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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1908-01-01 · Heft 1 (1.1.1908) · p. Seite 10

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
27 (1908)
Issue
Heft 1 (1.1.1908)
Date
1908-01-01
Page
Seite 10 (sequence 12)
Language
German
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Laien ließen sich von Taxil c\ Furcht vor den im Finstern Je handgreiflicher die Aufscha hi» seine: n und d! Beb Jude: besuch, waren, desto gläubiger nahmen als bare Münze an. Am 19. Antifreimaurer-Versammlung bautes Spiel auf. Üeber seiner gegen die Freimaurerei angebracht. Er rief den Geists danke aufrichtig meinen Kollegen daß sie mir so trefflich geholser welche meine Karriere krönen schichte kennt, hält man im jef heit, was, Mönche, Geistlische ein ehemaliger Großmeister der päpstliche Presse, allen voran dieses Wahl-Resultat als eine darin eine Provoeation erblickt, welchem Drucke mußten die leben? Sie wurden z. B gezichi Juden gerichtet waren, zu Frauen fürchteten, verstopften Gang zur zwangsweisen Anhör Papst Paul IV. ließ i. Teil des Stadtgebietes wurde nur in diesem abgeschlossenen besitzen, nur als Erbpächter Tore des Judenviertels geschlofle mit der Inschrift: „Den ganzer das verhärtet und ungläubig alle ihnen früher — oft für jüdischen Ärzten christliche Kran werke, den Ankauf unbeweglicher den Christen unterscheiden und gelben Hut und gelben Schleis schinackt und unziemlich, daß gestürzt hat, unter dem Borwa habe, sich Freiheiten anmassen: zu tragen, christliche Diener zu konr ist 10 — m Narrenseil fühben und in eine unsagbar lächerliche ich abspielenden Greueltaten der Freimaurer versetzen, eidereien und Lügen dieses „bekehrten Freimaurers" diese.hohen-kirchlichen Würdenträger all diese Märchen April" 1897 deckte dieser Gehilfe des Papstes in einer hnisch lächelnd sein ganzes auf Lug und Trug aufge- Haupte war ein Transparent, Papst Leo XIII. mit gerichteten Encyclica .,linmanum ^eniis" darstellend — chen im Saale zu: „Meine Hochwürdigen Väter, ich der katholischen Presse und unfern Herren Bischöfen dafür, haben, meine schönste Mystifikation zu organisieren, wird." Trotz dieses größten Hereinfalls, den die Geuitisch-nltramgntanen Lager Alles für ausgemachte Wahr- Laien über die Freimaurer geschrieten. Und nun Freimaurerei Sindaco von Rom. Begreiflich, daß die r .,O886lvat<>re Romano^ in bittern Klagen sich ergeht, eidigung des Oberhauptes der katholischen Kirche erklärt, Dazu ist der neue Bürgermeister ein Jude! Unter n Jahrhunderte.lang in Italien und besonders in Rom ngen die Predigten von Mönchen, die speziell gegen die en. Jüdische Männer, die für die Standhaftigkeit ihrer Üisweilen deren Ohren mit Baumwolle, bevor sie den uug der mönchischen Predigt antraten. 1556 in Rom das sogenannte Ghetto errichten. Ein mit einer hohen Mauer umgeben. Die Juden durften Stadtteile wohnen. Eigene Häuser durften sie nicht Uten sie im Ghetto wohnen Des Nachts wurden die n. Am Eingang stand ein lebensgroßes Kruzifixbild Tag strecke ich meine" H?rnde ans nach einem Volke, " In der Bulla ..Vom ninns widerrief er schweres Geld — verliehenen Privilegien^ verbot den ke zu behandeln, untersagte ihnen Gewerbe und Hand- Güter und erhöhte ihre Abgaben. Damit sie sich von gleich als Juden erkannt werden, durften sie nur im erscheinen: „Denn, so sagte er, es ist gar zu abge- Juden, welche eigene Schuld in ewige Knechtschaft daß die christliche Barmherzigkeit sie ausgenommen als mit Christen vermischt zu wohnen, kein Abzeichen haben, ja sogar Häuser zu kaufend I de mide.

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