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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-11 · Heft 52 (11.3.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 52 (11.3.1919)
Date
1919-03-11
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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SOfteise? VTÄjrgeitjettuwj Nr. sr Seite 6 Men, Dienstag rich Kob» Otto, Wen, Fähnrich Hirsch Klemmt, Wien, Fähnrich Ball Richard, Wen. ' Voutnant Dr. Eiicnberg Robert, Wien, Leutnant Weinrebe Hans, Wien, Leulucml Schwarzstem Robert, Wien. Fähnrich Rahü Karl, Vms, Leutnant Scherzec Sclmlim, Wien, Fähnrich Dr. Toner Otto, Wen, Asv-rant Kreisler Michael. Wien, Akzessift Spitzer Kurt, - Wien, Oberoffizial Plsk Artur, Wien, Fähnrich Steckl Erich, Wien, Fähnrich DukatenMer Jakob, Wien, Oberleutnant Goldner Franz, Wien, Fähnrich .Hutter Hans, Wien, Leutnant Hochstimm Martin, Wien, Aus der Tscbecho-Slowakei: Oberleutnant Morway Siegfried, Mährisch-Ostran, Leutnant Schlesinger Julius, Bclkabttca, Oberleutnant Timföld Alexander, Sza? lolcza (Äom. Npitra), Leutnant Dr. Steif Max, Brünn, Fähnrich Weiß Fritz, Liboch, Leutnant Groß Rlchard, Mähr.? Ofimu, Aspirant Lönler Ernst. Auipitz (Mährens Aspirant Äicheluv Theodor, Prag. Oberleutnant Reich Rudolf, B elitz, Leutnant vaaS Erich, Königsberg (Schlesien), Leutnant Adler Walter, Schweifiurg bei Pilsen, Fähnrich Goldberger Karl,. ,rägerndorf, Leutnant Rößler Josef, Prag, Aspirant. Dr. Solomon Wolf, Bielitz, Aspirant Dücker Adolf, Proßnitz, Oberleutnant Kupfermann Ludwig, Bielitz, Leutnant , Löschner Moriz, Trszpnitz (Schlesien), Leutuaitt Lowtz Joses, Drirr, Fähnrich Uriger Jser, Teplitz, Lmmailt Singer Otto, Klattau, Fähnrich Ascher Leopold, Bielitz, -^utnant Tausig Ernst, Reichenberg, Fähnrich Berl Beno, Brünn, Fähnrich Taub Ernst, Mährisch-Ostrau, Leutnant Borger Sieg- 'ried,^ährisch-Ostrau, Fähnnch Beschloß Ottokar, Bielitz, Aspirant Tugendhat Willy, Bielitz, Leutnant Schütz Ernst, Jglau. Aus Ungarn: Hauptmann Grünfeld Jakob, Hermanynadt (Siebenbürgen), Fähnrich Salomon Isaak, Jzsak (Pester Komitat), Oberleutnant Wiener Oskar, Nagyszentmiklos, Leutnant Fischer Robert, Triest. Ferner: Leutnant Kremer Arno, Berlin, Leutnant Gottfried Markus, Gera (Reuß) und Leutnant Rosenberg Ferdinand, Berlin. Datiert ist der Grnß vom 33. Februar 1919, Kommunales. Anfere Kshleunot. Die Kohlenlieferungen — eine nationalpolitische Frage. Irr btt Kohlenversorgung ist bis heute keine ttsnuenswerlL Aenderung eingetreten. Wir haben gestern eine Verlautbarung des Tschecho-slowakischen Pressebureaus über die Kohlenlieferungen an Wien und die Wiener amtliche Erwiderung veröffentlicht. Aus letzterer geht klar hervor, daß das Tfchecho-slowakische Breßbilreau einen Zusammenhang zwischen den wirticyarts'Eifi'chen und den nationalpolitischen Fragen tonftrn^ct, indem die tschechische Regierung sogar zu einem Boykott sich auch dann nicht entschließen konnte, als, wie es in'der tschecho-slowakischen Verlautbarung h^ißt, „Wiener Ränke zu einer allgemeinen Revolte in den deutschen Städten der tschechoslowakischen Republik Anlaß gegeben" hatten die „narürlich mit allen Mitteln unterdrückt werden mußten, als sich die deutsche Bewohnerschaft der tschecho-slowalischeu Republik hie und im zu betvaffneten Angriffen gdgen die Wehrmacht der Republik verleiten ließ". Das Tschecho-slowakische Preßbureau erklärt schließlich, es sei fraglich, ob das Mitleid mit den unglücklichen Bewohnern Wiens andauern werde, wenn „auch in Zukunft die fürsorgliche Tätigkeit der tschecho-flowatischen Republik von den Wiener Faktoren durch gesteigerte Illegalität, Beleidigungen und. Verdächtigungen vergolten werden wird." Wir sind überzeugt, daß die Staatsmänner der Entente, die enragierten Freunde der Tschechen, die Franzosen irlbegrisfen, soviel Gerechtigkeitssinn besitzen, um nicht gutzuheißen, wenn das offiziöse Bureau der -schecho-slowakijchen Republik die Klagen eines von blnligeL Gewalt bedrängten. Volkes mitleidsloser Härte beantwortet. Es ist zu erwarten, daß die neuerlich eingeleiteten Verhandlungen behufs beschleunigter Kohlenzufuhren von Erfolg begleitet sein werden. Die Lage ist andauernd sehr ernst. Reserven sind keine vorhanden, wir leben von einem Tag auf den andern. Bon den wirtschaftlichen und politischen Folgen einer Kohlentatastrophe würden aber die Tschecho-Slowaken nicht unberührt bleiben. Sie werden daher für eine bessere Kohlenzusuhr sorgen müssen. Letzte Nachrichten. Pichons Erklärung zur Aufchlußfrage. Berlin» 10. März. Dre »Vossische Zeitung" bemerkt zu der gemeldeten Erklärung P r ch o n s, daß die Vereinigung Deutschasterrrlchs mit Deutschland nicht von diesen Mächten allein vollzogen werden könne. Pcchon führt in der Anschlußfrage ein Mckzugsgcsecht. Frankreich wird seinen Widerspruch, mit dem es allein sichen würde, gewiß nicht aufrechterhalten. Ein Konferenzbeschluß i'ber dre Anschlußfrage würde nur eine Formalität sein. Natürlich wird der Zusammenschluß Deutschösterrelchs mit Deutschland, der o>u Grund des Selbstbestimmungsrechtes erfolgt, von der Fciedenswmerenz formell zur Kenntnis genommen werden. Der inLernaLionale Völkerbund. Bern, 10. März. ^Schweizerische Depeschenagentur.) Bcach Erledigung der Vorarbeiten in den Kommissionen nahm der internationale Bölkerbundskongreß seine Arbeiten in den Plenarsitzungen wieder auf. Vizepräsident Dr. HLbeplin (Zürich) eröffnet« die Sitzung mit einer Ansprache, i« der er betonte, daß man neben der Kritik an dem Entwurf der Pariser Konferenz zum Völkerbund auch mit der Anerkennung der Tatsache nicht zurückhalten dürfe, daß gegenüber den Beschlüssen der Haager Konferenz..vom Jahre 1917 der Pariser 'VölkerbundSenttvurf einen gewaltigen Fort schritt bedeutet. Die Konferenz müsse daher den 'Staatsmännern, die dieses Werk angeregt haben, den ossisielten Dank missp rechen. Frau Snowden (England) begründete eine Resoh'r: V'!ic «n bu» verbündeten Regttn'.ngcn richte^ im Interesse der Menschlichkeit und um Europa vor der Anarchie zu bewahren, die Blockade gegen die Z e n t r a l m ä ch t e a u f z u h e b e n. Zu dieser Resolution richtete NationalraL Widmer einen Appell ml die N e u-- traten, von ihren Lebensmitteln unp Bedarfsartikeln so vielals nur immer möglich -zur-Linderung der Not an die blockierten Länder abzugeben. (Beifall.) Die Resolution wurde einstimmige angenommen. Auer (Isngqrn) übte scharfe Kritik an dem Pariser Entwurf, da er Mr die Wiedererrichtung der Allianz der siegreichen Mächte bedeute, und schilderte die Leiden Ungarns infolge der Besetzung des Landes durch fremde Urnppen. Dr. David gegen hie Streiks in Deutschland. Weimar, 10. März. In der Nationalv-ersammlung verwies Reichsminister Dr. David gegenüber dem Vorwurf, die Regierung sei mit sozialen Konzessionen zu spät gekommen, darauf, daß hie Regierung rascher mit Gesetzentwürfen hätte kommen können, wenn die Unruhen im Lande ihre Zeit.nicht über Gebühr in Anspruch genommen hätten. Wenn der Streik sich gegen das Leben der Gesamtheit wende, müsse jeder verstün-. big« Mensch emsehen, daß der Streik ein Verbrechen ist. .Daß die Arbeiter nun endlich zur Arbeit zurückkehren, sei daZ einzige Mittet, um ans. der Not heranszukommen. Gerichtssaal. Zwangspensionierung von Richter«. Vor dem deutschösterreichischen Verfassungsgerichtshofe fand gestern unter dem Vorsitze seines Präsidenten Dr. v. Vittorelli die erste öffentliche mündliche Verhandlung statt. Gegenstand der Verhandlung bildete eine von einem pensionierten Richter gegen den deutschösterreichischen Staat, beziehungsweise gegen das Staatsamt für Justiz erhobene Klage, welche dem staatsrechtlichen Umstürze ihre Entstehung verdankt. Auf Grund des ß 7 des Grundgesetzes über die richterliche Gewalt vom 22. November 191Z, wonach Versetzungen und Pensionierungen von Richtern ohneweiters erfolgen können, wenn selbe durch die Aenderung der gegenwärtigen Gerichtsverfassung nytjg sind, wuchs der heim Oberlandesgerrchte Graz tätige Hofrat Karl Krapf nach 41jähriger Dienstzeit mit Erlaß des Staatssekretärs für Justiz, vom 30.i Dezember 1918 gegen seinen Willen in den daner nd en Ruhestand versetzt.. Der Ausfall, den Hofrat Krapf durch die Zwangs- Pensionierung .an seinen Bezügen erleidet, macht jährlich rund 4000 Kronen aus. Hofrat Krapf focht nun die Zwangspensionierung als ungesetzlich an, begehrt in seiner Klage, daß die Pensionierung aufgehoben wird und daß der deutschösterreichische Staat verpflichtet ist, ihm die erwähnte Differenz in den Bezügen für die Zukunft zu ersetzen. Nach Erstattung des Referates durch den Senatspräsidenten Dr. Reumann v. Ettenreich ergriff der Kläger selbst das Wort zur Begründung seiner Klage. Er hob hervor, daß er und seine Frau durch die Zwangspensionierung materiell empfindlich geschädigt seien, daß er nach 41jähriger verdienstvoller Tätigkeit vom Staats amt für Justiz ohne ein Wort des Dankes und ohne ein Wort dev Anerkennung entlassen wurde. Zur juristischen Begründung seiner Klage führte der Kläger aus, daß zur Zeit, da das erwähnte Grundgesetz erlassen und zur Zeit seiner Pensionierung eine Aenderung der Gerichtsverfassung noch nicht eingetreten war. Schließlich führt der Kläger noch an, daß in seinem Sprengel diejenigen richterlichen Beamten, welche von den Jugoslawen einfach auf die Straße gesetzt wurden, fast ausnahmslos vom Deutschösterreichischen Staat übernommen wurden, während er und Hofrat Eigola vorzeitig pensioniert wurden. Der in Vertretung des Staatsamtes für Justiz erschienene Ministerialrat Dr. Hermann hob einleitend hervor, daß bei dem Zusammenbruche, wo alles Alte wankt und stürzt, auch die Gerichtsverfassung mttgerissen worden sei. Bei den Zwangspensionierungen sei yhne Rücksicht auf Ansehen der Person und auf den Stand vorgegangen worden, wo Ausnahmen stattfandsn, geschah dies nur ans zwingenden Gründen, wie bei dien Stellen von Präsidenten, die nicht so leicht erseht werden können. Der Kläger habe tatsächlich hohe Verdienste um die Justizverwaltung sich erworben. Es sei nur der Zeit, in welcher seine Pensionierung erfolgt sei, zuzuschreiben, wenn Dci bet Pensionierung nicht die guten Formen der früheren Zeit eingehalwn wurden. Vielleicht werde man noch bei dm Herren, die Mit Hast pensioniert wurden, das Versäumte einholen. Schließlich hob der Vertreter des Justizamtes hervor, baß die Entscheidung, die der Verfassungsgerichtshof in dieser Klage zu fällen haben werdevpn allergrößter Bedeutung für den deutschösterreichischen Staat sei. und daß das Justizaint, wenn die Entscheidung für den Kläger fallen würde, ehestens ein neues Gesetz, betreffend das Pensionierung von Beamten schaffen müsste. Nach geschlossener Verhandlung gab der Vorsitzende bekannt, daß das Erkenntnis des Gerichtshofes morgen vorniittags publiziert werdet: wird. II. März 1919 Die Ernährung. Der Marktbericht. Samstag und Sonntag, an Tagen, an , denen das Rind» lleischangebotw knapp war, daß nur ein kleiner Teil der noch Bezugsberechtigten es erhalten konnte, wurde in der Großmyrst- Halle amerikanisches Schweinefleisch zu 5 35.— pro Kilogramm zum Verkäufe gebracht. Außer dem Schweinefleisch gab es am Sonntag in der Großmarkthalle kein nennenswertes Angebot. Montag mußte die Großmarkthalle mangels jeder Vorräte geschloffen bleiben. Fische waren gestern nirgends erhälküch. Alls den Griinwarenmärkten gab es, wie gewöhnlich, nur die verschiedenen Riibenarten, etwas Spinat und Grundbirnen. Dieicfligen, welche m dcefer Woche noch kein Rindfleisch erhalten haben, sind heute bezugsberechtigt. Wieder eine fleischlose Woche. Die Wirtschaftswoche vom 13. bis 20. März wird ab«- mals fleischlos sein. Die AMnfte sind bis zur Stund« so gering gewesen^ die Vorräte in der jetzigen Fleischwoche vollkommen aufgebraucht, sy daß die nötigen QuantUaten nicht vorhanden'sind, um eine allgemeine Verteilung vornehmen zu können. . - Sport. Die Budapester Wettspiele. M. T. K.-—K i Sp esti T. V. 9:1 (5:1). F. T. C.-B. A. K. 3:0 (G:& B. T. C.—33er 1:0. S t a a t S e i f e n b a h u e r — T. T. C. 1:1. T,örekv es—3. T. B. 2:2 (2:1). Die Schiedsrichtermisere. Vorgestern erschiene» wieder zwei Schredsnchter nicht bei den Wettspielen, zu denen sie nominrert waren. In beiden Fällen mußten dre Wettspiele yon Klubmitglredern gelettet werdm. Herausforderung eine« berühmten Tennistrophäe. Australien, das den Davis-Coup zu verteidigen hat, wurde von Belgien, Frankreich und England herausgefordert. Rapid und W. A. F. treffm nächsim Sonntag im Cup aufeinander. Das Städtespiel Wien—Budapest findet im April statt. Die Kricketer» einst Wiens populärster Fußballkluh, bat den Sportbetrieb nach vierjähriger Unterbrechung wieder ausgenommen und spielte am Sonntag gegen Rudolsshügcl I. B. 0 : 2. _ Bühne und Kunst. Erhöhung der Eintrittspreise in de» ehemaligen Hoftheatern. Vom 15. März augefangen werden die EuNnttspreise ms Burg- und Operncheater neuerlich erhöht. Gastspiel Basiermanns im Burgtheate«. Albert Baffermann Md seine Gattin Else Baffermann, die soeben ab 1. September an das ehemalige Berlmer Königliche Schauspielhaus für em sechsmonatiges Gastspiel im Halbjahr Oktobers- März verpflichtet wurden, werden in den übrigen Monaten auch im Burgtheater als Gast auftreten. Wiedereröffnung der Akademie für Musik und darstellende Kunst. Der Unterricht wurde gestern den 10. d. wieder ausgenommen. Pnrimfeier des Vereines „Zion*, Wien. Für diese Veranstaltung am 17. März im großen Kouzerthaussaal gibt sich ein außerordentliches Jntereffe kund. Das Programm enthält neben der Festrede des Herrn Adolf Stand Gesangsvorträge m jüdischer und hebräischer Sprache. Frau Sonja Stein wird in hebräischer Sprache Opernarien singen, die eigens au diesem Zweck übersetzt und emstudiert wurden. Restliche Karten in der Buchhandlung Löwit. , , Jüd, akad. Verbindung »Jordania« in Wien Bude: IX., Müllnerg. 6, CouleurcaW: >Itjdustric<, kX-, Porzellang. W. PURIMFEIER Samstag den 15. März 1919 im Festsaale des Nieder« österr. Gewerbevereines, f., Eschenbachgasse Nr. 11. Festrede: Dr. Marek Scherlag; Mit wirkende: Erika von Wagner, Margit Schwärs, Äthin v. Rittersheim, Max Rosthal. . Beginn 5 Uhr nachmittags. Restliche Karten in der Buchhandlung Löwit«. bei den Couleurmitgllederti.' Das Reinerträgnis fällt» einem Paläslinaatipcndium zu. 332. Der Volkswirt. Währung» Kriegsanleihe und Vermögensabgabe. Von Dr. Leo Sonnenschein. Die im Zuge befindlichen tschechischen Währungsmaß-. nahmen gehen von zwei^ leitenden Grundsätzen auS: Der QuantitätStheorie'Und dem Territorialprlnzip. Die Quantitätsthcorie steht den Grund dev Entwertung des Geldes ausschließlich in dessen übermäßiger V e r m e h r n ng und führt auch darauf, nicht auf das steigende Hanbelsbilanzpasstvuni, die ungünstige Gestaltung de.. Devise^lkbses zurück. Diese Lehre vertritt zweifellos etwas RichAgcs, übersieht aber, baß auch die größere oder geringere Warenmenge nach dem Gesetz-von Angebot und Nachfrage Einfluß auf die Preise nimmt, ferner die Wirkung, bargeldsparendcr Maßnahmen, wie des Giro-, Scheck- und Ueberweisungsverkehrs; sie nimmt Wetters auf Vorkehrungen, die einen Ausgleich ungünstiger Zahlungsbilanzen in kürzere» oder längeren Zeiträumen bewirken, wie die von der Oesterreichiscb.ungarischen Dank seinerzeit gehandhabte Devisenpolitik, keine Rücksicht, und vergißt schließlich, daß eine an und für sich ungünstige Währung den Gesundungskeim insofern in sich trägt, als sie eine Exportprämie darstellt, allerdings nur so lange, als nicht die Warenpreissteigerung da? etwaige Gcldagio übertrifft. Mit der angeordneien Einbehaltung der Hälfte der umlaufenden Banlnoien stellt sicl, der tschechische Finanzminister grundsätzlich ans den. Podeit der Onnntttäls-

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