.20), Wien 10.— (10.10), Schweiz 49.80 (49.75), Kopenhagen 60.10 (59.94), Stockholm 65.10 (65.-),' Christiania 61.25 (64.05), New-Dork 265.—(255.264, London 11.86'/» (11.87'/,). Paris-39.95 (39.75). ' - Kopenhagen» 30. Mal. (Devisenkurse.) i Hamburg 80.25 (31.85), Amsterdam 187.25 (167.25), Schweiz 83.50 (83.50), New-Vork 425.50 (423.—) London 19.82 (19.79), Paris 67.25 (65.75), Antwerpen 65.— (65.—), Zürich, 30. Mai. (Devnenkurse.) Berlm 36.— (35.50), Wien 19.- (18.75). Prag 31:— (31.50), Holland 201.75 (201.50V Madrid 102.75 (102 50), New- Äork 5.17 (5.14), London 94.03 (23.90), Paris 81.25 (79.10), Mailand 61.— (59.50', Brüssel 79.75 (77.75), KopeiihlE 121.- (121.-), Stockholm 131.- (130.75), Christiania 128.60 (128.50), St. Petersburg 45.— (45.—), Buenos-Aires 223.— (227.—), Kronennote«, d.-o. gestempelte 18.50 (19.—), Kronennoten, nngestempelte 18.50 (19,—).

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