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Wiener Morgenzeitung · 1919-02-14 · Heft 27 (14.2.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 27 (14.2.1919)
Date
1919-02-14
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 27 y Wien, Freitag Wiener MorgenzeitunH ' " _ 14. Februar 1919 s Seite 7 Perlalismus, wurzeln in der wesentlichen Eigenart des männlichen Charakters, während die. aufbaüenoe Fürsorge und ausgleichende Gerechtig- ’lcit ebenso tiefwurzelnde Eigenschaften der Frauen sind. Es unterliegt also keinem Zweifel, daß nur bei einer Mitwirkung der Frauen ern dauernder Friede unter den Völkern gewahrt werden kann. Es wurde beschlossen, drei Abgeordnete in die Konferenz nach Paris zu schicken. 4'; Die Ententekommisston für Polen. Mähr.-Ostrau» 13. Februar. (Tel. der „Wr. MorsgeMg.") Die Vertreter der Entente, die hier zu „Stu- 'dienzwecken" eingetroffen sind, hielten cheute mit den 'maßgebenden Behörden und den Vertretern der Großinbüftrtc eine Beratung ab. Um 6 Uhr abends reisten sie.über Oderberg nach Warschau um dort mit der polnischen Regierung zu verhandeln. Die Volkszählung inOdersurt. Mährisch-Ostrau, 13. Februar, (Tel. der f„Wr. ^Morgenztg.") In Oderfurt bekannten sich bei der/Volkszählung von 17.057 Einwohnern 8196 zur tschechischen, 1262 zur deutschen, .2936 zur polnischen und 585 zur jüdisch e n Nation. Die Volkszählung in Ostrau ist noch nicht abgeschlossen. Die Förderung im Karwiner Revier, Mährisch-Ostrau, 13. Februar. (Tel. der „Wr. > Morgenztg.") Die. Förderung jm .Karrvin-Osttauer -Kohlenrevier hat sich in, den letzten Tagen bis zum Streik ^erheblich gebessert; sie ist von 40.000 Tonnen täglich in der ersten Iännerhälfte bereits auf 70.000 .Tonnen täglich gestiegen. . i* | Der Streik in Ostrau. v/ Mahrisch-Ostrau, 13. Februar. (Telegramm der s^Wr. Morgenztg.") Der Streik im Karwm-Ostrauer ^Kohlenrevier hält unvermindert an. Die Zahl der .e i n f a h r e n d e n Bergleute i st sehr klein. 'So fuhren in einer Grube, in der sonst 600 Arbeiter ^beschäftigt waren, nur 8 Mann ein. Auch in den iKoksanlagen arbeiten nur 50 Prozent des Personals. Die iStreikenden verlangen dringend die Entfernung der. tschechischen Truppen aus dem Kohlenrevier. . . , Demobilisierung in Böhmen. Prag, 13. Februar. Das Ministerium für LandeSvertetbtfutnä hat ungeordnet, daß die Jahrgänge 1882 bis 1886 ffpatcstcns am 28. d. M. ans dem Heeresverband zu entlassen!sind. Ferner wurde die Entlassung aller Soldaten, die, obwohl iunlanglich, unter der ehemaligen Militärverwaltung trotzdem zum Militärdienst herangezogen worden sind, bis zum Jahrgang 1891 angeordnct. Die Demobilisierung aller Soldaten mit 0-Befund joljiie Unterschied des Jahrganges wird bis Ende März durchgeführt werden. Das Schicksal der Prager deutschen Universität. . LN Prag, 18. Februar. Der Rektor der deutschen!Universikät, Professor Naegle, und der Prorektor Professor iE l s ch n i g erschienen heute vormittags beim Präsidenten!der Republck Professor Masaryk, um ihm im Aufträge des Akademischen Senats eine die Universität betreffende Deutsch r i f t zu überreichen. K Notifikation des Amtsantrittes des Reichspräsidenten Ebert. Der deutsche Botschafter Graf Wedel stattete gestern dem Staatssekretär Dr. Bauer einen Beifucfj ab, um im Aufträge seiner Regierung der deutsch- ^österreichischen Negierung von der Wahl Eberts zum Reichspräsidenten und von dessen Amtsantritt Mitteilung zu machen. Die sozialistische Kommission in : ' Bern. Bern, 13. Februar. Die vom internationalen Sozialistenkongretz in Bern ernannte Kommission, .die mit den Vorbereitungen für den nächsten Kongreß 'betraut ist, setzt sich provisorisch in Erwartung der 'offiziellen Ernennungen durch die Parteien der verschiedenen Länder wie folgt zusammen: Branting, Henderson, Huysmans (Vollzugsauschuß); Renaudel, Longuet (Frankreich): Stuart - Bunmng, Ramsay Mae Donald (England); Axelrod, Suchomlin (Rußland); Seja (Lettland); Martna (Estland); Tscherkely, Chavichilly (Georgien); Keto Wuolijkoki (Finnland), Ohandjanian, Jssahakian (Armenien); Müller, Kautsky (Deutschland); Adler, Seliger (Deutschösterreich); Kossowski, Kursky (Polen); Buchinger, Kunffy (Ungarn); Sivestti (Italien); Troelstra, Wibaut (Niederlande); Borglserg, Bang (Norwegen); .Sakkasow, Dimittow (Bulgarien); Branting (Dänemark); Engberg (Schweden);Petridis (Griechenland); Ionson, O'Shannion (Irland); Besteiro, Caballero, (Spanien); Grumbach (Elsaß); Tomaso, Justo (Argenttnien); Ehasanowitsch, Locker (Poale-Zion); Frank. Trapper (Kanada). Die Kommission, die anschließend an die Konferenz ihre erste Sitzung abhielt, beschloß, nach Paris eine Delegation zu entsenden, um dem Präsidenten der Pariser Konferenz die Beschlüsse der Berner Konferenz zu unterbreiten, ferner wurde ein Aktionskonkitee in Paris ernannt bestehend aus Branting- Henderson, Huysmans,Renaudel, Longuet, Macdonald und Stuart Bunning mit der Aufgabe, die Arbeiten der Pariser Konferenz zu überwachen. Weiter wurde die E n t s e n d u n g d e r K o m m i} \ i o n nach Rußland beschlossen. Auf Verlangen des Sekretärs Huysmans, der in Belgien wohnt, wurde das Sekretariat provisorisch nach Amsterdam verlegt. Gegen die Pogrome. Schließlich hat die Kommission folgende Tagesordnung betreffend die Pogrome in Polen angenommen: Die Konferenz protestiert energisch gegen die Pogrome, die in letzter Zeit in Polen, Galizien, in der Akraine, in Rumänien und in anderen Ländern stattfanden und lenkt die Aufmerksamkeit der sozialistischen Parteien aller Länder auf die Notwendigkeit, alseine ihrer Hauptaufgaben die Stärkung der Pr opaganda gegen den Antisemitismus und gegen die daraus entstehenden Gewalttätigkeiten zu betrachte n." Obwohl nach dem erwähnten Beschluß das Sekretariat nach Amsterdam verlegt wird, wird die Kommission aller Wahrscheinlichkeit nach jeweils nach dem neutral gelegenen Bern einberufen werden. Bühne und Kunst. Vorlesung Arnold Korff. Arnold Korff hat hcimgefunden. Ec, ist von der Barietäbühue ans Burgtheater zurückgekelirt und ist gestern zum ersten Male am Borlesetisch erschienen. Daß ed gerade der große KonzerthauSsaal sein mußte, war ein arger Fehlgriff, der übrigens so manchem anderen geschmackvollen Künstler unterläuft. Wenn mm Erzählungen liest, läßt sich der Kontakt mit den Hörern in einem so gewaltigen Raum nicht Herstellen. Schade. Herr Korff liest ganz voi-züglich, kennzeichnet mit kargen, charakterisierenden Strichen, und nicht nur an de: Borträgsfolge, die er wählte, sondern auch an der Art der Wiedergabe erkannte man die ganze künstlerische Individualität Korsis — allerdings wohl nur in den vorderen Sitzreihen. Die Blendunqsszene aus Shakespeares „König Johann" gab er mit herzergreifender Schlichtheit wieder, MmwassautS wunderschöne ..Idylle" las er mit köstlicher Ruhe und Meyrinks bissige Kriegssatire „Die Erstürmung von Sarajevo" mimte er gleichsam in einer trefflichen Maske. Erbrachte außerdem eine Skizze von Bernhard Frank, die, der Kriegsschande gilt (man hätte sie vor einigen Monaten öffentlich nicht vortragen dürfm) und Wildes Groteske „Das Gespenst von Canterville". Seine Vorlesung wurde mit großem Beifall ausgenommen. Aus den Theatern. Am 15. d. M. findet die Gmeralvrobe -m Dalbertß ' „Tote Augen" in der Volksoper,statt. Frau Marie Bartsch- Jonas, die Gattin des Direktionssekretärs der städtischen Elektrizitätswerke, singt in dieser Oper die Titelrolle. Die Erstaufführung findet Mittwoch den 19. d. M. statt. Zwei neue Bücher aus dem Verlage R. Löwit. „Fischke der Krumme." Ein jüdischer Roman von Mendele Mocher-Sforim. Deutsch von Alexander Eliasberg. Broschiert L 8.80 — Mk. 6.—, geo. K 11.— Mk. 8.—. Der erste Roman des großen jüdischen Erzählers, der in deutscher Sprache vorliegt. — „I ü d i s ch e B a u e r n." Geschichten ans dem neuen Palästina, von S. Zemach. Broschiett K 6.60 — Mk. 5.—, geb. bl 8.30 — Mk. 6.—. Von dem neuen Leben der Juden in Palästina gibt dieses Buch Klmde. Heimgekehrt zur altneuen Scholle und m ihrem Dienste findet der Jude — jahrhundertelang heimatlos, entrechtet und bedrückt — endlich Heimat, Recht und BefreiMg. Neue Menschen sind auferstanden in Palästina, die einer neuen Welt neue Werte kündm wollen. (Durch iebc Buchhandlung oder direkt vom R. Lowit-Berlag, Wien, Fleischmarkt 1.) Sport. Die Eishockeymeisterschaft wurde gestern zu Ende geführt. Sieger blieb der Wiener Eislaufverem. der sämtliche Spiele gewonnen hat. Ihm folgen die Vereine Cottage E. V., Vienna, Wahringer B. C., Lehrer Sp. V. Die letzten Spiele zeitigten folgende Ergebnisse: Wiener Eislaufverein—W.B.C.17:2(10:1) Obwohl die Sieger nüt^mehrerm Ersatzleuten antraten, lieferten sie doch ein sehr gutes Spiel. C o t t a g e E. B.—Vienna 17:2 (11:1). Ein Spiel, das durch die Schuld einiger Bienna-Leute eine recht derbe Note cm° nahm. Der Sieg der Cottage-Leute stand nie im Zweifel. Fußballspiele des Sonntags. Am Sonntag sollen folgende Spiele stattsinden: Amateure—Vienna, Spottklub—Wacker, Rudolfshügel—Sturm. Der Volkswirt. Palästinas wirtschaftlicher Aufschwung. Hssag, 12. Februar. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung.H lieber den Außenhandel vgn Palästina bR'ichjet der niederländische diplomatische Agent in Kairo, van Lennep, in „Handelsberichten": Jerusalem hat eine Bevölkerung von 110.000 Seelen, bestehend unter anderem aus ungefähr 13.000 Christen, 12.600 Mohammedanern und 70.000 Juden. Der größte Teil des Landes liegt in Händen der Juden. Die zwei wichtigsten Industriezweige sind dort die Fabrikation von Seife und von religiösen Artikeln (aus Olivenholz und Perlmutter). Bethlehem ist das Zentrum der Petlmutterind ustr ie. Die Setfenindustrie ist ganz von der Oliv erlernte abhängig. Infolge der zunehmenden Ausbreitung der jüdischen Bevölkerung ist die E i n f u h r i m S t e i g e n. Die Einfuhr über Jaffa belief sich im Jahre 1913 auf 1,312.659 Pfund Sterling, die Zunahme gegenüber dem Vorjahre betrug 222.670 Pfund Sterling. Von dieser Einfuhr stammten für 170.000 Pfund Sterling aus Großbritannien und für 64.000 Pfund Sterling aus den britischen Kolonien. Hierzu kommt noch die Einfuhr von britischen Wären in Jaffa aus Beirut und Smyrna im Werte von 100.000 Pfund Sterling, so daß die,Gesamteinfuhr britischer Waren 1,334.000 oder ungefähr 25 Prozent der Gesamteinfuhr ausmachte. Der Wert der türkischen Ausfuhr nach Jaffa betrug 325.000 Pfund Sterling, aus Oe st erreich-Ungarn kamen 143.000 Pfund Sterling, aus Rußland 120.000 Pfund Sterling, aus Frankreich 115.000 Pfund Sterling.und aus Deutschland 102.000 Pfund Sterling. Hauptsächlich wurden iw Jaffa eingeführt (in Pfund Sterling): Baumwollwaren 240.800,\ Mehl 159.000, Bauholz 107.000, Petroleum 81.000, Tabak 67.300, Reis 63.430, Zucker 58.600, Eisen waren 32.200 und Maschinen 28.170, ferner in beträchtlichen Mengen Kaffe ^Roheisen, Lein- und Maschinenöl, Farbstoffe, Vieh, Kohlen, A e tz s o d a und Kunstdünger. Die Ausfuhr aus Jaffa besteht hauptsächlich aus Apfelsinen, Seife, Wein, Früchten, Häuten, Rosinen, Hirse und Mandeln. Die beträchtliche Zunahme der Einfuhr von Petroleum, hauptsächlich aus Rußland und den Vereinigten Staaten, ist einesteils der Vermehrung der Bevölkerung zuzuschreiben, andernteils dem Gebrauch von Petroleumapparaten für Heiz- und Kochzwecke anstatt Holz und Steinkohle, deren Preise vor Ausbruch des Krieges beträchtlich gestiegen waren. Eise »waren wurden hauptsächlich aus Deutschland und Frankreich eingeführt, Nägel und Schrauben aus den Vereinigten Staaten, Deutschland und Belgien, Hufeisennägel aus den Vereinigten Staaten und Schweden. Obwohl Glas- und Emaillewaren, Porzellan und Tonwaren hauptsächlich aus Oesterreich-Ungarn und Deutschland eingesührt wurden, begann Belgien diese zu niedrigeren ' Preisen anzubieten. Deutschland lieferte den größten Teil des eingeführten Stabeisens; eiserne Träger kamen hauptsächlich aus Belgien und Großbritannien und Zinkbleche aus Deutschland und Belgien. Oesterreich-Ungarn war Lieferant von Konfekt i o n s w a r e n, tvährend Großbritannien und Frankveich Leinwand lieferten. 90 Prozent der Einfuhr von Schuhen, Stiefeln und anderen Lederwaren kamen aus. Großbritannien. Deutschland und Oesterreich beherrschten den Handel in Büchern und Zigarettenpapierk Farben und Firnisse kamen Haupt- - sächlich aus Großbritannien und Farbstoffe ausschließ- * lich aus Deutschland. Frankreich begann Butterersatzmittel einzufühven. Südpalästina, mit einem Flächeninhalt von ungefähr 850 Ouadratmeilen mrd einer Bevölkerung von mehr als 100.000 Seelen, war bereits im Altertum wegen seiner Fruchtbarkeit berühmt. Der Boden eignet sich ausgezeichnet für den Anbau von . Früchten; in der Nähe des Forts Jaffa gibt es an tausend Apfelsinengärten. Jaffa selbst hat eine Bevölkerung von ungefähr 50.000 Einwohnern, die infolge der Einwanderung der Juden. immer noch zunimmt. Man schätzt, baß der vierte Teil der Bevölkerung Mohammedaner ist, ein Viertel Christen und die Hälfte Juden. Jaffa ist der Mittelpunkt für den Handel mit Apfelsinen, deren Ausfuhr andauernd zunimmt. 1913 wurden allein nach britischen Häfen 861.172 Kisten ausgeführt, ferner nach der Türkei, Aegypten, Odessa und Triest. % Schiffahrt. Die britische Flagge stellte in Jaffa im Jahre 1913 270.361 Tonnen, die von Oesterreich-Ungarn 228.456 Dörmen,. Frankreich 213.202 Tonnen, Rußland 212.469 Tonnen, Italien 101.265 Tonnen und Deutschland 76.656 Tonnen. Der Hafen von Jaffa wird verbessert werden, was. dringend nötig ist. # Sicherung des Getreideanbaues ru Ungarrt. Budapest, 13. Februar. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Die ' Negierung hat im Interesse der Sicherung der landwirtschaftlichen* Produktion eine Verordmmg erlassen, wonach jeder Grundbesitzer verpflichtet ist, für die Weiterbebammg der gesamten bisher bebaut gewesenen Anbaufläche zu sorgen. Das bisherige landwirtschaftliche Gesinde sowie die landwirtschaftlichen Arbeiter sind verpflichtet, wieder die gleichen Stellungen cmzunehmen. Im Falle des Mangels an Saatgut sorgt die Behörde dafür. Wenn ein Besitzer nicht imstande \% den Besitz im eigenen Betrieb zu bebauen, ist er verpflichtet, ihn m seiner Gänze oder . teilweise in Nutzpacht zu geben. * Dreisprachig Drucksorten bei -er tschechoslowakischen Postsparkasse. Prag, 13. Februar. (Pr.) Vom tschechischen Postsparkassenamte waren Drucksortm mit tschechischem, slowakischem und tschechisch-deutschem Text auSgegeben worden. Da sich ans diesen verschiedenen Drucksorcen mancherlei Unzukömmlichkeiten und. Beschwerden ergaben, werden in Hinkunft Drucksortm ausgegeben/ die dreisprachigen Text haben. Neue Kredite Amerikas an Italien und Belgierr. Washington, 12. Februar. Näte Kredite von 75 Milli-' o n e n D o l l a r s an Italien und 40 M i l l i o n e u an Belgien sind vom Schatzamt der Vereinigten Staaten eröffnet worden. Die ainerikansschen Kredite an alle Alliierten, Belgien inbegriffen, betragen nunmehr insgesamt 8.674,824.000 Dollars. Die Lefterroichisch-Losnische Vankakttenaesollschast bietet den dividendenbcrechtigten Mttonärm das Bezugsrecht auf 10.000 Stück neuer Aktien ab 1. Jänner 1918 im Verhältnis von 2 :1 zum Preise von 280 Kronen mit 5 Prozent Stückzinsen; von 200 Kronen ab 1. Immer 1918 an. Das Bezugsrecht kann bei der Kredit an st a l t. der U n i o u * b a n k in Wien und der Oesterrcichisch-bosnischell Bank in Sarajewo ansgeubt tverden.

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