Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 71 (30.3.1919)
- Date
- 1919-03-30
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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H Mm, Tonnkvs -rn,-.... ■■-■■■- -- iii.tfc 'S^m tfkiarf WksÄer MorgeirzMmrg sa M8risis' DeUtschland und Rußland sollen in Völkerbund ausgenommen werden. Revision des SLaLvLenenLwurfes? «..Genf, 29. März. (Tel. der „Wr. MvryenzLg.") „Dailh News" erfahrt aus Paris, daß Der . der Revision der Völker-rrndftatuten der Artikel 3 abgeändert wurde, um auch Deutschland und Rußland den Eintritt in den Völkerbund z n e r m 'ögl! che n. Die Ernährung. / Nur die halbe Brotportio«. TuZ Staats.nnt für Dolksernährung gibt besannt: Mit, ftüditÄt auf ine in dm letzten Tagen emgetretrne 11 8 11 rl> r c cü n n s b et Eisenbahntransporte vi die Dxämig an Mehl und Brot .für die Kommende Woche n o ch ■!. ichran. r Gänze Vorhände u. Ur.i riue Gleichrnäßigkeit in der Ausgabe zur gewährleisten, mußte die Verfügung getroffen werden, daß in der kommenden Woche nebst der Mehlration von 250 Gramm v orlSufig d i r K « l d c B r o t r a t i o n ,a u s g e g e b e u w i r d. D«r.der Verkehr hmte wieder ausgenommen wurde, kann cr!«l:U>r .ioerde'.i, daß mit Unterstützung der Elsenbahnpersonale die auLsmndiüen Getreidnüge in den nächsten Tagen einlaufen und die gekürzir halbe Brotration gegen Ende der D o ch;C n ach rr 2 glich zur Ausgabe g ea n -g c n m i r d. » itie nikderoslrr-reichische Landesregierung hat sich auf die Nachricht, daß dir Brotration auf die Hälfte herabgesetzt werdm soll, ist der gestrigen Sitzung mitaller Ent sch jeden-- ü e i tf g e s e u j e -d e B e r k ü r z u n g a u s g v- ' v r o,ch e n nnd ' sofort beim Staatsamie für Äolksemahnmg gegen dix. gevlanlc Maßnahme Vorstellungen erhobm MS Mm Rathaus wird gemeldet, daß dort eingehmde Beimechmram üattaenmden haben, welche folgendes Ergebnis fasten: Falls dis Montag dre erwarteten Getreide- und Mehlmschübe. rüchr. di-Ausgabe der vollen Brotquote möglich erscheinen laßen,' wird die Gemeinde Wien auS ihren itfeleu" für dm eigenen Anstaltsöetrieb vorbehaltenen Reserven eurerr entsprechmde:: Ersatz in Re iS oder Kaffee vernVvloeu'. Der Marktbericht. . fM;fr wenigstens am Samstag die Märkte besser beickickr sind., waren. die Märkte gestern gänzlich unzur e t ch e n d versorgt, was zum Teil auch auf den Eisenbahnerstrrst' Krückzufühwu war. ° In' w G v o ßma r k thalle wurdenzwar wieder über •KKOOO Kilogramm gepvckeltes amerikanisches Schweinefleisch ansgegedcn. Dagegen war Rindfleisch in so geringe« Mengen verfügbar, daß nür. ein kleiner Teil der gestern Bezugsbereckitigten die l-ncheid^ie Tnote von 10 Dekagramm erhalten konnte. Andere -Fieinbn^rlu'a'grn stbltrn. Geflügel war gleichfalls nicht erhältlich. Die Huschmürkte erhielten zur kleine Ongntitätkn gewäffetterStocknsche zr: L .3.N pro Kilogramm und . getrocknete Klippfische zu K U.-~. "Dir - G r ü n >') a r e n m a r k t e verfügten infolge deS Eiteubastt'.e iwsiks imrüber geringe Äübenankünfte aus Riederösterreirch.dech waren noch fron den Vortagen Rüben erspart, so daß das 'ÄüslSngHn halbwegs gefunden werden könnte. Gärtnergemüsö,7eh!t aut d>n Märkten fast gänzlich- . ' - . Svira tic. lammende Woche ist auf keinem Marktgebieie mit «nil.>We6d,mg vMu Äestcrm zu rechnen, was sich um so emvnndlichrr sühldac macken wird, als wir in der nächstm Woche mit rn)rr/;?rabMrtztrn..Broiquötr rechnen müssen. Die Notlüge Wiens. ' Bern,: 29.-May. Der Delegierte des Staarsamtes für Bolksornäh'.ung, Architekt Karl Hans G a r a h aus Wien, sprach, heute vor eingeladenen Schweizer Persönlichkeiten über die eut- > e tz N ck e N o r l a g e Wien ö. Die Schweizer erklärte» fick zu'erstem iveittr.m L'rbeswerk bereit, meinten aber, es sei, um g-enüqmdL leisten m rönnen, die M i t h r l f c E n.g l a p d s und Ä- NI e r i 1 g s notwendig. Diese sei aber mit zu erreichen) wenn das Liebeswerk auch auf Tschechien rrsw. ausgedehnt ive.de. Schließlich wurde ein Schweizer Komitee eingesetzt,!'eftehen-!> stus Oberst Freu. Nationalrat Kurer, Professor Steiger/ Stedtrai, Dr. Erb und dem ErnahrungSkommifsLr Boßhardt. Dieses wird versuchen, durch englische Vermittlung vüt der hiesigen eugliscken Gesandtschaft in Berührung zu treten, um eine -.ttlernationcile, Aktion zu versuchen. . 3VV.VS6 Tonnen Kartoffeln für Deutschland. Notterdanr, 28. März. lKorr.-Bur.) Der parlamentarische Kordeiporiünrr des . Daily. Chronic! e" erfährt, daß das 'Mglifchr. Lrbrnsnlittelmmifterium beschlossen hat, außer dm 1WX)0 < T o n n < n Kartoffeln, die bereits nnt.crwegS find, noch 200.000 Tonnen Karre f i e l u nach Deutschland zu schicken. Die ausgeliefertm reichen Frachrdcnnvser werden ZMl Transport verwmdet werdm. Nachträgliche Einlösung der Abschnitte für Gurker. Die noch nicht ein gelösten Monatsfl-ichnitiestir Zucker der amtlichm Einkaufscheine sowie samtl d'c Zucker-matzkarten behaltm auch nach der Ausgabe der nriiru amtlichen Ejnlaufickeiue ihre Gültigkeit und werden nach Maßgabe des Einlangens der Zuckersmdmam auch uackiräglich eing/löst werden. Es find daher die altm Emkauf- ((ftfirie und dir Zuckerzusatzkartm a u f z u b «wahren. Der Tag des InsrasttretenS der neum amtlichen Emkausscheine wird besonders veclantbatt werden. Haferreisabgabe. Für die Woche vom 87. März bis ■i. April wird an sämtliche Haushaltungen eine Haferrnszubuße vdv einem Acht'rlkilogramm vro Kopf abgegeben, imd zwar ohne stimtficht däranf, ob dieselben Fleisch bezogen haben oder nicht. Die Abgabe erfolgt sowohl bei dm stadtischm Mehlabaabestellen wir aus, bei den Konsummtmorganisatwnen gegen Abtrennung des Abschnittes L cmf der linken Seite des grauen Emkauslömnes" für Rindfleisch und des rosasärbmen Ernkausscheines i'i" Wohlsahrtfleisch. Detailverkaufspreis K 1,70 pro Kilogrnmm. . . Abgabe von Anterzundholz. Die Abgabe von ie '»/'ilogramm Unterzündholz an einen Haushalt für eine Woche -riolg: in der. Zeit vom 81. d. M. bis 5. April gegm Abtrennung dcS Abschnittes K der beidm Fleischeinkausscheine. Der Preis des Holzes beträgt für Deichholz 40 h, für Hartholz 00 h pro Kilof';au;n*. . vanretzrautabgabe.;V” der 'ommeiiben Woche wird die Abgabe von Gcmcrtr-anl rrid S^.u« rüben '.'-!»ne Eiuschräut'ung der 2't.enge nr.d ohne Vr-rwripulg einer ÄMioeislurte iortgesetzt: Der Preis ffir'-l Kilonr'.tnnn beträgt K j,40 i*rti st!r rfirri':1: T i v. 1 ’ ■■r-^nuu. Petroleum- und Kerzenausgabe im April. Den. Bmriihungen der Gemeinde Wim'war es gelungen, für die erste Hälfte Avril die Lieferung jener Petroloummenge zugesagt zu erhalten, die zur Ausiiabe.der bisherigen Wochmmengen in der Zeit vom 30. März bis 13. April notwendig find. Wider Erivartm wird jedoch die Anlieferung des Petroleums vorausfichtlich erst Ende der komm enden Wo che erfolgen. Der Großteil der Petroleumabgabestellm. wird daher nicht , in der Lage sein, in der ersten Zlprilwoche die festgesetzte Wockenmmge abgeben zrl können. Jme Abgabestellen, die in der konnnendeu Woche nicht über das erforderliche Petroleum 'verfügen,. werden daher ausnabntsweise in her zweitm Woche Petroleum nachliestrn. Als teilweisen Ersatz erhalten jene Haushalte'und Untermieter, die ausschließlich auf Petrvleümbeleuchtung angewiesen find., auf Grund ihrer Petroleumbezugskarten je zwei Kerzm. Die. Belieferung der städtischen Kerzenabgabestellm wird - tunlichst schon in dm ersten Tagen der kommenden Woche durchgeführt, werden, doch find Verspätungm in.der'Anlieferung nicht ausgeschlossen. Warenabgabe der „Rohö". Montag: Zentralmagazin (Vm.,Piaristmgafie lS^: Salz, Esfig, Zwiebel, Knoblauch, Toiletteseike auf Marken und Frllbstückswärmer, von 9 bis 12 Ufir. — Zur selben Zeit: l. Bezirk: Puddingpulver, Toiketteseise ans Marken und diverse Kleinigkeiten. — II., XII., XV1H und XIX. Bezirk: Salz, Zwiebel, Dörrgemüse und Kümmel-— HI., Bezirk: Nähzwirn, Ziviebeln. Toiletteseife auf Marken, Stärkin, Backobst, Paprika und Frübstückswänner. IV., V. Bezirk: Nähzwirn, Toilettefeife auf Marken, Pat'nkä Dörrgemiise stnd Waschpulver. — X. und XV. Bezirk: Waschpulver, Puddingpulver, Salz, Dörrgemüse, Paprika, Sardellen und Masol. — XXI. Bezirk: Salz, Dörrgemüse, Suppenmasse ' Gulascktablettm, Zwirn und Toilettefeife von 2 bis & Ubr. —' XIII. Bezirk: Geschlossen. Bühne ttttb Kunst. Deutsches Bolksthrater. — <„Die vnsterbNLh'e Kanzlei", Pofft »hnc Gesang in drei Akten'öon Julius Bittner.) ' ^.niptfigur, „De. Jurmdanz'der Herr Oberstromge' in seiner Beamtengemütlichkeit dieses Ci.. . i-aicicileit sollte, würde er sagen: „Ein Holler, mein lieber Julius Bittner, ein großer Holler!^ Auch eine „Posse olme Gesang" darf kein Holler sein, besonders wenn sie Bittner geschrieben hat und das Deutsche Volkstheatee sie aufsührt. Diese Travestie auf den altösterreichrschen Amtsschimmel, die „Aktengebarung", die Ahnungslosigkeit in den Ministerien ist ein dankbarer Vorwurf. Leider hat der Autor auch nicht' ein Körnchen attisches Salz bei der Herstellung verwendet und das Gericht schmeckt unsäglich öde trotz der merkwürdigen Kapriolen, die der Verfasser schlägt, wie zum Beispiel: Herbeirnfen der Theaterarbeiter, damit sie die Szene umstellen, Sorge um das Publikum, es möge die letzte Elektrische nicht versäumen usw. Niveau der Witze: Ein pensionierter Richter aus DelS kommt nach Wien, sieht den Neubau des Kriegsministeriums, wird scheu und geht in die Donau. Herr Danubius erkundigt sich nach dem Befütbcu’ Wotan 3; ob feine Töchter, die Walküren, noch ledig seien, ob er rurch keine angebracht habe . . . So geht's drei Akte langi — Gespielt wurde ausgezeichnet. Herr Homma stellte als ,IDberstromgott DanübürS" eine köstliche urwüchsige/ echt österreichische Beamtenfigur «rf dir Beine. Herr Rehberger gab einen auS^.Prößnitz stammenden frischgetanften Konzipisten, der in der Erregung auS seinem harte» brünnerischen Dialekt sehr erheiternd irr den Jargon verfällt. Vortrefflich waren' mich Herr D i e tz als' Baron La«,' der polnische SektionSrat deS Herrn A-SkonaS und Fräulein Wojw o b r als fesche LMh, in deren Hand alle Fäden znsammenlausen rmb die alle Departements regiert. •— Bei aller Achtung vor Julius Bittner kam» man nicht umhin, sein Erstaunen über den Mangel an Selbstkritik auszudrücken, der ihn in dieses merkwürdige Abenteuer trieb. Auch die Theaterbirektion mutz verurteilt werden. Sie hätte dem Dichterkomponisten ersparen können, was zum Schluß der Vorstellung geschah und für Bittner keine angenehme Erinnerung fein wirb. SD. Ä. 1 Heber die Vorgänge bei der gestrigen Premiere im Deurfchen. VolkStheater! berichten wir an anderer Stelle, j Neue Vereinigung. In Wir« hat sich soeben eine ^Neue Vereinigung" gebildet, deren Programm es ist, Arbeiten junger dewschöfierreichischer Künstler aus dem Gebiet. der Malerei, Plastik und Graphik in laufenden AnssteÜMgen zur Kenntnis des Pnbkikmns zu bringen. Dre „Neue Bereinigung" ist als jüngere Gruppe des Künftlerbundes ^Hagen" gedacht, mit .dem vereint fie in Ankunft ihre Ausstellungen veranstalten will. Da der Hagenbund jedoch über sein eigenes AuSstellungshguS vorläufig nicht verfügen kann, wurde es der „Neuen -Beremiaung" durch das Entgegenkommen der Konzerthausgesellschast ermöglicht, im französischen Siaal des Konzerthauses ihre erste A u s st e l l« n g zu veranstalten,. die anfangs April eröffnet wird. . Prnskifeier. Anläßlich des 25jährigen DichterjubilänmS David P i n.s k i 8 wird im Wiener KomödienhauS am 84. April Pinskis Arbeiterdrama i s i k S ch e f 1 e V in der deutschen Ueberletzung von Martin B u b e r gegeben. Das Stück wird von Oberregisfeur Brecher in Szene geletzt. Diesen Abend veranstaltet im Aufträge deS Vereines „Nord-Ost" Herr Bernhard Scharre, der fich um die Auffühnmg ostjüdlscher Bühnenwerke verdient gemacht hat. Burgtheater. Das Burgtheater hat Felix S a l 1 e n s Einakterzhklus ^Kinder ber ftmibe* für die nächste Spielzett erworben. — Die Erstaufsühnmq von „Die Sorina"' findet am 72. April statt. — Im Sckönbnmner Schloßiheater dittsten demnächst schon Theatervorstellungen des Burgtheaters stattfinden. Aus den Theater«. Der Spielvlan des D u r.g t h e a 1 e r S vom 30. M8rz bis 6. Avril lautet: Heute, den 30. d. M., nachmittags I Uhr (außer dem Jahres-- und Saisonabonnement, zu halben Abendpreisen>: „D e r Raub der S a b i n e r i n n e n." Abends V,5 Ähr: „D i e verlorene T o ch t e r." Montag den 31. d. M. und Dienstag den!. Avril geschlossett. Mittwoch den 8. April: „U u t c v u* c a L." Anfang '/,ü Uhr. DonnrrÄaa den 3. Avnl:',.Egmo'nt." Anfang %i Ubr. Freitag dtu 4. April: „Ein idealer Gattc." Anfnig 4Uhr. Snwötag dm l>.April 'hei rrhnhten Prei'en'' ^nni emennial: „I a a k o b H Tra n m." Ank<mg ,^,b Uhr. Sonntag den tz. April, nachmittag- T M (außer dem Jahresnnv Saisonabonnemcnt. zu halben Abendpreisen): „R e n a i s s a n cAbends 7*5 Uhr : „Iaakobi> Trau m." . .Der Spielplan des O P e r n t h e a t e r 8 vom 80. März biS mklnfive 6. April lautet: Heute de« 30. März: „D i i M e i st e r s i n g e r von N u r n b e.r g," (Hans Stichst Herr Fritz F e i n h a l s, Kamnlersänäer am Nationallheätrr in München als Gast.) Änfang 7g3 Uhr. Morgen den 31. März und Dienstag den 1t April 'geschlossen. Mittwoch den 2. Aprilj „M a n o n." Anfang ''7,5 Uhr. Donnerstag den 3. Aprils „P a l e ft r i n a." Anfang Uhr? (Borromeo: Kammersänaer Fritz F e i n h a l § vom Nationaltheater in München als Gast.r Frettag den 4. April: ,.O t h e£ l o." Anfang Uhr. Saulstag den 5. April: „Der fliegende Holländer/ Anfang 6 Uhr. (Holländer : Kammersänger Fritz F e i n h a l 4 vom Nationaltheater in Münchm als Gast.) Sonntag der, 6. April, nachmittags 2 Uhr (außer dem Jahres-- und Saisonabbonnement und zu ermäßigten Preisen): „D i e Jahreszeiten d e r L r eck e. „D i e P ü ppenfe e/ Abe«dS 6 Uhr: „F i d e l i o? , , Im O P e nt t h e. atc r gelangt im Avril „Palestrina" am Donnerstag den 3. und Sonntag den 20. (Ostersonntag Mv Ausführmig. Ferner find drei Aufführungen des „P a rs ifal* in der ersten Halste sowie eine, nochmalige Gesamtaufführung deS .„Ring deS Nibelungen" in der zweiten Halste des Monates April vorgesehen. — Die Direktion macht daraus o# merksam, daß die Tageskaffe, I. Bezirk, Brännerstraße 14, stets zwei Stunden vor Beginst der Abendvorstellung'geschloffen wird, ' Dies gilt auch für die Stammfitzkaffe. 1 ,Mahlers Neu«ie gelangi in dem vierten Symphoniekonzert der KonzeMrektivn Heller am; Sonntag deu 20. April im großen Konzerthaussaal' zur Aufführung. MSüihrende: Dgs Konzcrwereins?Orchester. Dirigent: Oskar Fried. Karten vom Sv. Jänner gelten. Mstliche Kartm bti Heller. Leopoldine K o n.fi antin wird demnächst in Berk» im Rahmen eines Kanimerkunstäbends SÄmtzlerS „Reigen" leien. In Wien wird sie in der nächsten Spielzeit dieser Szenen-! reihe im T h e a t e r i n der I o s e f st a d t die Hauptrollen dewstellen. Schnitzlers „Reigen" war bisher für Bühne und Vortrogs* saal verbötm. - Das Werk Ajchuxd-Veen-Hofmanns. Der bekannte Wiener Schriftsteller. Theodor Nerk gibt in eiuene soeben im Verlaa R. Löwik erschienenen Buche ein klares und eindrucks-, volles Bild der Lebensmtb Wcltanschammg Brer-HofmannZ, das „enm ira et studio“ geschrieben, in innem leidenschaftlichen und beffügelten Stil gehalten, gerade jetzt, da „JaakobS Traum" am Wiener Burgtheater zur Aufführung gelangt, als wertvolle ErlaMerung von Beer-Hoimanns Schaffen begrüßt werden wird. — Preis X 3.—. Dm-ch alle Buchhandlungen öder direkt bei N. Löwit^ Wien, l., Rotenttirmstrasie 22, zn beziehen. '' Sr--j -s«.;ä*oi MMGMWE- Sport. Die heutigen Frttzballwettspieke. Der Ausgang der heutigen Meisterschaftsspiele ist für drö' Konkurrenz von sehr großer Bedeutung. Das größte Interesse erregt das Wettspiel R a P i d s gegen oie A m a t e u r e. das in Hltttrldorf vor fich geht. Den Amateuren allein gelang im Herbst die „Grünen" zu schlagen, so daß man auch heute auf e« äußerst erbittertes Ringen rechnen kann. Der Kampf der vor» züglichen Rapidstürmer gegm die . ausgezeichnete Anrgteuwev» teidigimg bietet emen besonderen Reiz. Ein unentschiedenes Rrsrcktat ist wahrscheinlich. Im Prater tritt der W. A.' C. gegen den FloridSd v r f e r A. C. an. Das Herbstspiel der beiden Vereine nahm einen nnentschiedenen Ausgarig; heute kann man mit ein«« knappen Sieg der Praterlrute rechnen. Der Wiener Sportklub hat in Dornbach dvr. Hertha zu Gaste. Die Dornbacher haben in der Vorwoche mit ihrem Siege über Rapid eine so prachtvolle Leistrmg vollbracht, daß sie morgen mit gkoßeu Chancen in dm Kampf gehen. Rudolfshügel und S i m m e r i n g trete« einander ans dem Spottplatz der ersteren in Favoriten gegenüber.^ Da dre beiden Mannschaften annähernd glnchwettig find, kann mit einem scharfm Kampfe mit knappm, Resultat gerechuch werden. # Inder S. kl-Klasse finden gleichfalls sehr wichtig« Meisterfchaftsspiele statt, von idenm daö Treffen tbraira- Vienna, das auf dem Flordsdorfer Sportplätze der letzterck / uw Austragung gelangt, für den Ausgang der Meisterschaft von ausschlaggebender Bedeutung ist. Die Döblinger geltert wohl als Favorit, doch rst der Vorteil der Admira, auf eigenem Platze anzuweten, kein zu unterschätzender. Falls es der Vienna gelingt, aus dem heutigen Spiele die beiden Punkts he iirzwbrmgen, ist ihr die Meisterschaft und damit die ErstklaffiMt taum'nlehr zu nehmen. ' Bor diesem Wetlspie! treffen D o w a u fiadt 1 rmb ' Stur in auseinunder. Die erster^, dürtt-n einen knas'pen Giro erttna/n. ,