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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-27 · Heft 98 (27.4.1919) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 98 (27.4.1919)
Date
1919-04-27
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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&UW iö Wien, Sonmag Mi-ner Morgenzertung 27. April 1919 Nr. 98 r* Fällige Coupons mtb einzulösende Staatsschuldtitres/ hie, im Besitz von Privaten Geschäftsfirmen oder von Aktiengesellschaften iinu. sind, und von diesen dem Staate zum Ankauf angebvteu werden, müssen von einer besonderen Emmnng auf esrmit vorgeschriebenen Formular begleitet sem. Die Erklärung bat. zu enthalten, daß der Sitz der Gesellschaft sich un nMbesctzten Gebiete Deutschosterreichs oder in einem^mir ehemaligen Österreich- Ungarn befrenndeten oder neutralen Staate befindet, ferner^ bei privaten Firmen (nicht Aktiengesellschaften ickw.). daß die für sirnrtliche außerhalb Deutschöfterreichs befindlichen Betriebsstätien der Unternehmung vorgeschr-cbenc allgemeine Erwerbsteuer, n i.cht in c h r b vC tragt a! s 10 Prozen 1 der der Gesellschaft insgesamt vorgeschriebenen allgemeinen Erwerbsteuer. Bei den Aktiengesellschaften (überhaupt zur öffentlichen Rechmnwslegung' verpflichteten Unternehmungen) ist dieses Verhältnis analog auf die besondere staatliche Erwerbslener nach dem zweiten Houptstücke. des PcrsonalsteuergesetzeS zu beziehen. Juristische, keiner Erwerbsteuer unterliegende Personen lantonome Verbände, Fonds, Vereine, bezüglich des nicht in Erivcrbsiinternehmungen investierten Vermögens) Nlit dem Sitz rn Dcutschösterrrich haben unter Verwendung eines. besondern Formulars zu bekunden, daß sie ihre Tätigkeit ausschließlich in Deutschösterreich (und zwar nicht in einem von einem andern Staate besetzten Gebiete Dentschösterreichs) ausübcn und außerhalb Deutschösterreichs (einerlei unbewegliches Vermögen besitzen. ^Anch für diese Parteien gilt ebenso wie für Einzelpersonen die Benilnniuna, wonach Fälligkeiten bis zu X 11.—, beziehungsweise K 55.— ohne Angabe emer Erklärung angekauft werden tönncn. Für vinknlierte StaatSschuldverschreibuugen sind analoge, jedoch entsprechend adaptierte Formnlarien (D, E, F) aufgelegt, die den Parteien bei der Direktion der Staatsschuld oder bei der Staatszentralkaffe ünentgelilich zur Verfügung stehen. Der Ankauf von Fälligkeiten ungarifcherStaatSh ü rger oder in Ungarn wohnhafter Personen ist »ach den voranstehcnden Destimwungest ausgeschlossen. Diese 'Ausschließung wird jedoch nur solasge gchandhabt werde», brs auch die ungarische Finanzverwaltnng die Honorierung ihrer Staatsfälligkciten au dmtschösterreichffche Jntereffenten wieder anfninnnt. Auf den Schuldendienst der dents chösterreichischen Staatsanleihe, von welcher am 1. Mai zum erstenmal Zinsen fällig sind, finden die vorstehenden Anordnungen keineAuw c n d u n g. Die Zinskcheme dieser Staatsanleihe gelangen in nornialer Weise durch die deutschösterreichische Finanzverwaltung zur Einlösung. Die Verordnung spiegelt deutlich die Zerfahrenheit und Unhaltbarkeit unserer gegelitvärtigetz.ftn<lnzielt;n Verhältnisse wider. Bei der Einlösung des April-- röup-ons hatte es sich noch vorwiegend gehandelt, jenen Teil dar Gläubiger zu ermitteln, die ein Anrecht auf Auszahlung in deutschösterreichisch gestempelten Noten habrn. Die Einlösung selbst erfolgte, wenigstens teilweise, aus bcm noch vorhandenen Rest gemeinsamer Mittel. Diese sind nunmehr erschöpft. Die Regierung stand daher vor der Wahl, die Anleihe entweder novleidend werden zu lassen, oder sie, wenn auch unter Protest, einschließlich der im Auslande placierten, zu honorieren. Hierdurch hätte sie ein. Präjudiz gegen sich geschaffen, das mit Rücksicht darauf, baß die seinerzeitige Auseinandersetzung har Nationalstaaten viel eher 'auf Grundlage der tatsächlich bestehenden Verhältnisse, als nach den Grundsätzen vom Recht und Billigkeit erfolgen wird, bedenkliche Folgen hätte zeitigen können. Es ist daher durchaus zu begrüßen, daß die Regierung ans dem Verhalten der anderen Nationalstaaten endlich die Kionseqnenz zieht und sich nicht länger in höherem Grade als Nachfolger des alten Oesterreich betrachtet, als diese cs tun. Prinzipiell wird also derMaieoupon nicht mehr ein gelöst, sondern von. der Negierung angekanft rverden. Da dies aber nur bezüglich der Deutschösterreicher und bezüglich des neutralen und befreundeten Auslandes Platz greift, wird irgendeine Intervention hinsichtlich ‘ des in Len Nationalstaaten befindlichen, ober iir diese gehörigen Teile der Kriegsanleihe abgelchnt. Wäre Lei uns wie in Böhmen die Rostrifizierung' der Anleihen bereits durchgeführt, dann wäre das Bersch) ren einfacher und es ließen sich einzelne der zweifelsohne bestehenden Härten vermeiden, die der Verordnung über den Aprilcoupon zum Vorwurf gemacht wurden. In-Böhmen hat Raschin schon zum Apriljermür einfach jenen Teil der Anleihen honoriert, die in Banken usw. deponiert waren. Es ist freilich klar, das mit der Nestrisizierung der Anleihen die eigentliche Schwierigkeit für uns noch nicht behoben ist. Diese liegt bekanntlich darin, daß sich in Deutschösterveich eine weitaus größere Quote der Gesamtschulden befindet, als der Kopfzahl oder der wirtschaftlichen Kraft des Landes entspricht. Daher kann Raschin leicht die in Böhmen befindliche Kriegsanleihe wenigstens faktisch durch Einlösung der Coupons anerkennen, während wir uns davor sorgfältig hüten und auch innerhalb des Landes unsere wie immer verklausulierte Einlösung oder den Ankauf im Umfang möglichst einschränken müssen. Man wird daher den Ausschluß der Nationalstaaten, der (m EinzL.sall gewiß als Ungerechtigkeit empfunden werden mag,, doch aus allgemeinen Gründen billigen - müssen. Denn die ruinöse Wirkung für unsere Finanzen bleibt bestehen, ob es sich um ^Einlösung oder um Ankauf der Coupons handelt. Der Zinsendienft der inländischen Anleihen erfordert bald so viel, als die ganzen regulären Einkünfte des Slaales ausmachen, und während wir nrch immer auf die Auseinandersetzung warfen, sind die Nationalstaaten, unsere naiürliä-en Konkurrenten in der nächsten Zeit schon längst mit Eifer daran, definitive Verhältnisse zu schassen. Wir müssen die wirtschaftliche Auseinandersetzung erzwingen, damit wir endlich aus dem Probi'örmm herauskommen und nicht als einziger Staat diese Erbschaft des alten Oesterreich übernehmen. Unsere wirtschaftliche Sl-llung gegenüber den neuen Staaten 'ist nicht ungünstig, weil wir einen großen Teil der Aktien von Unternehmungen ihrer Territorien, von Hypothekenbriefen ihrer Institute usw. besitzen. Wenn wir die Macht, die uns der Besitz dieser nunmehr ausländischen Effekten bietet, entsprechend verwerten, wird sich manches erreichen lassen. Dies setzt allerdings schärfere Negierungsmaßregeln voraus, und zwar von der Art, wie sie hinsichtlich der fremden Effekten während der letzten Monate in Deutschland getroffen worben sind. Ein Liquidrerungsdepartement im Staaisarnt ' der Finanzen. Staatskanzler Tr. R e n n e r hat gemäß einen! Beschlüsse des KabmettsrnteS den Sekttonschef a. D. Dr. Moritz P ö s ch e l zum Vertreter des deutschösterreichischen Staates bei der von den Natronalstaaten auf dem Gebiete der früheren österreichisch-ungarischen Monarchie zum Behufe der staatssinanziellen Ligmdienmg eingesetzten mtemmionolen Liquidierungskommission und den Hoirat a. D. Ernst Ganglbauer zu deffen Vertreter m dieser Funktion bestellt. Zur Vorbereitung der dem SektionSchef Dr. Pöschel, beziehungsweise seinem Stellvertreter obliegenden Aufgaben wurde un Slaatsamte der Finanzen ein Llquidrerungs« departement errichtet. Verlängerung der Wertekonskription in der Tschecho-Slowakei. Brünn» 25., April. (Tfchecho-slowakisches Preßbureau.) »Lidove Novmh" Meldet: Die Frist zur Konskription von Gold, Silber und ftemden Valuten ist bis Ende April, zur Konskription der Wertpapiere bis 10. Mai verlängert worden. Am I.Mai beginnt die Konskription des beweglichen Eigentums und der nichtbücherlichen Forderungen, ferner btc Konskription der Dersicherungspolizzen. Bevorstehende Schließung der Königs- und Laurahütte. Kattorvitz, 26. Avril. Acl.-Komp.) Die Generaldirektion der Konrgs- und Laurahütte bereitet die S ch l i e ß u n g des Betriebes für den 30. d. M. vor. Die Aufträge bei der Firma Gebrüder Böhler & Co. Berlin» 26. Avril. Von beteiligter Seite erfährt das Wölfische Bureau, daß cs unzutreffend ist, wenn bei der Firma Gebrüder B o h l e r & <S o. besondere Schwierigkeiten bei der Umstellung der Betriebe von Kriegsmaterial ans Friedensmaterial behauptet werden. Es liegen vielmehr FriedensaustrLge reichlich vor, die von vornherein für viele Monate lohnende Beschäftigung bieten. Allerdings konnte die Beschäitigung infolge der herrschenden Kohlenknapph eit, namentlich bn den d e u t 1 ch ö st e r r e r ch r s ch e n Werken, noch Nicht in vollem Maße ausgenommen werden, während die deutschen Werke voll arbeiten. Auch für bte dentschösterrelchischen Werke ist alle Aussicht vorhanden, daß die Kohlcnnot bald behoben wird. Die Brlanzvorlagen für das abgelanfene Geschäftsjahr verzögerten sich wegen Berkehrsschwierigkeiten unter den verschiedenen m Deutschland, Deutschösterreich und Tsch-echo-Slowakien gelegenen Werken. Dre^Bilanzsitzung ist aber sür-deii kommenden MoWt in Aussicht, genommen. '; £ Das Ende der Banknoten zu 25 und 200 Kronen. Für die Einziehung dieser von jedem Zahlungsempfänger schon sen Monaten rasch, abgcschobcncn Noten hat die Ocstcrreichischimgarische Batik bekanntlich den 30. April als,, letzte Frist festgesetzt, die selbstverständlich unbekümmert um die kürzlich von einer ungarischen Seite ausgegangene Ausstreuung über die weitere Jnvetkehrsetznng der vorerwähnten beiden Notentypm eingehaltcn werden wird. Wiener Bangesellschaft. Der Verwaltnngsrat hat in seiner heutigen Sitzung beschloß««, der am 14. Mar um 10 Uhr vormittags im Bureau der Gesellschaft stattsindenden Generalversammlung die Einlösung des Dwidendencoupons pro 1918 mit K 12.— (wie im Vorjahre) vorzmchlagrn. Der Export tschechischen Juckers «ach Deutfch- Lfterreich. Tschechische Fachblgtter melden: Nachdem.die Kampagne beendet und ein Ueberblick über die Produktionsüberschüsse der Periode 1918/1919 möglich ist, entsteht die Notwendigkeit, den Zuckerexport zu organisiere«. An erster Stelle steht nun der Export nach Deutsch osterreich. Die Liksenmflen erfolgen aus Grund der jüngst vereinbarten Preise, und zwar: K 820 für 100 Kilogramm Verbrauchsrucker, K 540 für 100 Kilogramm, Industriezucker <Kristallzucker). Ansonsten bleiben die gewöhnlichen Zuschläge m Geltung. Infolge der Aushebung der Durchrecksmmgstarise ist eine Erhöhung der Frachlspesen elngetreten und auch die Valutadifferenzen haben eme Regelung der Verkauispreise zur Folge. Der Zahlungsverkehr vollzieht sich durch Vermilllung des dentschvsterreichn'chen ZuckeramteS. Die Zchlungen an die tschechischen Nasstnerien erfolgen durch daS Wiener Zuckeramt in ffchecho-slowakischen Kronen. Die Mährisch-schlesische Bank,. Brünn, errichlet. dem ^Financny Svet'* zufolge, außer in P r r ß b u r g Filialen in Sillein, Neutitschein und G ö d l n g. Amerikanische Kohle für Europa. Die „Neuen Züricher Nachrichten" melden: Der Piändent der Bereinigung amerikanischer Kohlenbergleute wird sich nach Paris begeben, um Wilson über die Lage auf dem amerikanischen Kohlrnmarkt zu unterrichten und ihn zu bitten der amerikanischen Produktion \ in Europa, bkrichungSivelse in Italien, Frankreich und Rußj land neue Absatzsebiele zu schaffen. Ter Neberschuß der Pro- I duktion m Amerika ist so groß, daß eme Stockung droht, wo-! church Tausende von Arbcitem beschäftigungslos würden, j Die französischen Besitzer von Türkeniverten verlangen, wie der „Tcmvs" berichtet, vom Minister des Arußern Maßnabmcn zur Beschränkung des türkischen Notenumlauss, zur Begründung einer Boimachlstellnng Frankreichs als Hauptgläubiger der Türkei, und Zwangsausübung aus die S ukz e s s« o n s st a a t e n zur Ilcbernahme ernes aliquoten TeilesdertürkrschenStaatSschuld; sebließlich die Inbetriebsetzung jener türüschc» Industrien, die ihre Titres in Frankreich placierten. Eine grotzeenslistKeBorrK wird demnächst 1 Million Pfund Sterling Prioritäten einer M onrangesellschast herausbringen, der zweite Fall, daß eme engl sche Großbank als Emissions stelle fungiert; der Fall dürfte, wie bic „Times" erklärt, rasch N^rchabiming finden. Die englischen Steuereeträge während dev letzter fünf Jahre. Nach Ablauf des Sleuerjahres mit 31. M8» werden tzie Eingänge in den letzten fünf Jahre« verglichen es ergab zu Jahr: sich nachstehende bedeutende Steigerung von Joch 1914/15 1915/16 1916/17 1-17/18 1918/« Zölle ....... 38'7 59*6 70*6 71*8 102*8 Akzise ...... 42'8 tzl'Ä 56*4 38*8 59*4 Grundsteuer . . . 28*4 81*0 31*2 31'7 80*8 Stempel. 7*8 6*8 79 8*8 124 E'nkommensteuer . 69'4 128*3 205*0 239*5 291*2 Höhere Gewinne . — 0*1 139*9 220*2 280*0 Obige und sonstige Einnahmen . . .226*7 386*8 578*4 707*2 889*0 ' Die tatsächlichen Erträge haben den Voranschlag in diese» fünf Jahren überschritten: um 17, 31, 71, 69 und iv letzten Jahre um 50Millionen Pfund Sterling Ausgleich. Vom Landesgericht Wien wurde das Ausgleichs verfahren über das Vermögm des Baumeisters 7 X.. Fernkomgaffe 80, eingeleitet. Ausgleichskommisiär äs Ausgterqs Josef E i g \ lissär Landes enchtSrat Dr. Ludwig Laub, Ausaleichsverwalter Kars oschner, Baumeister, >X., Nußdorferstraße 42. Anmelde! srlst 16. Mai, Ausgleichstagsatzung 20. Mai. '/,12 Uhr. — Boy Landesgericht Wien wurde semer daS Ansaleichsverfahren üby daS Bennögen des Spenglermeisters Josef N e k o l a, XVUl. Therefiengasfe 48, eingeleitet. Ausgleichskommissär LandeSgerlchtS rat Dr. Ludwig Laub, Ausgleichsverwalter Edmund Werl, l! Franzensbrückcnstraße 3. Anmeldefrist .12. Mai, AnsgleichStü! fatzüng 20. Mai, 11 Uhr. i Die Kursdifferenzen gegenüber gangenen Woche. Die _ _ gegenüber den Samsta g t u Woche: . 86. April 17. April der vev folgende Aste zeigt die wichtigsten Kursdifferenz« gnotiernngeuder vor- Oeftrrr. Kronenrente. . 3°/0 Südbahn-Prioritäten Anglobank ...... Bodenkredit.•. Kvinmerzialbank. . . . Oesterr. Kredit .... Bankverein ...... Ungar. Kreditbank... Länderbank. Oesterr.-Ungar. Bank. . Unionbank . Zivnostenska banka . . Adria ....... . Orientbahn. Donau Dampffchiffahrt. Lloyd .. . Navlgazione ....... 6250.— Staatsbahn ...... Lombarden ... Alpine Montan ex Coupc abschllw K 20.— . . . Austria Email. Berg- und Hüttenwerke. . Poldihütte . . . . . Prager Ersen ...... Skoda . ... . 'Waffenfabrik . . . ‘i .' . BrWer-Kohlen '.•. Oberungarische Berg- und Hüttenwerke...... Ungar, allgem. Kohle . . Beitscher Magnesit.... LLeffböhm. Bergbau . . . Karpathen. Galizia . . . ... . . . Schoeller Zuckeraktien . Semperit........ Türkische Tabakregie . . . .Nuston . ........ 80.25 . 80.75 80.— . 377.— 842.50 . 379.- 379.— . 1020.- 1000.— . 2820.- 2650.— . 569.— 562.— . 415.- 409.— . 695.50 ‘ 665.— . 405.— 408.— . 1415.— 1355.— . 495.— 485.— . 559.50 544.— . 2270.— 2165.- . 1874.- 1875.— . 1715.— - 1500.— . 8948.- 3900.- 5850.— . 902.50 873.— . 159.75 157.60 a- . 642.50 659.50 . 977.— 960.— . 1580.— 1610.— . '860.— 835.— . 2255.— 2275.— . 680.— 653.— . 900.— 940.—;1250.— 1200.— . 1160.— 1040.- , 1605.— . 1534.— . 1798.— 1875.— . 928.— 905.— . 1880.— 1800.— 1250.— . 1120.— 1110.— . 915.— 920.— . 1250.50 1253.- . 507.— 495,- l-ft (ch- >, Amerikanische Warennotierungen. ' '. Rew-Dork» 25. Aprit. Baum wolle Nrw-Pork loko .......... „ Ncw-Orlcans loko.. : „ . New-^)ork per Mai (alte Kontrakte) . > New-Pork per Mai (neue Kontrakte) . . „ New-Bork per Juli (alte Kontrakte) . , . „ . New-Aork per Juli (neue Kontrakte) . . Petrolenui: , Nassinäde (in eaov») New-Aork . . „ Standard White New-Aork „ in Philadelphia .... Petroleum Cred. Balanc. at Oil City New-York, Mehl (Marke Spr. Clears) •„ Weizen, Wenterweezen . . „ „ Sommerweizen . . „ Mars, Western loko .... w Zucker, Granulated . . . . „ - Centrliugal .... w Kaffee, Rio Nr. 7 loko . . . Getreidesr. n. Ldn. per Bush. <60 Schmalz, West. Steam . . Baumwolle, Zufuhren . . 29.23 2768 26:90 28.23 , 26.18 26.6« * * * 20.2o . . . . 17.28 . . . . 17.28 .... 4.- 10.— biS 10.56 «... 237 ’/• . . . .237 '/! .... 188'/, . . . . 7.5Ö . . . . 7.28 . . . . 18.- lbs.) nom . . 32.95 . .22.000 Wiener Börse. Die Erklärungen des Staatssekretärs für Fmanzey über die Fürsorge für die Bedürfnisse des wirtschaftlichen Lebens und die Verfügungen betreffend die Einlösung des Maicoupons haben zwar günstigen Einfluß auf die Tendenz der gestrigen Börse geübt, doch verhielt sich die Spekulation äußer st reserviert, wozu die bevorstehende Entscheidung in der Pariser Friedenskonferenz, die Unklarheit der politischen Lage und! auch der Wochenschluß vielfach Anlaß gaben Demzufolge war der Verkehr eng begrenzt, ein festet Gründton des Marktes jedoch nicht zu verkennen Lebhafter gestaltete sich in der Kulisse das Geschäft nur in Krupp- und Staatsbahn-Aktien, und im Schranken begegneten Schiffahrt-Aktien erhöhtem Inter- IngariscIiB Kommerz- - Diskonto 2Ä5. Fiifofc? MlM.^Mk?imLersttG2e 21 Finanzierung kommerzl -ller und Industrie lor Unternehmungen, Emission von Anleihen, Uctarnnhtno von VermOgei\eTerwaltungen. Anrb.Währung nml Belehnung ton Wertpapieren Esir,üioptierung kaufmUnnisrher WVche.ii. Export- und importfürlerung. Einlagen in iaufendo Rechnung zn günstigsten Hsdingongon. Ausgabe von kombinierten Einlatebüoltern, auf urelohe sowohl Bargelder als auoh Staatsanleihen eingelegt werden können. Zutjpäicreu^^aul V9^ d.»tiyStaatsan^oüio bestijnrot« Eiulugeft ypdo^un eia halbe« ProzenJ =Telephom>:==: lS.aM.17.tt3,10.896

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