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Wiener Morgenzeitung · 1919-02-28 · Heft 41 (28.2.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 41 (28.2.1919)
Date
1919-02-28
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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9tr. 4iT Men, Freitags plll ■ ...^^^«rrv - - [Sölüte der Gemeinde geschaffen. Schließlich kritisiert Redner die Tätigkeit des Jüdischen Nationalrates im »Vergleich mit der Kultusgemeinde.!) Dr. Plaschkes wendet sich gegen Dr. Schreiber lund tritt für die Demokratisierung ein. Stricker macht die Herren auf die drohende Gefahr der Empörung des Volkes aufmerksam und? appelliert im Interesse des Friedens in der Gemeinde an ihre Einsicht. j. Hosrat Löwner beantragt Eingehen in die Spe-!zialdebatte, um eine Einigung zu ermöglichen, j. Professor Ehrmann beantragt Rückverweisung Wi bas Vertreterkollegium. Dr. Monat beantragt. Einsetzung' eines Komitees üuS.beiden Parteien. Nachdem sich noch mehrere Redner geäußert haben, wird beschlossen, die Sache an ein Komitee zu überweisen, welches binnen vierzehn Tagen dem Plenum zu berichten hat. In dieses Komitee werden gewählt die Herren Dr. Auerbach, Dr. Ehrlich, stauders, Kemtner, Hofrat Löwner, Dr. Monat, Dr .Pappenheim, Dr. Schwarz-Hiller, Simon. , Hierauf wird die Sitzung geschlossen. Letzte Nachrichten. Keine Abstempelungsgebühr in Deutschösterreich. Der Kabinettsrat hielt gestern eine mehrstündige Sitzung ab, die sich, wie wir erfahren, 'mit den finanzpolitischen und volkswirtschaftlichen Rückwirkungen der Valutamaßnahmen der tschechoslowakischen Negierung beschäftigte und traf vorläufige Gegenmaßregeln, die durch zwei Vollzugsanweisungen eingeleitet werden. Die Regierung hat keineswegs dre Absicht, die Maßregeln der tschecho-slowaklschen Regierung sklavisch nachzuahmcn, zumal unsere währungspolitische Lage vielfach eine andere ist. Unsere Interessen laufen vielmehr bis zu einem gewissen Grade mitdenen der a u 8 l ä n di s chen GlLubiger des ehemaligenOe st erreich parallel. Die Regierung wird sich aber selbstverständlich auch nicht an deren Interessen binden. Eine Abstempelungsgebühr ist keinesfallsinAussichtgenommen. Die Entscheidung darüber, inwieweit die Valutaaktion mit einer V e rmögensbesteuerung verbunden werden kann, wird einem späterm Zeitpunkt Vorbehalten bleiben. Rätekongretz in München. , München, 27. Februar. Die Entscheidung über die 'Konstituierung der Regierung ist noch nicht gefallen. Der Kongreß der Räte dauert fort unter großer Spannung und Erregung des Publikums. Das Landtagsgebäudeist vonMilitär ft arkzerniert, nur Mitglieder des Rätekonkresses bekamen Zutritt, und auch diese mußten sich auf Waffen durchsuchen lassen. Die Stimmung in der Versammlung läßt sich dahin charakterisieren, daß die Mehrheitssozialisten, ein Teil der Unabhängigen und die Bauernräte für die Einberufung d 16 Landtages eintreten, ein Teil der Unabhängigen geht gemeinsam mit den Anhängern der Räterepublik vor. Heute erschienen vom revolutionären Arbeiterrat gezeichnete Plakate, die zum General ft reik aufforderten. In der Sitzung des Kongreffes erklärten jedoch Landauer und Mühsam, daß hier eine Fälschung'vorliege. Alle großen Versammlungssäle waren gesWM. Doch demonstrierten einige hundert Arbeitslose vor dcmMndtagsgebäude für die Ausrufung der Räterepublik und forderten die Wiedereröffnung der Säle zur Abhaltung von Versammllmgen. Nach einer längeren Beratung wurde die Oeffnung taffächlich beschloffen. Nach dieser Debatte im Rätckongreß hielt Fräulein L i d a H e y m a n n eine äußerst eindrucksvolle Rede, worin sie sagte: .Ich komme aus Bern; ich habe dort gesehen, daß das ganze Ausland auf Bayern blickt. Als Frau richte ich an euch Männer die dringende Bitte: Wir wollen kein Blut mehr sehen. Gestern, am Grabe Eisners, haben sie geschworen, einig zusammenzustehen, heute geht alles wieder durcheinander. Im Namen der Fauen Münchens beschwöre ich sie: Kein Blutvergießen, sondern freundliches Verstehen!" All-n Räten wurden die Waffen abgenommen, doch durften die Räte d i e W a f f e n iuderGarderobe zurücklaffcn. Das Befinden Auers ist schlecht. In der Stadt herrscht Ordnung. Ein Crnährunasaufruf der tschechischen Regierung. Prag, 27. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Das tschechische Gesamttnmisterium veröffentlicht einen Aufruf an die Bevölkerung der tschecho-slowakischen Republik, in dem es heißt: „Tschechisches Volk! Die junge, mit ungeheuren Opfern, mit blutigen Leiden und Arbeit erkaufte Republik muß noch eine ganze Zeit ungewöhnliche Schwierigkeiten überwinden, um im Interesse unserer Freiheit, unserer Kultur und unseres wirtschaftlichen Ausschwunges einer besseren Zukunst entgegenzumhen. Die schwierigste Ausgabe der gegenwärtigen Zeit ist die Sorge der Ernährung des gesamten Volkes bis zur nächsten Ernte. In dieser Hinsicht ist. alles geschehen, was unbedingt geschehen muß. Der Ernährungministers hat alle erforderlichen Maßnahmen unternommen, um Vorräte an Lebensmitteln sich ans den ausländischen Staaten zu beschaffen. Aber die Transportschwierigkeiteu die Rechtsunsicherheit und noch andere Umstände machen es oft unmöglich, die Lebensmittel auch wirklich einzubckonimen. Der Aufruf schließt mit einem Appell an die Bevölkerung sich zu gedulden und sich nicht zu übereilten Taten hinrrißen zu lassen. Sport. r- I. Sp.-B. „Hechawer". Heute, 6 Uhr Mitgliederversammlung im Iugrndhe m. Mannschaften,sstellnng für das sonntägige Wettspiel gegen W. A. C. Iungmannschast auf dem Prater Sportplatz. Spielbeginn halb 9 Uhr. Sportklub„Hakoah". (Sektion fürTouristik und Wintersport.) Sonntag den 2. März 1919 Tageswanderung im Wiencrwald. Treffpunkt 10 Uhr vormittags Endstation des 38er-Magens. Mundvorrat mitnehmen. Führung: Ing. Ackermann. Der Sportklub „Hakoah" spielt am Sonntag sein Meisterschaftsspiel gegen Rot Stern auf dem Sportplatz „Hohe Warle". Eine zweite Olympiade 1020? Die Tschechen wollen im Jahre 1920 tschccho-slowakische olympische Spiele veranstalten. I --. Wiener Morgenzeitung ' ’ ’ T Der Volkswirt. Notenabstempelung «nd Börse. Von Dr. Emil Schmitz. Sonst hieß es, die Börse sei ein Gradmesser des Wirtschaftslebens. Hohe Kurse waren — abgesehen von vereinzelten börsentechnisch herbeigeführten Spekulationen — meist der Ausdruck der Ertraasfähigkeit und des inneren Wertes des betreffenden Wertpapieres. Diese wirtschaftlich vollauf begründete Bewertung des Börsenmarktes wurde im Verlaufe des Krieges vollständig über den Haufen geworfen. Aktien, die auf Jahre hinaus absolut keine Aussicht auf einen Ertrag eröffnen, deren innerer Wert durch die Ereignisse des Krieges auf ein Mindestmaß herab gesunken ist, notieren heute einen weitaus höherenKurs als sie ihn jemals im Frieden zu Zeiten glänzendster Konjunkturen erreichen konnten. Als Grund hierfür wird immer wieder die Noteninflation angegeben, die dadurch bewirkte Geldentwertung und die mangelnde Anlage- und sonstige Verwendungsmöglichkeit des Geldes. Wenn diese Begründung richtig ist, und sie ist zum Heile richtig, muß die jetzt beginnende Abstempelung der Banknoten naturnotwendig zu einem Abbau der Börsenkurse führen. In der tschechoslowakischen Republik verfolgt die Notenabstempelung mit ihnen sie. begleitenden Aktionen (Zwangsanleihe, Konskribierung, Vorbereitung zur Vermögensabgabe) den ausgesprochenen Zweck, die Anzahl der Noten auf die Hälfte zu reduzieren und damit den Wert des Geldes zu heben. Mag auch die Notenabstempelung in Deutschöfterreich lediglich Abwehrzwecken dienen, so muß doch die in der Tsrhecho-Slowakei herb «geführte Herabsetzung der Notenmenge auf die Hälfte des bisherigen Umlaufes, verbunden mit der Einschränkung des Umlaufgebietes des nationalisierten Geldes auf die einzelnen Nationalstaaten und dem vorläufig gänzlichen Ausschlüsse der der Abstempelung überhaupt nicht zugeführten Banknoten unbedingt zu einer Zurückstauung des anlagesuchenden mobilen Kapitals führen. Tatsächlich hat die gestrige Börse und die Ankündigung "der tschecho-slowakischen Maßnahmen, denen die deutschösterreichischen und ungarischen auf dem Fuße Nachfolgen werden, mit einer matteren Tendenz reagiert, allerdings in einem so geringen Umfange, daß dieser der ungeheuren Tragweite der währungspolitischen Maßnahmen, an deren Anfang wir erst stehen, ganz und gar nicht entspricht. War jedes Börsenengagement der letzten Monate ein absolut blindes, durch keinerlei wirtschaftliche Voraussicht unterstütztes Spiel im wahrsten Sinne des Wortes, dessen Ausgang niemand auch nur mit einiger Wahrscheinlichkeit voraussehen konnte, so dürften die nächsten Wochen von der Baissespekulation beherrscht sein, tot ein beträchtliches Herabsinken der Kurse von ihrer jetzigen gigantischen Höhe unvermeidlich ist, wenn andere wirtschaftliche Gründe bei der Kursbildung überhaupt noch in Betracht kommen. Keine Abstempelung in Deutschland. Berlin, 27. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg/') Gegenüber den namentlich mt neutralen Ausland verbreiteten Gerüchten, daß die Abstempelung der Reichsbanknoten beabsichtigt sei, erklärt das Reichsbankdirektorinm in einem an die Schweizer Telegravheninformation in Zürich gerichteten Telegrainm, daß eine Abstempelung weder geplant noch überhaupt möglich sei. Durch diese Erklärung wird allen aus einen Druck auf die deutsche Valuta ausgehenden Bestrebungen die Spitze geboten. Die Berliner Börse nahm diese Meldung mit großer Befriedigung auf. Ein Textiltrust in Amerika. Rotterdam» 27. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Die größten 40 amerikanischen Texttlunternehmungen vereinigten sich zu einem Exporttrust, welcher in allen Großstädten der Welt Vertreter und Zweigniederlassungen haben wird. Weilers wird uns aus Lugano gemeldet: Die italienische Preffe beschäftigt sich mit der eigenen Textilproduktion und regt einen Zusammenschluß der italienischen mit der amerikanischen Textilindustrie an. Ein Zuckermonopol in Ungarn. Budapest» 27. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Finanzminister S z'e n d e äußerte sich einem Journalisten gegenüber, daß im Herbst in Ungarn das Z u ck e r m o n o p o l eingcsührt werden soll. Den Landwirten wird der Staat ihre' gesamten , Gestehungskosten zuzüglich eine P r ä m i e für jedes mit Rüben bebaute Joch vergüten, während die Zuckerfabriken einen festgesetzten Arbeitslohn erhalten. Der fertige Zucker übergebt in das Eigentum des Staates, der den Zucker durch eigene Verkaufsstellen ausgeben wird. Zwangsbesteuerung der toten Hand in Ungarn. Budapest, 27. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg/') Der „Magyarorftag" beschäftigt sich in einem Artikel mit der Möglichkeit einer Z w a n g S a n l e i h e in Ungarn, die aber nicht die Zivilbevölkerung tragen würde, sondern die von dem Kloster- und Klrchenvermögen, sei es in mobiler, sei cs in immobiler Form, genommen würde. Die Regierung zieht bei mobiler Zwangsanleihe Gold- und Silbergegenstände. Pretiosen und Edelmetalle in rohem Zustande in Erwägung, während für immobile Zwangsanlerhen eme Belästigung des Kloster- und Kirchenbesitztums in Betracht käme. Der Oesterreichische Lloyd in den „Triester Lloyd" umgewandelt. Mailand, 27. Februar. (Tel.-Komp.) Die Blätter melden ans Trieft: Ein Dekret des Gouverneurs von Triest ordnet an, daß der Name des Lloyd Austnaco in „Lloyd Tri est i n o" n m g e w a n d e l r werde. ' ' '28. Februar 1919" ' ’; ~ --;----*• Heimbeförderung des serbischen Goldschatzes. Budapest, 27. Februar. Wie eine Korrespondenz meldet^ ist Sonntag früh in F i u m e ein aus 24 Eisenbahnwaggons bestehender serbischer Zug eingetroffen, um den Goldschatz des s e r b t s ch e n S t a a t e s, der anläßlich der Mackensen- Offensive nach Frankreich gebracht worden war, heimzubefordern. Wiederbeginn der Weltschiffahrt. Haag, 27. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Der. Staatskommlffar auf der Liverpooler Schiffahrtbörse erklärte, daßj man in unterrichteten Kreisen mit der Wiederaufnahme des; freien Weltschiffahrtverkehres für den 1. Juli 19191 rechne. Man gibt an, daß der Verlust der WmhandeÜtonnage während des Krieges etwa 10 Millionen Tonnen betrage. Demgegenüber steht die deutsche Berechnung einer an-i geblichen Versenmng von 22 Millionen Sontttd Welttonnage. __ Internationale Regelung der Valutafrage. Zürich, 26. d. M., wird telegraphiert: Die „Zürcher Morgen-j zeitung erklärt unter Hinweis auf die beständig sinkenden) Valuten der Zentralmächte, die nächste Sorg«) der Friedenskonferenz werde sein, die Valuten international) zu regulieren, die Rohstoffe, die in dm Produktions--j ländern m reichlichster Menge unverbraucht lagern, über alte. Länder zu v e r b r e r t e n und nnt der überall wiederem-l setzmdm Arbeitsmöglichkeit die Grundlagen dafür zu schaffen^ daß der internationale Güteraustausch; wieder in ftiedenSgewohnte Bahnm der Ordnung und der Regel-' Mäßigkeit komme. Die Wiederanknüpstmy des Geschäftsverkehrs durch Deutschland vollziehe sich gegenwärtig in einer Art Natural-; Wirtschaft im großen durch Tausch, was m diesem Moment einej Rückkehr zu uralten Handelsverhältniffen bedeutet. Naturgemäß) könnten diese geschäftlichen Tauschverhältniffe nur vorübergehender! Natur sein, und es werde die Frage der internationaleu Re-) gelung der Valuten nicht länger zu umgehm sein. | Masienkündigirng von Einlagen in Ungarn« Nach) einer Meldung der Budavester Geldinstitutszmtrale haben bis heute! zirka 100 Provinzgeldinstitute ihre Einlagen bei den Budapest«:! großen Banken und Geldinstituten gekündigt. Die Gesamtzahl der gekündigten Einlagm betragt mehr als 200,000.000 Kronen. Diese Maßnahmen, die durchwegs von Geldinstituten herstammen, welche sich in besetzten Gebieten befindm, sind aber, wie die Geldinstitutszentrale versichert, keinesfalls auf die Notenabstemprümg zurückzumhren.; Bon den Getreidemarkten. An den Terminbörsmi der Union ist ein Tendenzumschwung eingetreten.) Die Aufwärtsbewegung wurde durch geringe Zufuhren und Kaufes der Kommissionäre gefördert. Die Preise erzielten Avancen bis zu; fast 8 Cent. Rumänien reiht sich nun auch in die Reihe der notleidenden Gebiete an. EineBukaresterMeldung! besagt, daß in den Häfen die ersteamerikanischeMais-i l a d u n g angelangt ist. Nicht minder bezeichnend für die Verhältnisse in Ungarn ist es, daß die u n g a r..r sche Regierung, mit der serbischen Staatsverwaltung Unter-! Handlungen wegen Ankaufes einer größeren Mmge Mais für? den A n b a u m Ungarn eingeleitet hat. Im heimischen Verkehr herrscht infolge der Transporterschwerniffe vollkommene G e s ch ä f 1 s st i l l e. Den einzigen Lichtblick bieten die landwirtschastllchen Verhältnisse, die günstigere Aussichten für die Zufimft verheißen. _ New-Borker Warennotierungen. Nerv-Bork» 25. Februar. Baumwolle New-?)ork loko . . . . . „ New-Orleans ...... „ New-Aork per März .... Petroleum: Raffinade (in esses) New-Nork .... „ Standard White New-Dork . „ in Philadelphia .. Petroleum Cred. Bcrlanc. at Oil City New-Aork, Mehl (Marke Spr. Clears) . . „ Weizen, Winterweizen .... m » Sommerweizen .... „• Mais. Western loko .. . „ Zucker, Gramulated „ „ Centrifugal „ KaNee, loko. „ Getreidefr. n. Ldn. per Brrsh. „ Schmalz, West. Steam. Wiener Börse. .... . . . / 26.85/ . . . . 27.25i . . . . 22.85 20.25j . . . . 17.25; . 17.25; \ 9.— bis 9.50 . . . .237 Vs; . . . .237%! ... .152.—i . . . . 7.80 .... 7L8 .... 15%i (60 lös.) nom. ... * 26.65; Hervorgerufen durch die niedrigm Budapesterj Notierungen im Verein mit der Berkehrssperre infolgeder N o t e n a b st e m P e l u n g und der angeMndigten. Genera'!strriks in einigen deutschen Gebieten, eröffnet^ die Böcke in lustloser Stimmung, ohne daß größere Ab-) gaben zur Ausführung gelangten. Im S ch r a n k e n war die; Tendenz nicht einheitlich. Während Transportpapiere' niedriger gehalten waren (Adria K 80.—, Nordbahn K 50.—/ Navigazione K, 70.—), lagen die Bauwerte fester. Unionbau' stiegen um K 12.50, Allgemeine Bau um K 7.—, Wienerbergers Ziegel erhöhten sich um K 24.—. Von Kohlenpapieren stiegen Westböhmische um K 88.—, Vcitscher Magnesit um R 73.—. Galizische Karpathen gewannen K 40.—. Bis zum Schluffe hielt die ruhige, jedoch matte Stimmmg an. Von den R e n t e n befferten sich beide Goldrenten. Nachstehend eine Ausstellung der wichtigsten Schlußkurse: Industrie-Unternehmungen. Allaem. Baugesell. . . 469.— Aussig Chem. 1245.— Umonbau. 387.— Brosche. . 984.— Liesmger Brauerei . . 697.— Sar-newo Att.-Brauer. 846.— Karbornndnm .... 898.— Ä. E. G. Union Elektr. 795.— Siemcns-Schnckert. . 473.— Alpine. 686.— Krupp •. 595.— Poldih litte...... 1095.— Prager Eisen .... 2660.— Rlmamurany .... 938.— Skoda. 748.— Hutter & Schranz. . . 515.— Roffitzer ...... 800.— Salgo Tarjaiier . . . 985 — Austria. . . Berg-Hütten Trifailer . . Westböhm. . Heidt.... Simmennger Elbemühl. . Leykam. . . Karpathen . Gaftzia. . . Fezfabrik . . ffiothkosteletzer Schoeller Zucker .!,70.— . 1770.— . 720.— . 1160.—1 . 415*— . 524.90 . 583.— . 596.— «2040*—. .1898H . 999.— . 480.— . 1228.—! Oesterr.Eisenb.-Verkehr 622.—^ j - Holzhandel A.-G. Türk. Tabakregie Fiat. 683.—| . 1185.— . 869.— i 1 Transport-Unternehmungen. Adria. Austro-Amcrikana Bnschtiehr. fit. A.. — . Orlentbahnen . . Donau-Dampf. 1925.— 1720.— 2375.— 910.— 1440.— 1850.— Ferdinands Nordbahn 5605,— Lloyd.2605.—1 Lemberg-Czernowitz. . 662.—, Navigaz,one.3830.— Staatsbahn.... ,1007.—; Südbahn ...... 148.75} Staatsbahn Genußsch. 510.—i

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