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Wiener Morgenzeitung · 1919-01-31 · Heft 13 (31.1.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 13 (31.1.1919)
Date
1919-01-31
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 13 ■dwfangaattqBHfii Wiener MorgerrZeüuug wiHaatfmt.'WK»» m i iqUWMl'tiiiniiii 31. sännet itzlS Seit« 7 Dr. KramarfH . einvernvmmen, worauf der tschechische Minister des' Aeuhem Dr. Bene sch! einen langen Vortroig über die GebieLsansprüche seines -Landes hielt. Er legte zunächst eine Statistik vor, dörzufolge auf dem Gebiet des Lfchecho-slowäkischen Staates unter der tschechischen Bevölkerung von IO Millionen: drei MMonen Deutschs wohnen. Sodann fördert. Dr. Benesch eine tschechische Vertretung in der Kommisftsn für Kriegsentschädigungen - . und für Eisenbahnen und Wasserstraßen. Auch bei der Schaffung der Völkerlrga muffe die tschechische Nation gehört werden, da ihr Gebiet. v.on andersnaiionalen Hrritorim umschlossen sei - und leicht in Gefahr geraten könne. Der - VorsitzendeClemeneeau erklärte,. daß man gegen die Tschechen gerecht sein werde. PMsiLent Müsaryk über sktnelle Frageu. . .. Prag,. 30. JLütrer. Der 'Redakteur.bsS.-Veeer, - 'P <i d) wc y er, wurde dieser - Tage vom Präsidenten M a s-a r h i empfangen. Er befragte ihn unter anderem . über die Lösung dsZ deutsch-tschechischen Streitss durch die FriedLnstonserettz. Der Präsident erklärte es als HichL. taktisch,, wertst' er darüber gerade heute sprechen ' würde. Mau myM. sich noch gedulden und dies d e r Friedenskonfersuz überlassen. Die Frage, «b die Ententestaatennach erfolgter Einigung über alle FriedsnsbedingMtgbN dieses den Staaten des ehemaligen Vierbundes vörlegen.' werden, damit diese. sie einfach genehmigen oder oh sie auch, zur Friedenskonferenz werden geladen werden, damit mit ihnen weiter verhandelt werde, -lasse sich nicht bestimmt besahen oder vern'einen: Die-FrieVe'nSkmf.etenz 5könne sich' die Sache später überLegen, wie sie in der Frage der Einladung: Rußlands Lins 'andere Entscheidung-getroffen hat-, als : ^pßsprünglich geplant gewesen sei: .In - Besprechung 'in? u^rer, AngelsgetthelLen erklärte der Präsident, daß ihm; feine gegenwärtige Stellung nicht gestatte, vorläufig in die Lösung von Verfassungsstagen einzugreifen. Sojlange seine NechtZmacht-als Präsident der Republik ftst- > gelegt sei, wolle -und müsse er neutral bleiben. Die 'Wahlen in die Nationalversammlung werden sofort nach!Beendigung der Friedenskonferenz vorgsnommen werlhsn. Vorher müßten die Grenzen des -Staates bestimmt!»*»•; . i!«k ' ■ Grrqrrete brr SSHmische« Knrsrte. Prag, 30. Gärtner. (Telegramm der ,LSiener Morgensteitung.") Vormittags fand im Ministerium für öffentliche 'Arbeiten eins Enguete der Kurorte statt> wobei der Minister S t an i'e L. präsidierte.' Sämtliche Kurorte Deutschböhmens chatten Vertreter entsandt. Der Vertreter von Karlsbad <gab eine Erklärung, ab, daß die deutschen Vertreter nur unter Aer Voraussetzung Mitarbeiten, baß Deutschböhmens Selbständigkeit ...gewährt' bleibt: Es wurde-nach längerer Debatte «ine. Resolution 'beantragt, nach welcher eine eigene Amtsstellefür Kurorteangelegenheiten im Ministerium errichtet wird, Än der Ausarbeitung dieser Resolution nahmen die ^deutschen. Vertreter nicht' teil. sVine DurchführmKgSVevsVbnmrg Zrrs Straf- ..ptoz«ßKopsRe vom Jahre 1918. C Staa'Zstlretär für Justiz Dr. R o l l e t hat an die GerichtZ- ^stellen eim» sehr umfangreiche Berordnu ng zur Durchder- Sir äfprozeßnovelle vom Jahre : ,gerichtet. Die Verordnung zerfallt. in 6 'Abteilungen, stnb zwar: i.- Gerichtsverfassung und OeschäftSverteilung, 2. ' Bildung, Aufbewahrnntz und Vernichtung der Akten, ^.Register und Vermerke der Gerichte, 4. GeschastsauSweise?r, Gerichte, 5. besondere Bestimmungen über die Tagebücher, ^ermerke und Register der Staatsanwaltschaften und 6, GeachäftSausweise und statistische Ausweise der Staatsanwalt- Wasten. Diese Verordnung enthält, wie es in-der Ginsleitung heißt, die Bestimmungen über die Vere i n fachun g der. Strafre-chtSpflege (Strafprozeßnovelle vom Jahre!l918)k. Ueber die Gerichtsverfassung und G.e- Miäf.r.s'verts'ilung wird unter anderem gesagt-: Für Strafsachen, bis von einem Einzelvichter des Gerichtshofes Lu entscheiden sind, sind eigene Gerichtsabteilun- D L.-n zu errichtett». die. am 1. VLavz 1919 ihre Tätigkeit ' uMuehmen. haben. — Richter^ die einem Senate. fuc: Seil s U n g e n -gügen die. ckm vereinfachten Verfahren. gefällten Urteile aUgühören, kiinnen nicht zu Leitern solcher Einzelilchtkrabteilüngerr. bestellt werden. Anderen Senaten kann er. Einzelrichter ängehöten. Bei kleinen Gerichtshöfen hat n der Regel der Vorsitzende des ErkenntnissenateS auch die inzelrichterabwiliittgzst übernehmest. .Bei größeren Gerichtsöfen ist mindestens -die Hälfte der .Erkenntnissenate durch einzelrichterabteilungen zu ersetzen und der Einzelrichter in er Regel nicht mit anderen Aufgaben zu befassen. Da ig im vereinfachten Verfahren abzurcrteilenden Fälle im urchschnit-b ein f.a-ch e r.er Art sind..und die kollegiale Beratung der Entscheidungen entfällt, werden einem.solchen Anzeirichtrr beträchtlich mehr Strafsachen zngewiesen toen können, als einer Siräfabkeilung unter normalen wzchältnissstt in; .Durchschnitt zuginviesen worden sind. Trotz er allgemein beobachteten Zun a h m e de rsi r a f g e r i ch ti ch e n Geschäfte wird daher eine Vermehrung der mit em Hauptdersahren befaßten Gerichtsabteilungen im ganzen nur in A u v n a h m e f ä l l e n nötig sein. Um Ausgleichunen. züermvalichen, können Scnatsvorsitzende zu Vertretern >on'- Einzölrichtürrc und Einzelrichter zu Ersatzvörsitzenden «stellt werden. — Für die Entscheidung über Berufungen imh Beschwerden gegen die Entscheidungen des Einzelrichters 'm vereinfachten Verjähren sind bei den größeren Gerichtshöfen eist oder mehrere besondere Verufü'ngSsenate aufzu- 'tellM.' Die Uübertragung der Verhandlung und Entscheidung m. vereinfachten Verfahren an einen. Emzelrichter deSBezirkserichteö, in dessen .Sprengel die Tat., begangen worden ist, st - wie em E r f u dj e n ü m Rechtshilfe zu behandeln. kDemgömäß find auch Strafsachen, in denen der Vorsteher 'des Gerichtshofes erster Instanz eine solche Verfügung aearofsen hat, zunächst einem' Etnzelrichter bt& Gerichtshofes Mlzuweisen, dieser.hat die s" Durchführung der Verhandlung »u übersenden.. Rechtsmittel g< im vsreinsachten Verfahren gettsffenm Entscheidungen können beim.: Gerichtshof oder beim BezirkS- Mpicht.. sngebracht werden. Strafanträge, die bei dem ezirksgericht. einzubringen' sind, dem die Führung der Voruntersuchung übertragen gewesen ist, und bei dem sich der Beschuldigte - in Haft, oefinoet, sind vom'Staatsanwalt vorder dem Vorsteher des Gerichtshofes zur Einsicht mitzuteilen. Dieser kann sogleich eine Verfügung nach 8 50.0,.^ Z. 4 St.P.-O. für den Fall treffen, daß der NntersüchungSrichter gegen den Strafantrag keine, Bedenken tragen sollte (§ 497 St.-P.-O.), ober daß die von'dem Untersuchungsrichter etwa erhobenen Bedenken durch die Entscheidung der Ratskammer oder des Gerichtshofes zweiter Instanz beseitigt .werden sollten. Trifft der Vorsteher des Gerichtshofes keine-solche Verfügung, so -hat das Bezirksgericht gleichzeitig mit. der Uebersendnna des Aktes^ an den Einzelrichter des Gerichtshofes die Ueberstellung des Beschuldigten anznordnen. —' Die Verordnung tritt am 1. März 1919. in Wirksamkeit. Büh«e rmd KMst. KLmwermresiL. Wenn Ros ö die Geige an das musikväterlich strenge ProfessörengesichL hebt, empfindet man ein friedliches Gefühl der.Zuversicht, h?lc wenn im Opernhaus der Kronleuchter sacht verlischt. Das besagt: Hier ist die Musik in guten Händen. Dazu Bruno.Walters von innerer Verzückung durchglühtes Antlitz mit den Beethovenschattsn in den Wangengruben und B uxb a u m s verläßliches Helfergesicht;. ein. Trio von Charakter und gutem Klang. Sie führten uns an idyNische -Quellen der Melodienseligkeit, spielten Haydns Erstes und das B-dur Trio, Op, 99 von Schubert. Dazwischen Mozarts Münte. Geigensonate. Unter den dreien fällt Walters Eigenartzu musizieren, am meisten auf. Wie er ein musikalischLs Gefüge beintrocken skelettiert, dabei alle El-ements der Dynamik und der Bewegung in Ergebn'iffe des Afftz-ktS verwandelnd, das könnte man nach der Plastik des. Hörens, die es vermittelt, am besten als gespieltes- Partiturlesen' bezeichnen.-Er -scheint auch im Duo, mit Ross.Len männlichen' Dell ^der Ehe zu repräsentieren und. tpie es.-nach dem Ausspruch Erfahrenerbei solchen Bündnissen zugehen -pflegt, führt die Verschiedenheit der "Charakters zur glücklichsten Harmonie, in der beiden Teilen dis freieste. Entfaltung-ihrer Persönlichkeit gesiche.rL ist.-Im stanzen fühlte man an diesem Abend den G e i st am'Werkeeinen dieser Stadt vererbten Geist, der aber darunr lange. noch.nicht an Rasse, sondern an Begabung,-Tradition und Empfindung gebunden ist. Sich in diese Sphäre einzuleven, 'müht sich der neugewonnene Führer der Konzertvereinsgeiger, August I a n k o v i ch. Auch mit der Gründung des KonzertvereinZquartetts ist er bestrebt, die Nachfolge Adolf Busches anzutreten. An der Erreichung beider Ziele hindert ihn vorläufig - noch ein Rest von AllzutvelLlichkeit, der mit seiner Unruhe das Ebenmaß des Stils und die Ausgeglichenheit der,., Technik vermissen läßt. Die Mithelfer, deren er sich mit Glück zur Erreichung seiner hochgesteckten Ziele versichert hat, sind Heinrich. G r a e s e r am zweiten Pult/ Karl Doktor als Bratschist und Professor Grüminer als ideales. Fundanient. Mit der Wahl des :ELnführungSProgramms zeigte die neue Vereinigung das beste Verständnis für dis Wünsche feines PubliküM.' Mpzarts- B-dur-Quartett (Köchel Nr/ 689) und das erste Beethvvensche aus Op. 59 bildeten den Rahmen Debussys, in Wien längst wohlbekanntes Quartett Op/16, dir Mitte des interessanten Abends. Den Klangzauber, die Stimmungstiefe, und bas musikalische Feuer dieses , in einer unwirklich .Pastoralen Welt.geborenen Werkes. zu verkörpern, gelang den Äusführenden am besten. Weniger die volle Ausschöpfung deS Gehaltes derbeiden anderen Quartette, deren vollkommeue Wiedergabe durch erlauchte Vorgänger uns noch zu deutlich in Erinnerung war. Dr. Konrad Maril. Friedrich Weidemsrrn. DieZmal ist es der Tod, der ein wertvolles Stück aus dem. künstlerischen Bau reißt, den Gustav Mahler in feiner glanzvollen.Direktionszeit zusammengefügt hat. Friedrich Weide mann, der in seiner besten Rolle den Schusterpoeteu..Hans Sachs mit dem lebensvollen Schlag seines 'Künstlerherzens, erfüllte, ist gestern nach längerer Krankheit ^gestorben.Nun wird, man nicht mehr dir charakteristische- Klangfarbe seines Organs in den Partien hören, wo er an Größe der Auffassung und Würde der DarsLettüng ersetzte,- was ihm an Glanz und Kraft der Stimme mangelt-, wie im „Holländer", „AmonaSro", „Jochanaan", ,^)rest", „Amfortas" und der vielen anderen, die als von höchstem Kunststreben gestaltete Sängerleistungen dauernd im Gedächtnis,zahlreicher Bewunderer fortleben werden. Ans Len TheaLsru. Heine »Abend. Harry W alben veranftattek am 14. Februar im mittleren Konzerthaussaal einen Heine- AbeNd. Karten bet Gutmann. Schöne jüdische GsschenkLücher sind ia.aroßet Auzahl in der Buchhandmna R. 8 ö w i t. Wien, I.'Rotenturm-- straße 33, vorrätig : I l s k o r. Ein Buch des Gedenkens an aefallme Arbeiter und Wächter im Lande Israel. Mit einem Geleitwort von MartinBuber. Geb. K 14.30. — S. I. Agnon. -Und das Krumme wird gerade." Erzählung. Geb. K 9.90. Mendele M o cher S f o r i nt. „Fischke der Krumme." Ein Roman. Deutsch von A. Eliasbera. Brosch. K 8.80, ach. K 11.—. — Graetz. Volkstümliche Geschichte der Judm. 8Pde. Geb. kl 40. (Nur noch wenige Exemvlare vorhanden.) — Martin Buber. Die jüdische Bewegung. Brosch. K 8.80, geb. K 14.30. — Morris R o s c n f e l d. Lieder des Ghetto. Illustriert von Lilien. Prachtbd. B. v. M ü n ch h a us eu. Juda.Illustriert von Lilien. Elegant geb. K 17.60. — I. L. P ere z. Cyasschische Geschichten. Deutsch »on A. Eliasberg. Gut geb. L 16.—. — Drvtz»ü,'digßnten des Glückelv « n Ha mein. Aus b«n Födischdeutichen übemtzt und nnt GrlämmmM verschen »sn Dr. A. Feclmenfeld. Schön geb. & 19.80. — Stefan Z \9 e i n' Jeremias. Eine drammifche Dichtrmg m mm Bildern. Brosch. K 8.80, ^eb. K 15.40. Der Volkswirt. Neichsbankausweis. Berliir, 36. Jänner. (Wolff.) Der Ausweis' bet Deutschen Reichsbank über die 3. Jännerwoche zeigt eine vergleichsweise befriedigende Entwicklung/ Die gesamte Kapitalsanlagr ermäßigte sich von 27.704.4 auf 26.724.2 Millionen Mär?, das ist um 980,2 Millionen Mark, von welcher Summe auf die bankmäßige. Deckung für sich allein genommen, - 97-7,3 Millionen Märkettt- : fallen. Auf der anderen Seite war der gleichzeitig/ zu ' beobachtende Rückgang der '-fremdM- .Gldere''-f'Wstev» - ordentlich' stark. Der Bank wurden nicht weniM-aU - 1.298.5 Milliorten Mark entzogen, wodurch -die/Be-' stände an Giroguthäben auf 12.322.4 Millionen Mark; abgenommen haben. Der Bedarf an Zahlungsmitteln - grstaltete sich auch in der abgelaufenen Woche wieder verhältnismäßig günstig. Zwar zeigt der Rotenum- . lauf der Reichsbank eine weitere Ausdehnung um 866.8 auf 2^.393.2 Millionen Mark, jedoch steht diese, Zunahme zum weitaus größten Teil mit der Usb,erfuhrunN. vott Marknoten nach Belgien im Zusanwrenhang,' die aus Gimnddes ' Artikels 19 deS WaffenstirlständH' abkommens sowie ^um Umtausch kleiner MarszahlungHmittel erfolgte und während der Berichtswoche insg-e-' samt' 740 Millionen Märk ausmachte. Die Summe der. im - freien Verkehr befindlichen -Därlehenskassenscheive erhöhte sich'diesmal nur'mäßig/nämlich umi0.1/aüf^ 10.008.5 Millionen Märk. Der Goldvorrat zeigt -eine'j Abnahme von 1,786.000. Mark auf 2.255,397.000' (Mark, während Scheidemünzen und Reichskasssnscheins ^eine kleine Zunahme aufzuweisen hatten. Die Gesamtsumms der bei den Därlehenskassen ausstehendsn Darlehen stieg von 15.592.2 auf 15.920.2, das heißt urm 323 Millionen Mark. Ein dieser Zunahme entsprechender Betrag an Darlehsnskassenscheinen floß der Reichsbank zu die ihrerseits, wie oben erwähnt 10.1 Millionen Mark' an den freien Verkehr abgab. j eigenen Bestände bet Ban? erhöhten sich auf 5.666.7; Mittionsn Mark.,.. '! Die AnisrrLank kauft vesetraKifche VÄlien. Wie! wir aus guter Quelle erfahren, begegnen Verhandlungen zwischen: der Unionbän? und einer s e n e t i a n i s ch e n. G e s e 1.1* j schüft wegen Uebrrnahme von Wien großem Interesse/ Es/ handelt sich um zirka 10.000 Aktien. Man r.inunt an, daß der Preis pro Aktie zirka 1000 Lire bttEÖßU; Wiener Börse. . Während sich im neutralen Ausland mrd in'dm- Staaten der , Entente ein .RüKgang der Preise tangsmn . bemerkbar macht, ist bei uns infolge der fort-; f ch re it e n d en Entwertung b e.r ^Kr.o ne| und der. Zunahme des Notenumlaufesvörläustg fss gut wie nichts dayon zu merken. Man hofft daß die« wirtschaftlichen Verhandlungen. Deutschösterteichs in) Bern und- P a r i s der fortwährenden Entwertung) entgegGwLrken werden.^ Mrs diesem Gwstde,--ferner. infolge/ günstiger Berichte aus Bpdapest. und Prag' und der ÄnnchtigkeiL der Gerüchte über die Verffchärfnna der Liffererizen ' zwischen unserer und ^der^ Prager Regierung, zeigte die heutige. Börse eine-feste!, Tendenz, Die. gestern erwähnte. Liquidation her unga--) rischen StLatseisenbahngeseÜschafts-Mttven wmde-.de-! mentiert.und der Kurs der Staatsbahn-Aktien .stieg, umi!< 17.. Ferner wiesen Rima eine Besserung von/L ,14/ Orientbahnen von K18 auf. Skoda stiegen K 11. Von den Speknlationspapieren. besserten..sich Alpine um K 12 sauf 892). Türkenlose erlitten' einy ' kleine Einbuße. Im Schranken waren Petrolenrn- und Brauereiwerte begehrt. Nachstehend eine Liste der , wichttgsten Schlüßkmse: IrrduftriLl-ATrLeerrehmuKgett. ' Allgem. Baugesell. . . 445.— Berg-HüNen1740.— Unionbau. . . . .342.— Trisauee 570.— Liesinger „ . 590.— Westböhm.- . - . . 1050.— Särafewo Mt.-Braüer. 859.— Brertfeld-Danick, . . Aussig Chem. . . .' .1205— Brunner Maschinen . 848.— Carbomndum . . v . 802.— Heid . . . . . . . . 370.—' A. E. G. Union Elekte. 745.— L>innsm-mgec .... 485.— Simuns-Schuckert . . 489.-— Elbemühl- . . . . . 490.— Alpine ....... 695.— Letzkam. .,./.- 5l6.— Krnpv . * . . . . 679.— Karpathen « . . . .-1798.— PoldihMe. .... .1041.— Galicia. . . . . . . 250.- Prager Eisen .. . ». . 2650.— Fezfabriken .... . 903.— Rrmamuräny .... 941.— Äothkafteletz. . . . . 488.— ' Skodawerke . . . < . 7111— Schoester Zucker . . . N3A.— Hutter L Schrantz » . 456.— Böhm. Zucker . . . - 1175.— . Rossitztt . . . . . , 810.— Oesterr.Eisenb.«Aeckehc 633.—: Salgo Tarjanrr .... . 985.— Holzhandel A.-G. . . 694.—' Aufm« » .. 955,— Türk. Tabakregie... 1131.:/;- LvanspSLL-riurevrrehmNMge«. /: Äussig-Teplitzer . . . 1648.— Navigazione. . . . / 8020.— Orrentbahnen .... 1821.— StaatSeisenbahn . . . 934.—, Donau-Dampf. . . 1770.— Südbahn . ... . . t 117.60. Ferdinands Nordbahn 5055.— StaatSvahu Geuußsch. 467.-^ . * ck 'M -> « / ■ RerrLer:. , Mairente ...... 56.30 Oesierr. Gvldreutc .122.75 Fulirente 86.25 Ungar. Gölböentr.. . .146.---' Febrnarrente ... » . M.S0 . ' BanLs«. -•'••• /? Angl» . . , , .. .. , 414.— Depüsitcn.... . > ö'iOr^ Bankverein . . . . 453^— 'Länderbank; ... . 444.— " Bodenkredit .... .1150.— Unionbank... . 518.— Credit-AWait . ... 636.— BerkehrSbauk .... . 356.— Ungar. Credit .... 935.— ZivnostenSka . . / . 579.— Die Destereerchifch-NKAarckfche BrmL und die Lschecho-sLowakrsche Reg-rerm«g. Der Gsnsvalsekrstär der Osstskrerchrsch-rMganschLN Brmk Direktor v. Rapv ist nach Prag abgereist. Der Grund seiner Reise dürfte in der Verfügung der tschecho-slowakischen Regierung, welche die Girogut-

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