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Wiener Morgenzeitung · 1919-02-01 · Heft 14 (1.2.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 14 (1.2.1919)
Date
1919-02-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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9tt 14 SBieit, Samstag Wiener MorgenzeiLung Zeichner schleunigst diese Papiers, um 50 Prozent und no ch billr'ger bsAttvilligen Spekulant.e.tt,' 'verkauftem die sodann -VH-'HnfächeLvmLardrerung', ^bei-.' ''der^'^sterreichiH-MgarssHerr' Bank ohne jedes Risiko' 26 POzent des Mrtes getvoknett haben. Tatsächlich sind 'in unseM- Staat Mr l l io n e n ö st e rr^rHisch^' KrWLn si'L^e'i'Ä'.g' estt-ömt.'Mer dS't'dies^'Msm:'M^HWÄt''ä^?.versHic6enen ZeitimgsartEln.^schli6Mr)MnHi,,'däß. die-ÄrrezZanleihen vielleicht d-W nicht: tßettäpd Jin.tverderr« kauften die Leute vomFurcht.um Ar .Mld ^griffen) tufoltzeMangels an anderen'Zsirl^wUDr tpWgxum zu'einem Kurs von mehr'' alS . oMu/t /.'Kr"iegsau,l.eih$n, behen sie sich HHer siiit bedentendent Verluste entledigt . hatten. Wir MerkreiböN nicht, wenn wir sagen: Noch ein solcher urlvoröechachter Ausspruch und die Leute werde n Min' Eald mehr habe n, um das sie Fnrcht-.HsßEtt? -MKn.'. ' der..'' Negierung verlangen wir Wten^mch nHt> alärm^ntz-e' (Hüsspr.üche. . ' Mr fragen charttln den. stellvertretenden Vorsitzendsn-Hös^-i-istLMtes, ob er geneigtest-- e i n zmi ch r e i- Le'N,'-'. daß Kundgebungen des bezeichneten Regierungsmitgliedes sorgfältig erwogen werden und daß sich? dieAgoheiutn^voller. /AWiesirngen enthalte, die die rnannigfaltigsten Auslegungen zulassen und' eine P a ni k - i m. PI 6 l i Jot m. he r-v o rr u f e n. Aetze'MLeMLerÜWey im Ärrsfrchrverkehr. Für beit Ausfuhrverkehr ist eine neue Reihe dorr. E r l« ich t.e.-xu mg e n. eingeführt. worden.. Um die Ausfuhr . -kteipe.rLr- Warenmengen < im - Ho stv er It h t möglichst wenig zu behindern, wird die Ueberwachung von Postsendungen auf ihre Ausft'.hrznlässigkeit- bis auf weiteres auf nachstehende Waren ^eingeschränkt:. . .. . ^bensnMtel aller Art '(wie/zum Beispiel Kolonial-, waren, Gewürzch^Getreide', Mehl,. HMenfrüchtch Fleisch-, Geflügel, Fische uftv.) und Ehwaren' aller' Art; 3. Saccharin; 3/ Wüe Und Oele aller-Art; 4/ Mirteräköle und Mineralöl-- püchMe aller Art einschließlich Paraffin; 5. alle Textil-/ stöffe>' Garne, Gewebe und - Wirkwaren, -auch konfektioniert (Liner besonderen Bewilligung bedürfen: Gewebe, Bänder, Wirkwaren' nnd Konfektion -auf.' .Seihe--^«MV'/Battste, Gaze, Etamine, alle diese auch bsstickt,/-sowie Konfektionen. ans . diesen Geweben, -bestickte Taschentücher, bestickte. Kragen, bestickte Manschetten, Garne aus Papier, Gewebe aus. Papier, einschließlich der - Mischgewebe Mit 'Kette' Mstw' "Schuß aas Papier; auch'konfektioniert, Tülle, Spitzen, .Posamentier- und KnopfiparM, ymstliche Blumen..' .und deren Bestandteile, Schmuckfedcrn> Pelzwerk, einschließlich .Federnpelzwerk, Hüte und Hutstumpttl, Facher, Regen?, undSonnenschirme, Besatzartikel); 6-. - ,-KalktfWk,: roh,. r^eneriert und in Abfallen; 7. Leder und Lederwaren mit Ausnahme von Led'ergalanterie- «nd Taschnerwaren, von Schuhen, deren Oberteile ganz oder zum größten..Teile aus ^extilersätzstoffen öder: Seide bestehen, sowie von ''solchen mit Ersatzsohlen,"endM)' -mit" Ausnahme ' von Handschuhen; 8. Nägel,. Schrauben, Schraubenmuttern, Waffe;: und. Waffenbestandteile; 9. Gold, Silber und Platin, rein sud legiert, iir Münzen und Barren, ferner roh, alt, gebroch» . und in- Abfällen, dann-Körnet, Granalien, Platten, Woche, S-tangeN und Drahte, ungefaßte Edelsteine und echte Perlen; :0. nachstehende chemische Hllfsstoffe und Produkte: Methylalkohol, Aethylä'ther und 'alle änderen einfachen und zusammen gesetzten Aether, Äetznatron, - Albumin, Arzneiwaren und Nrznc'. wffe (mit Ausnahme von Bade» und --Duellsalzen» Bor . Borsäure, Brom, EssigsäurL:/Myzerin, Kasein, - '! »7-Slelstor, und-and.'..' i ' "ketnehlhaltige Klebeppb Äppbetllrmittel, Soda; auch doppcs: si.'hlenssture '.lPicarbönät), 'Stürko (auch StärLmöhl). Sdii-/guMcki uNd' Gummisurrogate, Steinkohlenteer- -#fe. Md deren Derivate), Teerfakben; "11. Kerzen, Seifen; 42^ Gegenstände von. geschichtlicher,, .künstlerischsr oder ' kultureller Bedeutung..(Ge.sty-.VoN.5.. Dezember 1918, St.-G.?M.' sofern'' Liest Bedeutung -hauptsächlich", auf ihrem : Alter' beruht. ' H . .. ..d.Diest.Mäßnahme ist nur..als eine-, jederzeit nach Errnesstn der..Staatsverwaltung widerrufliche Erleichterung, gedacht, picht, aber als-eine Aufhebung des Ausfuhrverbotes für " die. in der neuen Liste nicht genannten Wgren. Wenn däher solche Wären in größeren Mengen, offensichtlich zum Zweck der llmgehung der Ausfuhrverbote per Post aufgegeben worben, wäre darin eine Uebertretung. gegen, die Bestimmungen über die Beschränkungen des Warenverkehres zu erblicken. -).-*■ .-■■ - / Wister wird - v'dxtzesorgt, daß verbostne Waren beim Mgang de« Detvikligung schön vom Hlufgabepostamt zurückewststn. werden; ..eS wird dadurch vermieden,-- daß Sen-.. Ungen zuerst bei her Ausgabe' glatt angerrommen und erst nachträglich zurückgeleitet werden. ' ' "' Mustersendungen von HandelSveisenben werben künftighin ohne besondere Bewilligung, bloß-- gegen .Handelskammerzertifikat, zur Ausfuhr. -zugelassen werden. Schließlich wurden Einrichtungen getroffen, um Parteien, die an den Sprechtagen (Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, lO biß. .12 Uhr),- persönlich - mit. ihrem Ansuchen tm Staatsamt der -Finanzen erscheinen,' wenn möglich noch Mn Tage der Einreichung, die Gesuchserledigung aushändigen ^u-'wnnen. - - ./-^Zm diestru Behnfe werben die Parteienvon der -Einlanfstelle an den zuständigen Gruppenleiter.gechiestn werden pNd -erhalten sogleich sine schriftliche Auskunft' darüber, ob die' Erledigung fofört erfolgen kann oder nicht. Gegen Bor- 'wkifung dieser schriftlichen Auskünfte, die sorgfältig aufzubewahren sinb, kann zutrefsendenfa.lls die Gesuchserledigung noch am selben Tage.in.der.ZollkanW des Staatsarntes der^Finänzeu abgehölt werden.' Neue sÄtgÜsche Kriegsschatzscheine. Am b Februür emittiert die britische Regierung neue „nationale Kriegsschatzscheine" die erste Serie ist zu. j ii n s P r o z e n t verzinsbar, einkommensteuerpflichtig und hat f ü n s- oder z e h n j ä h r i g e Laufzeit; die zweit e Serie wird mit v i e r P r o zent verzinste ist nicht einkommensteuerpslichtig und wird nach gef)n 2 ahren rückgelöst. Der Emissionskurs der sünfprozentigen Schatzscheine beträgt 100, der vierprozenügen 1011/2. Die nach fünf Jahren rückzahlbaren sünfprozentigen Schatzscheine werden zu 102. bie nach zehn Jahren rückzahlbaren zu 105, dievierprozentigen ul pari eingelöst. Vorangegangene Emissionen vonKriegsschatzscheinen mit Konoertierungsrechten können jetzt m die neuen Schatzscheine mit zehnjähriger Laufzeit Amgetauscht werden. Nach dem großen Erfolg der letzten ^National War Bonds" kann es kaum einem Zweifel unterliegen,, daß. die Zeichnung.-der neuen Schatzscheine wieder ein bedeutendes Ergebnis aufweisen. Ä *'.; ‘ Polen und das deutsche Zahlungsrvesen. Wie die Deutsche Allgemeine'Zeitung' mitteilt, ist in Posen ein p o lnisch es Schatz amt entl standen, das zunächst' f ä.m t^l i ch e Z a h i u n g e n wie auch die Ausfuhr von E f f e k t> e n und E d e lmetallen über die von den Polen besetzten Gebieten verböte n hat, G e l. d u b e r w e i s u n gen an Adressaten in den besetzten Gebieten, unterliegen der Kontrolle des Schatzamtes,- Die Deutsche Allgemeine Zeitung äußert sich hierzu : Welche finanzielle Bedeutung diese Verfügung: hat, wird klar, wenn man sich vergegenwärtigt, daß.es sich hier um die einfache K o n f i-s-k g t.i y y sämchcheraus per Provinz nach derNeichszentralefließendex E i,n.n a h \n en aus d i,r e ft e n und indirekten. S.t. e \\ e r n,. Gst b ü h reu' usw. handelt, und daß. ferner .durch , das Perbot per Zahlüngsmittel- . ausftlhr die Gläubiger im Reich,. die von den Geschäftsleuten in den von den Polen besetzten Landestcilen Zahlungen zu - empfangen haben, empfindlich geschädigt-' werden.- Es handelt sich hier ano um .emeu E.i n.g.t j f. f. -sowohl. in die öffentliche als auch in .die private.Rechtstphäre., Es jst : klar, daß unter diesen -Umständen, die.ReichsregieruM sich genötigt sicht, unverzüglich , e n t s. p.r e ch e n d. e M a ß-- - r e g e l n zu ergreifen, Wie wir erfahren, wird. nüt .sofortiger Wirkung bereits heute eine Verordmmg erscheinen,, die.besagt, daß mit Rücksicht auf das-Vorgehen der aufrührerischen Polen /sich die Reichsregieruug entschlossen habe, insofern. ein V e rb ö t der Uebermittlung j e tz l'i ch e r Za h l un g e N in das von den Polende s e tz te G e b i e t zm erlassen, als die Ausführung .einer jeden Zahlung -von der ausdrücklichen Gcnehmigung des ReichSschatzamtes/ respektive, ein-r 'von diesem bestellten Behörde abhängig geNicicht wird. Außerdem chird in Konp munen, Handelskaminem usw. wie auch allen.anderen öffentlich--, rechtlichen 'Institutionen, die bisherbefugt gewesen waren, Ersatzwertzeichen auszugeben,:.die weitere- Ausgabe dieses- N o tg e l d e s u n t e r s a g t. Außerdem hat der.polnische oberste B'olksrat beschlossen, eine 5v M i l l: o n e n a n le i h e in - fünsnrozentigen Anweisungen aufznnehmen. „Wir wissen", sagt die Deutsche Allgemeine Zeitung,- „daß unsere deutschen Banken, soweit sie nicht durch, brutale-Gewalt dazu gezwungen werden, es strikte ablehnen werden, auch nur den kleinsten Betrag dieser .polnischen Schatzanweisung in Zahlung zu nehmen. Ein dahingehender Beschluß liegt bereits vor." Die englische Handelsbilanz. Trotz aller Anstrengungen, die a g rar t f ch e und i n d u ft riß I l e E i g e n p r o d u k t i o n aufs äußerste zu forcieren, ist England mehr.und mehr in A b h ä NH i g k e i t v o m A u s l a n d geraten.Insbesondere hat das tzbgelaufene Jahr 1918 die englische Handelsbilanz in ganz enormem Maßstübe verschlechtert. Machte schon im Jahre 1917 der Import 64'7 Prozent, der E'xH o r t nur-35'93 Prozent des gesamten Außenhandels ^aus, fo verschob sich im folgenden Jahre das Verhältnis derart^ daß der I mp o-t 1 auf über 71 Prozent des Außenhandels st i e g, während der Exp ort auf zirka-29 Prozent siel, Dieser Rückgang des Exportes ist aber nicht nur ein relativer, sondern auch : ein--absöluter. Während die . Einfuhr, von Ende 1917 ./ .bis Ende 1918 von : 1.064,164.678 Psd.' Sterl. auf. 4.349,338;591 Psd. Sterl., b. i um 255,173.913 Md. Sterl. oder um zirka 24 Prozent stieg, siei die Ausfuhr von . 596,757.207 Pfd. Sterl. auf 529.429M4 Pfd.'Sterl.. -d, i. um 67,328.113 - Pfd. Sterl.' oder um über 11 Proz e n t. Die Pas s i v4 t ä t d e r H amde.lsbilanA, si. i. der Ueberschuß der Jmportüber . die Exportziffern wuchs von 467.407.471 Pfd, Sterl. im Jahre 1917 auf 789,909.497 Pfd. Sterl. im Jahre 1918, d. i. um 322,502.02b Pfd. Sterl. oder um zirka.69 Prozent. England hat somit zur Deckung seines unentbehrlichsten Bedarfes im Jahre 1917 etwa 470 Millionen, im Jahre 1918 etwa 790 Millionen Pfund Sterling ins Ausland schicken müssen. Das Aushören der 0-Boötbesirohung, das Freiwerden der Tonnage-werden den Import wesentlich . in die Höhe sch n e l l e n lassen. Ein außerordentlich g e st e i g e r t e r E xp o r t würde nötig sein, um esu Gleichgewicht zwischen Einfuhr und Ausfuhr auch nur annähernd herzustellen. Rückgang der deutschen Landwirtschaft. Berlin, 31. Jänner. (Meldung der Telegraphen- Kompagnie.) Die Landwirtschaftskammer für die Provinz Brandenburg ttat gestern zu einer Haupt-; Versammlung zusammen, die von B e r t r e t e r über Landwirtschaft aus allen Teilen der Mark zahlreiä) besucyt war. Aus den mitgeteilten Zahlen erggb sich ein bezeichnendes Bild von dem ft ä n d igen Rückgang der landwirtschaftlichen Erzeugniffe während des Krieges. Leider seien auch trotz Beendigung des Krieges die Aussichten aus eine beffere Versorgung mit Düngemitteln sehr schlecht. Die erste Aufgabe sei jetzt die V eseitigung der Zwangswirtschaft. Von der jetzigen Siegierung sei diese Beseitigung nicht zu : erwarten, wan müsse daher nach einem anderen Weg suchen» und dieser sei, die Erzeugung derart zu steig ern, daß genügend Nahrungsmittel vorhanden seien und die Zwangswirtschaft überflüssig werde. Wie sich Kroatien an den Kriegsanleihen beteiligte. Aus Budapest wird, gemeldet: Auf alle ungarischen Kriegsanleihen wurden insgesamt 348 Mill io nen, aus die österreichisch en Kriegsanleihen 17'5 Millionen bei den kroatischen Instituten gezeichnet. Von privater Seite wurden außerdem in Budapest und Fiume äus ungarische Kriegsanleihen 19'6, aus die öfter- L Februar 1919 Seite 7 --:-:-...........< reichischen Kriegsanleihen 1 Million fufw. skribiert. - 1 : Von den Getreidemärkten.. (Originnl-Berickit.) Fr» Gegensätze zum Wiener Platze tritt in P r a n allmählich em« - Bes s e r u n g der M n r k t l a g e zutage. Wennsich Per Ve^, kehr dort noch immer nicht normal gestaltete, zeigte sich -doch W.? beffertrr Umsatz in K l e e s a a t e n. Rotklee tvar reichliche' offeriert, konnte aber trotz stärkster Frage nur 'zu -u n-veränderten Preisen placiert werden. Mehrstrdernngen' wurden seitens der Reflektanten glatt ad gelehnt. Das Geschäft ist' durch den Unistand erschwert, daß Exporteure wegen deSi Währungstvcchsels, dessen Einzelheiten noch, nicht bekannt sind, derzeit kerne Anschaffungen besorgen. Andere. Kleesortni landen zu. t e i l w e i s e n g e d r ü ck t e n P r c i s e n Unterkrmst. In ..Berlin erstreckte sich dre Umsatztatigkeit nur auf wenige Artikel, .die zu guten Preisen anfgenommen wurden. In den meisten Produkten - hauptsächlich in F u t t er sto ffeu, fehlte das Offert. Bon den Markten der Union liegen neuerdings billiger« Maispreis e vor. Die neue Bsirsensterrer. Das Gesetz über dir Effekten- : ü m s a tz st e u e r wurde vom Finanzausschuß zum Beschluß echoben,'' 'und-zwar in der Fassung, die chr rm Oktober 1918 vom Herren? hause gegeben worden war. Die ehemalige Regierungsvorlage sah für ' die S p c k u l a t i o n s p a p t c r c’;- einen5 Satz von 4() Hel l e r für 1000 Kronen Umsatz-vor. Im/ Einvernehmmmit.der Regierung hat dann das Herrenhaus.die Sätze lür D i- . v i d e n d e n-p a Piere und. P r ä m i.e n s ch u l.d v e.r- / s ch r e i b u n-g.e n' ans. 60 H e l l.e r für 100.0 .Kroven erhöht» - Andererseits wurden E r m äßi.guup e n. der. Steuer für bte’ ■ K-ulisse beschlossen.. V . besteht Aussicht, , daß. auch . die .! Rati'onnlversmnmlung die Börsensteuer in dieser Form genchmigeu wird. Die E'Höhung der Effektenumsatzsteuer dürste.am .1. McirÄ in Kraft treten. ' .! Lemberg-Czernowitz-Jasiy-EisenbLhrrgesellschaft.! .Die aus die Lmie Lemberg-Czernow.itz entfallende . Garantierat'e von 3,000.000 KroUen war am 15. Jäntrer fällig.! 'Das. deutschosterreichische.Staatsamt für Verkehrswesen, an das:- sich die Gesellschaft - wegen Bezahlung -dieses Betrages zunächst gewandt fjattc,' lehnte die Begleichung ab. Die Gesellschaft steht! , auf dem Standpunkt, daß durch dre Auslösung des öst-erreichischeu>-; Staates in die einzelnen Nationalstaaten die-Berpstichtnugen des«! selben picht-erloschen sind. Sie bemüht sich, ihre Ansprüche gegen/ den österreichischen Staat-zur Geltung zu bringen und die Ver-: pflichttmgen. der in Frage kommenden Nationalstaaten. den bestehenden Verträgen gegenüber zu regeln. . - WrrLschaftliches aus AmesiLä. B ern, 30. Janne^ Der amerikanische Pressedienst meldet: Pom jährlichen Pelzurartt . in St. L o u i s : -Die Pelzkäusrr für Londoner und korttmenW Finnen waren st-a r l v e rt r e t en. 80,000 ^Zchetkatzw. brachten 15.000 'Dollar ein, 20,000 Hauskatzen -9. bis 90 CeM - per Stück, 1700 Leoparden 8000 Dollar, 1400 Bären 20.006. Dollar, /! 18.000 Hermeline 235.000 Dollar. Die ämecikcilüsche Schiffahrtbchörde' hat folgende n e n e , F r a ch t'F'n-sü si s angckündigt:B au m wolle von amerikanischen und Golffo Häsen nach Gent 5 Dollar, 10 Cents per 100 Pfund, pH o s-1 v h o r s a u r e s M r n e r a l von Florida nach Antwerpen und' Gent 10 Dollar per Bruttotonne, Kokosnußöl von nordatlantischen. , Häfen nach. Antwerpen und Rotterdam 50 Dollar per große ToUne (2240 englische Pfund.) ' Eine anglo-tfchechische Handelsgesellschaft. Prag,. 31.. Jänner. Wie F i n a n. c. i .a l News melden, ist eine Gesellschaftmit einem Kapital von einer Milli o n Pfund- - (Sterling1 gegründet worden, um die H a n d e l s b ez i e h u n ge u zwischen G r o ß b r i t ä uni e rt- und dev t s ch e ch o »s l o w a k i s ch e n R ep u b l i k zu sor d e r.rü Bulgariens Tabakhandel. Aus S o sin wird. un8' gemeldet : In der letzten Zeit sind in Bulgarien Käufer emge-i l troffen,.hie das TOakgWN nach der langen UnterbMungsiüE i! den Krieg wieder d n f n e y m e n wollen. Es syu zümehreren Abschlüssen mit Firmen der Vereinigten Staaten und/ Italiens gekommen, sein. > - -.- ' --j Wiener BSrse. / Hauptsächlich, infolge des f l a uen B e r l i si.eT Marktes und auch wegen der neuerlichen V e r^ schlecht e r u n g u ns e r e r Valuta war der' heutige Börsenverkehr l.u st.l o s. Eisen-- und Ko.hle.N'- werte erlitten eine Einbuße von durchschnittlich 13 bis 18 Kroneni Staatsbahnaktien waren um 4 Kronen niedriger. Auch die bevorstehende Erhöhung.der Effekten» fteuer übte einen ungünstigen Einfluß auf die BörMj/ Mehrere Bankwerte, die für Budapester ReäMttg gekauft wurden, hatten Steigerungen zu verzeichnen, .- Oesterreichische Kredit um 8 Kronen. Ungarische Kredtt um 21 Kronen.. Im Schranken waren Schiffahrt- und! Vrauereipapiere sowie Nestomitzer Zuckeraktien gefragt. Budapester Börse. Budapest, 31. Jänner. (Meldung' des Ungarischen Tele--' graphen-Korrespondenzbnreaus.) Die rege Kanslust hielt auch an der heutigen Börse an. Ungarische Kredit-Aktien stellttp^ffch -gegen gestern um 14 Kronen höher. Auch andere Kitliffevwerte waren! Gegenstand lebhafter Nachfrage, wenn sich auch hier die Befferungetz in engeren Grenzen hielten. Bevorzugt wurden Eisen- und Kohlenj : werte, die Besserungen bis zu 25 Kronen erzielten. Im ,Schranken - war der Verkehr ruhiger, wiewohl auch hier eine feste Grund-! rendenz vorherrschte. . Holzverarbeitungsäntcilc, insbesondere jene» * deren Fabriken m den besetzten Gebieten ihren Betrieb anfrechb-- erhaltm, waren , gefragt. Zum Schluffe waren Knlisseuwerte ans Gewinnrealtsationen mäßig abgeschwächt. Berliner Börsen Berlin, 81. Jänner. Da auf Gmnd btt hsflieMchens Nachrichten an der Börse die Ansicht obwaltet, daß die Nc-.jgierung durch die Tat zu beweisen . willens ist,'. gegen. siie'zH' setzenden Einstüsse in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht Mitstarker Hand durchzngreifcn, herrschte im heutigen Verkehr eine; beffere Auffassung bezüglich der allgemeinen Lage vor, womit: eine Erholung der Kurse Hand, in Hand ging.' Dies trifft! namentlich . für Rüstnngs-, Montan- und SchiffährtweM. zu, die Befferungen von 2 bis 6 Prozent zu verzeichnen hatten. Hm und wieder traten auch Kursnachläffe em, die aber m 8er. Hauptsache bei der sich später kräftiger durchsetzenden allgem-inm Befestigung wieder hereingebracht werden konnten., Die auffing-., lichen Kursgewinne erstchren später eine wettere mäßige Erhöhung.! Tückiicke Tabak-Aktim gewannen 12, Orientbahn-Aktien 3 Prozent.' Das Geschäft imhm aber im allgemeinen einen größeren Umsantz mcht an. Auf dein Aientenmarkte sind wesentliche Veränderungen' nicht eingetreten. Alte, heimische Anleihen bröckelten etwas rm Kurse ab. Die zu Einheitskursen gehandelten Jndnftriewerte wercn leicht befestigt.. Dje Börse schloß im Allgemeinen zu V* höchsten Tageskursen in. recht fester Stimmung. New-Porker Börse. 29. Jänner. (Kabeltelegramm. Fondööörsevlauf und Schlußkurse.) Die Börse stand anfangs unter dem Eirtzj druck, des Mtgünstigeu Ouartalausu-eises der United States St«^

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