Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 26 (1906)
- Issue
- Heft 11-12 (1.11.1906)
- Date
- 1906-11-01
- Page
- Seite 281 (sequence 43)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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281 spielen Mendelssohn, Meherbeer, Rubir stein und einiger anderer. Zum Schluß betrachtete der Vortragende es als die besondere Pflicht der Juden, gerade diejenige Musik^zu pflegen, die als reine selbständige Ku rst sich mit ihren hohen religiösen Mcnschheitsanschauungen deckt, und fördernd einzugreifen und sich zu gemeinnützigem Wirken zusammenzuscharen, um jüdischen Musikern, die sich diese hohe Aufgabe als ihr Ziel gesteckt, die aber heute noch unter Stammesvorurl eilen zu leiden haben, ihre Tätigkeit zum Segen einer kulturellen Entwicklung der Menschheit zu erleichtern. — Die in amerikanischen Blättern aufgetauchte Naejricht über die jüdische Abstammung des verstorbenen amerikanischen Humoristen Bret Harte findet volle Bestätigung. Hartes Großvater, Bernard Har§, wurde 1704 als Jude in London geboren und starb 1855 als Jude in Newyork. Er spielte im politischen und gesellschaftlichen Leben des damaligen Newyork eine qnsehnliche Rolle und war auch Vorstandsmitglied der Gemeinde Scherith-Jsrael gewesen. Unter den Tontafeln, die in ^den Ruinen von Bismya gefunden wurden, und Äderen Ursp rung zum Teil bis zum Jahre 5000 v. Ehr. zurückgeht, fand man auch solche, di,; nach dem Beschreiben und Brennen mit einer dünnen Tonschicht überzogen wurden. Dieser Ueberzug diente, wie die „Papierzeitung" mitteilt, als Umschlag, sollte die mit Keilschriftzeichen versehene Tontafel schützen und vor den Augen Neugieriger verdecken. Einige dieser Tonumschläge wiesen auch Siegelabdrücke auf. Der Umschlag wurde dann mit seinem Inhalt an der Sonne oder in einem Ofen getrocknet, ustd der Empfmger konnte ihn durch leichte Schläge zertrümmern, um zu der in Scharffeuet hartgebrannten Keilschrifttafel zu gelangen. — Ein kleines m Stapel gelassen worden, das die Verbindung (Samach) am See mit dem nordwestlich davonliegenden Tiberias noch i^r diesem Mmat Herstellen soll. Semakh ist Station der von Haifa (am Meer am Fuße des Karmel) ausgehenden Linie, die bei El Muzerib die Auch spricht man von einer Eisenbahn Jerusalem— mit Anschluß an die Haifalinie bei Afuleh, von Dampfboot ist im See Genezareth vri zwischen der Eisenbahnstation Semakh große Mekkabahn erreichest wird. Nablus—Jenin (Dschenir^ Engannim wo Nazareth leicht und; nahe zu erreichen ist. lürferste *mt ^IMeilu»gen. The Jewish Encyclopedia. rature and customs of the jewish Prepared by more than four hundn A descriptive record of the history, religion, litteieople from the earliest times'to the present day. qd scholars and specialist. Isidore Singer Ph. D