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Wiener Morgenzeitung · 1919-05-09 · Heft 110 (9.5.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 110 (9.5.1919)
Date
1919-05-09
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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für den Vorschlag 'des ReftreWn. 'Die Erwählten erklärten, die Wahl anzunehmen. Staatskanzler Dr. Renner erklärte, er sei z u Hehr ergriffen, um viel Worte zu machen, um so mehr, als auch er unter dem Eindrücke der Friedensbedingungen an Deutschland stehe. Er gab diesem Mitgefühl des ganzen Hauses beredten Ausdruck. Der Gang unserer Friedensdelegation werde nicht so sehr ein Gang an den Beratungstisch, als ein Butzgang sein. Es war immer so in der Geschichte, daß die Völker für das büßen mußten, was die Herrscher verbrochen haben. Ich weiß fuhr Redner fort — daß die breiten Massen des Volkes von Deutschösterreich niemals einen Krieg gewollt haben und auch nichts dazu verschuldet haben. Aber wir werden die Verantwortung tragen müssen. Unsere Monarchie wollte den Frieden selbst um den Preis von Opfern. Ein Leitstern wird uns bleiben: Für unser Verhalten besteht ein gesetzliches Recht. Wir sind gewillt, die Politik fortzusetzen, die wir am 12. November v. I. hier festgelegt haben, das heitzt, die Politik zu befolgen, die Dr. Adler begonnen und Dr. Bauer fortgesetzt hat. Physische Macht kann uns zwingen, aber unser Ziel steht fest, so wahrwir Deutsche sind! Man kann uns das Herz aus dem Leibe reißen, aber uns niemals vergessen machen, daß wir Deutsche und K i n d e r d e r unglücklichst e n Nation d e r W e l t s i n d. Der Friede soll nicht ein Friede der Parteien, sondern der Völker sein. Ich hoffe, daß es ein Friede der Arbeit und des Heils und nicht ein Friede der wirtschaftlichen und nationalen Verelendung wird. Vorher beschloß die Nationalversammlung ohne Debatte das Wappen- und Siegelgesetz Deutschösterreichs und nachher wurde beschlossen, in der morgen um 3 Uhr nachmittags stattfindenden Sitzung einen Staatssekretär des Jnnern zu ernennen, der auch den Staatskanzler während seiner Abwesenheit vertreten soll. Wie verlautet, wird für diese Stelle Abgeordneter Eldersch nominiert werden. Verein isehub Die Erea. Isiael“. Inland Unsere Eisenbahnen. An der gestrigen 'Sitzung des Verkeh'rsaussch'usses E'Staatssekretär Paul eine eingehende Darstellung er Verhältnisse, in unserem Eisenbahnbetrieb. Die Neuorganisation der Staatseisenbahnverwältung hängt, wie der Staatssekretär ausführt, von der Lösung einer Neihe von Vorfragen ab, wie: Abgrenzung des Staatsgebietes, dessen Anschluß an Deutschland, j BerstaaAichrmg oder Jnternationarisiernng brr j Srrdbahn, Nn't'ernatiorialisierung der Nord La,hn und anderer. Erst wenn diese Vorfragen bereinigt sind, kann Mit einem den gesamten Fragenkomplex umfassenden Organ i s a L i o n s e n t w u r f e hervorgetreten werden. Die Vorarbeiten dafür sind ziemlich weit gediehen, nachdem seststeht, daß das Staatsamt für Verkehrswesen außer der staatlichen, Eisenbahnverwaltung auch das Post-,, Telegraphen-, Fernsprechwesen, die Schiffahrt, das Kraftwagenwesen, die führende Behandlung des Luftsahrtweseirs und alle Freindenverkehrsangele genweiten zu umfassen hat. Die GeneriklinspeMou der Eisenbahnen wird' als Aufsichtsbehörde verschwinden und durch eine technische Aufsichtssektton ersetzt werden. Die drei Rumpsdirektionen für die Linien der ehemaligen Rordbahn, Staatseisenbahngesellschaft And Nordweftbahn toerden in eine * 1 i StaaiSbahndireMon Wien-Niwdost zusammengezogen werden, die etwa .700, Kilometer umfassen wird. Die Versorgung des Personals, das mit den Familienangehörigen etwa eine halbe Million Köpfe umfaßt, erfolgt durch die H aup t W irt sch afts stelle beim -Staats amt. Die bisher aufgestellten 100 Küchen speisen .80,000 Personen aus. Die Kosten der Lokalvahrrvaitteir betragen heilte das Vier- bis Fünffache als in der Zeit vor dem Kriege. Die Bautätigkeit Sonnteerst im Frühsahr wieder ausgenommen werden. Der Personenverkehr leidet noch immer unter dem ' KvhlenMtMgel.( Ende Juni wird ein neuer Fahrplan emgefuhrt, der die Fernzugsverbindungen berücksichtigen wird. Der Güterverkehr konnte Mitte März verbessert werden. DerKohlenbezug ausDeüts.chland koimk; insbesondere bank dem Entgegenkommen des Präsidenten des Deutschen Reiches gesichert werden. Doch wurde all dieser Schwierigkeiten wegen die Einführung des eleltrlfHen Betriebes ins Auge gefaßt und am 1. Mürz ein eigenes Amt hierfür gebildet. Für diese Zwecke hat die MgiMNg. WäM SS. MstiKlM Kronen bLwWat. kkncket 8onn1a§ den ll. Mai 1919 im grossen Konzerthaussaal statt. Beginn 3 Uhr nachmittags. Redner die Herren: Sbwner-D.z9. P.H. Chajes, Adolf Stand Rabbiner Sal. Friedmann. 1144 Karten im Vorverkauf bei R. Löwit, Rotenturmstrasse 22. Josef Schlesingers Buchhandlung, I. Im Lokal des Vereines, II., Praterstr.9. Die Krise n» Sozialisterrmgsausschutz beigelegt. In der gestrigen Sitzung des Sozialrsierungsausschußes wurde der ReassümierungSantrag Eisler angenommen und damit die Krise beseitigt. Sodann wurde über die Wahl der Betriebsräte bei den Aktiengesellschaften beraten. Es wmde beschlossen, daß die Betriebsräte der Arbeiter und Angestellten zwei Mitglieder mit aktivem Wahlrecht in den Verwaltungsrat entsenden. Sie haben keine Vertretungs- und Zeichrmngsbefugniffe und keinen Anspruch auf eine andere Vergütung, als den Ersatz ihres tatsächlichen Aufwandes. ,_ Telegramme Entrüstung itt Berlin. z Berlin» 8. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenztgi") Die Bekanntgabe der Friedmsbedingungen macht sich im Publikum sehr bemerkbar, die Zeitungen werden den Händlern förmlich aus den Händen gerissen und die Leser werden aufgefordert, laut vorzulesen, wobei die Vorlesung des Friedens.vertrages mit lauten Entrüstungsrufen begleitet wirh. D i e B e v ö l k e r u n g fordert die Ablehnung der Friedensbedipgungen. In politischen Kreisen wird es für nicht ausgeschlossen gehalten, daß die Frage Annahme oder Ablehnung im weiteren Verlaufe der Dmge ,zu einer weitgehenden Krise führen könnte. Die Regierung ist jedenfalls in einer sehr, schwierigen Lage, ob sie sich tunt zum Gewaltfrieden entschließt oder die Unterzeichnung ablehnt. Die Hoffnung, daß sich die Entente zu einer Müderrmg ihrer Bedingungen herbeilassen könnte, wird in politischen Kreisen wohl ausgesprochen, aber ernstlich glaubt wohl niemand daran. Die Lage iu München. ’ München, 8. Mai. (Korr.-Bur.) Heutr erschien eine letzte Aufforderung,, alle iit Privatbesitz befindlichen Schußwaffen bis 6 Uhr abends abznliefern. Ferner wurde eine Verordmmg erlassen^ welche denjenigen, die nicht dem aktiven Militär angehören, verbiete t, Militäruniformen zu tragen. Der Andrang zu den Freiwilligenkorps ist sehr groß. Wie die Blätter melden, 'fand gestern eine Besprechung zwischen dem. Ministerpräsidenten Ho ff.mann und dem Ministet für militärische Angelegenheiten; Sch ne ppenhorft, dem Staatskimmissär DrI; E tv in g < r und den Mitgliedern des sozialdemokratischen Aktionsausschusses auf der einen Seite mrd den Offizieren der beiden Oberkommandos auf der anderen Seite 'statt. Der Ministerpräsident war nach München gereist, um sich Klarheit über die hiesige Lage zu verschaffen Und hat am Mittwoch' Ine Landeshauptstadt verlassen. Die Besprechung zeitigte volle Einmütigkeit. .; Aeberführrmg deutschöfterreichischer Staatsbürger von Budapest nach Wien. H Budapest, 8. Mai. (Tel der „Wr. Morgenzeitung.") Am Samstag wird von hier ein'S o n d e rz u g nach Wien ■ abgehen, der deutschösterreichische Staatsbürger in die Heimat befördern wird. Bei dieser Gelegenheit muß festgestellt werden, daß sämtliche von Bela K un erlassenen S ch utz v er o.r dnun g en sü r Aus l än d er in jeder Hinsicht r esp e kt i e r t werden. — Die Verhandlungen zwischen dem deutschösterreichischen Gesandten und dem Volkskommiffär für Finanzen werden im allgemeinen mit befriedigendem Ergebnisse forlgefühtt. Die jüdische Auswanderung aus Augarn nach Palästrua. u Budapest, 8. Mai. (Tel. der «Wr. Morgenztg.") Das hiesige P a l ä ft i n a a m t, das jetzt von deck vor kurzer Zeit aus Jerusalem zurückgckehrten De. W e i ß b u r g geleitet wud, hat m den jüngsten Wochen mit Rücksicht auf die am 1. Juni beginnende Auswanderung nach P a.l ä st i n a eine überraschend große Zahl von Anmeldungen auszuweisen. Forderungen der Eisenbahner in Böhmen. a Prag» 8. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenztg.*) Die Eisenbahnbediensteten drohen mit dem Streik, falls ihre Forderungen betreffend die Maiauszahluna, Teuerungszulage, Einrechnung der. Kriegsjahre, Zulage für Ältpensionikten, deren Witwen und Waisen, nicht erfüllt werden sollten. Der S t a a t s a n g e st e l l t e n a u S s ch u ß befaßte sich gestern mit diesen Forderungen, wobei cs zwischen den Mitgliedern des Ausschußes und dem Vertreter des F i n a n z m i n i st e r i u m S zu einem scharfen Koflikte kam, so daß der Ausschuß bereits entschlossen war, sein Mandat niederzulegen. Die Situation verschärfte sich noch, als gegen Mittag eine Massendeput a t t o it von E i s e n b a h n b e d i eu st e t e n im Landtagsgebäude erschien rmd die augeiwtickllche günstiHe Entscheidung verlangte, da andernfalls d c.r. S t. r e t k ,! o f or 1 eröffnet würde. Gegen 2 Ubr nachmittags trat die Oburmwerkonferenz in Anwesenheit der Minister zusammen. . GS kam zu lebhaften Auseinandersetzungen zwischen Finannnlnister Dr. R a s ch i u rmd den Obmännern. Nach längerer Verhandlung wurde vereinbart, Freitag eine ueur Obmäniierkonferenz abrnbalren. iii der die Angsiegniheit erledigt weiden soll. In der Bera'nng wu'de der ui-idänüefle S-tiratron der Eisciibühnbedicnftetcn auerkaunk und die BcreiiwilliZkNl: er-- klärt, ihnen enlgegcnzuko'.nmcn. Auch vm drohender Streik ' LagesbemchL.; j Der neue magyarische Putschversuq in Bruck a. d. Leitha '; Die ganze Nacht hindurch bauerten gestern die polizeilicheii Eiiivernehmmlgen der fünfzig.ungarischen Osfiziere^- welche — wie berichtet — in der Nacht zum Mittwoch, ans. Wien kommend, an der ungarischen .Grenze bei 'Brück einen Putsch versucht hatten, in der Absicht, dort elne rreüe'ungarische Regierung auszurüfen und die Räteherrschaft; zu stürzen. Lluch diese Einvernahineu haben noch.kein vollkommen klares Bild geschaffen. -Nach Mitteilungen von Personen, die mit den Kreisen der ungarischen Offiziere zu tun haben, zu urteilen, sollte schon im Zusammenhang mit der Besetzung der ungarisch en Gesandtschaft in Wien ein Putsch' gegen die w estun garischen Kom it a.te unternommen, an ver-. schiedenen Orten die Grenze überschritten und dann eine neue Regierung mit Theodor Batthhäu'yi ausgenifen werden, welche die Herrschaft Bela Kuns stürzen und mit der Entente in Unterhandlungen^ treten sollte. Die Besetzung von Bruck, war den Verschwörern, an deren Spitze eine Mzahl ungarischer adeliger Offiziere stand, deshalb wichtig, weih dies die Köpfstation der OEisenbahn ist und sie sich des Telephons bemachttgeu wollten. In ihrm Kreisen wird nämlich erzählt, daß die ‘ Wieuer ung a r i sche G.e fand tschaft wichtig e T e l ephongespräche mit der Bndapester Megierung nicht direkt von Wien aus durchführte, da sie befürchtete, daß die Gespräche in Wien abgehorcht werden könnten. Es wurden deshalb Erfahrungsgemäß bei. solchen Anlässen stets Kuriere nach Bruck entsendet, und dort wurden durch Vertrauensmänner die telephonischen Gespräche abgetvickelt. v V “-V..: Die Verschwörer erhofften sich' einen starken- Zulauf «seitens der Bevölkerung der, wcstungarischen Kömitate, und ' als sie die Grenze überschritten, sollte auch eine, größere Ab-. teilung antikommunistischer West Ungarn, zu ihnen, stoßen. Mit dieser Abteilung uitb einem Pa'nze r z u gewollten sie daM gegen Budapest marfchier'en, tun auch von Westen her die Hauptstadt konzentrisch.Mit.denvorrückenben rumänischen und tschecho-slowakischen Llbteilun- ' gen zu umzingeln und die Räteregierung zur Abdankung zu zwingen. Diese erhoffte Verstärkung war aber aus einer . den Verschwörern bisher unbekannten Ursache nicht recht- ‘ zeitig eingetr.offen. Ueberdies wurde der Plan derraten und schließlich' durch die Wachsamkeit, der 'deutsch- / österreichischen Grenzerabteilungen vereitelt, in deren Folge die an dem Putsch beteiligten Offiziere,, wie gemeldet, nach Ueberschreit.ung der Grenze durch eine, st.cirkere Abteilung der ungarischen Roten Armee in ein Feuergcfecht verwickelt wurden und zum Mtritt des Rück - zu ge s nach Deutsch ö st erreich genötigt würden. Bei diesen Schießereien scheint nienrand verletzt worden zu sein; doch wird erzählt, daß einer der beteiligten Offiziere vermißt' wird. Ob er gefallen odetr in Gefangenschaft der Ungarn geraten ist, oder sich ans der Flucht befindet, ist nicht bekannt. Ein Bericht unseres Staatsamtes für Aeußeres. über die .Sache/soweit die Einzelheiten zur Kenntnis unserer Behörden gelangt sind, wurde noch im Laufe der gestrigen Nacht der hiesigeü ungarischen Gesandtschaft übermittelt. Die Erhebungen und Einvernahmen dauerten gestern ' vormittags fott. Wie verlautet, ist der größte Teil der in die Sache verwickelten Personen wieder entlassen.worben; fünf j Personen würden noch in Haft behalten, dr sie als An-' stifter in Bctracht.kommen. k-u-:; * der Postbedrenstetert lHjche Art bclchworm. lüiivbc vorlärifig ans die Verschiebung des Stadtbahnverkehrs. Infolge ’ Kohlemnangels wirb die Wiederaufnahme des Stadtdahnverkehrs, die am 10. Mar erfolgen, sollt^ um 8 bis 1V Tage verschoben. Der Amtausch ungestempelter Banknoten. Die deutschöstcrreichische Devisenzentrale ist vom Staats» amte der Finanzen ermächtigt worden, Gesuche um Bewilligung; des.Umtausches ungestempelter Noten der Oesterr.-ungar. Bank gegen deutschösterreichisch gestempelte im eigenen Wirkungskreise zu erledigen, wenn besonders berücksichtigungswürdige umstände, obwaltm und die Voraussetzungen gegeben sind, unter welchen das Staatsamt der Finanzen überhaupt derartige Umtauschbewilligungen für zulässig erachtet. Da der genannten Stelle auch sonst. die Vorprüfung aller Ansuchen dieser Art übertragen worden ist, empfiehlt es sich aus Gründen der Geschästsvereinfachung, alle Eingaben betreffend Umtausch ungestempelter Noten direkt an die Devjsenzcntrale in Wien, l„ Wipplmgerstraße 34, zu richten. -Telegrammvcrkehr mit Frankreich, Grotzbritannien und mehreren überseeischen Ländern. Die Handelskammer gibt bekannt,, daß der Privattelcgrammverkchr nach Frankreich, Großbritannien und nachfolgend angeführten überseeischen Ländern wieder zulässig ist: Kalifornien» Kolumbiö,. Illinois, Louisiana, Maffachuffetts, New-Nork City, New-Dork (Distrikt), Ohio, Antillen, Argentinien, Brasilien, Chile, Aegypten,' Portugiesisch Westafrika, Südafrikanische Union, Aden, Britisch* ‘ Indien, Birma, Ceylon, China und Makao, Australischer Staatmbund. Die Telegramme müffen in offener englischer oder. französischer Sprache abgefaßt sein und den Namen des Absenders ', als Unterschrift enthalten. - --- ' - ' •' * Flüchtlinge aus Konftantinopel. Gestern nachts ist ' ein Soudcrzug mit etwa 700 F l ü ch t l i n gen a n Z K o n- - ft a n t i n o p e l im Westbahnhofe angekommem Besetzt war der Zug durchwegs mit. Angehörigen der früheren Nationalstaaten, die nach dem Umsturz ans Weisung der Ent.ente'die Türkei und Konftantinopel verlassen mußten. Es waren Einzelreisetide, zumeist aber Familien mit ihrer ganzen Habe. Die Mehrzahl gehörte den unbemittelten Ständen an.!- * Reichsdeutsche Ausweispapiere. Für die m Deutschosterreich ansässigen Reichsdeutschen werden neuerdings a m t l i ch e B e st ä t i g n n g e n der Botschaft über die R e i ch^s a n g e h ö r i g k e i t ausgegcben. Die Aussolgung^ derselben erfolgt demnächst unter Vorwcis gültigerHeimäispapiere durch das Deutsche Konsulat in Wien, t., Grabcü lS, von 10 bis 1 Uhr. Der genaue Tag der Ausgabe wird noch bekanntgegeben werden. * Anser Gesinnungsgenosse Rechtsanwalt Dr. Heinrich'Schiffmann hat feine Kanzlei im Anschluß an die, des Herrn Dr. Hugo Schönbruun m Wien, l, Landesgerichtzstraße 6, Tel. 15182,. eröffnet. Vorträge und Versammlungen. Sozialistische Arbestsgemeiuschaft „Freie Erd e". Ein* ladiwg Pi Vonray: Ernst C; n c z? a mit anschließender Vor- , lefmjg Ioief P v p p e r (L y n k e u ö) „Beivertung de8 menicksi-ichc-n Indw'.dunms". Freitag, 9. d. M., pünktlich 6 Uhr^ abends, un Wisseuschasillchen Klub, VI., Dr?ihuseiscnagsse 1. Nr- >. .. yrcheitrng K 1.-— nnd K 2.—. ’' v - ■ J

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