Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 7 (25.1.1919)
- Date
- 1919-01-25
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979084--00059-2985307- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Ar. 7 Wien, Samstag Wiener Morgenzertimg 25. Immer 191» das Uebrige ckn" gewohnten Bahnen. Ueber Operetten- Niveau steht die Behandlung bei Chöre und Ensembles, denen Strauß seine besondere Sorgfalt gewidmet hat. Vom Wal-er Abschied^ zu nehmen, brachte er nicht übers Herz, dafür bringt er ihn durch Therncnkvpplung, wie im "Hauptstück' des zjveiteH UktLZ/ dem höheren Kunstgeschmack näher. 'Erwähnt seien noch das Ges-Dur-Lied der Märkgräsin von Unverkennbar Straußscher Faktur, des stilbewährende MenEt sowie das Quintett aus dem. zweiten' Äkt, und ,daZ chärgierte D'ueiL aus' dem .letzten. Im stanzen sst tvohl mehr' das Walten des Handwerkserfahrenen Musikers-als die Ursprünglichkeit einer quellenden Erfindungsgabe -zu verspüren'. *:•'??• ‘ Die Aufführung hing an der Berkörperung der 'Titelrolle^ Dem temperanlentvoUen Fräulein Rantzau gelang es/ Lite Figur der Märkgräsin mit jener Eigenschaft auszustatten, die vott dem Autor als Galanterie bezeichnet wird, Und in -Spiel"undGesang" däs En- ' semble zu beherrschen. Herr Noe.war Salonbauer, wie Vvrgeschrieben. Herr Ma r ko w s Ly, Fräulein Äst tler, Fräulein H ussa ftkundierten iü Naivität. Das Publikum war um den Erfolg eifrig bemüht, und feierte 'den dirigierenden Komponisten sowie hie Darsteller -durch zahlreiche Hervorrufe. .•; Dr. Kvnräh M ari l. ' Die fivlnische Judens«^»ge behandelt" Dr.Max'-Rösch- 'seld, der beruftue Kenner -der Verhältnisse im Osten, in einer umfangreichen Schrift LDie polnische. Judenscaae, L ji»-—). die von der gesamten Kritik mit großem Bestall aufgendmmm \vmbt. Der stattliche Band bildet einest Markstein in der fortschreitenden .Entwicklung jüdischen Geisteslebens und Forschertums und wird -von allen zur .Hand genommm werden müssen, die an den wirtschaftlichen und politischest Daseinssragest des jüdischin Volkes /Weil nehmen. Das besondere Problem bc? „Nationalen SelbstbsstimckungSrechles der Juden in Polen" hat Dr. Max Rosenfeld in-einer eigenen Schrift behandelt (l( 2.641, die. zweifellos über., das ihrenigegeugcbrachte Interesse h'vans auch Unterlage . W die praktische politische Arbeit ans dein Friedenskongreß b'lden wird. Be'de.- Schriften sind in. der., Buchhandlung R. Löwit, Wwn, I., .Notentunnstraße 32, erhältlich. - Die n Spsvwereitte im ÄLuLsch-üfteP- ' rLichische» Sps.vLVsrb^^L. Dir Häaibor, die. Wiener, natiönal-jüb'.sche Zeitschrift suc «..ieurrrt^ arnium inunen. >vcn <.tmmn(Otuit\cn wir durch ein? positive''Erklärung' hie Spitze bieten. Den Sportvereinen ist es nie eingefallen, die desiischösterreiäsischen wollen wi jüdischen Spv. ....____ Sporwerbäude yx ichädignn »der in ihnen zersetzend zu wirken. Der zu gründende jüi'oiche Verband hat den Zu'cck,' in rein iHoi-' scheu Fragen die oberste Leitung zu sein. Die jüdischen Sportvereine werden aus den deuischösterreichischrn Sportverbänden nie ausireteu, wenn in. letzteren nicht ausgesprochen antisemüstche Tendenzen vorherrsche!!. Bei der einwaNdsreien sportlichen Tätigmt unserer Sp.or-verbände. ist. diestMersich nicht zu befürchten. JrWscher Svort irr Südslavien. -höben sich vereint, im Bewußtsein,' daß bei ^gemeinsamer WÄ .dre Erfolge bessere und größere seren. - ' ( Laut Beschluß der konstituierenden Hauptversammlung, welche am 23. DeMber 1918 abgehalten wurde, i beißt der Nene Verein t ^partniro.6r»?ivo,8ar»XaebbL" jsuckit Vosmcn ....... ..,aug des nwstchen Vvues iu und ^Herzegowinainr. jüdisch-nationalen Geiste. Der. .Verein besaut sich vorder mit Politik noch mit Pacteitendenzeu.. Dre 'Nonveudiglert der Fusion und des Bestandes des e.r« e-n, Sporwerems har die'hiesige Judeüschast Wohl einae)eh?n, und haben sich außer den Mitgliedern der. vereinten Körperschaften noch, zahlreich.- neue Mitglieder angtMtldeft . ' . Es ist schr erfreulich, daß sich die' genannten Vereine, zu iaemMamer Arbeit gefunden haben, IwfftMch wird „Bar .'Kochba , nuumchr auch von allen politischen Knebelungen -befreit, wne gänze-/Lastraft in den Dienst unserer Sache stellen. . -^ Siivnetc. ■ " ' . ,Geveva?Vessammr««A des MerkKäLi, ÄZiep,!l Vor Nrzenl fand zin». erstemnal feit der KriegsM die ordentliche Generkilverfännnlnug des Turvereines Leopöldstadt statt» Dem Beruhten, des Vorsitzenden Th. Bl n«M t zufolge,, war der Verem wahrend des Krieges oft gezwungen, den Tnrnheirftb' ein- Mellentrotzdein ist.,es der Leitung gelniigen, den Zilsainmcn- Wt der Mitglieder ansrecht zu erhalten. Der Erziehung: der Mitglieder. Ml nationalen Geiste wurde - rin . besonderes Augenmeck Mewcndet. ... - Der m'ugeN'Mte Ausschuß setzt sich solgelidermaße.N zu- - lwnmen:-Obuiann Karl Blume. Obmarnl-Stellvertreter Samuel WM; Rösa WM. E. Hirfck, Dr. Glogau, Limpelfeld, F. Spatz, Bexmann, Grete Lertner, Paula, Spatz, David Reumann, Ad. Der Volkswirt. Die Wiener Stadtanleihs. - Wien, 24. Jänner. sTvl. der „Wr. MyMMtst".) Wie verlautet, hat das zur Uebernahnre von 250 Millionen Kronen vierprozenüge Anleihe bc? Stadtyemeinde Wie n vom Jahre 1918 gestiftete- Konsortium seine Stückbestünde veräußert und dem-' gemäß seine Operationen beendet. > , D!s BoretttLöfUns dsv. ftaatliehen UsbMsrfLMglrektsrr. Die StaatszentralkasisM angewiesen, eine Boreinlösimg der im FebrNartermm -1919 .fällig werdenden Coupons der Effekten der Staatsschuld rmr 91; Jänner 1919 ohne. Abnahme 'von Eskomptezinsen vorzunebmen. Hierbei sind die Coupons.der vierprozentigen Prioritätsohligationen der priv. OesterreichiMungarischen Staatseisenbahngeselischaft in Achlungsmitteln scr Kronenwährung (Mit AusfchlE von Goldinünze:!^ ..und zwar nach dem auf Grimd des tz 2 der kaiserlichen Berordnur.g vom. 20. März 1915 festgesetzten Üiurech.UlMgSttraßstabe von 100 Frank --- 100 K 50 h einzirlösen. - ‘ ‘ ' ■ /Dis Haysd/MbrrKg des SLerrsr^rKZis. In der Sihttllg des S t a d'L r ä t'e S Vchrr 23. b.: «psiattete Stadtrat. Dr. K i c n bück einen Kngehetideü-.. Bsricht über die^Hä r't.en 1>er SLeuörsirax'-S. Der Berichterstatter beantragte an., das S.t.ga ks äm t f'ü r Finanz e.n sofort.-'mitfolgendem Begehren' heranzutreten: 1. -Die Gemeinde Wien verrrrteilt mit aller Schärfe das Vorgehen der - staatlichen FittauzeraaNe bei Bemessung' und EmhebuNg dev Einkommen-, Kriegs.-' und Erwerbssteuer, Hatte .schon das Gesetz vonr 1?l Dezember 19l8 einen in mehrfacher Richtung bedöttklicherr Weg beschi-itten, so hat dessen Handhabung durch .die Organe der staatlichen Steuerverwaltüng vollends un-- erträgliche Zustände geschaffen, deren sofortige Abstellung nicht energisch genug verlangt werden kann..'Das Verführön der Finauzorgane fcteipfc ruhige, Bürger zur Verzweiflung . und. untergräbt, die Steuermoral /für stie weitere Zukunft. 8. Was hie Steuerpraxis anbelängk, so'Muh'eine besonntzne, die jetzigen wirtschaftlichen Zustande insbesondere' in wen rnittleren.Dsvülkertlngsschichten berücksichtigende Vorgangsweise 'gefordert' werden, welche.die Fortführung dcv ohnehin durch' den Druck der 'ZLft7,tzDhrderenIlnteLnihtnüngek insbesondere auch der t'leinereir und mrttkeren ermöglicht und dadurch den Fortbestandwichtiger Steue.rquellen sichert und die - ^drohende Vermehrung der Ärbeitslosigkeit bannt. Im.Verfahren. der, SteuerverWägÜnOorgäne muß jede Willkür, jedes Verbergen der AuSkunstsquellen, > jede Heranziehung bedenklicher Auskunftspersonen und^jedes Äüsspielen 'von Konknrrenten gegeneinaftder s. endlich - aufhöLen.r ^cbc Exemtion zur Einbringung: von Steuern, ./Sie nicht in .regelmäßigem; . Verfahren bemessen s sind, hat sofoxt aufzuhören. . 3,. Bei der dringenden Reform der geltenden Vorschriften soll das. Ziel eine moderne, einfachs und '--gerSch^'Äegelu'nä''' '-'ötzr direkten Steuern sein. Hiebei wollen insbesondere folgende Punkte.berücksichtigt, werden: a)-Für nach der Gebühr .des Vorjahres einzuzahlende rückständiges Beträge gelten weiterhin die Zinsen im Ausmaße des Gesetzes vom 9.s Märzf 1870, beziehungsweise 23. Jänner -1892-1 b) Hat 'der/Struetträger einegeringere Gebühr als im Vorjahre.zu erwarten, so hat die Steuerbehörde über Verlangen-»-des Steuerträgers'eine vorläufige Bemessung zu geben, c) Für die ■ vorläufigen Bemessungen haben die von den" Steuerträgern votgeMteU Belenntnisse ausnahmslos die Grundlage zu bilden, d) Für .vorgelegte Eint'ommensteuerbekenNttzisse, bis zur Höhe Von '20.000 K. sind, vvransgosetzt,-..daßZMcht.'gewichtige Bedenken gegen die Richtigkeit bestehen, die Bemessungen, sosort ohne weitere Einvetnahme dot-Partei d.er-.Mmmission zur.Beschluß- Schwarz, Wolf, Ing. Söbek, Oberleutnant Patlaschenko, Moser.' . % $•: V. Maklmbi, Wien M Die Licht- und BehcizungSichwier-istrucn bringen es mit sich, daß sich der Turn- Sl'.#*1 Jlbteilimfictt am Sonntag abwickeln muß. Die jftattgten des Vereins ist eine sehr, rege;- mwßer Wert wird auf o^e.nationale Erziebi'.üg gelegt. A,n 5. d. M. sprach das Tmilratsmuolwi> Dr. S p i tz e r über „Die Judenfrage im deutschen mid^ngft'chen Drnntn", anr 19. d. M. fand eine Bersäninilung der. Mtttcl'chiiler^on sieben Schulen statt, in welcher der Bemns-- ohttlantt Herr Schiller über das Thema „Die iudifthe ^nrntrschaft.und der jiidischr Aiitielschiilec^ sprach. LeichtathLettk» . Aus dem ZenLralvevvarrd füv gemeinsKMsS^svLmteressen. Der -Zentralverband - hieft vorgestern eine Sitzung- W, .,dw ich insbesondere mit einer- ProtestMiondie gegen den ^rabion in Kagran zu errichlen, eingeleitet werden soll. Em Komitee wird trachten, dem Bersechter dieftö Gödankens, den Stadtbaudircktor Goldemund, von drr Uumtmsichleit dieses Prorrktes-z« überzeugen. . -®cv ersitz GchleifLütz.- Gestern kUnkrtS' die Temveri^ Ä4ÜM.evß‘;»maI .in diesem Jahre, eine NüstireiSdchu hrrzm .stellen;.alle Platze wiesen einen sehr guten Besuch auf. in endgültige , umzuwandeln. Rach Ablauf dieser Frist ist eine Aeuderuftg .her vorläufigem.Be- 'MessUugett nicht nrehr zulässig, f) Eingebrachte Sftruerrehrrse sind ausnahmslos binnen drei Monaten zU. erledigen, g) .Die Kriegsanleihe ist zur Verwendung bei Einzahlung dtr Ein-- ko.mmcnsteuör Und ' anderer direkter'-Steuern Mit mi»rbestens einem Viertel i zum -'Emissioriskurse züzulasfen. h) Die allgemeine Erlverbsteuer ist im Jahre 1919 in drei Raten, und zwar 1. März, 1. Juli und, i-^-ktober, die Einkommen- und Rentsnstester' .in zwei gleiche'tt.. Raten, 1. April und 1. Sept'eittbör zu bezahlSn. i)'Die Regierung wird' weiters apfgefordert, eine einheitliche P'ersvnalsterrec mit Ausschaltung aller' Doppelbesteuerungen einzuführeit, wobei auf die verschiedenen EiukoMmeuguellen durch, Anwendung verschieden üufgebauter SLeuerskalen (Staatssteuer, einschließlich 'autonomer Zuschläge) Bedacht zu nehmest' wäre, k) Sch cm heute aber wird mit Rücksicht auf die träürige wirtschaftliche Lage der gewerblichen Betriebe gegen bt$ Kontingenterhöhung der Erwerbsteuer ^Stellunggenommen . Und die Veranlagung - der nnd .in deren Verlauf ein Redner beit Staatssekretär Dr. Jtinc.r.brr Ungeeignet fite dieses Amt bezeichnet«. Die Anträge irurdcn einstimmig angenommen. Englischer Vankarrsweis. LondvN, VankausweiS vom 25. Iärnirr. * (In Tausenden von Psd.Stg.) Tüfturesr^ve. Notenumlauf - Barvorrat . Portefmille . Guthaben der Guthaben des Notenreserve - . Negicrungssicherheiten Zrivaten. . . vtaatsslhatzes 29.7l6 09.022 80.26'; 79.01« 126.57:1. 27.217 28.90-L 62.934 Differenz -f 191 — 077 — 2*ß ‘ -i- 155 1776 — 951 ~r 856 v+ 268 Prozentverhältnis der Reserve zu den Passiven 19'32 gegen 19*11 tu der Vorwoche. Die Aebsrwinterung der Saaten. Endlich ist der ersehnte Witterungsumfchwnng emgetretrn. Sehr spät, zu einer Zeit, m welcher in anderen Jahren das Frühjahr teilweise seinen Einzug LN halten pflegte, ist uns. der erste ck u s g i e b i g e S ch. n e ef a 11 beschicden worden. Mit Genugtuung kann konstatiert werden, daß sich der Schnee noch rechtzeitig einstellte, nachdem schärfere, die jungen, gut entwickelten Saaten schädigenden Fröste bisher nirgends zu verzeichnen waren. Die Saaten sind nunmehr Frostgefahren gegenüber durch eine entsprechende Schneedecke g e s ch ütz t. Bon größtem Vorteil für die Vegetation wäre es, tvknN in dennächsten vier bis fünf Wochen k e i n.T a u w e t t e r eintreten U'ttrde, in welchem Falle eine günstige Überwinterung der Saaten als gesichert betrachtet werden.könnte. Niedrige Teurperatureu würden auch die Gefahr des Umsichgreifens der Feldschädlinge, hwu. iRfnupnnnifl Mtvih ' We ntifhi* {.('»-lür-COnf «nrivSi. deren Bennehrung durch.^die milde Witterung begünstigt wurde, befettigrn. ... Don d«n Die auswärtigen Marktberichte besä,ränkttn sich heute auf Meldmigen auS Be kl in und -P r a a, die frenndlichcr lauten. Speziell an der P r a g e r B o r f e fand mlebhafter Umsatz in R v t kl ee statt; das gesamte, dew Markt zur Verfügung stehende Offertenmaterial -fand zn h-ochsten Preisen Unterkunft, doch erwies sich diesch als nicht ausreichend, um allen Ansprüchen gerecht zu wrrdnn Die feste Grundtendenz übertrug sich ans alle anderen Verkebrsgebiete, die indessen - nur geringere Umsätze zeigten. Die. aintlichru Preisnotierungen sinh durchwegs erhöht worden.! Der S a a t e n st a n d i n B ö h m e Nfindet .eine gi'msiige Beurteilung, da eine entsprechende Schneedecke die jungen Pflanzest' . vor Frostgefahren schützt. Der Anbau konnte im vollen'Ausmaßezur Durchführung gelangen. Im heimischen Verkehr ist die Markh-- lüge andauernd « n b e f r i e d i g e n d. s HandeLskamwerkurse. Die von derniederösterreichischÄ . Handels- und Gewerbekarnmer im Herbste 1918 veranstaltete« Abendkurse für w i r t s ch a f t l i ch e W e i t e rft . b i l d n n g erzielten trotz der ganz außerordrntlichtn Zeikeceiff-! niffr und vreliachrn äußeren Hermnungen einen sehr befriedigenden Erfolg. Gegenstand dieser Kurse waren 4, 8 und lOstundige« - VörtraaSreihen über allgemeine wirtschaftliche Themen, AuslandF» künde, Banknnd Börsenwesen, WjrtschastZrecht, Warenkunde und, Bnchhül-»'.ng<. Die Hvrrrzahl betrug i n s a e s a m t mehr als i a n send und rekrutierte sich hauptsächlich ans den Kreisen dek rausii'.ännischcn Angestellten, Firmenchess und Fabrikanten -. jedochwaren auch Studierende, Vertreter liberaler Berufe nnd Beamte; recht zahlreich, vertreten. Ermutigt durch. diesen nnerwacteten Erfolg, der' beweist^ daß in weite» -Kreisen ein' lebhaftes Bedsirfniß nach dieser Art wirtschaftlicher Weiterbildung bestehe beabsichtigt die Wiener Kammer, diese Kurse zu einer st cr n d i'g e'n E i nr i ch t u n g auszuhauen. Die nächste achtwöchige Serie her S.mmieckirse beginnt Montag den 17. Februar und enhet vor Ostern. \ Jtatten gegen die abgestempelLen jrrgoslawifchrn Noten. Dem Pester Llovd wird aus Fiume gemeldet.;.Die Absieinpelung des Papiergeldes im Königreich der S.H.,-S^ hgt den i t a l i e u t s ch c n N a t i o n a l r a t von -FiuMe pe^ anfafit. den st a a t l i ch e und Gemeinde l d s s e N dw,- Änrrahme solcher a b g - ft e in p e l t e r B a n k n o i't n z .u 9 erbi e t r n. - . -. | Die GS?^rrsLeMe in SNrrfVrka. - Londsrr, 21. Jänner. Nach der Times betrug die GMansbente der in der Transvaal Chamber oj WtmrZ ' vereinigter. Minen im Dezember v. I. 6Q.245 Unzen Gold;m Werte von 2,723.836 Pfund Sterling, in denvAußendistMen 10.710 Unze»' Gold im. Werte von 45.619 Psimd Sterling. In dm Möldminm . waren 152.606, in den Kohlemnm'en 11.851 nnd in den Diatnant-! müren 3.160 Arbeiter beschäftigt. . j Rumänisches PetvoLtzum sÄr Deutsch ostevreich ttnfr Dputschlaüd. Falls sich eine Meldung ans B u d a v e st do-i wahrheitet, .werde» Mtfangs-März die Danrpfer des Baynsche»' Äohd, ferner Schiffe, die in den Diensten der Entente stehen,, P e t r o l e n m nnd O e l nach Deutschland, transpor^ treren. Von Seiten der ungarischen Regierung sind bereits nütz .der deutschen lind nnnänischm Unterhandlungen zwecks Sichermig eiües .bestimmten- Kontingents für Ungarn eingeleitet worden. Auch D e u t s ch L st e r r.e i ch steht' in UntechanNrngru, 'jo, daß möglicherweise schon anfangs März eine größere Sendmtg^ euttreffen wirdl •'; v Export AirÄ Import der BereimgLe« SLaKteü.^ New-Dovk, 32. Jänner. Die Gesa m t a u S f n h r' ‘nt Jahre 1918 betrug. 6150 Millionen (Abrmhme gegen, dgs Vorjahr .63 Millionen) Dollar- Hiervon entfielm auf die Ärrsftchr von Gold 41 Millionen (Abnahme Ä31D00 Dollar, von Silber» 253.000' (Zunahme 169.000) Dollar. Der Wert der E'i n j u lsr betrug 3081 . Millionen - .(Zunahme 79 Millionen) ' .'Dollar,' darunter siir' 62 Millionen Dollar Gold nnd für 71 Miiftonen Dollar Silber.. - 4 Der HandeL in demscher Kriegsanleihe. | Frankfurt am SJlftiÄ,. 2^. Jänner. (Tel. - der ^Wr. Moraenztg?--) Die Frankfurttr ' meldet, daß der Handel ' allen O^a nk en f r eck.g e g e.L eu werden soll; nur die eiaeiien Bestände sind wNSyenotNMen. Dw, ReichsöMcknmmt Rümänfe in beschränktem' Umfang znm Kurft.' von 92'10 vor. / - ' . ' ' . . AaRZischss fÜr.Krvatierr»' , ÄsväMs'M.' Mlner^ (Tel. der „Wr. MorgenM/')' Dem hresigen Kommissär für Handel und Gewerbe istcküft AiigcVör .von^!, un d eck t S ag ß o N s P e tr o ldum zügekoMmeü. D-M Angebot wurde akzeptiert. Die Modalitäten der Lirfmmg - werdertz deninuchst festgesetzt. ' - ' "' 7 Anleihe der Stadt Münche«.^ DKiruchen, 24. Jänner. (Tel. der „Wr. Mvrgeuzck."') T-ck Stadt München schloß mit einem Berliner Bankhaus eu'ck A n l e i h e v 0 n 2 5 M i l l i 0 n e n M a r k ab: Sie-Hm sich die Option auf eine weitere ebenso hohe Anleihe vorbchalteü. Wie politische Staatsanleihe» Warschau, 23. Jänner. (Meldung der Polnischen TM'. graphmMgeniur.) Die Zeichmmgen auf die innere polnische' Staatsanleihe belaufen sich im Durchschnitt t ä gl.i ch'ün-s» m e h r a l s zwei M i l l i 0 it t it 1 sJl« b e l. Gestern s iLUübcn 2'/, Millionen Rubel und iVg Millionen. Markgezeichnet. Die rrrssischea Fmanzen. Amsterdam» 23. Jänner. Wie einem hiesigen Blatte «US. London gemeldet wird, veröffentlicht das amtliche -Orga» ddr! Bolschewiken in Moskan Jzvestia eine Mitteilung des Ftnanz< kommissärs, wonach, der Fehlbetrag für die' letzten MoNatt 21-15 Nt t l 11 c it en betrage. Das Budget des Kriegskorrnrnissärs sei nicht veröffentlicht worden, ebenso halten die Bolsche-. w'cken das finanzielle Ergebnis der Sozialisierung der Industrie' und des. Handels geheim. . Deutsche Reichsbank.- - In der zweiten Jännerwoche ist dir, - - - " ■ in Anspr uch ge-r .. . «m 1568 auf 27.701 Millionen Mark zu. Diese llteubklastung der Bank unnde Berlin» 24. Jänner. Kredit der Deutscher! Reichsbank wieder stark . ... . .. nommen worden. Die Kock-itatsaiiläge nahm um 1568 ans otrnumwüf «M 32*1 auf 99981 Millionen Mark, so, daß sich der Nenbedartj an Rcichsbankuoten und Dariehenökaffenscheinen znsaunneu am 157'4 Millionen Nkart belief. Iin Bergleich nnt der enftckrechkndeN Woehe des Vorjahres, in der ein Rückslnß . von znsamnrett 381 Millionen Nkark zu verzeichnen war, war der JahawByenZkaften ze'.gr ^einr genngmgige Steigerrmg, Nämlich um 21 aNf 15.592^3 Millionen Mark. Die Emzlihttmgm auf die neunte Kriegsanleihe beliefen sich, in der zive:wn Aüunv« Woche, in die der-dritte EirirMmMMntt (9. dl. M.) siel, aul^