Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 34 (21.2.1919)
- Date
- 1919-02-21
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 84 Men, Freltag Sport. -A Dom Sportkkttv „Hakoah", Wim. Die Ring» und Schiverathletiksektion hat ihren Betrieb wieder ausgenommen. DaS Training leitet vorläufig Sektionsleiter SiegmuKb Deutsch» für später ist das Engagement eines Berufstrainers vorgesehen. Bon d.en Friedensringern wurden außer Deutsch Kohön, Reichmann» Tsichner» Pordss, Buria« und Berger tätig sein. j Der Jüd.. G.»K. Kadiyra spielt am Sonntag gegen den Währinger Bicycle-Csub. i Die Fußba^l'plele des Sonntags. Kommenden Sonnatg fetzt die Fußballsatson in vollem Umfang em. ES findet die erste Hauptründe um den- „Niederösterreichischen Cup" statt, dessen Vorrunden bereits im - Herbst erledigt wurden. DaS genaue Programm unter Hinzufügung der- Schiedsrichter lautet! Rapid—'Bewegung,- Komar; Simmertng- Slovan, Reichsfeld; Sportklub-^Hakoah, Prager; W. A. C.» Amateure, Schwieger; W. A. F,—Hertha, Albrecht; Rudolfshügel—Red Star, Fischer; FloridSdorf-^Donanstadt, Linnich; Vienna—Wacker, Schmiedt.. . , Der Volkswirt. Die Enteignung, ausländischer Effekten ln Deutschland. , Die Ankündigung der deutschen Regierung, daß die Besitzer ausländischer Effekten ihre Papiere dem Reiche zur Verfügung stellen müßten, um die V e r p. f le g u n g Deutschlands zu sichern, ist eine Entscheidung von einschneidender Bedeutung. Für den Fall, daß die fremden Wertpapiere nicht freiwillig ausgefolgt würden, könnte sich die Regierung veranlaßt sehen, zu Zwangsmaßnahmen zu greifen. Schon im Jahre 1917 hatte man vor, nach der Kriegsbeendigung die fremden Effekten zum Ankauf der dingendslen R o h st o f f e zu verwenden. Es sollte anders kommen. Die wichtige Frage entsteht, was Deutschland an Werten übrigbleiben wird, nachdem es die genannten Effekten für die Nahrungsmittelstcherung verwendet hat. Was die Höhe des Besitzes der Deutschen an fremden Papieren betrifft, so ist er allen Schätzungen zufolge als bedeutend zu veranschlagen. Von türkischen Papieren, die im Augenblick sehr stark begehrt werden, sind es besonders Orientbahn-, Tabak- und Anatolische Eisenbahn-Aktien, ferner Türkenlose, die sich in deutschen Händen befinden; außerdem handelt es sich um Anleihewerte nicht nur Runlüiliens, sondern amerikanischer Staaten: Mexikos, Chiles und Argentiniens. Auch die amerikanischen Vahnaktien, besonders kanadische Pacific und Baltimore, sind vertreten. Die Schätzung des deutschen Gesamtbesitzes in ausländischen Papieren beläuft sich auf mehralszehn Milliarden Mark. Zum Teile sind die Werte jedoch inRew-Vork und London deponiert. Der Besitz Deutschösterreichs an fremden Papieren dürfte sich nach den vorjährigen Feststellungen der Oesterreichisch-unganschen Dank auf etwa 3 Milliarden Kronen belaufen. Davon befindet sich ungefähr ein Drittel in den früher mit uns alliierten und neutralen Staaten, über ein V i e r t e l in feindlichen Ländern und der verhältnismäßig kleine Rest von mehr als 850 M i ll i o n e n bei uns selbst. So wie Deutschland verfügen wir hauptsächlich über türkische Papiere, besonders Tabak- und Orientbahn-Aktien» außerdem über serbische, bulgarische und italienische. Auch amerikanische Aktien sind in unseren Händen. Es wäre nicht ausgeschlossen, daß die feindlichen Staaten uns einen Kredit nur gegen Auslieferung dieser Werte gewähren. Diese aber dürsten auch nicht annähernd hinreichen. die Lebensinittellieferungen der Entente, die wir dringend beMigen. zu decken. Ob die Papiere von den DesitzemMeiwillig ausgefolgt oder ob Zwangsmaßnahmen nötig sein würden, bleibt abzuwarten. In Deutschland wie eventuell auch bei uns entsteht die schwerwiegende Frage, auf Grund welcher Währung s Verhältnisse und welcher Kurse die Besitzer derartiger Effekten von seiten des Staates entschädigt werden müßten. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Mark bereits weit über die Hälfte devalviert ist, die Krone weniger als ein Viertel ihres früheren Wertes besitzt und sowohl die deutschen wie auch unsere Zahlungsnüttel fortwährend sinken. Die Kriegsentschädigungen Oesterreichs, Ungarns und Deutschlands. Aus London wird gemeldet: Die englischen Blätter besprechen die Frage der Zahlung der Kriegsentschädigung durch Deutschland. Oesterreich und Ungarn und veröffentlichen Statistiken, aus denen die Zahlungsfähigkeit festgestellt werden soll. Die „Times" veröffentlicht ein Memorandum der britischen Industriellen an die Regierung, in dem erklärt wird, daß die Zahlkraft der feindlichen Länder bisher unterschätzt wurde. Der Verlauf des Krieges habe gezeigt, daß diese viel leistungs fähiger sind, als man bisher angenommen habe. Deutschland. Oesterreich. Ungarn, Bulgarien und die Türkei wären in der Lage, jährlich 640 MillionenPfund zu bezahlen, wobei der Territorialumfang dieser Länder bei Kriegsusbruch zugrundegelegt wird. Die Zahlung müsse Wiener Morqerneitrmg *21. Februar 1919' . Seite f [ - -.---- - -- . I. H I nicht im barem Gelbe erfolgen. Es könnten Rohmaterialien geliefert werden, wobei Deutschland Eisen. Metalle, Pottasche und Holz liefern könnte. Auch K u n st w e r k e, die aus fremden Ländern stammen und seinerzeit ohne Zahlung erworben wurden, könnten herangezogen werden. Die Alliierten sollten, wie das Memorandum der britischen Industriellen weiter ausführt» in den besiegten Ländern - Zölle auf einzelne Wirtschaftszweige, auf Grund und Boden usw einsühren. Das Memorandum besaßt sich hierauf speziell mit Oesterreich und sagt. Oesterreich werde nach dem Wegfall der nationalen Behinderungen einem Aufschwung entgegengehen. Oesterreich werde nach Abzug für öffentliche Ausgaben von 12 Millionen Pfund und bei einer Produktionsverminderung von ^Millionen in der Lage sein, 110 Millionen Pfund, das sind nach dem Vorkriegskurs 2640 Millionen Kronen, jährlich zu zahlen haben. Die „Times" berechnet hierbei auch die jährlichen Ersparnisse an Militärauslagen und führt unter jenen größeren Posten, die Deutfchö st erreich als Einnahmen aufgerechnet werden sollen, Eryteergebnisse mit 24'8 Millionen. Eisenbahnen 218 Millionen, direkte Steuern 10 Millionen und Einsuhr 7 Millionen Pfund am Die Abstempelung beginnt. Wie wir erfahren, wird in einzelnen grvßsinanzierten Unternehmungen mit der Abstempelung der in den Depots liegenden Banknoten begonnen, um, wenn die Abstempelung erfolgt, schon abgestempelte Roten bereit zu haben. Auch die in der Staatsdruckerei erzeugten Roten werden bereits mit dem Stempel versehen. Bernd nrfer Metallwarenfabrik Artur Krupp A.-G. Wien» 20. Februar. Heute fand eine VerwaltungSrntssitzung der Berndorfer Metallwarenfabrik Artur Krupp Äktienges ellschaft statt, in welcher beschlossen wurde, in der am 21. April abzuhaltendm Generalversammlung nach entsprechenden Abzügen und Reserven eine Dividende von 13 Kronen für das Jahr 1918 gegenüber einer Dividende von 40 Kronen im Vorjahre zur Auszahlung zu bringen. Um der Gesellschaft die für die Fortentwicklung nötigen Geldmittel zu sichern, wird daS Aktienkapital um 20 Millionen Kronen verstärkt werden. Der BerwaltungSrat wird ermächtigt werden, den ihm hierzu als geeignet erscheinenden Zeitpunkt selbst zu bestimmen und die sonstigen Modalitäten, eventuell auch durch Einbringen der Kapitalsverstärkung in Teilbeträgen, nach eigenem Eruiessen durchzuführen. Moratorium iu der Tschechv-Slswakel für Forderungen an das alte Aerar. Prag, 20. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Die Negierung der tschccho-slowaktschen Republik legte der Nationalversammlung «inen Gesetzentwurf vor, betreffend die Einführung deS Moratoriums bis zur beendeten Liquidation der gewesenen Monarchie für Forderungen, welche aus den Berträgen vor dem 28. Oktober 1918 entstanden sind, durch die Oesterreich- Ungarn gebunden war. Der Klub der tschechischen Kaufleute, Agenten und Kommissionäre. Wie Ms anS Prag gedrahtet wird, hält der genannte Klub am 23. Februar die konstituierendeGeneral- Versammlung ab. Hierdurch tritt eine neue kaufmännische Korporation ins Leben, welche sich die Ausgabe gestellt bat, sämtliche Angehörige des Handclsstandes tschecho-slowakischer Nationalität und nationalerGesinnnng in einer einheitlichen Organisation zu vereinigen. Die „Narodni Lilly" bemerkt dazu: „Es erwarten unseren Handel gewiß n e u r A u s g n b e n. und eS liegt im Jnteresie einer gesunden wirtschaftlichen Entwicklung, daß der Kansmannsstand g e r ü st e t ist." Die Währungsmahnahmeu in Angara. AuS B u d a p e ft wird telegraphiert: Das Amtsblatt enthält eine Verordnung der ungarischen Volksrepublik über die pro« vsorische Ei nschränkung deS Zahlungsverkehrs. Durch diese Beco'dnung ist eS bis zu einer weiteren Verfügung verboten, Noten der Oesterreichisch-ungarischen Bank nach Ungarn zu bringen und Kronensummen aus Ungarn zu überweisen sowie solche Ueberwruungen zu efsektuieren. Dem Finanzminister blecht eS Vorbehalten, ausnahmsweise und unter besonderen Bedingungen N-b' Weisungen von Kronennoten nach Ungarn zu gestatten. Im R r i ch s- und G r e n z v e r k e h r dürfen 600 Kronen Nicht übersteigende Summen hereingebracht werden. Personen oder Firmen, die außerhalb Ungarns noch in irgendeinem Gebiet der gewesenen österreichisch-ungarischen Monarchie ihren Wohnort, Sitz oder ständigen Aufenthaltsort haben, können über ihre m Ungarn bestehenden oder dort später eutsteheuden Kronensorderungrn zwecks Zahlungen aut dem Gebiet der gewesenen österreichisch-ungarischen Monarchie frei verfügen. Zinsen und Dividende ncouvonS dürfen aus den übrigen Nationalstaaten nur mit Erlaubnis des tzmcmzministerS nach Ungarn gebracht werden. Wertpapiere dürftn stir solche Personen oder Firmen, die außerhalb Unaarns auf dem Gebiete der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie ihren Wohnort, Sitz oder ständigen Aufenthaltsort haben, nurmitErlanbniSdeS F , n a n z m t n i st e r 8 veräußert werden. Der Eisekienniid Bauknotenverkehr zwischen der Oesterreichisch-ungarischen Bank und den Nanonalstaaten der ehemaligen österreichischen Monarchie ist, soweit Ungarn in Betracht foiumr, freigegeben. lieber die aus diese Weise en'stand''nen Kronenfordr'img.en darf ans ungarischem Gbiet mtr mit E.lanbnis des Finanzministers verfügt we den. Hinsichtlich der b e s r tz t e n G e b i e t e Ungarns wird eine besondere Verordnung des Fmanz- MlmsterS erlassen werden. ' Die Gesuche um Erwirkung der vorerwähnten Erlaubnis des Finan,ministersind tm Wege der Budapester. Devisenzrntrale rinzureichen. BiS auf weiteres können nach den Gebieten der deutschösterreichischen Republik imBt.espostverkehr nur gewöhnliche Briefe, gewöhnliche W a r e n m it ft t v. g ewohnliche und eingeschriebene Korrespondenzkarten sowie Zeitungen geschickt werden. Mit einer Postanweisung können höchstens 100Kronen angewiesen werden. Eröffnung der Prager Devisenzentrale. Prag, 20. Februar. Die Prager Devisenzentrale hatgestem ihreTätigkeit ausgenommen, irdoch emen^ eigenen Kurszettel noch nicht ausgeaeben. Ihres Tätigkeit erfolgt in strenger Anlehnung an das Wien 11 Muster. Sie Übt eine ft r t rt fl t Zensur über die ihr vorgelegten Briefschaften aus. Von der Prager Börse. Nach vierjähriger Unterbrechung wurde vor 14 Tage» die- Prager Börse wieder eröffnet. Von der Ruhe und Ueberlegung,j die der tschechische Ftnanzminister Raschin anläßlich seiner Er-, önnungsrcde von der Prager Börse forderte, wobei er vor dem, Beispiel der Wiener Börse warnte, war seither nichts z am e r k e n. Im Gegenteil, in den zwei Wochen seit der Wieder-' erösfnung hat eine wilde Preissteigerung Platz gegriffen und die Bewegung ist bei den in Prag ae-, handelten Effekten Ü b e r die Wiener Notierungen für die gleichen .Wertpapiere hinausgegangen. Bekanntlich wurde durch Vollzugsanweisung des deutschösterreichische» StaatsamteS der Finanzen die Sperrung , der Wiener Börse für Prager Käufer verfügt, da eS verboten ist, Wertpapiere für Rechnung von Besitzern des tschecho-slowakischen Staates m Wien zu erwerben. Die Wirkling diese- Verbotes rief iüj Wien und Prag stürmische Bewegungen und rapide- Preissteigerungen hervor. Auf der Prager Dörsei mußte infolge der überwältigend großen Umsätze in Industrie-, werten allein ein sechster Sensal ernannt werden. Borsenrati Direktor Weinzettel machte die Mitteilung, daß infolge all-, zuvieler Austräge in Jndustriewerten der Börsensensal nicht im», stände sei, die Aufarbeitung rechtzeitig zu beenden und daß! daher dte Schlußkurse erst später bekanntgegeben werden könnten»! Jnfolgedesien war der freie Handel mit Jndustriewerten eingeschränkt» ' Aus Furcht vor der Vermögensabgabe. Wie uns aus Prag gemeldet wird, ist die stük-- mische Bewegung an der dortigen Börse nicht allein auf die Flucht vor der Kronennote und der Angst vor den Abstempelungsgebühren zurückzuführen, son-; dem die großen Effektenkäufe geschehen auch ausr Furcht vor der Vermögensabgabe.! (Auch bei uns verhält es sich ähnlich. Die Red.) Ein Pfund Sterling -- 88 Krone«. 4 Haag, 20. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.^)'; Wie aus London gemeldet wird, bewertet man vas! Pfund Sterling mit 88 Kronen. Der Kronenkurs in Belgrad. Agram, 19. Februar. An der Belgrader Börse werben die Devisenkurse noch in Kronen notiert. Der Kronen-! kiirs b ess e rt sich» ft mehr Dinarnoten ins Land zurückkommen. Gestern notierten 100 Dinars gleich kl 270, heute 100 DmarK! gleich L 260. 100 Francs waren gleich K 300. Die Schulden Mexikos. London, 19. Februar» Der mexikanische Unterstaatösekretä«! der Finanzen unterhandelt in New-Aork mit den amerikanischen I Banken wegen der Konversion der auSländis ch e n Schuld sowie wegen der, Zahlung der Regierungs-, schiild an die Mexitan National Nailwah und wegen Rückgabe^ der Eisenbahnen an die Eignem Wiener Börse» Der gestrige Börsenverkehr begann in r e s e vierterHaltung. Die türkischen Werte haben infolge der von der deutschen Regierung] in Aussicht genommenen Enteignung aus-: ländischer Effekten für die Bezahlung von' Lebensmitteln aus den Staaten der Alliierten starke! Einbußen erlitten. Türkenlose waren um K 16.—1 niedriger gehalten, Tabak um K 32.—, Orientbahnen um K 29.—. Auch tschechische Papiere waren su Be-j ginn der Börse niedriger notiert. Dreiprozentige Südbahnprioritäten verloren K 13.—, dagegen stiegen Lombarden auf K 150.—; letztere waren wieder stark begehrt. Auch S t a a ts b a h n - A k t i e n» die mK gedrücktem Kurs begannen, schloffen in fester Haltung* (K 1034.—). Im Schranken zeigte sich Kauflust! für Spiritus-, Brosche- und Lemberg-Czernowitzer-! Aktien. Dok Anlagepapieren waren Kriegs-! anleihen gefragt. Nachstehend eine Aufstellung der' wichtigsten Schlußkurse: llnionbau. 385.— Liesinger Brauerei . . 620.— Sarajewo Atk.-BrcNrer. 848.— Aussig Chem.1810.— Brome. 1050,— Ä. E. G. Union Eleftr. 820.— SiemenS-Schuckect . . 507.— Alpine ...... 918.50 614.— 1200.— 2850.— 955.— 769.50 548.50 849.50 1055.— 1040.— Industrie-Unternehmungen. Krupp Poldihütte. . . . Prager Eisen . . Rimamumny . . Skodawerke . . . Hutter 8- Schranz. Rossitzer .... Salgo Tarjaner . Austria..... Berg-Hütten . . 1915.—,> Mittler ...... 777,—; Westböhm.. 1232.— Breitseld-Daniek. . . 689.— Brünn er Maschinen . 940.—! Stmmrnnger .... 539.75 Heidt. 409.50! Elbemi'chl...... 580.— Leykam ....... 6U.90 Karpathen .... . 2207.— Galizta..,»»»»1515.“*’. Rochkosteletzer «... 519.75, Schoeller Zucker . . . 1275.—, Böhm. Zucker .... 1839.—' Oesterr. Eisenb.-Berkehr 646 — Holzhandel A.-G. . . 797«—' Türk. Tabakregte. . . 1244.—! Adria . Auftro-Amerikana . Oricntbahnen . . . Buschnebr. ht. B.. . Donau-Dampf. '. . Lemberg-Czeruowitz. Transport-Unternehmungen. 1948.— 1880.— 1500.— 940.— 1900.— 657.— Renten. A Matrente ...... 92.— Oesterr. Gokdrente , Februtrcente ..... 93.— Ungar. K oiienrente Oesterr. Kronenrcnte . 92.— Ungar. Goldrente 1 Lloyd.2695.—] Navtgazione.3990.—; StaatSbahn.1038.—! Südbabn ...... 147.50' Staatsdahn Genußsch. 549.—i 182.-^ 90.50; 163.—! Danken. | Anglobank. 468.- Depositen...... 574.—' Bankverein . . . . 480.— Länderbank. 480.—! Bodentredtt . . . . . 1250.— Merkur . 590.— Kredit-Anstalt .... 680.— Untonbank » . . . . 685.— Ungar. Kredit .... 955.— Verkehrsbank .... 885.— Prager Kredit.... 900.— ZivnostenSka .... 678.— Budapest, 20. Februar. Mangels Anregung eröffnet« i Börse tn zuwartender Haltung. Auf dem Knllssrnmarkte kamen Bankwerten nur spa.l che Abschlüsse zustande. Demgegenüber er wickelte slch m Lombarden und Staatsbahnaktien ent lebhaft Geschäft. Für entere lagen beträchtliche Kaujaufträge vor. die m