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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-19 · Heft 60 (19.3.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 60 (19.3.1919)
Date
1919-03-19
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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£f.O>SSf S.K«-, rtWi"« Nr. 60 ' Wien. Mittwoch Wiener Morgenze^ung 19. März 1919 Seite 7 fahstoffen hexgcsteklt werten müssen, man muß aber ernste Bedenken da^ezen erheben, daß zum Schutze jener Industrien, welche im' Kriege durch ununterbrochene einträgliche Beschäftigung mit H e,>reslieferungen, durch Erzeugung von Waren für FlüchtlingsundVolksbekleidüng ihre wirtschaftlichen Vortei e wahren konnten, die-- Bevölkerung noch durch eine unabsehbare Reihe von Jahren gezwungen werden soll, so unentbehrliche und. so rascher Abnützung unterliegende Eebrcmchsgegenstände, wie es zum Beispiel Hausschuhe, Schuhschnüre, Wagendecken, Bindfaden, Arleitsschürzen, Krügen und Manschetten, Teppiche und Verpuckungsstosfe sind, in einer nl i n d e r w e r Ligen Qualität zum machrfachen Friedenspreist des Erzeugnisses aus echtem Faserstosf zu kaufen. ' ' Wenig Trost bietet.angesichts dieser berechtigten Sorge die- Bestimmung, daß das.-Staatsamt Ausnahmen bewilligen kann, denn die Erfahrungen von fünf Kriegsjahren haben uns gezeigt, daß diese Sonder-, bewitligungen, welche der Kontrol'e,her Oefsentlichkeit völlig entrückt sind, mit seltenen Äusnahmen, welche die Regel bestätigen, ge.'ade den am wenigsten Schutzbedürftigen,Wohl aber den einflußreichsten Unternehmungen gewährt werden. Auch die Tatsache, ' daß die von allen beteiligten Be brauch-rrrei en' seit Ein*, sührünh der Ersatzstoffe geförderte, 'NorkniLrung g.KWs gesetzliche geregelten 'Deklarationszwanges für Ersatzstoffe und die daraus erzeugten Sa.ett an berufener Stelle chisher tauben Ohren begegnele, und auch bei der neuen-Papierstoffvorocdnung fehlt, vermehrt die äußerst schweren Bedenken, welche gegen diese Bollzugsanweil iung- 'erhöben werden müssen und sie in ihrer Gänze bloß als eine einseilige Schutzmaßnah...c für jene Industriezweige erscheinen lassen, welche, wie uns ihre Geschästsergebnisse in den Iah on 1915 bis 1918 gezeigt.haben, am wenigsten - eines so umfassenden Schutze5,l-edttrstig sind. Gouverneur Dr. v. Grub er gestorben. . Der Gouverneur der Oesterreichischmngarischen Lank, Dr. Ignaz Freiherr v. Grub er, ist gestern nachts Plötzlich gestorben. Seine'Ernennung züur Gou- .oernestr. war erst vor wenigen Tas^n 'erfolgt. Er war 18tz2 geboren, betäligte sich als Bealr.Äder stanstischen ZMrcklwrütiiisfiott' und''Äürde'^1890 - in das Finanz'- nmristerium berufest. Bald r rückte ev zum Se^tiouschef' alswelcher er die BudgetMion--leitete. Nachdem- '.r. 1910 in den Ruhestand ^eece en war, wurde er zmn-- BizegouveLneur der Notenbank ernannt. 1912. würde er in bas Herrcn'aus beru.e.l. In der letzten bei-t, -als -sich die 'Sepaöarionsbestrebun-en.- in Prag besonders stark geltend machten, st eäte Dr. v. Grubtr ^nMAllsgletch-M,l-Mef-vtzL-Liefe:-., gölawg/ DUl-letzten - Ereignisse traten ihm sehr nahe/ Trotz seines hohen -Alters tvar er mit beispielgeeudeni Pslichteiser bei der -Arbeit. Noch vorgestern''LetetttM. er sich an einer Sitzung Der die E,m fron der neuen Schatzan e'snnM. Döl v. Gruber hatte auch eine Weihe bolkslnillschafttichLL-Monographien verösfentlicht. - Dl< tschecho-slowakischen Devm^qen mrb» Forderungen im befreundeten Ausland. .Prag, 18. Marz. (Tel.' der ,Wk. Morgenztg.") Das vand.clsnwnsternlm. .fordert lämiliche-.StaatSbinger btt tfcftcrliöilouiöfudjcn Republik auf» welche m den .Ememestaaten und den ubrlgen. allneitcn Staaten, die Jm KricOziiAnde ütit dein at» weftnen Oesterreich-Ungarn waren, F'o r d e r u n a e n oder irgend welches andere Vermögen hcibm. daS eventuell W AklwngMschaften ck der NacdMlS zu erbringen, daß ne ihre, Sch-,M ttschcch^swwakiirben Gebiete habe«. Daö Ministerinn dcS Aenßern wird sich ,n P n r l s für umgehende Frei gab dieser ForderNngen itiib Berurvaeusbcüandlcile eifisctzen. Dte An mrMMM sind au das Handclsmnuftcrurm.in^Prag, Bald Uyit,ke Namclti 4, zil richten. Eine neue Bank irr Brünn. Prag, 18. der - Firma genehmigt. Tschechisches Verbot der Lombardierung von Wertpapieren. Prag» - Itz. März. .'Tel. der „Wr. Morgenztg.-^ Durch di ^erorcnung der tichecho-ilowakt'chen Negielnilg.vom 14-. Mär jutvb bis auf weiteres den Geldinstituten und BaNknrmen vev h ot e Darlehen auf Stet v. a p i e r Pfand zu at ^lireu. wenn nicht die Persönlicht Identität des DarlehenEbeit stchergestellt wurde. Ebenso wird den Banken und Banksirmct verboten., ohne Sicherstellung - der vcrsönlichen Ident,tä des Deponenten ans - den Depositen gemünztes ode nicht vemrbeitetcs G.o l d und Silber und a tt S a}) p.) f ch es P a p i e v geld herauözugeben. Wird eil ^ichloffenes Paket ausgesolgt, so ist eS m Gegenwart de- DeponentM- ,zuin Zwecke der SicherstelliMg dcS Inhalts zr omicn. Daöirlbe ßli auch bezüglich der Behebung von Gegen stapden, d,e.m SafeS verwahrt werden.. Die Uebertretnug diese Verordnung wird mit erner Gcldstra e bis zu K 20.000.— ode bis *it drer Monaten von Senaten bestraft. Fü dre Bcmhlung der eitlem Beamten anierlegten Geldstrafe garantier die Aiistalt oder der Inhaber der Firma. Die Arreststrafe dar nicht m eine Geldstrafe umgewandell werden. Die Devrsenzentrale in Prag. .Prag» 18. März. (Tel. der ^Wr. Morgenztg.'O Die -r.-'vaeiizentralc meldet, daß im Sinne der Mnnsterlalverordnung vvln o. d. M. die B a l nt e n der Devisenzentrale lediglich anzribiktenund nicht esfcmv emzusenden sind. Derartige Sendnngen müfserl gegebciiensatls rctoiimicrt werden. E>nullenden sind bloß ^aliU^r, ' welche ans dem Erporkgcfchäfte streßen (Export- Valn iey). Verkehr mit Wolle und Hadern in Tschechien. Prag, 18. März. (Tel. der..Wr. Morgenztg.") Die Generaldireküon der Staatsbahnen hat an alle Bahnbetriebs- und Bahnstationsämtec der Sraatsbahndlrektion Praa, an die Generaldirekt'vn der Buschnehrader Eisenbahn und an die Direklion der Aussig- Tcplitzer Eisenbahn folgenden Elan gerichtet: Mit Berordnung des HandelKmmi'-'er nms -vom 11. Jänner 1919 wurde der Handel mit Wolle,Hadern,Trerhaarenun-dBaumw o l l a b sp l l g.e w e b e fre t u e geben. Bei der Beförderung dicker Artikel im Bereiche des ifchecho-ilowakischen Staates ist daher kerne Tr a n s p o rtbesch ein i gun g nolwendig. Bei der Ansliefer-ung solcher Sendungenüber die Grenze des tirhecho-slowakischen Staates ist iedochauch weiterhin die Ausfuhrbewilligung der Ausfuhr- und Einfuhrkommisston in Prag beizubringen. Die Postvorschriften in Tschechien. Prag, 17. März. (D'chccho--slowakisches Preßbureau.) Im Verkehr mit D e u t s ch ö st e r r e i' ck stnd offene e i nfacheBriefe oder W a' r c u m u ft e r, e: n fache und r e k o in Nl a n d i e r t r Karten und Z' e r t u n g ein zulässig. Amtliche Briefe der Staatsbehörden dürfengeschlosten und rekommandiert ausgegeben wei^dett. Der Verkehr mit den anderen Ländern ist wie vor dem'18. Februar gestattet. Nachnahme- und Postauftragsendungen, Wertbriefe und Pakete mit Wertangabe stnd.n i ch t zulässig'. Pakete ohne W'e r t a n g a b e sind nur nn Verkehr mit dem ehemal'gen Deutschen Reiche, Dänemark, Holland,Schweden rmdNorwegen gestattet.DerVerkchranitUngarn blecbt auch weiterhiti e i ng e st e l l t. - Der Brirfverkehr nach dem Auslände mit Ausnahme-von-amtlichen Briefen wird so gehandhabt. daß die Briefe offen auigrgeben iverden müssen und Wertpapiere, fremde Valuten, abgestemvelte Banknoten, Gold, Silber, Schecks, Wechselanweisnugen und Emlagsbücher, die im Gebiete des tschccho-slvwakischen Staates zahlbar sind, ohne Aussuhrbew-lliguna des Finanzm nistcriums Nicht cnihalten dürfen. Nur amtliche Briefe dürfen geschloffen anfgrgcbcn werden. Zwangsfrankiermia von Auslandssendungen in Tschechien. Prag» 18. März. Das Eisenbahnm-nisterimn beabsichtigt, in Verfolg der Valntaregulierung die Einführung der. Zwang r frankier u n g f ü.r die ins A-u s in n d (Deutsche österrcich, Ungarn und Galizien). b-cstlmmlen^S en dun gen und für die Aufhebung des Soiide'-rechtes aus solche Sendungen 9t a ch n a h men zu fordern. Außerdemwird die bisherige Berechnung der Elsenbahlikarife im Transportverkehr. mit diesen Staaten aufgehoben werden. Hierdurch wirdeme V'erteuernng des Transportes ciiUreken. Damit die Produttivu und die Handelskammer zu diesen wichtigen Fragen Stellung U'-ljmcit körlnen» hat btc Prager Handelskamttier mn 13. d. M. eine E n g u e t e veranstaltet. Der Vertreter des Eisenbahlimmistrrittttls begründete die Maßnahmen seines AkiN'steriums mü dcn gegebenen BalNtavrrbäl'Niffm. dre sonst die tschecho-slowak scheu S t.a a t s b n h ,iftr b t b c it t c it b ff ch ä d i g en würden. Au dir'Referate schloß sich eine lebhafte Debatte an, in welcher Vertreter der Handelswelr auf die-M>ßstände, die diiich die geplanten Maßnahmen entstehen Nitlöten, hinwiesen. Der Regierungsvertreter versprach; r. daß die vorgebrächten Wünsche einer g e n ri u e tt. P c ü f u u g unterzogen und ihnen, sowett sie mrt den Interessen der ischecho-slowakifchen Eisenbahnen vereinbar seie»,.Rechnung getragen würde. Die Bülgarv-PalLstrna-BanK. Sofia, 19. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Dieser Tage ist hier d:e B n l/g a r d - Pal a st c n a - B a n k ge- .^rün8et/E-d'e»puuiE'WMv»«lPsvch KamMt^-verkeckpln 1^5 Anteilen zü Leva 40.000.—. Ztink Prüude'nlrn des Verwaliintgsrates wrtrde Herr Icak B e ii.u n, Direktor der . Rnstschuker Eskomptc-Vank,-ztttn Vizepräsideiiren Herr SlgMlckd' N r n t e l. Inhaber der Firma Hernianu Krönig, geivählr. Die Bank wird ihre Tätigkeit m der nächsten Zeo mifnehmen; es ist des neben der sett 1918 bestehenden und gut arbeitenden Jüdischen Bolksbank m Nustschuk das z w e t t e nanonatzjüdlsche Banrnnter» nehmen in Blllgariett. De Gründung dieses neuenilnteruehmenS "ist em wetterer Beweis!ü" das große -Interesse,- das:in denjüdischen Kreisen Bulgariens für iwscre Sache-besteht.. Von den evg!rschen Bknksrt» Haag, 18. März. (Tel. der „Wr. MorgenM") Llohds Bank wird ihre 6erbiNdUttgen. mit der 9k a t i v n a l Bank b s. N e w Z e a i a n d aitsgestakttn durch Uebernntnne d-r Hälfte der KapitalScrhöhm'a letzmcr >md Eintritt einrö Direkk0i.-S der LloydS Bank m den VerinnftunOral der Nattottalbank, die ihr Kapital nunmehr auf. i Mittion Pfund Sterling erhöht. Die British O v c t s c a4 Bank steht vor der G t ü n d u n ß, ihr Kapital gchört zgin Teil 'Banken, zitm Teil dem Ptibllkintt. Aushebung der stanMchen rtebepwüchunseu. Die vom MiNistermm des Inneill mir dem E li'! Vvnt 80.,Oktober 1914, bezüglich der in Wre» befiiidltchcn G'neralrepräseittanzcn der Verstcheriltigsgesellschaften: The G r e s h a \\\, London; „S t a r", London; N o r t h B r l t i s h. London und Ed.»- bnrgh i The E x c e ß, p ubon; C o m m c r c i a l - It u t o «. London; „L'A i g l e» Paris, und mu di-mElnß vonr 2t. Avril 1915 be nglich der »n Wien bemidllchen Repräsentanz in Liquidanon der Berstchernngsgeses' ' aft „Le C o n s e r v a t e » r". Paris, e,naesMm besondere üacnttche Urberwachnng wurde für den deutschösterreichischen StaakSbereich n u f g e h o b e n; bic bestellten Aufsichtspersonen wurden ihres Amtes enthoben. Die Fragü-des VanUgehc-imnifies. Die politische Kommission des zilrcher-ischen landwiruchaitluhen Kmitonalver.-'nes beschloß, einen ^Antrag auf A u f h e b u n g de s B a n k- Geheimnisses m bezug aut das ftcucvbarc Veruiögen dem schweizerlschrn Vauernsekrttanat \\\ Brugg aut- Prüftnig und Begutachtung zu Überweisen. ES ist zn honen, bemeilk dazu die „Reue Zürcher Zeitung", daß die Frage von dieser. Stelle aus in - volkswirtschaftlicher, sinanzpoltti'chcr Mid allgemelurechlicher Hin- ' ücht nmsaffendee untersucht werde, als es wobt von seiten der Antragsteller geschehen ist. Die Dmchsühruug euitö solchen Antrages würde zu Koniegiienzen und Folgen führen, wovon stch die Antragsteller kauii» eine Vorstellung Ni achten. Schört, was d e Frage der Verletzung deS Gffchättsgeheanniffrs betrifft, so Legres anr dev H ind, daß es Mit der,Verl«'zu>ug des Bantgehemmüses nirlit getan wäre, ffn'id vn damit nnrl zite Im weitesten Maße auch andere G e s cli ä f t s g e h e: m u r s s e der mit dn, Banken vertchrmden F'-rmen itn) eine Mmge Prwater Verhältnisse und Beziehungen den Angeu^ Unbcrilscncr geöffnet würden, deren Geheimhaltung den Betreffenden unter Umständei» noch viel wichtiger ist, alS diejenige der rem' finanziellen Angelegenheiten. Es braucht jemand auch nicht gar viel von der FinanzpraxrS zu verstehen, um zu beareisen, daß eine derartige Maßnahme vermntlich doch »m allgemenreu nicht diejenigen träfe,, gegen die sie m erster Linie gerichtet ist, da sich diese schon zu helfen wüßten. Von den GetreidemärIrten. D-r letzte-Gcschäftstag nt der Union stand nn Züchen einer lebhaften Spekulat onsbetäugw-g. Auf beträchtliche Preisrückgänge auf dem Schme.lnemarkke setzten die Notierungen 3 Cent billiger ein, im Vetlaufe erfuhr die Preislage eme weitere Vertiefung. Am Schluffe erfolgten wohl >n Anbetracht geringer Zufuhren Ätückkänie, doch schloß der Pk-arkt bei niedrig st e n P r.e i s e n. Die Marktlage in Denlsch-! and ist infolge des Waggon- und Maschinenmangels und unter Nachwirkung der politischen Unruhen irregulär. Die Schwierigkeit der Versorgung des Berliner Nayons liegt hauptsächlich darin, daß die gewohnten Bezüge aus Posen fehlen. Der Markwcrkehr beschränkt sich derzeit au» Umsätze in Rüben, Möhren, Raps und Senistroh. Letzteres findet als Ersatz für Rauhfutter Verwendung., Das seit einigen Tagen herrschende kältere Wetter hat die Fcühjahrsseldbesiellung bisher nicht unterbrochen. Dennoch wäre die eheste Wiederkehr normaler Temperatur für den Entwicklungsgang der Wintersaat von größtem Vorteil. Wiener Börse. Gestützt auf die bessere Beurteilung der politischen Lag^ verkehrte die gestrige Börse in f e st e r Haltung, welche speztell Ve» Beginn stärker hervortrat. Wenn das Geschäft kernen größere» Im'ang anzunehmen vermochte, so war dies den Erklämngen des Ministers Pichon über die Neutralisierung Deutschosterreichs zuznichreiben.' In Alpine-Aktien fanden Dcckungskäuse statt.- Südbahn-Aktien gervannen durch spekulative Käufe. Jm Schranken bewirkten nur geringfügige Käufe sprunghafte Avancen. So stiegen N a v i g a z r o n e, welche vorgestern bereits eine Steigerung von K 350.— airftuweisen hätten, neuerdmgs um K 400.—. Zu den bevorzugten Effrktengattungen zählten auch Lloyd-, Beitscher Magnesit- und Galizia-Aktim. Die freundliche -Tendenz hielt bis zum Schluffe an. R e n t e n bewegten sich auf erhöhtem Niveau. Wir verweisen auf nachstehende Schlußnotierungen. Industrie-Unternehmungen. Allgemeine Baugesell- 'chast 462.— (—Unionbau (-—.—), Wienerberger Ziegel 899.— (— —Lleüuger -(— —.—V Sarajewo Akt.- Brauerei 875.— (— 5.—), Aussig. Chem. 1277.— (ff-19.—), Brofthe Lpicitus 985.— ('— 3.50), Cärborundüm —.— f-— dolzhandelsgesellschaft 790.— (ff- 20—\ A. E. G. Union Elekir. —(— —Siemens Schuckert 478.— (ff-4.-7-),. Alpine 844.— (ff- 21.—), Austria Email 1015.— (ff- 45.—), Berg tt. Hütten 1760.— (ff-15.—), Poldihütte 1066.— (f 1.-^1, Prager Eucn 2600.— (-ft 50.—), RlMnmurany 929.50 (ff-27.50), Skodawecke 769.— (4- 11.—), Waffenfabrik 1060.— (— 7.—), Salgo Tarjaner 1000.- (ff- 32.-), Trifailer Kohlen 747.— (ff-17.-),Ung.Ällgem.Kohlen 2060'- (ff-10.-1, Urlkany860.- fff-15.—), Westböbm. Brunner Maschinen — l— — —Heidt 499.— (—i, Lokomotiv Sigl —(-■.-*-)# Simmeringer 549.75 (ff- 19175\' Elbcmühl —.— (— Leykam 615.— (ff- 15.'—).' Karpathen ' 2235.—’ (ff- 23.—), Gal-na 1550.-(ff- 105.-), Frzfabrlken(--Schneller Zucker 1405.— (ff- 7.—), Böhm. Zucker —.— Hr"-— Oesterr. Eisenbahnverkehr 605.— (-Türk. Tabakregie 1190.— (P 6.—), Tttrkenlose 426.— (— 12.—), Krupp A.-G. —(-.—), Rufton 555 — (ff- 10.-), Fiatwerke 942.— (ff- 22.—). Befisch er Magnesit 2400.— (ff- 85.—) Transport-Unternehmungen. Adria I960.— (--), Aiissig-Teplitzer —--.—), Bnschtiehrader (tt. A. — (— —.—), Bnschtichradrr (it. ß, —.—: (-Onentbahnen 1801.— (ff- 28.—), Donau-Dampf. 2050.— (ff- 50.—), Ferdinauds-Nordbahn 5400.- l--.—), Lloyd 3000.— (ff- 5:-?-), Navigaz-one 4800.— (+ 400.-), Staatseisenbahn 1009.50 (4- 12.50), Lombarden 169.75 (ff- 11.25), 8% Südbahn- Pcwr. 362>— (ff- 9.—), Staatsdahn Genußich. 516.50 (ff- 7.50). Renten. Mairente 87.25, (ff—.75), Februarrente (——.—\ Oesterr. Kconemeute 87.25 (ff- —.75), Oesterr.. Goldrenle 133.— (— —\ Ungar. Goldrente 153.— (— Ungar. Kronenrente 86.5h. (— Bansten. A'iglo;430.— (+ 6.—), Bankverein 465.— (ff- 2.-), Bodenkredit 1210i- (ff- 5.-), Kredit-Anstalt 655.— (ff-'12.50), Ungar. K edfi 89».- (ff- 8.—), Depositen 555.— l-s- 2.—), Länderdank 458.— (ff- 8.—), Unionbank 574 — (ff- 8,-)> Verkchrsbank 362.-^- (ff- 4.—), Zivuostenska 590.- (- ' Berliner Börse. Berlin, 18. März. Die heutige Börse zeigte bei im allgeineincit nicht echedlicheN Knröberändernngen eine schwankende HalutNg. Schisfabrtwerte waren ziemlich gnt^ gehalten,^ während Berg- Niid Hürtenwene »Nt Antzuahme von Hohenlohe-Aktien» dre im Kurse anztthen konnten, vorwiegend schwächer lagen, vlüfiungswer'ke ließen eme tlnheujiche Haluuig vermissen. Deutsche Waften- und Grbrüder.Bvhler-N'tieli stMeu sich hoher, Köln-Noitweilersawie OreüsteiN (i. Kovvel-Äktien niedriger» Prinz Hcinrichbahn- Aktien veriocett einen Teil ihrer letzttägigen Steigerungen. Ldmbarden nmvbm zu anziehenbem Klüse lebhaft umgesrtzt. ^Orient-. bahMÄkrieit setzten ihre AuswärlSbewegung fort unb auch türkische Tabak-Allitii erzielten Besserungen. tztuMilche Anleihen neigten eher zur Schwäche, ivogcgen sich fremde Anleihen Unter Führung der, ltt^ikanischeu Wem recht lest anssprachen. Der Geldmarkt wav leicht. Tägliches Geld 4 Prvzakt. Berlin, 18. lvküt'Z. (SchlMMö.) Schantnngbabn 127.---^ Große Berliner Straßenbahn 13UJ50, Lombarden 20.75, Prinz Heinrich-Bahn 182.76, Drirptbahn 221.—, Hamburger Bakelfahrt 90.50, Hansa 190.37, Nürdd. Lloyd 91.75, Vereinigte Elbcschissahrt 91.50, Berliner Handelsgesellschaft 160.—» Konnncezuttb Tiskoutbank 194.—, Darmstädter Bank 121.—, Deutsche Bank 227.25, Dlskoittv-Kommandit 179.75, Dresdner Batik 150.—, Natioiialbank für Deutschland 105.25. Neichsbam 13t).—, Allgemeine Elektr'.zitäcs^Grsellschaft 164.12, Bismarckhütte 192.25, Gebrüder Böhler 197.50, EoNsolidation, 224.60 ex Dividende, Daimler 229.75, Dentsch-Liirembilrger 123.75, Deunch- Oesterr. Bergwerk 170.-, Deu'sch-Uebersee 163.50. Deutsche E-'böl-Gescllschaft 219.75, Gasglühlicht 332—, Waffen und MlUlltioit 201.12, Donnersmarckhiltte 219.50, Dynamit' Nobel 171.37, Elektrische Unterriehinmig 100.—, Gclsenkirchemr 166.87, ^arpeuer 157.—, Höich Eisenwerk 219.—, Hohenlohe 110.50, Laiira-Hütte 159.-, Lvthritiger Hütte 147.50, Mannesmannröhren 175.50, Orenstetii & Koppel 173.—, Phönix 188.12, Rheinische Metallwareu 290.—, Rheinische Stahlwerke 140.50, Ronibacher Hütte 154.—. Siemens Halske 146.—, Telephon Berliner 158.—-, Tabak 389.-. Budaprfter Börse. Budapest, 18. März. (Nng. Trl.-Kore.-Bne) Die ErregiMg der Bärsekrelle über die VcrmögenSsperre hat sich eintgermaüen gelegt, da di vom.Giro^ und Kaffenvereme vvryeschlagetteu E lerchternngen des EffcktenarrangementS von offfzieller Seitedeftängt wurden, ko Mi"; dev weitere ungestörte Verkehr än .dtr hiesigen Börie gesichert crschclnt. Die Kontermine, die. gestern lrbhatte Vorstöße unternommen hatte, sah sich daher heute zu Deckungen bemüßigt, unter deren Einfluß die Kurse der' leitenden .Knlissenwerte 5 diö 20 Kronen zurückgewannen. Auch fanden seitens deS PnblikuNiS Mciimugskünfe statt, die zur Erholickg und Befestigung ivefenilich beitnigen. DnS Vertrauen kehrt langsam iweder. zurück, zumal auch begründete Aussichten auf euie günstiger« Ge'talnmg der valntarischen Verhältitiffe vorhanden sind.- Der Anlagemarkt sprach sich bei geringem Verkehr ebenfalls fest anS. Die ungarische Kronenrente stieg auf 90.25. Die Börse'schloß r dnrchivegs fester Haltung. Budapest, 14. März. (Nng. Tcl.-Korr.-Bur.) Schlußkurse. Nng. Kredit 870.—. Oesterr. Kredit 644.—, Agrarbank 658.— Holzbank 780.—, Vaterl. Bank 460.—, HermeS 3oo.—, Hypothekenbank 460.—, Kommerzbank 4475.—, Estoa^ptebank 562.—, üng. Hatidelsgcs. 685.—, Merkur 280.—, Uiig. Allg. Sparkaffe 660.— i 1 j! Mm

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