Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 120 (19.5.1919)
- Date
- 1919-05-19
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Bette 4 Men. Montag LVtensr Morgenzerrung id. Mai 1919 Nr. 120 Unsere Kinder in Schweden. Schweden hat in großherzigster Weise unsere deutsch- Asterreichischen Kinder über den Sommer zn sich eingr-- laden. Seit vielen Wochen war das Werk in Vorbereitung, daS atu 7. Mai zu der ersten Expedition von 195 Wiener MittelstandsÄndern im Alter von 10 bis 16 Jahren führte. Schwedische Mädchen, die hier in den Kriegsspitälern die in Schweden heimische H e i l g y m n a st t t mit großem Erfolg eingeführt haben, begleiten den Kinderzug bis nach Saßnitz, wo die jungen Reisenden von der schwedischen Abteilung des Roten Krenzes übernommen und für ihre Bestimnmngsorte gewählt werden. Auch ein Arzt, Dr. Franz, fährt mit, Fräulein Trunz von den Tagesheimstätten ist dazu ausersehen, bei dieser ersten Expedition, der noch zwei, weitere folgen sollen, als verbindendes, korrespondierendes Mitglied zwischen den Kindern und den Angehörigen in der Heimat zu fungieren. Unter herzlichen gegenseitigen Zurufen und Tücherschwenken verließ der Zug die Halle. Aus Kinderhänden wehten Lern zur Abfahrt erschienenen schwedischen Gesandten<& b erlös Fähnchen in den schwedischen Naiiorialfarben entgegen. . Die Anregung zu dieser menschenfreundlichen Aktion, ging von zwei Damen ans: von der Baronin Coyet, der Vorsitzenden des Roten Kreuzes für Südschweden (Malmö), wohin diese erste Expedition der Wiener Kinder abgegangen' ist, und von Fräulein Jarl, die durch ihren Vater, den Bildhauer gleichen Namens,, Schwedin ist und durch ihre Mutter eine Tochter des Dombaumeisters Schmidt, Oesterreicherin.- Die Anregung dieser beiden Damen, erholungsbedürftigedeutsche und österreichische Mittelsirndskinder über die Sommermonate nach Schweden zu bringen, führte das schwedische Rote Kreuz ans. Dieses setzte sich in Wien mit dem Staarsamte für. Volksgesundheit in Verbindung, welches sich seinerseits ■ an den Verein Tagesheimstätten für Kriegersinder und -Waisen mit dem Ersuchen wandte, die notwendigen Vorarbeiten für-die Expedition einzuleiten. Bei Len Vorbereitungen wurde der Verein durch das Wiener städtische Jugendamt unterstützt. Besonders wohlwollendes Interesse wandte der'schwedische Gesandte Everlös diesem Unternehme» .seiner Heimat, zu. Während der. langwierige» Unterhandlungen ergab sich manche Einzelheit, aus der sich der Geist erkennen läßt, mit welchem in Schweden dieses LieLeswerk erfaßt wird: So hieß es unter anderem, inan würde dafür Sorg« tragen, die Wiener Kinder in möglichst gleichgestellten Familien unterzubringen: zum Beispiel die Kinder ans akademischen Kreisen würde man in schwedischen Professorensamilim placieren. Offizierskinder wieder in militärische» Familien usw. Auch-die schwedischen Arbeiter blieben danicht. zurück; sie meldeten-sich und ersuchten, ihnen Kinder der österreichischen Arbeiter als Gäste zuzuweisen. Manche üi achten darauf aufmerksam, es wäre wüns^enswert, wenn die erwarteten Gäste aus ■ Oesterreich ttn Alter mit ihren eigenen Kindern zusammensrimmten, damit sie deren Wäschemud Kleider teile» könnten. Es mutet schon die schmuck ausgestattete Einladungskarte freundlich an: ein rotes Kreuz steht über. nachfolgender Textierung: . ’• „Das schwedische Rote Kreuz ladet ........ hiermit ein, die' Sommermonate' in Schweden. z» verbringen in der Hoffnung, daß die Ferien Dir Gesundheit und Kraft schenken und Du im Herbst eine frohe Erinnerung an Schweben mitnehmen wirst. , ' Das schwedische Volk heißt Dich herzlich willkommen, S t o cf Tj o t m, 1. April 1919. Das schwedische Note Kreuz." Vermißt. Das Patästina-Amt Jaffa bittet uns folgendes' zu veröf'rntlichen: Der jüdische Soldat Josef Deitzmann 6287 „B" Cay 39 Batt. R. F., bittet um Mitteilungen über das Schicksal seiner Frau Muma Deitzmann und seiner beiden minder, Meier (6 Jahre) und Zilah (8 Jahre). Diese Familie verließ drei Monate vor Ausbruch des Krieges Amerika, um nach Rußland zu reisen. Siewollte dort ungefähr 'drei Monate bleiben rmd von dort aus nach Palästina gehen. Infolge der Kriegserklärung mußte die Familie in Rußland bleiben, wurde jedoch bald nach Bortkow bei Zloczow in Galizien deportiert. Wiederum drei. Monate später wurden sie von dort vertrieben und nach Bruch bei Brüx in Böhmen (Colomengassr 407) gebracht. Von dort hat Herr Deitzmann zuletzt Nachricht gehabt. Seit drei. Jahren, hat Herr Deitzmann von der Familie nichts mehr gehört und nimmt an, daß dieselbe inzwischen vielleicht nach Rußland zurückgekehrt ist. In diesem Falle würde 'sie unter der Adresse: Frau B. Deitzmann in Dubno oder in Klevan, Gouvernement Wolhynien, 311 erreichen sein. Auskünfte dringend erbeten an das Kvpenhagener Zionistische Bureau, Kopenhagen, Hhskrnstraede 10. * Selbstmord aus unglücklicher Liebe. In der Wohnung eines Oberleutnants in der Mancchilferstraße wurden gestern nachts von, dem Offizier bei . seiner,, Heimkehr die ■±b iäfjrtgc Wirtschafterin Gisela K. und die 25 jährige Beamtin I. in dem mit Leuchtgas erfüllten Zimmer leblos ausgesunden. Der Gashahn des Lusters stand offen. , Die Retkilngsgesellschaft wurde berufen und stellte bei ' Luzie I. den ErntrittbesTodes fest. Gffrla K. lebte noch und wurde ins Sophienspital gebracht. Die beiden Mädchen dürsten, che sie den Bcrsuch unternahmen, sich um Gas zn vereisten, auch ein anderes Glft getrunken haben. Ein Rest fand sich noch vor. Die Ursache der Tat ist u n g l iick l i ch e L i e b e. Lu.v.e I. hatte Beziehungen zu dem Offizier unterhalten, Sa/A ftA ViA A* /IM kl»M nt der mi glücklichen Lage war, einem abgebrochenen Verhältnis Mit einem anderen Manne nachzuweinen. Die beiden Freundinnen, bte das gemeinsame Unglück noch fester band, beschlossen, cicmemsam zu sterben. Luzie I. kam. hinter dem Rückn des Offiziers in dte »kir verbotene Wohnung, und nachts führten dre Frcnndmnen den Entschluß aus. * „Neue Gemeinschaft". Demnächst erscheiirt die „Nene Geultin'chast", internationale Halbmonatsschrift für Erneuerung der Gefamtknllur. Das Blatt will, wie wir dem Prospekt entnehmen, eine außerhalb aller heutigen Gruppen stehende Streitschrift gegen jede nationale, konfessionelle und Standesverhetzung sein, ' es will alle ^Vcstrcbungen bekämpscn, aus Net onalitätenstaaten künstlich Nationalstaaten zu konstruieren und diese wirtschaftlich voneinander abzusperren, statt zu emem löderativen Zu'ümmenschluß zu vereinigen. Als Vorbedingung der Losung der Judenfrage sollen dte Juden als gleichberechtigte Nation anerkannt werden. Redaktion: l, Mölkerbastei. Jüdische Liebhaberbidttothek. Als erster Band dieser von der gesamten Presse und jür»schen Liebhabern mit Begeistei nng aufgenvmmene Sammlung ist Perez' „Dte Nackt auf dein alten Markts m der meisterhaften Übertragung von Hugo Zuckermann erschienen. Es ist der Verlagshandlnng R. Löwit gelungen, die lebten Exemplare tn einem edclickonen Seidenband der Wiener Werkstäne herauszubringen. Das Eremplar kostet K 60.—. Als zweiter Band erschien „P oveibia judeomm protica pt turpia“, das find „Die erotischen Sprichwörter der Inden" als ErgRiziing zu Bernsteins großer jüdischer Svnchwörtersirnimlnng. Vo» diesem m bloß 300 Exentvlaren hergestellten Werke sind nnr noch wenige G?ewplare zum Preise von K 3^.50 zu beziehen durch die Buchhandlung R. Löwit, Wien, I., Rotenturmstraße 22. Vorträge und Versammlungen. Wiener Bezrrkskra kenkasse: Volkstümliche Borträge üb er Gesundheitspflege deS Kindes. Zur Förderung der Gesundheitspflege des Ktndes veranstaltet die Wiener Bezirkskrcmkcnkafse ml Saale ihres Amtsgebäudrs, VM., Albertgaffe 35, neuerlich frei znaängkicke volkstümliche Vorträge. Vortragsreihe: Freitag.-30. Mar, Dozent Dr. August Renß: Pflege und Ernährung des Säuglings. Montag, 2. Juni, Dr. Richard Lederer: Englische Krankheit und Krampfzustände. Freitag, 6. Juni, Primarius Dr. Edw.n Roffitvall: Die ansteckenden Krankheiten und ihre Verhütung. Dienstag, 10. Inni, Dozent Dr. Egon Rach: Tuberkulose des Kindesalters. Freitag. 13. Juni, Dozent Dr. Leiner: Hautpflege und Hcmtkrankheiieri. Mittwoch, 18. Juni, Dozent Dr. Rudolf Neurach: Das nervöse Kind und seine Erziehung. Samstag, 21. Juni, Medizinalrat Dr. Alfred Kolisko: Die nrodc ne K'aidevmsorge, ihre Aufgaben und Ziele. Beginn der Vorträge jckesmal genau 7 Uhr abends. Die Kartenausgabe zum uu entgeh lichm Eintritt in den Vortragssaal erfolgt ab 6 Uhr abends beim Hauptemgcmg. Die Ernährung. Was ist itt dieser Woche erhältlich? . Als Fettstoff: 12 Dekagramm Speck pro Person zum Preise von K 3.60; als R i n d f l e r s ch e r s a b V« Kilogramm Maisgrieß, Kilogrammpreis K 5.40;, HUbu ß e: % Kilogramm Reis pro Person für die Zeck vom 12. bis 24. d. M-, Kilogrammpreis K 4.—; Saccharin, nur für jene Haushaltungen, welche mehr als zwei Personen ummffen, 1 Paket Krjstallsaccharin. enthaltend 1'5 Gramm, zum Preise von K 1.30. Der Marktbericht. Das Angebot auf den Märkten war gestern etwas günstiger als dies sonst am Sonntag der Fall ist. Der Naschmarkt batte Samstag nachmittags aus Znaim eine Sendung Svmat, Salat und Zwiebel erhalten, die nebst einer größeren Menge hiesiger Gärtnererzeugntsse zum Verkaufe kam. Außerdem gelangte auf dem.Naschmarkte wieder Geflügel .zum Verkaufe und.zwar 24 Stück polnische Gänse und 92 Stück Hühner. Der Preis betrug kur Hühner ,KW.— für das Kilogramm, geteilt K 36.—, für Gänse K 44.—' für das Kilogramm und für ein Gansjunges Die Fischstände verfügten über aewäffette Stockfische, frische Schellfische und geräucherte Seefische. Der Preis der letzteren betntg lü 17.^-für das Kilogramm. Die Großmarkthalle blieb gestern geschloffen. und Rapid einigten sich, um dem Publikum das Eintrittsgeld nicht zurückgeben zu müssen, auf ein Freundschaftsspiel, das Rapid als Sieger sah. D:e Hakoah mußte vom Floridsdvrfer A. C. eine Niederlage in -Kauf nehmen. Nachstehend die Berichte: W.A. C.—N u d o l f s h ü g e l 1:1 (1: 0). Nudolfshügel paßte seine Sprelweise den BodenverhälMiffen besser an, so daß der W. Ä. C. faßt immer aut die Verteidigung beschränkt war. Wenn er migeicklagen das Feld verlassen konnte, batte er es m erster Lince dem Schußpcch des Gegners zu verdanken. Ueberdies übcriah der Schiedsrichter, daß ein W. A. C.-Verleidigcr einmal den Ball auf der Toclinie mit beiden Händen abwehrte, als der Tormann sem Kehäusi verlassen hatte. Die Goal'chüyen waren Wana für den W. A. C. und Winkler für Nudolfshügel. Schiedsrichter Rerchsseld. Rapr d—W. A. F. 4:2 (2:0). Dem zahlreich erschienenen Publikum wm te als Ersatz für den Mersterschaftskamvs ern lang-' welliges Freundschaftsspiel geboten, das aus zweimal 30 Mmute» beschränkt war. Rapide obwohl ohne Kmhan und Wteser antretend, hatte ständ g mehr vom Spiel und steatt sicher. Seine Tore schosse» Bauer (2), Grundl u»d Swatoick. Für den W. A. F. war Neubauer zweimal erfolgreich. Schiedsrichter Herzog. F. A. C.—H a k o a ü 4:0 <1:0) Sicherer Sreg de- - F. A. C., der aber den Widerstand der Hakoah erst brechen konnte, nachdem Halvern sich nne schmerzhasie Prellung der Frnger zugezogen hat:e, so daß er m bcr Abwchrarbett stark behindert war. Die Erstklasfigen führten ein vorzügliches Sprel vor, in welchem die hervorragende Leistung des Mittelläwers bervorstach. Die Hakoah überraschte angenehm. Obwohl dte Mannschaft mit zahlreichen Ersatzleuten antrelen mußte, kämpfte sie mit der größten Aufopferung. Sehr gut führte sich Mchler als Asittelläufer ein. Ueber alles Lob echaben ist das Berteldlgungs-- tvio Halpern-Scheuer-Trummer. Die Tore der Sieger schoffm Neubauer l2), Jszter und Schwarz. Schiedsrichter Albala. Die leichtathletischen Wettberoerbe, welche für gestern angesetzt waren, wurden wegen des schlechten Wetters abgesagt. Sporttilub Hakonh. Heute findet um 7 Uhr abends eine Klubleitungssitzung statt. Der Volkswirt. Ein- Sport. Dkr Ozean überflogeir. 1800 Kilometer in 15 Stunden. flöach wiederholten Versuchen, die in der letzten Zeit stark vom Mißgeschick verfolgt waren, gelang es endurh, wie nne New-Dorker Meldung besagt, den Ozean zu überstiegen. Der erfolgreiche Flieger war in Neufundland aufgestiegen und landete auf den. Azoren. Den Versuch, dieses kühne Wagnis zu vollbringen, haben schon mehrere Meger mit dem Lebm bezahlt. Nachstehend die Meldung: New-Bork, 18. Mai. (Tel.-Komp.) Das Flugzug Nr. 4, das m T r e p a f s y aufgestiegen war, landete Samstag, nachmittags um V,2 Uhr auf den A z o r e n. Der Ozeanslim dauerte ... ‘ ' "gl 1600 Kil 15 Stunden 18 Minuten, die Entfernung beträgt kilometer. Die gestrigen Futzballwettspiele. Infolge des elenden Wetters mußten, die meisten Fußball-. Wettspiele abgesagt werden. Von den Meisterschaftsspielen kam nur jenes zwischen W. A. C. und Rudolfshügel zur Austragung Da der elftere einen Punkt vergab, wird er Rapid auf seinem Wege zur Mersterschaft nichts mehr anhaben können. W. A. F. und V^rkaufsgesellschaft der tschechoslowakischen Spinnereien» Prag, 18. Mai. (Tschecho-slow. Preßbur.) Die Ein- und Verkaufsgenossenschaft der tschecho-slowakischen Spinnereien hielt am 15. d. M. ihre gründende Generalversammlung im Gebäude der Handels- und Gewerbekammer in Gegenwart des Präsidenten des Vorbereitungskomitees O. C e r y ch ab. An der Ber-. sammlung nahmen Vertreter des Handelsministeriums und Vertreter aller Baumwollspinnereien der tschechoslowakischen Republik teil. Die beantragten Statuten und die Geschäftsordnung wurden angenommen, woraus zur Entgegennahme^ von Anmeldungen und Eintragungen geschritten wurde, wobei konstatiert wurde,, daß alle Spinnereisirmen in unserer Republik Mitglieder unserer Gesellschaft wurden. In das Präsidium der Gesellschaft wurden gewählt: Otto Bankvitz, Ladislao Bartoch, Walter Braß, Front. Bruna, Theodor Ticho, Oldrich Cerych, Emil Hernych, Artur Kufler, . Alois Meneik, Dilem Pelly, Paul Schick und Jan Sobotka. Als Ersatzmänner: Hermann .Bondy, Arved Grohmann, Hugo Mallem, Emil Stein. Als Revisoren: Julius Hybler, Richard Gans. Als Stellvertreter: Emll Fanta und Friedrich Knappe. Nachmittags wurde die erste Sitzung des Präsidiums abgehalten, in welcher Alois Mencik zum Präsidenten gewählt wurde. Während der Debatte wurde konstatiert, daß die Meldungen über den Baumwollankaus nicht aus Wahrheit beruhen. In der Sitzung würden alle Maßnahmen getroffen, um den Baumwollankaus zu beschleunigen. \ Amerikanisches Eisenbahnmaterial für Jugoslawien. Laibach, 17. Mai. „Vecerni List" meldet aus Belgrad: Die Direktion der Staatsbahnen verhandelt mit einem amerikanischen Konsortium über die Lieferung von Lokomotiven und Waggons aus Amerika. Bon den Gctreidemarkten. Der gestrige Wetterumschlag erregt wegen des FeldeistcmdeS neuerlich Bcforgmffe. Die stark zurückgeblieben Saaten bedürfen bereits dmigend mtenstver Sonnenwirkung, sollte diese nicht bald, eintreten, muß mit einem Mmdererttägms gerechnet werden. Was das bedeutet, ist wohl auch dem Laien klar, denn die erste Borbedingnug einer Samerung unserer Volkswirtschaft ist. daß unsere Ernährung wenigstenszum größten Tnl aus unserer Eigenproduktion möglich ist. Hoffentlich wird uns jetzt befferes Wetter . beschicdcn und eiste Fehlernte bleibt uns erspart. Die amerikanischen Marktberichte lauten schwächer, die in Aussicht stehende Rekordernte schränkt die Unterj nehmungslust auf ein Minimum ern. In Deutschland rst der [ Handel mit Lupinen freigegeben worden. Die Nachfrage hierfür tritt steuudlicher hervor. Rlirgksieaier. Uhr: Was ihr wollt. mmmmmmmmammmmmmmmmammmm mJ\i Mer cri 0as Uebercaiaret ■ t, Dorotheergasae 6/8. Erstmaliges Auftreten im Cabaret! Traute Carlsen« vom Deutschen Vollcsiheater in , r ä - ä * „Kleide» maohen Leute“ von fl roreil Karl Forest und Leo Schidrowfjtz Opermeaier. Abends 7 Ubr: Ariadne auf Naxos. UolKsoper. AbeuvS-7 Uhr: Tie Entfrihrnnfl auS dem Serail. Max Brod vom Johann Strauss-Theater veuircstervoikrtdester. Abend» Vp Uhr: Minna von Barnhelm. Martha Clemens-Ernst Escherieh Martha Schlettlngen; Vortragskünstierin «so Kapelle Klemens u. das andere Eröffnt*ngsprograntm. Aieiref Nammerrpleie. «bends 7 Uhr: Beginn 8 Uhr abends. | f£*irä£ mn. L, Riemergasae 11. Direktion r GABRIEL' LAX T8|iloht Seasatiansarfolffl Solr6« an der Newa« von Melchior Leneyel. „DER FAKIR-11 raiiMkal Sketch von "Willi. Pterk. U«9ik von Bela Leszky mh FRANK LAAR8EN a.O. und HELLA HAMIL ANNEMARIE HEQNER, Neue Chuisona. AmPlUccI: BelaLaszky. Der Sai$omchUtfcn „A.O. K.“ Worte von Wiln. Sterk. Muelk von Bel« Lc*7.ky und Artur M Wcrau mit fAlzzf Oolorm, Karl Eltllnucr und Eugon Strehn. Beginn 0 Uhr. Endo 11 Uhr. WIRKWAREN, ALBERT M ATZNER, Wien, l, Kohlmessergasse 8 Klavier oder Pianino gegen Barzahlung, womdalich r>on privat, zu kaufen gesucht flufiftrific» sami Preis erbeten an Paula Bauer, 9. Bcz., Porzellangasse bi, 3. Stock. Telephon 14.219. . 1170 Herrenschneider Wormser. L. 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