Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 27 (1908)
- Issue
- Heft 1 (1.1.1908)
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 2 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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des modernen Denkens gegen» muffen. Wir unsererseits müßt in Bezug hierauf Judentum i Auch ihm erwachsen Sch' zu behaupten, daß diese Schmie Für uns hat die Lage n Unterscheidung, die wir machen und Gebräuchen, zwischen Geist das Judentum in seinen Prinzi gehemmt wird, sondern daß es wird, die glänzendste Bestätigu volle Herrschaft itl er die Gemist, von dem Unwesentlichen loslösen abschaffen muß, die früher einni mehr unseren Anschauungen ruch und die Bewegung des Geiste' großen Leitsätze unserer Zeit des Judentums gegenüber, und auch nur geschwächt hervorgehn. i rer alle Religionen eine GewiffenSpri fnng vornehmen tm uns fragen in welchem besonderen Berhältniffe sich esindet. lpien vierigkeiten und schlechte Propheten gehen sogar soweit igkeiten unüberwindliche sind, i^ts Verzweifeltes an sich. Tie Lösung liegt in der muffen zwischen Inhalt und Form, zwischen Prinzipien und Buchstaben. Wir wollen zeigen, daß nicht nur durch die Bewegung des modernen Gedankens nicht sogar durch diesen Gedanken, wenn, er richtig aufgefaßt lg e hält; ferner, daß das Judentum, wenn es seine er lviedergewinnen will, entschlossen, das Wesentliche und diejenigen Einrichtungen und religiösen Gebräuche vortrefflich gewesen sein mögen, heute jedoch nicht Bedürfnissen entsprechen und daher den Pulsschlag lebens Niederhalten. Betrachten wir nun, welches die und stellen wir ihnen die grundlegenden Lehrsätze jehen wir zu, ob sie aus dieser Prüfung vernichtet oder t \t sind Wer Bersl Der wichtigste Leitsatz u Nichts wird angenommen und n widerspräche. — Nun denn! eine Bernunftreligion ist, das sowohl das Gemüt, als den für alle Zeiten, ihren Wert als Ich betone vor allen DinH Sinne, in welchem dieses Wort Mächte unseres Seelelebens b Gemütsleben einen Anteil zuerke Begeisterung, ohne Seelengröße, aus sich heraus lveder Gemütsbe^ hören wir aber, daß auf dem „Du sollst lieben den Elvigen Ssele, mit deinem ganzen B.ermitg>! Das Gefühl, die Anschauun eiste notwendig Rolle, aber eil^es mehr oder weniger nebelhaften in! der ganzen Reinheit seines bei Ga - »UMAWW.FWWWWMM 2 — I. heißt iserer Zeit ist der, daß die Vernunft regieren soll, chts ist annehmbar, das den Erfordernissen der Vernunft n es uns gelingt zu beweisen, daß die.jüdische Religion eine Lehre, die in einein harmonischen Ganzen, 'tand befriedigt, so Halen wir damit ihre Bedeutung ideale und universelle Religion dargetan, en, daß das Judentum nicht ein Glaube ist in dem eine unbedingte Hingabe an die dunklen gedankenlosen ^deutet. Aber ohne Ziveifel müsse» wir auch dem men. Wir können uns keine Religion vorstellen ohne ^>hne Selbstaufopferung. Schafft doch selbst die Vernunft vegiing, noch Inspiration, noch Enthusiasmus. Nun zur Wahrheit alle Seelenkräfte tätig sein sollen, ne» Gott mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganze» M". (Deuteronomium 6, 4). ' gskraft und innere Erfahrung spielen sellstverständkich b brauchen wir uns noch nicht von den Dünsten eines Mystizismus umwölken zu lassen. Wir wollen da- Licht nzes und im ganzen Umfange seiner Wirkung besitzen, Weg