Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 77 (5.4.1919)
- Date
- 1919-04-05
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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/ Fes. 8*8' yerm »olrdaß ird, Mit der Nß ge» ünna» CT he« UU m rch wä hre l§m sta« )iel ntksin« #« >nc »chl ch. ie« »zw- -ttrm ertit J r»?te r» ‘i u LV nw m: n- It * 4 tt r- :«!» > *8 a n A iM J gptot, SwnMtz Dvtniert worb«. Go sehr die NerstmtmÜmg ei«« ge- Mnfchafttichen Einkauf befürworte, müßte sie hoch' egen die RegierungZverordnmrg Stellung nehmen, emr sie müsse verlangen, daß hi einem Falle, wo es sich um wichtige finanzielle Fragen handelt, nicht ein Vorwand, der vom HandclsunnisLer ernannt wich, sondsrn Au aus dem Kreise der beteiligten Industriellen Gewählter mit der Leitung des Syndikats betraut werde. 'Die Versammlung hüt sich auch dahin ausgesprochen, '-Haß der einzelne Unternah'ner, selbst wenn ihmdie .Wgierung die notwendige fremde Valuta und S&ebite Herschafsen mürbe, das Risiko des Baumwoll- - «rin Laufes gegenwärtig nicht trag« kann. Es müßten ihm vom Staate gewisse G a r a n t ien iuFvrm \$n staatlichen Lieferungen geböten werden, wobei der Staat aber nur einen kleinen Teil der Textilindustrie' berücksichtigen könnte und wobei kaum anzunehrnen fei, ,bcß sich darunter auch deutsche llnternehmung« bz< fnideu würden, bic8 um weniger, als die deutsche Textilindustrie, die 80 Prozent der tschecho-slowakisch« Textilindustrie umfaßt, bisher weder um Rat Noch um i^re Ansichten befragt wurde, ja in der Brumtvoll- Mnppe der' TextllLommission nicht einmal mit einer stimme vertreten sei. H Nach dom Bericht des Reformirn der hiesigen Bor»' °. 'Hrmmlnng ist ttwuig Aussicht vorhsttdeu, daß 'iü absehbarer Zeit Banmivvlle in genügenden Mengen, um •c Betriebe anch nur zum Teil liefchäftigen 51t können, n ge führt werben kann. Die im tschecho-slowakischen Staate, und in dm S«- hten Gebieten bestndlicheu Spinnereien und Webereien ^nötigen für den Bollbchiriel' ungefähr 6 50,060 Matten oder 1.5 5 Millionen Kilo Baumöl le jährlich. Der Friedensbedarf der Bevölkerung diesem Gebiete ist nur mit ungefähr eiusnt Drittel PeranschlagM. Amerikanische BäUMwolte stellt sich >Ue cif Rottend am auf/ rund 3*7 Cmrts pro englisches fuiib.. Dies ergibt bei dem schlechdsn Kurs ü»ge- ' 'h r 1 7 Kr vnc n p 10 Kil0. Bevpr die Baumwolle eschifft und in die Spinnerei gebracht ist, vergehen indestens vier Monate, bevor sie versponnen und verebt ist. weitere vier Bio träte, mib bevor sie verkäufschig hergerichtet ist, tviederum ein bis zwei Mottate. s ist also zwischen der Zeit deö Baumwolleinkaufes id jener des Wareiwerkanfes eine Spaunzeit von ugefnhr acht bis neun Monaten zu rechnen. U mnsj demnach für eine lüilgevr Zeit der Baumwoll- Idars eiugedeckt werden. Wollte matt über hyuttr einen Mahresbedars für Bollbetried emdeckeu> so würden für Ml Bauinwolte ein Betrag von nahdzir 3 M'i-Nv- 1 b e!i Sie ölten 511 zahlen feilt. Aber auch nur frei c*uiiij'fcc@ notwenbigsten Znlartdsbadnrfes. also bei item Drittel Beschäftigung, würde noch ein Betrag bit vunb einer Milliarde benötigt werden. Die erlügst? Prelsschivankttttg^ jede Verbilligung der hohen xrachlr.iten dder Besserung der Valuta im Kurse sowie tusertvertuste stellen derart immens hohe Beträge dar, ah sie von einzelnen Nrttertwhmen kaum ^tragen rverch können. Wenn die .ft'utse, Frachtrat-ru usw. eine S-erbillkgung der Baumwolle uirr um 10 Prozent zur folge habeNf so macht dies im ganzen Hunderte Milliitc.rr Kronen aus. ES ist aber zu errvarten, daß ich diese Fäktvreu in nicht zu ferner Zeit ttnt mehr fö i O Prozent bessern, denn Baumwolle hat im Frieden itfa i, Kräne 70 Heller pro Kilo gekostet, welcher Preis atürlich kaum jemals wieder Dntiuen dürfve. Bevor ch aber der BaumwvllprriS stabilisiert hat,' ist bas Zkrlustrisiko nur dann zu tragen,.wenn alle Fabrikanten öaPnnwllo und Garne aus der gleichen Zeitperroh« zu leichru Prosen besitzen. Endlich wurde beschlossen, wegen der aktuellen 1:liefen mit dem Verein der Baumwollspinuer und ent Verein der Baiunwollweber, welch« sämtliche ApinuLL ltith Weber umfassen, to-egen gemeinschaftlichen Ergehens in Whlüng zU trelen, damit nicht wertere äuge Monate bkrsteeichen, ohne daß Baumwolle für auch mte teilweise Beschäftigirng hereinßmrmt. Mt er Einfuhr von einigen-Hundert Ballen, die vielleicht äirzelu.'. Firmen auf Grund ihrer guten Beziehungen mporj-i.rr.m können, wäre weder der Gesamtindustrie chch dein Staate,-noch weniger aber den Textilarbeiter» . uid den Konsumenten gedient. D)rc Oesterreichisch-ungarische Bank und die Tscheche«. Dcr in Vertretung der Oesterrttchisch-Mgartschen Bank mich Praa einsandte Bizegouveruem Wimmer Md Gmeraletrt-iä v üi!i 0 v sind ,wte5er in Mm cmgekoummt. Sir unter- ^Tirtboltcn mir Finanzmrnister Rasch in unter anderem wegen chrism Vc'.-tiignngen betreffs Uebernahnie deS Giro- Md Kaßen- Zcheingr^chäües imd über die schwebenden Personalsragm. Wie WeZan-n. c.tlarte sich Dr. Raschm zn einer e r n v e r n e h m-- «F ct) c n;K c g c t int ß bereit. Die Angelegenheiten sollen durch Niiien Bert r a g geordnet werden, mit dessen Einzelheitm sich di c Bertriner der hiesigen tschechischen Gesandtschaft befassen imbnt. Es wird auch erklärt, daß der L i q n i d a t i o n der Notenbank m keiner Weise vorgegrisstre werden soll. |®tc LViederaufnahme der HarrdelsbeziehttUge« mit Frankreich und Amerika. . T er sranst'sische Gesandte AllizS hat gestern dem Stvats" F-ti^le^Dr. R cititcr '.intgetrilr. daß in kurzem eine Abordmmg ksiaiizöü'cher Kanslent^ und Jndunnell« in Wien eiutrefsen werde, «mir-di.' Hondelsbeziehnugm und den Warenaustausch mit Dentsch- WieÄer" MorgenzeiLmrg drdtMdst« DedarfSartikck hmauSgrhender Import gestaltet werden wird, muß sich zeigru. Franrretch konnte au Jndustric-- vrodukten Phantasieartikel, feine Seidenwaren, Federn für Frauenhme imporüeren.' , Vielleicht noch wichtzaer als der mimittelbare Handelsverkehr mit munkreich wäre vre Möglichkeit, infolge des steten Verkehrs mit Frankreich die alten österreichischen Bezichmigen zu S ü d° am ertka anknüpfen z» können. Die brasilianischen, argeUtinst scheu mtd chilenßcheu Hanser hatten im Frieden ständig tfiuc Vertreter in Paris, die von dort gum Einkauf nach Wien kamen. Nach Südamerika winden die verschiedensten Artikel darunter Kragen, Wasche, Wirkwaren, Emailaeschirr und andere Produkte abgesetzt. Unser Handelsverkehr mit Südmltenkcr dürfte sich, wie dte rattfinännischen KrriseMvakten, beleben, so weit «8 die Kredit ltftb TrcmspvrtverhälMsse zulasten. Der Weg über deutsche Hafnt dürste zunächst . versperrt sein. Der Schweizer LcrNdwig nt, weniger praktikabel, wichtig ist die Verbindung ^nest—Genua für dm Verkehr. Mit Frankreich bestand im Frieden mrch die Schiffahrt Triest—Marseille. Der Verein österreichischer f - _ --1* 1 .1? , I T-llll(1 T 's. Äprtt 1919' , WM, .ji hiesigen Handelskreffe hoffen^ eventuell unter Garantie ihrer Van?- l grob'em Umiau« nach Parw Asr^en, i>a Schnitzstosjuuö Ram 1 r'Mistwkvrod'.mwn :rud fcittwfe Aonsestionsattikel, ut Betracht. Ob Gründen ein über Nahrmtgsntittel mtd die - Im Verkehr mit Nordamerika kommen im Export die Er-> .tmmüsse des Wiener Krmstgewerbes, Damenluxrtsschuhe, Wasche, Sückereien unv., beim Import außer Nahrungsmitteln landwirtschaftliche Maschinen, Ledersorten.' Harze nsw. in Betracht. Die amerikamschen Finanzen. Wasbington, L April. (Fmüspr. des Tel.-Korr.-Dur5 Der Sekretär des amerikanischen Schatzamtes Claß erklärt auf Grund statistischer Daten, daß die amerikanischen Finanzen aus durchaus sicherer Gnmblage beruhten. Die Staatsschulden bekrÜqM weniger als 3LV0 Mt-lüouen Dollar und bei Zahlung allst Knrgsschulden würde« die Lasten 3000 Millionen Dollar b^ tcagett. DM Mttt der rn amerikanischem Besitz hrsiudlichrn ariZlättdifcheu GtDrstellrmgen schätzt Claß am 10.000 Million«! Dollar. Der Staat Knne g r 0 fi e K r e d i t r a e w ä h t e v nüö ^derL a^n d t l w achje mit g? 0 ß e r S ch n e l Uj teilte wegen Die Arrslan-smArkLe. Der Monatsbericht der a m e r i k a »i s ch e n Regierung schätzt den Wmterwcizmertrag auf 020 Millionen BushrlS gegen eine Fechsung von 538 Mllioucn BushrlS im VvrjaM Auch in den Somnterweizertstaaten sind die BerhAtniffe für die Bodenbestellung günstig. 23c«tt. nicht alles trügt wird die Berwohlseiluny der amerirnrnschen Marktpreise weitere Fortschritte mache» und 'eme Wellversorgung zu anslönnnlichen Preise» ermöglichen. In Deutsch l a nd lasten die mtgeklärtev politische» Bei> haltmffe eit» normale GeschÜftsentwicklung nicht zu. Das Angebot ist nur in H ü b e n reichlich, doch lehnen Reflektanten größere Käufe mit Mcksicht auf die leichte Verderblichkeit der Wart ab. In P r a g haben alle K l e ei a a t e n einen wesentlichen Preisrückgang «fahren. Die Umsätze waren zum Teil sehr lebhaft, zumal auch die Export!rage hervorlrat. DaS Wetter scheint sich bester gestalte» zu wollen, dir landwirtschaftliche« Berichte lauten günstig. Die Kohlertausftthr GrotzbrilsnAiens. In dm Iohrm 1S17 und 1918 hat die Ausfuhr betrase«: 1917 ISIS engl. Tonnen & 101.fi Kilogramm Stemkohlm . . . ... . . . .34,995.787 31,752.904 Koks.. . ’.. 1,878.646 915.921 Briketts.. 1,NS6L7L 1,505.090 Gins eigens Kammer Ser Kaufmaunschaft. Ä«f einer Versammlung v»u Deleyierteu einer Reihe führender!<mf* MMnstcher Verbände wurde dte Reform der Handelskammer^ die Abschaffung des veraltete« Kammergesetzes Md die Fmheck deS Handels gefordert. Watnde Entschließung, sa»d rmstimmige Annahme; „Dte heute versammelten Kvrporatiosen Hab« tu einstimmigem Beschluß den Wunsch pt Ausdruck gebracht, daß sie bei der Beratimg des in allernächst« Zeit zur EnedigMg gelangenden Handelskamutergesetzes zugezogen wnden. Sie proteftttren einhellig dagegen, daß eine Frage, me für sie von so vitaler und einschneidender Bedeutung ist, entschieden werden soll, ohne daß jede eimrlue dieser den größt« Teil der Kaufmannschaft imd alle Branchen vertretenden Körperschaste« befragt werde. Es wird insbesondere dagegen Berwahrimg eingelegt, daß Wied« rin Handrtskammergefetz grfchaff« werde» soll, vaS die Interessen der Kaufmannschaft in kein« Weife berück» sichtigt. Die hier versammelt« Kaufleute «klär« sich für vollftändmg Müudia und reif, die Verwaltung ihr« ug«« Angelegenheiten selbst rn die Hand zu nehmen. Sie wolle« e«e eigene Kammer, die getr«mt von der Brrrrrtung industriell« rmd geweMcher Interest«, die Verwaltung der Angelegenheiten des Handels Übernehmen soll. Die B«samMlten wenden sich, da ihnen bekannt ist, daß Über ihre Korporativ» hinweg, entgegen all« demokratischen Prinzipi«, wieder emr gemeinsame Kamm« ins sieb« gtmfm werde» soll, mit chrem Hllseruf an alle kompktmtm Stellen und «Wir« aus das entschtedensie, daß sie mit all« ihn« zu Gebote stehend« Mittel« das SelbstbestimmMtgSrecht dmchfetzen und eS mtt« gar kern« Umständen dulden werd«. daß sie dnrch andere Berufsgnepp«, die «tgrgrnstebmde Znt«effe» haben, majvrifiert «erd« Dre versamtnclten Korporationen erklär« Übriams, znm gegenwärtig« Leit« des Staatsamtes für Gewerbe, Industrie Md Handel das volle Vertrau« zu haben, daß « so wie m seinem bisherrg« Wirkungskreise den berechtigten Interest« de§ Handels auch in dieser Frage volles Verständnis «igeg«bri»gm Md tut Kampfe gegen die verderbliche Wirtschaft der Zentral« nicht «* lahmen werde." »Rational-auk skr Deutschland. Au§ Berlin wird telegraphiert: Der Jahresabschluß der Nationülbcmk für Deutschland weist für das abgelaufene Geschäftsjahr ein« B r u-t t 0 v e r d i e n st von 18,988.896 gea« 18,518.092Mark im Vorjahre auS. Du R e i n d e r d i t n ffc beträgt 7,025,596 Mark. Die Dividende wird mit 5 geg« 6 Prozent im j« in Vorschlag gebracht werden. Gründung eiuer Mene« Hauadefitzerbank. Das Staatsamt deS Innern hat dem ans Mitglied«» des Präsidiums des Zentralv«ba«des d« Hausbesitzeevereine Wi«S zusammengesetzten Komitee vor kurzem die Konzession zur Errichtung einer solch« Bank erteilt mtd daS L«e Institut wird, sobald die nötigst« Vorarbeit« beendet sind rmd die D«hältniffe eS gestatten, fetm Tätigkeit anfttehmen. Der Name der neugegründeten Bank lMet: „Wiener Dunk" Md wird ein vollem gezahlt es Kapital von z e h n M i ll i 0 n e n Kro neu haben. Hvetzgabv dr« -»»der» I* Tfchechle«. AuS Prag wird uns gemeldet: Der Hnttdel mir S ii k i a k ei ten mtd Z » ck e r w a r e n iu\ivci.-.c*;.chct: juovbr.t. Ebenso soll die.Freigabe des Handelt nn-. 'si?> e n nt a l i l s nächster Zeit erfolgen. «t/frUfcl« «s/l Botjahre t: Die w Die Juhl««s der S» Aagar» fLMae» KVechfeÜ Au§ Budapest wird telegraphiert: Erue Derordmmg düt Revoluttonär« regierend« Rates besagt, daß Wechsel, Ham delSanweisungen od« W a r r a n t s, die nach d«( 3l^,Dezember 1918 fälltg grwvrd« sind oder bis 30. Jmsi d. Istilltg wttdm, bis 15. Juli d. I. zur Zahlung über ttx ch t Md protestiert werden können. Ans bei Sicht fällige Pavr«e «streckt sich diese Vttyrdnmtg n i ch t. Falls bei Fälligkeit keine Z a h l u u g gefordert tvird, ist der Akzeptant berechttgt, den Betrag des Wechsels ans Kosten und Gefahr des Wechselvesiders in gerichtliche? Depot zu hinterlrge n. Bo« der Antomobslindustric. Aus Atn-egnug der ShNdikatskmnm« der französischen Antomobilbaiter fand ein K 0 ngreß der i n t e r a klierte» Auto nio b. i l in d uft r i e n i n Paris statt. Int Laufe seMec BeHandlungen beschloß der Kongreß, die Schaffung .eines permanenten Bureaus für intttalliierte Automobilbauer mit dem Sitze in Paris. Der g 0 e r utt t e s wurde _- —-- -erneut Ka von 1 Mrllionen Franks eine Au t 0 m 0 l> il f a b r: k gegrsindet. Gvnteschrrtzung irr Amerika. Ans New-Dorl wird telegraphiert: Die Aktelltmg für landwtrischnstltche Produkte in Wu shinat 0 u schätzt M E«te vvn W i n t e r w e i z c it auf 897 bis 920 Million« Bushels gegett 588 Millionen Bushcls iM Vorjahre, 418 Million« Bushels nu ^Jühre 1917, 482' Milliou« Bushüs im Lahre 1916. . 655 Mllion« Bitshels tht Iahrr^ O15, 686 Milltomn Bushels ttlt IO« 1914 Und 524 Million« Bushels im Jnhrr 1913. ' Die FreihM dr« MvttteUUMttndel«. AM Amsterdam wird telegraphier!: Dem „Tellaraas" aufölüe meldet der Paris« ^New Uork Heralb*, daß die KöMmMon i n t e rn a ti0 n nle V erw altüu g d er H 8f en, Flüss r und Eisenbahnen «ne daittMde KouventidN ms Wen «ft» wolle, um Mf der gauM Welk die Freiheit des Transit Handels zu sichern. Die Interessen Frankreichs und Belgiens an F l ü s's e n, Wasserwegen u n b‘ E i.De nbaynlinien inDeutschland werden für die Dauer von fünf Iah r.en durch besondere Maßregeln geschützt wekden. DerTransithandel wird auf all« intematisnalm Verkehrsweg« frei sein. Man wird Dentschland verhindern, durch AusstrllMg von Kontrollposten die Auswanderung, ans Mitteleuropa zu m 0 u 0 p o l t s i e r e n. Die Kommission «tpsichlt schlteßlich internationale IlMdestativ»« an den intcruatwnalisiert« Wissen. -a Revision Anlage von Büchern un d Bilanzen von Geschäftsbüchern nach bewährten Systemen. 293 Eigene Abteilung fß« Fabriksenganidetien. Msrnationaie Tmtiaiiil'Ges. m. d. H. ‘Wies, S., Öeiiotfcaniing; 21. teiephon 12.009,16.216,18.198. BroStftattrn fiWürTn'öiiHand-ÖtrohfiÄHüng g«reh IC 5.-Nachnahme. Wiener Börse. Die gestrige Börse rröffnetr dank einer zuversichtlicher« Aaffaffrmg der allgemein« Läge int Anschluß cm die Entsrndrmg edttS Sprzealgesandt« d« Entente nach Budapest und auf Grund gsiustig«« Bmrteiluug der Danzig« Frage i» recht fester Haltung. Dir höher« Eröffmmgsknrse der Kulissewerte' verlor« i« Verlaufe des Verkehres ihre Avancen wird« zur Gänze unter dem Druck spekulativer Abgaben Md Glattstellnng« für ein« gestorbenen Großspekitlante». Anch der Neuerliche Rückgang des K r s n e N k n r s e s i n Z si r,i ch . übte verstimmenden Einsiuß. auf die Tendenz des Marktes. Dagegen blieb der S ch r a n k e it vorwiegend fest. - Auf dem R e n t e» m a r kt e. warm kräftige Erholung« zu; verzeichnen. Österreichische Renten gewannen 2 bi? 2Vs Prozent, ungarische .Nronmdeute avancierte nm 4 Prozent. Int übrig« verweisen wir auf nachstehende Schlußkttrse: J«d«strie--AnternehmUttgen. Mgem. Baugesellschaft 41?.— (ch- 7.—), Uinvnban -—.-7- (— Wiener BäUgesellschoft 38S.— (-.—), Wienerberger Ziegel 835.—, (— —Liesing« —Sarajewo Akt.-Brcnterei (— —Attffig Chem. 1163.— (ch 12.—), Brosche Spiritus^0.— Karbonmlnm (--, Kolz-- handelsgrsellschast 728.— (ch 19.—), A. E. G. Union Elektr. (— Siemms Schuckert 440.— (— 2.—), Alpine 768.— (— 6.—), Austria Email 963.— (— 2.—), Berg u. HM« 1700.— (ch 20.—), Poldihisttr 925.- (ch 5.—), Brager Eff« 2360.— (—16.—), RimamMany 778.—(ch 1.—), Skoda-" werke 688.— (— 25.—), Waffenfabrik —(— —Salgo Tarjcmer 80?.— (ch 6.—), Trifailer Kohlen 655.— 0.—), Nna, Allgmr. Kohl« 1648.—.(ch 13.-), Nrikmm 761.- (ch 11.-), WestbLhw. —.— (— —.—), Brünner Maschinen — (-.—), Heidt 430.—Lokomottv Sigl — — (-), Simmering« 498.— (ch 3.—), Elbemiihl 465.— (-—),: Lepkam 580.— (•*- —Karpathen 1930.— (— 15.—), GÄizia 1286.— (—16.—), Fezfabrik« —(— —.—), Schoeller Krcker 1182.— ), Böhm. Zucker —(-.—), Oesterr. Eis«bahnverkehr —(-.—), Türk. Tabakregie 123V.— (— 2.—), Türlcnlose 431.— '(-'-.8.—), Krrchp Ä.-G. 549.—(—10.—). Nuston 513.50 (—10.—), Fiatwerke 947.— (ch 10.—). Veitscher Magnesit 20L8.— (— 2.—)., TrarrspUrt-Antevnehmurtgen. Adria Anfsig-Trplitzer —(--.—), Buschtiehmder lir. L..— ,-Buschtiehraver lit. 8. —(-,—), Orient« bahnen 1865.— (— 3.—), Donau-Dampf. 1.760.— (ch 5.—), Ferdinands-Nordbahn 5220.— (-%—), Lloyd —(- Navigazione 6000.— (ch 30.—), StaatSeisenbahn 900 — Ö— 9.—), Lombarden 143.60 (ch 1.25), 3°/o Si'idbahn- Pnor. 335.— (— 2.50), Staatsbayn Grnnßsch. 175.— (--i- 7.—) Stellte«. Mairente 82.— (ch 2.—), Fkbruarrcnte 82.70 (ch 2.45), Oesterr. Kronenrente 82.— (ch 2.—), Oesterr. Goldreute —(— —.—), Ungar. Goldrente —(-.—), Ungar. Krvn«rmte 76.— (ch 4.—). Banken. Analo 400.50 (-‘.60); Baillneceilt 430.50 'ch 3.—X Bodenkredtt 1080.— (ch 80.—), Kredit-Anstalt 607. 2.—\ Ungar. Kredit 723.— (— 10.—), Drroslleu 517.- —Landerbank t28. ' 4.5(0, Unionbant 521.50 (-L0), Berkchrsl'an.t 32s. - 5',5. — (- 3.-). r