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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-19 · Heft 91 (19.4.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 91 (19.4.1919)
Date
1919-04-19
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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m Aprtt 1919 Seit« 2 Me«. Gamsttg sind, aber doch den wirtschaftlichen Unterbau Ungarns vollkommen zerrütten. Nicht der Kommunismus ist unser Heil, sondern »m die Arbeit. Nicht die Führer der Kommunisten können die Rettung bringen, sondern nur dasBrrrgerjnm, das iu emster Arbeit daran gehen mutz, die Fabriken und Maschinen wieder in Lauf zu bringen md so vielen Arbeitern als nur möglich wieder Belästigung zu geben. Die Regierung müßte nichts veiter tun, als euren Teil des Geldes, das sie jetzt als Nrbettsloftmmterftützurrg auszahlt, in Form von Zuschüssen an die Unternehmungen zur Verfügung zu stellen, und ihnen die fcfpoetet gewordenen finanziellen üaften tragen zu helfen. Sie müßte weiter die Vermattung der Untemehmmrgen dnr Unternehmern und Arbeiten gemeinsam übergeben. Wenn der ernste Wille hierzu sich zeigt» darrnwiä) die Regierung und der Staat auch das Vertrauen der Entente, aber auch der Arbeiterschaft gewinnen und das Demagogenlmn, in welcher Maske immer es cmstritt, zu Boden schlagen. Die Lage tot De»tschla«d. . Ein Ianuskopf mit einem ruhigen und einem verirrten Gesicht — so .etwa st-llt sich hie gegenwärtige innere Lage Deutschlands dar. Auf der einen Seite tagt die Nationalversammküng, berate« Enqueten und Kommissionen, auf der «chevpn rasen die Stürme beständig sich erneuernder LoMrevoluttonen durch die verschiedenen Teile de; Reiches. Ein Putsch jagt de» anderen, die Generalstreik lösen einander förurlich ad, und man kämpft mit Maschinengewehren und Handgranaten. Alle Scheußlichkeiten.einer verfluchten Zeit, die man bereits vergangen gkmbte, leben täglich wioder auf. Deutschland ist heute ein mit einer fressenden Seuche ringender Organismus, in dem immer neue Fiebcrhcrds ausbrechen. Mber die psycho logischen Gründe dieser Erschettmng ist in bisse» Blättern bereits mehrfach gesprochen worden. Daß dir Schuld nicht nur an der Schwächlichreit der deuisthen Kompromißregierung nud der linvollstSubißkett der in ihren ersten Anfänge« rrstarrten deutschen Revolutwn. sondern ebtzufisehx an der Kurzsichtigkeit der GntenLepolitik liegt, sei zugegeben. Die Streiks in de« Jndustris-ebreten, Unruhe«, Wirren und Blubopfer in Danzig wrd Bvaunschweig. in Sachse« und München sind bekannt. In Bayern ist die Lage höchst verworren und es ist kaum möglich, sichere Nachrichten aus München zu erhalten. Daß es dort so wett gekommen ist, daran ist die ewige opportunistische Unentschiedenhett der bayrischen Mehrheitssoziaüfltn mitschuldig, die ans dem Münchener Gautage, der dem Kommunifienumsturz vorarrsging, aus schwächlichen Rücksichten auf die Taktik und ans Angst für die Erhaltung ihrer Position alle Grundsätze der Demokratie hingegeden haben' rmh sich, sicher sehr gegen das eigene Empfinde«, von dm Kommunistenins Schlepptau nehmen ließen. Der Bolschewismus, dessen gewalttätiges Umsichgreifen für Deutschland die größte Gefahr bedeutet,. wird übrigens do« der Presse der Entente, namentlich von jener der Pariser Boulevards, als ein künstlich gezüchtetes Werk der deutschen Regierung verdächtigt. Das im höchsten Grade dumme Verhalten der deutschen Presse, nicht nur von der alldeutschen und liberalen, sondern auch der mehrheitssozialiftischen Richtung ist nur geeignet, die Entente tu diesem Mißtrauen zu bestärken, das für Deutschland die größte Schwächung seiner Position Ladeuten Sa««. Die ärgsten Kriegshetzer von gestern, de«« die brutalste« Mittel zur Durchsetzung der Getvalt-iske gerade recht waren, und die noch «»längst die gleichen Mittel zur Bekämpfung der kommunistische« HyHra sorberte«, kokettieren auf einmal mit bm Bolschewismus, und der vorwärts" drohte, Schulter an Schulter mit der alldeutschen Presse, man könnte irr Deutschland die mrgarischen Methoden nachahmen, falls kein Wilsonfriede zustande käme. Daß hier das Entgegengesetzte von dein erreicht werden kann, was man möchte, liegt auf der Hand. Anch daßd-re alldeutschen Sowirtschwärnver ans das rettende Eingveiss« der Reaktion spekuliere«, falls der bolschewiktsche Wirbelstnnn bl eBerwirrung aufs Höchstmaß gebracht hätte ,tst ein Berdacht, der sich nicht völlig von pe Ha nd weiße« läßt. Die Organe hierfür müßte man ja nicht lange suchen. Regierungstruppen gibt eS in genügender Stärke, und den deutschen Offiziersbund, Au dem 52.000 Mitglied« gehöre«, für eine wirklich dem-olra tisch, republikanische Gesellschaft zu halten» daS trifft lvohl bloß Herr Scheidemann. Die Aufrufs der FreiwMgenregimenter machen sich «ach wie vor in der Presse breit. Die einen verheißen Auszeichnungen, die Lützower fordern „forschen frohe« Iägergeist" und rufen zu .Lützows wtLer, verwegener Jagd". Auch die Mittel, die Herr Noske gegen die Berliner Kommunisten parat hat, dürften, abgesehen von ihrer Bedenklichkeit, kaum Erfolg verspreche«. Die Jftxtiffiü" hat neulich einen vom ^Oberkommando No-ske" ausgehenden Haftbefehl veröffentlicht, laut dem auf Grund des Belagerungszustandes die militärische Sicherheitshaft über jeden verhängt werden kann ,der zugibt. Mitglied der kommunistischen Partei -« sein, glrtchgültig, ob er selbst die geringste aufrührerische Tätigkeit entfaltet habe. Hier wird ayo daS in Oesterreich während ds- Krieg»- geübte famose Aystom doS u " um sin VwwstchttlchoS übertrsfisn. Der Rätekongrotz in Dswlin hvt dom gegen de« neuen republikanische» Militarismus herrschenden Mißtrauen kräftigen Ausdruck gegeben. Auf dirjer Tagung, MO iicb fci;. rabitaJ-.: Tonart LaÄk-LLttWh mqMe.MÄ die MehrheitSsvzialisten sich wie immer politisch als „schwankende Gestalten" erwiesen, wurde der Antrag angeirmmnen, von der Regierrmg die sofortige Auflösung der Grenzschntztruppeu zu verlangen. Ueber den Aufbau Deutschlands und das Nötssystem referierte Cohen-Reuß. Er griff die Politik der Unabhängige« und Spartakisten heftig au, kritisierte aber auch sehr scharf die aus feinen eigenen Parteigenossen zusammengesetzte Ragieruns, der er Erstarrung und völlig unpolitisches Verhalte« vsrwärf. Sr fsrdaÄe die Nutzbarmachung des Radegedankens für Grrreuerung mrd Vermehrung der Produktivität. Es wurde die Schaffung eines Zentralrvtes und einer Kammer dar Arbeit bHchlossen. Der Zentralrat soll die Kontrolle der Arbeiter über die Entwicklung der Sozialisierung ermöglichen, während die Kammer d«r Arbeit als politisches Organ des Proletariats gleichberechtigt neben der Nationalversammlung Ahen und für ihre Verfügungen Gesetzeskraft erhalten soll. Me sich die Regierung zu diesen Beschlüssen stellen rmö ob auf diesem Wege eine Beruhigung Dentschlands zu erreichen sein wird, ist vorläufig abMvartrn. Auch die äußer« Politik der Negierung fand in Cohen-Neuß. dessen Standpunkt aus seiner Mitarbeit iu Bernsteins „Sozialistischen Monatsheften" bekannt ist, einen «ilschichenon Kritik«. Die WaffinstiNjSaKdSverhaxdlm^W bozeichoede er als Erzberger- Skandal. Die Pees^s werde wie früh« zu einer Frarrzosenhetze mobil gemacht mch Erzberser stelle es bei jeder Getegeuhett so hi», als wen« Koch mir das eine Ziel hätte. Deutschland zu vernichte«, was nur ErzbergerS eigene Tätigkeit bisher verhindert habe. Niemals hätte man irr Frankreich die Annexion des GaargebirteS verlangt, bloß die wirtschaftliche Ausnutzung der Saar- Sohlen. Coden evrpfahl eine Resolution KattSkis, in der bedauert wird, daß das deutsche Volk m einen neuen Gegensatz zu dem französischen hineLugetrieben werde mch getadelt wird, daß der deutschen Oefföutlichkett wichtige Tatsachen Über die deutsch-französischen Beziehungen vorLuthalten mb entstellt wiedergegeben werden. Nach CoheuS Auffassung könne man zu einem Einvernehmen mit Frankreich komme», wenn der klare Verzicht auf Elsaß-Lothringen ausgespvschen würde, wo dis Gesinnung französisch sei. Seit man di« 14 Punkte Wilsons angenommen habe, gehöre Elsaß-Lothringen nicht nrehr zu Deutschland. Diese Auffussunss wird wenig befremden, wenn man sich erinnert, daß die Gcheidemänner während des 5krtt^es von einer Selbstbestimmung des Elsaß nichts hören wo Men und also gegenwärtig zu Protesten gegen die Annexion des Landes wenig legitimiert sittv. Ferner ist-es Tatsache, daß die Bewohrrer der beiden Prvviu^n durchaus zu Frankreich wollen, was Übrigens aus dem Manifest der dortigen sozialistischen Partei deutlich hervorgeht. Eine formelle Volksabstimmung in dein Lande, das die deutsche Politik tn Jahrzehnten nicht «nr nicht innerlich gewinnen konnte, sondern immer mehr abstieß und gegen dessen seiner zeitige Annexion sich die Klassiker des deutsche» Sozialistnus mit aller Schärfe ausspvachen, kvnnie nicht das Mindeste an dev Tatsachen ändern, nachdem eine spontane Willensmeimrng der Be- , völberung längst erfolgt ist. Der angegriffene Herr Erzberger hat tn der Presse seine Politik gegenüber dem! Rätekougreß verteidigt und das Regierungsblatt sucht iu einer langen Zuschrift, hinter der man wiedenM Herrn Erzperger vermutet, sei» Auftreten z« rechtfertigen. Es wird unter anderem au der Debaupttrug festgehalten, daß Frankreich das deutsche Saargebwt einstecke« wollte, doch wird di« Beibringung jegliche» Nachweises vermieden. I» eürrr Powrnik gegen Erzborger hält ihm die ^Bossische Zeitung" die veröffentlichten ProtoSolle der Trier Mschlußvchchaudkrng vor, worin Koch erklärt, alles tun zu wollen, sorvohl für die Gefangene» wie für die R^zelung des Verkehrs. Er habe nur die Sicherhett seiner Truppe« ttn Auge. Man wirst Erzberger vor, durch jagltcheu Mangel an Sachkenntnis die finanzielleu DergewaltigmrAen verschuldet zu haben, während er bloß M fax irreführenden Stimmungsmache durch die Presst sachverständig sei. In der Tat hat mau es «mner wieder so dargestellt, als würde Fach für Fvaukvetch sprechen und versucht» vergesst« zu machen, daß er der Beauftragte der gesinnten Entente sei. D«tz MatchiaS Grzherger auf Wsien Fall her geeignete Man« fein Sann» um das Vertrauen der Entente für Deutschland zu gewinnen, kann reinem Zweifel mkterliegeu. Man femtf drüben allzu gut sein Austreien dir der erster: Stofog&tett und neulich erst hat der Mürrchener Zentuaboat MzdergerS Denkschrift vom September 1914 veröfstntlicht, m der die militärische Oberhoheit über Belgien und de» französischen Küstengürtel, der deutsche Besitz der englischen normannische» Inseln, die Anglwberung eines Gebietes von Französtfch-Lsthrtttgen und von Delfort mch eine ähnliche Politik Rußland goyenübor verkarrgt wich. Bon KriegsentfchädiguuKeu gar nicht zu reden. Daß di« Führung der RssthsgefchSftr durch solche Männer nicht geeignet ist, die äußerste Sinke zu beruhigen, ist leicht verständlich. So konnte der in der preußischen Lmchesversammlmrg öshaudette Autvag a« die RelchSregienmg, -aß nur ai« Berstänbis««Avfriche «uznnehmeu sei, der als solenne Feichansk:n-ge-u«- gchacht war. nur mit uuvollstärrdiger E«rsti«inigw<4 angen-mmen werde«, da sich die Umchhäußi-m doe ylbstimmmig outhstlten und im»ch ihr»« Lpfsn»a,m, dmu Wotcht AuSdv-irck gAho«, daß die MchMiwerhmrhSlmgsu der bousichen RLpttblir durch gervossim GewattpEker geführt werden. An dsr Weimarer WoK«bMhiebe:cheit» wo man Nr. St eine Polittk der Humanität mime« möchte, nachdem das Gegeniell kläglich mißglückt ist, übt sich der Debattierllub, der sich NaLionrlversammlung normt, auch weiterhin in schönen Reden, während gleichzeitig alles drunter und drüber geht, ohne daß man von dort aus Einfluß auf deir Gang der Eveigrsisfe zu gewinne« vermöchte. Nicht einmal m der Frag« der Eereinheit-. ttchung deS Reiches hat sich die Nationalversammlung schöpferisch erwiesen und edr kleinlicher PartikuLariSmus behauptet sich «ach wie vor. Auch daS iu dev Nattonalversammlung beschlosstne Schulgesetz steht im Zeichen eines gegen die sozialdemvkvatttchen Anträge gerichteten Kompromisses zwischen Demokraten mch Zentrum. Ein soziaLsmokvattscher Antrag, dahingehend, daß jeder geistig schöpstrische Deutsche, der de« Nachweis ernster Leistungen erbringt, ohne mtt seinen Werken seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können^ den Schutz und die Fürsorge des Reiches genießen solle, wurde von den bürgerlichen Parteien glatt nstdergestimmt. Die Verordnung über die Reichswehr vermag auch nicht gerade begeistsrnd zu wirken. Die Reichswehr soll ans den vorhandenen Freiw U Ligen-T erbL nden, aus denen der alten Armee und ans anderen freiwilligen Aufstellungen - bestehen, die Werbung vom Generolkommaudo ausgehön und dir Stärke nicht weniger als 300.006 Man« betragen. Bon Offizievsn und Beamte« follon zuerst di« der alten Armee übernommen werde«. Die Vottvermmmlnng dsr Berliner Soldaten röte hat sich denn «ich mit größt« Stärke gegen die Eutwickkmrg der milttärijchen Berhöltnisst ausgesprochen, und eine die Errungenschaften der Revolution sichernde Bolkswehr Ln ettlstimmiger Entschließung gefordert. Wie das Streikfteber um sich gveist, ersieht ma« aus dem Ausstand der BarrklMmröen, di« nebey materieller Besstrstettung auch «in gewisses Mitbestimmungsrecht fordern. Jeher Tag bringt neue Ueberraschungen und niemand vermag ein« Poogttost z« stellen, ob die Entwicklung zum Aufstieg oder zum vöMgeu Zusammen^ bruch führen wird» PslitischEMdscharr. Die frattzSstsche« Ssriattste« Mr eine« wistk» Uchov ÄölLe«-n«d. Die stemzöftsche sozialistische Partei hat für die' kommenden Wahlen ei« sroMtzitzes Programm entworfen, das zahlreiche wirtschaftliche Fsrdenmge« enchält. In bezug auf die Organisation der Internationale heißt es in dem Programm: Die sozialistische Partei widersetzt sich allen Friedmshedingungen, die die versstete Form des .Imperialismus enthalten, im Gegensatz zum wahren nattonalen Gefühl. Die soMMsche Partei wird mit allen Kräften dafür kämpfen, daß die Fnedensdedinaungen und der Friede selbst m der Wett nicht die Möglichkeit für neue Kriege schafft. Als Anhänger des Völkerbundes hält die sozuMifche Partei dafür, daß der Völkerbund skr alle Völker ohne Ausnahme mtt gleichen Rechte« und gleichen Pflichten geschaffen werden muß und daß nicht ein Bund verettrzeller Ad» giemngen unter einMder entstehen darf. j Der Rücktritt der dsutschen SoMksterVngs»! komm Won.! Die von der deutsch« 'Mmm eirrzesetzte SozialisieruagSkommissüm ist bckumtlich vor vwige» To-m MWgetrtt«. Die Korrrmssivn h«t m imtm Schrritt« av Nn Mrnister WM ihren Entschluß begründet. Sk weist da««f Hw, daß ihr schon früher die Roste «neS «AM chhan-i-e» mw drmeuLjprochmd hchnmmgslofm Beirates Mewissrv wrchen sollte mW auch jetzt habe «an mit ihr ähnlich verfahre«. Das Reichswirtschaslsministermm fordere von lhr Gutachtm und erkläre glrichzeittg, daß es selbst die Frafle bereits vurfchieden habe. Die Kommiffio» müsse sich auf dir Erstattung von Gutachten befchvkinken Md Ach jeglrcher eigenm SEnngnahmr in der Oeßen lichkeü enL!)alten.DitKom«lsAvu bestreitet einer demokratisch«: Mgierung daS moraltsche Rechh mit dm doratttterr Methode« «n« WtzherzMn Bureauftotie dem deutschen Bolle die Uvteetosm für eine setbstandigr Stellung- «ahme vorzueuthakru. Erve burrautratM« Behörde o» Ach Md gar eine m der völlig dem alten Regime entnommene» ZvßmWensetzWg fei vicht Mg, «ine« »dchMche» Mn Pa ewm wirb» schastlicheu und sorialen Rmanfba« zu «rtwerse». Mau Acht, wie trotz all« Revolution die alte Burcaukrati« «nd der alte Geist mit groß« Zähigkeit fortkobt Md sich eimm Nculicm in d« Weg stellt. BWHrend der Ruf «ach de» Mterogioeunsen immer mehr als anfkithrerifcheS Schlagwort verwendet wird, läßt um» eö zu eine« Konsiitt mit einer «eugrschaffeve« Einrichvmg komme», von der die Freunde einer ruhigen EnmMmg sich daS Beste erhofft hatten. Auf solche Woise wüd das Vertraue« der twh gewühlte» Massen schwerlich zn guvinneu sein» Die polnischen Judenpogrome Md die Fr-tedenoKouferruz. Riesiges Peoteftmsettng sie London. Dem Jickisthen Pvsßbmszau in Stockholm wird srrtz Loitdou telegraphiert: Aus Anlaß der pvlnifchen Judenpogrom'- fand am st. April Ke QueeuShall ¥t Laudon eine von vielen Daufendm von Person« dofuchtie Pwdesi> V-rfmmnlmeg statt. Pie Versammkeng wmch« von dog Ziouistischen Organisation Englands vov> «Haltet. Lord Palmoore, bar Mi Vorsitz Dhvts» verdaunnw in feiner GvöffmmgHrck« di« uumeusÄs Ncheu polnischen Exzess« «nd sagte, es f«i die Nllickt de« LritLichen Regteruus, dchür -p

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