Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 114 (13.5.1919)
- Date
- 1919-05-13
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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r- Wien, Dienstag Tagesbericht. > > Jüdisches Massenmeeting, i Donnerstag den 15. Mai ISIS um 7 Ahr abends findet in Swobodas Phönix^Prlast, U. Bezirk, Große ZufahrLstraße Nr. 26, anläßlich des zionistischen Wahlsieges eine Jüdische Massenversammlung statt. Es merken sprechen die Gemeinderäte: Dr. Jakob Ehrlich, Dr. Leopold Plaschkes, Dr. Bruno Pollack, Frau Anitta Müller, Abg. Ing. Robert Stricker. Juden und Jüdinnen! Erscheinet in Massen! _____ Wiener Konzipiententkg. Stürmische Kundgebungen. Sonntag fand unter außerordentlicher Beteiligung öie * dritte fortgesetzte . Tagung der Nechtsanwaltsanwärter inr. großen Saale des Anatomischen Instituts statt, die sich zu einer eindrucksvollen, solidarisch geschlyssenen Kundgebung für die uDedingte Durchsetzung, der, erhobenen Forderungen gestaltete. .Der Vorsitzende, Dr. Alfred Gchwarz, berichtete in längerer - Ausführung über die Vereinbarungen mit dem Ausschuß der Anwaltskammer, welcher sich , verpflichtet hat, der am 14. und 15. Mai tagenden Plenarversammlung der Anwälte die Schaffung der'von den Anwärtern geforderten e i g e .n .e n' K u r i e im Nah men der^ autonomen Rechtsanwalkskammer sowie der Fe sts etz.ün g e in es stau b e s ge nt ä ße n M in imä lgeHaltes zur Beschlußfassung vorzulegen. Die näheren Bestimmungen des im Wwokatenplennm zu stellenden Antrages gehen dahin, daß die den Verhältnissen der Kanzlei und der gegenwärtigen Teuerung angemessene Entlohnung des Anwärters Standespflicht sei und jedenfalls nicht unter den Betrag von 4 0 0 bis 560 Kronen je nach dem Grade der Ausbildung des Konzipienten herabsinken dürfe. Bei Nennung dieser Beträge küm es zu geradezu tumultuösen Szenen. Aus den Reihen der Bänke ertönten mehrfache Zwischenrufe,'welche die genannien Ziffern als den Ausdruck rührender Besch eiden- Herl ironisierten. EH bedurfte der ganzen Umsicht der Versammlungsleitung, die im Zustande, hoher Erregung befindliche Versammlung zu beruhigen. Dr. Beech bezeichnete als erster Redner .die gewerkschaftliche.Organisation und Bildung einer Fachgruppe im Rahmen, der sozialistischen Vereinigung der geistigen Arbeiterals den einzigen Ausweg zur restlosen Durchführung -der erhobenen Forderungen. In der sich anschließenden. Debatte kam die fast einmütige Ueberzeugung zum Ausdrucks daß die-^mit dem. .Ausschuß hex Kammer' getroffenett Vereinbarungen die richtige »Mitte zwischen den ursprünglich aufgestellten, weit höheren Forderungen und dem gegenwärtig Erreichbaren darstellen: Hierbei wurde auch darauf yingewiesen, daß die jetzigen Verhältnisse auch die Lage Mancher Anwälte nicht unwesentlich erschwert hqben. Es wurde sodann der Bericht des Vorsitzenden über die Verhandlungen mit dem Kammerausschuß einstimmig genehmigt. Unter dem Drucke der.materiellen Notlage, und vom Gesichtspunkte der bedrohten Existenz der Anwärter aus konnte sich jedoch dir Versammlung dem Anträge des Anwärters Dr. Goldschmied aus Schaffung einer Gewerkschaft im Anschlüsse an den Neichsverband der Advokaturs- und Notariatsangestellten nicht gänzlich verschließen. - Dieser Antrag wurde nach eingehender Besprechung des Ausschusses des Niederösterreichischen Konzipientenvereines zur dringlichen Prüfung, insbesondere für den Fall des Scheiterns der gegenwärtig mit der Anwaltskammer geführten Verhandlungen überwiesen und dem Konzipientenverein: als Dnrchführungsorgau des Konzipiententages der strikte Auftrag erteilt, gegebenenfalls mait dem, Präsidium des Reichs Verbandes der Advokatursangestellten in Fühlung zu treten. ' Rechtsanwalt Dr. Steiner,: der ehemalige langjährige Präsident des Konzipientenvereines, behandelte das Thema der Sicherung des Minimalgehaltes und berichtete über einen vom Wohlfahrtsausschuß der Rechts anwaltskammer beabsichtigten, im Plenum noch zur Sprache kommenden Antrag, die Ueberwachung der Schempraxis und. die damit zusammenhängenden Gehaltsfragen nicht dem Ausschüsse der Anwaltskammer allein zu überlassen,, sondern zu diesem Zweck dem Kammerausschuß eine gemischte, aus Anwälten und Anwärtern bestehende UeberwachungskomMission anzugliedern. Dr, Steiner , erhielt unter lebhaftem Beifall pon der Versammlung die Zusicherung, daß die Konzipientcnschaft ganz auf dem Boden dieses von ihm ausgesührten Vertrages stehe. > Nach Verlesung eines soeben ein gelangten Bcgrüßungstelegramm-es der gleichzeitig tagenden vbe» österreichischen Konzipientenversammlung,- welches dmi vollinhaltlichen Anschluß der Linzer und Welser Kollegen an die Bestrebungen der Wiener Konzipientenschaft dokumentierte,. wurde Hit Versammlung mit der erirheNigen Forderung' geschlossen, daß zu der kommenden Plenarversammlung der Rechtsanwülte un'bedingt dieDertre 1 er der Kon Kip ientenschaft zur Vorich terstattuug in" eigener Sache zutz^zogen werden m üssenr Wiener Morgenzettnng Abfahrt der deutschösterreichischen Friedensdelegation. Gestern abends erfolgte vom Westbahnhof die Abreise der deutschösterreichischen Friedensdelegation. Das gesamte Kabinett, viele Nationalrate, Vertreter der einzelnen Ministerien waren neben den begleitenden Angehörigen der Teilnehmer auf der Ankunftserte lange vor Abgang des Zuges erschienen. Auch der französische Gesandte Alliz4 und der Vertreter der hiesigen französischen Handelsmission waren zum Abschied auf dem Bahnhof erschienen. Als Vertreter Allizes nabm Professor Pinon an der Reise teil. Auch Senator Mongeot hatte mit Bewilligung des Staätskanzlers Dr. Renner im Zuge Platz genommen. Der Zug — eine ehemalige Hofgarpitnr — bestand aus 1.0 Waggons. Im ersten Salonwagen hatten der Bevollmächtigte Doktor Nenner und die Deputierten der. Nationdlversammlunz Professor Gürtler und Dr.- Schönbauer Platz angewiesen erhalten. Die übrigen vier Personenwagen beherbergten die anderen Teilnehmer. Kuapp vor 7 Uhr war StaatskanzlerDr. Renner erschienen, der von zahlreichen Parteivertretewr lebhaft begrüßt wurde. Bor dem Einsteigen äußerte er sich den anwesenden Berichterstattern der Wiener Presse gegenüber: „Wir gehen ins Ungewisse, wir wisse n nicht, was wir erreichen werden. Wir werbe n versuchen, fürdieBevölkernngdas Beste he ra'nszuholen, müssen aber bedenken, daß wir als unterlegener Staat nicht allzu viel hoffen dürfen." Zur festgesetzten Zeit verließ der Zug die Halle unter stürnüschen Hochrufen. Dr. Schumpeter über Vermögensabgabe und Kriegsanleihe. Im großen Konzerthaussaal fand gestern eine vom Verein „Währungsschutz" veranstaltete, sehr stark besuchte Versammlung statt, in der Dr. Schumpeter unter anderem ausführte.: Unserer Friedensdelegation stehen Tür und Dor offen, um uns einen, Platz der wirtschaftlichen Lebensmöglichkeiten zu sichern. Die Wirtschaft in Gang zu bringen, die Industrie flott zu machen und die Leute leben zu lassen, ist mein Ziel. Die wichtigste Frage ist das Schicksal unserer Aktiven in den - NaLionalsLaaten, Das zweite ist d'ie Verteilung der Kriegslasten. Um,eine gerechte Verteilung, derselben durchzuführen, werden die den Völkerbund beherrschenden Mächte, in ihrem eigenen Interesse, die Aktiven unangetastet lassend Ein besonderer ' Fall ist die Banknotenzi11nlativn. Der.Staatssekretär betonte, baß der Banknotenumlauf 40 Milliarden, das Giroguthaben 6 Milliarden,, die Kassenscheine 6 Milliarden betragen. Dissen 52 Milliarden stehen 33'Milliarden Forderung an den alten Staat, die aufgeteilt werden müssen, und 9 Milliarden Lumbardkredit gegenüber. Um dem Währungssystetn eine normale Basis zu geben,' wäre eine d e u t s ch ö st e r r e i - chische Bank zu schaffen. Es wird behauptet, Wien sei zum finanziellen Abbau verurteilt. Dem ist nicht so! Von der Stellung Wiens als Finanzmetvopole ist seine Zukunft abhängig. Schon die nächste Zeit wird eine Beruhigung über die Verteilung der Kriegsleistungen bringen. , .. . Um unsere Kreditfähigkeit zu erhalten, werden wir unsere eigenen Staatsbürger vor Verlust der Kriegsanleihe beschützen. Dadurch ist der Wiederaufbau möglich. Durch die Einlösung des Maiooupons aus eigenen Mitteln haben wir der Welt bewiesen,-daß wir unsere Verpflichtungen erfüllen. Nun kam Dr. Schumpeter auf die Vermögensabgabe zu sprechen und sagte, das Gesetz werde in 8bis 14 Tagen kommen. Die Vermögensabgabe wird eine hochprozentige sein, aber sie wird eine Stabilisierung des Geldwertes herbeiführen. Die Vermögensabgabe wird bei den höchsten Schichten einen Prozentsatz erreich en, wie ihn die Finanzgeschichte noch nicht kennt. Wir können aber auch die kleinen Vermögen nicht schonen, das ergibt sich aus dem Vermögensanfban Deutschösterreichs. Wollte man dies nicht tun, würde man nach der Vermögensabgabe erst recht einen Staatsbankerott riskieren. Dr. Schumpeter schloß mit einem Llppell an die Bevölkerung seine eindrucksvolle Rede. ' > Keine Kohle für die Gaswerke. Der Grubenstreik in Mähr.-Ostrau schafft für die Weener städtischen Gaswerke, deren Situation ohnedies schon kritisch war, eine äußerst ernste Lage. Wenn nicht rasch ergiebige Hilfe kommt, so steht für die allernächsten Tage die vollkomme neSperrederGaswerke bevor. Die vorhandene Reserve an Gaskohle reicht gerade für du Zeit des AbstellenS der Werke aus. Angesichts der katastrophalen Lage wendete sich das Staatsamt für Handel und Gewerbe, Industrie Md Bauten an die amerikanischen Mitglieder der hiesigen Food-Kommission mit dem Ersuchen, ihren ganzen Einfluß zur Besserung der Kohlcnlage aufziid.cren. Jedenfalls muß mit der Möglichkeit neuer einschneidender Gassparmaßnahmen, ja der völligen Einstellung der Gaswerke, gerechnet werden. Unter der Leitung des Oberbergrates Kloß sind energische Schritte eingeleitet worden, um wenigstens eine solche K o b l e n m e n g e aus O st r a n zu sichern, daß die katait.< ,. ./.»lc'.l Sperr Maßnahmen abgewendet werden können. Man hofft ans Hrlfe ans Prag und Warschau. Für heute ist die Entscheidung zu erwarten. In später Abendstunde erfahren wir von nraßgebender Stelle, daß die endgültige Entscheidung e r st heute i m L a u f e d e s T a g e S fallen wird, da.man sich im Wege deS Auswärtigen Amtes auch an die Entente gewendet hat, so schnell als möglich eine ausgiebige Kohlenzufnhr für Wie» durekmführen. Insbesondere wird erwartet, daß es dem Einfluß der Entrnie gelingen wird, die sich echo-slowakische Republik zu veranlassen, dm Streik im Ostraner Revier ebenso ichnell zu Ende zu fahren wie seinerreN m Kladno, wodurch die Beüescrung des Wiener Gaswerkes nnl Dsirauer Kohle, Ms welche das Werk eingerichtet ist, wieder in Angriff genommen. werden kann. Sclbstveiiländlich ist alles in Angriff genommen worden, im die Zufuhr ans Westfalen und Oberschleffm durchsührcn w können. 13. Mai 1919 . . *-- / . «3 Urlaube für Lehrlinge, jugendliche Arbettexz und Angestellte. 1 Im heutigen Staatsgesetzblatt wird eine Boklzugscmweisung des Staatsamtes für soziale Verwaltung vom 9. Maii> 1919 /über den Urlaub von Lehrlingen, jugend-j; fid) c it Arbeitern und .An gstcl lten lnridgemücht.! Darnach hat jeder krankenversicherungspflichtige Lehrlings Arbeiter und Angestellte ohne Unterschied des Geschlechtes! bis zum vollendeten '16. Lebensjahre bei Aufrechtbleiben fein er Geldbezüge unter geivtssen Bedingungen Anspruch . auf einen vierwöchigen Urlaub innerhalb' der Monate Mai bis Oktober 1919. Diese Bedingungen gehen dahin, daß der Dienstnehmer in seinem derzeitigeir! Arbeitsverbaltnis wenigstens 6 Monate steht, nach einem ärztlichen Zeugliis dringend einer Erholung bedarf und in der Lage ist, den Urlaub in einer seiner Gesundheit fördere lichen Weife zu verbringen. Die Schulzahnkliniken in Wien. Die Zahnpflege in den Schulen beschäftigt seitJahrttl,unser! städtisches Gesundheitsamt sehr intensiv mid es hat alle Aktionen,- welche, auf eine rationelle Zahnpflege in den Schulen hinziclm,' eifrig unterstützt. Nun hat das städtische Gesundheitsamt ^neuerlich!': eine Erweiterung der bestehenden Schul-', zahnkliniken in Angriff genommen und der G 't s e l l< s ch a f t f ü r Z a h n p f l e g e in den Schulen, welche bereits seit acht Jahren eine Schulzahnklinik im III. Bezirk eingerichtet! und dort während dieser Zeit etwa 6009 Schulkinder unentgeltlich! behandelt hat, die Orgrnisasion und den Betrieb der ucchu-; schaffenden Schulzahnkliniken anvertraut. Die erste dieser Kliniken, tvelche die Bezirke Hietzing,! R u d o l f s h e l in und F ü n f Haus versorgen wird, soll i noch im Monat Mai eröffnet werden. Ihr werden noch im Lause ■ des Sommers Kliniken in O t t a k r i n g und F a v Ur i t e n- und eine Klinik für die Bezirke L e o p o l d st a dD Brigitte n a u und Floridsdorf folgen. I» jeZer dieser vier Kliniken werden vorläusig etwa 4000 Kinderjährlichd i e W o h l t a t e rn er un e nt g e l t l i ch en shstemai 1 is ck e n Behandlung finden. Jeder K l i n i t; werden drei Aerzte zugeteilr, welche, unterstützt von! Schwestern und Schreibkräften, mit der Behandlung der Kinder betraut sind. „Eik Linkstanz «m den Blaufuchs ~ für die Kriegsblinden." . Unsere Bemerkung, die wir an das aufieizende Straßeu- . Plakat knüpften, das zu einer Wohltätigkeitstanzkonkurrenz um den Blaufuchs zugunsten der Kriegsblinden, einladet und unsere Aufforderung an die Juden, sich von derartigen mit;. Wohltätigkeit maskierten Festlichkeiten feruzuhalten, hat vielfache Zustimmung gefunden, wie aus zahlreichen Zuschriften hervorgeht. Auch eine Geldspende ist bereits eingelaufen. Herr E. L. schreibt uns: „Ich übermittle Ihnen K 10.— al§ G e l L s p e n d e für die Kr iegsblinden an Stelle des Wohltätigkeitstanzes um den Blaufuchs." Wir werden diesen Betrag seiner BcstimmMfl zuführen md singerne bereit, weitere Spenden aus diesem Aulaffe für die Kriegsblinden entgegenznnehmen md auszuweisen. Lndwig BLserrdorfer gestorben. Ein Wiener von altem Schrott und Korn, einer jener Wenigen, welche trotz ihrer sprichwörtlichen Bescheidenheit eme prägnante Wiener Bürgcrfigur in bestem Sinne des Wortes bildeten, Ludwig Bosend o r f e r, ist am Freitag früh an Verkalkungserscheinungen, und Altersschwäche im 84. Lebensjahr gestorben. Charakteristisch für die Schlichtheit und Bescheidenheit des Verstorbenen ist, daß die Nachricht von semem Tode über seinen eigenen Wunsch erst; nach semer Bestattung bekannt gegeben wird. Die Beisetzmtg fand auch tatsächlich in aller Ssille aus dem Zentralfriedhof statt, nur ^wei Vertreter der Gesellschaft der Mustksreunde gaben das letzte Geleite. * Ein vereitelter Spaziergang. Die deutschen Journalisten, die mit der Friedensdelegation in Versailles cinge-,. sperrt sind, fanden die Sache etwas langweilig — wie. „Journal des Deabsi's meldet, fetzten sie sich eines Tage§ff auf die Bahn und fuhren nach Paris. Nach ihrer, Rückkehr > hielt ihnen der Spezialkommissär Oudaille eine Straff predigt und sagte: „Die französische Regienmg hat 185 Hektar! des schönsten Parkes in der ganzen Welt zu Ihrer Ver--, füguttg gestellt; sie nimmt an, daß Ihnen das genügen wird.! Sollte jedoch noch, ein Journalist diesen Raum überschreiten, so werde ich ihn sofort verhaften und nach Deutschland! . abschieben lassen." ' * Deutschösterreichische Staatswohltätigsteitslotterre. Die Generaldireltion der Staatslotterien in SSHeitl* veranstaltet gegenwärtig die erste deusichösterreichische Staatslotterie . für Wohltätigkeitszwecke, deren Ziehung am 15. Mai stattfindrt.^ Mit Rücksicht aus die eminent Humanitären rmd gemeinnützigen^ Zwecke, welchen dieses staatliche Unternehmen gewidmet ist, er-! scheint dasselbe als außerordentlich fordernngswürdia und ist btc; Erwartung berechtigt, daß die Teilnahme um so lebhafter sein? wird, als auch die Gewinstchancen (Haupttreffer K 250.000.—)! sehr günstige und der Lospreis (K 5.—) ein relativ sehr mäßiger! ist. Die Lose sind in allen bekannten Verschleißstellen erhMrch.! Dereinsnachrichten. 1 Zionistisch - voMozialistische Bereinigung „H a p o e l H a z a r r", Wien. Anläßlich des Lag B'omer veranstaltet der!' „Häpoel Hazair" Svnntag den 18. d. M. einen g ein c t n-! samen A u s f l n g seiner Mitglieder nach G r o ß-! E n z e r s d o r f (Chaluzimgrnppe, Haus Nr. 55). Treffpunkt Praterstern, Haltestelle des 25er-Wagens, von wo die Abfahrt! nach Kagran, pünktich '/s2 Uhr nachmittags, erfolgt.. (Die Reise^ Kagran—Groß-EnzerS-orf erfolgt mit der Dampftrnmwah.) Vortrage und Versammlungen. . Zionistische M ä d ch e n v,e r e i n i g u n g- „M o r i a h", II, Obere Donaustraße 91 (Jugendheim). Heute. Dienstag den 13. d. M., präzise <i Nhr abends, findet der Bor-! trag des Hrrm Heinrich Margnlies über das Thema' „Jugendbewegung" statt. Gäste herzlich ivillkonnnen. — A l l-- gemein-pädagogischeAbend e..d e s A r v e i t S--. k r e i s e s f ü r j ü d i s ch e Erziehung. Dr. Siegfried! B e r n f e l d spricht morgen Diittwoch den 14. t), M., Ilhm abends. 11.,. Obere Donamtraße 91 (Jüdisches Jugendheims über! „Die Pubertät". — Z i o n i sti s ch e O r t sg rnp p e Wiest (Bezirkssektion Wieden—Margareten). Morgen Mittwoch dtn 14. Mai um 7 Uhr abends findet im Caf6 „Technik", lVT.,j Margaretenstraße 32, ein Vortrags- und Disknssionsabend statt.- Referent: Pros. Dr. Wilhelm Stein: „Jüdische Knlturpolitik".- — K u l t n c v e r e i n I a b n e. Sonntag den 48. h. .M. um 10 Ubr vormittags findet rn .unserem Lokal, JX, Tnrkenstraße 9 der Dorttaa bc-3 Herrn Dr. I. Ham m e r über ^Biln" statt. — Montag den 19. d.- M. beginnt, an der All--., gememen Poliklinik, IX., Mariaunengaffe 10, em auf drei Wochen nnberanknttr B o r t r a g s z y k l n § aus verschiedenen Disziplinen f ü H e^.i in k e h r e r nnd praktische. Aerzte. Die vou den Abteilungsvorstäuden und stellvertretenden?lssistcnten abgcbaltcnm Demonstrationsvortrage finden sechsnml ivocheaiffch von L bis 7-Uhr abends unentgeltlich statt. (