Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 28 (15.2.1919)
- Date
- 1919-02-15
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Sk SS Wien, TamstaF Wiener MorgenzeitüNA 16. Februar 1919 Seite 7 Deutschlands Abrüstung. ick. KöbrUar, „Cörbiö.e ':ir!a iNSlde't du3 Paris: In bettBerhahdlUnKen über die Erneuerung des MsfenstiltstSttdesseiei« Ve r m i 11 In ngs Vorschlag angenommen worden/ wonach Deutschland gil. einer B c r rtt i n de rung seines Heeres, und Aus- ‘H Lieferung des damit überflüssig werdenden Kriegs-! Materials vechfüchtet . wird. Das 'Deutschland Zuge-! stattdMs Heer gMüge zur Äufrscheerhaltnng der Ord- -! nuttg im Innern, mache aber einen Feldzüg gegen i'biö Polen UNmöglich. Marschall Foth sei von ' ] bief^iu Lösung befriedigt. Die Bedenken Wilsons scheint ‘i tntm mit HinweisM biß durch, die Verwirklichung -I'^des Völkerbundes bedingte Einschränkung oer Rüstungen M^esch'wichiW zu Men." ' Dis englische GemMWerrmg. Basel, 14. Februar. Dis „Basler Nachrichten" er» ^fahren folgendes über' die engli-sche Dem0bili- ..!,sieru'ng: Am Tags des Abschlusses des WasfettstMs "'s stand es versügtü GWbritäNttieN.ttber eine Armee von runb 3h's Millionen Rantt„ voN denen ungefähr eine '^Million in dM heimatlichen Depots und der Nest auf HAen verschiedenen Kriegsschauplätzen stand. Nach Mit- -HH'^ilungen der Negierung sollen'von dieser Armee ins- -W^esamt *900.000 Sjtottft äU Bcsehungszwecken auf '^DKriegssuß belassen werden. 69 Bataillone ganz junger ^Soldaten, die gegenwärtig noch ^in England stehen,,?werden sofort zur Vewachitng der Brücköttköpse an den Mhein gebracht werden. ' Drei jugöslawische KsüstMMte. . . Agram, 14. Februar. Die Volksvertretung des '.Staates der Serben, Kroaten und Sloivene'n tbirb am 1.März =;in Belgrab zusammeutreten.. Lu . den. ersten Aufgaben s des Staatsrates gehören; Die Betätigung aller MinisterratI-! beschlüsse, die Schaffung^ einer provisorischen Verfassung und Agrarreform. Prinzregeut Alexander wirb zur Eröffnung Belgrad erwartet.. HD" ' / Die Schuld am Kriege. Bsru» 14. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") ' Das englische auswärti-e Amt gestattet die Veröffentlichung des Buches über die Ereignisse, die dem Kriege unmittelbar vorangingen, und das wichtige Telegramme und Dokumente enthalt, welche die Verantwortlichkeit Kaiser Wilhelms beweisen. Äuß.rdem . wird cm Kommentar m wichtigen Fragen publiziert, ' die zur Lösung der Friedenskonferenz vorliegen. bereits in der nächsten Woche begonnen werden. Unsere Grenzen werdengesperrt werden müssen, um den Zufluß von Noten aus den Übrigen Staaten 'A/M? Bühne und Kunst. 1 Konzerte. AlfredPieeaver. — Komposirioysabmd Ko r n a üth. — ./Daß'Bestreben, dem großen Pubümm seine OperuliMnge frei livön theatralischem Aufputz und ohne die Verzerrungen der Nampem -. belcUchtnng näher zu bringen, hat zur weitgehenden EinbÜrkcmttd 5der SoMenkonzerte gefiihrt. Nun hat auch Alfred Pieca v er »das Podmm betreten, um der Oeffentüchkeit diesen Tribut seiner K Beliebtheit zu entrichten. Cr vermied es, das ihm ureigene Gebiet - des Belkantd zu verlassen, und . Üeß das lyvisch-wnchr Organ umso schwelaender in den Italianismen seines OpernrepertorreS . auöströmcn. Nur mit Schumanns „Geisternähe und ..Meine , Rose" sowie einem Orchesterlied won L i i z.t entfernte er sich von ' der angestammten Domäne. Mit allen Teilen des Programms, I besonders den' lange entbehrten P u c c i n i a r i e n, erntete Piccaver selbst für., einen beliebten Opernieuor ungewöhnliche . BeifallSehren. . Egon Korn anth gehört zu den , stärksten kompositorischen Begabungen der Wiener Schule. Sein Koinpositionsabend, der sich zu einem großen Erfolge gestaltete, zeigte die . hohe Stufe deS technischen Könnens, die glückliche Erfindungsgabe und frische Musizierfreudigkeit des jungen Vollblulmusikers. Edith- B u s ch m a n n - L i n k L . sang mit seltener Hingabe - die beifälligst aufgenonnnenen Lieder, Helene Lamp l- '? Eibenschütz verhalf der Klavrersouate ov. 4, einem in den f Ecksätzcn von bestem Klaviertlang erfüllten Werk, zum Erfolge. . Arh van L e e u wen brachte ein phantastisches Scherzo für Flöte zn Gehör, das die Komik der Beweglichkeit dieses ImtrumentS, die Drastik der hohen Töne wie die Melancholie seiner Tiefe glücklich verwertet. D‘'> K* M» Sport. Wintersport und Touristik. Ing. Fedor Ackerm a n n, der zweite Vizepräsident des Sportklubs Hakoah, Wien, beabsichtigt eine Wintersport- und Touristiksektion ms Leben zu rufen. Heute, V28 Uhr abends, findet im Jndustriclleu-Eafä die gründende Bcrsanuitlung statt, zuder^ülle Interessenten eingeladen werden. Wir hoffen, daß diesem Aufruf recht vrele Folge leisten werden. . I Der Jüdische Turnverein „Makkabi", Brünn» veranstaltete vor kurzem einen Familienabend, dessen Glanzpunkt die Vorführungen der Hochbarrennege bildete. Diese bestand aus ' zehn hervorragendeil Turnern' und führte unter der Leitung des crsi - ~ ‘ .. , )Vt sten Turnwartes Max Gelbk 0 pf anch einige Pflicht- und Kürübungen sowie die Pyramide vor. Die Veranstaltung brachte dem rührigen „Makkabi" in jeder Beziehung einen großen Erfolg. ' Der VolksWiNL. Die Siotenäbstempelung. Heute gbendssoll die endgültige Entscheidung über die Abstempelung der Noten in Deutschöfterreich fallen. Wenn nicht in letzter Stunde unerwarteter Weise andere. Beschlüsse gefaßt tverden, so gelangen - a l l e N 0 t e n, die E i n° und Z w e i Kronenzettel ausgenoinmen, Zur Abstempelung. Nach dein Abstempelungstermin werden in Deutschösterreich nur gestempelte Noten Airkulationsä h i g k e i L besitzen. Mir der Abstempelung soll sich gehen wird. Nach ... _. .. FinariMiiüsters Vaschiri wird in der.TschechoMöwäkei die Abstempelung am 23. d. M. ihren Anfang nehmen und soll am 1. März beendigt sein. Man bezweifelt jedoch, ob sich jdiesßr komplizierte Vorgang innerhalb. so weniger Tage wirb bewältigen lassen. . Am 'die Hälfte der eingereichtm Noten soll abgestempelt zurückgegeben, die andere.Hälfte aber im Wege einer 3 w a n a s a n l e i h e vom . Staate beschlagnahmt werden. Aus diese Weise hofft Naschin einer w eiteten Noteninslatlon vorzubeugen. Es bleibt allerdings ftaglich, üb er dadurch an fein Ziel gelangen wird. Andrerseits muß die Maßnahme als überaus ungerecht, besonders den kleinen Leuten gegenüber bezeichnet werden, die nun gewissermaßen mit einem Schlage um die Hälfte ihrer sauer erworbenen Ersparnisse gebracht werden. Wir wollen abwarten, ob nicht zahllose Tschechen ihre Banknoten vorläufig z u r'ü ck h a l t e n und Nicht zur Abstempelung vorweisen, ob sie nicht den Versuch machen werden, sie im Wege des Schleichhandels an den Mann zu bünaen. Jedenfalls dürfte diese Maßnahme abschreckend wirken, und - diejenigen in unserer Finanzverwaltung, die ähnlichenIdeenhuldigen.solltenes sich gründlich überlegen, ehe sie sich in eine derart gewagte und gewissenlose Politik Massen. Von seiten des Staatsamtes der Finanzen ist der Erwartung Ausdmck gegeben worden, daß die Deutschösterreicher, ihre Noten nicht zurückhalten werden. Wir schließen uns dieser Erwartung durchaus an, sind aber, der. Ansicht, daß der Bevölkerung klar und deutlich eine G a r a n t i e gegeben werden muß, daß die Notenabstempelung für sie nicht Mit empfindlichen Verlusten verbünden sein wird. Sogar die Einhebung von .einem Prozent, des ^Notenwertes ist als eine ungerechte Belastung , des Publikums zu bezeichnen, die viele von der Abstempelung der Noten übschrecken wird. Unsere FinanzbehochM. müssest auch Klipp und klar aussprechen» von w e m und:, am f welche Weise die Abstempelung erfolgen wird, wie und w 0 der Besitzer von Noten, der nicht sein ganzes Geld bei einer Bank,. Sparkaffa oder in der Postsparkassa deponiert hat, seine Scheine vorweisen soll. Wenn durch die Mtempelung besonders die-agrarische Bevölkerung,, die Noten rhesauriert hat, zur Herausgabe veranlaßt werden soll» . dann müssen die Schwierigkeiten und Unbequemlichkeiten so gering wie möglich und mit keinen Verlusten verbunden sein. . Allenthalben macht. sich eine noch stärkere Flucht vor der Kronennote -bemerkbar, als bisher. An der gestrigeni Mrse sind wieder große E f f e k t e n b e st ä n d e aufgekauft worden und man dürfte kaum fehlgehen, wenn man diese Käufern Zusammenhang mit der Absternpelung und einer damit verbundenen ettvaigen S t e u e r a b g a b e bringt. Es kann auch keinem Zweifel unterliegen, daß viele Kapitalien nunmehr neuerdings in Realitäten, Schmuck usw. investiert werden. Unserer traurigen Geldwirtschast scheint keine Sanierung beschieden zu sein. Will die Finanzverwaltung jetzt klug und energisch handeln, so muß sie all esUun, um die Notenbesitzer zum Umtausch zu veranlassen, nicht siezu verscheuchen. Die Einhebung besonderer Gebühren jedoch dürste kaum der richtige Weg dazu sein. * * » Budapest, 14. Febnrar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Dke gestern in Budapest stattgelundene Konferenz des Generalsekretärs der Oesterreichisch-ungarischen Bank Rapp, des ungarischen Finanzministers Paul S z e n d e und des Negierungskommissärs Dr. BDck mit den geladenen Bankdirektoren hat die VereMarung getroffen, daß sowohl seitens Ungarns wie Deutschösterreichs Maßnahmen gegen die von den Tschechen geplante B a n k n o t e n a b stempelung getroffen werden. Eine Reihe von valutarisch-politischen Maßnahmen wird ins Leben gerufen werden; so werden diejenigen Banknoten, die mit einem Stempel oder einem anderen Abzeichen eines andern Staates versehen sind, in Ungarn für ungültig erklärt werden. Jedenfalls wird, bis die ungarische Regierung die Abstempelung der eigenen Noten voriümmt, der Verkauf von Waren und Wertpapieren an jene Staaten untersagt werden, die auf dem Gebiete der Valutapolitik Losttennungsbestrebungen gezeigt haben. Auch den Banken wird eine Ueberweisung von Kronennoten an solche Staaten untersagt.sein. Politische und staatsrechtliche Motive spielen bei diesen Entschlüssen eine entscheidende Rolle. Die Abstempelung der Banknoten seitens der.ungarischen Regierung wird sich nur mrf die tatsächlich' unter dem Imperirun befindlichen Gebieten erstrecken. Infolgedessen gilt die ÜnültigkeitsErklärung nicht für die e s e tz t e n G e b i e t e.' Die Südbahnfrage. Der finanzielle Direktor der S ü d b a h u ist gestern von Genf zurückgekehrt, wohin er abgereist war, um mit einflußreichen Pariser Kreisen Fühlung zu nehrnen. Die französischen Geschäftsleute habcu aber erklärt, daß fie gegenwärtig den Zeitpunkt für nicht gekommen erachten, urn in Verhandlungen eitv zutreten. Diese Aeutzerung wird nicht Überraschen, da me Franzosen in politischer Hinsicht gegen Deutschösterreich bisher nur eine ablehnende Haltung eingenommen habm, und es offenbar nicht .unternehmen wollen, den ersten Schritt in einer fo wichtigen Frage zu machen. .. > ' Ttrtrz des Kronnrkurses in Südflawien. Belgrad»' lÄ.'Frtznmr. (SüdslttwMes Pressebmecm.) Der Kcsnenkuts 'fällt. Heute wecken fite lüO Dinars WO Kronen gezahlk. In MnanKeiftri .verlautet, daß in den allernächsten Tagen' der. Kronen knrs derart fallen wird, daß man für 100 Dinars wieder bessern wird, aber erst in einigen Monaten. Mühr.-OsLraner tzMdelsmh GswerSedairk. Bvogf, 141 Febnrar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.^) Die am M. . März stattflndenbe Generalversamnünttg der M ä h r.-. Q ft r a u e r H a n d n n d Gew e r b e d a n? wird die Aufhebung'desin der Generalversammlung vom 3. Marz 1917 gefaßten Beschlusses auf Fusion nnt der allgemeinen Vertehrsbank in Wien beantragt werden. Gleichzeitig, soll eine Erhöhung des Aktienkapitals von 1'6 Millionen aus 10 Millionen-Kronen beantragt werden.. .... . .... . Oesterreichischsr Lloyd. Wien» 14. Februar. Dre vormalige Oesterreichische Regierung hat den Oesterreichischen Lloyd seit dem 1907 .erfolgten S n b v e n t i o n i e r n n g s v e r t r a g zum Zweck der Hebung der Ausfuhr und nmx Ankauf mehrerer dalmatinischer Danlpfer Vorschüsse ausbezahlt. Weitere Vorschüsse wurden dem Lloyd während des Krieges, gewährt, um ihn in die Lage zu setzen, die Beamkmaehältec weiter auSzahlm zu können. Im ganzen belaufen sich diese Borschüfse auf 24'Millionen Kronen. Die Negierung hat nun die freie Verwendung -der im--Portefeuille des Lloyd befindlichen Werte. insoweit, .gestattet, als sie nicht zur Deckung obiger Fordemna notwendig sind. Es handelt sich hauptsächlich um die 'ick Besitz des Aoys befindlichen Aktien oer Navigazione Libera bei Dalinatia sowie änderet Gesellschaften. Neuerlicher Rückgang des Kronvnknvfeo. Die gestrige Notiz des KronenkurseS' auf der Züricher Börse lautet 26.—. Der Kurs ist sohin wieder um 60 Cle n t i.m e.S zurückgegangen, das heißt, für h u .y d e r t Kronen wecken n u r noch s e ch s u n d z w a n zig Franks bezahlt. Vor Kriegsausbrüch zahlte man in Wien durchschnittlich 95 Kronen für 100 Franks». nunmehr haben wir das Vierfache zn bezahlen und es ist nicht abznsrhen, wann dem Sinken unserer Valuta ein Ziel gesetzt sein wird. Dieser weiters Rückgang bängt mit der N o i e n a v ft e m p e l n n g znsmncktn,mitdemEinst rö men von Kronennoten in die Schweiz aus der Tschecho- Slowakei und mit der noch unentschickrnen Frage, bis zn welcher Höhe die'drntschösterreichlsche Finanzverwaltung die. im Ausland zirkulierenden Kronennoten, dre mehrere Milliarden zählen, Übernehmen wird. Das Slaatsanrt für Frnanzen hat zwar die Erklärung abgegeben, daß wir nur f ü r die auf uns entfall end.e Quote aufkockniw. können und der Nest von den übrigen Nationalstaaterr übe - nommen werden müsse. Doch ist diese Frage noch nicht.defiriir..-. geregelt. Von den Getreidemärkten. Die Getreide- und Fette znzüge aus dem Auslande sind weiter günstig, so daß für die nächste Verbrauchswoche.die.Bertelümg der vollen Brotguote gesichert ist und mit Beginn des nächsten Monats mit einer rvelentlichen Vermehrung der Fettcation gerechnet werden kann. Die geschäftliche - Situation ans dem hiesigen Platz bleibt andauernd unbefriedigend. Die spärlich heranlaimenden Warenmengen können stets nur einen kleinen Teil des Bedarfes alinientieren. In Prag ist bereits ein recht ansehnlicher Kleesaatenverkehr, zu verzeichnen, der sich, mit geringen Ausnahmen, zn höheren Preisen abwickelt. Ein Export kann unter den gegenwärtigen Verhältnissen nicht stattfinben, da die schwache Ernte fmtm den Jnlandbcdarf zu decken imstande ist. Zehnfache Erhöhung der ungarischen Vörsensteuer. Ww uns aus Budapest telegraphiert wird, befaßt sich die ungarische Negierung mit dem Plan, die Börsensteuer auf das zeh nfach e zu erhöhen. Wiedereröffnung der Belgrader Börse. Aus Belgrad wird telegraphiert: Die Verwaltung .der Belgrader Börse hat die Wiedereröffnung des Börfenverkehrs beschlossen«. Die erste Zusannnenkunst ist für den 17. Febr-nar anberaumt. * Republikanisches Geld in Angarn. Die ungarische Negierung wird m den nächsten Tagen nnt der Ansprägun g von republikanischen G o l df und S i l b e r m ü .n z e n beginnen. G o l d b a r r e n im Werte von über IG M rllio n e n Kronen u«d Silberbarren int Werte von 30'6 M i llionen Kronen find gestern auf nnbckamcke Weise in ' B u d a p e st eingelangt. Insolvenzen. Mitteilungen des Kreditorenvereines von 1S70: Unter g e r i ch t l i m e G e s ck ä f t S a u f [\ ch t wurde gestellt: Austria-Baugesellschast m. o. H., Wien. -— Das §e r i ch t l i ch e Ausgleichsverfahren wurde erssnet: Noth Bela (Kaldi), Kansnrann, Budapest. Cselle Pal, Kaufmann, Budapest. Schwarz Abraham, Tapezierer, Wien, IX.. Liechtensteinstraße 47. Papsch Karl, Privatier, Nendek. Kövest Sandor, Kaufmann, Fegyvernek, jetzt Pestszentlörincz. — Konkurse: Kügerl Gustav, Klmfmnnn, Brmm bei Pitten. Stöckel Rudolf, Kaufmann, Wien, XlL Notenmühlgasse 3. Obrenovitch Milan, Kausmann, Chalais, Wallis. Beuve Gauthier, A., Cafä» du Neptsoir, Cour Sens, Lausanne. — Die gerichtliche Geschäfts- : ausficht wurde aufge h o b e n: Koziel Adolf I., Kaufmann, Teschen. Smilovici Adolf, Rntenhändler, Wien, XVI., Brnnnenaasse 86. Die.Herrenschneidcrei Funk wurde in der letzten Liste i r r t ü m l i ch als Ausgleichsverfahren gemeldet. Tatsächlich wurde die genchtliche Geschäftsaussicht a u f g e h o b e n. Wiener Börse. . Die Erklärungen Dr. Steinwenders lösten auf der Börse Zufriedenheit aus und wirkten beruhig e n d. Man sprach allgemein die Absicht aus, daß durch; tlnfere Gegenmaßnahinen der Gefahr des Einströmrns.' von nichtabgestempeltek Noten aus der Tfchecho- Slowakei vorgebengt würde. Die Aeußerungen des Staatssekretärs wegen der Auszahlung der Zinsender Kriegsanleihen beeinflußten die Kurse dieser Papiere günstig und es kam zu einer B e s s e r u n g von 1 bis 2 Prozent. Auch Bankwerte erhöhten sich» und zwar Kredit, Ungarische Kredit, Unionbank, AnglobanK, und Zivnostenska; ebenso ivaren' türkische Werte, vornehmlich Tabak und Orientbahnen, stark gefragt. In Skoda-Aktien, deren Kurs fl'.cklnierte. kam es zu größten Utnsäfien. Auch 3 prozentige. Südbahlipriorilülelt bcjjci'lcit sich. Im