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Wiener Morgenzeitung · 1919-04-13 · Heft 85 (13.4.1919) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 85 (13.4.1919)
Date
1919-04-13
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 Wien. Sonntag Wiener Morgenzeitung Noch eine andere Wirkung löst der terroristische Kommunismus aus: Er vernichtet und verbraucht das Kapital, soweit es noch im Lande vorhanden ist. Damit wirkt er dem kommunistischen Ziele entgegen. Das kommunistische Ziel ist die Vernichtung des Kapitalismus, das ist des Selbstverwertungsprozesses des Geldes, des arbeitslosen Einkommens, nicht aber die Vernichtung des Kapitals, des Gütervorrates. Der Kommunismus soll das Kapital für die Gesellschaft fruchtbar ma,chcn, nicht aber es vernichten und verbrauchen. Was sieht man aber in den Staaten, die demterroristischen Kommunismus auSgeliefert worden find? Raub, Mord, Plünderung, Bürgerkrieg, Krieg mit den'Nachbarn, Hunger und Verschwendung des Volksvermögens; man sieht und hört aber nichts von produktiver Arbeit. Das Ende nürß dasselbe sein wie das jedes Leichtsinnigen- und Verschwenders: Verschuldung und Zusammenbruch. Hird der terroristische Kommunismus nicht mehr im eigenen Laude auftreiben können, was er zur Erhaltung seiner Anhänger notwendig hat, so wird er gezwungen sein, sich dem aus lä nd isch en Kap italism us zu verkaufe». Er wird ausländischen Kredit unter den schwersten Bedingungen in Anspruch-nehmen müssen. Er wird dann auch zur produktiven Arbeit unter Aufsicht der fremden Kapitalisten zurückkehren müssen. Er mag dann noch immer Kommunismus heißen; der 'Aufseher wird wahrscheinlich nichts dagegen haben, wenn er die Prodnktionsmaschinen und Werkzeuge kommunistisches Eigentum nennen' wird; aber die Arbeitsprodukte wird der fremde Kapitalismus zunächst für sich in Auspruch nehmen; waS dann übrig bleiben wird, kann wieder kommunistisch verteilt werden. So führt denn der terroristische Kommunismus notwendig zum kapitalistischen Kommunismus. Der Entwurf des Entergnungsgesetzes. „Der neue Tag" veröffentl'chtr gestern den der Soziali-- sienmgskornnnsffon vorgelegten Entwurf des Enteigmmgsgesetzes. Die wichtigsten Bestimmungen lauten: Die Enteign««-. Nach dein Entwürfe *foitn die Vergesellschaftung von Wirtschastsbetricben durch Enteignung nach dem Gesetze vom 14. März 1919, St.-G.-Bl. Nr. 181, über Beschluß der Slaatßregierung durchgeführt werden; ») zugunsten des S t a a t e s, der L ä n d e r oder Gemeinden, oder zugunsten von Verbänden dieser Gebietskorperschafken; d) zugunsten von g e m e i n w i r t s ch a f tl r ch e n O r ga n i s a t i o n e «. Die Enteignung kann eine Vollenteignung oder eine T e i l e n t e i g n u n g sein. Die Bolle ntergnung erfaßt das Unternehmen als Ganzes, das ist den gesamten Grundbesitz und Bergbesitz, die darauf errichteten Baulichkeiten und sonstigen Einrichtungen das Zubehör (Patente, Lizenzen, Konzessionen und ähnliches), die vorhandenen Betriebsstoffe, Vorräte und Reserven, die von der Unternehmung angesammelten Fonds sowie den Gesamtinhalt der rechtlichen, geschästllchen und finanziellen Beziehungen der Unternehmung. Der Unternehmer hastet für die Passive« nur bis zur Höhe der Entschadigungi Die T e i len it i %* nung erfaßt einzelne Betriebe oder Berechtigungen' einer Unternehmung nebst den dazugehörigen unbeweglichen Md beweglichen Bermögensstücken, Rechten Md Verbindlichkeiten. Bei der Enteignung gehen alle mit den Angestellten abgeschlossenen Dienst- und Arbeitsverträge Mter Äufrechthalümg aller hieraas entspringenden Rechte Md Pflichten auf dm Uebernehmer über. Die Ents chadigung hat dem tatsächliche« Wert der Unternehmung zu entsprechen. Die Kriegsgewinn- oder Kriegssteuer ist in Abschlag zu bringen. Das Verfahren. Das Ente'ignungsverfahren wich durch einen Beschluß der Staatsreqierung eingeleitet. Dieser Beschluß hat auszusprechen, in wessen Eigentum und Verwaltung die Unternehmung übergehen und mit welchem Zeitpunkte die Uebernahuie'geschehen soll. Vermogeusrechtliche Streitigkeiten, die anläßlich der Uebernähme entstehen, sind durch ein Schiedsgericht auszutragen. Dom ZeitpunktederUebernahme wirb der Betrieb der Unternehmung auf R e ch n u n g des U eherne h m c r s geführt; alle Betriebseinnahmen gehen zugunsten, alle Betriebsausgaben zu Lasten des Uebernehmers. Nach erfolgter Vereinbarung oder schiedsgerichtlicher Entscheidung über die strittigen Rechtsfragen geschieht die Auseinandersetzung zwischen dem Uebernehmer Md der Unternehmung unter Berücksichtigung der zwisckenzeitlg entstandenen gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten auf Gnmdlage eine- Zinsfußes von 4 Prozent. Die russischen Konzessionen an das Ausland. Der kürzlich von einer Studienreise aus Sowiet-Rußland zurückgekehrte norwegische RechtssoMlist Rechtsanwalt Punter- - uold veröffentlicht jetzt im „Socialdemokraten" zwei Artikel iiber die Konzessions-Politik der Len i ns ch e n Negierung, die deren S ch w e n k u nj» wirtschaftlichen und außenpolitischen Fragen beweisen. Er behandelt darin vor allem die sogenannte H a n n e v i tz-Kon-. / zession, chie dem Norweger Hamievig grundsätzlich bereits verliehen wurde. Hinter diesem steht «ach russischer. Angabe amerikanisches Kapital. Die Konzession umfaßt den Bau Md Betrieb einer großen Bahn in Nordrußland. Sie soll an der MündMg des. Irlisch in den Ob (Sibirien) beginnen Md von dort westlich nach Postas an der Dwina gehen: von hier sollen ie eine Bahn, nach Soroka an -er Murmanbahn und nach Swanka bei Petersburg sowie eine Strecke nach Sosoki bei Petersburg gebautwerden. Außerdem erhält die Gesellschaft ei» Nutzungsrecht über acht Millionen Desjatinen (d. h. mehr als acht Millionen Hektar) Wald und das Recht, Erzgruben, Schiffswerften, Häfen und Wasserkra ftwerk e, ja ganze Dörfer und Städte im Gebiet der Bahn anzulegen. Den Urhebern des Projekts scheinen die großen amerikanischen Bahn» bauten als Vorbild vorgeschweot za haben. Alles erforderliche Gelände hat der Staat ohne Entschädigung zur Verfügung zu stellen. Die Abgaben der Gesell schaft bestehen in 5 Prozent vom Wert deS gefällten Holzes und lan Stelle, von fester Verzinsung) 25 Prozent vom Reingewinn. Die Bestimmungen über die Kontrolle und die Rechte der Arbener werden nur als N e b e n s ach e behandelt. Die Sowletregltruilg ist bereit, den Unternehmern 15 Millionen Rubel zum PantLtsmert als Vorschuß zu gewahren» der durch Deponierung ausl"nd«scher Staatspapiere garantiert werden soll. Puntervold betont ausdrücklich, daß nur noch Einzrlsragru zu erledigen seien; »m Prützch rst der Entwurf von. der Sowietregienmg schon gutgrheißen. Am liebsten möchte m m das Projekt am tnt ernati oralen Kapitalmarkt ausbieten. Nach Puntervolds Mitteilungen interessiert sich der Entente stark für die Konzession. Handelskammerkurse.' Am 28. Avril.veranstaltet die Handels- und Gewcrbekammer ackitwöchige F a ch k u r s e für technisch-kaufmännische Weiterbildung, ferner rwcr Gnivven gewerblicher Fackikmfe. Für den vierten achtstündigen Parallelkurs über »Buchhaltung der G e s e l l s ch a s t e n m. b. H." können an der Kaste der Handelskammer noch einme Anmeldungen angenommen werden. Beginn Montag den 28. Avril. Anmeldungen für die Fach k u r s r e i h e: 14. Avril. Privilegierte österreichische Hypothekenbank. Die Direktion der vrw legierten österreichischen Hypothekenbank hat in ihrer am Ist. d. M. abgebaltenen Sitzung die Bilanz des Jahres 1918 genebM'gl — Der ans der Bilanz des Jahres 1918 resultierende Gewinn beträgt nach Abzug aller Spesen Md Steuern K 948.975 (gegen K 769.900 im Vorjahre). Es wurde beschlosten, der am 2. Mai stattsindenden 60. ordentl'cken Generalversammlung vorzuschlagen, eme Dividende von 8 Prozent (gegen 7 Prozent im Vorjahre) das ist K 16.— für 80.00g Stück alter Aktien K 480.^0 und1 K 8.— für 10.000 Stück neue Aktien K 80.000, demnach zusammen 560.000, zu verteilen. Dem zu begründenden Pensionsfonds für Anaestellte eine Dotation von K 100.000 zumwenden Md einen Betrag per K 220.889 auf neue Rechnung vorzutragen. Das LandeswiederarrfrlHtnngsarnt i« Lemberg. Das Präsidium des Landes Wiederaus richtungsamtes in Lemberg fordert alle, die ans der Gebarung der gewesenen k. k. Statthaftere!, Landeszentrale» für die wirt- . schriftliche Wiederaufrichtung Galiziens, beziebmasweise an die gewesene k. k. Statthaftelei, Landeswiederauftichttingsamt. :Ansp rücke an das gewesene Aerar des österreichischen Staates zu haben glauben, aus, diese ihrö Ansprüche > unbeschadet jeder AnmeldMg bei anderen Behörden spätestens bis EndeApril 1919 beim Präsidium deS Lcmdeswiederausrickinmgsamtes in Lemberg, Kopernikagaffe 11, änzumclden. Die Anmeldung hat schriftlich Mter Anschluß der Abschriften jener D o k« m e n t e, auf die der Anspruch sich gründet, zu erfolgen. Die jugoslawische Bnlnta, Darüber schreibt der „Ingvslawische'Avhd": Die ÄbstempelMg brachte nicht den erwarteten Erkolg gegen die Inflation, und vom Auslande droht disWufuhr nicht abgestemvelter Noten, deshalb ist Vermögensabgabe, Kriegsgewinnstener Md staatliche Zwangsanleihe zur Abscköpfimg der LberschWgm Noten und sodann zum Uebergang zur neuen WahrMg notig. Gegen dm Dinar besteht die Ovposition, man könnte ihn als G o l d r e s e r v r verwenden; die Krvnenwähnmg konnte bleiben, doch .muß sie vor weiterer Entwertung geschützt werden. Im Metallgelde liegt nicht das Heil, die Schuld liegt am Warennicht Goldmangel, denn auch Goldüberflüß würde die Preise nicht vermindern. Dem „Slvwenec* zufolge verlangt die Laibacher Handelskammer dm Umtausch 1:1 md dieMückbehaltung eines Teiles der Noten als Staatsanleihe, ferner die Konskribienmg der Kriegsanleihe. Eine Reichseknkommensteuer in Deutschland. Hierüber wird der „Frankfurter Zeitung" aus Berlin gemeldet: Wie verlautet, besteht der Plan, eine Reichseinkommenfteuer zu erheben, die gewissermaßen als Zuschlag fiir das Reick zu der Einkommensteuer der Einzelstaaten und der KommMen gedacht ist. Von dieser Reichseinkommensteuer sollen nur Einkommen von 40.000 Mark an erfaßt werden.. Bei In n a g e seilen beginnt; die Steuergrenze bereits bei 30.000 Mark. Bei Verheirateten. die K i n d e r haben, ermäßigt sich-das steuerpflichtige Einkommen für jedes Kind um 2000 Mark, sodaß also beispielsweise ein Verheirateter mit einem Einkommen von 50.000 Mark, der fünf Kinder hat, die Rcichs- - einkommmsteuer nur für 40.000 Mark zu zahlen hätte. Die neue Steuer trägt demnach dem Bevvlkerungsproblem und dem Prinzip der steuerlichen Leistungsfähigkeit Rechnung. Die Steuer soll progressiv mit 5 Prozent beginnen, und bei den sehr höhm Einkommen die oberste Grenze von 30Prozent erreichen. Ermäßigung dev Roheisrnpreise in Deutschland. Aus Eff e n, 11. d. M., wird telegraphiert: Der Rohessenverband gibt bekannt: Nachdem infolge der Festsetzung von Rohpreism von Kohle und Koks die letzte bei der Rohelsenpreissestsetzung in Rechnung gezogene Kokspreiserhöhung nicht in Kraft getretm ist, tritt nunmehr eine dm Roheisenselbstkosten von 40 Mark 25 Pfmnig bis 58 Mark pro Tonne mtsprechendr Ermäßigung der Preise, je nach der Sorte ein. Der Roheisenverband erklärte sich, vorbehaltlich der Zustimmung seiner Mitglieder bereit, in eine gleichmäßige nennenswerte Herabsetzung des Preises sämtlicher Rohersensorten, und zwar unter den Selbstkostenpreis, einzuwilligm und das Bestreben der Behörden nach einem baldigen allgemeinen Abbau der Preise zu unterstützen. Die Hochofenwerfe sind auch weiter gezwungen, mit Verlust zu arbeite«. Englands Finanzen. Das nächstjährige englische Budget wird nach Landsdownes Schätzung 1*/, Milliarden Pfund Sterling Ausgabm bringen, was aber nicht die ganzm Ausgaben darstelle: England borgte gewöhnlich zu 2 Prozent Md müsie jetzt bas Doppelte zahlen; die fortschreitende Kredit- und Geldinflation brachten die Warenpreissteigerung und erschweren tue industrielle Konkurrenz, England verliere immer mehr Md mehr von seinen Geschäften. es könne noch eine Zeitlang borgen und die Steuern erhöben. aber bald werde niemand mehr dem Lande etwas leisten wollen, außer zu Prohibitivsätzm, die Steuerquellen werden erschöpft sein, an E n t sch 8 d r g u n g müsse man daher von den Zeütralmächtm das Menschenmöglichste verlangen. — Die schhvebmde Schuld Englands beträgt 1*4 Milliarden, die auswärtige 1*87 Milliarden Pfund Sterling. Die neue KriegSbundessteuer de« Schweiz betrifft die Vermögensabgabe, Steuer auf Arbeitseinkommen Md aus Gesellschaften m. v. H. Erstere beginnt bei 10 000 Franken mit 1 Prozmt, steigt progressiv und erreicht ihr Maximum bei Vermögen von 215 Millionen. Die Einkommensteuer steigt von 0*4 Prozent bei 2000 Franken bis 20 Prozent bei 150.COO Franken. Lnzzatti -ezisfert die italienischen Schulden mit 80 Milliarden gegen 16 zu Kriegsbeginn und bespricht im „Temps" die Verdoppelung der Steuern und die Vvrberntung n e p e r, namentlich auf Einkommen und Kapital, die besonders unangenehm seien; das französische und italienische Budget werden 18. das englische 22 Milliarden betragen, doch sei die Schuldenbelastung in Imkim viel stärker» als jene Frankreichs und Englands; eine einheitliche Finanzfront s« Mbedingt erforderlich. Rußlands Verschuldung. Aus Bern wird telegraphiert : Der .Council of Foreign BoNdsholders sckätzt die russische Verschuldung aus rund 1747 M il 1 ron e nP t u y d Sterling Hiervon entfallen 800 Millionen ant im Ausland gemachte Kriegsanleihen. 788 Millionen qnf andere Staatsanleihen. <55 Millropen auf Bahnanleihen und Garantien, 121 Millionen or,f a n d e r e S ch n l d cn und 22 Millionen auf Städteanleihen. »Die Z r n s e n r ü ck st ä n d e betragenmehr als 81 Dirllioneu. '.1*8. April ISIS Nr. 85 Abwanderung der Akttengesellschaste«. Der Bev waltungSrat des Westböhmischen Bergbau-Astrenveremes beschloß den Sitz der Geiellskhast in die tschecko-slowaküche Republik zr verlegen. — Der Vermaltungsrat der „A s v h a l t o n". Aktien geftllschaft für Asphalt- und chemisch-technische Industrie, beschloß / den gesellschkisillchen Sitz nach B r ü n n zu verlegen. Die Börse zu Osteru. Die WienerBörse bleib Karfreitag den 18. d. M. und Karsamstag den 19. d. M. g t I ch Ioffen. . Kursdifferenz« der vorn der- 12. April 5. April Differenz . . 79.50 82.50 (- 3.-1 . . 79.50 88.—‘ 8.501 . . 79.50 82.50?—> 3.— . . 420.— 425.-?— 5.-1 . 83t.— 334.50?— 8.501 . . 864.— 401.25 (— 87.25) 481.50?— 26.50’ . . 982.— 1067.-?— 85.-I-* . . 460.- 519.- (— 59.—' 670.— . 408.50 . 485.- . 1425.— . 475.— . 315.— * 530.— .1930.— 864.— 780.-7- 426.50 520.— 1465.— 520.- 328.— 555.— 1877.- 915.— (— 110.—' (— 18.50) (— 45.-) (- 40.-! (- 45.-) ' (- 13.— (- 25.-? + 53.—' (- 51.—' . Die Kursdifferenzen gegenüber der ver< gangenen Woche. Die folgende Liste zeigt die wichtigsten gegenüber den S a ni S t a g n o t i e r u n g e n gen Wo cher Mairente. Februarrente .... Oesterr. Kronenrente. Türkenlose . . . 8°/tz Südbahn-Priorität Anglobank . . * , Bankverein , , . , Bodenkredit. . . , Devosttenbank. . Eskomvtegesellschaft österr. ...... L"n>erbank ..... Nierkur...... Oesterr.'Mgar. Bank . Unionbank. Verkehrsbank .... Zivnoftenska banka . Orientbahn. Staatsbahn .... Loürbarden .... Donau Dampsschiffahrt Ferdinands Nordbahn Nayigazione .... Perlmooser Zement . Wienerberger Ziegel . Aussig chemische ... Clotüde ■ Mgar. Aktienge Elektrische vereinigte . Siemens . ..... Mvirie Montan . . . Austria Emarl . . . Berg- und Hüttentverke Poldihütte . . . -Prager Elsen . Rimamuranyer . . . Skoda. . .. Wassenfabrik .... Obenmgarische Berg Hüttenwerke. Salgo Kohlen Tnsailer Kohlen Urikany Fiatwerke.... Lepkam Josessthaler Galiz. Karpathen . . Galizia . . . .,» . Schoeller Znckeraktien Holz-Handelsgesellschaft Türkische Tabakregie . rmd 15(150?— 7.- . 1625.— 1762.—?— 137.-; . 4800.— 5100.— 7— 300.—) . 5850.— 6220.- (— 370.—'’ . 470.— 543.— (— ,"73:-t>; . 805.- 855.— 56.-4 1165.— (— 55.-1 . 360.— 424.— 44.-) . 365.— 395.— (- 30.—) . 406.- 445.— (- 39v-r) . 678.— 778.- (- 100*-) . 940.— 990.— (- 50.—) . 1565.— 1700.— (— 135.—) . «880.— 920.— (— 40.—) . 2200.— 2330.— (— 130:—) . 746.— 782.— c- 36.—) . 650.— 707.- (- 57.—) . 905.— 1010.— (- 105,—) 1125.— c- 65.—). . . 765.- 810L5 (- 45.2h) . 604.— 669.— (- 55.—) 778.— 38.—) 954.— c- 111.—) . 535.— 596.— (- 61.-) »X1798.— 1970.— (- 171.—) .1205.— , 1318.— (- 113.—) .1110.— 1198.— (— 88.-) . 660.— 735.— c- 75.—) , . 1251.— 1247- (4- 4.—y . 446.- 551.50 (- 106L0) . . 499,- 517.60 (- 18,50) Ktupp Ruston Börse für landwirtschaftliche Produkte. Wien, 12. Avril. (Orig.-Ber.) Das Wetter gestaltete sich in der ersten Wochenbälste recht winternraßig, zum Schluffe der Berichtsperiode trat wohl eine BefferMg zutage, doch find die Nachttemveraturen noch immer zu niedrig, um eine gedeihliche EntwicklMg der Wintersaaten zu ermöglichen. Der Frühjahrsqnbau macht günstige Fortschritte, jedoch nur in. Gebieten, in welchen die nötigen Saatgutmengen zur Verteilung gelangten. Der Geschäftsverkehr konnte auch an dep heutigen Wochenbörse größeren Umfang nicht annehmen, da nur wenig Material zur Verfügung steht. Für gesMde Rüben herrsch^ stärkster Begehr, der nur in vereinzelten Fällen befriedigt werden konnte. Ankäme in defekten Qualitäten werden abgelehnt. In Sämereien konnte sich die Betätlguna gleichfalls nur nt engen Grenzen, halten, einerseits wegen schwacher Offerte, andererseits aber auch wegen stark nachlassenber Frage. Etwas Umsatz zeigte sich in Erstltzsmterstoffeu. - Englischer Bankausweis. Ldnbon. Bankausweis vom 10. April. (In Tausenden vv« Pfd.Stg.) Totalreserve. Barvorrat. . Pottefenille.. . t . . . . Guthaben der Privaten. . Guthaben des Staatsschatzes . iese Woche Stand Letzte Woche Stand Differenz 28.582 28.215 -s- 867 74.057 75.164 - 207 85.090 84.928 + 162 77.624 78.870 — 1.246 116.292 123.302 — 7.010 30.309 32.790 — 2.481 26.780 •4- 366 58.031 67.114 + 9.083 Regiecungsffchnh eiten Prozentverhältnis der Reserve zu den Passiven: 19.50 gegen 18.07 in der Vorwoche. Clearings) ouft-Umsatz: 493 Millionen, gegen die entsprechende Woche des Vorjahres 92 Millionen mehr. ÄmerLkanische Warennotierungen. / N,ew--Vork» 10. Apnl. Ba-NMw plle New-Bork lvko . ..28.H0 : « V ' New-Orleans loko. 26.25 ' ' New-Mrk per Mai (alte Kontrakte) . 24.S.0) / ' . New-Mrk per Mai (neue Kontrakte) . . 24.92 m New-Äork per Juli (alte Kontrakte) . . 23.48 New-Uork per Julr (neue Kontrakte) . * 24.14 Petroleum: Na sfr n ahe (in eaueg) New-Nork ..• 20.25 „ ■' Standard White New-Nörk ...... 17.25 . , in Philadelphia .. . ... .. . . . . . 17,25 Petroleum Cred. Balane. at Oil City .4,r- Nem-Nork. M e h l (Atarkc Spr. Clears) . . . 9.75 .bis 10.25 ' ' Weizen, Winterwerzen .. . . . 237 V, '' m - Sommerweizen . ... > . . . . 237 Vs ’ Mais. Western loko ..1H7 '/» ■ii Zucker, Granula tcd . >7.50 - - Centrnngal ........... ‘7.28 * Kaffee, Rw Nr. 7 loko .... . 16 V< bis//» ' ' Getreideir. n. Ldn. per Buch. (60 lbs.) nont. . v ch m a l z, iilWt. Steam ..29.40

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