Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 19 (6.2.1919)
- Date
- 1919-02-06
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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10 Me,^ Donnerstag Mih schönen ErfÄgsn ^'chuett.. -.Die Hockeysektion ist MN wiche-r aktiv. Mit -JMMe «Warten oie Wiener Sportkrerse ihr 'Auftretens Ringer und Hochtouristen beginnen in nächster Zeit,.ihre sportliche Betätigung. - Der jüdische SpoMluP He ch«wer» wurde im Kriege gegründet. Trotz» ferner fugend haben die Fußballer sehr schöne Wolga. «ufznweisen. Sie stehen in der-Meisterschaft dtzr-, SMtztvereine an. zweiter Stell!.', eine Leistung^ die es ' ' verdient, ...hochangerechnet zu werden, ' /-' ' - . ,, .. ■' . Der dritte Wiener ilüdischr Sportklub ist der Sport- und" Geselligkeitsvsrvin-' Kadi ist ah^ der vor. ungefähr .einem Jahre,Unie-r hem .MaDn. Hagibor entstand. Waren den "KßDkleLn auchbisher grötzere Erfolge verwehrt, sv dürfen sich ihre Leistungen mit Rücksicht daraus, daß sie . von der Hakoah' '-Betstärkung'-. erhalten haben, erheblich ' bLsserir. ' > . ' Hagibo-r, Mag,!-ebeNsaM eine Kriegsgründung, besitzt drei..Sekt»onen:.i-FußMlM«iich1^^^^ und Hockey. Die - Bertret'Lr! aller drei Dssziplinen wetteifern siWNber, nin die jüdischen. Farben, zum Siege zu Mren? In letzter Zeit machten speziell die, Hockeyspieler durch vu^geoeichnetes Kennen viel von sichreden. - . ' In ' G ä l i z reit bHätigM sich ' derzeit nur toenige Pportvereiue. MaMnosteU 'Hemberg,.fragt Fußballtp«ttspiele mitpß^sDdÄN-HrfplgMK.'. -H « g e w ir u h, Ntadautz,' die.-.'sichunter -'der- Leitung .eines Hakoahners Iktätigt,-hatte/in letzter Bmi. nur 'Siege zu --verzeichnen,. . "V In den 'Mftatbrschen/'MrchM.MMt.,dche'^Wsche Myrt-Wn mä) -festen AH MfaOp.vH.ch k o Sarajewo, und Ma ka b bäa, Agram, weisen ein schönes, .sportliches.Getriebe auf.£ . ■ In Ungarn - ist vorerst der. UlLnveistex .B i v s es .A-'t.hletikai-Club zuneUneu. Seine 'Fußballmannschaft dürfte nich^viek schwacher' ftnr, M die der Wiener Haköah., Die- .Leistungen. b&.. Lejch'tqMejep -stehen aus 'respertablsr,..H>öhe.'^- - - . ) Makkabäa, PrSßbursist Lnr Kriög« zu siner Form LüMlaufs.n> dis ihch zu einem der chestsn ungarischen Pchpknzsportveveine -werbsn". ließ. .Die. Siege .über- Eto tz-K'Rüßdvrftr Ä>Ct.- S :'k l$&t\ 3 >1 und E. ä: 3 such' noch, in bester Erinnerung. ' Bei Eintritt normaler Aerhältnisse wird' es nicht lang« dauern, daß der jüdische Sport in jeder größeren Stadt, wo' Jttd«nHvr.chneu, eine Pflegöstätte.bekommen wird. Die bestehenden Verein« werden durch .eifrige Propagandatätig^it alles dazu beitragen, um Brndervereinen das Entstehenzu erleichtern'. . , , ' Ä. B. 7 - Letzte AschrichLeN. 'Die Wahlen irr Polen. . 8..Februar, 11 Uhr nääM (Lel. der „Wr. Morgenztg.") Bis zur Stunde liegen sorgende WahlrefUlLatr vor: In Galizien erhielt die V s lft sp ar Lei (Gruppe Piaft) 23 Mandate, die Gruppe S L a p inski 7 Mandate, die Ss z ial d em o krate n tli hie DL a L i s n a L d e m o ft rat e n 3, hie ft.-«S-.h.o i i.f ch e V o l ft s p a p-t e i .4, die bür g s x i i chen Wem oft r a L e it 1 und die Z i s n ist en 1 Mandat <Dr. Thon in Krakau). In K r a ft a n wurden gewühlt:D a szLnsky (SoZiaLdeMoftrat), Dr. Barde (Bolkspartei), Br, Bobrowsfti (SoziaL- LeMokraL), Gr. nt f r c m i e z (GozlaLdLMokrst), Gr. OvahÄfti (NationalheMVkrat), F e d o r s w L c z (Dsmoftrat) und Gx. Thon Monist).- -- - Bi ala -V sw i e eKiw: 8« le sÄi (Sozialdemokrat), - Lde g Ai ch (Sozialdemokrat), M L s L a n ft'v ,-(VEspartsi), S M tt LLs K o n» & ft g., •. (SozialLeMoftrat), T a b a - e z y n s ft i (NaLionaldeMoftrat). W ad'o iv'L e'e: 5 tt s ft i (Sozialdemokrat), Pute ft^Bolkspartei Stapino fti - G r np p e)j Mar e k lkath. Bolkspartei), D n.r'e z e ft (SsZialdemokrat), KUeznr (BvLkspartei). 7'/ SletuttÄ t'fi - Lim ano w a r 6 VolksparLeiler, 1 rachSlische VoWParLei und 1 StapinsLi- Gruppe. Za r 0 s Lau»P r z ew 0 r s ik? L ane.« tr 4 BolkSpartei, i SoZiaLdemoZrat. Tarnow - Bochnia - D 0 m b r 0 w a- PilzKor Volkspartei S, kath. Volkspartei 1. NeMtate fehlen. . Harnobrzsg , NiSko-K olbuSKowa'' Mieleer ' GoKiaLdemokraMn -unter.Führung hes P. D k v S 4, Volkspartei (Piak) 2. Die Ergehmffe in P rz e m H s l und Jasl 0 sind noch nnhekannt» Bei den Evgünzungswahlen in Lemberg ivtrrden De. A d a m (NationaLdemokrat) und Ingenieur H a u s n e r (Sozialdemokrat) gewählt. ' ÄZ a r sch a u srhisttLN die 'radikalen Parteien, wie schon gemeldet, ein Drittel der Mandate. Unter den Gewählten befinden sich Prastdent Paderewski» Dr« DmvwSki, Vrzüischof Dr. Teodorowiez (bisher Mitglied des Vsterreichifchen Herrenhauses) und De» 'P'r'a h s k sf’• " Wiener MorgenzeMng Die Preßfreiheit in der Lfeyscho-flowaftischen I BepnblrK. ' \ Prag, 0. Febmar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Die tschecho-slowakische Regierung kündigt in einem Erlaß an, daß sie von nun an mit der größte n Rücksichtslosigkeit gegen alle deutschen Blätter vo rgehen werde, die lr e i n e! v y a l e T e n d e n z betreiben wollen. Die Iudenfrage auf der Berner Konferenz. Bern, 5. Febmar. In der heutigen Sitzung erklärte Delegierter Locker (Palästina), daß es nicht nur die Aufgabe des Völkerbundes sein könne, neue Kriege zu verhindern, sondern daß er auch die Aufgabe zu lösen haben werde, die schwächeren, kleinen und unterdrückten Nationen zu schützen, wobei nicht etwa bloß territorial bestimmt begrenzte Nationen, die noch Keinen national organisierten Staat besitzen, Zu berücksichtigen sind. Irn Zusammenhang mit dieser Forderung verbreitet sich Redner über die traurige La g eder Juden in den verschiedenen Oststaaten, wobei er die. polnischen S0 ziald e m 0 kraten beschuldigt, an dem P 0 g r 0 m g e g e n die Juden direkt t e i l g e n 0 m m tri z u h a b e n. Die unterdrückten Nationalen Minderheiten sollen gleichsanr völkerbünds- .unmittelbar werden. Das j ü d i sch e V 0 l k v e rlantzt volle nationale Autonomie sowie ein Territorium, damit das Volk sich in normaler w i r tsch a Etlicher Struktur normal entwickeln und alle T a t i g k e i t s g e b i e t e d e L. m e n s ch l i ch e n Lebens, vor allem auch, die Landwirt f ch a f t, pflegen k a st n.. . Schießerei in Kiel. Kiel, ö. Febmar. Etwa 2Y00 Arveltsr,- die an einer Versammlung des Spartakusbundes/ des Roten Arbeiterbündes und der Unabhängigen ieilgenommen hatten, zogen heute mittags zum Gouverneur, um die Bewaffnung der Arbeiterschaft sowie die Einstellung der Lebensmittelzufuhr für die nach Bremen abgegangene Division .zu fordern. Als mehrere Gruppen in einer in der Nähe liegenden Kaserne eindringen wollten, gaben die Sicherheitsmannschasten Feuer, wobei eine Anzahl Personen, getötet und verwundet würden. '. Die Entente in Archangelsk geschlagen. Berlin, 6. Februar. Wie der »Lokalanzeiger* aus Kopenhagen berichtet, meldet yDagbladet" aus London:. Nach Mitteilungen des' Kriegsministeriums haben . bedeutende Stteitkräste. der Bolschewiken Archangelsk angegriffen. Nach dreitägiger Beschießung waren die Eutentetruppen, die zum größten Teil aus Amerikanern bestanden, gezwungen,, .die' Stadt zu räumen» . - Der irische Amsterdam- 8, Februar.. Der' „Daily Neros" wird aus Dublin unter dem 3. b. M. gemeldet: Die Lage in I r l a u -b. beginnt sehr bedr 0 hliche F 0 tmcn anzunebmen, da eine gemeinsame Aktion der politischen und industriellen Kreise in der republikanischen Bewegung bevorsteht. Wahrscheinlich werden die Forderungen nach Entlassung der Siunfein er - G e f a n g e n e n, rnc von der Regierung halb und halb versprochen, aber bisher nicht dmchgeführt worden war, und nach der v r e r z i g ft ü nd i g e n A r b e i t s w 0 ch e den Schlachttuf der neuen Bewegung bilden, die nach Schätzung des Korrespondenten auf die Unterstützung von drei Viertel der irischen Pevälkemng rechnen kann. Es heißt, daß die Führung der Arbeiterbewegung in Dublin vollständig in die Hände der bolschewistischen Richtung übergegangen ist. Detttschösterrerch tit Meiums. Berlin, 6. Februar. Der „Lokalanzeiger" meldet aus Weimar: Eine besonders feierliche Ausgestaltung der Beratungen der N a t i 0 n a!,v e r s a m m l u n g verspricht man sich in parlamentarischen und Regierungskreisen von dem Empfang der d e u t s ch ö st e rreichischen Abordn n u g in der Nationalversammlung. Man nimmt an, daß äußer dem Präsidenten und der Regierung auch die Mehrzahl der Fraktionen auch bei dieser Gelegenheit Redner vorschicken werden, die für die Lösung großdeutscher Fragen besonders stimmungsvolle Worte finden dürsten. Der Ausfall der Wahlen zur deutschen Nationalversammlung hat bekanntlich die Geneigtheit zum vorbehaltlosen Anschluß an die deutsche Republik bei den Deutschösterreichem erheblich verstärke Der Volkswirt. Der Staatshaushalt im ersten Halbjahr ISIS. Anläßlich der gestern erfolgten Vorlage der Staatshaushaltes für das erste Halbjahr 1919 wird .folgendes amtlich mitgeteilt: Der Entwurf des Finanzgesetzes für Deutschösterreich enthält die Ansätze der Ausgaben und Ein-- nahnren für den Staat in jenem Umfaüg. wie er durch den Beschluß der Nationalversammlung festgesetzt worden ist, also einschließlich Dentschböhmens und der deutschen Sudeten.- lände.r. Für die Alpen- und Donauländer würden sich 'Ausgaben wie Einnahmen »m.^a Prozent niedriger stellen. Da me ziffernmäßigen Daten nur für Altösterreich gegeben sind, mußte man sich im allgemeinen mit Schätzungen begnügen. Unter Kiesen Doraussetzungen werden für dir $eii vom 1. Jänner bis 30. Juni 1919 eingesetzt als Ausgaben 2477,8 Millionen Kranen, Einnahmen 1929,7 Millionen Kronen, daher als h o l bfähriger Abgang 12-47,fi Milli0Neu Kronen. DrefeH Defizit viär« geeignet, ah entmutigen, wsnn. s. Februar l9is SÄe 7 - ' nicht bedacht würde, daß eine Reihe von Ausgaben nach bw Uevergangszeit verschwinden, und daß neue, Einnahmen hinzu-! kommen wstcden. Di« verschiedenen Kriegsmaßnähmen, wie! UirterhalLSbeiträge, Flüchtltugsfürforge, Unterstützungen au! Mindestbemittelte und Arbeitslose, Beiträge für" BerbilligunG der Lebensmittel, Linderung der Wohnungsnot, HeMüstälte^ für Hreresangehörige, und der wegfalle,»de Teil -der Liquibätionsausgaoen erfordern einen später wegfällenden Gesamt.» betrag von halbjährig 663,0 Millionen Krgnen. Hierdurchjintr der Abgang auf 584 Millionen Kronen. Der Ertrag der heutir der Nationalversammlung vorliegenden Steuergesetze wird jährlich 500 Millionen Kronen, für bas Halbjahr. also mi^ 250 Millionen Kronen nach der Rückkehr normaler Bsv-- hältnifse geschätzt. Darnach stellt sich, doö Jahresdesizrt auj! rund 670 Millionen Kronen. Nun sind gewiß.670 Mb» lionen Kronen eilte durch Erspärungsn und Mehreinnahmen schwer zu erreichende Summe. Aber mit ernster Arbeit und' festem Willen ist sie zn erreiche».^,. « <r> : -o . ' Wir haben jetzt daS Fazit aus unserer traurigen Wir'^ fchast während des Krieges, zu ziehen. Wenn von Sparsamkeit die Rede. ist,, so rüüßte zunächst daran, gedacht, werden.,' ' den außerordentlich kostspieligen Verwaltungsapparat zr». reduzieren, nicht fortwährend neue Aemter zu schaffen.! Für diesen VerwaltungSappärat allein hat jeder Bewohn«:' Deutschösterreichs durchschnittlich _ 2 0 0 Kronen aw Stenern zu .entrichte»», eine Tatsache, die einfach wk haltbar ist. Freilich sind in dem Voranschlag für das erste Semestev- Ar»sgaben enthalten, die zum großen Teil nicht wieberkehren! werden und es ist für später Mit einer bedeutenden Entlastung! zu rechnen. In dem Abgang von fast 1260 Millionen sind! die Liquidierurraskosten von 669,5 Millionen enthalten, so! daß sich das Defizit auf 584 Millionen reduziert. Men»! bie nun in Vorschlag gebrachten Steuern bewilligt werden, so. erwartet man .für daS Jahr 1919 einen Eirigang von; 600 Millionen; es würben dernrrach auf das erste Semester.'! 250 Millionen entfallen, so daß der Abgang auf 334 Mil» sionen und für das ganze -Jahr auf zirka 670 Millionen! firrken würde. ■ ] Es Wäre unbillig, das diesjährige Budget mit de»«! deä Vorjahres zu vergleichen. Der üegenivärtige Staats». Voranschlag hat eine ganz andere Basis, berrn er ist für Deutschösterreich, 'die deutschen Gebiete Böhmens - und die? Subetenlärrder aufgestellt. Dadrrrch sind bie Einnahmen und! Airsgaben ans 36 Prozent der früheren Smnmen gefunhr«^ und sollte»» Deutschböhmen und die Sudetenländer in Wegfall Lomrnen, so würden sich die Einnahmcrc und Ausgaben noch» niedriger stellen. , j Was die Deckung des MgarrgeS betrifft, s» sott sie für das erste Senrester aus bern Kredit von. zwei Milliarden Kronen erfolgen, welcher, durch daS Budgetprovisprium' bewilligt wurde; bisher ist davor» »rur ei»:e halbe Mlliardr im Wege der deutschöstcrreichifche» Anleihe auSgenützt wordru. Vo« der Pragsr KredMa«ft^ Prsg, 5. Febmar. (Tel. der »Wr. Morgeuztg?) '-Dtt Prager Kreditbank har einen großen Posten Mren der Odkoleb- Mühle erworben» die ihr mrnrnehr die Majorität sichem. Die B«fchtiehr«ver (M5e«ftah«» Prag» 5. Fedm-r. (Tel. der „Wr. Mvcgetytg.^'Die.Gi«^. nähme»» der Buswtichrader Bahn im Monat Järiner rund Zl/g Millionen Kronen. Prager Börse. - - Prag, ä. Febmar. (Tel. der „Wr. Morgenztg/) Dib hmüge Börse verlief in aufsteigender Tendenz der genügen Nm^ fätzen. Zu,n Schaden der Parteien und Sensale konnte nach! keine systeinatischL D»»rcharbeitung, der ve-.schiedenen Ordertz. foltzen. In Prager Eisen erfolgte ein tmziger Schlich zum Sensationskllrs von 2750. Warsna«stausch zwischen Ar-rgsrn «nd vet AftraLne. Ans Budapest wird »n»S berichtet: In maßgebeuhei- Kreisen erwartet »nan, daß es binnen kurz«»»» zu e»nein reg tx Wärenaust a u s ch zwischen Ungar u und . dec Ukrai»»e komnren »vird. Der »ckrninische Handelsminister O k n n » e w s k i ist zu diesen» Zweck nach Budapest gekommen. Äon der Allgemeinen Ungarischen Kreditbank soll eine Waren-- verkrhrS-At'kiengesellschaft gegründet werden, der die Aufgabe M fallen »vird, ans der Dongegend nicht nur Lebensrnittel wie Speck, Zucke sondern auch Benzin, Petrol e ü m, K o h l e, tz a n f und F l a ch s zu importieren. Dagegen erhebt die ukrainische Regiemng Ansvmch ans Telephon- > a p p ar a t e, l a n d w i r t s ch a s t l r ch e M a s ch i n e Papier und Obst. :• Die handersgerichtliche Regiftrirrung deutscher! Firmen in Tschechien. s Prag, 5. Februar. Das „Prager Tagblatt" met'oet: Zahl-! reiche große deutsche kaufmännische und indusmeNe Unremebmunge»»! »varen bis »»un ir» deutscher Sprache in das Firmenregister cm*1 getragen. Die mit dem staatlichen Unrschwnpg emgetreteüe . „Sprachenreinigung" und die Tschechisiemng aller, chemals tttrcr^ quiftischen Unternehmerverbände zwingt die dmsichkr» Jndü-i strietter», urn ihre wirtschaftliche Positiv»» in dieser Organisation' zur Geltung bringen zu können, »hre Fir»rra anch t s ch ech i s chs r e a i st r » er e n zu lassen, was von der» 'y'chechische«- Berbällden zur Bcding»»ng gemacht wurde. Das Prager H a n b et §- geri 6» t Icfent die angesuchte Eintraaurrg detz rschechische»»Mrme»t'' »vortlauttS a b. Zur Begründung erklärt das Harrdelsgericht^ daß» die Strohmayersche Sprache»»vervrdnung auch un Lschrcho-slowakrr, schm Staate volle Gelung habe, beide Landessprachen also gleich'.' berechtigt sind, komnlt aber z»» nachstehender Forderrmg: Da die obige Verordnung noch heute gilt, kann dir Registrierung der Firma n»»r in der Sprache erfolge»», tu der die seineczeitige Eingabe un» Rrgieftrierung geschehen »st. Da diese Eingabe deutsch abgesaßt war, ist jetzt hie Registrierung in tschechischer Sprache, unzulässig. Also stellt sich das Handelsgericht mit dieser Bearimdung im Gegensatz $mn Landesgericht, das besarmthch! erklärt hat. daß in der tschrch»schm Rrpubli! nm die tschechisch^ und slowakische Sprache gültig sei. j Durchstich des Morrtblaae.-'HUM r Aus Zürich wird »mö gemeldet: DaS italirnisch-franzö^ sisihe Projekt eines Durchstiches des M o n t b l a n c ist »vieder! spruchrrrf geworden. Dadrrrch würde stch die Schweiz, die mit dem! Durchstich des Großen S t. B e r u h a r d gerechnet hat.i a n s g e s ch a l t e t sühlm. Durch den geplanten Grüßed' St. Bemhardttnrnel würde den» erst seit verhalttrismäßig kurze,:. Zeit fertiggestellten S»mplont»rnnel große Konkurrenz gemaM »verden, »vaS wieder deu Jtalierrern und Frarrzofm nicht vaD Die italienisch-französischen Finanzkreise wollen mit dem Mdnb» bkanc-Durchstich die Schweiz offenbar umgeben,, wa« biec GtfiW der Enttimschung cutsgelöst hat. Warenarrstausch zwischen der ALraiae and Georgien. Gtmrisla«» 4. Febmar. Der ukrainische Prenedimst mrldrti aus K r e w: D»e NegtmM hat d»e Erlaubms für die Ä v führ von 50.000 Pud Mehl nach G e o tg»e« wogegen Georgien ' '' '