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Wiener Morgenzeitung · 1919-02-04 · Heft 17 (4.2.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 17 (4.2.1919)
Date
1919-02-04
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 17 Wien, Dienstag WUforrs Gmpfartg In der KamMer. Paris» 2. Februar/ (Meldung der Telegraphen- Kompognis.) Das Erscheinen des Präsidentett oer Bereirllgftn Staaten.'im.-, der heutigen Kammersitzuttg des AbgeyrdneLenhauD.. ist die erste Gelegenheit seit 70 'Jahren, daftein Fremder ofsiziell in der Versammlung der MsiMschen KhüÜerten empfangen - wmbe.'' Ä.as'MttckMWtl "$Öä in der zweiten RevoWon M. .Iahte 1948 der Fall, W der Herzog von Orleans im-PMinE erschien. ^Der Präsident' des Abgeordnetenhauseshat Wilson" in Gegenwart Po'incarech CleMenceaus und anderer Persönlichkeiten willkommen gehME ./ .. .; GLeeiL der VL«schiueuarbeiter in London. ‘ 'SBcrfi^’-‘'J-3^iS«6yuat.. #sr4äoltöIlwf5gl^rÄ 'meldet .•aus München: ^Gestern nachts 'wurde.ein Putschversuch gegen das Strafgefängrüs. Stadelheim.bei.München durch - MüWnengewehrfeuer mnd blindes Gs- - schützfeuer adgewieserl. ' ' ' ' ' ' ' ..; ®e«rEiiV'-S; Februar. Der „LvKklattzeigsr* meldet «us Rotterdam: Mr Streik der Mäschinenarbeiter.in. London wird sich wührschemlich weiter ausdehnen, da die Mitglieder derpereinigLönGesellschaften derMchchinenacheiter erklärt" haben, äm.'DonnersLag in denÄusstand zu treten, wenn bis dahin ihre Forderungen nicht bewilligt werden. Dadurch würde' sich'die .Zahl der ÄtreMndeN'.Ä.^ 39Ö.OOO'.. allem.' ik London erhöhen.. Ueöer Belfast herrschen die Streikenden unbeschränkt. SkMrM'vö« -Bahrnr gestordeN. - MüttchMi- 3. Februar. Die frühere Königin M'ch r i ü T he r r s s von Bayern - ist heute Um 6 Uhr 45 Mumien abends auf Schloß Wildenwarth sanft verschieden. Gin LKglisches Urteil gegen die ArraLMnZigerr. SoLhrgen, 3. Februar. (Tel.' der „Wr. Morgenztg/) Das englischem Kriegsgericht verurteilte 'den U'nabhängigensühreri' Redakteur M.er'L'en, wegen eines AMM in der, „Dolksstimme",. der anläßlich des DpM" vchr Liebknecht und Rosa Luxemburg zum Gene r a^l ft r e \ k äussörderte, zu vier Monaten G^fängniHi MnWKrLng von ArrsstrhrverSoLerr. WsskriMto«. 2. Februar. (Meldung der Trt?gr«rphen- Kömpagme.) Die Äusfubreiuschränküugen für Gerste, Mais, Urggru, Haftr.^Bohnen, Erbsen, Dichsütter, Baumwolle und Ott sind a u? g e h o b e n 0v orde n. Weiter wurde bezüglich der, PGorgung HvIaudS,'. Dänemarks und Schwedens beschlossen 400.000 Tonnen Gerste über dw bereits vereinbarte Nation hinaus zur BersüMg zu stellen. ' Prinz Älexrmder von Serbien in Paris. Paris, 3. Februar. (Havas-Meldung.) Prinz Ale.r a n der von. S e r bien ist vormittags hier eingetroffm' -Md.-von P d inear H, P ichon und General M o r d ü e q als Vertreter Tlemenceaus empfangen worden. HÄiArhnrg-mtd Bremen solid arisch. 'Berlin/ 3^ Feörucir. Wie das „8 Uhr-Abendblatt" von zuständiger Seite, erfahrt, hat sich der Hamburger A r b e i t e rü n d S old a t e n r a t mit dem Arbeiter- und Soldatenrat in Bremen solidarisch erklärt und erhöhte Alarmbereitschaft in Hamburg Ungeordnet. - - ■ MÄlKUfvöMLswevLe. Der Wirker Eislausverem verüufiattet —- Frostivetter vorausgesetzt — am 7., 6. und. 9. d. M. große Knust und Schrullciuskonkurrcnzen. An den.'beiden Wochentage finden um früh die Schnellämeu statt, während das Kunstlaufen am Sonntag nachmittag vor stch geht. Bostragsafermd. Heute hält um halb 7. Uhr abends Herr §ng. Fedor % fl e r iu a n n im Industriellen-Casi l., Konto rdia-- platz seinen Berten Vortrag. Er hat' diesmal das Thema „Tonristit' und Wintersport". gewählt. Der Vortrag ist in erster Linie für .die Mitglieder , der Hakoay bestimmt, doch sind auch Gaste hMich wrNomm«. . ' Li« Hckkoah..hat schon am 23. Februar gegen einen erst- NMgin Gegner zu sMen» und zwar ficht^ sie m der Konkurrenz um > dm RrederösMreichischen Cup dem Wiener Sportkhü h gegcnüb Volkswirt. Wirtschaftliches arrs Rußland. W,dm1 Umwege über den Londoner Economist Erhalten wir aumähuch zmmnuäßige Angaben über die wirtschaftliche Latze,m. Rußland.. Nach Ansicht der Svwiet-Zeibmg ist gegenvon SS7 Prozent. Das Tabakmuchen hat seit Beginn der RevokNion, monn .Mt.nommen, denn da .Kleider» Schuhe und " .. “ " ">ld nicht ' ' Jndusttirattstct auch' für noch so viel Geld nicht zu haben sind, allein H „ e i Un ekel l K Wüöneskeüsl, B e tj. i e b achei wech vech und wird deichte:, daß von S82 dru..Proviuzrn.ftef, WarSnefE infolge Maferialmangek heu Von den " aelamten Tertil-- n _irt DüwietrufilaNd in r O>^l und Tula n n Wleuer MorgeuzrUrms Notwendig sind. —'DreLederindrt strie stand ebenfalls still, indessen, zwang die allgemeine Futtemot zu so - umfangreichen Abschlachtungeu, daß sich eine g r,o tz e-M e n a t v o ti Häuten ansammelte, zu deren Verarbeitung deutsche Gcrberemperten im September nach Moslan geschickt wurden. Die Sdwicts richten S ch u h f a b r-i k e N ein nach dem Muster der schon bestehenden st a.a l l i ch e n K l e i. d e r f a b r ike n. Diese haben bisher 300.000 Anzüge erzeugt, die zunächst um 450 Rubel per.Stück, verlaust wurden, doch hat' sich, da zu wenig Ware erzeugt tmrb. Paaren.. — Geradyu v e r ll ä n.g n i s. v b l l w.stkt .uns. daS gesamte Wirtschaftsleben der- M a n g e l a n B e r i eh rsnt i 11 e l n. Die Anzahlder reparaturbedürftigen.Waggons stieg' von 6 Prozent im November.1917 auf 0. Prozent im Februar 1913 und. auf 80 Prozent im September 1918. Bei der- Nikolausbahn ('Petrogmd--Moslau) sind 26 Prozent der Waggons als nicht mehr gebrauchsfählg ansrangi-rt, feer der Rjäzan- und Knrsk--- eisenbahn mehr als v r e r z i g Prozent. Aehnuch verhält es. stch mit den Lokomotiven, die man m nur notdürftig - repariertem. Anstand wieder einstellt, was zur Folge hat, daß die ^ahl der Eisenbahnunsälle stetig zunimmt und nur, wie die.Jswesüja sägt, „der außerordentbchen Langsamkeit der Züge" ^sei es zu verdanken, daß verhältriiSmäßig wenig Todesfälle dabeizu verzeichnen sind. - Ztalierr will Bsdenprokükte nach OeuLschlMh exportieren? MÄ«chen,. 3. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenttg.") Wie der „Müttchen-Äugsburger Abendzeitung" von. ihrem Korrespondenten in Lugano gedrahtet wird, kann auf Grund zuverlässiger Mitteilungen' versichert werden, daß.sich die m'aft gebenden. S t e l le n" der' 11 a t i e n ischen Regierung lebhaft mit der Frage beschäftigen, die A u s f u h r nach den früheren Märkten wieder aufzunehmen. Man wäre geneigt, B o d e.n- Produkte nach Deuts ch l a N d zu.exportieren. Die Ersffrmng der Präger Börse. Prag, .8. Februar. (Telegramm der ^Wt. Msrflenztg/)^ Heute fand unter zahlreicher.Beteiligung die E r ö f f-n u-n g der Prager Börse statt, die während des Krieges durch, viereinhalb Jahre geschlossen war. OberdireKtor Novotny begrüßte in einer Ansprache den Finanzminister' Dr. R a s ch r n. der in einer längeren Aussühmng das-Wesen und die Aufgaben der. Börse darlegte. Um halb 12 Uhr begann der Börsenverkehr, der sich.äußerst.rege gestaltete. Große Umsätze wurden in Böhmischen' Bankwerten, so in Papieren der Böhmischen Unionbank, erzielt. Der tschechische Export und Import. Prag» 3. Februar. (Tell der „Wr. Morgenztg.") „Narodni Listy" zufolge wird der tschechische B a n k e n v e r b a n d im Einvernehmen mit dem Handelsministerium eine Kontrollgesellschaft errichten, die die Einfuhr nach Deutschösterreich und die Ausfuhr nach dem tschechischen Staat kontrollieren und die Kochpeüsattonsgeschäfte durchführest soll. In Wien wird eine Zweigstelle der Gesellschaft errichtet, mit deren Weisung die tschechischen Banken in Wien betraut werden. - ' . Die böhmische Braunfeohlenfördernng gesteigert. dtach einer Meldung des in Teplitz erscheinenden „Kohleninteressenten" ist die Kohlenprvdnkiion in der zweiten Iännerhälste gegenüber der ersten um ungefähr ein Fünftel gestiegen. Während mr November 1600 und im Dezember 1680 Waggons täglich verladen wurden, belief sich der Durchschnitt vergangenen Monat auf 8900 W a g g o n s pro Tag. Die Förderung in normalen Jahren erreichte 3500 Waggons, i Wirtschaftliches aus Amerika. Washington, 1. Februar. Das K r i e g s h a übel S» a m t hat eme sofort in Kraft tretende Entscheidung getroffen, wonach keine einzelnen E i n s uch vl r z e n z e n notwendig seien zur Einfuhr in die Vereinigten Staaten, ans dem Bereinigten Komgreich, Frankreich- Italien, Belgien und ihren europäischen Mittelmeer- und afrikanischen Besitzungen, für welche Artikel immer, ausgenommen Brotgetterde, Fleischprodukte, Federn, Eisenmangan, Pcl'häute, Nitrate, Erdnüffe, Reis, Z nn, Zinnerz und Metalle, welche mehr als fünf Prozent Zinn enchalten. Diese Maßnahme wird ergriffen, um die- W i e d r r h e rstel'lüng des normale« Handels zu beschleunigen. Verfügung über die österreichische und deutsche Tonnage. Washington, 2. Februar. Kommandant Charles W. B e l (n a p wurde beauftragt, sich nach Frankreich zu begeben, .4^. 44 4M QT V UA... Ol * 4 A i4 - S. A444 ■ V I. *. ‘ W AU Cll3 AMU44 Au.lni. M» 4 h ^14 Jüte ’4 unterstützen. Während des Krreges hatte Kommandant Belknap die Aufsicht über dir Handelsschiffahrt.. Erste österreichisch« Spnrbnfsr. Im abgelaufenen Monat wurden bei der Ersten ostecreichffchen Sparkasse im Spar¬ und Scheckverkehre von 47.435 Parteien K 57,000.098 eingelegt, an 25.331 Parteien 98,140.368 rückgezahlt und der Gesamteinlagenstand belief sich Ende des Monats auf K 603,395.568. Hypothekardarlehen wurden K 1,357.700 zugezählt, dagegen rückgezahlt K 1,671.165 und der Stand der Hypothekardarlehen stellt sich am 31. v. M. auf bi 816,266.967. Die Pfandbriefdarlehen beliefen sich am 81. v. M. ans X 17,876.486, darunter K 18,805.400 60jährige Pfandbriefe. Wechsel wurden X 7,241.110 eSkomptrert, dagegen X 14,444.136 einkasstert; Kassenscheine der Oefierrrichischungarffchen Bank X 2,450.000 angekauft, dagegen K ■ 2,000.000 einkassiert; der Besitz an Wechseln und Kaffenschrinen der Oesterreichisch-ungarischen Bank betrug Ende vorigen Monats K 65,886.327. Die Generalversammlung ber Oester -eich ifch-un garlslhen Bank. Die ordentliche Generalversammlung, der Oesterreichisch-ungarischen Ban? wurde unter Vorsitz des Mzrgvüvernöurs Dr.Frelyerttt V. Grüber Im großen Kvnzerthaussaal in Gegenwatt eümr Reihe von dentschösrerroichischeN, ungarischen und tschechischen Finanzleuten abgehttlren. Der Generattekretö-v v.' Ä np p hob in' seinem Berichte hersar, baß die UüSftchten für di-e Indu ftrie nngiinstjg seien, nlltzrdinAwürden r4. Februar 1019 *6elt«T ...-- --- -i i in .. - — nur erhöhte ArLeitsleistung, intensivste Prfebuktion und größte Sparsamkeit es ermöglichen, unsere Wittschap wieder auszurichtLn. Was die Staatsschulden a« die Bank betrifft, s? teilte her Generalsekretär mitj datz seitens der Bank der ehemaligen k. k. österreichischen Staatsverwaltung ein Vorschuß von zwei M i l l i a r,( d e n Kronen-unter der Voraussetzung eingeräumt wurde! daß die übrigen, auf dem Gebiete des einstigen O-öster» - ' rsich entstandenen Na ionalstaateU die Zustimmung er. teilen würben, die jedoch bisher nicht erfolgt ist. Ganz außergewöhnlich war dis Zunahme des Lvnibard. geschäftes, 'das sich bis 31. Dezember b. auf ü'ber 'sÜnf Milkrarden bezifserte (die Zunahnw beträgt über . 4,9 Milliarden!). Diese außerordentlich!: Entwicklung - steht inr Zusammenhang mit den' g e Mal» ti gen B e l-e h n un'g e n der K ri e g s a n le ihrk.^Fn^ folge dessen und insbesondere infolge der Notenthesau->; roerung. durch . die .^Landbevölkerung^ kam - es . zu der.. "? Zirkulation von 35,6 Milliarden. Der Goldbestand/ bßr Bank belief sich, Ende 1918 auf 261,9 Millionen. Kronen, die Abnahme - gegen 1317 fl Beläuft sich , aus 3,2 Millionen. 40 Millionen, Kronen Handesgold.' münze n sind zur toiltveisen Kicherftellung von fürs Rechnung der Staatsverwaltungen ausgeriommene Vorschüsse im Ausland gebundsu.-'Große Unforde-- rungen wurden an die 'Debisenz-enftrala gestellt! nur durch Heranziehung der von den Regierungen aus. genommenen M a v I b a r l ehest konnte der Bedarf befriedigt werden. Der Umsatz an D e v i s e n und aluten erreichte die Höhe von mehr als acht Milliar d e n Kronen. Als die tschechischen Aktionäre in tschechi« scher Sprache gegen die Geschäftsführung der Bank zu. protestieren begannen, kam es zu erregten Lärmszenen. Die tschechischen Aktionäre brachten einen Protest gegen die weitere Belehnung von Kriegsanleihe seitens der; Bank und die Vermehrung des Notenumlaufes zur; Verlesung. Unsere Interessen nn den türkischen Eistubahm!». Daß die Bagdad bah n für Deutschland endgültig! verloren ist, wurde bereits gemeldet. Aber sein und unser Einfluß ist auch bei den Linien der europai» scheu Türkei durch die Franzosen ausgeschaltet wor. den, während die Baqdadbahn den Engländern in die Hände fiel. Die orientalischen Eisenbahnen die Saloniki—Monaftir--Bahn und die Salo-> n iki—Konstantinopel-Bahn wurden mit deutschem und österreichischem Kapital und von deutsches und österreichischen Ingenieuren unter großen Schwierigkeiten erbaut. An der Bagdadbahn war die 'Türkei; nur mit 15 Millionen Francs beteiligt, Deutsch l a n d dagegen mit mehr als 13 0 M i llionenMark. Was die orientalischen Eisenbahnen anlangt, wurde ihr Kapital von 50 Millionen Francs hauptsächlich von österreichischen Finan z l e u t s.n aufgebracht. Die Sabo» niki—Monastir-Bahn und die Saloniki—Konstantinopel» ■ Bahn wurden von'denHranzofett finanziert, so daß toir- und Deutschland dabei keine direkten Verluste erleiden.^ Sie haben sich wenig rentiert, während die .Orientbahnen gut gingen. In Deutschland wird nunmehr die Forderung nach e n t s p r e ch e tt d e n E u t s ch ä d i g u ngen geplant. Was uns betrifft, so sind die Finanzkreise, der Ansicht, daß die Entente die Orientbahnerr nicht mit Gewalt an sich reißen wird. Aus diesem Grunde! waren die Aktien dieser Gesellschaft aus der Wiener! Börse während der vergangenen Wo che^ stark gefragt und erzielten eine Avance vo<4 hundert Kronen. (1357.) Abschluß der ersten Kompensationsverträge «M Jugoslawien. Nachdem eine Abmachung des Ernäh-- rungsamt-Ls betreffend den Austausch von 30 Waggons. Salz gegen Mehl und Fisolen vorausgegangeu, sind nunnwhr die. e r st e n zwei K v nr p e n s a t i o n sverträge mit Jugoslawien, und zwar mir der S. H. S. Negierung in Laibach zum'Abschlüsse gelangt und es ist ihre Durchführung beim Deutschösterreichv- . scheu Warenberkeürsbnreau bereits in vollem Gange. Die Grundlage des Vertrages wurde schon um, die Mitte Dezember 1918 geschaffen urrd damals auch die Mhrzahl der in Betracht kommenden Waren(einschließlich der Mengen) festgestellt, doch war wegen des; Nsgierungswechsels in Laibach das endgültige ZuständLkottlmsn erst am 30. Jänner 1919 möglich. In' den. : beiden Verträgen kommen vor allem die seit Jsthrzehnte« bestandenen,- durch den Umsturz nuterbrochEu industriellen Wechselbeziehrrngen zwischsu den beiden Gebieten zur Berücksichtigung, in dein gegenseitig die' notwendigeü?. Materialien zur Verfügung ge- ’ spellt werden. Bon Waren, dstl in diesem Sinne von .) Slowenien geliefert werden, seien Gerbstoffex Lrä kte swie kalzin ier te Dv ntxde erwähnt,da- ■ gegen aus un.erer Seite Ku p fer v i Lrio l, S ch wdfelsaure, Karbid. Obwohl die Kohlensörderungsverhältnifse auch in' Jugoslawien sehr ungünstige sind, ist es im gleichen Sinne gelungen, die Kohlen Zufuhr aus dem Süden, wenn auch in beschränktem.Mähe' ' zu verbessern und sicherzustellen, indem äußer 200 Wagen Kohle, welche bis Ende Fe^ bruar angedient werden, täglich 10 Waggons/ Kohle a:rs dem Trifailer Revier geliefert wer? den. Ueberdies wird die Südbnhngefellschaft vomHerzh a N s Marburg mit der v ollen T e n d e r s ü U i w n g. beliefert. Der Vorteil liegt auf beiden Seiten, weil Hlowenieu wegen, der Durchfuhr genau so an der AusrechMhaltung des Eisenbahnverkehres m der Steter- Mättinteressiert ist wie Dentschösttzrreich. Angesichts der Lebr nAmittelknaftphei t in Slowenien k-nn«

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