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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-15 · Heft 87 (15.4.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 87 (15.4.1919)
Date
1919-04-15
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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' 87 . Men, DMZrag ' 'DM' Zoldene Wierrcr Herz. - L6ir häbcu gestern die ganz merkwürdige Verläntbanmg i!ui<]eic:fr, bic die aus beit vstlichcu Nationalstaaten nach Wien aesiiichteteii Fremden mit der Ausweisung bedroht/ Die Aüsräöi bilbcn bjc Eryährimgssrhwieriüteitctt, die aber gegen Verguügungsreijcubc nicht so. sehr m Diskassion geführt werden wie gegen die nach Wien geflüchteten. Die s von Holen, Ukcälnern, ..Mygyüren/ drangsalierten, und gehetzten.Menschen, die nicht durch ihreSchuld, sondern durch die glorreichen Siege des Arin'ec-OÜcrkönimandos in die Fremde, wandern mußten, erwarte: jetzt in, Wien die. Ausweisung. Die Sache hat.natürlich, eine antisemitische Grundlage. Schon seit Wochen, . hetzt die Wiener.Skandalpresie gegen die 'Flüchllinge, deren Zahl /noch durch., die, von - den. .oberösterrcichischen und'salzbnrgischm Paschas austzcwicsmen Flüchtlinge'' vermehrt'' würde. Ditsc Fliichtliuge Veilen nicht sehr gerne in i dem „gastlichen,Wien" bti dem- ^goldene». Wiener Kerzen"/ das so gerne bei dem'Ausland hernmbettclt nnd in der Schweiz, m Italien nicht genug davon zu ^erzählen weiß, daß es die Pflichten der Gastlichkeit gerne und gründlich '"effidt Die Fliichtlmge möchten, je eher, je lieber ans dem Weichbild dieser Stade m ihre früheren Wohnsn'tten zurück, wo sie ja im besten Fallemeuer Hlmgcr> im schlechtesleu der Pogrom durch irgendeines der Edelvölker arischer Abkunft erwartet. Aber die Tscheche-Slowaken verweigern die Durchfuhr, Und so wird nichts anderes übrig bleiben, gls die Entente ganz . von der knlNmllcu Höhe des Volkes der Phaaken zu überzeuge,r, daZ in seinem Eleüd nichts besseres D tumsiveiß, als einmal jüdische Studenten, das anderemal jüdische Obdachlose und Bsrhürrgerudc über die Grenze zic weiscn. Eme große ProLestKmrdgebuNg:§§m den Massemnord in,Pt:osknVüw'. findet Donnerstag den 17. d..M. um 2 Ahr rrachmLitags Im Saale des Hotels „StefmUe" (IL., TaLorfiraße 14) statt. Es werden sprechen die Herren ÖLerraöhiner Dr. Lhares, Aüg. Ina. Robert SLricker, 2ldoLf S t an d nnd Redakteur N. M. Racker. , Behufs Orgmnsiernng der Sammlunüstätigleit zu Gunsten der Proskorower Opfer. wurde ein Komitee gebildet bestehend aus den. Herren Oberrabbiner ^Dr. Eh a j e s, Dberrabbmer Israel ' -F ic\cd m a n n, (Czortkow),' Oberrabbiner' Israel Fried.mann (Hcksiatyu), Mg. Ing. Robert Stri'cker, Adolf S t.a n d, .-Llppa..T ü r k e l, Obadjah G ü n z bie r g, Barnch L ö w, Redakteur N. M. R a ck e r, Moses Sch w a g e r mrd Löbl Taub e s. Ebenso wurde ein Damenkomitee gebildet, dem f die Frau Oberrabbiner Fnedmanu aus Hnüatyn, - Frau % Günzberg, '.Frau Ch. Günzberg, Frmr S. Günzberg und Frau.Türkei angehörm. - 1 Die Aufnahme der MMscherr SLudeNteu an' der AniversiLLL.""-' Samstag den 13. d. M. fand in: SlaatSamte.für-Unterricht unter Vorsitz deS' Unte'rstaatssekretärS Glöckel eine Kchifereüz statt, - an der die' Vertreter sämtlicher studentischen' Gruppen teilnabmen. . 'Es «mde über den zu bildenden StudentenauLschnsisbe-. raten und der Unterstaatssekretär konnte zuletzt seststelleu, dass im i wcstütlichcir über den WahlmoduS mrd die Kompetenz ein« Einigung Erzielt wurde. - Ztm Schluß brachte der Vertreter der jüdischen Studentenschaft den, Erlaß betreffend die Inskriptionen im Sommersemester. zur Sprache und protestierte gegen die Einteilung der dcutschösterreich scheu Hörer nach' ihrer Heimatszuständigkeit, weil dadurch viele Studenten, die nach den bestehenden Gesetzen ine deutschösterreichrsche Staatsbürgerschast erworben batten, jedoch noch in keiner. .Genreinde Deutsch Österreichs Hcimatsrecht genießen, als Fremde,, respektive als Staatsbürger, zweiter 'Klasse, angesehen würden/ Schließlich! erklärte 'nach kürzer Debatte der Untersiäatssekretär, er Werde den Erlaß dahin ergänzen,' respektive interpretieren, daß fürdeutschvsterreichische. Hörer, die in keiner Gemeinde : Deutschösterreichs hcimatszustHndig seien, an Stelle der Heimatsgemeiirde . jener Ort zu gelten habe, wo sie ihre Staatsbürgerschaft'erworben hatten. ... A« die Jüdischen Studenten. - Für diejenigen Srudenten und Studentinnen die dciuschö.üerrerchrsche Staatsbürger sind, ohne in einer Gemeinde Deutsch- Österreichs bas Hcimarsrccht zu besitzen. lGalizicn, Brckom'cha, Ungarn rc.). gilt nach, einer neuerticheu Basügung, des Staatsamtes für Unterricht bei der Inskription als Hcinratsgciriciüde derjenige Ort. wo-die Staatsbürgerschast erworben wurde/ - - Diese Kollegen können somit bereits in den ersten fiinf Tagen inskribieren. . Sollt« an einer Hochschule eine selche,Inskription zurückgewiesen werden, so rnöge hiervon sofort dem jüdischen .Htzchschiilausschuß. lÄ., Müllnergafse 83M, untcr^gwai'.en Angaben-Mctteilung gemacht werden, der/sofort die nötigen Schntke eip leiten wird. : Für dm Gern. jüd. Hochschmansichuß '. der Obmann: ... . . Hermann 8 i l i e n f e! d m. p. D8VGSHÄGYÄS «S8SÄGGG j Nr Fr i Wien, 11. Bezirk, Scbmelzpsse Kr. 7 Yerkaxif Kunstplakdien, Äbzeichen, Broschüren, li.»F.*SÄark<sn, Bilder, Ansichtskarten «sw Ein/.olvt-i'ßchleiss und' Äbönnemenlan'ratjldung der „Wionev MorgenzeiUmg‘{. ., ®mmmm mm neMlEMHwWMW \ Meue^MorgenzeiLu^g . i5. ÄMl 1919' Seite- 7j -r-:-1-——-—;-^T— Y - - —' --—j-—' —--- — -* Neue Forderungen der Italiener nach Knnst- ' schätzen. Wie Abgeordneter M ü t l e r - 6) u t L c n b r u' n it im „Neuen Wiener Abendblatt" mitteilt, hat der Kommandant der' 'italienischen'Mission in Wien. General S e a r er am 16. März in einer Zuschrift an das.Staatsaml des Aeußern neue Foxderungen nach KuuUchätzen m den Wiener Museen erhoben, die teils als alter Besitz Italiens, teils als Mittel zur Deckung der KriegSkostcn in Betracht kommen, Das Staatsa>ut des Aeußcm hat in seiner bewahrtem Methode der Geheimhaltung die Zuschrift vor der, Oeffentlichkeit verbergen wollen und am 7. April die Akademie der bildenden Künste um ein Gutachten ersucht. Grgeu die Forderung der Italiener hat daS Amt eittgetuendei, daß ein Anspruch erst durch eine Bestimnumg im Frjcdensvcrtrage oder durch einen Spezialvertrag rechtmäßig werden könnte. Verhaftung eines Kommumften. Der Schriftsetzer K 5 ck e i s, der bei den sonntägigen Demonstrationen vor dem Heeresamt mit gezogenem Revolver die Menge haranguiert hatte, wurde gestern verhaltet.. Er ist .bereits neunmal wegen Diebstahls, Veruntreung und schwerer Körperverletzung vorbestraft. Befferung m Leu Kohlenzusul-ren. Oberschlesische Kohle für die Wiener Gaswerke. Obzwar die Zuweisungen von Braunkohle für Wien etwas geringer geworden sind und auch O st r a u e r K o h l. e e t w a s spärlicher cinläuft, ist die Lage durchdie oberschlesischen Lieferungen dennoch gebessert. Auf bieffe Weise ist es gelungen, einige Sorten oberschlesischer Kohle den Zwecken des Gaswerkes dienstbar zu machen, so daß tue, A..u sh e h un g der Ga ss p a r m a ß n n h.m e n bald erfolgen d ü r'f t c. Erweiterung der KrankenversicheruugspfLicht. Wie wir erfahren, befaßt sich das Staatsamt für soziale Verwaltung bereits mit den Vorarbeiten für die Ausdehnung der Krank env erst ch. er un.g auf die Arbeiter der LaM und Forstwirtschaft, die Hausgewerbetreibenden- Hansgeh'.lsen Und Hausgehilsinnen. Nach Herstellung des Einvernehmens mit den beteiligten Staatsämtern, insbesoudere jenem für Land- und Forstwirtschaft, wird der bezügliche Gesetzentwurf ehestens in der Nationalversammlung eingebracht werden. *■ Persoualnachricht. Sonntag hat die Vermählung des Schriftstellers und Redakteurs Ludwig H i r s ch f e l d. mit Fräulein Ellh G r i m m, Tochter des Herrn Dr. Hermann Grimm in Savanpukut, stattgefunden. 9 Rätselhafter Tot» einer jungen Frau. Der plötzliche Tod der 25jährigen Frau Melanie L enh a rt, Gattin des Baruuxtcrs Ferry Lenhart im Hotel Bristol, beschäftigt gegenwärtig die Wiener SicherheitZbehorde. Frau Lenhart stürzte vorgestern abends in ihrer Wohnung, wohm sie n a ch einem A u t o m o b i l a n s f l u g zuni Heurigen zurückgekehrt war, nach dem Genuß eines Absührmittels plötzlich tot zusammen. Dir Erhebungen ergaben, daß sie und ihr Mann in Gesellschaft eines „Jngenceurs Ludwig Decker" sich befanden, der es verstanden hatte, dn Freundschaft des Ehepaares, das in glücklichster Ehe lebte, lsurch allerlei Vorspiegelungen mcht nur zu gewinnen, sondern cs sogar zu^ bewegen, sich nut ihm in geschäftliche Transaktionen emzulassen. Der „Ingenieur" und das Ehepaar lebten sogar aus dem Dusnße. Decker ist ein gefährlicher Hochstapler, ein oft abgestrafter Betrüger, Deftaudant und Erpresser, der durch Drohung mit G i s t m o r d eine Frau schon einmal zur Ausstellung eines T e ft a m;c n t s zwingen wollte. Ob Decker zu dem plötzlichen Tode der Frau L e r n h a r d in irgcndemer Bcziehurrg steht, konnte' bisher nicht eruiert werden, da er unmittelbar, nachdem er von dem Tode der Frau erfahren, plötzlich 'verschwunden i st. Seine Verfolgung wurde eiugeleitet. '* Die Besetzung des Schlosies Wilhelminenberg. Gestern sind berests sünfzig Kranke für ständig im Schlosse Wilhelminenberg nntergebracht worden, welche Zahl entsprechend ' dem Fortschritt der RÜnmnngs- und Herrichtungsarbecken im Laufe der Woche auf 150 bis 200 J^u v'a l i d e steigen, dürfte. Da die Kochanlagen unzulLngüch sind, muß eine .neue Küche'gebaut werden; vorläufig wird ein. Teil der Kranken im Kriegsspital Nr. 1 verpflegt. . *. Das Brücker Lager für Kriegsinvalide. Bor einigen Tagen hat. wie eure Korrespondenz meldet, die Leitung des Zentralverbandes der Kriegsbeschädigten beim Staatskanster Dr. A en na wegen Ueberlass un g des Schlosses und der W i r t s ch a f t s g e b/ä u d e i n L a x e n bürg zur.Unterbringung von Kruosbeschädigmr. vor.tzrwrochen. Staats-. kanzler Dr. Renner erklärte, daß die.Ueberlassimg von Laxenburg nicht möglich sei, da sämtliche Gcbärrde daselbst berccks von Prrvatparteren gemietet und bezogen sind. Dagegen werde die Ueberlassung des Brücker Lagers an Kriegsbeschädigte erwogen. Es solle dort eine Seidenraupenzucht für Invalide eingeführt werden und seien genügend Maulbeerpslanzung'm und Baracken zu diesem Zwecke vorhanden. Der Zentralverbaird der "Kriegsbeschädigten ersuchte um rascheste Erledigung der Angelegenheit. * Ein Lebensmittelschivindler. Ein ungefähr 30jährigcr hochgewachsener Manu mit fthwarzcm Haar, klernem Schnurbart, gut aussehend, städtisch gekleidet, und offenbar vom Lande stammend, hat vor einigen Tagen einem auf der Landstraße wohnhaften Rechtsanwalt unter deni Versprechen, ihm Mehl nnd Speck zu beschaffen, 1000 Kronen entlockt und die Flnchr ergriffen. In cinenc Hotel in Favoriten, in dem der Gauner zeitweilig zu nächtigen pflegte, hatte er sich als Franz Scbaner, Landwirt aus Fürstenfeld in Steiermark aemeldet. Dm Erhebungen zufolge ist der Betrüger aber der 29jährige-Kutscher Johann G a n g l e r aus Lanzenkirchen. Er hat schon zwec anderen Parteien in Wien ans gleiche Art Geld entlockt und auch in Wiener-Neustadt mehrere Leute geschädigt.. * Aus der Fahrt bestohlen. Am 2. d. M. nachts wurde dem Delegierten der dämschen Gesandtschaft Olivier de G a v a r d o a auf der Fahrt von Graz nach Bruck an der Mur eiu Reisekoffer gestohlen. Er enthielt verschiedcue Dokumente. Kleider und Wäsche mit der Firma „Berend, Stockholm", rin Paar Manschettenknöpfe anS Tnlasilber, darstellend' ein russisches Dreigespami, und verschiedene Toilettesachen im Werte von zusammen 4000 Li. * Einbruch.in einem Taüakhauptvexlag. In der Nacht zum 10. d. M. wmdemdie'Räume des Tabathauptvertages Landstraße, Hainburgerstraße Nr. 21,,erbrochen. Gestohlen wurden Zigarren und Zigaretten im Werte von rund 4000 K. : * Heilbehandlung tuberkulöser Versicherter der Deutschösterrcichischeu Pensionsanftall. Die Dentschösterreichische Pensionsanstalt hat Einrichtungen znc kostenlosen Heckbehandlungihrer t n b er tu l ö's'e n V e r s i ch e vt c n üetwffen. ,Sie hm.. mit dm Llmgenheiftmstalten Hörgas rmö Grasenhos Verhandlungen über die ckteberlassuug einer Anzahl von Betten eiugeleitet und wird schon in den nächsten Wochen rüder Lage'-sein, eine größere Anzahl leicht lungentuberkulöser männlicher und weiblicher Versicherter in diesen Heckaristatten- . 'unterzul,ringen. Neben der Uebernahmc der vollen Verpflegskosten und der Nerseauslagm wird die Anstalt, dafür sorgen, daß die Fannlken der Heilstättenpfleglinge während der Dauer des Heilstättenausenthaltes eine bescheidene Unterstützung erhasteu. Versicherte, welche die Aufnahme in eine Lungeuheilanstalt anstreben, wollen' sich an jene Landesstelle der DeutschösterrnchisckM; Pensidnsanstalt wenden, bei der sie versichert sind. * Kostenloser Rechtsschutz für Angehörige Kriegsgefangenen. Vom Staatsamt für Heerwesen wud verlauchart: Deb „Reichsverband von Angehörigen deutschösterreichischer Kriegsgefangenen" hat für die Angehörigen von- " Kriegsgefangenen und die aus der Gefangenschaft Heimgekehrten eine- Rechtsschutzstelle errichtet. In Recktsangelegenhciten werden' daher dem Verbände angehörige Rechtsanwälte un Verdandslokgl des „Reichsperbandcs", Wien. IX., Roßauerkasenre, Eingang Schlickplatz. am Dienstag und Donnerstag von V«6 Uhr bis 7 Uhr abends und Samstag von V,2 bis \/24 Usic nachmittags n neutgeltlich Rechtsauskünste erteilen. Bortrage und Versammlungen. Verein „Zio n", Wien, veranstaltet im Vereinslokal, ll..' 'Glockengrssc 30, in den Peffach-Tagen einen Vortragszyklms über „Geschichte des Zionismus". Dienstag .den 15. und Mittwoch den 16. April um 4 Uhr nachimttagS spricht Herr Dr. N. M. Gelber über den vorherzluwischen' Zionisimrs iCbowcwc-Zion, Holischer, Gutmacher, Pmsker, Heft - und Bnei-Mlffche). — N i e d e r ö st e r r e i ch i s ch c r , K o nzipi.e.ntenv erc i n. Dienstag den 15. Avril um 6 UhcMbendS nN.Msä „Prückl", I., Stubenring. Diskussionsabend für Neehtsantpgltsanwärter. Einleitender Vortrag des Rechtsanwaltes Dr. Robert L a z a r s f e l d über „SozialisierüngundAnwallstand". —i Der'., V. Diskussionsabend. des Paläsimaamtes sindst'Donnerstag den 17. April um. 6 Uhr abends imSonterram- , . , lokal des .Caf« Industriellen, 1., Kontordiavlatz 4, statt. Neserierm,., - wird- - Heinrich M a r g u l i t § über „Kritik, der ideaLisitschen... . KülMMdn". Gäste willkommen. - i VeremsnachrrchLen. , z / tont st i.s ch e B e z i r k s s e k t i o n D o b l,i n g' Am 12. April fand im Sitzungssaal« des Temvelvereines für den- XlX. Bezirk uaeft Erstattung des Nefergtes des Herrn Dr. Wilhelm Stein die Koustttmcrtmg des Bezirksratcs statt. Gewählt wurden die "Herren Obcrstaatsbaynrat Dr. Ludwig W er ck e r. Ob mann i--' Felix , Lederer, Obmannstellvertretc'rFritz W e i n st e i n, S-ch r-ift f ü-h rer; Leopold Scharf nnd Kurt Skutetzky , (Natiouälfonbs-Augelegenhciten), Kassiere;. Bela F r ü n k,.l,. . Heinrich' Lederer, Moriz M ü l! e r, Hugo R e ch n rtze r, . Dlrektur Siegfricl) R o s e n b a u tu, Dr. Mar Ros e n- ' z in c i. g, Dr. . Wilhelm Stein iKullur-^ und Jugmdauge- . legenheitenX Beisitzer. Das Referat für Palästinaangelegenheiten. wurde vorläufig offen gelassen. suchen Srr am erfolgreichsten im Wege des ..Kleinen Anzeigers" der „Wiener Morgenzcitung". suchen Sir am erfolgreichsten im Wege des ..Kleinen Anzeigers" der „Wiener f Eine S Lun de in der Werkstätte der Wiener KrimLnalpolizei. Vielen aus dem Publikum kommenden Anregüngrn entsprechend, das zu den ersten Veraustaltuntzen feinen Zutritt 'mehr erlangen konnte, hat 5>ic Vereinigung der Gerichtsv saalreserenten der Wiener Tagespresse mit entgegenkomtueuder . Bewikliguckg des Polizeipräsidenten Schober beschlossen, die Vorträge . M i-t t w o ch- -d e n 23. nnd -D o-n.n e i st a.g. d e n. 24. d. M. im. Polizeigefangenhaus zu iviedexhoten.:. Es' werden wieder außer den'Bortragen, zu denen sich Polizei-' 'rat-De.'D e h m a l 'sreündlichst zur Verfügung stellte, die Be- - - sichtigung - des hochintereffanten, krmiiilatistüchett Vkaterials, der. Lichtbilder, des Verbrecheralbums. und 'atzch E x p e-r i m c n t c?) geboten werden, die Polizelrat Dr. En ch.b e r-g,-vorführen.'. . wird. Der Vortrag am 23,'d. M. .behandelt das Thema: >»D'r«1 P o l'i z e i a ma t o r t", woran sich eine Besichtigung des PolMMusemns schließt, der Vortrag am 24. d. M.-r gift dMi Th)ma! „D i e in e t h o d i s ch e E n t l a r v n n g des B « r b r e ch e r s" (mit Experimenten). Beginn der Vorträge , n ick 4 ft I) r ck ach m i t t a g s. Aus. vi.amcn lantendtz 'Kavten zu jc l< W.— nur bei.Kehleudorser, 1., Krugersiraße, ab heute.? BolksbirdMtgshaus Miencr Urania. P e r s ö nl i^ch e V >ü, r t r a g e* 11'c b e r L i t h o g r a p h i e.- Professor . Viktor M a d c r. Mittwoch' den 16. April, 1l»ri Nhr. Kleiner Saal. — T ii und'M cns ch enst a a t..Dr>Franz- .Ma i b l.- Sönntäg deck' 20. April, Nhr. Kvrssayll-. — Ern si e u n;b heit ere Dicht n n g e n.- SchausviÄkr>'. . Ludwig D o n a-ich'. -Sonntag.den 20:' April, Mn... Klubiaal. — B o r l e s iui g. Karl I ä g er. Montag den 21. April, 6 Uhr. ‘ Kleiner- Saal. 7. ->D i-ch ttn.n-g en von , H tx it i I ü l l i. g. Frau Helene B a n e r. Montag den 2l. April, -- I/a7 Uhr. Kluhsaal. — ' Uel> e r Hypnotismus^ und 0 k k ul t i st i sch e.. ' P h ö-; nowene. Professor Dr. Alexander Pilcz. .Mitüvoch den 237April, Uhr. Großer Saal. . — Wie l cti c '.B 0 r-. und N.a ch t e l l e. h a b e n d r e M a n d e l n f.n-r d e n M e xi s ch c u V Dr. Viktor F r ü h'w a l d. 'Dienstag''den' 22. ölpril, V/i Uhr. Kleiner Saal. tuuftcit. Schriftsteller Ludwig H u n a., -Dienstagden 22: April, , '1.7 Uhr. Klubsaal. — Diek'ü n"st l e r i s ch e D at sr e l tu n g d e r A r b e i t. Maler-Radierer. Pros. / -Ludwig i ch a l e k. Mittwoch den 23.' April, '/»7 UHA Kleiner Saal.' — H n ut 0 t t « b e r D i ck't n'ckM UniversNtSleftor' W.'. Marius F a b.e r. Dienstag den 20. April, Vü? Uhr. Großer - Saal..— K.u r s.e: Ge sch i s.rh t e de r Kn n st i u D este-rr e'k ch. <\0 Die öste r v c i d) i s ch e M al c re t init 19> I a h v {) u u d e r t. Pr'ose.'sor ' ' Dr. Alfred ' S t i'x, Montag 5 Uhr. Kleiner Saal. — D a's b r i t i s ch e Wel t r e i ch. Uuiversitätsprofeffvr Dr, Heinrich K-w Lstck ch-r ' mnstr. .(Sechs Vorträge.). B.eMn DieMag .dm-. 15.' ' April, > Uhr. Kleiner 'Saal. — DaS E rle b n i s d e r D i ch tu n g.'UniversitätsleltorW.Mariusr Kab e x: (Sechs Vorträge.) Begmn Mittwoch den .16.-April,-!', Uhr. Klubsaal. — K l e t n ui i r t s ch a t nrse: V i' tn c it z u ch t. Alois A l s o n su s. Beginn DonüerZtag chen- 2-1-. Avril, 1-3 ,bis'. vai Uhr, Kn?ssa.ck. —' Klein t-i e r- '1' u-ch i. Georck W t t-n i h g c r. Beamn Donnerstag, '/-.-4 bis" '^«5-Uhr. Kurssaal. — O b stitn d G ellu ns e'b an. Profeffor' - Heimich P s e i f f c r. Beginn -Dienstag den 22. April, bis Uhr. Knrsfaäl. ' ' ' ' Vom Dianabad. Unterer heutigen illnmmer liegt eine iittcreNLUte Beilage dieser rtmjasicmdsten mrd größten Bade- und Kuxaustalt der Welt bei. Diese Beilage empschlen wir der Aus-' nrechmnkeit unferct* Leser. Das Dmnabad wird am 47. April wieder eröffnet. Briefkasten der Redaktion. G. Wir ernichen um Angabe Ihrer Abreffe. 070952^2

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