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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-02 · Heft 43 (2.3.1919) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 43 (2.3.1919)
Date
1919-03-02
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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'Seite 8 Wien, isoniittvi ^''anhärcker großen iiifv r^c: w'nd in den i'cyr;d:i^u jiuv an Bevorzugte. gm vrhlwdtti >t'.:ndcn Hi AiiS''cki::'r br; Cncr'l d:- ieir abncijcboa. ‘Ji.it -Kuben i)crv>d)tc teiu Mangel. mich kiicre 'Hüben)odau wie Kohlrüben mtb Karotten, waren ansreichend ongebottn. Die Erböbung des Preises für Grundbirncn auf K 1.40 ’üc aepntztc mtb K 1.20 für nngepntzte Ware, har eine reichliehcre Beschickung der Märkte ,n:r Folge gehabt. Auch emgelagcrter Kohl!anr deute aus einzelnen äfften zum Barsch an. D i e G r 0 ß m a r r t h a l l e bleibt heute >n a ugcl S B 0 r r a t e geschlossen. Die nächste Woche — Fleischrvoche. ^Vit der am 6. d. M. beginnenden Fleischbezugswoche wir') die Fleischkarie wieder mit einem Achtel K.logramm pro Person eingeloü, dom gelangt nicht nur Rindfleisch sondern auch Schafüench zur Ausgabe. Die Borräte an Rindfleisch wurden teilweise d idurch gewonnen, das; in dieser Woche nur an Heilanstalten, nicht aber auch an das Militär, die Eisenbahner Mid'S'.cherhcttSwache?! tm'ch ausgegeben wurde. Zur Verteilung wird auch gesroreueo audlunducheS Rindfleisch und Lebendvieh, das bis Montag liier erntvtw. gelungen. Die Berteilung an die Fleischhauer findet diesmal nicht Dienstag, sondern bereits Montag statt. lieber die Form der Ausgabe — ob jeder Verbraucher in der. kommenden Woche zum Teile Nindsleisch und zum Teile Sch ui fleuch oder nur eine dieser Fleischgattnngen erhalten soll ~- ftnbcn noch Beratungen statt. Eine amtliche Erklärung in dieser Angelegenheit durste zu Beginn der kommenden Woche erfolgen. . Mehl. Die Brotmid.Mehlversorgung für die nächste Berbranchsperiode im Ausmaße der normierten Kopfqirote ist angesichts^bcr regelmäßigen Zuschübe an amerikanischem Getreide - gesichert. Die Mühlenbetriebc können infolge des Kohlemnangels keine volle Ausnutzung erfahren. Die Zuckerwarmerzeuger scheinen sich im Wege des Schleichhandels versorgen zu können, denn dir Nachfrage für Ersatzmehle war im Wochenlaufe schwächer, ^uckerrübenmehl wertet derzeit K 500, Sonnenblumenmehl K 250 und Obsrmchl K 350. Die Brerpreise. Da sich die Brauereien bereit er* klärten, zwei Drittel, dte Gastwirte ein Drittel der Biersteuer* erhöhung auf sich zu ilchmen, so ist die Betbehalttmg der bis" bongen Klernvcrkaussvreise ermöglicht. Ebenso bleiben die Preise uir Flaschenbier im Kleinhandel unverändert, da die entfallende Mebrsteircr von den Brauereien und Flaschenbicrvcrkänfern in dr:n>elbc:r Matze getragen wird. Abgabe von Hafereeis. Für die Woche vom 27. Februar bis 5. März wird als Fleischersatz wieder V, Kilogramm Haferreis vro Kopz sowohl bei den städtischen Mchlaligabestellen als auch bet den Konsnmentenorgmi'isaäoneu abgegeben. Die Abgabe erfolgt gegen Abtrennung, der beiden Abschnitte 8 des grauen Einkaufscheines für Rindfleisch, beziehnngsiveise des Abschnittes 8 des rosafarbenen Emkauffchemcs für Wohlfahrtfleisch. Der Preis betragt K 1.70 für etn Kilogramm. KarLoffelabgaSo. Neuer Kartoffelpreis. Die Karr,o. N.e l z u s ch ü b e aus Deutschösterreich haben seit längerer -öeü tait gänzlich airfgehört. Die Gemeinde Wien nt daher beider Versorgung der Bevölkerung mit Kartoffeln anstchlietzlich aus ausländische Zilschiibe angewiesen. Die hohen Ein-, kausspreise dieser Ware zwingen die Gemeinde, mtt einer N e us e tt s e tz n n g des K l e r n v e r k a u f s p r e i s e S vorzugehen. Der Kleinverkaufspreis der städtischen Kartoffeln wird d.mer von Dienstag den 4. d. M. angegangen mtt K 1.30 f ü r A. t ( 0 Q V Q nt in f c ft g c f c ij t. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag der kommenden Woche werden Kartoffeln, im >. Bezirk, und zwar y3 Kilogramm für den Kopf abgegeben. Abgesteunt irerden die Abschnitte A bis C der neuen Kartoffelkarte. Vsr der Kshlenkatastrsphe. 2!eußerungen des Direktors Karel. Einer unserer Redakteure hatte eine Unterredung mit dem Direktor der städtischen Elektrizitätswerke, Ingenieur K a r e l, . der sich über die momentanen Kohlenverhältnisse folgend äußerte: Bis vor 14 Tagen waren die Kohlcnlicfernngen, irwrui auch nicht vollzählig, so wenigstens zum Teil, doch erngelangt, so daß man an einen Abbau der Sparmaßnahmen in der Stromlieswung und im Straßen- Lahnverkehr denken konnte. Mittlerweile hat sich diel Lage so verschlechtert, daß von einem Abbau nichts, die Rede sein kann. Wenn aber unsere Lage sich nicht^ erheblich bessert, so besteht nicht nur die Gefahr, sondern man muß ernsthast mit einer Betriebseinstel-- lung rechnen. Unsere Kohlenvorräte fiub aus knapp oOO Waggons gesunken, unser täglicher Verbrauch ist aus ^das Notwendigste, d. i. 75 normale Waggons zu 10 Tonnen herabgesetzt. Wenn trotz der Versprechungen, Verhandlungen und Verträge nicht in kürzester Zeit die Kohlenliefcrungen beginnen, so ist einL Katastrophe unausbleiblich. } Unsere Hauptlieferanten, die oberschlesischen Bergwerke, könnnen wegen verminderter Produktion! als Helfer in der Not nicht in Betracht kommen. Der mit Polen zustandegekommene Vertrag, in dem, nebenbei gesagt, Phantasiepreise für Kohle festgesetzt wurden, kann wegen der gespannten Verhältnisse zwischen Böhinen und Polen nicht realisiert werden. Auch die Versprechungen der t/checho-slowakischen Negierung, uns aus der gesteigerten Kohlenförderung in Nordwest tz, oh men etwas abzugcbeu, werden aus unbekannten Motiven nicht dnrchgesührt. Ungarn ist selbst in sehr \ nrofärcc Lage. Das wäre also die Situation im Ausland, beziehungsweise in den Nachbarstaaten. Der Tagbau in Zillingsdorf, das mtlß man gerechibrwene anerkennen, leistet am meisten unter allen Bergwerken in der früheren österreichisch-ungaischen Monarchie. Wir haben mit den dort beschäftigten Vergieuten, die zum größten Teile Slowaken sind, vereini nrt, daß solange die Kohlennot in Wien anhält, auch am Sonntag zwei Schichten gemacht werden. -Anfter. rju schlechten Wetterverhältnissen, die schon allein ein g-nugend gewichtiges Hindernis sind, kommt noch der Fasching dazu. Nichts vermag die Bergleute zu bcstimmen, sich dem Faschingsvergnügen zu entziehen. Nun Lanzen sir und die Förderung sinkt. Ich fahre!f2it 12 hinaus, um mit ihnen wegen Wiederaufnahme der vollen Arbeit zu nnterhandosn. Ich hone, es. wird aeliitgen., * Wiener Äiorgenzerrunq Vrrinnllich anfangs dieser Woche ivird es sich cntscherden. ob WKierbetrieli oder >laiastrophe. Für die^Mmst sind Vorkehrungen getroffen, daß Wien in;f.«trier Stromerzeugung von dem A u s l a n d v oll st ä n d i g unabhängig sein wird. Die erste Stufe hierzu wäre der Ausbau unserer Kohlcttbergbaue Zillingsdorf, was rasch vonstatten gehen wird, da Vorbereitungen zu diesem Zwecke schon getroffen worden* sind. Die zweite und wichtigste Etappe zur Unabhängigkeit unserer Stromerzeugung wäre die .Heranziehung eines Teiles der n n s w a s s e r k r ä f te und ihre Nutzbarmachung für unsere Betriebe. Die Direktion hat vor ,-10. Jahren ein Ennsprojekt eingereicht, daS bis heute irgendwo unerledigt herumliegt. Unsere ZnkunstShoffnungen liegen einzig und allein irr bc nt kompletten Ausbau des Zillingsdorser Tagbanes und in der Verfügungsmöglichkeit über einen Teil der Eunswasfcrkräfte. Letzte Nachrichten. Der Bolschewismus in der Entente. Bern» 1. März. (Tel. der „Wr. Morgeuztg.") Wie der Vertreter der Telcgraphen-Kompagme erfährt, ist der N e i s everkehr z wu s ch e n E n g l a n d u n d F r a n k r e i ch fast v 0 l l st ä n d i g eingestellt. Diese Maßnahme ist darauf zurnckzuführen, daß die englischen Mtlitärbehörden das Borhandenscin einer engen Arbeitsgemeinschaft zwischen der englischen und französischen r e v 0 l u t i 0 .$ firen Organ i s ati 0 n entdeckt haben. Bei einer Reihe englischer Flottensoldaten wurden revolutionäre Aufrufe vorgejunden. Die Soldaten s i n d st a n d r e ch t l i ch erschossen worden. . Die Führer der Flottenannee'Haben Marschall Fach wiffen lasten, daß sie keine unbedingte Gewähr für di» Zuverlässigkeit ihrer Truppen übernehmen können. Foch hat aus Grund dieser Mitteilungen den französischen Ministerrat benachrichtigt, jedoch hirrzugefligt, er hoffe der Lage Herr zu werden. Es haben sich im ganzen Lande A r b e i l e r a u s s ch ü s s e gebildet, die gemeinsani mit den Soldatenausschüsten verhandeln, um der Regierung ein Ultimatum zu stellen, in welchem die schleunigste Demobllisatrvn und Friedensschluß innerhalb einer kurz bemestenen Frist gefordert wird. Man rechnet damit, daß in Paris anfangs März Ereigniste von großer Tragweite cintrctcn werden. Blutige Kampfe in Eisenach. Eisenach» 1. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Diese Nacht drangen Zivilpersonen und Militär in die Kaserne der 94er ein und versuchten, sich btc Waffen der überfallenen R c g i e r u n g s t r n p p e n a n z u e i g n c n. Nach emcm H a n d g c m c n g e, bei dem auch einige' Schliffe fielen und Becletzuygen vorkamen, wurden die . Eindringlinge ab gewiesen. Bald daraus ftürmten bewaffnete Zivilisten daS H a n p t.p 0 st a m t, um sich der Gelder z u bemach t i g e n. Die anwesenden Beamten würden mit Erschießen bedroht. Anrückende 94 er zwangen die Einbrecher zur Flucht und verhinderten das Vorhaben. Heute mittags besetzten die Regierungstruppen das Schloß. In der Mittagszeit st ü r m t e eine große Volksmenge das Gefängnis und befreite die Gefangenen. Eine anrückende Kompanie der 94er wurde umringt und entwaffnet. Als Schüsse abgegeben wurden, kam es zu einem Handgemenge, bei dem ein Oberleutnant und mehrere Mann venvundec wurden. Die Stadt ist in größter Erregung. Nutzlands Kriegskosten. London, 28. Februar. (Tel.-Komp.) Die „Times" meldet aus Helfingfors: Der Finanzkommistär Bogolopow teilte mit, daß dre monatlichen Kriegskosten 3MilliardenRubel betragen. Er schlägt vor, daß R u ß l a n d eine große Ausländsanleihe aufnehmen soll, und zwar unter politischen und wirtschaftlichen Garalltien, die hauptsächlich aus Konzessionen in Sibirien und cm Ural bestehen würden und die man Amerika einräumen würde. Bühne und Kunst. Novitäten. Die Konzerte des „Anbruch" wollen eine Art tönender Monatsschrift mit Beiträgen moderner Autoren sein. Fürs erste traf die Auswahl neben einigen in Wien noch unbekannten Schwarz-Weißskizzeu D ebivfsys, Kompositionen von Weigl, P a n m g a r t n e r und G r 0 ß. Das einsätzige Streich-' sextett Karl Weigls hintcrläßt die Empfindung, als ob hier die Logik der thematischen Entwicklung noch zu geringes Gegengewicht in der Rücksicht auf.Matertalgerechthett gesunden hätte, so saß selbst das Mcistersextett R 0 s ü den gewohnten Klangzauber nicht entfalten konnte. Bernhard P a u m g a r t n e r S „Lieder der Landschaft" sind, wie ihr Titel sagt, mufflalische Illustrationen. Fräulein Mihacsek bemühte sich um die Bersinnbildliehnng der llauglicheu Vorstellungen des Komponisten der den Gesang mehr durch das Statische der Tonhöhe, als das Dynamische der Ntelodie wirten zn lassen bestrebt ist. Nickt immer nnt Glück. Ans der Volinsonate von Wilhelm Groß spricht sich ein ruheloses Naturell. daS bet den langsamen Zeitlnassen nur ungern zu verweilen scheint, mit respektablen Können ans. Ross schien an der queeffitbenten Art der Komposition selbst sein Vergnügen zu haben und mit chm fand es das Publikum. D e b u s s h s „Ln dikme et ooir" ist spezifische Klaviermusik, aus den schwarzen und weißen Tasten geboren, btc aus dem Doppelklang der zwei Klaviere fernste Rhythmik und Farbigkett gewinnt. Grete N c ü f e l d und Wilhelm G r 0 si führten sie in ungetrifbtenl EiMernehmen zu beifälligster Ausnahme. Franz M 0 f e r bringt von seiner Tätigkeit als Kontrabassist der Hofoper einen reichen Schatz von mnsikalischen Erinnerungen mit. Was Wunder, wenn ihm brr der kompositorischen Arbeit das eine oder,andere in die Feder läuft und einen Snl schafft, den man, da ja alles registriert werden Mllß. gerne als Efletttzisnins Ein Slreichmlartett und -Scrtett als 2. Mär'- 1919 Nr. 43' Proben dieser Art zeigteil gleichwohl auch entschiedenes Fornttalent und hohe kiinsilnü'che Reife. Die Liedform scheint dem Komponisten wenig Ansdrucksmöglichketten z»r geben, und' so war der Beifall, dm seine Gesänge fanden, vor allem Ccm Bortrag Lotto L e h m h n n s und der Synrpathie für den begleitenden Versassex zuzuschreiben. Dr. K. RI." Der Protestbrief Clnudels. Bmr gut insormiertes Seite erfahren wir. daß der Protestbrief Claudels, der angeblich gegen die Ansiührung seines Stückes im Bürgtheater gerichtet wgx, bereits rnr August 1914 von Claudel verfaßt wurde, daß jedoch den Dichter sich dem Standpunkte? Romain Rollands, Barbusses nnd anderer Gleichgesinnter ongeschlossen hat, was äu§ einem Briefe Claudels an den Verleger Hegener hcrvorgeht. Künstlerspiele „Pan"., Unter diesem Namen eröffnet in den nächsten Tagen eine neue Klenisnnstbübne in Wien. (l.Riemer- "gasse 11) ihre Tätigkeit. Direttor Gabriel Lax. der daS Iluternebmen leitet, hat eine Reihe allererster Kabarett-Künstler feiner NiUn'.e verpflichtet; so wurde dem Meister des Chansons, Bela L a ß k y. die musikalische Leitung übertragen; Schriftsteller Wilhelm Sterk wird als Spielleiter fmigieren; Kompomst Artur M. Wer an als Dirigent und Begleiter tätig sem; Alexander Rotier ist Vorstand des Wirtsckaftsbetriebes. Die Bühne wird nicht als Kabarett im latidläusigen Stil geführt werden, vielmehr soll der Versuch imternvumien werden, das Pariser Genre des „Grande Quignol" — btc politische Satire in Form Heiner Szenen nnt und ohne Musik — auf Wiener Boden zu vert flanzen. Daneben sollen, soweit sich dies mit dem Nähmen sder Bühne vereinigen läßt, ernste Dichtungen zu Gehör gebracht werden; der gewöhnliche Amüsierschwank wird jedenfalls aiisgeschloffeu bleibem Das Thea'erchen, das für 300 Personen Fassungsraum bietet, ivnrde int modernen Stil und fplendid ausgestattet. (Dekorative Entwürfe vom Maler Fritz Linzer). Eine besondere Attraktion Hirfte der vom Architekten Viktor Lehrer entworfene und ausgDhrte Erfrischuvasraum („Pan-Bar") mit seinen Wandfresten werden — zweifellos eine bei* schönsten und originellsten Bars in Wien. — Das Unternehmen begegnet allseits regstem Interesse; über weitere Einzelheiten soll noch berichtet werden. GileaÜ. Ein Jahrbuch 1019. Der Verlag „Jung-' Juda" hat ein sauber ausgestattetes Jahrbuch herausgegebeu, aus dessen reichem Inhalt wn* hervorhebcn: Max Brod „Zwei Gleickniffe", Dr. Heinrich L 0 e w e „Banu Chackar", Ben Jehud a „Agrippa, König von Judäa", Prot. Dr. Oskar Epp st e i n „Die große Zeit" und viele andere Beiträge. Den Almanach schniücken vier Bilder, darunter die Jtinenmisickt^ der Altneusynagoge in Prag und palästinische Ansichten. Der Preis beträgt K 4.—. Der Almanach ist reichlich vorrätig in der B u chhandlung R. Lowit, V i e n> I., 9t 0 t e n t it r ni1 ft r a ß e 22. An guten Büchern für -re jüdische Jugend war nie ein großer Ueberfluß. Wir gestatten uns daher zur besseren Orientierung auf folgende, in R. L 8 w i t s B u ch h a n d l u n g, R 0 t e n t u r m st r a ß e 22, in genügend Exeiiwlaren vorhandenen Bücher aufmerksam zu machen: Irnra Singer: Das verschlossene Buch. Jüdische Märchen. Mit Nachivort voii Max Brod und vier Textilbildern von Agathe Löwe., (Soeben erschienen.) Schön gebunden K 7.70. — B, G 0 ttschalk: Agada-Sarnmlung. Für die Jugend ausgewählt. I. Von der Schöpfmlg dis Josef. Geb. K 5.28. II. Von Mose bis Sainucl. Geb. K 6.60. — I. .tz^erzberg: Hennon. Sagen und Legenden, Fabeln und Parabeln aus den rabbm. Schrinen, 2 Teile ä li 8.26. — Hirschseld R>; Saronsrosen. Erzählungen und Gedichte für die reifere jüdische Jugend. Geb. K 9.90. — Sammlung preisgekrönter Sagen uiid Märchen. Herausgegeben von dcr Jugendschrifteii-Keommissioir des U. O. Bnei-Briß, illustriert, gut geb. 13.20. — S i ppnrim: Ghettosagen, jüdische Mythen und Legenden. Geb. K 11.— Eingesendet. Für die uns so zahlreich zugekommenen Beileidskundgebungen und für die herzliche Anteilnahme anlässlich des Ablebens unseres Sohnes etc. Dr. Max Rosenfeld sind wir ausserstande, dieselben zu beantworten, und sprechen hier an dieser Stelle unseren herzlichsten Dank hierfür aus. m Wilhelm Rosenfeld, Malvfne Rosenfeld, Farn. Thumln. 58b. Heumann Wien Wien Vermählte. Wien, im März 1919. , 25* Erscheinen zweimal im Monat Jüdische Jugendblältsr Inhalt 1 der soeben erschienenen ersten Nummer: j Heinrich MARGULIES: Jüdische Jugendblättcr. | Adolf BÖHM: Die Aufgabe der jüdischen Jugend. Oberrabbiner ' Dr. Z. P. CHAJES: Die Jugend und!. die Bibel. Naphtali MENASCHE: Jiskorl Sarah I LEAH (Jaff§): Tel Awiw, der Hügel des Frühlings, t Robert WEISS: Was wir wollen. Aus der Jugendbewegung. H. Mg. Der Studententag. Frida SCHIFF: I Scbomer und Blauwciss. j Herausgegeben vom Zentralverbnnd der jüdischen Jugendgruppeu Deutschüslerreichs. REDAKTION: Heinrich MARGULIES (Vorsitzender), Oberrabbiner Dr. CHAJES, Frida SCHIFF, Robert! | ' WEISS. 'j ADMINISTRATION: Jüdisches Jugendheim,II., Obere . Dormustrassc 91. j ' Bezugspreise: 250 j Das Jahr: K 16.—. Das Halbjahr: K 8.—. Das Viertel- |jj Jahr K4.—. Probe-Exemplare gratis. ,| i

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