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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-22 · Heft 63 (22.3.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 63 (22.3.1919)
Date
1919-03-22
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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»-»afairau'i .UPBP-' Ar. H Ä Men».Samslüg Wiener MorgeuzertunA 22. März 1919 Seite 7 nehmer ab genommen haben, ihm, de'sen Wagemut, Energie, Anpassungsfähizkeit das Unternehn en gerade in dieser Zeit notwendig brauchte. Der Staat würde sich eine Menge- Fabriken ausbür!.en> die in bureaukratischer. Weise-überhaupt nicht mehr'lebensfähig gemacht werden könnten, er trüge das Risiko der völligen Ungewißheit, und in der überwiegenden Mehrzahl der Fttite wür^e das von ihm gezahlte Kapital verloren gghsn,. das heißt, anstatt, daß er von dem Unternehmer. etcha ein Drittel des Schätzwerte? bar oder in Kriegsanleihe erhielte, würde er zwei Drittel, also, das DoppWö von dem, was. er ihm. als Vermöoe rssteuer vom Kaufpreis abziehew könnte, riskieren und in der Mehrzähl der Falle perüeren. . Der zweite AnhaDpunst/ füc. die Schatzung, der Wert des Inventars, versagt noch viel mehr. Zunächst richtet sich der Wert-des maschinellen Inventars, das am schwierigsten zu schätzen ist, auch nach der Nutzungsmöglichkeit. Diese ist Heu: e ganz im Dunkeln und'damit auch der eventuelle Verkaufswert der Mäschinerr, im Falle das Unternehmen nicht .weiter betrieben werben könnte. Nehmen wir z.., B. eine Baum-' Wollspinnerei. Kein Mensch kann heu:e sag:n, ob und in welchem Ausmaße Rohstoff, Absatz und Konkurrenznröglichkeit für ein solches Ünternehu en in Deutschösterreich in den nächsten Jahren vorhän' en sein wird. SoWe es' schief gehen und--die Fabrik nicht rentabel betrieben werden Hünen, dann sind die Maschinen auch nicht verkäuflich. Denn wer sollte sie kaufe.!? Hierzu lammt/ daßalle Maschinen vn Kriege übermäßig abgenützt wurden. Ihre bloße Netablie-ung zur Wiederinbetriebnahme wird überall mehr'kosten, als die ganze Maschinerie wert ist. (Ein Kratzenbelag aus eine Krempel kostek henke ein -Fünf- bis Zehnfaches des Friedenskauftvertes detganzest. Maschinen^) Wird ler Staat, Äe 'Fabriken, deren Aussichten trübe siüd und die er--deshalb^MAg"'ersteht, in diese zweifelhaften Unternehmungen -noch ein mehrfaches des KaWreifes-hMrurstecken: i-ürfe i, um sie nur in Betrieb zp^'LringenD DW hieße, die Untern>e)merttasse gerade dÄech die Sozialisierung ihrer sorgenvollsten und schürften Ausgabe: die Industrie für die neuen Verhältnisse untep 'Aufwendung 'großer Mittel wieder Wensfähig zh machen, zu entheien, ihr ein Renmerdasein-zu verschaffen und dem Staate unter großem Ristko enorme, Lasten aufbürden. . Kann eiste -fölche „Sozialisierung" wirKichnoch dem ursprünglichen Sinn und Zweck entsprechen? Oder führt-sie nicht zum Gegensinn: Dem Staat, der Gesamtheit her. arbeiten!»in Menschen, ein Risiko aufzA bürden, das er^Mr nicht trägen kantt, den Unternehmer aber zum Rentier zu machen? Aehnliches gilt; von den Gehauden. Fabriksgebciude sind: garnichfs wert, wenn sie nicht richtig vert^nöet werden können. Wird das betreffende Untersich'lUchf 'weiter rSntieren, dann kann das Gebäude 'loohl "zu weiteren Zwecken verwendet werden, aber nur unter kostspieligen Adaptierungen, und auch d§nn wird' ess de'm neuen Zweck nicht angepaßt sein, wie es ein ganz mHerner Betrieb (und einen anderen kann sich dop Staat nicht leisten) verlangt. »Wie soll ein Unternehmer hie Gebäude „richtig" bewerten, wenn er dre Alls sichten des Betriebes nicht einschähen kann? Wohl sind die Baukosten aufs Fünffache gestiegen, und auf dem Parier werden die Gebäude um so viel mehr wert sein; aber kann ein solides Unternehmen heute solche Werke für seine Gebäude in die Bilanz einstellen? Mren diese' nicht zum großen Teil fiktiv? Und davon M er dann 3Ü Prozent Steuer zahlen, eia Mehrfaches dessen, was Hn die Gebäude gekostet haben. Und wenn er'das.Unternehmen behält, woher soll er die Mittel fi'tr derartige Steuersummen nehmen? Auch im günstigsten Falle, wenn sie ihm als Hypothek gegeben werden würden und das Unternehmen weiter halbwegs rentabel sein, wirb, muß er an dieser großen Belastung zugrunde gehest. , Es bleibt deshalb nur eines übrig: So sehr auch bist Buchwerte durch ihre großen Abschreibungen reduziert sein mögen, im gegenwärtigen Moment soll die" Vermögenssteuer von diesen Buchwerten gezahlt werdest. Das Mehr, die eventuelle Nachzahlung wäre sp ä te r herauszuholen. Eine' Fabrik (Grund, Gebäude, Eistrichtungen — die W-renvorllä'te - lassen sich ja schätzen) kann nicht d-avonlausen. Entweder sie wird verkäuft, dann kastn sich der'Maat, sofort an den Derkaüfswert halten; ^d-er sie wird stillgelegt, dann hat der Unternehmer dem Schaden der gezahlten Vermögens« steuer zu tragen; oder sie wird von ihm weiterbetrieben. Dann könnte nach Ablauf von etwa drei Jahren, nachdem sich die Verhältnisse stabilisiert haben, die Kombina« -tion zwischen Sechstein^chätznng und Ertragswert Platz greifen und der Staat eind nachträgliche Znsatzsteuer einheben. ' - . All das gilt natürlich uneingeschränkt nur für die mittlere und kleine Industrie. Bei der Großindustrie, die ja sozialisiert werden soll und die meistens Aktiengesellschaften gehört, liegen die Dinge einigermaßen anders. Aber gerade die mittleren und kleineren Unterirehmungen müssen davor geschützt sein, durch eine falsche Einschätzung ruiniert zu werden. Steinwenders Projekt zur Vermögensabgabe falleugelaffea. Die wir erfahren, beabstchligt Staatssekretär .für Finanzen Professor S ch uin v e.t er hinsichtlich .der.Vermögensabgabe nicht dm vom früheren StaatSiekretär Dr. Steinwender ausgearbeiteten Entwurf.voll zu übernehmen, sondern will daran eunge. wichtige Aenderungen vornehmen. Zu dieiem Behuie pflegt bereits der Staats'cfrcta'* mit den Vertretern der Finanz-, Industrie- und Handelswelt Verhandlungen. - . Ferner sollen einige - ersorwländerungen im Staatsamt für Finanzen vorgenommen werden. Für den Posten eines Direktors dieses Am'es »st Sekcionsrhef v. G r i m nusersehen, wahrend Seklionschef v. B e ck aus der Sektton stir Personals gelegenbeiten scheiden und die Leitung der Gebührensektivn Übernehmen wird. Vertreter der Lyrischen Finanzverrvattung nach Wien unterwegs. Genf, 31. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.*) Heute hielten sich in Genf sieben Vertrauensmänner der englischen FiNiMwenvaltung aut der Durchreise auf. ■ Sie beg-ben sich vorerst' nach Berlin und von dort' aus nach W i e n, u tu w » ch t i g e F r a g e n zu regeln. Eine englisch-tschechische Gesellschaft für den Warenverkehr. Prag,'31. März. .Einer Pnvatnreldung der „Narodni Lstv" ans London zulolge .wurde dortselbst. eme englisch-tschechische Gekellschasl für den Warenverkehr Mischen den. beiden Stgaten gegründet. E ne Zweigstelle der. Gesellschaft» die. ehestens ihre Tätigkeit aulnehmen wird, soll auch in Paris errichtet werden. Englische Bankiers über die Kriegsentschädigung. Im Institut of Bankers warnte Addis vor einer Slrafentschädlgung als schlechtem Geichätt und memte, nach Befriedigung der hauptbelchädigkeMLänder und der englischen Kuegsverluste bliebe wenig übrig iüc die engl.ichen MiliiLrlastcn, selbst wenn Deutschland die Haut abgezogen würde. Deutschland leistete England m der Vergangenheit zweifellos wertvolle Dienste m der Schiffahrt, Versicherung, dem Bankwesen und verschiedenen Industrien, abtr w'e könnte es solche Dienste in Zukunft leisten, wenn es der betrcäcndcn Ge chäfiszweige beraubt würde und ieme Landslen e sich nicht m England niedrrlassen dürsten? Wenn man aber Deutschland HandclSmöglrchkeiten. F-eihett der Morste und Rohmaterial gäbe, keine, Unterschiede machte und vernünstige ZahlnngsteiMine bewilligte, dürslm wir gerechte'weise den größtmöglichen, von Deutschland leistbaren Betrag mik dem Mindestmal; an Schädigung des eigenen Handels verlangen und auch erhalten. Die Abhängigkeit der Völker umere>nander mache es unmöglich, Deutschland zu verkrüppeln, ohne zugleich m gewiif'M Maße den englischen Handel zu schädigen, andererseits würde dieser durch Steigerung der deukschcn Wohlfahrt gewinnen. Der Arbeiterrat übernimmt das Mühlbacher Kupferwerk. Der M i t r e r b e r g'e r Kupier Ä.-G. gehört unter anderem der K u p f e r k i e s b e r g b a u m Mühlbach der Blschofshofen. Dieses Kuvserwerk hak jetzt der Arbeiterrar m Br'ühlbach übernommen. Dieser berichtet hierüber : „Da die Minimallohnlordenrngen, welche die Bergarbeiter- Umon idion «m vorigen Jahre ausgestellt Hai und die der Leitung der Kuptcr-A.'G. m Äiühlbach auch unlängst wieder vvigelcgt würden, bisher unerfüllt geblieben und, hat die geiamtr Arbeiterichaft des genannten Betriebes beschlossen, eine gemcmianle Kundgebung zur Dulchsevung dieser Forderungen zu. veranstalten. Die Dcmonsträtion verlier in gw?tev Nahe nutz ohne irgmdmrlche Störittig. Die A.-beiierschask von ganz Mühlbach hatte sich korporativ vor der Werksleitimg versammele. Die Arbenrirate als solche und d»e. gesamte Arbcttcrschasc sind Herr der Lage und haben den gesamten Betrieb übernommen. Dir Beannen haben sich nm den Arbeitern solidarisch erklärt und zwe» Verlreier in den Arbe terrat enlsendet. Der Betr.ed der Werkes wird weiterhin ungestört aufrecht erhalten werden. Die neue Währungseinheit in Pole«. Aus Warschau wird gemeldet: Alis Grund eines vom Oberhaupt der poln'schl'n mcpubl-k, Paderewski, und den» polnischen Finan-m ti -uh* Englisch gezeichneten Dekrets wird d'.e polnische Valiitacinh-'it den Wanten „L e ch" tühren. Als Sche demünze wiid der G r o s ch e n gebraucht. Ein Lech har h u n d e r t Groschen. Rückgang des Bamknotennmlaufes. Aus dem von der Oesterreichisch-imgar,scheu Bank yeröäen l chlen Aiiswcis per 7. d. M. ist zu ersehen, daß sich der Notenumlauf in der ersten Märzwoche um 426'1 Millionen Kronen net u 11 (| a t- Hai, trotzdem die ungarisä'e Staatsverwal ung ihre Darl'hensschuld nm 373 MiNiouelr Kronen das ist aus 10 647 Mtllrgrdcn erhöhte. Auf G okomo wurden 6.Ä M'llwnen Kronen deponiert, wodu-ch der Bankno enumlaut aus 37'1 Milliarden geinnken ist. Dre Zirkulation der Kassenscheine hat sich um 3S'4 Millionen Kronen v rrmgert. Znsolvenzr«. MitteilungendesCrediloren- Vereines von 1,87«': Das g e r» ch t l» che Ausgleichsverfahren i r beet n ß e l eitet: Berger Albsrt. Ka»,-manu, Szolnok: Schwary Jakob, Kailsmann- Lwva; Ha'sch Elek, Schnhwalenbätidle", Marosludas; Kardos GyözL, Kaufmann, Szatmar; TeiM Florian, Tapez>ercrule,sttr, Wien, Vl.r Gümvenddrferstraße 91; Gottlreb Ephrarit», gewesener Tuch- Händler, Wien. >1., Obermiillncritraüe 9; Kuner Awner, gewesener Tuchhändlcr, Stanislan, jetzt Handclsangestelller, Wien, llk., Untere Viaditstgaste 11/11; Ziv zma Konstantin, Hutmacher. Wien, VI., M iriahiUerstratze 1; Htousek Franz. Fleischer. 9ru:le; Kav'lony», Brüder, Inhaber Jo cf Kaplonu, « Ienö Kavlouh», Pudavest, VH*., Madach tttca 15; Grünfeld Nandor, Weipliändler. Gyöugvos: Zvltan Kalma«, Weiphändler, GyZugyo.pata; Kl-»» Mor ä- Sohne. ' Inhaber Mor Kleist & Kozma Endre, Szolnok. - K o n k y x f e j Fuchs Leopold, Pferdehändler, Wien, XX«, Leipzigezsiraße 54; Ratz S.. Bemisparfüm-ne. Wien. 1., NotentunEraR 17; Sandoz-Per>ochet M., Käwmann, Cham-he-Fonds; Kollcktwge'ell'chgft Lad^ & Cie., Ch. Jnstalations Elektnaues, Gens, 80, Rne du Eot'se l Gchisml; A.sociatton des Eaux dr Moillc DouneZ, Lau-'anue; SoeBr4 Su-sse de Transports S. A., L-m-ntne; S. A. JudustraS, Morges; C^'ssex Marcel, Mechaniker, Temtet. — DiegerichtlicheGrschäktsa st f s» ch t würde aufgehoben: Fischer Josef. Schikeidemte,stee, Wien, k., Laurenzerberg 3. — Außerdem meldet der Verband dtr Glanbigerschutzvereine Oesterreichs folgende K o p k u r s e: Cohn L Samuel. Haud-lsgesellschaß, Berlin, Schönhauser Allee 164 5 Se>vek « Co^ G. tn. h. H., Berlin. Waldemarstraße 14; Schreiber HanS, Inhaber Hans Paul Schreiber, Chemnitz, Joseph'nenstraße 3; Langer Moses, Mobrl-- und Warenkreditgesellschast, Dresden-A., Frau-nstraire 12; Naumann Ella. Modistin, Esten. Hiiysten-Allee 63; Aehnelt E. Q* Chemiststien- und Drogenaroßhandlung, Zwickau; Schwester» P. L R. Scharf, Zürich; Tschanu-Sperlich Ed., Basel. Amerikanische WarennoLierungen. New-Dork- 18. März. B a u m w o l l e N-w-Bork loko.. 28.45 w New-Orleans .. 27.50 w Nem-Bork per März ......... 26.05 „ New-Mrk per Apru ......... 25.-- Petroleum: Raffinade (in easest New-Uork.. 20.25 m Standard Wh te New-Äork.. 17.35 n »n Philadelphia .. 17.25 Petrole tt.m (Sieb. Balanc. at Oil City .4.— "Rew-Aork, Mehl Marke Spr. Clears) .... 9.— bis 9,50 , Weizen, Winrerweizen .. . 237 V, „ _ Sommerweizen .237 */« w Mais. Western loko . .. 175.— „ Zucker. Granulaked ........... 7.50 „ . Cemrifugal ... . 7.38 Kaffee, loko... 16.25 * Getreideir. n. Ldn. per Bush. (60 lbs.) nom. Schmalz. West. Steam.28L0 . Baumwolle Zufuhren i.d. Häfen gest. 16,000.— Wiener Börse. Die schwache Haltung des Budapester Marktes, Meldungen über die Vorgänge in Ungarn und die ungünstige Eenährungslage haben aus die Tendenz der gestrigen Börse emen Druck ausgeübt und zu st a r k e n K u r s r ü.ck.g äugen geführt. Da es aber an Ausnahmsfäh gkelt mangelte, war das Geschäft fast belanglos. Gegen Schluß erst trat eme leichte B e s s e r u n gein, hervorgerufen durch die auß Budavest gemeldete Erholung. Lebhafter war das Geschäft in der Kuliste nm m Orientb a h n a k t i e n, die K 40.— tiefer elnsetzten, sich jedoch um X 100.— erhöhten und schließlich gegen den letztgemeldeten Stand nm X 50.— in Avance blieben. Im Schranken stiegen N a v ig a z i o n e - Schisfahrtaktien bis X 5450.—, um K 600.—. Renten wurden billiger abgegeben. Wir verweisen auf nachstehende wichtige Schlußnotierungen. Industrie-Unternehmungen. Allgemeine Baugesellschaft —.— (-Wiener Banges. 400.— (-.—), Wienerberger Ziegel —(-Liciinger -.—(-\ Sarajewo Akt.- Brauerei —(-- —.—), Aussig Chem. 1239.50 (— 22.50), Brosche §piritus 970.— (— 8.—), Karborundum —.—(— —.—), Holchandclsgesellschaft 743.- (— 10.—\ A. E. G. Union Elcktr. —(-Siemens Schuckerl 467.— -3,—),. Alpine 824.— (— 8,—), Austria Email 995.— Berg u. Hütten 1717.— (-28.-), Poldchüite 1017.— (— 13.—), Prager Ei'en 2525.— (— 55.—), Rimamurany 873.-*- (r- Skoda,v^rke 739.- (— 4.50), Wcmenfabrik 1010.— (- 5.-), Salgo Tarjaner 930.— (-.—), Trifculer Kohlen 710.— (— 2.—), Uug. Allpem. Kohlen 1875.—(-.—), Urikany 827.— (— 8.—), Westbölmi. 1099.—(-Brünner Maschinen — (-Heidt 480 — (-.—),Lokomotw Sigl —(——.—), SimmerlNger 526.— (-— 19.—Y Elbemühl —.— (— Leykam 600.— (— 18.50), Karpathen 2128.— (— 2.—), Gal zia 1442.- (- 48.-), Fezsabnken (-.—). Schoeller Zucker 1325.— (— 20.—), Böhm. Zucker —(— —.—), Oesterr. Eisenbahnverkehr 602.— l-.—), Türk. Tabakregle 1166.50 (--.50), Türkenlose 420.25 (— 4.50), Krupp A.-G. 576.- (- 5.-). Nuston 534.50 (+ —.50), Fiatwerke 875,— <— 25.—). Beitscher Magnesit 2205.— (— 75.—) Transport-Unternehmungen. Adria 1910.— l— 65.—), Ausstg-Teplitzer —i-—), Buschtiehrader tit. A. —.—), Buschtiehrader lit. B. —(-.—), Orient» bahnen 1760.— (-f- 50.—), Donau-Damvi. 1935.— (— 60.—), Ferdmands-Nordbahn —.— (-.—), Lloyd 3020.— t—85.—), Nävigazione 54-50.— (4- 600.—), Staatseisenbahn 976.— — 8.— 1, Lombarden 162.— (— 2.251, 3% Südbahn* Prior. 359.50 (-.50), Staatsbahn Gcnußsch. 497.— (— 1—). Renten. Ma-.rente 87.25. (-.40), Februarrente 87.50 (-.5(0, Oesterr. Kroneurente 87.10 (-.40), Oesterr. Goldrente 126.— (— 1.—), Ungar. Goldrente 148.— (— Ungar. Kronenrente —. (- « Bansten. Angl» 422.— (— 3.—), Bankverein 460.— (— 3.-), Bödenkredit U75.- (— 24.-), Kredit-Anstalt 633.-^ (— 9.—), Ungar. Kredit 825.— (— 28.—), Depositen 560,— (-.—), Länderbank 455.50 (— 1.—), Unionbank 560.— (— 12.-), Verkehrsbauk 353.— (— 3.—), Zivnostenska 578.— (- 12.-). Duvapester 2ZSrse. . Budapest, 21. März. Die Börse stand^mte unter dem Eindruck der Ki lsenge'lichte über das Gesamunmisterium. Die Kttrse der führenden Bankwerte setzten gleich zu Beginn des Verkchtts bis zu 3i» Kronen niedriger ein, so ungarische Kredit-Aktien nut 827 und Hol.;bank-Aklien mit 739.'Auf Rcalifatlonen wichen dw Kurse dam» weiter, um später aus Exekutionen bei den MM'ktgäng'gsten Papieren die nachstehenden Tiefstände zu erreichen : ungarische Kcchst 791, Oesterre>chlsche Kredit 616, Holzbank 693, Agrarbank 540, Ungnuiche Bank 615, Rima 858, Stamsbahn 985, Südbahn 162. Knapp vor Schluß des Verkehres vermochte sich infolge von Deckungen eine Erholung um 10 bis 15 Kronen durchzusetzen. Auf dem Lokalmarkre herrschte ebenfalls erne sehr flaue Stimmung. Es verloren Atlantica 90, Adria 80, Levante 55, sttasicer Tauun» 200, Guttmann 70 und Beocstner 70 K-:onen. Renten wurden von der Flauheit dir übrigen Gebiete picht berührt und behaupte'en im allgemeinen ihre gestrigen Kurse« Die wlgarische Kronenrente schloß 90.50. BerUner Börse. , Berlin, 21. März. Die Börse verkchrke in vorwiegend schwächerer Haltung. Verstimmend wirkte die Ungewißheit über die weitere En;w cklung der politischen Berhälmisse. Nur Schiff« iabriwerte, bewnders Hansa-Aktien, setzten zu höheren Kursen ein, mußten sich aber später ebenfalls dem allgemeinen Zug nach unken auick,ließen. Aut dem Iudustrie-Aktienmarkre hielten sich die Kursve'lüste bei sehr geringen . Umsätzen m recht engen Grenzen, aber fast durchwegs war das Bestreben, erkennbar^ Ware abzustoßen. Nur wenige Werte blieben von der sonst herlschenden Mattigkeit ausgenommen, so Harpener-, Rheinische Stahlwerke und Nombächer-Akltm. die gegenüber chren gestrigen Ktrrsen sogar Befferungeu zu verzeichtten hatten. Auch Elektra- und Farbwerte zeigten sich widerstandsfähig. Bott Transportwerten zogen Schantungbahn-Aktien etwas im Kurse omiMz- »i öis’aChIo Bank A, iSJ-Srs« Filiale: WIEN,!., Wipplingerstrasse 24-26 E.1ÄL.7L 15.29& Ftnnnii«»Dn? fenrnm^rzi 'IIrt omd indaatrie'lnr UntemehnmngeQ. Emission von Anleihen, Uefcernnhtno von rei-'r>8x«nsvvr^»tt»nKen. Aufb^wäh'nns und Relehnnne v<jn Wertpapierea, Eelsnmptleiuaa keufmännt^hor WVchsdt. Export- und lmporitirävrunx. Eialagen in laufender Rechaunp ia pftnsti^sten Bedingungen. 1 Ausgabe von kombinlerftnn filnlasebüohern, auf welohe sowohl Bargelder Als auöh Staatsanleihen eingelegt werden können. Znm aniiteren Ankauf von d.-ö. Staatsanleihe bosts-ninto Einlagen werdou um ein halb#» Prozent höher verzinst. 336

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