Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 8 (26.1.1919)
- Date
- 1919-01-26
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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IT f--- - .. -- 'Me«, SdnstW fB e sch tu s) e tt der ganzen Natron hervorgegangen. Hierzulande ward'kein Mensch befragt, man stellte den Steuerzahler v-or eine vollendete Tat-, fache, /die-man hinter verschKsfEu .Türen, ohne . jede Mitwirkung se iuerfei-iä, geschaffen hatte. -!Fn England wurden Lei.den Bern trugen .hervorragende Männer der Prn-.-s.Z z::gc-'.:r u-n. Hierzulande hat man die, Praxi? ' i .^-?ciert. Gewiß, jedermann, ist sichrer -yn Schwere bfer Zeit. nur zu g-irt-Leiur:';:! uud durchausbaß er Opfer bringen "lüß -Wer die Op »er müssen Grenzen haben und dsirfen nicht io n?7it 7. h^n, daß Handel und Industrie' teils. ruin ic.r t, .von Deutschösterreich .fort-, ge s ch re ck L werden. Dr. -Steinwender 'wirtschaftet ins Blaue, hinein. Statt- Planlos.-^Unterstützungen-. anfast- , 200.60 Arbeitslose -zu. gewähren-Masse die deuLschösterryichischo/ Negierung--die, so drin gend erforderlichen N o tst a n d s a r-b e i t e n,.lasse sie unser desolates Eisenbahn-. und"Straßenbahnweftn heben'.'und. verbessern. Sie , ma ch t';' w e n i g e r Äl ö r t'e -und' r'a f fe sich zu Äa'ten auf. v\. "•; :Vwi,.sßfci nacO jeder Richtung hiManferlegLeii Erschwe-. rungen machen geradezu den Eindruck einer Blo ckadt iw Innern. Dis sowieso';schon unerschwingliche LebenSmitLelhyltung eines, jeden' Einzelnen wird durch die in . Aussicht gestellten Steuererhöhungen eine u'euer'lich« VerteU;et uNg Erfahren..Dagegen ist Port dem so oft und pompös "angekündigten Abbau der P reise wenig oder gar, nicht?. zu merken. Für hie unentbehrlichsten Bekleidungsstücke zahlen, wir nach wie vor--.märchenhafte hoheSummen.! Von einem Rückgaytz' der Lebensmittelphantasiepreise kann nicht im «entferntesten.' dieRehe sein. Im Gegenteil: vor einigen Tagen ist zum . Äeispiel ^öer Kilogrammpreis des Hornmelfleisches.. mit ein§m Ruck daN.H4 auf 28 Kronen - «mporIeschnellt. Der S'ch leich han del gedeiht üppiger., denn' je. Auf der - anderen- Seite ist ein erschreckend es Wschwelle,» ' dev Reihen det Arb e i't'S l 0 s e n fest- Nustellem Als -ein krasser Wderspruch berührt es dagegen, daß auf zahlreichen Gebieten deS Wirtschafts-' mbenZ. ,k,eline Tlrbe'itskräfte aufzutreiben sind. EiH große Arbeitsscheu hat platzgegrifsen und chÄht sjH in.dxn verschiedensten Branchen peinlich fühlbar. itzre wird von . Manchen auf die zu weitgehende Ü-nZ ^r'st.ü tz n n ghe t' E rw c r b S l 0 s e'n durch die. Regierung zurückgeführt. Alles in allem genommen: es £ MangeltsaN den nötigen Organisationen, an der richtigen Hühxung, an der richtigen Aufmunterung- Wir halten wieder einmal inmitten unserer alten, mit. Recht so berüchtigten Systemlosigkeit. * : Trotz der Beendigung des Krieges steht die Zukunft «schwarz und drohend vor uns. So lange die Blockade , von seiten unserer früheren Fein d e nicht aufgehoben wird, ist keine Besserung zu erwarten. In den letzten. Tagen war mehrfach die Rede« davon, die Alliierten , jedoch scheinen sie nicht' vor vollzogenem Friedensschluß C Aufheben zu wollen. Aber amh dann dürfen wir uns fernem überschwenglichen Hoffnungen.hingeben. 8Ba$ ZttNächst den NährungSM it te ki m P S «i betrifft, so werden wir infolge der erschreckenden^unaufhörlichen E m t w e r t u n g der! K r-o n e, die fast auf - ein V i e rtsl ihres früheren Standes-gesunken - ^.wenigstens füp den, Anfangs horrende,Pr'e'ife zu bezahlen Wen, wie sich .Won jetzt anläßlich, der Einfuhr des ausländischen' Mahler zeigt- Der Mag gonmangel rvird nach wie, vor dieVe r t c i ln n g arg erschweren, Mch' in-der Ko h le n not ist' sine Besseruyg -für 'die irMW-. Zeit kaum zu erwarten.-Pie Ententestaaten Lönötigen ihre Kohle selbst, zum Beispiel leidet Englarch-schwer unter' dem- Kohlenmaügel. In Deutschland' haben die < Umwälzungen und die Ansstands'' bewegungen gerade in den Kohlengsbieten eine läußerst gefahrvolle Situation'geschaffen. Wir werden aisd-auf dw'Wendungen yüs der Tschecho-Slowakei und unsere eigenen sehr mäßigen Förderungen angewiesen When; freilich könnten.di« «letzteren intensiver betWen werden. Die. Abwesenheit der Kohle aber bedeutet allgemeine Stillegung dev Industrie. Schon mußte die Alpine Montangesellschaft den letzten Hvchosen, der noch im Bezieh stand, ausblasen. - . In Verbindung mit dem Kohlenmangel steht die ... Not7an Eiseri> die sich bei uNL und vornehnilich t Ln... Deutschland fühlbar .macht. Durch die. Aus- ‘ führung der, Waff,cnstillstayds,bedingungen wird'Deutschland ahne auch nur annähernd genügendes äwkomotivenmaterial, ohne Maschinen, ohne landwirt- , ßchaftliche Geräte zurückbleiben.. Wo aber soll es neues Etf^m verschaffen, wenn seine gesamte Industrie jetzt infolge, der S treik b e w e g u n ale n eine unerhörte Krise durchmacht und keine Kohle ^gefördert wird? Im lZüsammenhang damit erblicken manche das Heil in bep möglichst raschen Vergesellschaftung der B et r i e b e. Aber sogar dieMehrheitSsozialisten erheben ihre warnende Stimme dagegen. Erst die Entwicklung dar Hinge wird zeigen, wie wesi diese gewaltigen WirtschastSneuerungem durchführbar sind, ohne daß die Gesamtheit Ernstlich zu Schaden kommt. , Wenn sich auch Frankreich und England vor dem Umsturz hermetisch abzuspcrren versuchten, der Geist &<»§ Aufruhrs schein^ jetzt, auch auf Großbritannien übergesprungen zu sein., Ausgedehnte Streikbewegungen stehen auf der Tagesordnung. Der Sechsstundentag und die Nationalisierung, lesont«r», die? Bergpauer werben gefördert. Die Presse warnt dje Rss«iernng..davor, durch die gänzliche überflüisige Kusrechterhaltuns der B lo ckshe weiter mit dem Feuer Die Blockada engt auch England wirr» Me«er Morge«ze8mrs schaftlich ein, für die durch die Demobilmachung zurückflutenden Arbeitskräfte ist kein genügend weites Betätigungsfeld vorhanden. Fast ganz Europa und auch, außereuropäische Länder sind von einem gefährlichen, alles ansteckenden Streikfieber ergriffen, machen Gährungs- und UmwälzungSprozesse durch, di« zum großen Teil auf die überaus schwierigen W i r t s ch a f t S P r 0 b l e nt e der Zeit zurückzuführen find. Wir lebenin einer Epoche schmerzhafter Uebergänge und können heute unmöglich sagen, waS die Zukunft bringen wird. Diese allgemeine Ungewißheit ist eS auch, di« dämpfend auf die Wiener B ö r se wirkt. Hie' verflossene Woche war begreiflicherweise von GeschäftSunlust erfüllt, und von geringfügigen Ausnahmen abgesehen, ist. in den. letzten Tagen eine ganze Reihe von KurSabschwächungen zu verzeichnen gewesen. Maßgebend dabei waren nicht allein die Ereignisse in Deutschland. Auch die p ö l li g e A n g e w i h- Heit der^politischen und wirtschaftlichen Zukunft Deuts'chösterreichS hat mitgewirkt. ' . L. L.; 35 v, MMardsn PapiLWeld. Der Rechttungsabfchlutz derOeftsrreichisch- Mgarifchen Bank weist einerr' MetMfchKtz von S42'6 MMoneR, dagegen einerr Npten- «mlanf 'vo« 35^8 MiMarÄetr Ms.. Dre .GsneraLverfämmlnng findet.M.ALrZ.rMr.statt. ZnmSchntz der KriegsanLeihen. Gestern hat im großen Konzerthausiäale eine vom Verein ^WährungSschuh" , veranstaltete MassenvrrsMNtlung von K r i e g S a n,l e i h e b e s L tz e r-n des MtMandes - stattgefunden. Die einstimmig angenommene Resoluüon verlangt, baß die deutschosterreichtsche Regierung die Kriegsanlribefragm unter Rücksichtnahme mtf dte Jnteressen der breiten Massen regelt und schon jetzt die M 5 g l i ch k e i t e i n e - S t ä a t S b a n l e- "r 0 t t S mit seinen vernichtenden Wirkungen für den Mittelstand, die Zeinen Sparer und die arbeitende Bevölkerung deutlich und bestimmt von . sich weist und diesen Standpunkt bei den Verhandlungen mit de» - anderen Rationalitäten, mit dem-Auslande und .schließlich auf der FriedetlSkonfercnz-unbeugsam und mit. Entschiedenheit vertritt. Die Versammelten fordern m't Nachdruck von der deptschösterreichischm Negierung, daß sie schon jetzt ohne Rücksicht auf die Entschließungen der' anderen Nationalstaaten den Kri^gSanleihebesitz ihrer ' eigenen Staatsangehörigen sichert und' für die Erhaltung aller bei der Zeichnung übernommenen Verpflichtmtgen in bezug auf pünktliche Zählung von Kapital und Zinsen sowie für die For^gewährung der zngesagten Begünstigungen durch die kompetenten Faktoren in unserem eigenen Gebiet bedacht ist, damit der gnlvdlosm Entwertung der Kriegsanleihe Einhalt getan und ein weitere- Verfallen des VolkSvermögenS hintängehalten wird.' SLeuersorgen auch in Ungarn. Budapest, 25. Jänner. (Tel. der ^Wr. Morgenztg.^)vJm . Finanzministerium hat heute eilte Enauete stattgesimden^ -die zu der Durchführungsverordnung zu dem Gesetzbetresiend die S i e u e r p f t' i ch t Stellung genommen hat. Diese Enquete nabiy eintn überaus. rrregtm Verlauf. Alle Redner erklärten mif.' -vollem.Nachdruck, daß sie-die Absichten der Regienmg betreffend die'Behandlung der Steuerpflicht vollauf billigen, doch übtm sie schärfste Kritik an der Art nnd Weise, wie die Regienmg dieses, Ziel -n erreichen wünsche. Auf die'' Bemerkung, daß daS in Siebe stehende^Gcsetz die Kairf- und Vrrkänfskrast der Wertpapiere verringere und namentlich'.vom Standpunkt der Bermmderimg"-deL NoteninnlaüseS von großer Bedeutung sei, erklärte Staatssekretär E x n e r, daß die Regierung mit aller ihr mr . Verfügung' stehenden Kraft dnl Berkthr -mit AßSlandesiekten' verhindern, und wenn eS nicht anders - geht, auch . die Börse schließen würde. Die in der Versammlung herrschende Bewegung erreichte ihren -Höhepunkt, als ein Mitglied der Enquete die ihm zugekommene Verständigung nntteilte, daß diedeutsch österreichische Regierung das Steuergesetz außer Kraft gesetzt habe (waS falsch ist Die Red.) und Staatssekretär Exrter trotz alledem.an der unveränderten Aufrechterhaltnng de- -Gesetzes festhielt. Alle Anwesmden wollten daraufhin die Enquete ohne weitere Verhandlung verlassen, worauf Staatssekretär Exnev dem Antrag, zustiMite. die, .Verhandlung zu unterbrechen und sie erst ntid}; Wochen wieder auszünehmm. Bevorstehende Einstellung des Postspärkastenvev- Kehres mit.Jugoslawien. Wie ßsir voU znst'äud'ger Seite erfahren, wird ant 1. Febntar \x % tn Laibach ein jugoslawisches Postsparkässrnamt erösmet werden. Der PMparkgssenyemhr mit den jugoslawischen Ländern wird mit Ende Jaynrr eingestellt. Die Kundmachung wird noch erfolgen. Die Sicherung dev Kosten der Leb-nsmitLelzufuhren. Schon feil einiger Zeit sind Unterhandlungen im Gange, daß die Kosten für .hie LebenLnuctelimporle durch eine Sonde r a b'g ach e bestritten werden sollen,..die aste diejenigen zu leisten haben, deren E i n k 0 m m e u' mehr als K 10.000 beträ gtt. Die Kosten werden für die erste Zeit mit 800 bis 900 M i l l i 0 n e n Kronen geschätzt.. Im Jahre 1913 (bis dahin reicht die- Einkommenstruerstatiftik) waren fast nur 7 Prozent, das sind weniger als 12.000 Einkommensteuerträger für ein Einkomtnen von K 9200 und darüber besteuert. Dicke Ziffer hat sich in den letzten Jahren bedeutend erhöht. Die Zahl der Steuerträger biS K 12.000 Einkommen betrug im Jahre 1913.24.348, biS K 20.000 24.477, biS K 40.000" 13.621, btS K-60.000 8439, biS ll 80.000 1504, bis K 100.000 771, biS K 120.000 524, biß K 140.000 332, bis L 160.000 232, biS K 160.000 153, biS K 200.000 ' 143 und darüber 745. Nach dicker StaMk hätte man es mit einer verhaltn.iSmäßig recht k l e i n e n A n z a h l von Steuerträgern zu tun; es ist anzunehmen, daß infolge der höheren Enkommen während ber' Kriegsjahre diese Anzahl beträchtlich gestiegen sein wird! Sonst wäre kaum erklärlich, wie durch die Sonderabgabe der Mehrbemittelten die hohe Summe von 600 M 900 Millionm hereinzubringen wäre. Kein Demonstrattonsstreik der Wienep Börse. Die Wiener Dörsekanimec hat beschlossen, sich an chem DemonstrationSstreik gegen die Steuerbehörden am kommenden Montag nicht zu beteiligen. Nichtsdestoweniger sahen sich 80 Dörsebesncher veranlaßt, der Börsekamnter mitLUsttlen» daß sie Montag die Börse demonstrativ Nicht besuchen witrden. BWe für landwirtschaftliche Produkte. Een» 25. Jänner. (Originalbericht.) Trotz starken Besuches allerdings erschienen Proviuzinterefsenteu nur in geringer Än-ahl, hielt sich der Untsatz au der heutigen Wacheubirse in bescheidenen Grenz e n. D.e Zttfuh.-bli surd infolge dec-Dchneesälle noch d e l « n g l « s e r geworden, der Bedarf m »leichm Wim gestiogeu, ii daß das zucagetteteude Angebot 'Äl. JLnner MT sehr leichte Aufnahme findet und PreiZerhöhungm w i d e« spru'chSloS zugestande-n werden. JnSbckonderv Futter er'f a tz st 0 k f e fanden zu h 8 ch st e n P re i f e»i Abnehmer, während Sämereien trotz fester Prager Tendengf berichte nur behaupteten Preisstand aufwicken. Provinzbesucher!' bneichnm die Aussichten der k o.mm e.n.d c « C r n te a l Ä vielversprechend. Die Schneedecke auf den Felder«-! ist so.dicht, daß iede Besorgnis wegen . einer Beschädigung bcci£ Saaten durch Fröste beseitigt ist. Infolge Material-! mangels war auch diesmal e i n T e i l d e r M ü h l t « zu tu« Ferern verurteilt. Die Lage könnte in der nächsten Zeit eine' Besserung erfahren, da das jetzt. herrschende Flwstwetter Drusch fördert. Im übrigm hängt die VersorgmtgS-i frage in erster Linie von den E n t e n t e z n s ch i eben ä-'b^j die vorläusig für die kommende Verbrauchswoche die D twt e i l u n g der v 0 l l e n K 0 p f q u o.t e ermöglichen.!- Die übeckeeifchen Marktberichte lauten heute schwäche^ da günstigere Wetterberichte vorliegrn. ' i Die Rationievmrg in Derrtschllmd. 1 Berlin, 25. Jänner. (Meldung der Teleyrafen-Kompagnü^! Vom 8. Febntar angefangen, wird in Deutzchland die K a «»!' toffelr.at.ion auf nutf Pfund herabgesetzt und die Fleischration für alle Kategorien um 100 Gramm! erhö ht. t Einführung der FvanksrvÄhrrrirg in Böhmen?! PraZ-,. 24. Jänner. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Die . Narobro Lisch riv-tdet, daß das Finanzministemnn die Komnnssto« für Export und Import beauftragt hat, bei Abschlüssen über den Export von Waren aus der Tschecho-Slowak« die Marftpreise. in Franks feftzusetzm, in! welcher Münze sie auch zu be-. zahlen'seien. Die in der Tschecho-Slowakei eingehende« FraMwerden an eine neu zu errichtende D e v i s e n z e n t r a l e abgefsihrt werbenmüssen. Auch die Z ö l l e sollen m Franks, eingehoben werden. ' Amwechslung russischer Note» in Englavd. Wie die L 0 n d 0 n e r Blätter berichten, hat eine Reihe von Londoneii Danken beschlossen, die vorn Konversionsbureau der provisorische«, nordrussischen Regiermtg emittierten Rubelnoten zum Kurse von! 40, das ist40 Rub el für 1 PfundSte rling, einzulösen! Pariser Börse. \ Paris» 24. Jänner. (Fondsbörse.) Kafsakurse: 8% franh,. Nmte 63.10, 5*/, franz. Anleihe 93.—, 57, Russen v. 1.1906 61.90, 47» Serben —, 47« span. Exterieurs —, Unis. Türken —, Banque Ottomane —, Türk. Tabak —-,,Danque de Paris 1958.-—, Credit Ltzonnais 1235.—. Rio Tinw —y~,, Hartmann —, Toula —, De BeerS 354.—. East Rand —GoldsieldS 54.—, Randminen 91.—, Wechsel auf London —, CrLdit fvncier —. Londoner Börse. London, 38. Jänner. (Fondsbörse.) 37,*/» engi Konsoks' SSV«, 47« Japaner d. I. 1899 Union Pacific —.—, u. - S. Steel com. 97.—, Privrtdiskont 37,7«, Silber 487,« <*. Mmm: Chartered 22/1» GoldsieldS iT/„ Randminen 37«, De Beers 477». I New-Porker Börse. New-Pork, 23. Jänner. (Kabeltelegramm. Fondsbörseverlauf wid Schlußkurse.) Wie Börse eröffnete unter Bevorzugung von ÄuSrüftungs-» und Stahltrustwerten in fester Haltung, di«? aber bald infolge von Abgaben in Oelwerten einer Abschwächung Platz machte. Nach einer zeitweiligen Erholung, die auf lebhaftere Käufe, namentlich in niedrig dewertetm Eisenbahnanteilen,- zurück-' zustihrm war, machte sich stärkerer Abgabendruck in Stahltrustnnd Schisfahrtwer-ten. geltend, so daß sich der Schluß rmregel- ' mäßig gestaltete. Aktienumsatz 420.000 Stück. Geld auf 24 Sttinden Durchschnittsrate 47,7o,-Wechsel aus Londons Cable Transfers) 4.76'45, Wechsel auf London (60 Tage Sicht) 4.73-50, Wechsel auf Paris (Sicht) 5.45'75, Wechsel auf Berlin (Sicht) —, Silber Bullion 1017„ Atchison Top cka L Santa Fö comm. 917», Baltimore & Ohio i&L Illinois Central 95.—, LouiSville Nashville 112°'», Union Pacific comm. 1267*. Canadian Pacific comm. 157.—, American Smelting Ref. 69.—, Anakonda Copper Mining 577,..United States Steel-! Corp. comm. 897», Bethlehem Steel 587», Intern. Marine» Merkantile pref. 402.'—, Die Devisenkurse. Wien» 25. Jänner. (Kurse der Devisen-Zentrate.) 35. Jänner 34. JLnnee Amsterdam ............. 840.50' 640.50 Berlin. 187.95 187.95 Bukarest, 172.— 167.— Zürich.............. 324.50 324.50 Cbristiania. ............. 432,— 482.— Kopenhagen ............. 410,— 440.— Stockholm .......... 452.50 453,50! Mark- Noten .. 487.80 487.80': Lei- „ 171.50 166.50 Schweizer- , ........... 325,— 325.— Nuoel- „ Romanows , .... — Berlin» 25, Jänner. (Kurse der Devisen-Zentrale.) ' 85, Jänners. JLmter Hollgnd ♦•***.*..».»**« 340.50 340.60 Dänemark . ... . . . . 218.50 248,50 Schweden .............. 241.25 241.25 Rorwegm .............. 280.25 230.35 Schweiz ... . .... 172.-»- 172.— Oesterretch-Ungaw . 53.30 , 53^0 Spanien.............. Helsingfors............... 152.— ' 150.— 84.75 Ä.75 Devisenkurse. Amsterdam, 84. Jänner. 34. Jänner .38. Jänner .. Berlin ... 29.95 39.95 : Wien.. . . 15.40 14.80 London.. 11.417» Parts •«.«*....»» •. mW, 43.90 ■ Schweiz.. ,. 49,r 49.40 New-Mork.. . . . 840.25 989.25 - Zürich» 24. Jänner. 34. JäitNtt: 93. Jänner Berlin, ........... . . -■ «0.60 Wien. . . . .' 30.— 29.75 Holland . . 204.— •304.— : New-2)ork .......... 4.90 - 4i88 »J^ Bonbon #• » a «1« , » * . . 32.34 38.25 Paris........ . . 89.55 89.50 r St. Petersburg.. . . . . 62.50 62 — Industriellen ✓ Cafe l CoRoorcfiapiata „ ■ Rwdezvow Ziocisteik 3krW»z>» «Ack y«rsammlunje»il« — Site jttdk^kan T P»!»pk»n 18843 qnck U i