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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-29 · Heft 100 (29.4.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 100 (29.4.1919)
Date
1919-04-29
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 100 Wien, DienEH Wisnev MorgenzewMF 28. April 1819 SeUe H Diese BorschlSge Lsdeirien sachlich völligen Bmrch mir dem Privatkapital und mit dem System der Lohnarbeit, wenn auch'Eitzentum und Lohnv-rLratz als formale juristische Kawqorlen beib.cha^'en Aus der Reihe prinzipieller Bedenken, dtzs sich gegen VM Dovschttge anführen lassen, sei nur darauf tzinWvWn, baß die KohlenHemeinschaft über kein mnneusMrts^ GigLNfapiLal verfügen wird, da sie für d-ie enteigmten Gruben Obligatssnen' au?F?ben mnsi. Ihm - fähigkeit wird daher vorwiegend auf ihrer Monopolstellim'g basieren. Somit ist sie in dieser Hinsicht "viel schlechter daran als die bisherigen großen DeMfchaften mit ihrem großen Kapital, ' Demgegenüber will die Min^rMt bas Krivaikapital in seiner wirtschaftlichen Kunlii'ey b-eibehalten. Sie ist der Meinung, daß es gegenwärtig nstwrnW'ist. den größeren Teil des Kohlenbergbaues in einer Organs ^ackons^orm -m be'iasssn, in welcher das privatkapital mit seiner Initiative lind seiner Derkttüvsüng mit den übrigen WirtschestsintersWr starken Einfluß ansübt. Auch die Tätigkeit des mitarl'eiLendeu. Kapitalisten ist vorderhand notwendig, und es geht nicht an. eine einzelne Industrie hMsUrmn anS der Verbindung mit her privatkapitalistischen WirlschasiSordnUM M lösen, solange die Wrrae Mi^tschast privatst) irckckoft- Nch sriststiert ist. .Wesentlich ist nur, mit dem Privat-, Monopol im Berghau M brechen und der AskgeMsinbesi einen weitgehenden Einfluß' auf b*e Nchlenwirtschaft eimnkümlren. Zur des Movo^v^gewinned rvird vvrne'ch^anerr'. btt Di'sereuL'a^enten, die''sich aus den günflis-erer Prö^uftisnsverbültnifsen, zrsm Bet' spiel geringerer Wvautied: usw. einzelner Gruben gögenübcr solchen ergeben, die unter nngünstigyren BerhMnif'rtt arbeiten, wegzubesteurrn. v„ Einheitlich sind die Vorschläge der Mawritat und der Minorität in bezug auf die Gestaltung des Vrbeitsverhältnis'es. Eine Einflußnahme der Arbeite-: aus -die technische mid kommerzielle Leittmg wird abgesehnt. Die Kompetenz der Arbeitervertre tungen erstreckt . sich vorwiegend auf die Mitwirkung bei Feststellung des JöhnvsrhDnis^eS nnh der Arbeitsordnung sowie die Kontrolle der Sicherheiksvorschristen. Die- Entlohnung soll möglichst individuell gestaltet werden, mit Gewinnbeteiligung und Prämien für Erfindungen. Es ist'heute noch nicht gewiß, welchen Mg die Regierung bei der GoEalsiierung der Kob^enwirtsch oft ** denn eine solche will vuch die' Minderheit — gehen wird. Vermutlich wird sie den Vorschlägen' der Mehrheit folgen, obwohl sie die Ratschläge der Minorität nicht außer Ucht las^n foll'e. Es kommt alle? darauf an, daß die Rsgivmng bei ihren .nunmehr, zu erwartenden praktischen Maßregeln nur durch ,'wirtschafiliche und soziM Motivs geleitet worde, unbeeinflußt vM momen- Meis' rchilalen WMaten. BLr EiNlSs««« de» MaicSRPSKS iM, \ ,Msla«d. folgende Mitteilung chird veröffentlicht: PaS düutfchösterreichische Staatsamt für Finanzen hat den auslä ndischen B a n? ste l le n,' welche bisher die Einlösung, beziehungsweise - den -Ankauf der Fälligkeiten der allgemeinen, und der österreichischen Staatsschuld besorgten, mitgeLeilt, daß die vom beutschSsttzrreichischv'N Steatsamt der Finanzen seit 1- November 1918 besorgte trenhändige Gestion der Gebarung mit ter all- WmeiNLn und österreichischen. St«Mschuld nicht mW fortgesetzt werden kann, Mil die zur Geltung dss Erfordernisses drs Dienstes dieser Schuld bisher zur Perfügung gestandenen, alten auf dem Hoden ^Österreichs bestehenden Ratiynalstsaten ger.iechschuftlichen Mittel erschöpft .find und weil die von her deutschSsterrsichischen StantSregiärung stets angestrcbw EinWnsi zwischSn den Rattonatftaaten Über die provisorische Bedeckung des weitecen Erfordernisses dieses SchuldhienstöLbis zur endgü'tigcr Auteiua lder'etzuug bisher' nicht zustandegekommen ist. Eine „Einlösung" der Maisalligkeitsn der allgemeinen und der österreichischen Staatsschuld durch die heirtschösterveichische F-mayzverwaltnug kann daher auch im Auslande nicht statt finden. Die deutschöster» reich'.sche Finanzverws!Lung hat aber bekanntlich stets die Auffassung vertreten, .daß die Schulde?» des alten österreichischen Spätes als Verpflichtungen sämtlicher auf den: Boden »Oesterreichs beftehenren Nationalstaaten anzufsyen fsim, und sie ist auch immer.bereit gewesen, diejenige Quote dieser Schuld aus sich zu nehmen, welche auf Grund einer Vereinbarung mit den anderen Nationalstaaten oder eines internationalen Schiedsspruchs nach billigem Ermessen, unter Berücksichtigung der wirjschuftlichvn Leistuni'/Asähsgksit aus den deutschvsterroichi'cheu Ätoai entfallen würde. V Mn diesem Standpunkt ausgehend, hat sich dis deutschfl: rr7ich'ifche Fir.anzverwallung — tzbgesehen von der unter Bedach'nähme auf.eigem volkswirtschaftliche Anderessen verfügten Honsrisrung der Maifülligkeiteu der at'che neinen und der österreichischen Staatsschuld mit gewissen Einschränkungen im Jnlvnde — entschlossen, auch im Ausland solche Fälligkeiten des Maiiv-rmiuS 1913 «ls Ehrenintervenieut avtzukauftNk soweit sie ans dem Besitze von Deutschösterreichern oder vor, Bürgern der int Verhältnis zum ehemaligen Dester- HLich beMUNl^terr oder neutrale Gtaaden stammen. Dfs drutschastsr^ichischs ^iuaruv«:^kltung ist sich bewußt, sich dadurch mit AuAgal.>en zubeilast-u, wslche die Anot« erheblich ühsrsteige«, die ihr nach und BiMg^i! anferlegt werden könu's. willjod^ch dteS auf sich, «ehman,. um inSbesoudeco de» ausläudischen Gläubigern des ehemaligen Oefter'reich' «nk zweideutig zu zeigen, daß sie ihrersrits beoekt sei,, nach > Möglichkeit dazu beizutragen, daß die Abwicklung der V-rrPflichtungen bo-Z alten Staates in einer Treu und Glauben entsprechenden. Mi> vor sich gehe. De?nnach hat das deutsch österreichische Staatsamt der tzinanzon asgeordnöt. daß der Ankauf von Fälttskeü^n allgemeinen und der österreichischen StarktsschulÄ des Maitermkas 1919 im Auslände, gvßen Affidavit zu erfolgen Hatz i« dem der Besitzer dar MrtMtera erklärt, daß er: ' ' 1. StaatsLürger Deutschtzfwrreichs, beziehungsweise eines im Verhältnis zum ehemaligen Oesterreich * Ungarn befreundeten oder neutrale» Staates ist; % feinen Wohnsitz im Gebiete Deutschösterreichs oder in einem im Verhältnis zum ehemaligen Oesterreich-Ungarn befreundeten oder ventralen Staat« hat. Lauten diese Fälligkeitsn auf Mark, so sind sie zum Nennwerte in Mark, lauten sie jedoch auf andere Währung, so sind sie zum jeweiligen Geldkurse der Deviserrzeutrale Berlin für Auszahlung Wien in Mark ' auf deutschen Plätzen avzukaufen. Die Einlösung von Mstauten früherer Termine wird unter Heu bisherigen Mdalitäbrn fortgesetzt. Zur AumrlÄmrß deyonisrter EmlageÄLcher und ^affe«scheinü. DaS Staatsgut. der Finanzm hat zur Durchfübmna her BsllMsarmetsMa Ätzer die BcrmöMsanvtcLdlmg und Stche" rung der DrrmsgenLatzsabe nachfolgendes bestimmt: DaS Er»" l a q e b u ch, der verziMtche Kallknschei« usw, ch womöglich zur Aumelduna muzubrivarn. Das Betdrmgen dieser .Dvknm-'N^ würde d-.mn auf Schwtü'^keiten stoßen, trenn es sich M EwlastebLcher, Kasiewcheme und dergletchm handelt, die sich m inländischer bankmäßiger Verwahrung befinden. A« solchen Fallen müßte m Anmeldung erst eine Behebung des Svarkassebüches, Kassenscheines und dergleichen aus dem Depot staltnsden. Um d'.ese Kvmvltkattvn r» vermeiden, wird gestattet, daß sich der AnmeldungSpstrOrge statt mrt dem Einlagebnch, dem Kassenschein und derale-.chen Mt einer an chn adressierten Bestätrgung der De p y t ft e 111 yusweist. Diese Bestätigung hat darzutun, daß sich das erwähnt» Dokmnmt« welckeS genau zu bezeichnen ist, in d»r Demahrung der betreffenden KrddüsteÜr befindet. Verhandlungen «rit den PetrulenminLsreffenten. Eine parlamentarische Korrespondenz meldet: Aus Galizien sind mehrere polnische Vertreter, darunter auch der stichm Ab». geordnete Dr« Steinhaus eingeerosien, die mit den hiesigen Inter* effrnken der galizischen Naphtha- und Petroleumindustne in Bcrhandlttngen traten. Dre gülkvschen Abgesandten berichteten über den Stand der Angelegenheit Md äußerten sich bezüglich der werteren Enrwicklring der Drnge kehr zuversichiltch. Sw gaben her bestimmten Ertvartttna fusdnrck, daß eS General Haller gelingen werde, die ostgaltzuchrn Petrskeumgebietc von den ukrainischen Truppen zu de f r e i e n. Was um die B ers o rgvn g D euts ch ö ste rr e i ck S mit Petroleum anlangt, fo tonne eine solche dsWtt von seilen der Polen nicht erfolgen. Denn selbst, wenn die Pettolnimgrnben Ostgaltz'mS wieder in den Händen der Polen sein werden, besteht noch nicht die Msgltchleik, Deutschösterreich ausreichend mit dniem Produfte zu yersvrgen. solange dre Tschechen be-m Drgpsport so große Schwierigeurn machen. Es sei daher hrgrerstich, wenn unter de» Polen sich emr starke Bewegung gellend mache, du darauf tmuult, daß bst Ntzchbodn »mm rn rer Nation a le P. erwailvng kommt. Bn der großen Bebcurung der Nordbahn für ganz Mitteleuropa darf ein solcher Zustand wie der stizige nickt weitechcstchrn. Der Plan . c«.„vw^^ t-n... «„JL;« <Tsa„*;4ta Verfügung M Sichecmtg dtwaiger wkher Erwarten np^ wendiger- Komvenso.tranen angegrdn-t, daß offene Depots, EiM lagen. Guthaben. Sckrank!Lcher und geschloffene Depots. weW vbiisischrn Personen, GestÜichartm und jnrMchen Personen gehören, dir im jugoslawische^ Staate ihren Wohnsitz, bestehungsweist Sitz haben, znttächst ohne Ä'Mcht aus die drwchgesGrÄ AMrstugg z n r G ä n z v? n S V e r r e M halten sind. . Wiir-r'kkmfnyhvw her HandschMndustrfs , Dtk »Time s* bmchtet: Die Handschuhsabrikattoü- - — ------- - - ao»—:„w' w« M zum Fahriftn KstrMegmn ft« dev in $ o t t zuaha m deutsches Monopol, wird durch w:cher aasaevommrn »verdere« M*» *wn- ^. der Intentationalisii'Nlna der Nordbahn besitze auch in Deutschch'terrcich zahl, eiche Anhänger. Dann »vird «S anch möglich frrn, andere Pzsdufte, wie zum Beftptel NahrnugSMUch aus Pole» ngch DtulschätzeZrttch zu transporneren. VeL'ÄarLfs-preise tzev impavtltvten LNsren in Tk«h»chie«. Prag, §8. April. kTel. der „IBr. Morgenztg,*) Inzporsttty»' chside-n mtsgefsrdert, dyi thren Geiuchen mn die sjut?t(w»!L ber Btfinta brr rschecho-flowakischen Dcvistrmittrale stets dei» W a r» n v r e ti& W. welchen sie d,e im ÄMand emgelansten Waren hier m v er! a n^s e n begbsichtiaen, mitzuteiley, damtt durch eine evemnelle Nemsion sichergestent werden kann, »h sich der Nutzen in den im soliden Handel Mchm Grenzen bewegt. NMH Noten H JngoflaMen. Agram, 33, April. Hier werden gegenwättiy neue Noten m 50 Para sowie zu 1 und 3 Dinars gedruckt, die \n nächster fie>j znr Ausgabe gelangen sollen.. Ihre Umlausteil ist mit zwei hahrep ^gesetzt,' Vi» YoftTr-Deichisch-ungarlsche DKuft^MnUe in d^vajavv, Per Lachacher ^Sloyrnee" teilt aus Sarajevo mit, -- •* * n — r. f -f- --f uj * ■'-iv-yv-Mf rw. ..r daß dre dortige Filiale der Oestm'eicklsch-ungarsichcn Bank m hie Uverni Banka (Kredttban!) tmgrändett und von der Bank f tzr S e r b i e n üh er» o m m rn wurde. Andustvse-'InrsngsASir'bKndv? Die Ncgierimg hat die Absicht, der Dsj!a<rsier»ttgSkonl»iü!sion emrn neue» Gesetzentwurf zu Stzrrwftsrn, wovack in jedem Hudustrierwrlg Z w a n g Sverbände zu bilden sind, welche mit der NormausterMg und SpestasisimtM der Betriebe und derp gemerysamen Bezug von Rohstoffen betraut werden sollen. Die Leitung «neS jeden Berbavtzes syst aus zwst Vertretern der finlernrhmer, einem Brrrretrr der Artzchee und Angestellten, einen» Vertreter der Konsumenten« intrresienten und dm Vertretern der öffentlichen Jnteresfen bestehen. Gvfte Wienru KeLvl»MLis»gesMchaf1. Die Generalversammlung der Attisnnre der Ersten Wiener Hotel- MstnkckeMchast wmde am Sk. d. M. unter Vorsitz de« Ber* wolltmaSrateS Herrn Direktor Alois i S b u t abgehalren. Die Bknetgkversammlttuggenehm'gtsWmr Bilanz pro lvlß. welche einschüM'ch deS Vortrages pro 1017 von L l10.W1.68 einen Neingminu vv« L Slö.oz«.— ansnmsi, und beschloß, eine Dividende bo» E 1S-» pro Akne (L ly.L0 im Vorjahre) m verteilen. Der mrsscheidende Verwaltungsrat Herr Dircklsr Alois Werrhrst würbe w i eher gewählt. GSnrljchv EyevTS jecKsslArvischT, GuLhetzba». Es ist b»!her nicht peiungem hn-rchigeude Knsichcrnngm Über d«K EchiÄat dn m drn Grlnn«, des j n s p s l a w i s ch e» Glgaees «stgener» Nyt»mch«»MHen dmiichSsti«r«ch,''cher GesrL» tW»a, «^chM>Mmse striche GcsöstsHastr«, dorr« VN,«beßtz m rtts ZdvM-nMch m 'm Hä«d<« vmr Berichvsterrecher» befindet, zu erlang». C? wird ziMZrbst Nicht als »MtaJiftMtöBitat. loudcm oU LsdiAich pro yisoeische Fahristn in N o t t z rr a h a m wieder auMnommm »verö?re< Ursprünglich war dieser, O^t die Heimat der HandschulMnsdriv Loch wurde sie durch die Hrsindnna deutscher Chemiker nahezu vernichtet, denerr es gelang, eine Methode her Schwarsärbnng ans HanNMysitz zu erfinden, hie als Hemsho^fi-Prozeß bekannt ist und dem Handschuh das Aussehen von sckwed'.schers'Lcdr'c« Handschuhen gibt. Bor den» Kriege führte Deutschland SO Milli-- onen Paare solcher Handschnde fik' drei Biertelmillivmn Pfund Sterling nach Euglantz eüu Run hat in den Letzten Jahren die ftärderrr und hie Äppretu? ln Nottingham einen sehr hohen Stand ez-rnckr und. foyrele Gcheimprffe der dezttichrn Fabrü'aftvW aelmttt, daß mau wieder gn hw Fabrikation von Handschuhen schreitet, Dw EizZummMster von 800.Y0Y Jgchs ' von HaudfchuhstM» im Jahre 1813 hat sich bentt v % rvierfach». Pie hetresirMn Fabriken wandten sich an die Regrenmfl, sie möge hre Industrie nicht noch empra! dem Unter--, aange durch die Äonkwrrnz Deutschlands vreiSgebe«, wo die ArbeiMrast, die ein Drittel des Preises answacht, viel billrarr M stehen kommt alS m England. Sobald die Regierung den nötige» Schutz gegen das deutsche ^Dumpingzugesichert haben wird/ wird unbeschränkte- KapitÄ ffrr d»e Uvterfuchrmg und Fabrikatwn bereitstchen. DLamerikanische Girsesanleihe wird auf 4'5 Milliarden Dollar beschränk und in Titres mrt 10'/« Prozent ZinsMi und tcilweiser Steyerbeftaung sowie Titres pon 8'12 Prozent rr»^. gäuzluher Srrmrbrfreiung hrranskommen. Wiener BSrse. Die Vorgänge in Ungam und die fottdauerndö! Unklarheit der politischm Lage, sowie die. durch dü Haltung Italiens gesteigerten Schwierigkeiten ftetj Friedensverharrdlungsn lichen mi der gestrigen Börsst ein nennenswertes Geschäft nicht auskommen. BeiBe< ginn hielt sich das Kursniveau noch auf den Samstags gemeldeten; einzelne Efsektengattungerr waren sogaL etwas höher gehalten, doch trat alsbald unter dem? Drucke der vorherrfchMden TeschästslyfigkeiL ein Ab^ bröckelungsyrozch ein. Bon den Kulissenwerten warer^ Alpine-Wien stärktt in Mitleidenschaft gezogen! und ermäßigten sich um K 26.—. Im Schrcmkech reagierten Schiffahrtaktien empfindlicher. L l o y d-i Aktien ermäßigten sich umL128.—, Navigaziona um K 140,—. Von den Jndnstriepapieren fielew V e i t s ch e r Magnesit um K 143.—. Das (Be* schüft konnte sich bis zum Schluffe nicht beleben. Auff dem Ankagemarkt stiegen Notenrenten um ^Prozenh« wogegen ungarische Kconenrente 31/* Prozent billiger! erhältlich war. Im übrige« verweise« wir auf nach» stehende Schlußkurse: i JndustrieMnternehmnnge«. Allgem. Ballgesellschaft! 438,T-f' (— —Umvnbay —-!-»—), Wi?M HaugeMchaK 884.— (-f Wienerberger Ziegel —;-4 (-»Pesinger (--- —Sarajewo Att.-Brauerer f- Z^), Aussig Chem. Brosche-- Spiritus i— —.—), Kardpnmdmn HolzhandelökeseMchast 688.— (--*• —A. E. G. Unioü Elektr.! —(— —), PiemenS Schuckert 385.— («-,—), Alpine 616,-!- {— 25.50), Austria Emm! —(— r~.—), Berg,nj Hiitttll 1548.— - SS.—), Poldih litte 830.— l— 80.—), Prager! Elfen. 2250.— (— 5.—), Rimamurany —(-.—), Skoda»! wecke 672,-!- (— 8.—), Wastnisahrik 830.— (— 10.—)» Salgoi Tarjaner —(— —Trifailec Kohlen SSO.— (— Una, Allgem. Kohle« —(— Urikann —(-^ Westböhm. 902.— (— Sb.—)» Brunner Maschinen —;-), Heidt — r** (-—.—)» Lokomottv Sigl —.— (-.— Simmermger 469.— (-Elbemiihl —(— —),r Veykom (— —Karpathen 1850.— (— 80.—)/ Galizia 1SS5.— {-f 5.—), Fejfabriken —(— —.—), Schoelleri Mucker 1100.— (- 80.—\ Böhm. Zucker (— — Oesterr. Eisenbahnverkehr —(— —), Türk. Tabaks regle irn— s-b. em Türkenlose 422.— (— Krupp A.-G. 468»— (—19.-), Rufton 508.- (4-1.—). ffiaK werke 853.— (-Barscher Magnesit IGO.— (— 143»—^! TranÄP0rtMnLer«ehm«rrsrn. Adria —,*-(-♦— AMg-Tevlitzer —(— —Buschtiehrader!ft. L. ^-Puschtirhrader fit, B. —.-— (-.—), Orient»! bahnen 1875.— (4i.—V Dvncm-Damvf. 1700.— (— 15.—), FerdinandS-Nordbahn —Lloyd 8820.— (—128.—),} Navigaziane 6110.— (— 110,—), Sraatsnsenbahn 89®.—: 9,50V Lombarden 159.— {->-.75), 8% Südbcchn»! Prior. 847,— (— —StaatSbahn GenuAch. 421.— (— 4.25); Renten. Mairente 81.50 (-f —.75), Febrnarrrnte —• (— —.—), Orsterr. Krsnemente 81,50 (4- —.75), Oester^' Goldrente —{■— ), Ungar. Goldrente —(— —)i Ungar. Kronenrente 68.— •(— 8.50). < Banken. Angls 874.— (— 8.—), Bankverein 415»—} . (— —,-V Bodenkredtt 870.- (- 50.-), Kxtdtt-Anftalr 560.H (-» Ä.—V Ungar. Kredit 691»— (— 4.50), Depositen 487,— (•— V Länderbanl 410,— (-f- 8.—), llnionbank 490.— (— 8,—), Perkchchbank 315,— (— —ZivnostenSka 546.— (- 18.80). Berliner Börse. ' Berlin» 88. April. Im Zirsammcyhange mit der. Syannling hinsichtlich der beporsteheyden Entscheidung in der ftriedensfrage sowie angesichts der Fortdauer der innerpolrtifcheN Wcrren legte sich dre Böcke heute weitgehende Jrkriiekhaltung auf, doch vennochlen ernigr SpcsMnlengcmwen für gewisse Papiere . Interesse z« erwecken. So wnrde für Elektro wette die Bete'liynng an ausländischen Nnternebm»maen geltend gemacht. A. E. G.-, Bergmann »md Felten & GMeanme--Akiien wurden daraufhin zu höheren Kursen nmgrsetzt. Eine sehr bedeutende Steigerung ersuhren nneder Husch Kirpfer-Aknen infolge gi'mftiger Beurteilung dir Geschästsa^sichlm. Gebrüder Pöhler-Attien setzten ihr. Erholrma fort. MS hoher sind wrnrr Sothrivgrr Hütte- und Rombachn Hütte-Ante,le hervsrznhebm. Schlffnhrtwerte verrieten Neigung zur Abschwächung, namentlich Hambnrg-Südamerika- Akrien. A»tch aus den übrigen Gebieten nciarm die Kucke bei oeringen Umsätzen meist zur Schwäche. Unlechen, sowohl' heimische alö ausländische, lasen, soweit noch gehaudolr, still bei. wenig veMdert«» Kursen. LL^tcheL Gold &%%■ Oesterr» 1U.~; iiomv'"' '>«*" ‘”>0.—, Ouierrchcchn 215.5t», i!?•*.;.. .* ......... - ,Ro»Aö» Äopd i04.vü.

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