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Wiener Morgenzeitung · 1919-02-11 · Heft 24 (11.2.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 24 (11.2.1919)
Date
1919-02-11
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 2? Men, Dienstag Witter MüvgerrzeiLmrg . 11. Februar 1919 .Mllll-r ©eite 7 ) -fr Die Berrrer SsZiaWenhonferenZ. Derrr» 10. Februar. NackmuttagSsitzimg. - - Trvelstra erklärt: Der Be g e'i f f Demo kralle ist weder - -- •■■'•" * .. , . «... ... . Brussilowsche Offensive bat.den Ansarig des BoftchewlsmuS bedewet; beute ist eS in PanS notweddig, zu v e r h.i n d e rn, daß' der BolschewrS mu S künstlich i n D e ü.t s ch! än d gefordert werde. . G a'w r'o nsky (Rußland, .Sozialrevolutionär) sch lderl die Berfolguha der andersdenkenden cko-iabstlschen^Genossen seitens der. BolschewiFeu. Die, ganze- Arbeit der Bolschewiken yat darin ' »cstauden, daß sie die alten aufgewühlten Leidenschaften des zaristischen.Rußland geschürt und ausaenützt haben. Dem Volk «ab«Z H. äMMersprbchen,,: -ohne tarsächli« etwas, zu. feinem - Aoble durchzuführeu. In einem Jahr bolschewistischer Herrschaft Hat Petersburg 65, Moskau 60 Prozent semer E i n w o h n e rs.ch a f t v e r X v i c n. Das ganze Ergebnis der sozialen Revrtlrnon der Bolschewiken besteht in der Auslösung des Pro« letarmtsj xn.tb der. Städte sowie in der Entwicklung des klein-' bürgerltchcn Standes. Darunr verlangen wir, daß die Inter« nationale t durch eine Untersuch u n g ö k o m m : s f i o n sich,, selbst .davon überzeuge, daß die Methoden des Bolschewismus ntchtö . - anderes sind als -die Methoden des krassesten Zarismus. DaS, Schiclsal hat die ganze Welt vor.die.Wahl gestellt, Mtwehrr den schon heute organisch aufgebauten Sozialismus-rln- MiihM ober dem Bolschewismus zu verfallen. (Stürmischer Bestatt.). - . ' ' . Faur e (Frankreich) warnt den Kongreß vor jeder Aktion gegen den-Bolschewismus, welche eine Intervention der. alliierten Downettc urch^ die Umerdrückung der russischen Revolution zur Folge hatte. Weder die deutschen Mehchcitsspzialstten, noch dir früheren, französischen Mehrheitssozialisten, die beide während des Krieges an der-Seite ihrer Regttrungerr gestanden sind, babm dys Recht, nn Namen der Demokratie gegen dir russische bolsche« MstMe Revolution a.istzntreten. .. N e n a u d e l und M i l h a u d protestieren heftig, dagegen, daß die französischen Sozialisten auf die gleiche Srufe gestellt, werden wie die deutschen Mehrheitssozialisten. (Großer Lärm und Unrlche.) - .. } .. -/;• Fau.re (fortfahrend) r Die „deutschr und die österreichische Mvolutwn wären ohne die russische. niemals möglich. gewesen. Wir.lehnen deshalb vre Resokution Prantmgs als einen Versuch, von den echt revolntion'ären ...Methoden zum 0 st* s k Y spricht, stch.g e g e n d i.e .R e.s p l u.t i o n Ad l e r s aus, weil sie den Bolschewismus mit der. mssischen Revolution rdeutistziere. Die wichtigste.Misgab.e her heutigen. Zeit sei, die "verarmte Menschheit' wieder reicher zu .machen mid die Produktion wiederin Gang zu bringen. Jetzt habe sich zu entscheiden, welche Gesellschafts- :md Wirtschaftsform dazu Tö^iaet* fer,^ dw kapitalistische oder die (ozjahiHche. Erweise sich^ die so- Mlststche alö' Unfähig hierzm^sa - habe der' Sozialismus dörlausig den Prozeß verloren. Bon die,ein Standpunkte^aus,. fährt Redner bisherfort, "ist festzustellen, -däsi'.die Mische Revolution versagt hat. Ihr iemziges posWeS ,Ergebnis^ ist die 'MN har. Zyr ^emziges posmveö Grgevnis. yt o:e , . eines neuen Militarismus. - (Lebhafter Beifall.) Die .Konferenz darf -sich.nicht.'davon abhalien lassen, ein klares Bekenn i n i S z n r D e ui v k r a t i e .abzulcgen, die allein dem sozialiMchtn Ideal entspricht. B.'enn. wir me wirklichen russischen Sozialsten . gegen . den Bolschewismus stützen, geben wir. den, interveutiouSlu'tigcn. Entrntestaaten. nicht nur ktzne-.Waffe in die Hand.'.'sondern machen es ihnen im .S'Ms^'Pragsr Gesterii staud^hie^ -eine', von der deutschen sozialdrmokranschen Parteiorganstatiorl.veranstaltete Versammlung statt, in der Doktor Strauß über das Programm des PcoletariatZ und der Demo- . kmtie sprach. Nachdem er.geendet hatte,' erhob sich ein Vertreter der .Hoale Zion", cher -iu temPMMeNtvoller Weise der deutschen soziälveinokratischci'.Parteleitnng denVorwürsmachte, daß sie am K r i e g , n i i sch ul dig v uud i'minrr stramm patriotisch gewesen sei. Auch bemängelte- .er, - daß sich. der Referent nicht radikal genuggegen den National-Smus gewendet '-habe und, betonte ichlieplick. daß bay Prager Dentschtnwi-nichts anderes fei als em Prager Iildelitmu, das aber nicht so heißen wolle. Der Redner Wterr Oeifall und Widerspruch. - GzernoWitz unter BelagerrmgSZustand. Bnhaprft, 10. ZLbruar. Von einem gestern aus Wrnowrd.hiLr cinartrofsenen Gewährsmann erhält der „Dester Lloyd" Mitteilungen über.die Lage in der Bukowina lu nter der RumänenherrSchaft. Darnach unternahm di? nr'rainisckw Bevölkerung von Czernowih einen PUt'schversuch 'gegen das rumänische Regime, der aber von den Rumänen erstickt wurde. Pie Rumänen nahmen hieraus Hausdurchsuchungen vor. Darunter in Lltzv Filiale 1er Ättglo-österreichischen Hank,' hei deren Wrekwr Dr. David und bei dom Direktor.der Hypo- Dkenbanc Pursten. Ueber C^ernowitz und die Vu-- kätoina wurdxi her V'elägerungsZustand verhängt. tj'k Stadt ist seit mehreren Wochen vom Verkehr völlig üügoschnilten. Außer rumänischen Zeitungen erscheinen nur zwei .Z-iinngen in deutscher Sprache, und zwar die vereinigte KriegSauSgabe der' „Czernowitzsr ' Mgerneinen Zeitung" und des „Czernowitzer Tagvlattes" sowie "oaS „Czernowitzer 'Morgenblatt", die aber ihr ^rchrschlennraterial nur von. reichsrumänischen Seite l>czieh;n. dürfe». Das Land, ist vorn Auslände geradezu Y«rn72iisch abgeschlossen. -'r; Ueber die Kampfe zwischen R.ttNtänen und Bolschewiken »vird berichtet, daß die Rumänen im Vordringen begriffen sind und Chotin besetzt haben. In '' den nächstcu Tagen begibt sich der' Finanzminisber der Bukowlnaer Provinzialregierung R. v. Flondor nach Paris, 'um vor der FriedöNSkonserenz die Wünsche der PuM'inarr Rumänen vorzutragen. Dsr' rrEKMche-KSMg verletzt. .. Eu^psst, 10. Februar. (Tel. der „Wienhr Morgenze'itung.) Das Bnöapester 8 Uhr-BlaLt berichtet-ans - Kran,stabt, das; Rnmänien.am Vorabend einer Revolution«» steh«-. In 'cer Bauernschaft und Arbeiterschaft nimmt die Gärung immer mehr zu. Die Soll a'.en haben diesmal den Gehors-gm veraeigert und desertieren Massen- . Haft. Am 81». Iünnec fand in Bukarest eine große Demonstcalion statt, wobei eszwischen Dernonstxanten und Mililär zu Insamnienstö'ßen kam. Es gab.zahlreiche Verwundete und auch Tote. Die Arbeiterführer wurden ' verhaftet. Am 26. Jänner tviederholte sich die Demonstration. Aus. Furcht vor. Ereignissen wurde der Weg zum königlichen Palais versperrt. Abends drang jedoch die Menge züm königlichen Palais vor, wobei die Po.ltzeL von der Waff-e Gebrauch machte. Aus der Menge fielen Schüsse, mehrere F-eyster wurden zerschossen. Der König wurde im -Gesichte leicht verletzt. Flugzeuge» die Wertpapiere eutführen. Budapest, 10. Februar. (Tel. der Wiener Morgenzeitung.) Der Schmuggel von Wertpapieren und Devisen in das Ausland nimmt immer größere Dimensionen an. Zum'Schmuggel werden, wie die Polizei in Erfahrung gebrach: hat, Flugzeuge ln g rößerer Anzahl verwendet. Mehrere Piloten' der Wiener- Neustähter Flugstatiün. die ihre Maschinen nicht' abgeliesert haben, verwenden sie systematisch zum Verkehr zwischen un^a.ischeu und Schweizer Grenzstationen. Unter den Wertpapieren,' bio ins-Ausland geschickt werden, befinden, sich insbesonders SüdbähöaktM, Aktien derallgemeinen ungarischen Kohlenbergwerks, und österreichisch-ungarische Eisenbahn- und tzypothekenbankaktien. Neue Streiks im Karwiner Mesier. " Mährisch-OstLün, 10. Februar. (Tel. der „Wiener Morgenztg.") Die allgemeine Wie'-eraufnahme der Arbeit im Ostrau-Karwiner- Kohlenrevier hak nur' wenige Tage angehalMn. Der Grund , der neuerlichöN 'Uusstände liegt darin, daß - zurzeit, als ' das östliche ^RMer u n t e r p oln i s ch e r H e r r sch a f t stand, .in/diese.m Teile des Revieres der' sechsstündige Arbeitstag '/eingereicht würde. Nachdem nun das Revier unter einheitlicher, tschechischer Verwaltung steht, undnach den herrschenden Bestimnmngen die 48stündige Arbeitswoche normiert ist, glauben die tschechischen Arbeiter sich .-minderbegünstigt gegenüberdenen im östlichen Revier. Sie sind in den allgemeinen Ausstand getreten, um diese^Begünstigung yonv der Lschecho-slorvaktschen Regierungzu erlangen. Philharmonisches Konzert. Die Novität des sonntägigen Konzertes, Paul von Kle n a u s symphonische Dichtung „Paolo, und FranceSca" fand geteilte Aufnahme. Man empfand hinter Klangreizen der mit allen Behelfen der Moderne einschließlich des Klaviers ausgestatteten Orchestrierung keine den aufgewendeten Apparat rechtfertigende, künstlerische Mitteilungskraft. Weder der Tumult des Höllenspuks, noch die schmerzvolle Leidenschaftlichkeit des sündigen Liebespaares aus Dantes Infermo vermochten in ihrer musikalischen Gestaltung tiefere Anteilnahme zu erwecken. ' •» *'' - ) Bei den' tzetteden BreivtertelrWhMew: des'Divorak scheu ^OrchcsterschcrzeS entzückte d.is Virtuosität der Vläfer» die.das mit leichter Meisterhand gefügte Stück zu glänzendem Erfolge brachten. S ch ümm n n s rheinländische Es-dur-Symphonie, zu.Heren Entstehung Kölns Architektur.und volkstümliches -Leben .'dön.' Anreiz' gab, litt unter der pausenlosen Folge der. einzelnen Sätze. Wenn es nicht Zeitmangel ist, was diese Maßregel hervorruft, einen künstlerischen! Grund für diese Ncueinsührung wird man kaum geltend machen können. ... Dr. K.'M. Nach der durch die Kriegöjahre geschaffenen Pause wurde unsere Täilgtcit wieder anfgeuommen, mußte sich jedoch infolge der durch den neuerlichen Kriegszustand geschaffenen Lage' den üblichen Beschränkungen unterwerfen. Indem ich für die.Aufnahme dieser Zeilen im Namcht meiner Sportbrüder bestens danke, verbleibemit dem Ausdruck meiner vorzüglichsten Hochachtung Isidor Falk. Die Mische Sportbewegung innerhalb der Grenzen der ehemaliaen öfterreichisch-nngarischen Monarchie. . Wir erhalten folgende Zuschrift: In Ihrem geschätzten Blatte vom 6. d. M. wurde die Tätigkeit der jüdischen Sportklubs in den Ländern der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie skizziert, wobei sich die Mitteilungen betreffs Galiziens nur.auf den Sportklub ,Hasmonea" in Lemberg beschränken. Ich nehme an, daß mangels eines Dxrbandcs der jüdischen Sportklubs, Turnvereine usw. viele sportliche Lereinigungen und Heren Tätigkeit dem Verfasser, dieses Berichtes unbekannt sein konnten. ..V : ... « Zur allgemeinen Orientierung her jüdischen Sporikreise will ich bekanntgeben, daß vor. dem Krieg in. Galizien mehrere jüdische Sportklubs bestanden, und vielleicht noch manche von diesen bestehen. Zur teilweisen Ergänzung beS in Ihrem geschätzten Blatte geschilderten Standes des jüdischen Sports in Galizien möchte ich hen Sportklub a k o a h" in S t a n i S l a u, zu dessen Gründern auch, ich gehöre, erwähnen, dessen Tätigkeit sich auf einige Jahre vor dem Krieg erstreckt, und erst mit dessen Ausbruch zufolge Einrückung sämtlicher Mitglieder eingestellt werden .muhte.; Der Klub, welchcr vielleicht dem gegenwärtigen Ausland nicht näher bekannt war, entwickelte unter anderem in seinem Rahmen zwei Sektionen: die Fußball-' nnst Turnsektion, deren Erfolge vielen sportbrttderlichen Vereinen zu. wünschen wären. -V..-;'. Zahlreich besuchte Kurse für. Mädchen. Knaben, Domen und Herren, und deren glänzende Sportleistüngen - bet öffentlichen, stets massenhaft besuchten Veranstaltungen^- die sowohl gelegentlich der nationalen Feste, wie auch zu- Propagandazwecken veranstaltet wurden, waren..genügende Beweise, und Lohn für unsere Arbeit. - Auch die Fubbcrllsektton hatte mit ihrer, ersten Mannschaft schöne Erfolge, zu verzeichnen. Von den letzten vor Kriegsausbruch errungenen Stegen mögen folgende erwähnt werden: gegen' „Hakoah", Czernowitz, Sttger im Pokalkvurnier um die. Meisterschaft der Stabt Czernowitz) 3:8, ferner ^aSmonecr", Lemberg, 1 :V. Ein Match gegen den polnischen Sportklub „Revera" Stanislau. welcher in Wert« kümpsen gegen alle polnischen Klubü.mtt Ausnahme der -,Cnreovia" (Krakau) siegreich blieb, endete unentschieden 3 : Ü. Drr Auschkutz an Deutschland und die W^hrungssvLge. - Die Möglichkeit der Angliederung Drutschöstsr-r'eichS an Deutschland hat auch die sehr bedeutungsvolle Frage aufgerollt: auf welche Art und Weise iverden bann, unsere'W ä h r » n g S p r o b lenr e geregelt? Unsere Valuta hat in Deutschland besonders in der letzten Z-.nt sine von Tag zu Tag zunehmende Ve r s ch l.e ch t e r n n g erfahren und.das Wertverhältnis der Krone zur Marl wird sich bald 1:2 stellen, das heißt.1 Mark muß mit 3 Kronen bezahlt werden. Wie uns versichert wird, bewertet man im deutschen Schleichhandel die Krone bereits mit 45 Pfennig! (Dabei ist hervorzrlhebmi. haß aber auch der MarkkurS inr neutralen Austau.d von Tag zu Dag eine Abschwächung erfährt.) Im Fälle des Anschlusses an'Deutschland 'wird bei uns die Mark Währung eingeführt werden. Manchespreche!: von der bereits erwähnten Mlation 1:2 und erwarten von der Durchführung der deutschen Währungs- Verhältnisse bei uns eine Sanierung der Valuta.. Tatsächlich ist die Währungseinheit bei uns infolge der letzten Maßnahmen von 'seiten'der Tschecho-Slowak'ci durchbrochen und die Dinge sind unhaltbar geworden. Durch die erfolgte Abstempelung der KronenpoLen in Jugoslawien, und durch'chie bevorstehende Abstempelung in Tschechien muß unsere Krone eine neuerliche.Entwertung erfahren. Es steht demnach fest, dqst unsere Währungsverhältnisse' weit desolater - sind ,ÄS,- 'die Deutschlands, das verglichen mit uns noch über, einen ansehnlicher: Goldvorrat verfügt. Andererseits ist die Möglichkeit eines Bankerotts in Deutschlarü) ganz ösfen von offizieller Seite ausgesprochen worderr. -- Weiters handelt es sich um die wichtige Frage der Kriegsanleihen. Deutschland würde eventuell den Anteil übernehmen, der aus .Deutschösterreich entfällt,-die Anleihen konvertieren und dabei den Zinsfuß Herabsetzen; doch läßt sich über, diese jedenMls schwierige und derivickeltc AngelegLuh-eit' im Augenblicke kaum , .etwaü Definitives.sagen. Nr»ch schwieriger und verwickeltLr dürfte sich die'Lösung der Frage gestalten, oö-:Dcutschland sämtliche frühere Staatsschuldcn O«ftsrr c i cf) s, das heißt die auf Oesterreich entsalsenbe Quote, übernimmt. Auch dies wird in Finanz'kreiseu.bejaht und man spricht von Markkonvorsiomen. Dagegen müßte Deutschösterreich sich derpsllchdm^. an alten Vetbittdlichkei11n Denlschlandö der Entente --gegenü^'!.-'--btzsvkdE »n den E n t s chW'l-' g u n g s- und W i e d e r a u f b a u k v ft t u jcilzunehmey: Alle diese Fragen dürften erst nach vollzogenem Anschluß spruchreif werden; nicht ausgeschlossen wäre es, daß die Alliierten durch , ihr. Machtwort aus brr Friedenskonferenz eutschridend eingreiftn, besondLö was die für uns unhaltbaren Verhältnisse im Verkehr mit der Tschecho-Slowaksi.. betrifft. ^7''',.,.?Ptäg'«e..BSrs«. ' Prag» 10. Ftbruar. (Telegramm dtt MorgruzM.") Aus (jjLttnb der Nachricht, daß die Wnner Börse unrer dem Eindrücke der Änderungen des Fmanzminilters Raschln schwach verkehrt habe, wollte sich auch an der Prager Börse das Geschäft anfangs nicht recht entwickeln. Als aber Nachrichten -von einer dann etwas nachgabcn, sich aber wieder aus 449 erholtem Die übrigen Jndusiriewerte waren schwächer, da,es hieß, daß sie m Wien heute ungebeten seren. Die Börse schloß in fester Haltung. ~ Weniger Kohle in Ostrarr. Mährisch-Ostrarr, 10. Februar. (Telegrmntn dec „Wr. Morgenztg.") Die Produktion im Osträü-Karwiner Kohlenremer läßt noch immer viel zu wünschen übrig. Die Förderung für das Jahr 1018 war sehr gering und es läßt sich k y i n 'e g ü n st i g e für den Monat Februar bei den sich wiederholenden Ätbestsau-ständen erwarten. Die Förderung im Jänner bAtuq 865.400 Meterzentner Kohle gegenüber l,335.ßöÖ Meterzentner im Vorjahre. <&• ELue neue TextUgLsellschs Prag, 19, Februar. (Tel. dir „Wr. Morymztg"') \Wt: der Fühnmg. der Böhmischen U'-nonbans wird eme mne TexMgesrllschaft unter dem Namen „Union A.-G.^ für TcMndnstrie und Swsidrucke gegründet, welche die Betriebe der Firma Heinrich Mayer 6 Sohn in Kämginhof übernimmt. Aussiger KreditgeseKschast. Prag, io. Februcn'. ,(Tcl. dec „Wr. Morgertzig.") Di^ Ansstgec Kreditgcseuschaft wird m der Generalversanmstung fltv das Jahr 1918 einen beträchtlichen Ueberschuß mr.Betterlung bringen. Die Gesellschaft wird wieder 6 Prozent DtvideM^chls-- geben und die Ueberschüsse zur Ausnahme einer nenerl JnvestitioM anleihe verwenden. - . ' ' Die Äbstempekttng des Lfchschischen G-ltz-Sj Prag, 10. Februar. (Tschecho-slowaftisches Preßöureau.) Der „P o n d e l n i k“ berichtet Über die A d» stemp elung des Geldes sowie der t s ch ech is ch e n Kronen' (?) mittels eines f t ch t b a r t n 1 sowie auch deshalb, damit n i ch L auch, weiterhin.no

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