Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 95 (24.4.1919)
- Date
- 1919-04-24
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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5kr. 95 Wien. D onnersrag D:e Wiener Hakoah in Graz. 2lit?'(Siiilabunfl be§ @nu<*r Brudet Vereines weilte der Sportklub Hakoah nm SO.-und 21. Avr-l m der steirischen Hauptstadt, um gegen den dortigen Sportklub S t u r m Wettspiele auszutragen. Die Wiener waren sich desien voll bewußt, daß ihr Auftreten in ersterLime den Zweck batte, der Grazer Hakoah und hamtt dem liid'schen Sport in Graz die Wege zu ebnen. Die Friichte dieser Propagandafahrt werden sich auch stcherltch sehr bald zeigen. Eingeleitet wurde das umfangreiche Programm mit einem „Bunren Abend", der im großen Saale des Hotel „Stcyrerliof" veranstaltet wurde. Die Elite der einheimischen Indenschast halte sich zn dieser Veranstaltung ringesimden, desien Programm zum^Gromeil von Wiener Hatoalmern bestritten wurde. Das dm Saal bis aus den letzten Play stillende Publikum, spendete den Borträgen der Brüder Lampe! (musikalische und Brüder Inh n (dellamatorisch) nicht endrnwosienden Beifall. _ Hatte dieser Abend dazu gement, zwischen dey Wiener und Grazer Gesinnungsgenossen ein inniges Band der Freundschaft zu knüpfen, so trat am Sonntag und Montag der Sport m seine Rechte. An beiden Tagen bildete das Swe! Hak o a h (Wien) gegen Sturm iGraz) den Höhepunkt drS Programms. Leider litten die Wettspiele sehr Mter der Ungimst des Wetters. Am ersten Tag war der Boden durch den lang andauernden Regen fast grundlos, während gm Zweiten ein orkanartiger Wind eme fernere Ballbehandlung unmöglich machte. Wenn man noch berücksichtigt, daß der Sportplatz infolge seiner, kleinen Ausmaße (ungefähr 60X50) und seiner großen Niveauunterschiede der Gast Mannschaft ein schweres' Handikap auferlegt, ist daZ Abschneiden der Hakoah sehr anerkennenswert. Am ersten Tage siegten hre Unseren, nachdem sie bei Halbzeit 8 : 0 geführt hatten, mit 8:2; rm Retonckpiel blieben die Grarer 1 : 0 siegreich. In den Reihen der Blauen machte sich das Fehlen Lewiius, Fisch und Alis sehr bemerkbar. Die Tore der Hakoah schossen Katz, Errrli Iuhn und Nußbaum, während dre Trester der Grcr;er die Brüder Stigler zn Erzeugern hatten. Bei den äußerst zahlreich erschienenen Gesinnungsgenossen, die an beiden Tagen trotz der Ungunst drS Wct'ers Ws zum Schlusie ausharrten, löste das selbstbewußte, mannhafte Anstreten der Hakoah tcbfmftc Befriedigung aus. Halpern, der »n beiden Spielen rn vorzüglicher Form war, gewann dmch ferne herrlichen Paraden bald das Publikum für sich, das ihm der jeder Abwehr lauten Beifall spendete. Aber auch die guten Leistungen Nußbaums, Lllmeks, Kurt Inhns rmd Schoners fanden die gebührende Anerkennung. Hätte am Montag die Stürmerreihe nach der Paule nicht derart versagt, 'sy wäre auch d'ckes Spul sicher gewonnen worden. Trotz fa'ltununterbrochener Belagenmg konnten die fünf Hakoahstürmer keinen zählbaren Erfolg erringen. Die Mannschaft des Sportklubs Sturm, die derzeit die stärkste in Graz ist, erwies sich als fairer und durchaus sportlicher Gegner, der, weil selbst streng national, dep nationalen Bestrebungen anderer mit Verständnis gegenübersteht. Am Sonntag trugen vor dem Treffen Hakoah—Sturm die Sen i o renmanns <li a ft der Wiener Hakoah nnd die junge Mannschaft der GrazerHakoah ein Wettspiel aus, das die Senioren, m deren Reihen sich Rosenthal, Brunner und I. Katz 'auszeichneten, 3 : 2 gewannen. Bei den Grazern, die einige vielversprechende Talente haben und.deren forsche, aufopfernde Splckjyeise sympathisch berührt, waren „Dackl", Sptegler, Freiberger und der Tormann die besten. Am Montag trat eine kvmbimerte Mannschaft der Wiener und Grazer Hakoah den Reserven deS Sportklubs Sturm gegenüber und blieb mit 3 : .1 siegreich. . Rehen den vorerwähnten Grazer Spielern waren Neumann (Tor) sowie Wertheimer, M. Katz und Bnmner die besten. Die beiden Wettspiele Hakoah-Wien—Sturm wurden von dem Sekttonsleurr der Wiener zur vollsten Zufriedenheit der Beteiligten geleitet, so daß auch in dieser Hinsicht der Propagandazweck erreicht wurde. Nicht unerwähnt, soll bleiben, daß im Rabmen der offiziellen Veranstaltungen auch ein Empfang der Gäste durch den Jüdische n N a t i onal verband im Jugendheime stmlsand, der welchem in mehreren Reden einerseits auf die Bedeutung deS Sports für dre körperliche Regeneration der jüdlicheu Jugend, andererseits aus den Zweck und den Wert der Veranstaltung der Propagandawettsplele hingemresen wurde. -' Sänveren Herzens schieden die Hakoahner von den Grazer Gesiunungsgenosien, die sich während des ganzen Aufenthaltes bemüht hatten, den Gästen den Abschied recht schwer zu machen. Die Hakoah hat mit dieser Fahrt den jüdischen Svork und mit chm der national-jüdischen Propaganda große Dienste geleistet. A. B. Anitas gegen WKHrknger Byeiele Club 3: 1 <2: V). Beide Mannschatten mit mehrfachem Ersatz, llnitas ist seinen Gegnern überlegen und kann zweimal einkendeu. Nach der Pause offenes Spiel. Beiderseits je 1 Trester. Bei. Unnas der Angriff, bei W. B. C. die Verteidigung sehr gut. Schiedsrichter Meltzer. Anitas gegen Ostwacht 1: v (1:0). Aeußerst. anregendes Spiel, das Unitas sicher gewinnt. Bor der Pauie bedrängt llnitas fortwährend und kann mich in der 43. Minute einmal schön einsenden. Nach der Pause staut daS 'Spiel merklich ab. Beiderseits vergeben die Stürmer sichere Chancen. Ein Elfer gegen Ostwacht wird vom Tormann gehalten. Schiedsrichter Almasiy sehr umsichtig. Reserven 1:0 für Unrlas. Staatliche Förderung de» Turnen». In Bayern wurhen von den 75.000 Mark, die der Landtag für 1618 für Jugendpflege nnsgeworfen hatte, 10.000 Mark vom neuen Ministeriums in Nebcreinstlmmung mit' den Vorschlägen des alten, dem Bäurischen Turnerbund überwiesen; nur wurden davon 2000 Mark zur Unterstützung cm bedürftige Vereine, 1000 Mark zur Gründung einer eigenen Geschäftsstelle bestimmt. Da» Sechstagerenne« im Sportpalast zu Berlin brachte »m Verlaufe der letzten Nacht einen Generalstreik der Fahrer, desien Ursachen aÜerlei unreelle Machenschaften sind. Darnach war der Rondengewinn von Saldow Techmer am Dienstag eine abgekartete Sache. Nachdem dre Sache an die Oesientlichkeit gekommen isti werden sich die Rennbehörden damit befassen müssen. Für die Sechstagerennen bedeutet der Skandal hoffentlich" den Gnadenstoß. I Spendet für denl Wahl f » n dsI Adreffe: Zionistisches Landeskomitee, S. Bez., Zirkusgasse 33 I Postsparkassenkoat» Nr. 47.115 <Ber» j merk „Wahlsond»")- «« j _Wiener Morgenzeitung Der Volkswirt. Frankreich und Deutschland. Zur Annexion de» Saarbeckens. Ban Ingenieur A. H. Goldreich. Bei der Erörterung der von Frankreich geforderten dauernden Erwerbung des Saarbeckens erscheint es mir wertvoll, bereits einleitend auf die Beratungen . deS Lyoner Kongresses der französischen Industriellen v,om Mät>'. 1917 hinzuweisen, welche den bedeutendsten französischen Montanisten Gelegenheit gey geben haben, sich über die elsaß-lothringische Frage eingehend zu äußern. Der bekannte französische Bergmann P i n o t hat auf diesem Kongresse sehr beachtenswerte Worte gesprochen und die Ausführungen dieser Autorität haben auf dem Gebiete der französischen Montanindustrie den einmütigen Beifall des Kongresses gesunden. Pinots Referat wurde einstimmig angenommen "und der französischen Regierung übermittelt, es bildet auch derzeit den Gegenstand d?r Erörterungen der Pariser Friedenskonferenz. Es heißt darin nntor anderem: „Die Wiedereinverleibung Elsaß- Lothringens genügt nicht für die Sicherstellung der wirtschaftlichen Zukunft des Vaterlandes. Wir müssen zu den Grenzen der alten französischen Monarchie zurückkehren, zu den Grenzen von 1814. Das ganez Saarbecken niuß daher dem französischen Vaterlande ein. t .-leibt werden." , Pinot hat sein interessantes Referat mit eingehenden Berechnungen belegt und ausgesührt, daß Deutschlands Eise:.Industrie durch den Verlust Matz-Lothringens und des Saarbeckens einen schweren Schlag erleben werde. Die Eistnerzgewinnung Deutschlands werde, von jährlich 38 Millionen Tonnen auf 7 Millionen Tonnen sinken. Hingegen werde Frankreichs Kohlengewinnung von 40 auf 57 Millionen Tonn n jährlich steigen, seine Eisenerzförderung werde von 22 auf 43 Millionen Tonnen wachsen und Frankreich werde in Zukunft in der Lage sein, 10,5 Millionen Tonnen Roheisen jährlich zu erzeugen, während es vor dem Kriege nur 5,3 Millionen Tonnen an Roheisen jährlich gewonnen hat. Im Jahre'1913 hatte die französische Kohlenindustrie 40 Millionen Tonnen Steinkohle gefördert, der Verbrauch hat jedoch 93 Millionen Tonnen betragen. Die Aufgabe für eingesührten Brennstoff hat im Jahre 1913 in Frankreich die bedeutende Summe von 531 Millionen Franks ausgemacht, wogegen an 90 Millionen Franks für Koks allein verausgabt worden find. Die französische Hüttenindustrie war mit 80 Millionen an diesen Brennstoffkosten beteiligt. Elsaß-Lothringen fördert jährlich ungefähr 4 Mill. Tonnen Steinkohle, aber keinen Koks. Die elsaß-lothringische Industrie verbraucht jedoch jährlich an 12 Milliorien Tonnen Steinkohle und 4,5 Millionen Tonnen Koks. Durch die Erwerbung Elsaß-LothringenS wird der Einfuhrbedarf Frankreichs an Steinkohle noch um 8 Millionen Tonnen jährlich vergrößert. Diesen Mehrbedarf will Frankreich im Saarbecken decken, das jährlich an 10 Millionen Tonnen Steinkohle erzeugt. Die Kohlenlager des Saargediotes sind außerordentlich reich und seit mehr' als einem Jahrhundert betreibt der preußische Staat an der Saar einen Kohlenbergbau, der über 60.000 Bergarbeiter beschäftigt. Die Saarkohle bildet die Grundlage für die fünf großen Eisenhütten des Reviers. Der Koksbedarf dieser Eisenwerke ist mit 1,6 Millionen Tonnen so groß, daß er durch die vorhandene Koksfohle des Saargebietes wohl gedeckt we.den kann, aber, für die Belieftruirg der lothringischen Eisenhütten kommt das Saar^eb'.et nicht in Betracht, da ein großer Teil der Saarkohlenlager sich nur wenig zur Verkokung eignet.,Die Koksversorgung würde auch noch der in Aussicht stehenden Annexion der Saarlager eine große Verlegenheit für Frankreich bilden, denn aus Belgien ist nichtzu haben und England l)at eine jährliche Koksausfuhr von 1,2 Millionen Tonnen zu verzeichnen, welche Menge gegenüber der in notmalen Zeiten über 70 MMill. Tonnen bet ahndest Kohle ans u rr nur wenig in Be rächt kommt. Frankreich denkt deshalb a «den Koksbezug aas dem deutschen Ruhrrevier, daS durch den /Entfall Elsaß- Lothringens größere Koksmengen zur Verfügung haben tvipd. Pinot hat deshalb auch vorgeschlagen, im Friedensvertrage Deutschland zu langjährigen Koksliefsrri^-en zu verpflichten. Vei dem Studium des Pinot'schen Referates kommt mir eine interssante Denkschrift des Bcreinrs deutscher Eisen- und Stahlind ustrieller und des Vereines deutscher Eisenhüttenleute in Erinnerung, die im März 1918 an „die Reichs- und Oberste Heeresleitung" grrichtet wurde deren „streng vertrauliche" Abschrift in den weitesten Kreisen Deutschlands verbreitet worden war. Schon im April 1918 konnte man im „Echo de Paris" den Inhalt dieser Denkschrift lesen, welche in den französischen Fachkreisen lrbhast erörtert worden ist. In der Kundgebung der maßgebenden reichsdentschen. Kreise det Schwerindustrie wurde die Nottvendigkeit der Einverleibung der französischlothringischen Eisenerzbecken in das deutsche Reichsgebiet eingehend begründet und schließlich angeführt: ,^Würde jetzt die Gelegenheit zu dieser Einverleibung versäumt, so ist in einem künftigen Krieg das deutsche Volk dem Untergänge ge veiht." Dia De,tkschrist hat in den besonnenen deutschen Fachkreisen dis schärfste Kritik erfahren. LedeufallÄ ist. aus disstn gegn-erischstt 24. Aprll 1919 Seite t Kundgebungen der' französischen und deutschen Schwev industriellen die unwiderlegliche Tatsache zu Sanft«» rieten, daß die auf dem Gebiete der Montanindustrü bestehenden^ schärfen Gegensätze nicht etwa in den großer . 'Massen, des französischen und deutschen Volkes' ih« Grundlage haben. Man muß vielmehr die für. d«. moderne Kultur tief bedauerliche Tatsache feststellen, bckß diese Leiden §kulturvölker von den sogenann^p- Intellektuellen. hüben und drüben in einen tragisch^. ' Gegensatz gebracht worden sind. Frankreich mit seinen > unermeßlichen ' Ei'enerzschätzen und Deutschländ rwsi. seinem gewaltigen KohlenreichtUm sind gleichsam V.Ä'., der Natur aus zu gemeinsamer Arbeit au? , einander angewiesen. Die Notwendigkeit einer gsgenseitigen Wirt« schaftlichen Verständigung wurde deshalb bereits .vor diesem Kriege erkannt und hatte zur Gründung des „Deutsch-französischen , V?irtschaftsvereines" , geführt. Dieser kulturvernichtende Krieg hat mit einem Schlage die großen Interessengenieinschafteri Frankreichs und Deutschlands' vernichtet. Die Neubelebung dieser Gemeinschastsinteressen lingt nicht nur im Interesse der beiden schwer geprüften Völker, sie ist auch im Jnt2> esse der europäischen Kulturentwicklung gelegen^ Die Pariser Friedenskonferenz sollte dies bedenken und durch die Zurückweisung der Forderungen der französischen Schwerindustrie ejner neuen Epoche der deutsch-ftan-. zösischen Völkerversöhnung die dem Heile der gesamten Menschheit notwendigen Bahnen eröffnen. j KRIEGSANLEIHE ¥EHS^ OM.E1&1I1SE1 1 können günstig 492 I in Bargeldversicherungen umgewandelt E werden. Kostenlose Auskünfte bei: VerslöherupBBtschnlker > I Simon MarmoreK, kll./ «mm 3,124. immnwirivn iw)iffliMiiwwiin«»B««w^ Zur Kriegsentschädigmrgsfrage. mnnt eine Zuschrift an die ^Trmes", C r a m m o n d berechne den englischen Volksreichtum mzt 24 Milliarden Pfund Sterlings oh aber der demsche 30 betrage, sei eine andere Frage; es wäre lächerlich, Deutschlands Zrhlung auf seine vermeintliche Höchstfähigkeit der Kreditbeschaffung oder eine andere Grundlage- .als Englands gerechten Entichädigungsanspruch m stellen. J lieber die Krlegsentschüdtflimgsfrage äußert sich der London« ..Economist" wie folgt: Du Entente wrrd froh sein, das M bekommen, was sie aus Grund effektiver Schäden cm zivilem Eigeu-i Mm vei längt; aber wenn Deutschland zahlen soll, muß eS auch dazu befähigt und zur Ausfuhr ermutigt werden; im Mähe der Wiederherstellung seiner Industrie wird du deutsche Zähkungsfähiakelt. wachsen» aber durch eine Politik des sortwährendeu Haffes und Boykotts werden vir auf die Emschcidigung U e rg e b l i ch w a r t e n. Die tschechische Etbeschiffahrt. Prag» 29. April. Für den Lebensmitteltranspovt von Hamburg nach Böhmen hat die t s ch e ch o - s l o w a? i s ch e Republik emen Schisispark im Werte von fünf Millionen Kronen von der sächsischen Regierung angrkauft. Dre Besatzung wird von der Ischecho-slo.waki scheu Marine bestellt. Der Elbetransport von Hamburg nach Böhmen dauert zwar 14 Tage, .dafür kann man per Schiff em bedeutend größeres Quantum von Lebensmitteln besörderü, als auf der Bahn mit emrgen Zügen. Baron Skodas Rücktritt. Prag, 28. Avril. Dre Blätter melden, daß Baron Skoda, welcher auf die Direktorstelle schon srühw Wchicht ^. Met hat, aus der Verwaltung austrüt. Königsfelder Maschinenfabrik. V DaS tschecho-slowakiich« Eisenbahnmmisterium teilt mit: Hinsichtlich der in der Nanonalversammlung aus Abgeordnetenkreisen gemachten Bemerkung, daß „die Bi ünner Waggonfabrik Arbeiter wegen Beschäftigungslosigkeit emlaffe", ist anzusuhreN, daß die M a schi n ens a b r rk in K ö nigs f el d, M die eS sich offenbar handelt, von unserer Eisenbcihnverwaltnng angesichts ihrer Leistungsfähigkett wenigstens noch aus ein Jahr beschäftigt ist. Die bei dicker Fabrik vom Wiener Eisenbabn-- mmisterium adgeschlosiencn Wager.lie'erungen wurden nach der SraatSunnviilzung von unserer Elscnbahnverwaltung übernommen und gekräftigt und die Fabrik hat hiervon noch M ü? Personen-'und Dienst- sowie 250 Frachtwagcn zu liefern. ES styd ihr auch Wagen zur Rkparatnr zugewicken worden ,und sie ist auch aufgefordert worden, um weitere Zuweisungen anzusuchen. Desgleichen wurden ihr vergeben die Brückettkonstrukt'onen ^für,' das zweite Gelesie der Strecke Böhmisch-Trttbau—Olmütz, wobei es sich 'mm Lb Brücken handelt, und wenn die Fabrik -ansucht,, können ihr auch größere Reparawren, namenüich von Lokowotivkesirln, zugewiesm werden. Großer Erfolg der mnerikanischetr Siegesaaleihe. Nrm-BorK, 23. April. (Funkfpr. des Tel.-Korr.-Bur.) Dir' amerikanische Siegesanleihe hat bereits einen Riesenerfolg zu verzeichnen. , Die erste Serie wurde von der ^Argonnenwald-Theatergesellschast", die zweite vom vonnaligen Sekretär des Schatzamtes, Mc. Ador, Übernomu'.en. Im Osten der Stadt New-Vork wurden gelegentlich einiger Versammlungen 100 Millionen Dollar gezeichnet unfe in eiüigen Teilen dcs Staates New-Aork in den ersten Stunden' Ueberzeichnungen erzielt. Eine MiMon Franken für die im Ausland lebenden Schweizer. Bern» 22, April. (Schweiz. Deve^chniagentnr.) Der B u n d e s r a t hat einen neuen B o rschu f; tut .Beirage von e t fl v. r Million Franken an feie iw "(nslaude lebenden Schnir'^er aus Rechnung ihrer Gruhal-tu im A'.töla;:de. bewilligt. - -