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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-29 · Heft 100 (29.4.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 100 (29.4.1919)
Date
1919-04-29
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien. Dimstag Wiener MorZenzeMirrZ 29. DprU 1919 Nr. 100 Die tsch-rchs-?LoWrrkisch§n Gemeindewahlerr. Wien. 98. Avril. Am 1s. Jmü fötfm im gamen Gebiet drK tsch-cho'llsw^ky scheu SiaauS dre Wahlen in ivt Arme nden k»'tfhnden. Es sind dreZ' die ersten Wablen m der neuen Republik Md daher ksnnnl chnen eine estwbke Bcdeu'img z»r. ^-'r ihnen wird sich am» erstenmol dir politische Gwvprenmg dn Devvlkernna des neuen Sbmlcs im ilcrreu Licb'e erweisen. Die tschecho-'stowcikischr Rattovakversammlunfl ist dek.umilrch nicht aus Wahlen tjertt»w<«iHßWt, sondern wir:bc vom 9innpjiaImiöfch.ttS ernannt; diese Ansreracht» lassung der Demokratie fand ihre Keckitfertigung in der Tatsache, daß die Grrnzlrage bisher N'cht aere<>--lt ist imd daher mit der wirklich gcsetzmäffisten konstituierenden Versammlung bis nach FriedenSschln'i gewartet werden muffe. Dir Oefftriilichkeit hat in dn Stunde der oroyeit nationalen Begeisterung diese Umaehnng des rrmokkatifchen Prin^vs leicht verteilen und d«S Provisorium wurde anstesichts her hoffnun ^vollen Stimmung in dem aufstrebenden Staate gar niclst schnmzhaft empfunden. TrvLdrm aber durch die Abstinenz der Deutschen und dirrch die bisher trotz w>ed<" Holter Der» sprechuna n-cht ert'olgte Heravziehmrg der jüdischen Vertreter das Prager Parlament kern ktarB Bild der tavächl^cri Berhälttnste des Staates peden kormle, hat sich doch f^ciott, d»ß die Parteipettemätzc innerhalb des tschechischen Volkes schon in den ersten. Mona.tcn seiner Sclbsiänd gkeit e.n' Berfchärsrmg erfahren Hades, wenn auch heute noch durch den nationalen Gedanken das ganre Volk ZManrmengehrtlten wird. Alke Parteien treffennun große Äorbrrenuvgen für die Genicindewahlen, Der Ausgang dieser Wabkeir wird anch bereits Schlüsse mb er du ZüsamMensetzung des künftigen Parlaments zulafsen. ' Das Wahlrecht kür die ksch>-cho^lowMchen Gemeinden R das denkbar demokratischeste. Durch die Einführung des Provo^es und der Wahlpflicht haben auch die klemen Minoritäten dieMöglichkrch eine Vertretung zu' erkalten. Zubreten Minoritäten gehören in den meisten Ndrischen Gemeinden auch die Juden«. Auch für sie werden diese Wahlen den Beweis erbringen, Sb sie genügend politische ÄtttSirär und Reffe besi-en, um m denk »men Staat ihre Position zu behaupten.. Bisher war die Pstttst der Jude» eine durchaus verfehlte. Zur Zeit der Lsierretchischen Zwangshetr^ schätz Hab« sir sich oft als Stützonnbe des sstnreiM« scheu StaatZgednnkens und des deutschen Staaksvolfts auch zm Nwderbaltung der tschechischen Mafor'tär mrßbrauchen lassen. E'.nr andere Gruppe wieder hat sich als ^tschechische Juden'" orgamsicrt, mn bei der tschechischen BevMenmtz das emgedorne Mmruuen zn veichrSunon. Nur dre relativ tleme Gruppe der Nationaljuden hat immer den Standpunkt vertreten, daß Juden keine andere als jüdische machen haben; daß sie tm nationalen Streit zwischen Tschechen und Deutschen neutral zu bleibe» haben, . keinesfalls sich exponieren drchirn, daß sie von beiden Böllern die Anerkennung und Achtung ihrer eigenen Nationalität dnrchzusetzen baden imd sich im Lbnge» eine Pvlrw'che Sphäre schaffn» sollen, i» welcher lhn-n rinMarimum jüdischerLebensmöglichkettgehoren lst.Eme Durchsetzung der Forderung nach Anerkennung der jüdische« Nmisnalnät war cm aittn reaktionäre» Orstenetck undenkbar; und auch die alten Kurien-- rmd Privileg-enwabirechle und das altmodische Majontätsvrinz-p machte es den Juden unmöglich, als Juden w selbständiger polikschec Geltung zu!v»mi«n. Die Wahrheit des judnkbnaüonalm Programms . bfted atfo eine abstrakte, und die Juden ßlan&tm klüger zu fein, wenn sie sich einem der großen Völker avfchloste« und durch diese Anlehnung, gewissermaßen nebenbei, auch eine jüdische Interessenvertretung erzielen konnten. Aus diese Weile gelangte« auch tatsächlich einzelne Juden schon früher in die Stadtverlrckungen. Aber niemals waren sie dort die ausgesprochenen Vertreter der Juden, vielmehr waren sie Vertrauensmänner der nichsiüdischen Wählerschaft und konnte» sich also sitz jüdische Interessen nicht allzusehr einsetzen. Durch ihr» Skelkichg innerhalb einer ander-- nationalen Partei kamen sie überdies in Gegensatz M dem andere« Volke des Landes, mischten sich in dre national« Pak tik der Tschechen oder der Deutschen «ad habe» dadurch nur zur Förderung des Antisemitismus beigetragen. Bei dm kommenden Wahlen sirP die Situation vollständig anders. Es gibt kem altes Oesterreich mehr und die junge tschechoslowakische Republik, deren Ehrgeiz eS »st, emes der fortgeschrittensten Gemeinwesen Europas z» schaffen, kann der jüdischen Nation die Anerkennung als nationale Minoerheü «vd dir Zuerkeunung der von ihr gesyrderte»Äcchtr nicht ve M'gern. Sowie hex tschechische Minister Klowc m seiner v.elb,-merkten Rede am Ostermontag davon gesprochen hat, daß die Tschechen als »Söhn« einer neuen Zeit* eme» Tvvus des gemischtnatiovnlen Swais» Wesens, ähnlich wie di« Schweiz schasieu werde«, so hat mrch die jstdischnationtsie Partei seit ihrem Bestand« das ftiedliche Zilsammenkeben mehrerer Nationm bei voller Wahrrmg chrer Eigenart ü»d Eigemechtt .in einer Höheren Einheit als Progranrmpunkt ausgestellt. Deejenitzeu Juden, dir fr Wer deutsche Asiimilatiovspolstik getrieben h-icken nnd trotz allen Fußtritten der Deutschen immer noch chanvin-fttschep waren als Wolf und Pacher, sehe« heute daklägliche Debacl» ihrer Politik, welche besonders in den ersten Tagen d«S UniflurzeS eine ausgesprochene Pogromsinnmung in Bödmen hervor* gerufen hat, die nur durch das sofortige entschlossene Auftreten des Jüdischen Nationakrates abgewehrt wurde: und auch die „tschechischen Juden* muffen es erleben, daß man sich bei den Tschechen mr ihr« stark' nach OportuniSmuS riechende Anbrederuna herzlich bedankt. NrenmlS «st es noch den Juden der Lschecho-Slowakri klarer geworden, daß sie «m ergmeS Volk sind, und daß nm die einzige ehrliche Politik des offene» Dekenurnisies pnn JudMMyl sie vor dem moralische«, politischen mrd wirischast* tichen Zusammenbruch bewahren kan«, als in dieser dil'fchen Zeit des Riederrerstens rmd NeubegiN»ens, Er« groß» Teil der Jusen hat dies anch berntS erkannt rmd sich binlcr den Mdlsch»» Nationalrar acstellt. AnSbesondere die Judenschaft Mährens steht heute im nationalen Lager, der Verband der mährischen KufttkS- Kemcmden hat seinen Anschluß an den Navonalrat erklärt. Auch m den andern! Gependen, insbesondere m de« Städte» Böhmen?, ist die nationale Ntwegununter de« Juden im Wachsen; es hämmert langsam. Die Juhe« sind politisch schwer von Begriffen. Die kommiuden Wahle»' sind daher von größter Bedeutung, weit dadn dre Juden pemimgen sein werden, klar Stellung ru nehmen, und mtzkg« des Wahlmanges kann sich keiner' dieser Pflicht rntsiehe«. I« dieser Situation aber wn'ä schon eine kurze Ukberlegung der Situation jeden Juden, der yur etwas BerautworrungSakfühl besitzt, nkennen lassen, daß er nicht anders wählen kann als jüd?sch. Zwar ist anstmennit», daß »S auch wr.ter politische Chärlatane gebe» w rd. welche die Ge- »vrffenlosigkrit hegeben, durch tzioole ass m-wksrnche Poftstk das ganze Judentum der Tichecha-Zlomakei noch zu gesäbrdcn. Die jüdischnat.onale Partei , w'rd mit rückstchts» fofcffn» Äachdmck gegen diese Schädling« anfkrete» «nd die Ocssenil.chkeir darüber, belehre« müssen, daß dajüdischh Ball nicht für die polikiiche» Exzesse ttn\fl«cc vsran worrUch ist. D.e Judm muffen als Juden in den Wahlkampf einlrslen. Dadurch wird sich erweisen, datz die iüdnch»»iionale Politik, die von Änbegin» an inrr jüdische Polnik war, der einzige Weg »st. dr« die Juden -gehen können. Dir große Maffe der hem« «vcd Indifferente» wird gelegenilich der Gcmeindew.ihlen diese Wahrheit erkennen. Ans der ganzen BZelt, wo Juden wohnen, gilt derfek>'e Grundsatz: keine endere Pvlrtrk »nüche« als jAdtso^e «ch mcht, anders wübleu als sitdffch- E Stanislarr, 27. April. Dis vahHoprrtns n-«sldeL äji5 N o w o &a&lVL9tt har sich «ach dstk Z^egiMVtW mit ejnem MLLnifeDa.Udachu.rrairrtschsBol§ Kew-srrdst, d-esfsst Grmttdyrinziprsrr Md r Gis ReHisrmrA AehO rmsrichALts^kich Mtf dem Boden der SskHsiKrrdigksit Jt«b Hu»- des urrarnifchen Gtsates, da sie dieser die eirrzigs VTeLtrrnq des rtkrK!7trschon Volkes Pop feindlichen AnschlAqsn voltM frsmdrp NaHVaim eEIÄt. Me Negierung m ß t d e n o» t e u u n d M «f f e n in Ginträcht zu leben, wird ^Äer solange den K'ampf-mkt thnen syrtsetzen, bis die Ante» f.p'Mr und AnE'Mgiskeit deS ukrainischen TerrikovrrrmS seffchevt opfcheint. Dis Negierung rslpd keiue militKrifcheHilfe irgend « ß u e K f r e m d s v Staates beanspruchen «üd Verträge «tu* auf Grund der Auevtennnng umm nkmM^äim MSgierMg. der SsrbstZndi^keZt der ukrainlschM DolkS» repnbLW nnd Nichtekttwifchrrng in innere Arr^ g^T^Mhelren abschließsn. Pie Negierung wird aNeS daran setzen, um den A d m l»I ft t «* tLousaPParat ztt festigen, und die Vu LkS Wirt sch asFzrr ordnen» Dich Negisrrmg will eine deMyksatischs Agrarreform ans Grund des bereits ve» stehenden A^rargese^sS dnrchsührsn. Durch Handels vertrage mit den Staaten Europas und Amerikas wird die Ukraine mit alten nbtigen VedarssartiTeL« versorgt werden. A?s ihre erste Aufgabe betrachtet die VolkSreqierung dis saAifche V e r» ein igrrng der W eft uk raine mit der ukrainischen Volksrepublik. Dis Negierung wird jede Erscheinnng von Anarchie mit aller Strenge bekLmpfen nnd iusbesondere keine AnSschreitungen gegen d k s skdifchenMitbürgerzttlassen. Wie es in Ungarn zugeht. SitzRng des Ardeiterrates. — ReqNisitio« der Witsche. — A«flös»«g der Front. — „Wie alle Werder." — Rathziegels &»&. — Der weide Schrecken. — Sin VolkskommiffLr gehilngt. ' Budapest, 27. April. (Tel. der „Wiener Msrgen- Asituug".) In der gestrigen Sitzung des Arbeitermrd Goldatenrates, die PrÄsch^nt Biermann leitete, tvandte sich die erste Redneriri, die Köchin Horvath, gegen die Dienflbotenve rmittler und verlangte deren Verhaftung. Der Ärbeiterrat Ajvary beantragte, daß die Räteregiecring der Bourgeois ie die Wäsche wegnehme« stNe. Der Präsident boru.hi.Ab: den Redner, das; in einigen Tage« alle Wüsche der Bourgeoisie requiriert werden würde. Der Solhatenrat Unger erwähnte, daß große Rot an'Heizmaterial herrsche. PolMommissLr TUwr Szamuely (ein ftstherer christlich sozialer'Journalist) sagte: Ich komme von der Front und nicht mit den besten Ciridrücken. Wir führen an der Westfront Men Kampf auf Tod und Leben, da der Ueheiterrat in Budapest seine Zeit mit den dümmsten und peinlichsten Sachen yerschweli' et. Unsere Truppen sind gut ausgerüstet, aber es fehlt ihnen sie Disziplin und sachverständige Führer. Di« Gefahr ist groß und es ist nichts wichtiger, als Rettung der Diktatur,.DieAümümn stehen uns in Kampfeslust und auch, was die Ausrüstung anlangt, weit nach. Mr die Disziplin ist es, die die rumänischen Truppen kampffähig umcht. Unsere Ziv i l k o m m i f f ä r e sind von der Fro»t geflüchtet, und nicht im letzten Augenblick. Wie wir ein Recht dazu hatten, das Wissen der Ingenieure, Aerzte, Apotheker und anderer Spe-ialiften ciuSzunützen, so müssen wir mit per schreckrichstrn Gewalt und unter der strengste» Aussicht das Wissen nnd di« Energie der Offiziere, die in der alt«« Armee gedient hohe», ausnützcn. Noch eines will ich Mitteilen, das SanirLtSwefen unsecer Arm« ist unter aller Kritik. PoLLLLsche^Mdschau. INterVe«tis» für die jüdischen FlüchMnge in AngostaWien. Der P'.effchiM der Dcle^itwu de- Jüdische« RationalratzS fü« Oüstalizron meldet: Ueber Auftratz bet Dckeqation des Jüdische« NatsonalrateS fitz Oüstlikme» sprache» Äbq. Hrmuch Reizes und DclMrionGscdeiü» l!eo» W e ch i l t r am 2b, tz. M. denn diesigen Geiaridun des jngoslawischc» Btaakes, De. lfomro P o a a e n i k. vor und überreichten em Memorandum m Sachen -er vv Brreickr des nmo'lawiscbnt SwateS noch weilende» jüdischen Flüchtlinge auS Galtzie» und der Bukowina. Di« Äb« ordniing anerlanuce die hchbrrige human« Behandlung der Mwhlkinge durch die Laidacher Piovmziakreqiemuy, dir sert den Nyvembertaacn ptn FlÜch'.singKnnterhaltSdeitiag an'zahlt, und bare« angesichrs des >n ganz Ungarn eingestellten Vu««bah«' verkehrum wciterrBclassung drrFliichtlingr m ihren bisherigen AnftnihaltSyrte» und F l ü k s» g» machnng der Untersiützungsgeldex, bis h,e Beihandlurchen mit de» »n Betracht kommende» Slssttümtern bezüglich Heimbesördernng brr sich zmn Abtransport meldenden Nüchtkinge pm Abschluß gelangen, Grandkee Dk. Pogaenik legt, ein äußerst kiebenswsirbige- Entgegenkommen an den Tag und SberunNeft« fp.fact mit einem Spezialkurier das Menivrandnm defürwortrndandie Laibach«» Hrovinzialresierung. A»s der polnische» HSKe. Ans d 1 r z v z o w b e i R z e, » « erhalt«, wir nachstehenden Bericht: Montag den St. Avril, abends, während dir Judm im Peihaus anläßlich des P ssachftsteS den Gonetzd enft vervichteie«, tannnelte sich im arotze Menschrnmenge vor dem» selben an und verlsngie unter liiinii die^HetanSgabe eines v-i-schMndene» chrDfts'vn Mabchsas. Dann stürmte d>e Meme Ms Beihas.s, löschte die Dichter ans nnd hat d'.e Inden mit Lenchtrrn und Betvickcn sonne Mit Sn'icke» nnd Stangen j tl m m e r l i ch g r v r Ü a e l t. Die Pi-o.edur dgnrtt« eine Stunde l a n s>' E n Jude ist den V er « » n d « p a e n bereits erlegen, 1ü siud schwer und zirka i»0 lckht verletzt worden. Trotzdem das aefachte'Mädchen n'Mschrn erschienen ist, dauerte die bedcohliche Hakturm der polnischen Br° vskkerung den IM» gegenüber noch zwn Tage lang an. itt tir>i»iwnew, »«»er Lr»S. K«M. Wir«, M. Wep«h»ßrsKe 23. fkeiepho« srssr. m Volkskommissär Bagv sagte: Ich will die Wahrheit enthüllen. Die Revolution ist in Gefahr, dis Gegenrevolution wird immer rnächtigsr, der weiße. Terror tobr im ganzen Lande. Di« rumänisch«Armes tvill dis Diktatur erwürgen und sie d e m G a l g e u überliefern. Dies« Offensive steht mit der^ÄLgem-! revolution in Verbindung. Genossen! Ich muß aufrichtig sagen, daß ich es mit meinen - eigenen Augen gesehen habe, daß unsere Truppen nicht gut kämpfen. Sie haben sich schurkenhaft benommen, und wie alte Weiber liefen sie davon, als der. Feind sich näherte. Nnsepe Front hat sich aufgelöst weg^n dieses Mstvalkes, das nur die Schwärmereien für die Proletariatpiitatur im Maul Harbs, aber eigentlich bei uns nur gut leben und fressen wollte. Es waren Prolötariersoldaten bei den intematftt": naben Regimentern, die sich heldenmütig benahmen. Die Wiener schlagen sich auch gut, und ihr Kommandant, Rothziegel, stach den Heldentod. Rothziegel wuchs bei Vamospercs begraben. Wo die Rumänen ein« marschiere«, ist die alte Wirtschaft schon wieder lebendig. In Szakmar tobt her weiße Terror^ Die gewesenen Ofsizisre nähen sich gleich wieder ihre Distinktisnen auf. Der Genosse Mo'lnar, einer unserer Golks« kommissär«. wurde gehängt. Dor Hquptführer der «henialigen Bourgeoisie, A-aPfftalistsn, Kleinbürger. Bauern, Studenten, Kauflsut« und des anderen Packs ist der gewesene Minister das. Innern des KarolYiregimeS, Binzsnz Ragy.^ Wir werden ihm noch begsgnon. Wir werden sie alle noch treffen, die jetzt hinter der rumäuijchrn Front unsere Leut« verfolgen. ES ist keine Zeit LüM t Erbarmen. Wir werden sie züchtigen. Der Konflikt wegen Fiume. Baldige LS jung. Berlin» 28. April. Der „Abend" meldet aus Genf: In Paris ist der rs Mische Botschafter der Ber-i «i N , g t e n S t a a t e n e i n tz «t r » f f e n. Er sprach die bestimmte Emmimy aus, baßd»eFiumaner8raae indieserBfpchevoerdraeresi eltwerhen. Die Aückscndnna der amenkalnschrn Polneitruppen a«S Jlalicn »ach mankreich fei nur eure Maßnahm«, um die Menge mcht heraustufacher». Glnlenken zur Vefonneuheit. Berlin, 26. Avrli. Der »Abend* meldet anS Lugantz: Nach der ersten Beräuinmg wegm des lwerwartete» SckrlttcS WitslNiS Menübcr Italien und nach dem ersten Auf stammen des EmriistungZstuunes scheint sich bereits ein E i a l e u k e » z « r- Besonnenheit bemerkbar zn machen. Der Pariser Korrespondent v«S -Srcolo* hrbk hervor, daß die amerikanische. Press» bemüht sei, a l l r H 8 r t e n g e g e «« über Jtalienznvermeiden. Daß Amerika nicht daran denke, eine sinan;iclle und wirifchasktiche E'presseprpuo Skaenstdrr Jralien zu fvletvn. gehe schon auS der Meldimg drr jImengo Tribüne* hervyr, derMsslse Amerika ,m Begriffe stehe, Italien eipenrneÄnleihrvsuöLo Millionen L irr zu gewähre«, V»JraUen Kanu ahne Flume glücklich sefn.« Wafhingtan» 27. April. (Tel.-Komp.) SiaatSsekrrtär für MMre Augelegenheiien. L a ne. läßt eine N o t e d e r Regt c x u n « vevöfftnchchen, m der eS heißt: Wiffon wünscht, daß 8 i u m v I n a p f l a w i e n rnritögeseb»» werde» W ilsonmid Ltemeneean sind Übßiewstimmend der Ansicht, daß es eine Ungerechtigkeit gegenüber der neuen Rrvtzbük her Ad'ia wäre, wenn Fnmie Italien zngespwcheii würde, da symme der e t» »i g « «I bj \« ft « n b i Haft» Jugoslawin rmd der benschbarten AdMänder ck. Woüte man die Korbrnnw JialienS, ugt AMcht auf besten CScftörwfl, daß der Greßteu der Fumanex BevSlkernng italienisch »st, erfüllen, sy mKitze man einem Fand Unrrcht tun, nnd damit ^«e Ursache fst« bestä n d t o e Verwicklungen kaffen. Jtalft« kann im Bcktz v»n^ Venedig nnd Triest, auch ohne Ä i u ry e ein glücklichcSLrheufffhreu. Dep Gch«ssiM B«tr^KSVvüPde^ Schieds-> richten? Gsnf, gn. Wptl. Der Gchwrtzer MmchsSpräsiderit Ador wmhe teleay/iphisch nach Paris h v r v f e n. Gr tost anin d« Ümmandt,'A»ge1«smheit emm S ch i e d S s p r « ch

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